«Tod, Feuer und Zorn» sollen über Iran hereinbrechen
Am zehnten Tag nach Kriegsbeginn gegen den Iran posaunte US-Präsident Donald Trump in Washington das baldige Ende des Kriegs aus. Sollte Teheran weiterhin die Ölexporte durch den Golf behindern, würde das US-Militär das Land so weit bombardieren, dass «es für den Iran praktisch unmöglich wäre, jemals wieder als Nation aufgebaut zu werden». «Tod, Feuer und Zorn werden über sie hereinbrechen – aber ich hoffe und bete, dass es nicht so weit kommt!», schrieb er auf seiner Plattform «Truth Social».
Kein einziger Liter Öl aus dem Golf
Als hätten Trumps Drohungen rein nichts mit dem Iran zu tun, liess die Führung in Teheran gleich danach ein unmittelbares Verbot für den Export durch den Golf verkünden. «Die iranischen Streitkräfte … werden bis auf Weiteres nicht zulassen, dass auch nur ein Liter Öl aus der Region an die feindliche Seite und ihre Partner exportiert wird», lautete die Erklärung der Revolutionsgarden der Islamischen Republik (IRGC). Und: «Wir sind es, die über das Ende des Krieges entscheiden werden.» Der iranische Aussenminister Abbas Araghchi fügte gegenüber PBS News noch hinzu: «Ich glaube nicht, dass Gespräche mit Amerikanern noch auf unserer Agenda stehen.»
Ist der Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran bereits ausser Kontrolle geraten und damit jede Möglichkeit zu einer Deeskalation ausser Reichweite?
Der ehemalige oberste Religionsführer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, hatte sein Treffen mit mehr als 40 weiteren Funktionsträgern am 28. Februar im Zentrum der iranischen Hauptstadt nicht verheimlicht. Der Angriff der USA und Israels auf Teheran am selben Tag, bei dem alle 40 Anwesenden – faktisch der wichtigste Teil der iranischen Führung – ums Leben kamen, überraschte Teheran daher auch aus diesem Grund.
Wenige Tage später wählten die Revolutionsgarden der Islamischen Republik (IRGC) mit Modschtaba Chamenei den Sohn des gerade ermordeten Chameneis zum Obersten Religionsführer des Iran. Damit ignorierten sie demonstrativ den Aufruf Trumps, «einen USA- und Israel-freundlichen Religionsführer» an die Macht zu bringen. Modschtaba Chamenei dürfte heute noch weniger zu einem Kompromiss bereit sein als sein Vater. Abgesehen von der Tötung seines Vaters sollen bei jenem Angriff nämlich auch seine Tochter und seine Ehefrau das Leben verloren haben.

Gemischte Traumata und Gefühle
«Trump wollte den Iran in die Unterwerfung bombardieren, aber vielleicht findet er nicht, was er in den Trümmern sucht», kommentiert Zvi Bar’el treffend in der israelischen Tageszeitung «Haaretz». In der Tat hassen die Iraner das faschistoide Regime der Mullahs. Dass dieses im vergangenen Januar Abertausende von Demonstranten kaltblütig auf der Strasse ermorden liess, hat sich im Kollektivbewusstsein der Menschen als Trauma eingegraben. Das Kollektivbewusstsein der Iraner ist jedoch gleichzeitig auch vom historischen Trauma aus dem Jahr 1953 tief gezeichnet.
Damals stürzten die USA und Grossbritannien den demokratisch gewählten iranischen Premier Mohammed Mossadegh und brachten dank dunkler Machenschaften ihrer Geheimdienste den ihnen völlig gefügigen Schah an die Macht. Eine Mehrheit der Iraner betrachtet den Sturz der legitimen Regierung Mossadegh heute als Beginn einer unheilvollen Geschichte, die mit der Ära des Schahs einsetzte und sich mit der der Mullahs immer noch fortsetzt. «Mein Inneres ist ein Gefühlssalat: Sorge, Hoffnung, Wut, Erinnerung – alles zugleich». So fasste der iranische Soziologe Nader Talebi gegenüber der «WOZ» zusammen, was ihn und seine Landsleute heute treibt.
Dem Aufruf Trumps nicht folgen
Tatsache ist, dass die Mehrheit der iranischen Bevölkerung dem Aufruf Trumps und Netanjahus, gegen das Mullah-Regime zu revoltieren, bislang nicht gefolgt ist. Sie ging nicht in Massen auf die Strasse. Selbst die Kurden des Landes, die traditionell grösster Repression ausgesetzt sind und sich daher schon lange nach einer Föderation sehnen, wollten diesmal den leeren Versprechungen der USA nicht blind folgen. Sie forderten klare Sicherheitszusagen, die Washington ihnen jedoch weigerte.
Die Mehrheit der iranischen Bevölkerung beobachtet seither machtlos und voller Angst, wie ihr Land Tag für Tag von amerikanischen und israelischen Kampfjets in die Steinzeit zurückgebombt wird. Den Iranern ist bewusst, dass das iranische Regime militärisch nicht siegen kann. Sie sind sich aber auch bewusst, dass der Irrsinn dieses Kriegs der ganzen Umgebung viel Unheil bringen kann, sollte ihm nicht bald Einhalt geboten werden.
Destabilisierung der Golfregion
Die Kriegsalliierten USA und Israel haben vor zehn Tagen ihren Angriffskrieg gegen den Iran begonnen – in dem irrigen Glauben, ihre militärische und technologische Überlegenheit würde ihnen innerhalb weniger Tage den klaren Sieg bescheren. Das ist ihnen nicht gelungen.
Wann und wo dieser Krieg enden wird, weiss niemand – heute vermutlich noch weniger als zuvor.
Jeder zusätzliche Kriegstag droht aber, die gesamte Golfregion und darüber hinaus den Südkaukasus, die Türkei und die Levante noch weiter zu destabilisieren. Der Iran beschiesst nach wie vor amerikanische Stützpunkte in der Golfregion mit Raketen und Drohnen und trifft dabei, ob beabsichtigt oder nicht, Ölanlagen und Luxushotels und damit den Reichtum dieser Staaten. Mit jedem zusätzlichen Kriegstag wächst zudem die Unsicherheit, die wiederum alte religiöse oder ethnische Konflikte speist, wie beispielsweise den Konflikt zwischen Schiiten und Sunniten. Die Nerven in der Region liegen blank.
Vieles habe sich seit Kriegsbeginn grundlegend in dieser Region verändert, beklagte der einflussreiche türkische Islamist Muhittin Ataman vor kurzem. Die «Golfregion galt bis vor kurzem als eine der sichersten Regionen der Welt. Das ist jedoch nicht mehr der Fall».
Wer ist nach dem Iran an der Reihe?
Dass Trump und Netanjahu Ajatollah Ali Chamenei, immerhin den Führer eines Staates, als «Terroristen» ermorden liessen, hat die Herrscher der Staaten am Golf, in Aserbaidschan und der Türkei, allesamt Autokratien, verunsichert. Ein «gefährlicher Bruch mit der bisherigen, politischen Tradition», stellt Muhittin Ataman fest. «Würden andere mächtige Länder dies ebenfalls tun, würde unsere Welt in ein grosses Chaos stürzen.»
Der russische Präsident Wladimir Putin hat vor vier Jahren die Ukraine überfallen mit dem erklärten Ziel, in Kiew einen «Moskaufreundlicheren Regimewechsel» herbeizuführen; der russische Gewalteinsatz wurde im westlichen Lager moralisch verpönt.
Nun setzen Trump und Netanjahu gnadenlos ihre Waffengewalt gegen das Regime in Teheran ein und benützen unverblümt dieselbe Rhetorik wie der russische Machthaber. Das Völkerrecht ist für sie nicht von Belang. Signalisiert dieser Krieg den Beginn eines «Paradigmenwechsels» auch im Westen, fragen sich Politiker und Presseleute im Nahen Osten. «Wer ist nach dem Iran an der Reihe?», fragt sich der oppositionelle türkische Journalist Can Dündar.
Ist es schon zu spät?
Vor wenigen Tagen meldete sich erstmals Grossajatollah Ali al-Sistani zu Wort. Al-Sistani ist der oberste schiitische Geistliche im Irak, wird jedoch als moralische Instanz in der gesamten Welt der Schiiten angesehen. Denn er verfügt als einziger Geistlicher über den Titel eines Grossajatollah. Al-Sistani verurteilte den anhaltenden Krieg scharf. Diesem seien sehr viele unschuldige Menschen zum Opfer gefallen, hiess es aus seinem Büro in der für Schiiten heiligen Stadt Nadschaf. Er appellierte auf alle einflussreichen internationalen Akteure und Länder der Welt, «alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um diesen ungerechten Krieg unverzüglich zu beenden und eine faire und friedliche Lösung für die iranische Atomfrage im Einklang mit den Regeln des Völkerrechts zu finden».
Mit seinen 85 Jahren hat Al-Sistani viele Kriege in dieser Region erlebt. Sein Alter erlaubt ihm zu erkennen, dass dieser Krieg anders ist als die anderen. Dass dieser Konflikt das Potenzial hat, die gesamte Region in ein anhaltendes Chaos zu stützen. Oder ahnt das religiöse Oberhaupt, dass es für eine Lösung womöglich zu spät sein könnte?
Die EU, wie schon immer gespalten und irrelevant
Die Europäische Union (EU) hätte gleich zu Kriegsbeginn die einmalige Gelegenheit gehabt, zum Respekt des Völkerrechts aufzurufen und als «neutraler Dritter» zwischen den Kriegsparteien zu vermitteln. Einige Länder hofften insgeheim auf eine Intervention der EU. Die EU prangert schliesslich leidenschaftlich an, dass Putin mit dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine das Völkerrecht gravierend verletzt hat. Zu Recht. Die grossen EU-Staaten wie Deutschland und Frankreich betonen immer wieder, dass sie das Recht der Macht und den Einsatz der Waffen als Mittel der Politik niemals akzeptieren werden. Zu Recht.
Den Angriffskrieg Israels und der USA als völkerrechtswidrig zu kritisieren, wäre also nur konsequent.
In dieser Frage ist die Führung der EU jedoch gespalten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen verteidigt die Idee einer «realistischeren und interessenorientierten Außenpolitik», die über die «alte Weltordnung» hinausgehe, wie sie vor kurzem erklärte. Laut Ursula von der Leyen sollte die EU also den Respekt des Völkerrechts je nach ihren jeweiligen Interessen einfordern dürfen. Diese Haltung vertritt auch der deutsche Kanzler Friedrich Merz.
António Costa, der Präsident des Europäischen Rates und faktisch der EU-Aussenminister, will hingegen sicherstellen, «dass die Welt ein auf Regeln basierendes System bleibt». «Wir müssen die Einhaltung des Völkerrechts fordern. Alles andere ist Barbarei», sagte auch die spanische Vizepremierministerin Yolanda Díaz zur Unterstützung Costas vor Journalisten in Brüssel.
Ohne eine gemeinsame Stimme läuft die EU jedoch abermals Gefahr, sich in die politische Bedeutungslosigkeit zu manövrieren und – wie bereits im Konflikt um Gaza oder in Syrien – jede Chance auf eine friedliche Intervention zu vertun.
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.










Weshalb vergleichen Sie die russische Unterstützung der Provinzen, welche sich nach dem US-orchestrierten Maidan-Putsch und der folgenden Unterdrückung vom Kiever Regime distanzierten, mit Volksabstimmungen von der Ukraine lösten und deswegen von Kiev angegriffen wurden, mit dem völkerrechtswidrigen israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran?
Infosperber schreibt:
In der Tat hassen die Iraner das faschistoide Regime der Mullahs. Dass dieses im vergangenen Januar Abertausende von Demonstranten kaltblütig auf der Strasse ermorden liess, hat sich im Kollektivbewusstsein der Menschen als Trauma eingegraben.
Ich schreibe:
Ich behaupte das Gegenteil. Die Proteste waren friedlich, wurden erst blutig durch Agenten von Aussen, ebenso wie auf dem Maidan.
Und: USrael ermordete die Führer eines Staates. «Würden andere mächtige Länder dies ebenfalls tun, würde unsere Welt in ein grosses Chaos stürzen.» Das ist nicht zu vergleichen mit dem Ziel Russlands, in der Ukraine eine nicht-faschistische Regierung zu bekommen: Selenski wurde weder wie Maduro entführt, noch wie etliche Führer anderer Länder ermordet durch USA, für die Regimechanges zum Alltag gehören wie Ölwechsel für Autofahrer.
In Vietnam «Agent Orange», in Iran «Schwarzer Regen» und «Zerstörung Trinkwasser» sind Kriegsverbrechen der USA ebenso wie Atombomben auf Japan.
Mir haben die Bücher von Wolfgang Eggert sehr geholfen, die jetzt laufenden Eskalationen zu verstehen. Es geht wahrscheinlich nicht mehr um geopolitische Strategien. Es ist etwas anderes im Spiel.
Das ver-rückte ist, das gemeine Volk muss die ganzen Schweinereien hüben und drüben erleiden.
Erst die Zerstörung, die Tötungen etc. und dann muss wieder aufgebaut werden.
Ich sehe auch keine Möglichkeit, wie – bei all den Spinnern, die heute an der Macht sind – das Ganze noch zu stoppen ist.
@Judith Hauptlin Schneider – Doch, es gäbe Mittel zur Gegenwehr, ABER: das würde Arbeit bedeuten, wer will arbeiten fürs Überleben?
Beispiel: Dialog in Youtube:
►Leider haben unsere Politiker weder Achtung, Respekt, Moral noch ein Gewissen, sie sind eine Schande für Deutschland.
►WER wählte diese Politiker?
►Die Auswahl wer überhaupt zur Wahl steht treffen andere.
►Richtig. Umso mehr müsste sich das Volk selbst organisieren, um dagegen anzukommen. Oder sich mit bestehenden Alternativen wie Sarah Wagenknecht solidarisieren. Aber nicht Merz wählen, von dem bereits vor seiner Wahl der Slogan bekannt war: «Wer Merz wählt, wählt den Krieg.»
Lieber Wolfgang Reuss:
Mein Leben bestand zu einem grossen Teil aus politischem und kulturellem Schaffen sowie Engagement für die Umwelt. Angefangen hat es mit meinem 20 Altersjahr. Jetzt bin ich 75 Jahre alt und etwas ausgepowert, so dass die jungen Leute übernehmen müssten. Meine eigenen Kinder tun das Ihre.
Wir 68er konnten damals eher noch was bewegen. Jetzt sind wieder vermehrt die alten kapitalistischen Kräfte als Chefs und in den Räten am Ruder. Dadurch wird’s immer schwieriger.
Ich denke an die jungen Leute in Davos, die hoch über der Stadt NO KINGS für Trump und alle Leute vom WEF aus dem Schnee haben leuchten lassen. Solche Aktionen tun mir im Herzen wohl. Sie sind auch ein Signal in die USA und den Rest der Welt.
Liebe Judith Hauptlin Schneider – Ihre Sätze «Ich sehe keine Möglichkeit, wie das Ganze noch zu stoppen ist» und «Junge Leute, die hoch über Davos NO KINGS für Trump und alle Leute vom WEF aus dem Schnee haben leuchten lassen tun mir im Herzen wohl, sind ein Signal in die USA und den Rest der Welt» sind für mich identisch. Über den anderen Kanal Somedia teilte ich diesen Demonstranten seit Jahren mit, dass es historisch (empirisch) veriziert null bringt, im Gegenteil, bloss falsche Hoffnungen weckt, in falscher Sicherheit wiegt, man habe ja etwas für eine bessere Welt getan. Fatal im englischen Wortsinn. Gegenprobe: Was taten und tun die, die die Welt zunehmend untergehen lassen? Worte aus Schnee leuchten lassen? Oder total (um Welten) anderes? Ich fordere Erkenntnis. Logik. Aufrichtigkeit.
«Die grossen EU-Staaten wie Deutschland und Frankreich betonen immer wieder, dass sie das Recht der Macht und den Einsatz der Waffen als Mittel der Politik niemals akzeptieren werden.» Habe ich das richtig verstanden? Stellen doch die genannten Staaten den Kriegsführenden willig ihre militärische (Nato-) Infrastruktur zur Verfügung.
«Ehrenwerte Gesellschaft». Weiss behaupten aber Schwarz tun. Typisch Trump, und leider typisch EU inzwischen.
Neusprech, Doppeldenk, Abilene-Paradox, Normopathie, Mediokratie, etc.
George Orwell 1984, «The Handmaid’s Tale» (Der Report der Magd), Tagebuch Anne Frank, und viele andere Bücher sind im «Land of the Free» verboten, auch das ein Widerspruch.
St. Galler Tagblatt 10.10.2025 – USA: 23 000 Buchtitel fielen seit 2021 der Zensur zum Opfer.
Schweizer Jurist Peter Hänseler: «Deutschland ist eine Kolonie der USA» (Youtube, interviewt von Patrik Baab). Dr. iur. Wolfgang Bittner: «Wie die USA Europa eroberten» (Buch und Artikel in Globalbridge). Blick 8.3.2026 – Iran-Krieg: Europäer entlarven sich als Heuchler.
SZ 3. Januar 2020, 19:16: «1988 griffen die USA iranische Ölplattformen und Marineschiffe an – dies sei eine Vergeltung dafür, dass Iran Seewege in der Straße von Hormus vermint habe. Im gleichen Jahr schoss der Lenkwaffenkreuzer USS Vincennes eine iranische Linienmaschine mit 290 Zivilisten an Bord im iranischen Luftraum ab …»
Watson 12.03.2026, 12:05″…Während hunderttausende Menschen bei Kriegshandlungen sterben, steigen die Aktienkurse der Rüstungskonzerne in Rekordhöhe.»
Interessante Aussage der Hauptzeile: ««Tod, Feuer und Zorn» sollen über Iran hereinbrechen» Man könnte hypothetisch in Betracht ziehen: Bomben und Raketen sollen wohl dafür sorgen, dass es den Iran-Konflikt ewig geben wird, damit es auch ewig einen Profit gibt. Der Manhattan-Geschäftsmann, der auch Präsident der USA ist, war wohl in den Keller-Gewölben des Weissen Hauses zum Aktenstudium, um zu lernen wie es seine Vorgänger gemacht haben Bombengeschäfe zu inszinieren.
Gunther Kropp, Basel
Eine interessante Sichtweise. Für mich greift sie zu kurz.
Die EU ist nichts anderes als ein Vasall der USA. Rubio hat auf der MSC klar gemacht, dass die EU sich entscheiden muss. Die Mächtigsten Länder taten dies. Egal was die Menschen wollen. Mit Demokratie hat dies nichts mehr zu tun, dies sollten wir wahrhaben.
Im übrigen finde ich den Schwenk der US Regierung interessant oder bedenklich. Die USA haben schon immer Gott angeführt bei solchen Aktionen. Bush der Zweite beim Angriff auf den Irak (Ich habe einen Auftrag von Gott…). Es gibt Dutzende Belege von derartigen Äusserungen (Lindsey Graham: Dies ist ein religöser Krieg. Wir werden den Weg des nahen Ostens auf tausend Jahre hinaus bestimmen). Ich kann nur schlussfolgern, dass dies ein irrationaler Krieg religiöser Fanatiker ist. Von beiden Seiten.
«ein irrationaler Krieg religiöser Fanatiker ist. Von beiden Seiten.»
Setzen Sie USrael und Iran gleich?
Nein, im Gegenteil. Iran stets Selbstverteidigung.
Hingegen USA initiierten Saddam zum Giftgas-Krieg (auch mit Deutscher Chemie) gegen Iran. Bunkerbrecher bereits 2025.
13.3.2026 – Trump schickt seine stärksten Bomber: Neue Iran-Angriffe starten von Großbritannien aus
Fünf B‑1B erreichten laut «Forbes» in der vergangenen Woche den britischen Stützpunkt Fairford [auch drei B‑52], drei weitere wetterbedingt zunächst nach Ramstein in Deutschland umgeleitet. Die B1-B können von allen US-Bombern die größte Waffenlast tragen: präzisionsgelenkte GBU‑31 JDAM-Bomben mit bunkerbrechenden BLU‑109-Sprengköpfen.
Dieser Krieg hat wohl wenig mit Atomabkommen oder einer unbeliebten Regierung im Iran zu tun. Es ist eher Netanyahus Krieg. Seit Jahrzehnten hat er versucht, die USA in einen Vernichtungskrieg gegen den Iran zu motivieren. Es geht um seine Hegemonie über den ganzen Nahen Osten, sein Gross- Israel. Auf der Karte, die er an der UNO präsentierte, gab es keinen Libanon, kein Palästina, kein Jordanien, ein Stück Aegypten, Saudi-Arabiens und Syriens gehörten dazu! Der Iran ist zu gross, deshalb will er ihn zerstückeln. Ausserdem setzt sich der Iran für Palästina, Libanon und Yemen ein, die von Israel angegriffen werden. Das stört ihn natürlich. In dieser Geschichte sind die USA die Vasallen Israels und Europa von den USA!
Die Frage, wer wen steuert, ist sinnlos. Ich sehe USrael als Einheit (der «Auferwählten») gegen den Rest der Welt. Leider will die Welt «ums Verrecken» nicht aufwachen. Will weiterhin an die komplett dysfunktionale Attrappe, Fata Morgana UNO glauben (Glaube statt Wissen, wie in der Religion).
Israel machte sich zuerst den Rücken frei, Gaza, Westjordanland, Libanon, Syrien etc., und DANN gegen das eigentliche Ziel Iran. Dito USA: Zuerst Rücken frei, Panama, Venezuela, Mexiko, Kuba (im Prinzip alle Länder der Kontinente inklusive Grönland Kanada), Europa ist bereits in USA-Hand (vgl. Peter Hänseler, Wolfgang Bittner), und DANN Endziel Russland/China (das einzige Immunsystem des Planeten gegen USAggressor). Leider torpedieren statt stärken wir das Immunsystem. Ergebnis für uns? AC/DC wussten es: Highway To Hell.