Was die USA Russland zumuten, akzeptieren sie selber nicht
Neustens zählen die USA das strategisch interessante Grönland ebenfalls zu ihrem Einflussgebiet. Auch dort tolerieren sie wie in Lateinamerika keine andere Grossmacht. Daran erinnerte Präsident Donald Trump auf «Truth Social», als er ein Abkommen mit Grönland und Dänemark ankündigte, das am 22. September in New York unterzeichnet wurde:
«Von nun an kann kein Gegner der USA JEMALS einen Stützpunkt in Grönland errichten, dort militärisch präsent sein oder sensible Investitionen in Grönland tätigen – ohne unsere ausdrückliche schriftliche Genehmigung.»*
Eine derartige Einflusssphäre in deren weiteren Nachbarschaft gestehen die USA den anderen beiden grossen Atommächten Russland und China nicht zu.
In Asien sind die USA fernab von ihrem Land auf Militärstützpunkten in Südkorea, Japan und Okonawa präsent. Dort bedrohen atomar bestückbare Raketen China.
Russland wiederum soll sogar akzeptieren, dass die Nato bis an seine Grenzen vorstösst – in der Ukraine und in Georgien.
«NZZ» und Tamedia-Zeitungen sehen mit der Nato an russischer Grenze kein Problem
Die grossen Medien rufen zum massiven Aufrüsten auf.
➔ Siehe Kasten weiter unten.
Für Russland inakzeptabel
Als die Nato im Jahr 2008 erklärt hatte, die Ukraine könne Mitglied der Nato werden, löste dies bei den russischen Eliten Alarm aus. Nato-Militärstützpunkte auf ukrainischem Boden waren für die Russen nicht akzeptabel.
Wladimir Putin drohte wiederholt mit militärischer Gewalt, falls die Nato an der Erweiterung bis an die russische Grenze festhalte und die Ukraine aufrüste.
Doch selbst wenn sich Russland von der Nato eingeschnürt fühlte, war Russland existenziell nicht bedroht. Es stand kein unmittelbarer Angriff gegen Russland bevor. Deshalb verstösst Russlands Angriff auf die Ukraine klar gegen das Völkerrecht.
USA beanspruchen internationale Einflusszone
Die Nationalen Sicherheitsstrategie der USA vom November 2025 beansprucht die westliche Hemisphäre als exklusiven Einflussraum. Er umfasst den ganzen amerikanischen Doppelkontinent. Die Strategie knüpft damit an die Monroe-Doktrin von 1823 an, die keine ausseramerikanische Einmischung in die Angelegenheiten des gesamten Kontinents duldete. «Nichthemisphärische Mächte» – primär China und Russland – sollen in der Region weder militärische Einrichtungen besitzen noch heikle Infrastrukturen kontrollieren können. Schon 1962 war es für die USA inakzeptabel, als die Sowjetunion Raketen auf Kuba stationierte.
Chinesische Beteiligungen an Häfen, Telekomnetzen, Energieanlagen, Unterseekabeln, Logistik- und Dateninfrastruktur behandeln die USA nicht als normale ausländische Investitionen, sondern als Sicherheitsfrage.
Was die USA für sich selber beanspruchen, gestehen sie den rivalisierenden Grossmächten nicht zu. Im Entwurf der «Wolfowitz-Doktrin» von 1992 unter Verteidigungsminister Dick Cheney heisst es:
«Unser oberstes Ziel ist es, das Entstehen eines neuen Rivalen zu verhindern – sei es auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion oder anderswo –, der eine Bedrohung in der Art darstellt, wie sie früher von der Sowjetunion ausging.»
Nachdem dieser geheime Entwurf ans Licht gekommen war, wurde dieser Satz entschärft. Doch das Ziel blieb das gleiche.
Der neokonservative Think Tank PNAC (Project for the New American Century) erklärte in einem Bericht von 2000, die USA müssten verhindern, dass andere Staaten die Führungsrolle der USA herausfordern oder eine grössere regionale oder sogar globale Rolle anstreben. Zu den 25 Unterzeichnern gehörten Dick Cheney, Donald Rumsfeld, Paul Wolfowitz, Aaro Friedberg und John Bolton.
Das gewaltsame Durchsetzen einer solchen Politik ist vom Völkerrecht nicht gedeckt. Das Völkerrecht schützt keine Einflusszonen. Wenn die USA Kuba mit Sanktionen und einer Blockade verelenden lassen, in Venezuela den Staatschef entführen oder sich mit viel Geld in die inneren Angelegenheiten südamerikanischer Staaten einmischen, dann sind diese Einflussnahmen völkerrechtswidrig.
«Die Nato bedroht niemanden»
Russland betrachtet die flache Ukraine als Einmarschland. Deutschland hat es bereits zweimal benutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg akzeptierten die Westmächte Osteuropa als russische Einflusssphäre.
Heute will Russland verhindern, dass an seinen Grenzen Nato-Raketen stationiert werden.
Der Vergleich von Russlands Anspruch mit der Monroe-Doktrin der USA sei schief, lautet ein Einwand. Denn während Russland und China Eroberungsgelüste zeigten, würde die Nato niemanden bedrohen.
Doch Kritiker der westlichen Politik wie Professor J. Mearsheimer, Matthew How oder William Joseph Burns wenden ein, die Nato sei keine friedfertige Verteidigungsorganisation, sondern ein Machtinstrument der USA. Sie stehe unter dem Einfluss grosser Rüstungskonzerne.
Tatsächlich hat die Nato zwanzig Jahre lang einen völkerrechtswidrigen Vernichtungskrieg in Afghanistan geführt: über 200’000 Tote. Mit Verbündeten haben die USA in Irak Krieg geführt: über 400’000 Tote. Jüngst bombardierten die USA ebenso völkerrechtswidrig Iran.
In Europa bombardierten die USA Serbien.
Die bombardierten Länder gelten oder galten als korrupte Schurkenstaaten. Zu diesen undemokratischen autoritären Regimes gehört auch Russland.
Angriffskriege sind jedoch auch gegen autoritäre Regimes verboten. Artikel 2.7 der UN-Charta verbietet, sich in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen.
Bei ihren Kriegen ging es den USA und der Nato allerdings nur gegenüber der Öffentlichkeit um das Beseitigen von Diktaturen. Das vorherrschende Motiv war, ihre Macht und Einflusssphäre zu erhalten oder auszuweiten. Die Diktaturen beispielsweise in Ägypten oder Saudi-Arabien bleiben von den USA unangetastet, weil sie zu ihren Verbündeten zählen. Entsprechend selten informieren grosse Medien über die tägliche Willkür, Korruption und schweren Menschenrechtsverletzungen in diesen beiden Ländern.
Motiv der Nato-Osterweiterung macht Aufrüstung obsolet
Falls es dem russischen Präsidenten Putin und Russland tatsächlich darum geht, dass das grosses Nachbarland Ukraine militärisch neutral bleibt, und dass auf der russlandfreundlichen Krim und im weitgehend russlandfreundlichen Donbas das Selbstbestimmungsrecht der Bewohnerinnen und Bewohner respektiert wird, dann bricht die im Westen ständig wiederholte Erzählung zusammen, dass Russland Westeuropa bedrohe. Das hätte weitreichende Konsequenzen:
- Trotz des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hätte sich die Sicherheitslage in Europa nicht verändert.
- Es gäbe keinen Grund, dass Europa und die Schweiz Milliarden zum Aufrüsten verschwenden, statt sie sinnvoller einzusetzen.
Die Darstellung von Putin als imperialistischem Aggressor und Verfechter eines sowjetischen Grossreichs wäre dann als Propaganda zum Aufrüsten entlarvt.
Das Pentagon und die mit der Rüstungsindustrie verbandelten finanzstarken Think-Tanks haben ein grosses Interesse daran, dass sich diese Sichtweise nicht durchsetzt und die Nato-Osterweiterung aus der öffentlichen Diskussion eliminiert wird.
Die Frage, ob es ohne die Osterweiterung keinen russischen Angriff gegeben hätte, wird mit dem Hinweis «beantwortet», es handle sich um ein Argument Putins. Wer es aufgreift, wird mit dem Etikett «Putin-Trolle» oder «Putin-Versteher» mundtot gemacht.
Mit dem gleichen Etikett wird zum Schweigen gebracht, wer an die Tatsache erinnert, dass die Bevölkerungen auf der Krim und in der Ostukraine sich näher zu Russland hinzugezogen fühlten als zu einer einseitig westlich orientierten Regierung in Kiew.
Wer solche Fragen zur Vorkriegsgeschichte aufwirft, entschuldigt damit den russischen Angriffskrieg nicht.
Es geht vielmehr darum, ob dieser inzwischen über vierjährige Krieg hätte verhindert werden können. Ähnlich wie Historiker darüber diskutieren, ob und wie der Erste und Zweite Weltkrieg und andere Konflikte hätten verhindert werden können.
Und es geht darum, ob sich für Westeuropa die Sicherheitslage wirklich verändert hat und das allgemeine Aufrüsten rechtfertigt.
Was Donald Trump über Grönland sagte, will die Nato von Russland über die Ukraine nicht hören:
«Von nun an kann kein Gegner Russlands JEMALS einen Stützpunkt in der Ukraine errichten, dort militärisch präsent sein oder sensible Investitionen in der Ukraine tätigen – ohne unsere ausdrückliche schriftliche Genehmigung.»
«Europa kann sich keineswegs in Sicherheit wiegen»
Die «Gefahr einer blitzartigen Besetzung strategischer Schlüsselpositionen im Ostseeraum ist real», schreibt «NZZ»-Redaktor Andreas Rüesch am 26. September in einem Leitartikel.
Rüesch räumt ein, dass «Russlands Militär in der Ukraine feststeckt». Russland zeige im Osten der Ukraine «ihre Unfähigkeit, mehr als nur ein paar Meter pro Tag vorzurücken». Zudem «versinkt der russische Staatshaushalt – belastet durch hohe Kriegskosten – in tiefroten Zahlen». Deshalb spreche «kurz- und mittelfristig vieles gegen einen russischen Überfall auf die ehemals sowjetischen Republiken». Weil Russland schon jetzt an den Rand der Erschöpfung komme, «wäre ein Frontalangriff auf Nato-Territorium wahnwitzig».
«So mag es zumindest erscheinen», fügt Rüesch allerdings hinzu. Denn in Wirklichkeit könne sich Rest-Europa «keineswegs in Sicherheit wiegen». Angeführter Grund: «Anders als die Ukrainer beherrschen die Nato-Armeen den modernen Drohnenkampf noch nicht.» Europa müsse seine Armeen unbedingt modernisieren.
Ein Waffenstillstand brächte Europa keinen Frieden: «An der Nato-Ostflanke könnte die Gefahr vielmehr sprunghaft ansteigen.»
Georg Häsler, «NZZ»-Redaktor und Milizoberst der Schweizer Armee, zog die Konsequenzen für die Schweiz: «Es wäre richtig mutig, wenn der Bundesrat darauf hinweisen würde, dass die Schweiz eigentlich 55 bis 70 F-35 benötigte. Erst dann wäre die Luftwaffe in der Lage, das Land über eine längere Zeit zu verteidigen.»
In Tamedia-Zeitungen fragte ein grosser Titel rhetorisch: «Ist Europa bereit für einen Krieg gegen Wladimir Putin?» Dass es Russland darum gehen könnte, keine Nato-Raketen an seinen Grenzen zu wollen, ist für diese Zeitungen kein Thema. Das wäre ja Wasser auf die Mühlen von Putin.
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Dieser Beitrag erschien erstmals am 23. September.
*«Additionally, from now on, no U.S. adversary can EVER have a base in Greenland, have a military presence in Greenland, or make sensitive investments in Greenland, without our express written approval.» (Reuters am 18. September 2026)
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine. Der Autor hat in Genf Studien der internationalen Beziehungen mit dem Master abgeschlossen.
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.










«Es geht vielmehr darum, ob dieser inzwischen über vierjährige Krieg hätte verhindert werden können.»
Und genau um diese Frage drücken sich die Journalisten in all ihren Beiträgen. Ich würde es schätzen, wenn Infosperber eine klare Lösung zu dieser Frage anbieten würde; unter Berücksichtigung aller Fakten zum damaligen Zeitpunkt. So unter dem Motto, was hätten sie getan, wären sie an der Stelle von Präsident Putin gewesen.
Oder kurz zusammengefasst:
«Wenn zwei das Gleiche tun ist das noch lange nicht dasselbe» oder «La raison du plus fort est toujours la meilleure.»
Schlussfolgerung: „Cela bien dit, […] mais il faut cultiver notre jardin“ („Gut gesagt, aber wir müssen unseren Garten bestellen“).
Bis zum Nato-Gipfel von 2008 in Bukarest hatten Deutschland und Frankreich anerkannt, dass die Nato-Erweiterung unter Einbezug der Ukraine und Georgiens (existentielle) russische Sicherheitsinteressen gefährdet. Unter Druck der USA wurde dann aber am 3.4.2008 erklärt, dass die Ukraine und Georgien Mitglieder der Nato werden sollten. Nicht einmal der russische Einmarsch in Georgien ein halbes Jahr später veranlasste die Nato, von ihrem Kurs abzurücken, und Westeuropa, das gute Verhältnis mit Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion weiter auszubauen (Merkel: „Wandel durch Handel“). Profiteure waren die USA, deren Vormachtstellung in Europa unangetastet blieb, und deren militärisch-industrieller Komplex, die Leidtragenden die Menschen in der Ukraine, auf deren Gebiet ein blutiger Stellvertreter-Krieg ausgefochten wird.
Durch den Sieg im 2. WK stiegen die USA zum mit weitem Abstand mächtigsten Land der Welt auf: der einzige vollkommen unzerstörte Kriegsteilnehmer mit sehr geringen Verlusten, Milliardeneinnahmen durch Lend & Lease, riesiger hochmoderner Industrie mit motivierten Arbeitern, A-Waffen. Alle anderen Länder hingegen waren schwer zerstört, verschuldet und ohne moderne Wirtschaft. Die UdSSR musste tausende Städte, Fabriken, Verkehrswege wieder aufbauen, die Wohnungsnot beheben, Millionen Soldaten demobilisieren; gleichzeitig war ein militärtechnischer Sprung ins Zeitalter des Strahltriebwerks, der Langstreckenbomber, der A-Waffe zu meistern. Bis 1989 war diese UdSSR, unter unendlichen Mühen und schweren Rückschlägen, der einzige Widerpart der USA. Seither agieren die USA entfesselt, egal wer im Weißen Haus sitzt. Die VR China will nicht Militär-, sondern Wirtschafts- und Handelsimperium sein und nicht in die Fußstapfen der UdSSR treten. Es geht um Machtbalance, und nichts anderes!
Nato-Mitgliedschaft: Der Westen ignoriert die ukrainische Unabhängigkeitserklärung
Die Unabhängigkeitserklärung der Ukraine schrieb 1991 einen dauerhaft neutralen Status fest. Über verdrängten Volkswillen und Wege aus dem Krieg. Ein Gastbeitrag von Harald Kujat und György Varga © Berliner Zeitung online, 06.09.2026
Ich fordere Neutralität für Schweiz und Ukraine. Wäre Ukraine bei damaliger Weisheit geblieben, wäre heute Frieden (vgl. Kuba hat nicht mal MIT Neutralität Frieden seitens USA):
«In Erklärung über die staatliche Souveränität Ukraine vom 16.7.1990 verkündete die damalige Ukrainische SSR die Absicht, künftig dauerhaft neutraler Staat zu sein. Das Land erklärte, sich an keinen Militärbündnissen zu beteiligen, atomwaffenfreie Zone anzustreben.»
Ist der eher überflüssige (nicht falsche) Standard-Disclaimer, dass Putin einen völkerrechtswidrigen Krieg gestartet hat, schon länger weg? oder hat sich die Meinung von Herr Gasche etwas in Richtung Verständnis für Russland geändert?
Zum Artikel: sehr einverstanden. Wird leider in den üblichen westlichen Medien kaum diskutiert. V.a. Prof. Mearsheimer argumentiert seit Anbeginn sehr konsistent.
In meinem Artikel habe ich unmissverständlich geschrieben: «Doch selbst wenn sich Russland von der Nato eingeschnürt fühlte, war Russland existenziell nicht bedroht. Es stand kein unmittelbarer Angriff gegen Russland bevor. Deshalb verstösst Russlands Angriff auf die Ukraine klar gegen das Völkerrecht.»
Den gleichen Disclaimer, vom ungerechtfertigtem Angriffskrieg müsste auch jedes Mal genannt werden, wenn es um Irak-, Afganistan, Serbien, Vietnam, Palestina oder dem aktuellen Iran-Krieg geht. Überhaupt sollte es nachdenlich stimmen, wenn man für den Ukrainekrieg den Begriff Angriffskrieg erfinden musste, denn es handelt sich dabei schon um Propaganda. Die Bevölkerung der Ukraine braucht keine Retorik und genau so wenig mehr Waffen, sondern Frieden. Jedem der beim Verstehen mühe hat, empfehle ich sich die Rede von Julija Mendel anzuhören.
Der Krieg Russlands gegen die Urkaine kann man als «Angriffskrieg» bezeichnen, weil er gegen das Völkerrecht verstösst. Ihre Kritik ist insofern berechtigt, dass die Kriege gegen Irak, Afghanistan und unterdessen auch gegen Gaza nicht ebenfalls regelmässig als «Angriffskriege» bezeichnet wurden und werden.
Vergassen Sie nicht Angriffskriege gegen Venezuela; Iran; «Kuba erdrosseln» [TAZ 1.3.2026]; «Kanada für Militärangriff der USA gewappnet» [Blick 25.9.26]; «Angebot von Teheran zurückgewiesen: Nach den Zwischenwahlen will Trump wieder angreifen» [Blick 26.9.26] und, und?
Disclaimer? Schweiz Sanktionen gegen Russland, null gegen USA.
Völkerrecht? «Neue Weltordnung wird aussehen wie Gaza» sagt US-Journalist Chris Hedge.
Trump spricht von «Hölle», «Vernichtung», «Auslöschung» etc.
Vance: «Trump-Vize spekuliert über den Antichristen – und bekommt Rückendeckung» – Vance spekuliert über ein mögliches nahes Ende der Welt. [NEWS 5.9.2026]
Bill Gates: «KI könnte eine Milliarde Menschen töten» [25.9.2026 20min]
Derlei von Russland gehört?
Bitte bringen Sie einen Artikel, wie viele «Westen»-Medien Krieg herbeisoufflieren, ich sehe derzeit bizarre Meldungen in MSM.
PS: «Aargauer Justiz schaltet sich ein: Jung-FDP sammelt Geld für ukrainische Kriegsdrohnen» [Blick 25.9.2026]
Arte Magazin Frank Lassak März 2025: «Bombige Geschäfte..Schon seit Anfang des 20. Jahrhunderts gelten die USA weltweit als Waffenproduzent Nummer eins –auch weil das Land seither fast ununterbrochen Kriege geführt beziehungsweise militärisch interveniert hat…»
Watson Simon Maurer 07.03.2026, 19:34: «Diese 7….Militärschläge hat Trump seit Anfang 2025 verantwortet…Doch unter «Friedenspräsident» Donald Trump greifen die USA vor allem aus der Luft wieder häufiger an – nicht nur im Iran.»
Merkur 14.07.2026, 10:00 «Interessenkonflikt im Weißen Haus: Trumps Söhne verdienen an Milliarden-Rüstungsdeals»
Krieg als Geschäftsmodell und die US-Rüstungskonzerne machen gigantische Umsätze und Gewinne, darum wohl der inszinierte Ukraine-Konflikt und Krieg: Man provozierte den russischen Präsidenten so lange bis alle im Kreml glaubten die Ukraine wird Nato-Land. Mr. Trump und seine Söhne werden wohl erkannt haben, ein Krieg ist ein lukratives Geschäft.
Gunther Kropp, Basel
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@Gunther Kropp – Nein. Rüstungs(geld)gewinne sind bloss Kollateralnutzen (willkommener Fallout). Das eigentliche Ziel sehe ich im Landraub (Erde, Wasser, Bodenschätze etc.) wie im Genozid (Raubmord) gegen die Indianer (aus den damaligen «Friedensverträgen» scheinen wir nichts gelernt zu haben, auch aus der damaligen Form von «Nato» nicht). Vergleiche Palästinenser und letztlich uns.
Ich sehe Widerspruch zwischen: «Doch selbst wenn sich Russland von der Nato eingeschnürt fühlte, war Russland existenziell nicht bedroht. Es stand kein unmittelbarer Angriff gegen Russland bevor.» und «Raketen von China oder Russland in Lateinamerika wären für die USA ein Kriegsgrund. Sogar wirtschaftlichen Einfluss bekämpfen sie.»
Was ist «unmittelbar» oder «mittelbar» – wenn Ausgangslage für Opfer letal, ists Datum egal. USA einziges Land Atom-Erstschlag-Doktrin. USAtomwaffen Finnland (Kola Strategische U-Boot-Flotte); US-Intermarium an vulnerablen Westflanke Russlands; US-Militärbasis 2.5 Mia. Euro Schwarzmeerküste.
Ich fordere seit Jahren Neutralität Ukraine und Schweiz und Monroe-Doktrin zugunsten Russland. US-Friedensrat: «Erfolg der NATO bei ihren Bemühungen, bis zur ukrainisch-russischen Grenze vorzudringen, würde höllische Welt schaffen und Möglichkeit eines Atomkriegs nach sich ziehen.» Präsident Wladimir Putin umschrieb dies mit den Worten, man «spüre das Messer am Hals».