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Lage der vier bekannten Lecks, die an den Nord-Stream-Pipelines am 26. September 2022 verursacht wurden. © FactsWithoutBias1/Wikimedia Commons/CC BY-SA 4.0

Nord-Stream-Anschlag: Keinerlei Hinweise auf russische Täter

German Foreign Policy /  Führende US-Medien und Regierungsbeamte aus Europa äussern erstmals öffentlich Zweifel, dass Russland hinter dem Anschlag steckt.

Drei Monate nach den Anschlägen auf die Erdgas-Pipelines Nord Stream 1 und 2 weisen zum ersten Mal Mitarbeiter westlicher Regierungen die Behauptung, Russland könne für den Sabotageakt verantwortlich sein, öffentlich zurück. Schon kurz vor den Weihachtsfeiertagen hatte die «Washington Post» berichtet, «zahlreiche» Regierungsmitarbeiter vermuteten «privat», Moskau habe mit den Anschlägen nichts zu tun. Die Zeitung zitierte einen Beamten aus Europa mit der Einschätzung, es gebe «zum gegenwärtigen Zeitpunkt» keinerlei Hinweis auf eine russische Täterschaft. Diese Einschätzung gründe sich, hiess es, auf Gespräche mit 23 Quellen aus Diplomatie und Geheimdiensten.[1]

Ein Beamter aus Westeuropa wird sogar mit der Aussage zitiert: «Die Überlegung, dass Russland es war, hat für mich nie Sinn ergeben.» Wie die «Washington Post» berichtet, beruht die Skepsis nicht bloss darauf, dass an den Tatorten keinerlei Hinweise auf russische Täter gefunden worden seien, sondern auch darauf, dass die gewöhnlich umfassende US-Spionage beim Abhören russischer Stellen bis heute keinerlei Hinweise auf eine Mitwisserschaft aufgespürt habe. Das sei recht ungewöhnlich.

Hohe Reparaturkosten

Wenige Tage später legte die «New York Times» nach. Die Zeitung schrieb, die Nord Stream AG, die die Pipeline Nord Stream 1 betreibe, habe begonnen, die Reparatur der Leitungen in den Blick zu nehmen. Dies habe eine Person mit detaillierter Kenntnis über die Vorgänge berichtet.[2] Zuvor hatte Moskau entsprechende Pläne zwar nicht bestätigt, sie jedoch auch nicht dementiert. Der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Nowak hatte im Interview mit der russischen Nachrichtenagentur TASS mitgeteilt, Spezialisten stuften die Reparatur als «technisch machbar» ein; unklar sei aber, wie viel sie kosten würde.[3]

Der «New York Times» zufolge beläuft sich eine Schätzung auf rund eine halbe Milliarde US-Dollar. Die Zeitung weist darauf hin, es leuchte nicht wirklich ein, dass Russland eine Erdgasleitung zerstöre, nur um sie anschliessend für hohe Summen wieder instand zu setzen. Dies gelte umso mehr, als Moskau weiterhin Transitgebühren für die noch getätigten Erdgaslieferungen durch Pipelines an Land zahlen müsse – und zwar an den Kriegsgegner, die Ukraine.[4] Hinzu komme, dass Moskau mögliche Gaslieferungen durch die Nord-Stream-Pipelines nun nicht mehr als Lockmittel nutzen könne.

Europas Erdgaslücke

Tatsächlich läge eine solche Nutzung im russischen Interesse. Laut jüngsten Prognosen der Internationalen Energieagentur (IEA) stehen die Staaten Europas im nächsten Jahr bzw. im nächsten Winter vor einer Versorgungslücke von rund 30 bis 60 Milliarden Kubikmetern Erdgas; wo diese herkommen sollen, ist völlig unklar.[5] Gedeckt werden könnten sie durch die Pipeline Nord Stream 1, deren Durchleitungsvolumen rund 55 Milliarden Kubikmeter jährlich erreicht. Die «New York Times» zitiert nun einen leitenden Mitarbeiter von Gazprom mit der Äusserung: «Warte bloss einen einzigen kalten Winter ab, und sie werden um unser Gas betteln.»[6] Die Möglichkeit, in einer akuten Notlage doch noch auf die Nord-Stream-Pipelines zurückzugreifen, ist durch die Anschläge zunichte gemacht worden.

Hinzu kommt, dass Branchenexperten es durchaus für möglich halten, dass die Staaten Europas in Zukunft wieder russisches Pipeline-Gas in grösserem Umfang importieren. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, gingen bei einem Fachtreffen, das das Oxford Institute for Energy Studies Anfang Dezember organisiert hatte, nur 40 Prozent aller Anwesenden davon aus, der Ausstieg Europas aus russischem Erdgas werde auf Dauer Bestand haben. 40 Prozent waren vom Gegenteil überzeugt.[7] Der Grund: Ohne kostengünstiges Erdgas könnten zentrale Branchen der europäischen Industrie nicht überleben.

Kanadas Sanktionen erschweren Reparatur

Würde eine Reparatur der Pipeline Nord Stream 1 die Wiederaufnahme der Lieferungen zumindest theoretisch ermöglichen, so hat Kanada entsprechenden Überlegungen Ende 2022 einen weiteren Schlag versetzt: Es hat Sanktionen wieder aktiviert, die es speziell verhindern, eine im kanadischen Montreal überholte Siemens-Turbine, die für den Betrieb von Nord Stream 1 benötigt wird, nach Russland zurückzubringen.[8] Das erhöht den Aufwand für eine Instandsetzung der Erdgasleitung zusätzlich. Hätte Ottawa eine etwaige Reparatur der Pipeline nicht im Blick, ergäbe die Aktivierung der Sanktionen zum Nachteil einer zerstörten Erdgasleitung wenig Sinn.

«Eine plausible Erzählung vorlegen»

Nicht nur in führenden US-Medien wird eine russische Täterschaft mittlerweile als recht unwahrscheinlich eingestuft. Auch «Leute im Berliner Regierungsbetrieb», so wird berichtet, stellten «unter der Hand Fragen …, die für Unruhe in der Nato sorgen könnten»: Hätten nicht «die Ukraine und Polen mit grösstem Nachdruck von Deutschland den Verzicht auf die Nord-Stream-Leitungen gefordert?»[9] Ein nicht namentlich genannter hochrangiger Militärexperte wiederum wird mit der Aussage zitiert, man möge «sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn irgendwann mitten im Krieg herauskäme, dass ein Nato-Staat bei der Bombardierung der umstrittenen Pipeline geholfen oder von entsprechenden Plänen gewusst habe, ohne sie zu verhindern».[10]

Der Druck auf die deutsche Regierung steigt, erste Ergebnisse der Ermittlungen zu den Nord Stream-Anschlägen bekanntzugeben, «weil die wilden Spekulationen in dieser unklaren Situation nicht ungefährlich sind», sagte der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter (CDU), stellvertretender Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums.[11] Auch der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums, Konstantin von Notz (Bündnis 90/Die Grünen), verlangt, die Bundesregierung müsse «Transparenz schaffen oder wenigstens eine plausible Erzählung der Ereignisse vom 26. September vorlegen».

Schiffe mit ausgeschaltetem Transponder

Erschwert wird die Angelegenheit durch die exzessive Geheimhaltungspraxis Schwedens, dessen Behörden laut Berichten nicht einmal die verbündeten NATO-Staaten über Resultate ihrer Ermittlungen informieren. Zu den Rätseln um die Anschläge auf die Pipelines gehört nicht zuletzt, woher die beiden grossen Schiffe kamen, die laut Recherchen des Magazins «Wired» in den Tagen unmittelbar vor den Anschlägen nicht weit von den Tatorten kreuzten und dabei ihre Transponder ausgeschaltet hatten.[12] Bemerkenswert ist, dass noch niemand Belege für die Behauptung präsentiert hat, es seien russische Schiffe gewesen. Die Grösse der Schiffe und die Dichte der NATO-Aufklärung in der Ostsee lässt Unkenntnis über das maritime Geschehen unweit der strategisch wichtigen Insel Bornholm als nicht besonders wahrscheinlich erscheinen. Bekannt ist jedoch, dass sich Kriegsschiffe der schwedischen Marine kurz vor dem Tatzeitpunkt gleichfalls in der Nähe der Tatorte aufgehalten hatten. Die schwedische Marine hat dies sogar eingeräumt und als Ursache nicht näher bestimmte Massnahmen der Seeraumüberwachung angegeben.[13] Ob dabei üblicherweise die Transponder ausgeschaltet werden, ist nicht bekannt.

FUSSNOTEN:
[1] Shane Harris, John Hudson, Missy Ryan, Michael Birnbaum: «No conclusive evidence Russia is behind Nord Stream attack». washingtonpost.com, 21.12.2022.
[2] Rebecca R. Ruiz, Justin Scheck: «In Nord Stream Mystery, Baltic Seabed Provides a Nearly Ideal Crime Scene». nytimes.com, 26.12.2022.
[3] Michael Maier: «Nord Stream: Repariert Russland heimlich die Pipeline?» berliner-zeitung.de, 02.01.2023.
[4] Rebecca R. Ruiz, Justin Scheck: «In Nord Stream Mystery, Baltic Seabed Provides a Nearly Ideal Crime Scene». nytimes.com, 26.12.2022.
[5] S. dazu Die Erdgaslücke.
[6] Rebecca R. Ruiz, Justin Scheck: «In Nord Stream Mystery, Baltic Seabed Provides a Nearly Ideal Crime Scene». nytimes.com, 26.12.2022.
[7] Javier Blas: «Can Europe’s Energy Bridge to Russia Ever Be Rebuilt?» bloomberg.com, 12.12.2022.
[8] Darren Major: «Ottawa revokes sanctions waiver on Nord Stream gas turbines». cbc.ca, 14.12.2022.
[9], [10] Daniel Goffart: «Erst bombardieren, dann reparieren?» wiwo.de, 01.01.2023.
[11] Christopher Ziedler: «100 Tage nach den Gaslecks: Rätselraten um die Nord-Stream-Sabotage geht weiter». tagesspiegel.de, 03.01.2023.
[12] «’Dark Ships› Emerge From the Shadows of the Nord Stream Mystery». wired.co.uk, 11.11.2022.
[13] Svenska marinens fartygsrörelser I området: «Inte en slump». svt.se, 03.10.2022.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine. Dieser Beitrag erschien zuerst auf der Online-Plattform german-foreign-policy.com. Diese «Informationen zur Deutschen Aussenpolitik» werden von einer Gruppe unabhängiger Publizisten und Wissenschaftler zusammengestellt, die das Wiedererstarken deutscher Grossmachtbestrebungen auf wirtschaftlichem, politischem und militärischem Gebiet kontinuierlich beobachten.
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

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9 Meinungen

  • am 14.01.2023 um 12:02 Uhr
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    Gute Kriminalisten fragen stets zuerst, wer hat den Vorteil (cui bono) von einer kriminellen Tat.

    Die immer höher überschuldeten USA (STAAT un gesamtgesellschaftlich) brauchen hohe Verkaufspreise für die hohen Produktionskosten beim «Fracking», um das exportieren zu können.
    Jede Nation, die niedrigere Produktionskosten hat lebt gefährlich.
    Gegen Nordstream 2 wurde ja schon lange vor der Besetzung der Krim und dem Ukraine-Krieg mobil gemacht, oder ?
    Ob die Abhängigkeit für die Europäer, von den USA, den Golfstaaten und all den angloameriknischen Megakonzernen mit «Fossilen Energieträgern» langfristig, für kommende Generationen von Kaptalschwachen besser ist, ein gutes Leben garantiert, bezweifle ich aus guten Gründen.

  • am 14.01.2023 um 13:02 Uhr
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    Streng genommen handelt es sich um einen terroristischen Anschlag auf die lebenswichtige Infrastruktur der Energieversorgung eines Landes. Deutschland hätte nun jedes Recht, selber intensive Ermittlungen anzustellen, Sanktionen zu verhängen und die Auslieferung der Täter zu verlangen. Nichts davon wird jemals passieren. Der Anschlag ist ein deutliches politisches Signal an Deutschland gewesen, an wessen Seite es zu stehen hat; wie in der Ilias wurden hier die «Schiffe am Strand verbrannt», damit ja niemand auf den Gedanken kommt, den Kampf zu beenden. Die Grüne Baerbock, gerne von «feministischer» Außenpolitik und Umweltschutz schwadronierend, hat sich noch nicht zu tausenden Tonnen Methan, die aus dem Riß entwichen, geäußert. Je nach politischer Wetterlage wird das Unangenehme totgeschwiegen – Assange ist für Baerbock ja auch kein Thema mehr. Ob Deutschland so noch ein selbständig handlungsfähiger Nationalstaat ist, darf bezweifelt werden.

    • am 16.01.2023 um 13:53 Uhr
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      Und Deutschland hat ja schon klipp und klar verlauten lassen, auch was immer bei diesen Untersuchungen und Beweisen herauskommt, wer der/die Täter waren, wir werden es auf keinen Fall preisgeben. Der STAATSRÄSON wegen ! Das bedeutet doch, wir werden es nicht preisgeben, denn wenn doch , dann wird das eine innere Revolution auslösen! (Wäre auch nur ein Bruchteils eines Promilles an Beweisen vorhanden, dass irgendwie Russland verstrickt wäre, wären schon hunderte von Sondersendungen und Breaking News verbreitet worden. Aber da es NATO -Staat sein wird, darf ja nichts durchsickern !)

  • am 14.01.2023 um 13:49 Uhr
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    Die Schweizer hatten Sprengstoff in ihren Brücken oder mindestens so vorbereitet, dass in einem Ernstfall sofort hätte reagiert werden können. Warum sollen die Russen keine solchen Gedanken beim Bau gehabt haben. Fernsprengung dürfte kein grosses Problem sein. Es könnte auch Sabotage aus dem Innern des Kremls sein..

    • am 15.01.2023 um 07:04 Uhr
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      Eine Verminung der Pipeline was und ist für Russland nicht notwendig, denn wenn es kein Gas mehr nach Europa liefern möchte, dreht es einfach den Hahn in Russland zu. Die Pipeline kann auch nicht für eine Invasion Russlands durch die NATO benutzt werden, es ist also nicht vergleichbar mit Brücken, Strassen oder Tunnels. Interessant ist auch, das es mit Turkstream in Süden eine alternative gibt, mit der Gas von Russland nach Europa, unter Umgehung der Ukraine und Polens, transportiert werden kann. Auch auf diese Pipeline wurde ein Anschlag geplant – aber von russischen Sicherheitskräften vereitelt (nach deren Darstellung).

  • am 14.01.2023 um 15:52 Uhr
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    Kommt dazu, dass die Nato inder fraglichen Zeit in diesem Raum Seemanöver mit US-Beteiligung durchführte und im bestüberwachten Meer eine unentdeckt Aktion eine Riesenblamage wäre.
    Die BRD Regierung verweigert die Auskunft „aus Sicherheitsgründen“!

  • am 15.01.2023 um 01:43 Uhr
    Permalink

    Wären es die Russen gewesen, wüssten wir es schon lange! Deutschland und Schweden haben lange Untersuchungen unternommen, schweigen aber…. Dass Russland ein Interesse an dieser Zerstörung hat, ist echt unglaubwürdig. Die USA hatte aber schon bei der Planung des Nordstream2 opponier,t und Biden sagte, kurz nach dem Bau von Nordstream2, er würde alles unternehmen, um die Aktivierung von Nordstream 2 zu verhindern. Also, erster Verdächtiger sind die USA. Unterdessen haben aber die Russen behauptet, es sei England gewesen. Kurz, dass ein Natostaat involviert war, scheint immer wahrscheinlicher. Das lange Schweigen der Westländer ist ja auch eine Sprache!

  • am 15.01.2023 um 07:00 Uhr
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    MOTIVE, MEANS and OPPORTUNITY, heißt es in den USA.
    Motiv: Da muss man fragen, ob Russland als Täter in Frage kommen kann. Eine Russisch Pipeline, gebaut mit Russischem Geld, die Russisches Gas nach Europa transportieren soll, um dringend benötigte Devisen einzunehmen. Kein Gas mehr in die EU liefern, könnte Gazprom ja einfach durch zudrehen des Hahns auf der Russischen Seite. Geht man davon aus, das Moskau bezüglich seiner Geschäftsinteressen rational ist, dürfte man es als Verdächtigen wohl nicht priorisieren.
    Motiv haben hingegen die Ukraine (als bisheriges Transitland für Gas nun abgemeldet) und deren Verbündete – allen voran die Briten, welche von den Russen für die ausführenden Täter gehalten werden. Mit dem Sprengstoffanschlag auf die Krim-Brücke und dem Mordanschlag auf Darija Dugina, haben die Ukrainer auch bewiesen, dass sie MITTEL und GELEGENHEIT für solche Aktionen hatten. Die Unterwasser Sprengung einer Pipeline liegt wohl eher in der Kompetenz der Briten.

  • am 15.01.2023 um 12:11 Uhr
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    Anhand der chemischen Rückstände des Spregstoffes, lässt sich sehr einfach feststellen, woher dieser kommt und somit über die Täterschaft. Scheinbar will das die NATO nicht wissen und auch das ist ein Schuldgeständnis.
    Das es sich bei der (terroristischen) Sprengaktion um ein starkes politisches Signal an Deutschland handelt ist einleuchtend. Zum einen hat man Russland die Möglichkeit genommen, über die Gaslieferungen Druck auszuüben, zum anderen ist jetzt Deutschland von anderen Gaslieferanten abhängig.
    Um gewisse Poliker zu zitieren: «Jedes land darf frei entscheiden, ob es der NATO beitreten will» , aber nicht jedes Land darf seinen Gaslieferanten frei wählen. Die vielgepriesene Wertegemeinschaft!

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