Sperberauge

Die ÖV-Branche redet ihre Preiserhöhung schön

Marco Diener © zvg

Marco Diener /  Die ÖV-Branche jammert über steigende Kosten. Doch die Botschaft lautet eigentlich: Die Preise steigen. Stärker als die Teuerung.

«Die ÖV-Branche reagiert auf steigende Kosten»: So hat die Alliance Swiss-Pass ihre gestrige Medienmitteilung überschrieben. Aber eigentlich geht es um etwas anderes: Die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs werden Ende Jahr die Preise von Billetten und Abonnementen im Durchschnitt um 3,9 Prozent erhöhen.

Details sind noch geheim

Welche Preise um wie viel steigen, behält Alliance Swiss-Pass vorderhand für sich. Darüber will sie im Laufe des Frühlings informieren. Klar ist erst: Stärker als die durchschnittlichen 3,9 Prozent werden GAs aufschlagen. Das Halbtax-Abo wird fünf Franken teurer. «Bei Velo- und Hunde-Billetten sind Anpassungen vorgesehen», schreibt Alliance Swiss-Pass. Übersetzt bedeutet «Anpassungen»: Erhöhungen.

Mehr als die Teuerung

Die Preiserhöhung vom kommenden Dezember ist die erste generelle Preiserhöhung seit 2023. Seither betrug die allgemeine Teuerung 1,3 Prozent. Die Transportunternehmen werden die Preise also deutlich stärker erhöhen, als es die Teuerung erfordern würde.


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Eine Meinung zu

  • am 31.03.2026 um 14:04 Uhr
    Permalink

    Bei DEM verantwortlichen Bundesrat ist nichts anderes zu erwarten, so sollen wieder einmal die öffentlichen Verkehrsmittel und dabei auch die Velo zur Kasse gebeten werden.
    Das ist eine SCHANDE.
    Dass dies unter der Federführung der «Alliance Swiss» Pass passiert ist eigentlich nicht verwunderlich. Da können die Transportunternehmungen etc. sind wunderbar hinter einem toll klingenden Namen verstecken.

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