Kommentar

Wie die deutsche Regierung den Krieg ins eigene Land holt

Fred Schumacher ©

Fred Schumacher /  Deutschland kauft den USA «Tomahawks» ab und stationiert sie. Damit wird das Land zur Abschussrampe für US-Angriffswaffen.

Deutschland hat den Kauf von US-Tomahawk-Marschflugkörpern vereinbart und wird diese auf eigenem Boden stationieren. Bundeskanzler Friedrich Merz verkündete diesen historischen Schritt am Donnerstagmorgen im Bundestag, frisch zurück vom Nato-Gipfel in Ankara. Man wolle sich von Erpressbarkeit freimachen, heisst es. Was für eine groteske Verkehrung der Tatsachen.

Mit einer Reichweite von 2500 Kilometern können diese Marschflugkörper von Deutschland aus nicht nur Moskau erreichen – die Entfernung beträgt gerade einmal 1600 Kilometer –, sondern Ziele tief im russischen Kernland. Die Botschaft ist eindeutig: Deutschland wird zur Abschussrampe für amerikanische Angriffswaffen gegen Russland, und zwar in deutscher Verfügungsgewalt. Das ist keine Verteidigungsmassnahme, das ist eine Kriegserklärung.

Deutsche Regierung treibt Eskalation auf die Spitze

Die Begründung der Bundesregierung, Russland bedrohe Westeuropa und habe selbst Iskander-Raketen in Kaliningrad stationiert, ist an den Haaren herbeigezogen. Schliesslich fliegen täglich vom deutschen Steuerzahler finanzierte Drohnen und Raketen von der Ukraine aus nach Russland und nicht umgekehrt von russischem Staatsgebiet in Richtung Nato. Nicht eine einzige Angriffswaffe hat das russische Militär gegen einen Nato-Staat abgefeuert. Das ist so seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Merz und seine Hinterleute im Finanz- und Rüstungskomplex flehen den Krieg herbei. Die Nato-Staaten in Europa verfügen derzeit noch nicht über eigene Mittelstreckenwaffen – und genau diese Lücke soll nun mit amerikanischen Waffen gefüllt werden.

Man stelle sich vor, Russland würde Marschflugkörper auf Kuba stationieren, mit der Reichweite, um Washington zu treffen. Die Empörung wäre grenzenlos. Doch wenn Deutschland dasselbe tut, redet man von «strategischer Lückenschliessung».

Deutschlands Doppelrolle im Ukraine-Krieg

Noch perfider wird das Ganze, wenn man einen genauen Blick auf Deutschlands Rolle im Ukraine-Krieg wirft. Die Bundesregierung hat in den vergangenen Jahren militärische Hilfen in Höhe von rund 55 Milliarden Euro für die Ukraine bereitgestellt. Deutschland zählt zu den wichtigsten Unterstützern der ukrainischen Regierung, der Kritiker seit 2014 schwere Menschenrechtsverletzungen gegenüber russischsprachigen Bevölkerungsgruppen sowie neonazistische Tendenzen vorwerfen.

Deutschland hat nicht nur Kampfpanzer, Artilleriesysteme und Luftverteidigung geliefert, sondern treibt nun auch die Produktion ukrainischer Angriffswaffen auf eigenem Boden voran. Erst kürzlich wurde eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Fertigung des ukrainischen Marschflugkörpers «Bars» in Deutschland vorsieht – zur direkten Lieferung an die Ukraine. Mit einer Reichweite von bis zu 1000 Kilometern ist auch dieses System in der Lage, russische Ziele tief im Hinterland zu treffen.

Unerträgliche Doppelmoral

Deutschland liefert Waffen an die Ukraine, damit diese Russland angreifen kann, und stationiert gleichzeitig eigene Angriffswaffen, die russisches Territorium erreichen. Gleichzeitig behauptet man, man wolle den Krieg nicht eskalieren lassen.

Gefährliche Selbsttäuschung

Die politische Klasse in Berlin scheint vergessen zu haben, was es bedeutet, eine Atommacht an der Grenze zu haben. Schon längst bezeichnen klar denkende Politikerinnen wie beispielsweise Sevim Dagdelen Boris Pistorius als «Kriegsminister», völlig zu Recht. Das von Merz geführte CDU/CSU/SPD-Regime treibt das Land in das Inferno eines Atomkriegs.

Die Behauptung, es gehe um Verteidigung, war und ist nicht glaubwürdig. Marschflugkörper mit 2500 Kilometern Reichweite sind keine Verteidigungswaffen. Sie sind Angriffswaffen. Sie sind darauf ausgelegt, Kommandostellen, Flugplätze und Bunker tief im russischen Gebiet zu zerstören. Wer solche Waffen in Deutschland stationiert, macht Deutschland zum Ziel.

Verhängnisvolle Entscheidung

Die Geschichte lehrt uns, dass militärische Eskalation nicht zur Deeskalation führt. Russland hat bereits mit Gegenmassnahmen gedroht und wird diese Stationierung nicht tatenlos hinnehmen. Deutschland ist auf dem besten Weg, nicht nur zum grössten Waffenlieferanten der Ukraine zu werden, sondern auch zur vordersten Frontlinie eines möglichen direkten Krieges mit Russland.

Rolle der deutschen Bevölkerung

Mehr als 80 Millionen Menschen in Deutschland müssen sich jetzt, genau in diesem Moment, darüber klar werden, dass sie aktuell keine aktive Rolle in diesem tödlichen Spiel der Kriegsprofiteure spielen. Sie sind der Einsatz, dessen Verlust die internationalen Zocker an den Börsen einkalkuliert haben.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Dieser Artikel erschien bei «pressenza.com», einer Nachrichtenagentur von ehrenamtlich tätigen Freiwilligen, die sich den Themen Humanismus, Gewaltfreiheit, Menschenrechte, Abrüstung und Nicht-Diskriminierung widmet. Der Autor Fred Schumacher studierte Philosophie, Politik und Anglistik. In den 1970er Jahren war er Redaktor der antifaschistischen Wochenzeitung »Die Tat« in Frankfurt am Main und lange in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA) und in der Friedensbewegung aktiv. Er initierte und betreibt das Portal «Deutschland raus aus der NATO!«
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21 Meinungen

  • am 13.07.2026 um 12:43 Uhr
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    Ein sehr unappetitlicher Artikel.
    Kein Wort davon, dass Putin den Krieg gegen die Ukraine mutwillig vom Zaun gebrochen hat. Kein Wort davon, dass Russland ihn mit Rückzug auf die völkerrechtlich definierten Grenzen jederzeit beenden könnte. Dumpfe Unterstellungen an die Adresse der Ukraine. Kein Wort zu den politischen Umständen in Russland.

    • am 14.07.2026 um 01:51 Uhr
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      Manchmal schmeckt die Wahrheit sehr bitter Herr Heierli. Das politische Deutschland schreit, wir wollen Krieg im Jahr 2029, mit voller Unterstützung der SPD und den Grünen. «Mutwillig vom Zaun gebrochen», wirklich? Noch nie waren die politischen Führer in Europa dermassen unbeliebt wie heute und sie glauben denen weiterhin blind? Acht Jahre lang wurden zuvor russisch sprechende Ukrainer getötet und diskriminiert. Kämpfer der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) und der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) sind plötzlich Staatshelden und werden sogar im kanadischen Parlament beklatscht. Aber Russland soll bitte stillhalten und zusehen? Unappetitlich ist nur die Kriegsgeilheit des Westens der Milliarden dafür ausgibt.

      • am 14.07.2026 um 16:18 Uhr
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        Sie raunen diffuse Verdächtigungen über böse Verschwörungen im Westen und ignorieren glasklare Fakten. Russland wollte schlicht und einfach die Ukraine militärisch annektieren.
        Wollen Sie etwa solche Praktiken gutheissen?

        • am 16.07.2026 um 07:40 Uhr
          Permalink

          @Daniel Heierli – Wollen Sie? Sollen wir? Sterben für USA? Für Führer?
          USA einziges Land Atom-Erstschlag-Doktrin (Angriffskrieg). Aber wer ist von wem militärisch umzingelt?
          Sozialistische Wochenzeitung «UZ – Unsere Zeit»: «Die Überlebenden werden die Toten beneiden»: Vorwarnzeiten (…) Heute wird dies durch immer schnellere Raketen, die direkt an der russischen und perspektivisch auch der chinesischen Grenze aufgestellt werden, obsolet. Der russische Präsident Wladimir Putin umschrieb dies mit den Worten, man «spüre das Messer am Hals». Der US-FRIEDENSRAT erklärte: «Der Erfolg der NATO bei ihren Bemühungen, bis zur ukrainisch-russischen Grenze vorzudringen, würde eine höllische Welt schaffen und die Möglichkeit eines Atomkriegs nach sich ziehen.» USA und deren NATO fordern die atomare Katastrophe heraus. Es geht um nichts weniger als um das Überleben der Menschheit.
          USA setzten Atombomben gegen Japan ein – bis heute verfolgen sie atomare Erstschlagstrategie.

        • am 16.07.2026 um 08:21 Uhr
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          Wenn Russland interesse gehabt hätte die Ukraine zu annektieren, weshalb tat sie es nicht gleich mit der Besetzung der Krim? Aber es hat keinen Sinn. Die meisten glauben halt gerne die Narrative der USA, NATO und EU. Begrüssen freudig Kriege im Irak, Afghanistan, Libyen, Syrien, Sudan, Tschad, Niger, Gaza, Libanon, Jemen und Iran. Hauptsache es trifft nur Moslems und Flüchtlingsströme sind anscheinend Naturphänomene ohne Leid. Es ist ja ein Gewinn für Europa, für die Kultur und destabilisiert uns keinesfalls. Danke USA. Nach zwanzig Jahren Europa am Hindukusch verteidigen, Abu Ghraib, Guantanamo und Gaza sind wir natürlich immer noch glaubhaft auf der richtigen Seite. Snowden und Assange hatten wohl auch nur diffuse Verdächtigungen und sind böse Verschwörer wie ich. Aber danke, aus ihrem Mund ist es ein echtes Kompliment.

  • am 13.07.2026 um 12:59 Uhr
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    Interessant ist auch das private Gespräch zwischen dem ehem. Premier Israels und Epstein aus dessen Akten. Beide diskutieren über die Tatsache das gleichwertige ausländidche Unternehmen im Vergleich zu den DAX Firmen 50% höher bewertet sind. Der Grund , so die Feststellung , ist der Betriebsrat. Weiter suchen sie einen Weg den Betriebsrat zu umgehen um an die 50% zu kommen.Schlussendlich kommen sie auf nur 1 Möglichkeit . Wenn DE total überschuldet ist, so dass das geld nur noch reicht Zinsen zu bezahlen.

  • am 13.07.2026 um 19:51 Uhr
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    Business Insider Matthew Loh 16 Juni 2026: «Besser als US-Raketen: Warum die Ukraine lieber auf günstige, vor Ort produzierte Drohnen setzt…steuert einen neueren Typ geflügelter Drohne. Diese ermöglichen es der Ukraine, regelmäßig russische rückwärtige Gebiete anzugreifen. Diese Fähigkeit wurde zuvor vor allem durch westliche Artillerie und Munition bereitgestellt, etwa durch das M142 High Mobility Artillery Rocket System, kurz HIMARS…»

    Es ist bekannt, dass Mr. Trump ein begnadeter Verkäufer sein soll und so konnte er wohl die Deutsche Regierung überzeugen, das im Eiltempo zu Schrott werdende US-Waffensystem Tomahawks zu kaufen, bevor in Berlin realisiert wird, dass die militärische Waffentechnik-Zukunft den sehr günstigen und effizienten Drohnen gehört.
    Gunther Kropp, Basel

    • am 14.07.2026 um 14:28 Uhr
      Permalink

      Richtig, danke für die Anmerkung.

  • am 13.07.2026 um 20:46 Uhr
    Permalink

    So treffend diese Aussagen! Wenn nun die Bürger in ihrer Stummheit verharren, werden sie ernten was die Kriegstreiber saen, eine grauenhafte Zukunft wird hereinbrechen! Lernen wir denn nie?
    Er aber, der Herr des Friedens, gebe euch Frieden allezeit und auf alle Weise. Der Herr sei mit euch allen! Betet!

    • am 14.07.2026 um 14:31 Uhr
      Permalink

      Eigentlich geht es Deutschland sehr schlecht.
      Schulhäuser und andere Bauten etc. vergammeln. Die Wirtschaft steht nicht sonderlich gut da.
      Das fGesundheitswesen sowie die Deutsche Bahn u.v. mehr sind marode.
      Viele Deutsche wandern in die Schweiz aus etc.
      Von den Verantwortlichen ist eigentlich unverantwortlich so viele Milliarden in die Rüstung zu stecken, statt für das Wohl des eigenen Volkes zu sorgen.
      Waffen und Krieg bringen der Bevölkerung nur Not, Elend und Zerstörung.
      Es ist immer das einfache Volk, das den Preis zahlt.
      Aus Germanien tönt es schon einige Zeit wie vor dem 2. Weltkrieg.
      Wenn die EU jetzt mit Deutschland zusammenspannt, dann blüht uns ein grausiges Gemetzel…..

  • am 13.07.2026 um 21:43 Uhr
    Permalink

    Eine Anmerkung: im Falle eines Ernstfalls im Kalten Krieg wären westdeutsche Flugzeuge mit A-Waffen bestückt und in den Einsatz geschickt worden, ohne Nachfrage bei der Bundesregierung. Das wäre als Automatismus in der NATO- und US-Kommandostruktur geschehen. Dasselbe war bei der NVA in der DDR der Fall: die taktischen Jagdbomber wurden im E-Fall automatisch dem sowj. Oberkommando unterstellt und mit A-Waffen versehen. Es ist also völlig egal, ob eine ohnehin in jeder Hinsicht abhängige Bundesregierung jetzt schon Tomahawks oder im E-Fall us-amerikanische A-Waffen unter die Tragflächen geschnallt bekommt. Die 900 km/h fliegenden Tomahawks lassen sich mit einer integrierten, tief gestaffelten Luftabwehr gut abfangen – mit luftgestütztem Radar sind sie auch im Tiefflug erfassbar; sie können auch aufgrund ihrer geringen Anzahl die Fl-Abwehr nicht übersättigen. Der letzte Schrei sind Hyperschallraketen wie die 3K22 Zirkon, Ch-47M2 Kinschal und die namenlosen iranischen Entwicklungen.

    • am 14.07.2026 um 14:25 Uhr
      Permalink

      Richtig, danke für die Anmerkung.

    • am 16.07.2026 um 06:55 Uhr
      Permalink

      «Der letzte Schrei»?
      Anfang 80er-Jahre gab es noch Wissen, Friedensbewegung gegen USA.
      Dr. Leo Ensel «Ukraine – Krieg ohne Ursachen?» (Youtube).
      Lied von Karat (DDR) «Der Blaue Planet» betr. Neutronen- bzw. Atomraketen. Inzwischen sehe ich Null Friedensbewegung, obwohl «Krankheit» seit damals final fortschreitet.
      «Der Blaue Planet» (1982)
      Tanzt unsere Welt mit sich selbst schon im Fieber?
      Liegt unser Glück nur im Spiel der Neutronen?
      Wird dieser Kuss und das Wort, das ich dir gestern gab
      Schon das Letzte sein?
      Wird nur noch Staub und Gestein ausgebrannt alle Zeit
      Auf der Erde sein?
      Uns hilft kein Gott, unsere Welt zu erhalten
      Fliegt morgen früh um halb drei nur ein Fluch oder SCHREI
      Durch die Finsternis?
      Muss dieser Kuss und das Wort, was ich dir gestern gab
      Schon das Letzte sein?
      Soll unser Kind, das die Welt noch nicht kennt
      Alle Zeit ungeboren sein?
      Uns hilft kein Gott unsere Welt zu erhalten.

  • am 14.07.2026 um 01:46 Uhr
    Permalink

    Fred Schumacher hat absolut recht. Weshalb wollen die deutsche Regierung, Frau von der Leyen und Kajia Kallas nicht mit Russland ins Gespräch kommen? Nicht nur, weil sie keine kompetenten Diplomaten sind, sondern weil sie den Krieg gegen Russland führen wollen. Sie warten nur darauf, dass bei diesen Provokationen Russland die Geduld ausgeht und es dann zum bösen Angreifer wird. F. Merz hatte Selensky gesagt, er solle noch 1-2 Jahre weiterkämpfen. Weshalb wohl? Warten, bis Europa zum Krieg bereit ist! 1945 hatte Europa den Satz geprägt: Nie wieder so etwas! Aber heute ist dies zugunsten der Waffenlobby in Vergessenheit geraten.

  • am 14.07.2026 um 12:47 Uhr
    Permalink

    Es ist höchste Zeit, dass alle Menschen in Deutschland, egal ob vor oder hinter der Brandmauer, zusammen mit den Gewerkschaften und den Kirchen auf die Straße gehen, um den gewählten Volksvertretern die rote Karte zu zeigen. Was kann weiter rechts sein, als mit Neonazis in der Ukraine oder einer faschistischen Regierung in Israel zu kooperieren? Ein Kanzler mit 13% Zustimmung und einer Koalitionspartei mit 11% zeugen auch nicht von Demokratie. Wenn wir diese Kreigstreiber, die uns auch noch in den finanziellen Ruin treiben wollen, nicht über die Straße los werden, werden wir in einem (Atom)Krieg aufwachen …..

  • Heinrich Frei
    am 14.07.2026 um 14:39 Uhr
    Permalink

    Auch heute sind westdeutsche Flugzeuge mit A-Waffen bestückt und würden in den Einsatz geschickt, ohne Nachfrage bei der Bundesregierung. Der Irrsinn der nuklearen Beteiligung Deutschlands besteht immer noch. Die neuen Raketen sind ein weiterer Schritt in diesem Wahnsinn. Deutschland ist mit seinen Waffenlieferungen an die Ukraine und auch an Israel Kriegspartei. Deshalb müssten die CH-Kriegsmaterialexporte an Deutschland sofort eingestellt werden, wie an alle Nato-Staaten. Kriegsmaterialexporte dürfen von Bern laut dem Kriegsmaterialgesetz nicht bewilligt werden, wenn: a. das Bestimmungsland in einen internen oder internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt ist.

  • am 15.07.2026 um 14:48 Uhr
    Permalink

    Der Artikel betreibt wieder einmal die simple Umkehr der Verhältnisse: Nicht Russland ist im Ukrainekrieg der Angreifer; sondern ‘der Westen’, die NATO, nun auch Deutschland usw. bedrohen Russland. Man könnte ja fast meinen, die NATO stehe schon vor den Toren vor Moskau. In diesen Wochen, wo fast täglich die Hauptstadt Kiew bombardiert und Zivilisten getötet werden, wirken solche Auslassungen schon sehr stossend. Jeder Versuch, mit Russland ins Gespräch zu kommen, ist bis jetzt mit einer Verstärkung dieser mörderischen Angriffe beantwortet worden. Dass das Putin-Regime jemals diesen Krieg beenden und Hand bieten wird zu einem Frieden, bleibt wohl ein frommer Wunsch.
    Ulrich Schlaginhaufen, Kollbrunn

    • am 16.07.2026 um 06:42 Uhr
      Permalink

      @Ulrich Schlaginhaufen – Der Artikel hat Recht. Russland hat den Krieg nicht begonnen, sondern will im Gegenteil ihn via «Spezialoperation» beenden.
      michaelrasche.eu Landkarte «Technate of America» von Technocracy Inc.(vgl. Howard Scott 1918, Rockefellers) umfasst Grönland, Kanada bis hinunter Venezuela, Kolumbien (Infosperber 30.6.2026 «US-Einmischung entschied wohl die Präsidentenwahl in Kolumbien») alles.
      USA/»Westen», nach Genozid (Raubmord) gegen Indianer (inkl. «Friedensverträge») – Napoleon, 1WK, 2WK, nun ultimativer Angriff gegen Heartland – gemäss Gesamthistorie «logisches» Endziel USAlleineigentum Planet Erde.
      Ich fordere Monroe-Doktrin (und Neutralität Ukraine wie – frühere – Schweiz) zugunsten Iran, Russland, China, Nordkorea (das von vielen im Westen leider missverstanden wird vieler Mainstreammedien sei «Dank») und weiteren. Ich fordere «Ami Go Home» (Buch von Rolf Winter, Chefredakteur «Stern», Mitbegründer «GEO»). Wir wollen endlich unsere Ruhe, Frieden.

  • am 16.07.2026 um 08:15 Uhr
    Permalink

    Beispiele für aus meiner Sicht Suizidale, die via «einheimische Statthalter» für USA ihre Länder Untergang «weihen».
    ►Infosperber 16.12.20 – «Bald neuste Atombomben in Italien»
    ►Blick.ch 17.06.26 – «Finnland hebt Atomwaffenverbot auf»
    ►Artikel 9 japanische Verfassung 1946 verbietet kriegerische Aktivitäten sowie Unterhalt von Streitkräften:
    «1 In aufrichtigem Streben nach (…) internationalen Frieden verzichtet das japanische Volk für alle Zeiten auf Krieg (…) und auf Androhung oder Ausübung von Gewalt als Mittel zur Beilegung internationaler Streitigkeiten.
    2 Um Ziel des vorhergehenden Absatzes zu erreichen, werden keine Land-, See- und Luftstreitkräfte oder sonstige Kriegsmittel unterhalten. Ein Recht des Staates zur Kriegführung wird nicht anerkannt.»
    Nach Parlamentsabstimmung 2015 darf Japan fortan «kollektive Selbstverteidigung» anwenden, in Konflikten an Seite von Verbündeten [USA, die Atombomben auf Japan warfen] kämpfen, selbst wenn Japan nicht direkt angegriffen wird.

  • am 16.07.2026 um 08:45 Uhr
    Permalink

    USA selbst bezeichneten Genozid (Raubmord) gegen Indianer als «Verteidigung»!
    Ich bezeichne die Projekte der USA – «EU» («Friedensprojekt») als Kriegsprojekt, und «NATO» («Verteidigungs-Bündnis») als Angriffs-Bündnis. Passend dazu: USA einziges Land mit Atom-Angriffskrieg-Doktrin und metastasierend «Militärbasen» weltweit.
    Friedensnobelpreisträger Präsident Obama führte sieben Kriege und bezeichnete in Rede vor Militärakademie Westpoint die USA als «einzige unverzichtbare Nation».
    USA implementieren KI und jetzt GROK (und ich finde, dafür wurde es überhaupt entwickelt) in ihr Kriegsministerium (Jahresbudget auf 1500 Milliarden steigend), in ihre Kriegsvorbereitungen. Und USA bauen Milliarden Roboter gemäss ihrem «Sprecher» Musk. Zudem sei das Ziel über 40’000 tieffliegende Satelliten, Low Earth Orbit (LEO), angeblich «nur» für Internet, «Starlink». Vgl. «Energiewaffen».

  • am 16.07.2026 um 10:06 Uhr
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    Aus Trumps letzter Rede zur «Lage der Nation»:
    «Macht euch bereit für eine unglaubliche Zukunft.»
    «Das Goldene Zeitalter Amerikas hat gerade erst begonnen.»
    Da zucke ich «heutiger Indianer» zusammen und denke mir: Was für die US-Elite «gut» war, ist für andere stets «schlecht».

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