FIFA World Cup 2026 quarterfinals - Argentina vs Switzerland

Granit Xhaka 2026 im Spiel Argentinien gegen die Schweiz © Christopher Neundorf / EPAimages

Fall Granit Xhaka: Die grösseren Schwindler bleiben straffrei

Urs P. Gasche /  Wie alle gesunden jungen Menschen wurde Xhaka Opfer von Unwahrheiten und Lügen. Das ist ein mildernder Umstand für seine Lüge.

Der Fussballer Granit Xhaka hatte sich gegen Sars-Cov-2 nicht impfen lassen und dann eine falsche Impfbestätigung erworben. Xhaka gab die Fälschung jetzt zu. Seine Lüge begründete er mit seinem damaligen Misstrauen gegenüber dem Impfstoff. Als Profifussballer wollte er nichts tun, was seiner körperlichen Verfassung schaden könnte. Das war Anfang 2022.

«Ist Granit Xhaka als Nati-Captain noch tragbar?» titelte gestern die Tamedia-Zeitung «20 Minuten». Der Schweizerische Fussballverband beschloss nach einem «gemeinsamen Gespräch», Xhaka «im Interesse der Mannschaft» von den nächsten vier Spielen der Nations-League auszuschliessen.

Xhakas Misstrauen war berechtigt

Es gab schon im Jahr 2021 keinen Grund, junge Männer ohne Vorerkrankungen gegen Covid impfen zu lassen: Der Nutzen ist für sie praktisch null und in jedem Fall kleiner als bereits damals bekannte sowie potenzielle Risiken (Infosperber 10.6.2021). Über das Risiko am Herzmuskel zu erkranken, das besonders junge Männer betrifft, wurde schon im Oktober 2021 berichtet. Die Behörden versuchten dies unter dem Deckel zu halten, wie Infosperber gestern berichtete.

«Nur um ein Zertifikat zu erhalten, das den Besuch von Fussballspielen erleichtert, sollen sich Jugendliche nicht impfen lassen», erklärte am 5. Juni 2021 der damalige Präsident der Eidgenössischen Impfkommission, Christoph Berger. Die Deutsche Impfkommission empfahl zum gleichen Zeitpunkt, gesunde Kinder und junge gesunde Männer ab zwölf Jahren nicht zu impfen.

Über den Nutzen von Impfungen und Tests gelogen

Um das Impfen selbst gesunder Erwachsener im Erwerbsalter allgemein durchzusetzen, haben Behörden und viele Medien Unwahrheiten verbreitet. Entweder taten sie es bewusst und haben gelogen. Oder sie plapperten es den Impf-Promotoren nach, obwohl sie es hätten besser wissen können:

  • Geimpfte würden andere nicht anstecken.
    Ein Blick in die Zulassungsstudien zeigt, dass die Impfhersteller diesen Nutzen gar nicht angaben. Tatsächlich konnten Geimpfte sehr wohl ansteckend sein. Im Sommer 2021 hat die US-Gesundheitsbehörde CDC eingeräumt: «Auch Geimpfte können Ungeimpfte mit Covid anstecken.»*
    Geimpfte könnten ähnlich ansteckend sein wie Ungeimpfte.* Deshalb würden Impf-Zertifikate zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. Davor warnte die US-Gesundheitsbehörde Centers of Disease Control am 30. Juli 2021). 
  • Die PCR-Tests würden anzeigen, ob jemand ansteckend ist.
    Diese Mär wurde von Anfang an verbreitet, obwohl klar war, dass diese Tests mit hohen Ct-Werten, wie sie bei uns durchgeführt wurden, lediglich angaben, ob jemand mit dem Virus schon in Berührung gekommen war. Abertausende, die nicht ansteckend waren, wurden in Quarantäne gesteckt oder durften keine Restaurants und Anlässe besuchen oder nicht Fussball spielen, weil sie «positiv» getestet wurden. Der Berner Immunologe Professor Beda Stadler meinte sarkastisch: «Wer positiv Getestete als ‹Infizierte› bezeichnet, gehört beurlaubt.»

Die Verantwortlichen für das Verbreiten dieser Unwahrheiten und Lügen wurden bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen.

Granit Xhaka darf nach einem «gemeinsamen Gespräch» viermal nicht im Nationalteam spielen. Und in Luzern ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn. Das Erschleichen einer falschen Beurkundung ist strafbar.

______________
*Nachtrag vom 23. September 2026: Ein Leser macht uns auf Folgendes aufmerksam:
Das Myocarditis-Risiko vor allem bei jungen Männern wurde nicht erst im Oktober 2021 öffentlich bekannt, sondern schon im April 2021. Der erste CDC-Bericht dazu kam am 27. Mai 2021. Am 9 Juli 2021folgten weitere offizielle Mitteilungen von CDC/ACIP: 
Dass sogar mit zwei Impfdosen Geimpfte zu ebenso vielen Covid-«Fällen» führte wie Ungeimpfte, veröffentlichte das israelische Gesundheitsministerium bereits im August 2021. Das war Monate, bevor der Impfpass bei uns überhaupt zum Thema wurde:

Israel Ansteckungen August 2021

Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
_____________________
➔ Solche Artikel sind nur dank Ihren SPENDEN möglich. Spenden an unsere Stiftung können Sie bei den Steuern abziehen.

Mit Twint oder Bank-App auch gleich hier:



_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Zum Infosperber-Dossier:

Coronavirus_1

Coronavirus: Information statt Panik

Covid-19 fordert Behörden und Medien heraus. Infosperber filtert Wichtiges heraus.

War dieser Artikel nützlich?
Ja:
Nein:


Infosperber gibt es nur dank unbezahlter Arbeit und Spenden.
Spenden kann man bei den Steuern in Abzug bringen.

Direkt mit Twint oder Bank-App



Spenden



Die Redaktion schliesst den Meinungsaustausch automatisch nach drei Tagen oder hat ihn für diesen Artikel gar nicht ermöglicht.

10 Meinungen

  • 22.09.2026 at 11:10
    Permalink

    Freispruch! Xhaka hat richtig gehandelt und die Lügner belogen.

  • 22.09.2026 at 13:32
    Permalink

    Zitat Marcus Klöckner auf NachDenkSeiten:
    «Wenn aus Recht Unrecht und die Reaktion auf das Unrecht als rechtswidrig betrachtet wird, ist Recht pervertiert. Der massive Impfdruck auf die Bürger war ein schwerer Angriff auf den Körper. Weite Teile von Politik, Justiz und Medien wollen das bis heute nicht einsehen. Ihre Uneinsichtigkeit setzt der Politik der Grundrechtsschande die Krönung auf. Einmal mehr ist deutlich zu sehen: Die Aufarbeitung der Coronazeit ist unabdingbar.»

  • 22.09.2026 at 13:55
    Permalink

    Hut ab vor Xhaka dass er diesen Mist nicht mitgemacht hat 😊

  • 22.09.2026 at 15:33
    Permalink

    So, wie ich es verstanden habe, ging es bei der Impfung darum, den Verlauf der Krankheit bei einer Ansteckung abzuschwächen, um das Gesundheitssystem zu entlasten. Da stellt sich mir doch die Frage, warum man nicht ein Zertifikat erhalten konnte, wenn man bestätigt hätte, dass man im Falle einer Ansteckung auf eine Behandlung verzichten würde. Das wäre eine freie Entscheidung eines mündigen Individuums gewesen und würde diese sinnlose Hetzjagd Jahre später obsolet machen.

  • 22.09.2026 at 16:04
    Permalink

    All die Leute, die finden, Granit Xhaka hätte sich doch einfach impfen lassen sollen, mögen gefälligst den Artikel von Martina Frei vom 21.9.2025 auf Infosperber lesen!

  • 22.09.2026 at 16:54
    Permalink

    Danke Herr Gasche für die klare Stellungnahme, die Sie seit Anbeginn dieses «Hypes» zur Aufklärung durchgezogen haben. Mich erstaunt, dass es selbst unter den INFOSPERBER-Leser noch 20% Unaufgeklärte gibt, die lieber Augen, Ohren und Mund vor der Wirklichkeit dieses eklatanten Betruges verschliessen.

    • 23.09.2026 at 05:14
      Permalink

      Ja, danke U.P. Gasche, dass sie dieses Trauerspiel thematisieren.
      Da werden einer der besten Fussballspieler und der wohl beste Eishockey-Trainer wegen einer persönlichen Entscheidung geopfert. Diese beiden Sportler dürfen nicht bestraft werden. Im Gegenteil, man sollte ihnen einen Lorbeerkranz umhängen, als Dank für ihr eigenständiges Handeln.

      Es ist interessant, dass die Politiker und Personen aus der Corona-Fachkommission für ihre Corona-Fehlentscheidungen nicht zur Rechenschaft gezogen bzw. gerügt werden.
      Wer bezahlt die Kosten für die in den Sand gesetzten Impfdosen? Wer berappt die Folge-Kosten für die Impfschäden? Wird darum die Untersuchung der ganzen Angelegenheit verhindert?
      Als «Bauernopfer» werden nun zwei bekannte Sportler mit viel Trara in der Öffentlichkeit verurteilt. Das nennt man Ablenkungsmanöver.

      Diese Stellungnahme erfolgt nicht als Freundin des Spitzensportes, sondern aus Gründen der Menschlichkeit.

    • Favorit Daumen X
      23.09.2026 at 17:21
      Permalink

      Das sind nicht 20 Prozent unter den Infosperber-Lesenden, sondern nur 20 Prozent der wenigen, welche auf «nützlich» oder «nicht nützlich» klicken. Und unter diesen Wenigen melden sich vor allem diejenigen, welche mit einem Artikel nicht einverstanden sind.

  • 22.09.2026 at 17:16
    Permalink

    Dazu passt eine aktuelle Publikation im BMJ „US officials knew covid vaccine safety system was flawed—but turned aside the FDA doctor who alerted them“, die aufzeigt, dass der gewählte automatisierte mathematische Kontroll-Algorithmus (PRR – Proportional Reporting Ratio) überfordert und „blind“ für echte, seltene Nebenwirkungssignale war. Ein Mitarbeiter der Zulassungsbehörde FDA hatte frühzeitig explizit davor gewarnt, aber seine Bedenken wurden abgewiesen. Interne E-Mails und Dokumente (die über das Informationsfreiheitsgesetz wurden) zeigen, dass man um die Mängel wusste. Trotzdem wurde das Ausbleiben automatisierter Warnmeldungen öffentlich weiterhin als Beleg dafür genutzt, dass keine neuen Risiken existieren. So wurde das seltene aber bei jungen Männern relevante Risiko einer Myokarditis (Herzmuskelentzündung) erst von ausländischen Behörden im Frühjahr 2021erkannt. Anzeichen für neue, noch unbekannte Risiken fanden sich nicht.

  • 22.09.2026 at 19:01
    Permalink

    Der titel trifft den nagel auf den kopf!-lustig nur das alle grossen medienhäuser da noch immer ihrer eigenen agenda folgen…zwinker…

Comments are closed.

Ihre Meinung

Lade Eingabefeld...