Flchtlingsmanifest

«Flüchtlinge machen uns hilflos, denn sie sind es, die Hilfe brauchen.» © www.fluechtlings-manifest.ch

Flüchtlingsmanifest: Bedenkenswerte Klarstellungen

Red. /  «Angesichts der Ertrinkenden und Erstickenden gibt es nur eine Antwort: Grosszügigkeit.» Franz Hohler im Flüchtlingsmanifest.

Es ist in diesen aufgeregten Tagen gerne von «Flüchtlingskrisen», «Flüchtlingsströmen» und «Flüchtlingsfluten» die Rede. «Flüchtlinge überschwemmen Europa», schreibt Blick online am 15.9.2015. «Wie Wasser suchen sie sich ihren Weg ins geheiligte Land Europa.» Und im Tages-Anzeiger vom 19.9.2015 tönt es so: «Die Völker wandern, Europa zittert.» Als wären wir die Opfer, die Flüchtlinge die TäterInnen. (Auch das Umgekehrte wäre zu simpel, die Welt ist im Allgemeinen komplizierter, als wir es gerne hätten.)

Aber «es wandern nicht Völker, sondern allenfalls Bürgerkriegsopfer oder Bürgerkriegsparteien», präzisiert Ulrich E. Gut in seinem Newsletter «Unser Recht – Notre Droit». «Ein anderer Teil der betreffenden Völker bleibt selbstbewusst zurück: Als IS, als Asad-Regime, als Taliban usw.» Völkerwanderung aber meine «einen militärisch und politisch geführten Einfall».

Und vor allem, vor allem anderen:
«Uns geht es gut, und nun kommen Menschen, denen geht es so schlecht, dass sie keinen anderen Weg sehen als ihr Land zu verlassen, und wenn es noch so schwierig ist …» Schreibt Franz Hohler in seinem (inzwischen von über 7000 Leuten unterschriebenen) Flüchtlingsmanifest. «Flüchtlinge machen uns Angst, denn sie kommen aus einem Elend, das uns fremd ist. Wir vergessen, dass sie es sind, die Angst haben. Wir fühlen uns von ihnen überfordert. Wir vergessen, dass sie es sind, die überfordert sind von den Verhältnissen in ihrer Heimat und von all dem, was sie auf sich genommen haben…»

Ganzer Text des Flüchtlingsmanifests und Möglichkeit zum Unterschreiben


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine

Zum Infosperber-Dossier:

Afghanischer_Flchtling_Reuters

Migrantinnen, Migranten, Asylsuchende

Der Ausländeranteil ist in der Schweiz gross: Die Politik streitet über Asyl, Immigration und Ausschaffung.

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19 Meinungen

  • am 19.09.2015 um 17:15 Uhr
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    In Deutschland wie in der Schweiz sind in den Medien weiterhin Tabuthemen:
    • Ursachen hinterfragen und thematisieren
    • Kriege (gemeint sind jene versursacht durch den Westen)
    • Kriegsverbrechen, Missachtung des Völkerrechts usw. durch den Westen
    • Kolonialismus, Ausbeutung
    • Stationierung der amerikanischen, auch deutschen, Truppen weltweit
    • Rassismus in Israel und Besetzung Palästinas
    • Unterstützung Israels durch Deutschland, auch der Schweiz, gegen die Palästinenser (Die Situation der Palästinenser hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Holocost in Nazideutschland)
    • US- und Israel-Lobbyismus in der Schweiz
    • Propaganda in der Schweiz
    • Zensur in der Schweiz
    • u.a.m.
    Ob ein Presseorgan, Artikel oder Manifest usw. glaubwürdig ist oder nicht kann man daran ermessen, ob solche Themen angegangen werden oder nicht. Bei einem Presseorgan sieht man auch, ob es sich weitgehend um ein Propagandainstrument mit entsprechender Selbstzensur und Zensur (auch bei den Leserbriefen/Kommentaren) handelt oder nicht. In Deutschland wie in der Schweiz gibt es Menschen die den Mut haben, solche Themen anzugehen. Mit den entsprechenden Konsequenzen. Versteht sich.

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  • am 20.09.2015 um 11:56 Uhr
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    Bilder von Kindern, mit denen man psychologische Kriegsführung macht, waren beim hochbegabten Journalisten Henri Nannen in «Signal» (heute Stern) und beim Vietnamkrieg genau so Standard wie heute in zwangsabonnierten Medien, die man im Gegensatz zur BaZ nicht abbestellen kann. Mitleid hat nichts mit Gerechtigkeit zu tun, sagte der Dominikanermönch Bartolomé de las Casas, als er aus Mitleid, weil die Indios die Sklaverei physisch nicht ertrugen, als (falsche) praktische Kompromisslösung den Ersatz der Indios durch Schwarze vorgeschlagen hatte. Es sollte das strenge Recht gelten. Jeder Asylbetrüger, es gibt Zehntausende, begeht Diebstahl am arbeitenden Volk. Die Gesamtzahl der Asylberechtigten in der Schweiz 1939 bis 1945, darunter der polnische Staatspräsident, betrug um 300. Die anderen Flüchtlinge hatten nur den mehr oder weniger rechtlosen Ausländerstatus. Das Gegenteil des Falschen muss nicht automatisch das Richtige sein. Die Bergpredigt kann man nur individuell praktizieren. Der Durchschnittsbürger muss nicht die linke Wange hinhalten, wenn man ihn auf die rechte haut.

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  • am 20.09.2015 um 13:00 Uhr
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    Immer diese nichtssagenden irreführenden Etikettierungen: Was genau ist ein Asylbetrüger und was sind die Kriterien, die ihn vom scheinbar «echten» Asylsuchenden unterscheiden? Vielleicht meinen sie jene nicht nur russischen Oligarchen, die in der Schweiz nicht nur Steuerasyl erhalten.

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  • am 20.09.2015 um 13:04 Uhr
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    Beat Wick kann ich nur zustimmen. Besonders Kritik an Israel wir mit dem wohlfeilen Etikett «Antisemitismus» abgeschmettert!

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  • am 20.09.2015 um 13:09 Uhr
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    Ich kenne zufällig Polizeiprotokolle zum Thema, brauche Ihre Ermahnungen nicht, ich weiss, dass es Ihnen nicht passt, protestieren Sie dagegen, indem Sie für ein «humaneres» Liechtenstein eintreten.

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  • am 20.09.2015 um 14:38 Uhr
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    @Pirmin. Wie immer werden konkrete Fragen nicht beantwortet. Es bleibt also bei so praktisch populistischen plakativen Etiketten. Angstmachen und Diffamieren sind die bekannten Rezepte Rechtsextremer jeglicher Couleur. Im weiteren sind sie wohl auch der Ansicht Liechtenstein würde es an Humanität gebrechen, doch auch hier werden Sie wohl kaum Belege für diese Unterstellung finden. FL hat sich immerhin zur Aufnahme von Flüchtlingen bereit erklärt; im kleinen Masse zugegebenermaßen, doch es leben hier nur rd 35’ooo Menschen und Platz ist rar. Auch das streng katholische Kloster mit Nonnen über 70 Jahre haben islamische ! Flüchtlinge aufgenommen. Was also ist an FL nicht human?

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  • am 20.09.2015 um 15:21 Uhr
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    Seien Sie froh sind Sie nicht rechtsextrem. Ich habe auch nichts gegen Liechtenstein. In der Steuerhölle des Kantons Luzern musste man aber für den nicht ganz unschuldigen Marc Rich tatsächlich eher dankbar sein als für die Asylbewerber, in deren Sache der Regierungsrat einen dringenden Brief nach Bern geschrieben hat. Zwar nicht mein Bier. Wir würden auch gern so wenig Steuern zahlen wie Liechtenstein, aber das ist nun wirklich nicht das Thema. «Gerecht» wäre, wenn jeder, um das erbärmliche Unrecht auf dieser Welt zu lindern, mindestens die Hälfte seines Einkommens und Vermögens abgeben müsste, was sich aber politisch nicht als praktikabel erweist, wahrscheinlich nicht mal als vernünftig. Das mit der Aufnahem islamischer Asylbewerber ist verdienstvoll, gewiss keine dauerhafte Lösung, sofern es eine Anlockung der Leute ist, ev. sogar nicht mal unbedingt vernünftig, aber sicher ein Argument, um in den Himmel zu kommen. Ich frage mich indessen, was Mutter Teresa zu einigen zumal der männlichen jüngeren Asylbewerber sagen würde. usw. Eher Schluss dieser Meier-Fritsche-Diskussion.

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  • am 20.09.2015 um 15:21 Uhr
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    Seien Sie froh sind Sie nicht rechtsextrem. Ich habe auch nichts gegen Liechtenstein. In der Steuerhölle des Kantons Luzern musste man aber für den nicht ganz unschuldigen Marc Rich tatsächlich eher dankbar sein als für die Asylbewerber, in deren Sache der Regierungsrat einen dringenden Brief nach Bern geschrieben hat. Zwar nicht mein Bier. Wir würden auch gern so wenig Steuern zahlen wie Liechtenstein, aber das ist nun wirklich nicht das Thema. «Gerecht» wäre, wenn jeder, um das erbärmliche Unrecht auf dieser Welt zu lindern, mindestens die Hälfte seines Einkommens und Vermögens abgeben müsste, was sich aber politisch nicht als praktikabel erweist, wahrscheinlich nicht mal als vernünftig. Das mit der Aufnahem islamischer Asylbewerber ist verdienstvoll, gewiss keine dauerhafte Lösung, sofern es eine Anlockung der Leute ist, ev. sogar nicht mal unbedingt vernünftig, aber sicher ein Argument, um in den Himmel zu kommen. Ich frage mich indessen, was Mutter Teresa zu einigen zumal der männlichen jüngeren Asylbewerber sagen würde. usw. Eher Schluss dieser Meier-Fritsche-Diskussion.

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  • am 20.09.2015 um 17:15 Uhr
    Permalink

    PS. Die Provokationen von Herrn Fritsche, wo man bei Andersmeinen gleich ins extremistische Lager geordnet wird, haben bei mir leider eine unangemessene Äusserungen über die Schwestern in Liechtenstein veranlasst. Darum halte ich fest: Was sie tun, ist mutmasslich im Sinn der Bergpredigt und von Kant, also: was wir eigentlich alle sollten. Nach Kant kommt man dafür nicht extra in den Himmel, man ist einfach dazu verpflichtet. Ich bleibe aber als Ethiklehrer bei der Meinung, dass weder die Zwecklosigkeit des Handelns bei Kant noch die Bergpredigt politisches Gesetz werden können. Im Sinn meines Respekts vor den Schwestern bitte ich Herrn Fritsche, mir auf Postfach 6215 Beromünster einen Einzahlungsschein dieses Klosters zu schicken. Hoffe, die Rempeleien seien damit beendet, ist auch nicht im Sinn der Regeln dieser kultivierten Seite.

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  • am 20.09.2015 um 17:38 Uhr
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    @Pirmin. Seit der doch längeren Zeit wo ich Ihre Beiträge lesen konnte, vermisse ich noch immer Ihre konkreten Antworten auf konkret gestellte Fragen. Historisierende Auslassungen sind keine Antworten auf tagespolitische Fragen. So weiss ich noch immer nicht, was Sie unter einem Asylbetrüger verstehen. Sicherlich wird es auch unter Asylanten, wie bekanntlich unter Schweizern eine Anzahl Anhänger der (be)trügerischen Schnäppchenphilosophie geben, doch hat das wohl nichts mit dem Status des Asylsuchenden zu tun. Benutz jemand das Asylwesen zur unlauteren Bereicherung ist er ein (gewöhnlicher) Betrüger. Es ist völlig unstatthaft und rein populistisch mit einer Etikettierung wie «Asylbetrüger» sämtliche Asylsuchende damit unter Generalverdacht zu stellen. Also: Von welche konkreten Betrügereien haben Sie Kenntnis und inwiefern, wären solche mit welchen Argumenten einer ethnischen Gruppe zuzuordnen? Eine ebenso konkrete Antwort wäre mir lieb.

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  • am 20.09.2015 um 17:48 Uhr
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    @Pirmin: Beim Thema «Überfremdung der Wirtschaft» wurde Dürrenmatt zitiert. Auf meine zusammenhänglichen Fragen, ist Ihre Antwort auch immer noch ausstehend

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  • am 20.09.2015 um 18:02 Uhr
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    Mehrheit hat aktenkundig keine Chance auf Anerkennung. Gemäss Protokollen sind Angaben oft schematisch u. wirken eingetrichtert. Objektiv sind Aufrufe u. Anleitungen zum Lügen nachweisbar. Zehntausenden Nachzügler vom Balkan sind eine Zumutung. Sehen Sie es anders, laden Sie die Leute nach FL ein. Ich respektiere aber Ihre Darstellung v. Liechtensteins Praxis und bitte Sie, mir Einzahlungsschein des Klosters zu schicken.

    Ich schreibe gerade kleine Arbeit über das historische Asylrecht mit Betonung der Polen 1830, der Italiener 1848, dem Wohlgemuthandel von 1889, wo Bismarck eine miese Falle machte sowie dem Asyl für den polnischen Staatspräsidenten Miscicki vom 24. Oktober 1939. Mit diesem Asylbegriff, unter dem zur Zeit des 2. Weltkriegs kaum 300 Personen anerkannt wurden (sicher zu wenig), hat eine mir bekannte syrische Grossfamilie, die ihr Vermögen einem Schlepper anvertraute, nur den Namen gemeinsam. Wenn Frau Sommaruga von Asyltradition spricht, habe ich das Recht, diese zu erforschen und darzustellen. Wir können die Sache unterschiedlich sehen, ohne einander in die Haare zu geraten. Ich mache keine Pauschalurteile. Hunderttausende von Fällen sind aber mit den Asylanten, über die der Philosoph Troxler sagte, ihre Asyl sei eine «Blüthe der Neutralität», wohl nicht zu vergleichen. Dass übrigens von 100 000 Hugenotten, die beste Einwanderung die wir je hatten, ersparen Sie mir Vergleiche mit Eriträern, nur 20 000 bleiben konnten, bleibt nicht nur historisch interessant.

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  • am 20.09.2015 um 18:07 Uhr
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    PS. Über Dürrenmatt schreibe ich nun mal erst zum Todestag am 14.Dezember.

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  • am 20.09.2015 um 18:33 Uhr
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    @Pirmin. Freue mich auf Ihren Text zu Dürrenmatt.
    Dass etliche Flüchtlinge nach unserem System kein Anrecht auf Asyl haben, ist nur eine Aussage über unser System, ist aber nicht zwingend eine Aberkennung des «Flüchtlingsstatus» der nur schon durch die Anwesenheit des Flüchtlings ausgewiesen scheint. «wirken eingetrichtert» wer hat und kann das beurteilen? In welcher Sprache? Bemühungen um Anerkennung sind meist «anbiedernd» formuliert. Worüber wird konkret gelogen, was eine Aberkennung des Flüchtlingsstadt bedeutet? Welche unabhängigen objektiven Asylgründe wurden überprüft? Z.B. Zwang für lebenslanger Militärdienst unter Lebensgefahr! Wie werden wir mit den zu erwartenden Flüchtlingen infolge Umweltkatastrophen umgehen? Warum schaffen wir nicht legale Zuwanderungswege und trocknen so den Schleppermarkt aus. Würden wir damit wohlfeile Ablehnungsgründe verlieren? Inwiefern sind die Eriträer weniger als Flüchtlinge zu anerkennen, denn damals die Hugenotten? Haben Sie die falsche Religion? Wirtschaftlich wenig brauchbar? Glauben Sie wirklich, dass Menschen, die Gefahr im Mittelmeer zu ertrinken auf sich nehmen, nur weil sie unser Sozialsystem anlockt? Unter welchen Bedingungen würden Sie selbst die Schweiz verlassen und z.B. in China um Asyl ersuchen? Denken Sie wirklich, das Flüchtlinge suizidale Menschen sind? Gemäss Menschenrechtskonvention ist ein Flüchtling ein Flüchtling und hat Anrecht auf Schutz.

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  • am 20.09.2015 um 18:39 Uhr
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    Bitte die Debatte jetzt anderen überlassen. Die haben wohl auch noch was zu sagen. «Ein Flüchtling ist ein Flüchtling» – diese Tautologie hat sich unterdessen auch in Deutschland totgelaufen und ist in Liechtenstein noch viel weniger praktikabel. Dies gilt wirklich nur auf dem Pluto.

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  • am 20.09.2015 um 19:17 Uhr
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    @Vergebens erhofft man sich von Ihnen Antwort auf gestelltte sachlich Fragen zum Thema, nicht einmal um der Höflichkeit willen. Schade! Vielleicht wäre nicht nur ich an Argumenten und Antworten von Ihnen interessiert. Dafür ist diese Plattform da!

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  • am 21.09.2015 um 13:15 Uhr
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    Franz Hohler und seine bloss 7000 Unterschriften belegen, dass nur ein sehr kleiner Teil der Schweiz bereit ist, sich dem allgemeinen Medien/Flüchtlingstheater hinzugeben. Es sind vorwiegend Künstler, Politiker und andere Trittbrettfahrer, welche sich in ihrer theatralischen Betroffenheit laufend überbieten. Glücklicherweise ist die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer schlau genug, den kleinen Teil der Kriegsflüchtenden von der grossen Masse der Wirtschaftsflüchtlinge zu unterscheiden. Nach der ersten medialen Schocktherapie folgt nun die Ernüchterung. Wir haben ein Recht darauf, dass andere unsere Gesetze respektieren.
    Nur: Kein Mensch redet zurzeit von den Ursachen der konkreten Flüchtlingsproblematik. Dass es primär keine an Leib und Leben bedrohte Menschen sind, welche nun die reichen und sozial grosszügigen Staaten überfluten, macht die Lage der wenigen, wirklich betroffenen Flüchtlinge nicht einfacher. Niemand spricht davon, Despot Assad aus dem Tempel zu schmeissen. Niemand spricht davon, dass Europa selber aus dem letzten Loch pfeift und Bürgerkrieg und Chaos durch diese Überflutung plötzlich eine sehr naheliegende Zukunft sein könnte. Niemand spricht davon, dass das Gutmenschentum einiger hundert Deutscher die Existenz von 80 Millionen ernsthaft gefährdet. Die führenden Maulhelden der EU-Integration sehen darin möglicherweise sogar die Lösung ihrer eigenen Probleme, indem sie die Flüchtlingsflut als Grund des EU-Versagens vorschieben. Bauernschlau, unfassbar.

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  • am 24.09.2015 um 09:36 Uhr
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    Noch bemerkenswert ist, dass sich Infosperber-Redaktor jetzt im Tagi-Blog zum Thema geäussert hat. Herr Gasche begnügt sich nie nur mit dem Bekenntnis zu einer Meinung, sondern beleuchet Hintergründe.

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