Lebensfreude fördert Gesundheit und Genesung © Peter.Thoeny.Flickr.CC

Medizin vernachlässigt Selbstheilung des Körpers

Urs P. Gasche / 23. Feb 2014 - Ärztezeitung-Autor: Gesundheit hängt nicht nur vom Bekämpfen von Krankheiten ab. Ihren Tunnelblick sollte die Medizin verlassen.

Eine Schwachstelle der modernen Medizin ortet der Arzt und klinische Epidemiologe von der Einsiedler «Stiftung Paracelsus heute» Johannes G. Schmidt in der neusten Ausgabe der Ärztezeitung.

In der Euphorie über immer bessere medizinische Technik und bessere Medikamente werde verkannt, dass «die meisten 'Erfolge' weiterhin der spontanen Gesundung zu verdanken sind». Mit vielen Krankheiten werde der Körper selber fertig, wenn man Patienten Mut mache und sie unterstütze, geduldig zu bleiben. Heute lasse man zum Beispiel Kreuzbandrisse wieder von selber heilen, statt sie zu operieren – mit langfristig besserem Erfolg.

Fokus auf den ganzen Menschen richten

Die Medizin vergesse heute, die Kräfte der Gesundheit zu fördern und konzentriere sich zu stark auf Zuckerwerte und andere Surrogat-Marker. Das habe auch zu einer Aufteilung in medizinische Spezialfächer geführt, welche die Leiden und Krankheiten getrennt auf jeweils ihrem eigenen Gebiet «mit Maximalmedizin» bekämpfen, anstatt den Gesundheitszustand des ganzen Menschen zu verbessern.

Schmidt plädiert für eine stärkere Rolle der Grundversorger, also Hausärzte, die ihre Patientinnen und Patienten mit ihrem Umfeld gut kennen. Diese müssten aber besser beurteilen lernen, was im einzelnen Fall entscheidend und was nebensächlich sei, und «wann zuschauen und trösten besser ist als 'medizinisch' zu intervenieren». Hausärzte hätten die Aufgabe, die Patienten vor zu vielen «notwendigen» Behandlungen zu bewahren. Dies gelte insbesondere für Patientinnen und Patienten, die an verschiedenen Krankheiten gleichzeitig leiden. Sie bräuchten weniger Diagnosen jeder einzelnen Krankheit als eine Diagnose ihres Gesamtzustands.

Gesundheit nicht (nur) mit medizinischen Werten messen

Nach Schmidt wird heute viel zu viel diagnostiziert und therapiert. Dabei gehe oft das Ziel für die Patientinnen und Patienten verloren, nämlich dass diese wieder den Alltag und das Leben in seinen vielen Formen (Hausarbeit, Erwerb, Sport, Regeneration, Konfliktlösung) bewältigen können. Mit diesen Kriterien würde man die Gesundheit messen statt krankhafte Werte. Seit über dreissig Jahre gebe es die Internationale Klassifikation ICF (früher ICIDH), um die Entwicklung dieser Faktoren für die Lebensqualität festzustellen.

Am Schluss appelliert Johannes G. Schmidt an die Mediziner, sich von der Täuschung zu verabschieden, dass Gesundheit nur durch das Bekämpfen und das Beseitigen von Krankheiten entstehe.

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Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine. Johannes G. Schmidt leitet seit vielen Jahren die «Stiftung Paracelsus heute» in Einsiedeln und erforscht als Epidemiologe den Nutzen der Medizin.

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21 Meinungen

@Keusch: Sie haben mit Ihrer Analyse wohl recht, Patient wie Arzt sind Glieder unsrer Wettbewerbsgesellschaft. Auch Konsumenten und Produzenten. Es ist aber zu einfach, den Arbeitgebern die Schuld zu geben.
Schmidt, so scheint mir denkt da sehr viel weiter, indem er nicht nur analysiert sondern auch mögliche Wege aufzeigt und vormacht. Patienten delegieren zuviel ans System, hier wären Anreize für mehr Eigenverantwortung und Mündigkeit wünschbar. Die Darlegungen Schmidt's bedeuten für mich plausible Information. Solches motiviert zu mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Guter Artikel, Danke!
Urs Lachenmeier, am 23. Februar 2014 um 21:03 Uhr
Wenn ein Arzt die Krankheit eines Patienten behandelt, wird er entweder erfolgreich sein oder nicht, wenn er aber den Patienten behandelt, wird er immer erfolgreich sein, egal wie die Krankheit ausgeht. Es geht um Geld. Die Grundlage unserer Wirtschaft ist Konkurrenz und dass eigene Wohl zulasten Dritter zu verbessern und zu sichern. Die Opfer dieser freien Marktwirtschaft, inklusive die 40'000 Kinder die jeden Tag verhungern, seien vertretbare Konsequenzen einer freien Marktwirtschaft, so reden einige maßgebende Politiker, inklusive das Grossbankenkonglomerat aus den Familien Rockefeller bis Warburg, Sachs, u.s.w. Diese halten und horten über 90% des Weltkapitals, dünnen so den Markt aus um den Konkurrenzkampf an zu heizen. Obwohl genug für alle da wäre. In so einem System, kann niemand, aber auch niemand erwarten, dass sich unsere medizinische Versorgung, mit Ausnahme einiger Altruisten, ändern wird. Solange diese Ursache nicht behoben ist, und Konkurrenzkampf und Plutokratie nicht aus der Welt geschafft werden, wird sich niemals etwas ändern. Unser Welt-Finanzsystem ist ein Casino, eine Menschen Massenvernichtungsmaschine. Fast alle anderen unbehebbaren Missstände sind nur die Auswirkungen davon. Ich empfehle denjenigen, welche Annäherung an Realität ertragen können, z.B. die Bücher von Jean Ziegler, wer englisch kann die von Gamble von Thrivemovement. Die Wirklichkeit ist jedoch nahezu unerträglich.
Beatus Gubler, am 24. Februar 2014 um 13:26 Uhr
Ja, meine Herren Vorredner, da muss ich teilweise heftig widersprechen. Mit der (eigen)verantwortung von Arbeitnehmer und -arbeitgeber ist das so eine Sache. Die werden immer mehr gezwungen, sich nach der «Ersatzteilmedizin» zu richten, nennt sich selbst «Schulmedizin", und ist marktbeherrschend. Alles was hilft, nicht sooft ihr Leistungen zu beanspruchen, wird lächerlich gemacht. UNd jetzt haben wir eine ganz paradeoxe Situation: WHO, Europ. health forum Gastein und diverse mehr finden, dass diese Situation gefährlicher sei als die Wirtschaftskrise.
Und in dieser Situation hat die Politik Verträge unterschrieben, die ermöglichen, dass ganz gezielt gegen alles «Sanfte» was eben die Selbstheilung unterstützt, verboten werden kann. Ausländisches Recht vor Schweizer Recht. Einige Länder haben dagegen bei der EU Petitionen eingereicht. Die Schweiz hat sich nicht beteiligt.
Politiker geben nur selten Antwort inkl. BAG. Und die Wirtschaft
hinterfragt zuwenig.
Natürlich hat es die Mediziner, die den ganzen Menschen und auch sein Umfeld sehen, nur sie haben zuwenig Stimme und die
Politiker geben ihnen auch keine.
Elisabeth Schmidlin, am 03. März 2014 um 21:23 Uhr
@Schmidlin, ich verstehe nicht, wem sie in welchen Teilen heftig widersprechen wollen? Ich sehe vielmehr Übereinstimmung mit Ergänzungen.
Urs Lachenmeier, am 03. März 2014 um 22:17 Uhr
Hallo Urs
Ich widerspreche soweit, dass man die Verantwortung vom Einzelnen erwartet, aber in der Praxis ganz hart dagegen arbeitet.
Vor Jahren hat dazu bereits der Weltärztebund gefordert, dass sich Wirtschaft und Politik dafür einsetzen, dass es um Menschen geht, um deren Gesundheit und Wohlbefinden und nicht nur um Umsatz. Bei der Politik ist das nicht angekommen.
Und da muss das Umdenken kommen. Da muss u.a. die Frage gestellt werden, wessen Interessen die Politiker vertreten.
Elisabeth Schmidlin, am 04. März 2014 um 07:19 Uhr
Einverstanden. Durch Lobbyismus vertreten Parlamente und Regierungen sowie WHO die Pharmaindustrie in erster Linie. Alles andere kommt später. Alternativen werden unterdrückt. Nur ein Beispiel von vielen: http://www.youtube.com/watch?v=dsJrsos1x8c.
Viele erfolgreiche Therapiemethoden kommen leider auch bei der Ärzteschaft nie an, die meisten gehörchen einfach der Pharmaindustrie, welche auch die universitäre Lehre bestimmt.
Urs Lachenmeier, am 04. März 2014 um 08:15 Uhr
Interessantes Gespräch, doch ich Denke, wir sollten, auch wenn wir an der Verbesserung der Oberfläche arbeiten, immer die Ursache blossstellen. Sonst verlieren wir uns in den Details der Oberflächenprobleme. Die Ursachen müssen beseitigt werden, dann kommt alles andere von selbst. Dazu kann ich nur vorhergesagtes rezitieren: Solange diese Ursache nicht behoben ist, und Konkurrenzkampf und Plutokratie nicht aus der Welt geschafft werden, wird sich niemals etwas ändern. Unser Welt-Finanzsystem ist ein Casino, eine Menschen Massenvernichtungsmaschine. Fast alle anderen unbehebbaren Missstände sind nur die Auswirkungen davon. Ich empfehle denjenigen, welche Annäherung an Realität ertragen können, z.B. die Bücher von Jean Ziegler, wer englisch kann die von Gamble von Thrivemovement. Die Wirklichkeit ist jedoch nahezu unerträglich.
Beatus Gubler, am 04. März 2014 um 13:47 Uhr
@Beatus, wie können wir die Ursachen «beseitigen"? Wie Du meinst, wird sich zuvor nichts ändern - das finde ich lähmend ultimativ. Die Beseitigung, oder besser die Überwindung wird vermutlich durch zunehmende Selbstbestimmung kommen, das wird die Ursache nicht auf einen Schlag beseitigen, aber nach und nach den Nährboden entziehen. Also freie Information und eigenverantwortliche Selbstbestimmung...
Urs Lachenmeier, am 04. März 2014 um 13:58 Uhr
@Guten Abend Herr Lachenmeier und Herr Keusch. Ich kenne dieses lähmende Gefühl, dessen Ursache sich in dem grossen Bedürfnis verbirgt, dass doch endlich gerechtere Veränderungen eintreten mögen. Wenn wir die Ursache der ganzen Misere verändern wollen, müssen wir das Grundsystem verändern. Das System wird vom Volk via Wahlen, Politik, Unterstützung von Bewegungen, Institutionen, Firmen, Banken, Parteien, Politikern, u.s.w. gestaltet. In unserem Komplexen Weltgeschehen wird es also notwendig sein, möglichst vielen Menschen auf dem Planeten auf zu zeigen, wie unser gegenwärtiges Polit-Wirtschaftssystem funktionell gestaltet ist, welche Früchte es bringt, und welchen Preis diese Früchte kosten. Des weiteren zeigt man der Weltbevölkerung, dass es andere Systeme gibt, welche Früchte für alle bringen, welche gerechter sind, und nicht jeden Tag den Preis von ca. 110'000 Hungertoten fordern würde. Kurz gesagt: Weltweite Bildung und Information, bis der Volkswille kippt, und das Volk sagt, entweder haben wir alle Hunger oder keiner. Also Bildung und Information. Die Propaganda der Materialisten ist immens. Wenn aber keiner mehr hinter seinen Flachbildschirm sitzen kann, ohne gleichzeitig zu wissen wie viel dafür unfreiwillig ihre Gesundheit lassen mussten, dann fangen die Menschen an nach zu denken. Nur die 5% Psychopathen können den Wohlstand noch geniessen mit dem Wissen, dass der Preis für sein Wohlergehen 40'000 verhungerte Kinder pro Tag sind. Die anderen 95% nicht.
Beatus Gubler, am 04. März 2014 um 19:47 Uhr
@Keusch, Selbstverantwortung: ich habe diese nicht quantifiziert, also auch nicht überschätzt. Hingegen bin ich der Meinung, wir sollten diese mit Anreizen fördern.
- Weshalb interessiert Sie meine «medizinische Grundausbildung"?
- Wenn die Gesellschaft von allen Patienten mehr Eigenverantwortung verlangt, gibt es gewiss WENIGER persönliche Daten zu überprüfen, sehen Sie das umgekehrt?
- natürlich kann ich (auch) nicht sicher sein, ob ich meinen persönlichen Gesundheitszustand richtig einschätze... statistisch gesehen sind die Ärzte bei ihrer Selbstbeurteilung nicht besser dran....
Urs Lachenmeier, am 04. März 2014 um 21:07 Uhr
@Guten Abend Herr Keusch. Mit der Aussage von Ihnen: «erst nach dutzenden von Generationen ein tatsächliches Umdenken bewirken kann.» kann ich aufgrund reichhaltiger Lebenserfahrungen und meiner Arbeit an vorderster Front, 15 Jahre als Streetworker, nicht im geringsten übereinstimmen. Und wir arbeiteten mit denjenigen, welche niemand mehr wollte, und waren äusserst erfolgreich. Wenn Sie das Buch von Marshall Rosenberg, die gewaltfreie Kommunikation, studieren und in ihr denken und handeln integrieren, werden Sie Erkenntnisse gewinnen, welche bewirken dass Sie alles was Sie bisher in ihrem Blog hier geschrieben haben, gerne revidieren möchten. Wer nicht unterdrückt wird, hat keinen Bedarf dies mit einer Lust andere zu dominieren, zu kompensieren. Die Materialisten haben sich alle Mühe gegeben, alle Beweise für ein funktionierendes kooperierendes Miteinander, von der Bergpredigt über Schopenhauer bis zu Nelson Mandela, und heute Marshall Rosenbergs Non-violence kommunikation, zu demontieren und zu entwerten. Je mehr sie dies versuchten, samt ihrer gepredigten Evolution und ihrem Darwinismus, desto mehr kamen beim graben Involution (Siehe z.B. Armin Risi), die Verbindung von Wissenschaft und Spiritualität, und die wahre Mentalität der Menschen zu Tage, nämlich dass wir alle die gleichen guten Bedürfnisse haben, und dass nur Kooperation, Gerechtigkeit Mitgefühl, schützende Macht und Wahrheit zu Effizienz und zum Gedeihen der Menschheit führt. (S. Fachbegriffe unter M.Rosenberg)
Beatus Gubler, am 04. März 2014 um 22:17 Uhr
@Keusch
Zu Ihrer nachgereichten Begründung:
Mit Ihrem 1. bin ich einverstanden, nur hat dies mit meinen persönlichen Grundkenntnissen gar nichts zu tun! Betreffend der «medizinischen Qualitätskontrolle» bin ich aber skeptisch, denn jegliche Fachkommission wird von wirtschaftlichen Interessenvertretern unterwandert. Die Qzalitätskontrolle braucht wiederum ein Kontrollorgan und dieses dann auch wieder, am Schluss noch eine PUK wo die Pharma-Lobbiysten wieder grosse Wirkung haben. Auch die idealisierte medizinische Qualtätskontrolle ist voller Irrtümer und Interessen, oft geht es um die Kontrolle der «freien Heilkunst", welche dem Geschäft im Wege steht.
2. Die Eigenverantwortung wird immer dann postuliert, wenn Versicherte jeglichen Service zu Lasten der Allgemeinheit beziehen wollen. Man bezahlt sehr viel an die obligatorische KK, also sind viele versucht, auch ohne persönlichen Nutzen, möglichst viel Leistung abzurufen. Dem wäre beispielsweise mit höheren Selbsbehalten und einem kleineren «obligatorischen Katalog» zu begegnen. Solidarität mit denen die es wirklich nötig haben anstelle des ausufernden Kollektivismus.
Das neueste absurde Beispiel ist das Ansinnen der welschen Gewerkschaften einer Zahnpflegeversicherung, welche über Lohnprozente bezahlt werden soll. Purer Kollektivismus, der die menschliche Arbeit verteuert und bei den Zahnärzten wohl einen Schub auslösen wird.
Ich bin mit Ihrer Skepsis gegenüber den Oekonomen völlig einverstanden.
Urs Lachenmeier, am 05. März 2014 um 08:49 Uhr
Herr Keusch, da gebe ich Ihnen Recht.
Ich weiss nicht, wo ich folgendes plazieren soll: geht um Saatgut und hat nur noch einige Tage Frist.
Schicken Sie jetzt eine E-Mail an die Zuständigen im Europäischen Parlament! freeseeds.eu/de-AT/saatgutprotest
Elisabeth Schmidlin, am 07. März 2014 um 14:12 Uhr
schockierende Recherchen:

Pharmakartell - wie wir betrogen werden (ZDF)
http://www.youtube.com/watch?v=ED6lZ1ARotQ

Skandal medizin doku (History)
http://www.youtube.com/watch?v=Woe7Hf7GvWA
Urs Lachenmeier, am 07. März 2014 um 19:31 Uhr
Guten Tag Herr Lachenmeier, Herr Keusch und alle anderen. Ich möchte mich bei euch einfach mal Bedanken für diese vielen verschiedenen Impulse, Sichtweisen Differenzierungen und Kontroversen. Wirklich sehr erbaulich zu lesen, und sehr erweiternd für den Horizont. Dankesehr. Gruss Beatus Gubler www.streetwork.ch
Beatus Gubler, am 08. März 2014 um 03:38 Uhr
@Elisabeth Schmidlin,
vielleicht hier: http://www.infosperber.ch/Vielfalt-TierePflanzen,
oder hier: http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Syngenta-patentiert-gezuchtete-Chili-Pflanze
Danke, ich habe unterschrieben bzw den Link benutzt
Urs Lachenmeier, am 08. März 2014 um 08:18 Uhr
Das freut mich, dass Herr Lachenmeier das Mail abgesendet hat.
Was ich weniger verstehe, dass - nur als Beispiel - Herr Keusch sich
mit Saatgut nicht beschäftigt. Da werden doch die Weichen für unsere Nahrung gestellt. Das ist doch so, als ob man ein Haus baut, aber das Fundament nicht fest und sicher gestaltet.
Interessant dazu Veröffentlichungen von Ciba-Geigy!! oder die Deklaration von Saas Fee (beide Schweiz??!!)
Schönes Wochenende
Elisabeth Schmidlin, am 09. März 2014 um 10:28 Uhr
Guten Tag miteinander. Apropos Medizin. Bor war früher ein Allzweckmittel. Es wurde verboten, als man entdeckte, dass es in kleinen Dosierungen sehr, wirklich sehr hilfreich war bei Entzündungen der Gelenke, Knochen, Osteoporose. Es ist in der Schweiz immer noch verboten, durch die Swissmedic. In anderen Ländern nicht mehr. Für das Verbot sorgte damals die französische Pharmaindustrie. Obwohl die Bor-Forschung sich nie wirklich darum kümmerte, wurde es als toxisch verboten. Doch nichts ist ein Gift, und alles kann Gift sein, allein auf die Dosierung kommt es an. Das weiss heute ja jeder. Laut Toxikologie ist Salz toxischer als Bor. Ich kannte zuerst 1 reifere Dame, sie bestellt sich das Borchelat in den Usa. Seither ist sie raus aus dem Spital, Arthrose verschwand. Als ich im Internet recherchierte, glaubte ich es nicht wirklich, seit ich aber nun jetzt gleich 3 Menschen kenne, welche dasselbe erlebten, forschte ich nach, und fand das damalige Verbot und dessen Geschichte.
Darum bei allem Fragen: Quo Bonum, wem nützt es. Manche Firma ist eine kalte, materialistische Geldproduziermaschine, auch wenn sie nebst ungutem auch segensreiche Produkte erstellt. In Deutschland gibt es nun auch wieder Bor als Nahrungsergänzung, seit festgestellt wurde, das es essentiell ist, und wie bei Vit. B12, einfach im Mikrogramm-Bereich dosiert werden muss, und dass unsere Böden ausgelaugt sind und in der Nahrungskette zuwenig Bor vorhanden sein kann. Gruss B. Gubler
Beatus Gubler, am 10. März 2014 um 07:46 Uhr
@Keusch, Ja Danke, den Rest kann ich mir denken. Wirtschaft, Raubtierkapitalismus, Hochfinanz, schlimme Zeiten, Geld und Ruhm geht vor das wohl des Volkes. Wo dies hinführt, ist leider nicht allen klar. Beispiel: www.sozialworks.ch Gruss Beatus Gubler
Beatus Gubler, am 10. März 2014 um 11:21 Uhr
Herr Keusch ich habe aus Sicht Frau geantwortet.
Und den Ausspruch kennen Sie: Deine Nahrung soll Deine Medizin und Deine Medizin soll Deine Nahrung sein. Und wie gesagt, selbst die WHO sagt, dass auf dieser Ebene Krankheiten zu VERMEIDEN seien. Fehler hier können sich in Krankheit fortsetzen.
Folgende Meldung erhielt ich soeben: war erfolgeich:
eine E-Mail an die Zuständigen im Europäischen Parlament! freeseeds.eu/de-AT/saatgutprotest
Elisabeth Schmidlin, am 12. März 2014 um 08:30 Uhr
Herr Keusch, was soll das eigentlich. Sie wollen Recht haben,
und das um jeden Preis. Also
Elisabeth Schmidlin, am 12. März 2014 um 14:16 Uhr

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