Vor der Zivildienst-Abstimmung
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
_____________________
➔ Solche Artikel sind nur dank Ihren SPENDEN möglich. Spenden an unsere Stiftung können Sie bei den Steuern abziehen.
Mit Twint oder Bank-App auch gleich hier:
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.










Die Zeichnung von Hermann zeigt: Die grösste Bedrohung der Schweiz ist heute nicht Russland, China, der Mittlere Osten, sondern der Zivildienst. Die Neue Zürcher Zeitung argumentiert auch für die Zivildienstvorlage: «Der Zivildienst muss an Reiz verlieren», Selina Berner am 4. Juni 2026 in der NZZ. Sie meint: Die Zivildienstvorlage vom 14. Juni sei ein erster Schritt zur Wehrgerechtigkeit. Doch das Militär sei auch dafür verantwortlich, so Selina Berner, den Jungen mehr Sinnhaftigkeit zu vermitteln.
Den Jungen die Sinnhaftigkeit der Armee zu erklären, wird schwierig sein. Ein Verteidigungskrieg in der dicht besiedelten Schweiz hätte verheerende Folgen, wie heute in der Ukraine. Dort sind bisher einige hunderttausend Soldaten und Zivilisten getötet und verletzt worden. Flächen der Ukraine, grösser als die Schweiz, sind mit Minen, Bomben, Streubombenprojektilen und Uranmunition verseucht. Bevor diese Gebiete entmint sind, können sie landwirtschaftlich nicht genutzt werden.