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«Endlich Sommer», frohlockte Markus Ritter im Juni am Radio. Wie er jetzt über die Hitze denkt, behält er lieber für sich. © SRF

Markus Ritter hat wohl zu heiss

Marco Diener /  Sehr salopp hatte der Bauern-Präsident über die Hitzewelle vom Juni gesprochen. Infosperber stellt Fragen. Doch er antwortet nicht.

«Endlich Sommer!», hatte Markus Ritter frohlockt. Der Präsident des Bauernverbandes und Mitte-Nationalrat war am 19. Juni zum «Tagesgespräch» von Radio SRF geladen.

«Also wir haben Freude, wenn es einmal auch ein wenig wärmer wird im Sommer», fuhr er fort. «Es regnet ‹zwüschedine› – bisher hatten wir ein sehr gutes Jahr, und wir freuen uns auch, wenn der Sommer kommt!»

Für alle, die vergessen haben sollten, wie warm es schon in der zweiten Juni-Hälfte in der Schweiz war. Laut den Daten von Meteoschweiz lag die Temperatur an jenem 19. Juni, als das «Tagesgespräch» ausgestrahlt wurde,

  • in Bern-Zollikofen bei 32,1 Grad,
  • in Genf-Cointrin bei 33,9 Grad,
  • in Zürich-Fluntern bei 34,6 Grad und
  • in Basel-Binningen ebenfalls bei 34,6 Grad.

Auf Nachfrage des «Tagesgespräch»-Moderators räumte Ritter zwar ein: «Wenn es längere Zeit nicht regnet, dann nehmen die Kulturen Schaden, das ist uns bewusst.» Doch die Bedenken wischte er gleich wieder beiseite: «Aber jetzt freuen wir uns am Sommer. Und ich glaube, alle Menschen in diesem Land auch.» Man hätte meinen können, es spreche ein Touristiker und nicht ein Vertreter der Schweizer Bauern.

Auf Infosperber hatte Silvia Henke seinerzeit in einem «kontertext» über Ritters unbedarften Auftritt im «Tagesgespräch» berichtet. Infosperber wollte nun wissen, ob Markus Ritter immer noch so denkt oder ob ihn der weitere Verlauf der Hitzewelle zum Umdenken gebracht hat.

Infosperber wollte wissen:

  • Warum er die Hitze im Juni derart verharmlost habe.
  • Ob er immer noch so denke.
  • Wie er auf die Fragen im «Tagesgespräch» heute antworten würde.

Doch zuerst schwieg Markus Ritter. Wahrscheinlich hatte er zu heiss. Und auf Nachfrage beklagte er, die Fragen seien «tendenziös formuliert». Er beantwortete sie nicht.

Newsletter Balken grün

Andere äussern sich durchaus. Auch Bauern. Der Präsident des Berner Bauernverbands, Jürg Iseli, berichtete in der «Berner Zeitung» von Strohballen, die beim Pressen in Brand geraten, von Mäusen, die sich stark ausbreiten, von Gras, das kaum wächst, von Kühen, die wenig Milch geben. Er sagt: «Solche Hitzeperioden so kurz hintereinander hatten wir noch nie.» Und: «Wir kämpfen mit Wetterextremen.»

Nur Markus Ritter nicht.

Jürg Iseli sitzt für die SVP im Berner Kantonsparlament. Aber auf Parteilinie ist er nicht. Er sagt: «Wir müssen bestimmt den Klimawandel verlangsamen.» Und: «Ich bin ein freiheitsliebender Mensch und nicht unbedingt für mehr Regeln. Aber ich wäre der erste, der eine CO2-Abgabe auf Flugtickets unterstützen würde. Man muss ja nicht dreimal im Jahr ans Meer fliegen. Da geht es nach dem Verursacherprinzip. Obschon meine Partei dort eher Nein sagt.»

Markus Ritters Vize beim Bauernverband, SVP-Nationalrat Alois Huber, spricht gegenüber dem «Blick» von einer «Katastrophe». Er rechnet damit, dass er nur einen Viertel der üblichen Menge an Kartoffeln wird ernten können. Er habe Reserven. Er werde über die Runden kommen. Aber andere Bauern litten unter Existenzängsten.

Die SVP wirkt ein bisschen ratlos

«Für die Bauern ist die Klimaerwärmung nicht schlecht.» So äusserte sich SVP-Präsident Marcel Dettling vor gut zwei Jahren in der «NZZ am Sonntag». SVP-Bundesrat Albert Rösti seinerseits sagte gegenüber Radio SRF noch Anfang Juli: «Wenn wir jetzt ein paar Tage 34 oder 35 Grad haben, darf man das nicht übertreiben und sofort ein Katastrophenszenario an die Wand malen.»

In der SVP-Parteizeitung war er vor sieben Jahren noch deutlicher geworden. Damals sprach er von «schriller Panikmache», vom «sozialistischen Umbau unserer Gesellschaft» und von «links-grünen Klima-Ideologen». Der Artikel ist die reinste Wutrede. Stolz dürfte Rösti heute darüber nicht mehr sein.

Ob er seinen Parteikollegen, den SVP-Nationalrat Ernst Wandfluh, auch zu den «links-grünen Klima-Ideologen» zählt, ist nicht bekannt. Bekannt ist aber, dass Wandfluh, Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes, besorgt ist. Gegenüber der «Berner Zeitung» berichtete er darüber, dass auf den Alpen Wasser und Futter knapp seien und dass im Mittelland Kühe von einer rätselhaften Krankheit befallen würden.

Das Niederschlagsdefizit seit dem Frühjahr sei ähnlich wie in den Dürrejahren 1976, 2003 und 2018, sagt Wandfluh. Er verlangt, dass der Bundesrat prüfe, ob die Bedingungen fürs Ausrufen der «ausserordentlichen Lage» gegeben seien. In einer «ausserordentliche Lage» könnte die Armee die Bauern mit Wasser versorgen.

Der Ruf nach dem Staat ist natürlich etwas peinlich für die SVP. Und er passt auch schlecht zu den Aussagen von Dettling und Rösti. Deshalb teilte die Partei laut «Sonntags-Zeitung» auch mit, Wandfluhs Medienmitteilung sei mit der Partei nicht abgesprochen.

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18 Meinungen

  • 4.08.2026 at 12:29
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    Die Wissenschaft, hat vor 20 Jahren errechnet, das es der Wirtschaft jährich Milliardenschäden erleiden wird, durch genau solche Szenarien.
    Alle wussten es, und alle wollten trotzdem nur Profitieren, und jetzt soll auf einmal doch der Sozialstaat für genau diese «Flacherdler» zahlen?

    Genau, Verursacherprinzip, zuerst einmal rechnung stellen für überdüngte Böden. 3 Bauern leben in unserem Dorf. Die Ganze Gemeinde bekommt Wasser von auswärts, weil diese 3 Bauern Wasser für 2000 Einwohner vergiften.

  • 4.08.2026 at 12:33
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    Der SVP passt der Klimawandel nicht in ihr Marketinkonzept zum Generieren von Wählerstimmen. Viele Menschen im Land wollen auch so denken, vor allem wenn es darum geht die Kosten für den Klimaschutz zu verhindern. Hier steht Profitgier gegen Vernunft und Herr Ritter ist halt nicht auf der Seite des letzteren. Oder er bastelt sich seine eigene Vernunft.

  • 4.08.2026 at 15:47
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    Mich erstaunt immer wieder, wie wir Wohlstandsverwöhnte die Herstellung von Lebensmittel im eigenen Land schlecht reden? Klar, wir können alles in genügenden Mengen beim Grossverteiler einkaufen! Eigentlich müssten viele Lebensmittel-Hersteller in der Schweiz etwas anderes machen, als sich dauernd diesen Vorwürfen aussetzen. Wir bekämen alle überlebenswichtige Lebensmittel auch vom Ausland, von weit her, über die Strasse, übers Meer, durch die Luft angeliefert und erst noch günstiger – in friedlichen Zeiten! Müssten wir nicht froh sein, dass wir so viele Lebensmittel wie möglich hier im eigenen Land produzieren? Warum gehen wir so leichtfertig mit dem Wichtigsten um? Dasselbe gilt für Wasser! Immer noch mehr Leute ins Land schleusen, viel zu viel Boden überbauen, usw. Pro Natura möchte viele Flächen für die Natur ausscheiden, meint aber, das gut jedes Jahr noch 80’000 Leute kommen könnten, das sei kein Problem?? Wenn wir uns der EU unterordnen, sind diese Bedenken vielleicht obsolet?

    • 6.08.2026 at 10:50
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      Es geht nicht darum die Bauern schlecht zu reden sondern deren Verband massiv zu kritisieren. Der fordert , erpresst und ist gegen jegliche Umweltschutzmassnahmen. Leider wehren sich Bauern zu wenig. Deshalb ist ein Teil der Verantwortung auch bei denen.

    • 7.08.2026 at 08:36
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      Hier spricht das alte Paradigma: Entweder Natur oder Kulturland. Heute denkt man integrativ: Agroforstwirtschaft, Ackerbegleitflora, Mischkultur, Nützlingsdichte erhöhen; Feuchtwald, Retentionsteiche, Keylines, …

  • 4.08.2026 at 17:15
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    Danke fürs Nachfragen, Herr Diener. Die Antworten hätten mich auch interessiert.

    Herr Ritter hält also ganz normale Fragen für «tendenziös formuliert». Wie gut, dass seine Aussagen im Radio-«Tagesgespräch» vom 19. Juni das keinesfalls waren. Umgang mit Kritik, sauberes Argumentieren und Eingehen auf Argumente anderer Leute ist definitiv nicht die Stärke von Rechts-«Bürgerlichen» (oder von deren Wähler, wie man auf anderen Plattformen sieht).

    Angesichts der grossen Anzahl Stimmen, die diesen Artikel als «nicht nützlich» beurteilen, frage ich mich, ob SVP-Mitglieder und Bauernverbands-Kader plötzlich den Infosperber entdeckt haben oder ob Leute aus Ritters und Dettlings Umfeld die Seite immer wieder neu aufrufen, um mehrmals eine negative Bewertung eingeben zu können.

  • 4.08.2026 at 17:19
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    Schaut in alte Chroniken. Lest alte Reisebeschreibung und Zeitgeschichtliches. Es gab immer wieder schlimmste Dürreperioden, in denen Flüsse bis auf den Grund austrockneten, das Vieh verdurstete und es manchmal ein ganzes Jahr nicht regnete; Märchen wie die «Regentrude» haben hier ihren Ursprung. In anderen Jahren gab es derartig verregnete Sommer, dass das Getreide auf dem Halmen verfaulte und Hungersnöte ausbrachen. Es gab Schnee und Frost im Juli. Es gab brachiale Schneeschmelzen und Überschwemmungen im Januar. Reisende vom Mittelalter bis ins 19. Jhdt. beklagten oft die unsägliche Hitze, den brennenden Staub, ausgetrocknete Brunnen. Tod durch Hitzschlag wurde immer wieder beschrieben. Herrscher, Päpste und Reiche flohen die Städte und zogen sich aufs kühlere Land zurück. Der Sommer galt – in Italien gab es bis Anfang des 20 Jhdts. noch Malariagebiete – als ungesunde und krankmachende Jahreszeit. Das Hitzegejammer ist kein Merkmal unserer Zeit; das hat es schon immer gegeben.

    • 5.08.2026 at 11:21
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      Warum wohl ist immer noch, nach Jahrzehnten quasi, viele Menschen offensichtlich nicht verstanden haben, dass ein grosser naturwissenschaftlicher Konsens ganz klar NICHT darauf beruht, dass nicht viele von den Wissenschaftler:innen hinter dem Konsens (professionsbedingt!) längstens, jahrelang, gründlich in «Chroniken, Reisebeschreibungen und Zeitgeschichtliches» gelesen und das auch analysiert, erfasst und in Konklusionen zum Klima miteinbezogen haben?

      • 6.08.2026 at 09:14
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        Statistisch gesehen, fällt in D mehr Niederschlag als früher. Bei der grossen Dürre 1946/47 war der Rheinpegel noch niedriger. Die «Wissenschaft» ist nicht mein Kritikpunkt, sondern das mediale Gejammer mit roten Warnmeldungen, das bei den Menschen noch mehr Angst erzeugt. Die halbe Welt benutzt seit den 60igern Klimaanlagen – in D verpönt. Wenn in D Milliarden Kubikmeter Süßwasser zur Flutung ehemaliger Tagebaue verwendet werden, warum dann nicht zur Bewässerung der Landwirtschaft in Trockenzeiten? Sollten in Zukunft noch mehr Trockenphasen auf uns zu kommen, muss entsprechend Wasser bevorratet, Klimaanlagen angeschafft, Bodenversiegelung gestoppt und eine Trennung in Brauch- und Trinkwasser erfolgen. Medialer Alarmismus und Klima-Larmoyanz lösen keine praktischen Probleme.

    • 5.08.2026 at 14:36
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      Nicht Gejammer sondern Messwerte, verharmlosen hilft nicht mehr. Hätte man den frühen wissenschaftlichen Berichten gefolgt, und weltweit Konsequenzen gezogen, hätten wir nicht dieses Desaster. Es ist nie zu spät, noch Schlimmeres zu begrenzen. Für die Unverbesserlichen, «es war schon immer so», beim Gletscherschwund nicht vergessen, Zeitachse beachten.

      • 6.08.2026 at 09:23
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        Während Warmzeitphasen waren die Gletscher in EUR fast eisfrei; die Baumgrenze war höher und es wurde dort saisonale Landwirtschaft betrieben – alles wissenschaftlich belegt. Hannibal marschierte mit seinen Elefanten über eis- und schneefreie Pässe. Das Klima erwärmt sich, mit oder ohne unser Zutun, schließlich leben wir gerade in einer Warmphase einer Eiszeit. Darauf müssen wir mit wissenschaftlich-technischen Methoden reagieren, z.Bsp. die Bodenversiegelung stoppen, Wasser bevorraten, Regenwasser aus Zisternen als Brauchwasser nutzen, Waldbrandvorsorge betreiben usw. Die Erde ernährt nun doppelt soviele Menschen wie 1950; die Folgen daraus sehen wir u.a. in Kalifornien, dass auch wegen seiner extremen, exportorientierten Landwirtschaft (Pflaumen, Avocado, Mandeln) seit Jahren an Wassermangel leidet. Die Erwärmung ist das Sahnehäubchen auf unsere Raubbau-Sünden, nicht mehr.

    • 7.08.2026 at 08:41
      Permalink

      Wir sind heute schon ein bisschen weiter und müssen uns nicht auf überlieferte Texte verlassen. Die wissenschaftliche Methode ist ein systematischer Prozess zur Gewinnung verlässlichen Wissens durch Beobachtung, Hypothesenbildung, Experimente, Analyse und Kommunikation, der Objektivität und Reproduzierbarkeit sicherstellt. Der menschengemachte Klimawandel ist wissenschaftlich klar belegt und unbestritten. Der menschliche Einfluss hat zweifellos zur deutlichen, dauerhaften, und weiter ansteigenden Erwärmung der Atmosphäre, der Ozeane und der Landflächen innerhalb erdgeschichtlich kürzester Zeit geführt.

  • Portrait_Jacques_Schiltknecht
    4.08.2026 at 17:35
    Permalink

    Wer unseren Wald anschaut, kann sich davon überzeugen, dass die Hitzewelle irreparable Schäden hinterlässt. Mancherorts ist der Mais klein und dürr. Die Wahrscheinlichkeit eines heiss-trockenen Jahres 2027 ist hoch. BR Rösti kürzt massiv Mittel für die vorsorgliche Waldpflege. Der Präsident des Bauernverbands sollte sich überlegen, ob Abwiegeln die beste Prävention ist. «Gouverner, c’est prévoir.»
    J. Schiltknecht, Luzern

  • 5.08.2026 at 01:15
    Permalink

    Jede politische Partei wird überflüssig, wenn ihre Themen abgearbeitet und Versprechen erfüllt sind. Daher will keine Partei Probleme lösen – KEINE! Auch in der Schweiz gibt es nur noch Parteipolitik und keine Sachpolitik mehr. Es ist höchste Zeit, u.a. den Fraktionszwang abzuschaffen, um wieder unabhängige Politiker zu haben statt Parteisoldaten.

    • 5.08.2026 at 13:43
      Permalink

      Dieser Rundumschlag verdient eine Antwort. Ich garantiere Ihnen: Wären die Grünen Themen erledigt würde sich diese Partei auflösen eil es keine Berechtigung mehr geben würde.

  • 5.08.2026 at 11:19
    Permalink

    Irgendwo gelesen : In 10 Jahren haben wir 2026 als kühlsten Sommer erlebt !
    Ausser Forderungen wird von Ritter niemehr was zu erwarten sein .

  • 5.08.2026 at 14:08
    Permalink

    Man befrage selbst eine AI/KI:
    Wann gab es in der Vergangenheit Klimaperioden wie in den letzten 30 Jahren ?
    Antwort hier verkürzt und generell :
    Die Erwärmung im Holzän um 2° vollzog sich extrem langsam über Jahrtausende hinweg, wohingegen die aktuelle Erwärmung in wenigen Jahrzehnten stattfindet.
    In der Klimageschichte der Erde gab es global betrachtet keine Phase in den letzten 2.000 Jahren (und vermutlich im gesamten Holozän), die in ihrer «Intensität und globalen Gleichzeitigkeit» mit den letzten 30 Jahren vergleichbar ist. Zwar gab es in der Vergangenheit markante Warmzeiten, diese waren jedoch im Gegensatz zur heutigen Erwärmung fast immer «regional begrenzt» und liefen «zeitlich versetzt» ab.
    Während frühere Warm- und Kaltphasen (wie auch die Kleine Eiszeit) regional versetzt stattfanden, betrifft die aktuelle Erwärmung der letzten 30 Jahre «über 98 % der Erdoberfläche gleichzeitig».

    • 6.08.2026 at 07:09
      Permalink

      Es gab auch noch nie in so kurzer Zeit, 200Jahre?, so viele Menschen und soviele Bauten auf diesem Planet! Dafür viel viel mehr Wälder. Hat das kein Effekt? (es passt politisch nicht)

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