«Galt die Bombe auch der WoZ?»
Dies ist der Auftakt unserer neuen Serie «Sommer, Sonne, Remigration» über die extreme Rechte in der Schweiz und Europa, von den Achtzigerjahren bis heute. In Kapitel 1 geht es um den Bombenanschlag auf den Winterthurer Journalisten Markus Koch im Jahr 1990, erzählt in drei Teilen. Danach folgen über mehrere Wochen verteilt weitere Kapitel. Die Namen der Täter sowie unbeteiligter Betroffener wurden aus Persönlichkeitsschutzgründen geändert. Alle übrigen Fakten und Zitate sind den Originalquellen entnommen.
Kurz nach Mitternacht bemerkte ein Bewohner der Bütziackerstrasse 39 in Winterthur-Töss, der gerade mit seinem Motorrad nach Hause gefahren war, ein Cabriolet, das hundert Meter vor dem Haus am Strassenrand parkte. «Ein Alfa Spider oder Fiat Spider, nicht allzu hell, mit einer Person am Steuer», sagte er später. Als er auf das Haus zulief, kam ihm aus dem dunklen Hauseingang ein Mann entgegen mit kurzen Haaren und sportlicher Kleidung. Eine Woche später, in der Nacht auf den 3. Oktober 1990, der Wiedervereinigung Deutschlands, explodierte in dem Hauseingang eine Handgranate.
Ein Klirren, ein Knall
Peter Gschwend schlief bereits, als es um 23.30 Uhr «chlöpft», wie es der Journalist Jürg Frischknecht am Tag nach der Explosion notierte. Magdalena Koch wiederum war noch wach, als ein junger Mann das Erdgeschoss des Wohnhauses betrat und eine HG 43, Los-Nr. 550-81A zündete, die er in die hintere rechte Ecke des Eingangsraums warf. Zwischen Wurf und Detonation vergingen fünf Sekunden, in denen, wie die Richter der II. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich später schrieben, «sich im oder in der Nähe des Hauses etwas hätte ereignen können, Z.B. eine Person, die begibt sich vom ersten Stock in den Zwischenstock hinunter auf die Toilette, oder eine Person, nähert sich von der Garage dem Haus», während der Täter vor Gericht sagte: «Von der Eingangstüre aus habe ich die HG in den Eingangsraum geworfen. Mein Standort war der Türrahmen, als ich sie zündete.» Er habe sich vergewissert, dass niemand auf den Gang getreten sei, dann habe er in der Zeit von fünf Sekunden «recht weit wegrennen» können.
Die Nachbarin hörte zuerst die Scheiben klirren und dann hörte sie einen Knall. Rolf Cavalli und Kaspar Koch hielten später in der «Winterthurer AZ» fest: «Klirren vor dem Knall» – ein akustisches Detail, das darauf hindeutete, dass die Granate von aussen durch ein Fenster geworfen wurde, nicht vom Türrahmen aus, wie der Täter später vor Gericht sagte. Die Richter diskutierten diesen Widerspruch auf mehreren Seiten, ohne zu einer Lösung zu kommen.
Die Druckwelle sprengte die Wohnungstür im ersten Stock aus den Angeln. Fensterscheiben flogen fünfzig Meter weit. Ein frisch renoviertes Motorrad, ein Norton-Oldtimer, erlitt Totalschaden. «Am 2. Oktober ereignete sich kurz vor 23.30 Uhr im Lagerraum eines älteren Wohnhauses in Winterthur-Töss eine heftige Explosion», hiess es in der Polizeimeldung. «Durch die Druckwelle wurden Türen, Zwischenwände und Decken arg in Mitleidenschaft gezogen. Ein kleiner Brand konnte durch die ausrückende Feuerwehr rasch gelöscht werden. Der Gebäude und Mobiliarschaden dürfte 100 000 Franken übersteigen. Die Explosionsursache ist zurzeit unbekannt.»
Magdalena Kochs direkter Weg aus dem Haus war abgeschnitten. Der Rauch war zu dicht. Sie rannte in den zweiten Stock zurück, zu Peter Gschwend. Gemeinsam stiegen sie durch das Küchenfenster auf das Vordach der Schlosserei, und von dort über weitere, tiefergelegene Vordächer, bis die Feuerwehr sie schliesslich evakuierte. Am nächsten Tag war nicht nur die Kantonspolizei vor Ort, sondern auch der Journalist Jürg Frischknecht. In seinen Schreibblock notierte er: «3.10. Ganze Zeit Kapo hier, klar dass Bombe.»
Die Namensvetterin
Einige Tage danach fand eine Nachbarin im Garten einen Stiel im Gras. Ihr Ehemann, der Dienst bei einer kombinierten Truppe geleistet hatte, identifizierte den Gegenstand als «Fragment einer Handgranate, wie sie in der Schweizer Armee verwendet wird».
Die Bundesanwaltschaft schaltete sich ein. Der Wissenschaftliche Dienst der Stadtpolizei Zürich untersuchte die Sprengstoffrückstände. Am 11. Oktober, neun Tage nach dem Anschlag, erklärte der Winterthurer Bezirksanwalt Peter Bettoni gegenüber der «NZZ», die Explosion sei «eindeutig auf einen Sprengstoffanschlag zurückzuführen». Man nehme die These ernst, «dass die Täterschaft in rechtsextremen Kreisen zu suchen ist».
Einen Tag später erschien in der WoZ Jürg Frischknechts Text, jenem Journalisten, der mit «Die unheimlichen Patrioten» bereits 1979 die Schweizer Rechtsaussen-Szene beschrieben hatte und dessen «Schweiz wir kommen – Die neuen Fröntler und Rassisten», ein Buch über das Erstarken der gewaltbereiten rechtsextremen Szene, wenige Wochen später im «Limmat Verlag» erscheinen sollte. Jetzt wurde auch klar, warum Frischknecht bereits am Morgen nach der Explosion in Winterthur vor Ort war.
Das Haus, in dem die Handgranate explodiert war, war nicht irgendein Haus. Es handelte sich um den vermeintlichen Wohnort eines Journalisten, der 1988 während sechs Monaten in den lokalen rechtsextremen Kreisen verdeckt recherchiert und diese Recherche in der «Winterthurer AZ» publiziert hatte. Erkenntnisse aus den Recherchen stellte der Journalist zudem Jürg Frischknecht zur Verfügung, der sie dann in der «WoZ» publizierte. Die Täter seien «wohl davon ausgegangen», der betreffende Journalist wohne noch immer dort, schrieb Frischknecht in der WoZ, denn die Frau, die zu jener Zeit an der Bütziackerstrasse 39 lebte, Magdalena Koch, trug nicht nur denselben Nachnamen wie der betreffende Journalist namens Markus Koch, ihr Vorname begann auch mit demselben Buchstaben, und auf dem Klingelschild stand «M. Koch», ein Zufall, der sie beinahe das Leben gekostet hätte.
Frischknecht zitierte in seinem Artikel auch eine ehemalige zentrale Figur der Winterthurer Neonazi-Szene: Schlägertrupps aus der «Munotstadt» sollten in Winterthur «unter den Linken aufräumen», damit eine Identifizierung der Täter erschwert werde, «und umgekehrt». Bald sollte sich zeigen, dass dieses Muster auch auf den Anschlag zuzutreffen schien, denn die Winterthurer Täter kamen, wie sich bald zeigen sollte, aus Schaffhausen.
Die Schaffhauser Kantonspolizei sei dabei abzuklären, schrieb Frischknecht, ob in der rechtsradikalen Szene ein Cabriolet mit Schaffhauser Kennzeichen bekannt sei, jenes Auto also, das eine Woche vor dem Anschlag vor dem Haus stand, bis dato aber, so Frischknecht, sei sie noch nicht fündig geworden. Der Titel seines Artikels lautete: «Galt die Bombe auch der WoZ?»

«Sehr zuverlässiger und guter Angestellter»
Am 20. Dezember 1990 verschickte die Bundesanwaltschaft eine Pressemitteilung. «Die Urheber des Handgranatenschlages vom 2.10.1990 auf den Lagerraum eines Winterthurer Wohn- und Geschäftshauses konnten verhaftet werden.» Und: «Nach ihren übereinstimmenden Aussagen richtete sich die Tat im Sinne eines Racheaktes gegen einen Journalisten. Dieser wohnte zum Tatzeitpunkt allerdings nicht mehr im betroffenen Haus.» Bei den drei geständigen Tätern handle es sich um im Raum Schaffhausen wohnhafte Schweizerbürger im Alter von 20 bis 23 Jahren. Zwei von ihnen hätten sich vor dem Zürcher Obergericht zu verantworten. Einer von ihnen war ein Mann namens Roman Baumgartner.
Geboren am 12. April 1967 in Schaffhausen, als Sohn eines technischen Beraters und einer Halbtagsangestellten bei der PTT, zog er mit seiner Familie nach Siblingen. Er absolvierte eine Lehre als Maschinenmechaniker bei der SIG, der Schweizerischen Industrie-Gesellschaft in Neuhausen am Rheinfall, einer weltbekannten Waffenfabrik. Er schloss mit guten Noten ab. Sein Hobby war das Pistolenschiessen, wo er es bis zum kantonalen Juniorenmeister brachte, bevor er im Sommer 1987 die Rekrutenschule bei den Minenwerfern absolvierte. Er wurde Korporal, besuchte die 1989 Offiziersschule und wurde 1990 Leutnant. Ihn habe «weniger die Menschenführung als das Waffenhandwerk» interessiert, hielt das Gericht später fest.
Baumgartner war nicht nur ausgebildeter Minenwerfer-Zugführer, er unterrichtete Soldaten im Umgang mit Handgranaten, klärte sie über die Gefahren auf – er wusste sehr genau, was eine solche Granate anrichtet.

Ein Waffenarsenal, der Armee entwendet
Nachdem er bei der SIG gekündigt hatte, arbeitete Baumgartner als Kältemonteur bei einer Firma, die ihn als «sehr zuverlässigen und guten Angestellten, dessen Verhalten nie zu Klagen Anlass gegeben habe» bezeichnete, während ihm im Umgang mit Mitarbeitern und Kunden «in jeder Beziehung ein gutes Zeugnis» ausgestellt wurde, ein Mann, der mit seiner Freundin in Schaffhausen wohnte, der rund 4’500 Franken brutto verdiente, der nicht vorbestraft war, und der sich Ende 1988 der rechtsextremen Szene Schaffhausens anschloss. Am 6. März 1989 wurde er Gründungsmitglied der «Nationalrevolutionären Partei der Schweiz» (NPS), gehörte dem Vorstand an, war zwischenzeitlich Präsident, eine Partei, deren Statuten als Vereinszweck «die herrschende Gesellschaftsordnung in der Schweiz zu verändern» nannten, eine Partei, in der nicht jedermann Mitglied werden durfte, so die Statuten, sondern «ausschliesslich Bürger der Schweiz, Österreichs sowie der Bundesrepublik Deutschland». Eine Partei, die als zentrale Forderung den «Kampf dem Drogenproblem» proklamierte, die «strengere Zollkontrollen» und die «Abschiebung aller ausländischen Drogenhändler» verlangte. Eine Partei, in der ein Anhänger an einer Podiumsdiskussion in Schaffhausen bestritt, dass in Auschwitz Juden vergast worden seien. Eine Partei, deren Mitglieder dafür verantwortlich waren, dass Schaffhausen und Winterthur in jener Zeit Ende der Achtziger zu einem berüchtigten Zentrum rechtsextremer Strassengewalt geworden war.
Er sei nicht rechtsextrem, sagte Baumgartner vor Gericht, er wollte bloss gegen die «Verfilzung» von Staat und Armee ankämpfen. Bei einer Hausdurchsuchung in seiner Wohnung wurden vier Hitler-Bilder sowie Erinnerungsstücke an die NSDAP gefunden.
Von seiner Arbeitgeberin, der SIG, hatte er über Jahre Waffenbestandteile entwendet: 11 Magazine für das SIG-Sturmgewehr 90, Läufe, Verschlüsse, Abzüge, Schlaghämmer, Zündstifte, Dreischuss-Automatikgeber, Gewehrputzzeuge, Tragriemen. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich brauchte vier Seiten, um das alles aufzulisten. Er stahl der Schweizer Armee während seiner Diensttage Petarden, Nebelkörper, Knall- und Übungspatronen. Und zwei Handgranaten.
Er habe die Diebstähle aus Sammlerleidenschaft begangen, hielt das Gericht fest. Aber eine der beiden Handgranaten warf er am 2. Oktober 1990 in die vermeintliche Wohnung eines Journalisten, der über die rechtsextreme Szene berichtet hatte.
«Sehr nahe bei der Spitze»
Baumgartner war nicht allein. Der Mittäter war der zwei Jahre jüngere Erich Winkler aus Neuhausen, Sohn eines Österreichers, der Abkömmling eines SA-Offiziers war, nach Aussage des psychiatrischen Gutachters ein autoritärer Mann mit strikten Prinzipien, der seinen Sohn formte zu einem Jugendlichen mit offensichtlichem Talent, und zwar im Judo. 1990 wurde Winkler Schweizermeister in der Klasse bis 78 Kilogramm. Er sei «sehr nahe bei der internationalen Spitze» positioniert gewesen, sagte er vor Gericht, aber offenbar nicht nahe genug, denn für die Qualifikation für die Europameisterschaften im selben Jahr griff er zu Anabolika, aber die ganze Sache klappte nicht, aber nicht wegen sportlicher Leistungen oder dem Anabolika, sondern weil seine Wohngemeinde sich weigerte, den Rechtsextremen mit österreichischem Pass im Schnellverfahren einzubürgern, und als Österreicher für die Schweiz starten, das durfte er nicht.
In Schaffhausen fand der 18-Jährige Anschluss an die Neonazis. Wurde wie Baumgartner Gründungsmitglied der NPS. Trat als Parteisprecher auf, einmal sogar stellte er sich vor eine «Rundschau»-Kamera des Schweizer Fernsehens. Man traf sich wöchentlich für politische Schulungen, druckte Flugblätter und organisierte öffentliche Anlässe.

Auf dem rechten Auge blind?
Nachdem Baumgartner und Winkler verhaftet worden waren, berichtete die Presse im ganzen Land. So konnte man am 22. Dezember 1990 beispielsweise auch im «Tages-Anzeiger» vom «Gassenterror» lesen, den der Schaffhauser Lokaljournalist Markus Plüss während Jahren in der «AZ» dokumentiert hatte. Und ebenjener Plüss aber auch andere Journalisten warfen der Polizei nun vor, das Problem nicht ernst genommen zu haben.
Über siebzig Tätlichkeiten seien seit 1985 registriert worden, darunter mehrere Schwerverletzte, während die Polizei betonte, es gebe in Schaffhausen keine organisierte rechtsextreme Szene. Gleichzeitig trat die Szene mit ihren Flugblattaktionen und Podien immer selbstbewusster auf. Im Februar 1989 störten Rechtsextreme eine Theateraufführung des «Tagebuchs der Anne Frank» mit einem Transparent: «Tagebuch Anne Frank = Fälschung.»
Jetzt, wo plötzlich das ganze Land über die Rechtsextremen von Schaffhausen und Winterthur berichtete, trat Erwin Beyeler, der damalige Kommandant der Schaffhauser Kantonspolizei, anlässlich der Verhaftung von Baumgartner und Winkler, persönlich vor die Medien. Bei dem Sprengstoffanschlag in Winterthur handle es sich «um eine andere Kategorie als bei den Tätlichkeiten und Übergriffen auf Passanten in der Schaffhauser Altstadt», sagte Beyeler. Die Tat unterscheide sich bezüglich Tatvorgehen und der eingesetzten Mittel wesentlich von den bisherigen Übergriffen Rechtsextremer in Schaffhausen. Als wolle er die bisherige Untätigkeit gegenüber der Szene entschuldigen. Mit seiner persönlichen Teilnahme an der Pressekonferenz der Untersuchungsbehörden wolle er zeigen, wie ernst man die Sache nehme und «welches Gewicht» man der Sache zumesse, sagte der Kommandant. Es stimme nicht, dass die Schaffhauser Polizei «auf dem rechten Auge blind» sei.
Sommer, Sonne, Remigration – die Serie
Was hat der Handgranatenanschlag von 1990 auf einen Winterthurer Journalisten mit der extremen Rechten von heute zu tun? Mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Wer die rechtsextreme Gruppe Junge Tat für einen Internet-Flashmob hält, unterschätzt die Rolle, die vor allem Manuel Chorchia mit seinen Videos in der Identitären Bewegung und damit in der extremen Rechten spielt. Wer seinen österreichischen Kollegen Martin Sellner für einen Spinner am Rand hält, übersieht, dass dieser junge Mann den Begriff Remigration, 2023 in Deutschland zum «Unwort des Jahres» gekürt, aus der Nische geholt hat. Das Weisse Haus benutzt ihn inzwischen. Rechte Parteien in halb Europa benutzen ihn. Auf der Plattform X ist «Remigration» im rechten Diskurs allgegenwärtig.
«Sommer, Sonne, Remigration» fragt, was Sellner tatsächlich will und welche Rolle der Winterthurer Manuel Chorchia dabei spielt. Um diese Gegenwart zu verstehen, geht die Serie zurück in die Vergangenheit: zu Jürg Frischknecht, dem Journalisten, dessen Recherchen zum Schweizer Rechtsextremismus bis heute massgeblich sind, versammelt in seinem Buch «Schweiz wir kommen», das man heute nicht mehr in der ursprünglichen Art auflegen könnte, weil darin viele Namen stehen, die nicht mehr an die Öffentlichkeit gehören. Unter anderem sein Privatarchiv liefert den historischen Unterbau für verschiedene Kapitel dieser Serie, jeweils in mehreren Teilen erzählt. Sie zeigen, wann die erste Generation der neuen extremen Rechten in der Schweiz auftauchte, und was sie vom heutigen rechtsextremen «Vorfeld», wie sich die Szene selber verstanden haben will, unterscheidet. Die Serie erscheint wöchentlich über die kommenden Monate.
Wie gross dieser Unterschied ist, zeigt sich schon im Auftreten: Sie kamen früher mit Hitlergruss und dem Kofferraum voller Schusswaffen. Sie kamen besoffen am Samstagabend, auf der Suche nach einer Schlägerei im Zürcher Niederdorf. Sie jagten Menschen anderer Hautfarbe durch die Strassen und legten Brände. Die Generation, die heute kommt, die sich zur Identitären Bewegung zählt, tut nichts davon. Sie kommt geschniegelt und betont, Gewalt nur zur Selbstverteidigung anzuwenden. Sie kommt mit Videos auf der Plattform X und auf Telegram, mit Demonstrationen und Kundgebungen und Flashmobs und mit einem sehr klaren politischen Programm und einem Wort, das sie überall wiederholt: Remigration.
Die Recherche stützt sich auf Gerichts- und Polizeiakten, Jahresberichte der Bundespolizei, Material des Schweizerischen Sozialarchivs und weiterer Institutionen, auf zeitgenössische rechtsextreme Schriften und Videos, Interviews, Telegram-Chats.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.







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