Fall Granit Xhaka: Die grösseren Schwindler bleiben straffrei
Der Fussballer Granit Xhaka hatte sich gegen Sars-Cov-2 nicht impfen lassen und dann eine falsche Impfbestätigung erworben. Xhaka gab die Fälschung jetzt zu. Seine Lüge begründete er mit seinem damaligen Misstrauen gegenüber dem Impfstoff. Als Profifussballer wollte er nichts tun, was seiner körperlichen Verfassung schaden könnte. Das war Anfang 2022.
«Ist Granit Xhaka als Nati-Captain noch tragbar?» titelte gestern die Tamedia-Zeitung «20 Minuten». Der Schweizerische Fussballverband beschloss nach einem «gemeinsamen Gespräch», Xhaka «im Interesse der Mannschaft» von den nächsten vier Spielen der Nations-League auszuschliessen.
Xhakas Misstrauen war berechtigt
Es gab schon im Jahr 2021 keinen Grund, junge Männer ohne Vorerkrankungen gegen Covid impfen zu lassen: Der Nutzen ist für sie praktisch null und in jedem Fall kleiner als bereits damals bekannte sowie potenzielle Risiken (Infosperber 10.6.2021). Über das Risiko am Herzmuskel zu erkranken, das besonders junge Männer betrifft, wurde schon im Oktober 2021 berichtet. Die Behörden versuchten dies unter dem Deckel zu halten, wie Infosperber gestern berichtete.
«Nur um ein Zertifikat zu erhalten, das den Besuch von Fussballspielen erleichtert, sollen sich Jugendliche nicht impfen lassen», erklärte am 5. Juni 2021 der damalige Präsident der Eidgenössischen Impfkommission, Christoph Berger. Die Deutsche Impfkommission empfahl zum gleichen Zeitpunkt, gesunde Kinder und junge gesunde Männer ab zwölf Jahren nicht zu impfen.
Über den Nutzen von Impfungen und Tests gelogen
Um das Impfen selbst gesunder Erwachsener im Erwerbsalter allgemein durchzusetzen, haben Behörden und viele Medien Unwahrheiten verbreitet. Entweder taten sie es bewusst und haben gelogen. Oder sie plapperten es den Impf-Promotoren nach, obwohl sie es hätten besser wissen können:
- Geimpfte würden andere nicht anstecken.
Ein Blick in die Zulassungsstudien zeigt, dass die Impfhersteller diesen Nutzen gar nicht angaben. Tatsächlich konnten Geimpfte sehr wohl ansteckend sein. Im Sommer 2021 hat die US-Gesundheitsbehörde CDC eingeräumt: «Auch Geimpfte können Ungeimpfte mit Covid anstecken.»
Geimpfte könnten ähnlich ansteckend sein wie Ungeimpfte. Deshalb würden Impf-Zertifikate zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. Davor warnte die US-Gesundheitsbehörde Centers of Disease Control am 30. Juli 2021).
- Die PCR-Tests würden anzeigen, ob jemand ansteckend ist.
Diese Mär wurde von Anfang an verbreitet, obwohl klar war, dass diese Tests mit hohen Ct-Werten, wie sie bei uns durchgeführt wurden, lediglich angaben, ob jemand mit dem Virus schon in Berührung gekommen war. Abertausende, die nicht ansteckend waren, wurden in Quarantäne gesteckt oder durften keine Restaurants und Anlässe besuchen oder nicht Fussball spielen, weil sie «positiv» getestet wurden. Der Berner Immunologe Professor Beda Stadler meinte sarkastisch: «Wer positiv Getestete als ‹Infizierte› bezeichnet, gehört beurlaubt.»
Die Verantwortlichen für das Verbreiten dieser Unwahrheiten und Lügen wurden bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen.
Granit Xhaka darf nach einem «gemeinsamen Gespräch» viermal nicht im Nationalteam spielen. Und in Luzern ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen ihn. Das Erschleichen einer falschen Beurkundung ist strafbar.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.








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