Überholtes Zahlungsmittel: Bargeld ist dreckig, teuer und mit vielen zusätzlichen Kosten behaftet © Pezibear/Pixabay/cc

Überholtes Zahlungsmittel: Bargeld ist dreckig, teuer und mit vielen zusätzlichen Kosten behaftet

Das Ende des Geldes

Philipp Löpfe / 13. Feb 2015 - Die digitale Revolution stellt unser Verständnis von Geld auf den Kopf und wird unser Bankensystem umkrempeln.

Der amerikanische Finanzjournalist David Wolman hat vor ein paar Jahren ein aufschlussreiches Selbstexperiment durchgeführt: Er hat ein Jahr ohne Cash gelebt. Dafür hatte er banale Gründe: «Bargeld ist sperrig, es ist übersät mit Viren, es braucht viel CO2, um es herzustellen, und es ist teuer. Also weg damit.» Sein bargeldloses Jahr hat Wolman in seinem Buch «The End of Money» geschildert und analysiert. Es ist zu einer Abrechnung mit Banknoten und Münzen geworden – und zu einem interessanten Ausblick über das Wesen des modernen Geldes und seine Zukunft.

Nach wie vor geniesst Bargeld sehr viel Prestige. «Ich bezahle cash», heisst es mit einem in der Regel unüberhörbaren Unterton von Macho-Stolz geäussert. Cash hat auch eine politische Lobby. Als der Bundesrat im vergangenen Sommer Bargeldzahlungen bei Beträgen von über 100'000 Franken verbieten wollte, wurde er prompt vom Parlament zurückgepfiffen.

Herstellung ist alles andere als billig

Dabei ist Cash dreckig, und zwar im wahrsten Sinn des Wortes. Die Schweizerische Nationalbank gibt sich zwar Mühe, schmutzige Banknoten rasch zu ersetzen. Trotzdem weisen sie Spuren von schmutzigen Händen und und gemeinsam benützten Treppengeländern auf. Das ist nicht nur unhygienisch, sondern kann auch Ihre Gesundheit gefährden. Als in China im Jahr 2003 eine bedrohliche Grippe-Epidemie tobte, erliess die Bank of China eine Weisung an alle Banken, Noten mindestens 24 Stunden zurückzubehalten, bevor sie wieder in Umlauf gebracht werden durften.

Dollar- und Euronoten werden in vielen Teilen Afrikas in der Unterwäsche aufbewahrt. Nicht nur Viren bleiben an Banknoten haften. An fast allen lassen sich auch Spuren von Kokain feststellen. Nicht etwa, weil es so viele Koksnasen gäbe, sondern weil sie in den Zählautomaten damit infiziert werden.

Noten werden gelegentlich auch abschätzig als Papiergeld bezeichnet. Dabei ist ihre Herstellung alles andere als billig. Um Fälschungen zu vermeiden, müssen sie aus speziellem Papier und mit Hi-Tech-Druckmethoden hergestellt werden. Das geht ganz schön ins Geld. Trotzdem sind Fälschungen weit verbreitet. In den USA beispielsweise geht man davon aus, dass mindestens 3 von 10'000 Dollarnoten nicht echt sind.

Was wäre die Schweiz ohne ihren Franken?

Kostspielig ist auch der Vertrieb von Banknoten. «Weltweit werden täglich rund 500 Millionen neue Noten zwischen Druckern, Zentralbankern und ihren Kunden ausgetauscht», klärt uns Wolman auf. «Und das betrifft nur das neue Zeugs.» Dieses System ist nicht nur teuer, es muss auch aufwändig gegen Bankräuber und andere Kriminelle gesichert werden.

Bargeld ist bei Schmugglern und Drogendealern sehr beliebt, vor allem grosse Noten. Wer in Italien mit einer 500-Euro-Note bezahlen will, muss damit rechnen, dass er kein freundliches «Grazie» des Empfängers erhält, sondern einem Polizisten unangenehme Fragen beantworten muss. Weil es keine Spuren hinterlässt, bevorzugen auch Steuerhinterzieher Bargeld. In den USA geht man davon aus, dass dem Staat deshalb jährlich rund 250 Milliarden Dollar entgehen.

Dreckig, teuer und mit vielen zusätzlichen Kosten behaftet – warum gibt es überhaupt noch Bargeld? Dafür gibt es sowohl praktische als auch emotionale Gründe. Bargeld ist liquid, will heissen: Es kann jederzeit und – zumindest wenn es sich um Noten eines respektierten Landes handelt – auch praktisch überall auf der Welt verwendet werden. Gleichzeitig ist Bargeld ein identitätsstiftendes Symbol: Was wäre die Schweiz ohne ihren Franken?

Währungen der Zentralbanken werden ausgetrickst

Nationale Symbole sind jedoch vergänglich. Die Schweiz hat den Ausverkauf von Toblerone und Swissair überlebt. Auch der Franken ist keineswegs auf alle Zeiten gegen den Untergang gefeit. Er erhält zunehmend Konkurrenz, nicht nur von Kredit- und Debitkarten, sondern auch in Form von digitalem Geld. Verantwortlich dafür sind das Internet, die Smartphones und die sozialen Medien.

Der Wirbel um die Bitcoins hat sich zwar wieder gelegt, doch das Konzept wird weiterleben. Mit Facebook, Twitter, Google, etc. sind weltweite Netzwerke entstanden, die nicht nur zum Austausch von Porno und Katzenvideos benützt werden können. «Projekte wie Hub Culture, Bitcoin und Superfluid versuchen, die Verbindungsflexibilität der sozialen Netzwerke mit alternativen Währungsmodellen zu vermischen», stellt Wolman fest.

Dabei entstehen neue Formen des Austausches, das Peer-to-Peer-Lending beispielweise. Die nationalen Währungen der Zentralbanken werden ausgetrickst. Es entstehen neue Währungen, die mit anderen Dingen abgesichert sind. Bei den Bitcoins ist es ein Algorithmus, der dafür sorgt, dass das digitale Gold wie das echte nicht gefälscht werden kann und in einer endlichen Menge vorhanden ist. Es gibt auch Währungen, die mit Kilowattstunden abgesichert sind. Und warum nicht? Die Reichsmark war einst ebenfalls eine Zeitlang mit Grund und Boden rückversichert.

Entwicklungsländer gar auf der Überholspur

«Alle diese innovativen Gruppen und Untergruppen nagen an den Rändern des Währungsmonopols der Regierungen», stellt Wolman fest. «Auf uns wartet ein Regenbogen von neuen Möglichkeiten.»

Das Smartphone sorgt dafür, dass nicht nur die Menschen in den reichen Ländern auf diesen Regenbogen warten, sondern auch die Armen. Ja, in mancher Hinsicht befinden sich die Entwicklungsländer gar auf der Überholspur, denn gerade für die Ärmsten dieser Welt ist Bargeld ein riesiger Klotz am Bein.

«Je ärmer du bist, desto niederschmetternder sind die Kosten und Risiken von Bargeld», schreibt Wolman. «Alle Bekannten – auch der stets betrunkene Cousin, der kranke Nachbar und der kämpferische Ehemann – kann dich anbetteln, oder dein Geld stehlen. Ein Feuer oder eine Naturkatastrophe kann es vernichten. Oder du musst Tage im Bus oder zu Fuss damit verbringen, um das Geld zu Verwandten, die es benötigen, zu transportieren.»

Das Smartphone ist die Lösung, und Smartphones gibt es inzwischen auch in grosser Zahl in Indien und in Afrika. In Kenia erkundigen sich Bauern mit dem Smartphone, wo sie ihr Getreide am besten verkaufen können, und in Indien überweisen Männer damit Geld an ihre Familien, ohne dass sie dafür üppige Gebühren an Zwischenhändler entrichten müssen.

Bankfilialen verschwinden wie die Buchläden

Was Banken in Afrika und Indien können, können sie auch anderswo. Das Smartphone ist im Begriff, das traditionelle Bankensystem umzukrempeln. «Am dramatischsten werden die Folgen sein, die das Smartphone in eine Mini-Bank in deinem Hosensack verwandelt haben», prophezeit Wolman. «Es wird den Gebrauch von Bargeld überflüssig machen.»

Nicht nur Cash wird verschwinden, die Bankenwelt steht vor einer eigentlichen Revolution. In seinem Buch «Breaking Banks» vergleicht Brett King die Situation der Retailbanken mit dem Buchhandel vor zwei Jahrzehnten. Die Bankfilialen in ihrer heutigen Form sind im Begriff, das gleiche Schicksal zu erleiden wie die Buchläden. «Früher sagte man: ‹Ich gehe in einen Buchladen.› Inzwischen haben Amazon und Kindle dieses Verhalten so geändert, dass die Mehrheit der Kunden ein Buch im Internet kauft und der Buchhandel überflüssig wird», schreibt King.

Die Bank war früher ein Filialnetzwerk. Die Generation der ü50er hat noch als Kind erlebt, wie sie mit leuchtenden Augen das Sparschwein in die Filiale um die Ecke getragen haben, wo der Filialleiter den Betrag ins Sparbüchlein übertrug. Der Besuch bei der örtlichen Bankfiliale war damals fast so normal wie der Besuch beim Quartierladen. Heute kauft man die Milch im Supermarkt, und Bankgeschäfte erledigt man mit einer App. Die Bank der Zukunft wird eine bedienungsfreundliche Technologie-Plattform sein – und die Zukunft hat bereits begonnen.

Höchste Effizienz bei kleinsten Kosten

Felix Niederer hat Physik studiert und war zunächst als Risikomanager bei der Swiss Re tätig. Heute betreibt er zusammen mit dem HSG-Abgänger Andreas Zbinden die Vermögensverwaltungsbank True Wealth. Niederer lässt sich nicht mit den traditionellen Schweizer Privatbankiers vergleichen. Sein Büro befindet sich nicht an der Bahnhofstrasse, sondern in einem neuen Wohnquartier in der Zürcher Binz. Gegenüber seinem Geschäftssitz steht keine Uhrenboutique, sondern spielen die Kinder eines Horts. In seinem Büro stehen keine Mahagoni-Möbel und an den Wänden hängt keine Kunst. Er teilt es mit einem Designerteam und ausser ein paar Bildschirmen und einfachen Büromöbel gibt es nichts.

Warum auch? Die meisten seiner Kunden lernt Niederer ohnehin nie von Angesicht zu Angesicht kennen. Er verkehrt mit ihnen online, «und Online-Kunden wollen weder zu üppigen Essen eingeladen werden, noch zu Weihnachten ein Geschenk von ihrem Banker erhalten», erklärt Niederer. «Sie wissen, dass sie letztlich mit dem eigenen Geld dafür bezahlen.»

Was Online-Kunden wollen, weiss Niederer bestens. Schliesslich ist sein wichtigster Kunde und Angel Investor Oliver Herren, der Co-Gründer von digitec. Dieser hat seinen Online-Vertrieb inzwischen an die Migros verkauft. Doch sein Geld soll gemäss der digitec-Philosophie verwaltet werden: höchste Effizienz bei kleinsten Kosten.

Grösster Teil der Trades via Algorithmen

Bei True Wealth bedeutet dies: Es gibt keine Spezialisten, die versuchen, mit aufwändigen Analysen den Markt zu schlagen. «Inzwischen ist hinlänglich bewiesen, dass dies schlicht nicht mehr möglich ist», erklärt Niederer und weist darauf hin, dass ohnehin der grösste Teil der Trades via Algorithmen abgewickelt wird. Deshalb kauft er finanzielle Standardprodukte zu Tiefstpreisen bei den günstigsten Anbietern an und lässt den Kunden bei der Zusammensetzung des Portfolios grosse Auswahl.

Anstatt in teure Möbel und teures Personal steckt Niederer sein Geld in modernste Software. Auf der True Wealth-Plattform kann auch der finanzielle Laie spielerisch sein Vermögen selbst verwalten. Er kann sein Risikoprofil bestimmen und sieht auf dem Bildschirm stets, was passiert, wenn er den Aktienteil seines Portfolios erhöht, aber auch wenn er den Anteil der US-Aktien gegenüber den Schweizer Aktien herauffährt.

Er kann auch sehen, wie es aussehen würde, wenn er beispielswiese sein gesamtes Vermögen in Gold anlegen würde. Allerdings würde dieser Auftrag nicht ausgeführt werden. «Wenn ein Kunde einen Blödsinn macht, dann verweigert das System seinen Dienst», sagt Niederer. Im Normalfall werden Portfolio-Änderungen jedoch mindestens zweimal in der Woche über die Saxo Bank, die Depotbank, abgewickelt.

«Qualität in der Vermögensverwaltung bedeutet tiefere Kosten»

True Wealth ist ein typisches Beispiel für den Bankkunden im digitalen Zeitalter: Er will «empowert» sein, sprich: Er will sein Schicksal selbst in die Hände nehmen, will dabei aber auch abgesichert und begleitet sein, oder «genudged», wie es heute im Jargon heisst (von nudgen: englisch für auf den richtigen Weg schubsen).

Der Online-Kunde will weder Firlefanz noch Prunk, sondern möglichst wenig bezahlen. «Qualität in der Vermögensverwaltung bedeutet nicht höhere Rendite, sondern tiefere Kosten», erklärt Niederer. Seine Gebühren sind daher deutlich niedriger als beim herkömmlichen Private Banking und werden als Flat Fee verrechnet. Das Rezept hat Erfolg. True Wealth ist erst rund vier Monate online und verwaltet bereits vier Millionen Franken, Tendenz rasch steigend.

So wie die Druckereien bei den Medienhäusern werden die Filialen bei den Banken zu einer Belastung. «In Zukunft geht es um ein allumfassendes Netz, in dem man Unternehmen mit Zugang zum Internet in die Lage versetzen kann, Zahlungen nahtlos über all diese Kanäle zu tätigen», heisst es bei Brett King. Und wie bei den Medienhäusern, kommt dem Smartphone dabei eine überragende Bedeutung zu. «Im Jahr 2020 wird das verbreitetste ‹Bankkonto› untrennbar mit dem Mobiltelefon verbunden sein, weil es das Mobiltelefon selbst sein wird.»

Die Bank im Smartphone

Wenn unsere Bankfiliale zu einer App mutiert, dann ändert sie ihren Charakter. Sie wird immer mehr zu unserem finanziellen Gewissen. Heute schon kann man beispielsweise bei der App der UBS einen persönlichen Finanzmanager einrichten. So wie eine Gesundheits-App uns Tipps gibt, wie wir uns essen und bewegen sollen und uns möglicherweise ermahnt, wenn wir es nicht tun, wird die Finanz-App immer tiefer in unseren Alltag eingreifen. «In Zukunft wird es keine Rolle mehr spielen, wer das beste Finanzinstitut ist, sondern welche Finanz-Apps am besten sind», prophezeit King.

Was aber bedeutet es, die beste Finanz-App zu sein? Stellen Sie sich vor, Sie sind beim Window-Shoppen und entdecken einen neuen Flachbildschirm-TV, der Sie auf der Stelle begeistert. Aber können Sie sich ihn auch leisten? Ihre App klärt Sie sofort darüber auf. Sie sagt Ihnen auch, wie Sie diese Anschaffung am besten finanzieren und gibt Ihnen möglicherweise sogar den Tipp, dass das gleiche Produkt bei der Konkurrenz deutlich günstiger im Angebot ist.

Das gleiche Prozedere können Sie mit Kleidern, Autos und selbst Hypotheken für Wohneigentum durchspielen. Ihre Bank im Smartphone wird Sie praktisch in jeder Lebenslage in Echtzeit beraten, vielleicht sogar mündlich, denn auch Siri macht rasch Fortschritte. «Die Zukunft des Banking sehen wir als eine Art Lifestyle-Management und Entscheidungshilfe», heisst es folgerichtig bei King. Mit Banken wie diesen, wer braucht da noch Cash?

---

Dieser Beitrag erschien auf Watson.ch.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Philipp Löpfe war früher stellvertretender Chefredaktor der Wirtschaftszeitung «Cash» und Chefredaktor des «Tages-Anzeiger». Heute ist er Wirtschaftsredaktor von Watson.ch.

Weiterführende Informationen

Dossier: Die Euro- und Währungskrise

Meinungen / Ihre Meinung eingeben

Ähnliche Artikel dank Ihrer Spende

Möchten Sie weitere solche Beiträge lesen? Ihre Spende macht es möglich:

Mit Kreditkarte oder Paypal - oder direkt aufs Spendenkonto für Stiftung SSUI, Jurablickstr. 69, 3095 Spiegel BE
IBAN CH0309000000604575581 (SSUI)
BIC/SWIFT POFICHBEXXX, Clearing: 09000

Ihre Spenden können Sie bei den Steuern abziehen.

Einzahlungsschein anfordern: kontakt@infosperber.ch (Postadresse angeben!)

7 Meinungen

Sehr interessanter Artikel, das Ende des Geldes naht, das ist auch meine Meinung.
Was das Überleben von Viren auf Schweizer Banknoten anbelangt, kann ich die Aussage im Artikel nur bestätigen. Die angesprochenen Studie wurde an der Universität Zürich durchgeführt (Survival of Influenza Virus on Banknotes, Thomas Y et al, APPLIED AND ENVIRONMENTAL MICROBIOLOGY, May 2008, p. 3002–3007) Wenn die Viren von Schleim begleitete waren, konnten 16 Tage später noch infektionsfähige Viren nachgewiesen werdenDie Massnahme der Chinesischen Notenbank war nicht sinnlos!
Gut möglich, dass die Menschheit noch bevor sie ihren Lebensraum definitiv zerstört hat an einer Kombination von pervertierter Geldpolitik und Re-Mix Viren zugrunde geht. Die Geldnoten als Symbol von Gier und Machtsucht und als Verbreiter von Re-Mix Viren die uns beschert werden von einer durch Massenproduktion geschundenen Tierwelt. Apokalyptische Gedanken kommen auf.
Dr.med. Walter Hugentobler
Walter Hugentobler, am 13. Februar 2015 um 12:26 Uhr
Die Menschheit hat bis heute all die Viren am Geld klebend überlebt, nicht einer ist daran gestorben.

Auch würde die endgültige Abschaffung des Bargeldes weltweit die Armut fördern und noch mehr Arbeitslosigkeit bringen. Die Versüche mit den Ergebnissen, sieht man ja bereits in den Einkaufszenter, wie viel weniger Kassirerinnen es gibt durch das selbt scannen mit der nur noch der dazugehörenden Kreditkartenzahlungen. Zudem hinterlässt dies ebenfalls Viren an den Scanner und der Kreditkartentastatur.

Mal Ehrlich: Ist die Abschaffung vom Bargeld wovon schon lange die Rede ist und auch schon seit ein paar Jahren, auch mit einem Chip im Arm an Stelle der Kreditkarte, nicht viel mehr, dass sich die Oberen Boße und Manager wieder einmal mehr berreichern wollen indem sie damit Leute feuern können um Lohnkosten zu sparen und dabei noch die Kundschaft den Job der Kassirer/Kassiereinnen selbst machen lassen und dabei ach nicht nur im Traum daran denken der zukünftigen Kundschaft die Produkte günstiger zu geben für den Kassierer Job den sie nun selbst machen müssen mit den lieben Viren halt wo anders dran klebend??
Doris Dreier, am 13. Februar 2015 um 13:04 Uhr
... und auch die moderne elektronische Bezahlungen bekommen auf lange Sicht der Umwelt nicht und kostet auch viel Energie...
Doris Dreier, am 13. Februar 2015 um 13:16 Uhr
Und auch leistet die Abschaffung des Bargeldes und die Einführung des Virtuellen Geldes eine hevorragende weltweite Totalüberwachung.
Wem dient und nützt das moderne zukünftige high tech geld das jetzt noch so gut glanzvoll und schön verpackt ist? Und wer sind am Schluss die Verlierer??
Das ganze ist für mich zu hinterfragen.
Doris Dreier, am 13. Februar 2015 um 13:25 Uhr
Die schöne neue Welt, die da Philipp Löpfe vor uns ausbreitet, wird sich hoffentlich nie in dieser Art und Weise realisieren. Es wäre eine eiskalte, menschenverachtende, voll automatisierte - und voll überwachte Welt. Aber so weit wird es gar nicht kommen: Zum Einen haben sich noch nie alle von Technologiefans gestellten Prognosen und Voraussagen erfüllt und zum Anderen wären die meisten Menschen schon ausgerottet, bevor es zum furchtbaren Endzustand kommt - weil sie schon wegrationalisiert und weggespart wären.
Auffällig ist, dass die az Medien, zu denen Philipp Löpfes neuer Arbeitgeber Watson.ch gehört, seit Anfang Jahr mindestens wöchentlich grosse Artikel publiziert, die völlig technologiegläubig eine rosige, von Robotern beherrschte Zukunft malen, in denen der Mensch eigentlich gar nichts mehr zu suchen hat, in einer Welt, in der sich die Roboter selbst genügen und den «Störfaktor» Mensch ausgeschaltet haben werden. – Ist die Häufung von Artikeln in dieser Stossrichtung Absicht oder will man bloss beim grossen Geschwätz mithalten können?
Hartwig Roth, am 13. Februar 2015 um 20:28 Uhr
Schön, dass sich so viele Meinungen gegen das Weg-Rationalisieren des Geldes sperren. Fragt sich nur, ob wir das wirklich längerfristig verhindern können. Schon heute ist es einfacher, ohne Bargeld durch die Welt zu gehen als ohne Kreditkarte - versuchen Sie es einmal!
Walter Hugentobler, am 14. Februar 2015 um 09:34 Uhr
Wie gefährlich doch die Viren auf dem ohnehin dreckigen Bargeld sind, wow, der Professor hat es auch bestätigt, ho ho...
Andere Professoren behaupten, es gebe gar keine Viren? Also Glaubenssache.... Dass aber das Zinseszins-System laufend sehr viele Menschen tötet, müsste eigentlich allen interessierten Menschen klar sein.
Urs Lachenmeier, am 17. Februar 2015 um 10:53 Uhr

Ihre Meinung

Loggen Sie sich ein. Wir gestatten keine Meinungseinträge anonymer User. Hier können Sie sich registrieren.
Sollten Sie ihr Passwort vergessen haben, können Sie es neu anfordern. Meinungen schalten wir neu 9 Stunden nach Erhalt online, damit wir Zeit haben, deren Sachlichkeit zu prüfen. Wir folgen damit einer Empfehlung des Presserats. Die Redaktion behält sich vor, Beiträge, welche andere Personen, Institutionen oder Unternehmen beleidigen oder unnötig herabsetzen, oder sich nicht auf den Inhalt des betreffenden Beitrags beziehen, zu kürzen, nicht zu veröffentlichen oder zu entfernen. Über Entscheide der Redaktion können wir keine Korrespondenz führen. Zwei Meinungseinträge unmittelbar hintereinander sind nicht erlaubt.