14’300 Unterschriften gegen Elon Musk
Also gut. Die Dorfärzte fahren nach Bern, Roman Kuonen, Hanna Schnyder-Etienne, Co-Präsidenten des Vereins «Schutz vor Satellitenstrahlung Region Leuk», und hinter ihnen 14’300 Unterschriften, die sagen: nein danke, keine vierzig Starlink-Antennen, nicht die grösste Starlink-Bodenstation Europas, nicht hier, mitten ins Wallis, in den Naturpark in Leuk, neben die Reben, in einen Frequenzbereich, den noch niemand wirklich versteht (Infosperber berichtete).
Am kommenden Donnerstag, 21. Mai, 11:30 Uhr, Bundesterrasse Bern, so teilt es der Verein in einer aktuellen Pressemeldung mit, überreichen Kuonen und Schnyder-Etienne zusammen mit Gesundheitsfachfrau Yvonne
Schmidt Bundesrat Pfister, was man gesammelt hat, und es ist nicht wenig: 14’300 Mal «Nein», das ist eine Stadt, das ist quasi Winterthur sagt «Nein», das ist quasi Schaffhausen sagt «Nein», zweimal.
SpaceX, Elon Musk, der Mann, der in der Ukraine entschieden hat, wer Internet bekommt und wer nicht, der Mann, der sich in fremde Wahlen einmischt wie in einen Gruppenchat, dem er sich ungefragt hinzugefügt hat, der will das hier bauen. Und die Strahlenfolgen? 18 bis 29 Gigahertz, Millimeterwellen, kein Mensch weiss, was das langfristig bedeutet, keine Langzeitstudien, keine gesicherten Grenzwerte, keine Antworten, nur Pläne, und im Parteigutachten, das zu den Gerichtsakten gehört, steht dazu etwas, das unleserlich gemacht wurde. Unleserlich gemacht. Wer macht denn sowas?
Die Gemeinde hat die Einsprache abgewiesen, die Walliser Regierung prüft noch, der Baustopp gilt vorläufig, und die zwei Dorfärzte, die seit über 35 Jahren in Leuk praktizieren und genau wissen, wo sie wohnen und was auf dem Spiel steht, fahren jetzt nach Bern, zusammen mit Mitgliedern der Petitionsplattform Campax, zusammen mit ihrem Verein, zusammen mit 14’300 Menschen, die auf Papier «Nein» gesagt haben. Die Forderungen sind so einfach, wie sie klar sind: keine Starlink-Antennen in Leuk, unabhängige Forschung zur Strahlungsbelastung – erst forschen, dann bauen –, und eine nationale politische Grundsatzdiskussion darüber, was man in diesem Land einfach mal so durchwinkt.
Kleines Dorf. Grosser Lärm. Manchmal ist das genau richtig.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.








Kleines Dorf, grosser Lärm, genau das ist richtig.
Eigentlich müssen wir uns aus der ganzen Schweiz mit diesen beiden Ärzten und allen, die das NEIN-Papier unterschrieben haben, solidarisieren.
Ich möchte es hiermit tun. Danke für den Artikel.
Warum hat die Schweiz diese Anlage bereits vor Jahrzenten den Amerikanern verkauft? Wo bleiben die verantwortlichen Politiker, Bundesbeamten und Bundesräte wenn es um unsere Nationale Sicherheit und Interessen geht. Jetzt Aufheulen ist zu spät.
Die Antwort ist doch trivial: das liebe Geld! Für die Amis ein klares Schnäpschen und für die Neutralitätsfetischisten eine Gelegenheit, diskret viel Geld zu erhalten. Dass sie nebenbei denen einen Stützpunkt in der «neutralen» Schweiz bieten, überschreitet offensichtlich deren kognitiven Grenzen. Ich hoffe nur, dass diese beiden Ärzte hier ohne Polizeischutz durchkommen. Die leben bestimmt bereits gefährlich.
Gleichzeitig wurde und wird das Wallis (und die Schweiz) seit Jahrzehnten mit Pestiziden und PFAS verpestet. Böden, Gewässer, Lebewesen, alles ist voll davon…
Was ist wohl schlimmer? Ein paar ominöse Strahlen oder dies?
Hier geht es um die brandgefährlichen Muskstrahlungen. Die Elektromagnetischen Strahlungen die Sie ansprechen, sind hier das kleinste Problem.
Ich finde Schweizer Führer heimatmüde und besessen von USA und deren Konstrukten NATO und EU, führen uns in den Abgrund.
20min.ch 19.3.2026 – Schweizer Firmen investieren Milliarden in Palantir
Trotz extremer Ansichten der Palantir-Gründer und einem höchst umstrittenen Geschäftsmodell investieren mehrere Schweizer Unternehmen hohe Beträge – selbst die Nationalbank.
swissinfo.ch 31.12.2025 – Warum Palantir zum Risiko für die Schweiz wird
Zürich dient dem US-Unternehmen Palantir als Drehscheibe für seine Geschäftsbeziehungen. Wegen seiner umstrittenen Tätigkeiten in Gaza beschäftigt sich nun auch das Aussendepartement mit der Firma.
srf.ch 11.6.2025 – In der Gemeinde Leuk soll die grösste Starlink-Bodenstation Europas entstehen.
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Etwas mit den Zahlen stimmt nicht ganz, Winterthur hat ca. 120’000 Einwohner. Könnt Ihr den Vergleich nochmals prüfen? Vielen Dank.