Kommentar
Fischer hatte drei Möglichkeiten – er wählte die vierte …
«Für uns ist die Angelegenheit damit abgeschlossen.» Das schrieb der Schweizerische Eishockey-Verband am Montag Abend und stärkte seinem Nationaltrainer Patrick Fischer den Rücken. Kurz davor war herausgekommen, dass Nationaltrainer Patrick Fischer wegen Urkundenfälschung zu einer Busse von beinahe 39’000 Franken verurteilt worden war. Fischer zeigte sich in einem Video reuig. Alles schien gut.
Das fand auch mein Kollege Daniel Ryser in seinem gestrigen Artikel. Darin bezeichnet er die mediale Empörung als reines «Spektakel». Ich sehe das anders. Um das zu erklären, muss ich ein bisschen ausholen.
Maskentragen unter freiem Himmel
Es gab während Corona eine Zeit, da mussten wir Masken anziehen, sobald wir fürs Lauftraining das Gelände des Stadions Neufeld in Bern betraten. Es war wohl die absurdeste Massnahme während der Corona-Zeit: Maskentragen unter freiem Himmel!
Ich habe die Maske im Stadiongelände stets angezogen. Denn ich betrachtete die Regel als Teil der Hausordnung. Und ich hatte ja die Wahl: entweder die Maske anziehen oder das Stadiongelände nicht betreten.
Auch China hat eine Art Hausordnung: die Einreisebestimmungen. Während der Olympischen Spiele 2022 war die Impfpflicht ein Teil dieser «Hausordnung». Ob die Impfpflicht sinnvoll war oder nicht, tut nichts zur Sache. Sie galt damals. Punkt.
Patrick Fischer hatte also drei Möglichkeiten:
- Er hätte auf die Reise nach Peking verzichten können.
- Er hätte drei Wochen in Quarantäne gehen können.
- Und er hätte sich impfen lassen können.
Er wählte bekanntlich die vierte Möglichkeit. Er kaufte ein gefälschtes Impfzertifikat.
Fischer wählte die Abkürzung
Die Snowboarderin Patrizia Kummer entschied anders. Sie liess sich auch nicht impfen. Aber sie ging in Quarantäne. Drei Wochen verbrachte sie isoliert in einem chinesischen Hotelzimmer. Patrick Fischer wählte hingegen die Abkürzung. Dafür wurde er zu einer Busse verurteilt. Er hat bezahlt, und damit sei die Sache erledigt, fand mein Kollege Daniel Ryser gestern.
Was allerdings nicht ganz stimmt. Denn Fischer bleibt bis 2033 im Strafregister eingetragen. Erst dann ist die Sache juristisch erledigt. Aber es gibt auch noch eine andere, eine nicht-juristische Sichtweise. Und die ist ebenso wichtig.
Er war das Aushängeschild
Fischer war kein kleiner Angestellter einer unbedeutenden Firma. Er war Eishockey-Nationaltrainer. Er war der wichtigste Angestellte des Eishockey-Verbandes. Er war das Aushängeschild. Er hätte die Werte des Eishockey-Verbandes hochhalten müssen. Diese Werte sind im Leitbild des Verbandes formuliert. Sie lauten etwa:
- «Wir sind ehrlich, nahbar und ambitioniert.»
- «Wir stellen die Gesamtinteressen des Sports über Individualinteressen.»
- «Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber dem Schweizer Eishockey jederzeit wahr.»
- «Ehrlichkeit und der Schutz der Integrität aller Beteiligten ist uns wichtig.»
Lügen und Urkundenfälschungen sind mit diesen Werten nicht vereinbar. Fischer ist kein Vorbild für jugendliche Sportler. Er ist das Gegenteil davon.
Beide sind Egoisten
Kollege Ryser sagt auch, dass der Vergleich mit Lian Bichsel hinke. Zur Erinnerung: Lian Bichsel hatte 2022 und 2023 ein Aufgebot für die U20-Nationalmannschaft ausgeschlagen. Patrick Fischer bestrafte ihn deshalb in der Elite-Nationalmannschaft mit «einer Pause», wie er es nannte. Sie dauert noch immer an. Bichsel bekam von Fischer kein Aufgebot mehr. Im Mai wird er nun schon seine dritte Weltmeisterschaft verpassen. Auch an den Olympischen Spielen in Mailand war er nicht dabei.
Kollege Ryser sieht zwischen Bichsel und Fischer einen entscheidenden Unterschied: Bei Bichsel «waren es Absagen eines jungen Profis, der seine Karriereentwicklung priorisierte». Fischer dagegen habe ein Dokument fälschen lassen, «um im Februar 2022 bei seinen Spielern in Peking dabei sein zu können».
Damit idealisiert Ryser den Nationalmannschafts-Trainer. Und er übersieht, dass Patrick Fischer und Lian Bichsel eine Charaktereigenschaft eint: Sie sind beide Egoisten.
Immerhin stand Bichsel dazu. Und er trägt die Konsequenzen bis heute. Fischer versuchte, sich durchzumogeln.
Ein Sportler hält sich an Regeln
Damit hat er seine Glaubwürdigkeit verspielt. Denn er hat unsportlich gehandelt. Ein Sportler, der diesen Namen verdient, hält sich an Regeln, auch wenn er sie nicht einsieht. Er akzeptiert Entscheide, auch wenn er sie für falsch hält. Und wenn er findet, ihm widerfahre grosses Unrecht, dann beschreitet er den Rechtsweg.
Aber er betrügt nicht. Er fälscht nicht. Und er lügt auch nicht.
Kommt hinzu, dass Fischer mit seinem Verhalten nicht nur eine gröbere Strafe für sich selber riskierte – von Swiss Olympic, vom Internationalen Olympischen Komitee, vom Internationalen Eishockey-Verband, vom chinesischen Staat –, sondern auch für seine Mannschaft. Womöglich wäre sie vom Turnier ausgeschlossen worden, falls die Sache 2022 in China aufgeflogen wäre. Kollege Ryser schreibt, Fischer habe Charakter gezeigt.
Das Gegenteil trifft zu.
Reiner Opportunismus
Damit kommen wir zurück zum Schweizerischen Eishockey-Verband. Wie gesagt: «Für uns ist die Angelegenheit damit abgeschlossen», schrieben die Verantwortlichen am Montag Abend. Zwei Tage später haben sie Patrick Fischer entlassen.
Beides ist reiner Opportunismus. Zuerst wollte der Verband seinen Trainer unbedingt behalten, weil in einem Monat die Weltmeisterschaft in der Schweiz ansteht. Und dann hat er ihn doch entlassen, weil der Fall laut Präsident Urs Kessler «eine öffentliche Werte- und Vertrauensdiskussion ausgelöst» habe. Mit anderen Worten: Der Verband hat dem Druck nachgegeben.
Dabei hätte der Verband diese «Werte- und Vertrauensdiskussion» von sich aus führen müssen. Aber erst, nachdem der Druck zu gross geworden war, stellte Urs Kessler gestern Abend fest: «Vertrauen und Integrität sind zentral in unserem Sport und in unserem Verband.» Und: «Es geht um Werte und Respekt, die für Swiss Ice-Hockey zentral sind und von Patrick Fischer 2022 nicht gelebt wurden.»
Das hätte den Verbands-Verantwortlichen auch früher auffallen können. Auch ohne Druck von aussen. Sie hätten nur ihre eigenen Verhaltensregeln lesen müssen.

Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine. Daniel Ryser verzichtet auf eine Entgegnung.
_____________________
➔ Solche Artikel sind nur dank Ihren SPENDEN möglich. Spenden an unsere Stiftung können Sie bei den Steuern abziehen.
Mit Twint oder Bank-App auch gleich hier:
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.








Nationaltrainer Patrick Fischer ist ein Held
Inzwischen wissen ausser den linken Journalisten von SRF, dass die Impfung gegen COVID ein Schwindel war und mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit äusserst schädlich. Auch das die COVID-Massnahmen wirkungslos, verfassungswidrig und schädlicher als COVID selbst waren, dürfte jedem klar sein, ausser er ist Virologe, Journalist oder Politiker und hat ein Gesicht zu verlieren. Für mich war die Reaktion auf Covid nichts anderes als pure Hysterie verbunden mit der Weigerung sich mit Fakten zu beschäftigen. Es war ein Unrecht, wie es in der Welt seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hat und Nationaltrainer Patrick Fischer hat in Berchtold-Brecht-Manier das einzig Richtige getan: Er hat dieses Unrecht ignoriert und das getan, was getan werden musste, nämlich zu seiner Nationalmannschaft gehalten. Wer jetzt seinen sofortigen Rücktritt verlangt schadet erstens dem Eishockey und fordert den Rücktritt vom Falschen.
Fischer hat gegen ein Gesetz verstossen UND er hat dafür eine hohe Busse bezahlt. Er ist rehabilitiert.
Fischer hätte nicht 3 Wochen in die Quarantäne gehen können, denn er hätte dadurch die Vorbereitung mit den Spielern nicht wahrnehmen können. Ja, es war eine persönliche extreme Notlage.
Präsi Kessler hat als CEO der Jungfraubahnen auf übelste, absichtlich böswillige Weise ganz vielen Menschen geschadet und wurde von jenen Politikern geschützt, welche nie für ihre Fehler bestraft werden.
Der grösste Fehler von Fischer bleibt daher: Er hat einem SRF-Journalisten vertraut. Ein absolutes No-Go.
@ Nico Stäger: Vielen Dank für die absolut zutreffenden Worte, speziell im letzten Absatz.
«Wenn aus Prinzip etwas unrechtes geschieht, ist das Prinzip falsch.» aus DIE ABENTEUER DES WERNER HOLT von Günter Noll. So sah es mit Masken-, Impf- und Zertifikatspflicht aus. Für die Fisch‘, ohne Nutzen, aber mit viel Schaden. In anderen Ländern gilt ein Impfzertifikat nicht als Urkunde, so viel dazu. Hier wird ja so getan als hätte Fischer sein Diplomzeugnis gefälscht. Mit 39.000 Franken Bussgeld für einen wertlosen Lappen wurde Fischer hart bestraft, und damit hat sich die Sache auch. Freiheitseinschränkende Maßnahmen, die nur und ausschließlich aus politischen, nicht aus medizinischen Gründen, beschlossen wurden, dürften nicht Bestandteil einer Hausordnung, einer Einreisebestimmung, einer Teilnehmerbedingung sein. Wer sich dagegen, legal oder scheinbar illegal wehrt, verdient Respekt. In Ö wäre das gerichtlich mit einer Diversion erledigt und es gäbe auch keine Vorstrafe.
Die grundrechtsverletzenden C-Zwangsmassnahmen hätte kein Staat je einführen dürfen, da sie das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzen.
Das Verbrechen heisst also Zwangsmassnahmen & Zertifikat, nicht dessen Fälschung.
Wenn man schon von Fälschung reden möchte, dann war der eigentliche Betrüger «unser» übergriffige Staat, der mittels Zertifikat eine Impfung bescheinigen liess, die gar keine war! Aufgrund dieses Fake-Zertifikats fühlten sich die Gepieksten sicher, obwohl sie weder vor Infektion, noch vor Weiterverbreitung geschützt waren. BAG, Behörden & SwissMedic hätten dies nicht nur wissen können, sondern vor allem auch wissen müssen – und zwar bevor sie diese Nichtimpfung zugelassen haben!
So ist das Zertifikat das Verbrechen, nicht die Fälschung!
Die Empörung über Fischer ist verlogen.
Der grosse Skandal ist, dass in der Schweiz die Coronakrise nach wie vor nicht aufgearbeitet wird.
– Alain Berset hat die Öffentlichkeit viel gravierender angelogen, als Fischer es je gemacht hat («Mit dem Zertifikat kann man zeigen, dass man nicht ansteckend ist»).
– SRF weigert sich immer noch, die RKI-Protokolle zu erwähnen. Diese zeigen, dass «Die Wissenschaft» vielfach eine Marionette der Regierung war.
– Statt anzuerkennen, wie nutzlos die Corona-Massnahmen waren, sollen diese nun noch im Epidemiengesetz verankert werden.
Im Rahmen einer SRF-Dokumentation hat Patrick Fischer ungefragt im März 2026 gegenüber zwei SRF-Mitarbeitern und dem Medienchef des Eishockeyverbands von einem gefälschten Covid-Zertifikat erzählt. Danach wurde ein Strafbefehl ausgestellt und Fischer wurde rechtskräftig verurteilt.
Nun wird eine mediale Hetzjagd veranstaltet, SRF und die übrigen Leitmedien inszenieren darauf einen Skandal. Der Skandal war übrigens die (indirekte) Impflicht, nicht die Fälschung. Es überrascht mich keineswegs, dass diese aufgebauschte Affäre um Patrick Fischer dieses Ausmass angenommen hat. Die „Zeugen Coronas“, die Andersdenkende nach wie vor konsequent diskriminieren und aufs gröbste diffamieren, können ein derartiges Vergehen von Fischer nicht akzeptieren. Sie haben die Wahrheit gepachtet, und wer dagegen verstösst, muss mit aller Härte betraft werden! Eine sachliche Diskussion ist völlig ausgeschlossen.
Fischer setzte sich der «Dummheit» des Zertifikatenhandels erfolgreich zur Wehr!
Die Schuldigen, die zu dieser intelligenten «Dummheit» geführt haben, wurden noch nicht vorgeführt und entlassen! So viel zur «Gerechtigkeit»! Wieviele Leute wurden «betrogen», die Ungeimpften kriminalisiert? Eine Aufarbeitung ist immer noch hängig! Unter diesem Aspekt sieht die «Verfehlung» von Fischer doch etwas anders aus! Korrekterweise muss man festhalten, dass Fischer China «betrogen» hat.
Was Marco Diener schreibt, ist für mich nachvollziehbar und moralisch richtig. Und trotzdem bleibt bei mir ein schales Gefühl zurück. Journalisten und Pharisäer wissen genau, wo die scharfe Grenze zwischen Gut und Böse verlauft. Lügen, Fälschen, Betrügen. Pfui! Darum werden sie auch nie Nationaltrainer oder Bundesrat oder erfolgreiche Unternehmer. Ex-Bundesrat Leuenberger sagte nach dem Lesen des Buchs «Die Intrige» (Peter von Matt), er habe zuerst nicht wahrhaben wollen, dass ein Politiker lügen müsse. Rückblickend müsse er aber Peter von Matt recht geben (NZZ Folio, Februar 2025). Wer wie Marco Diener alles an den Verhaltensregeln des Eishockey-Verbandes misst, wird auf die Dauer sehr einsam!
Was für ein Tüpflischisser Kommentar. Könnte im Duden unter «Schweizer Bünzlitum» als Beispiel dienen. War eine völlig übergriffige Zeit, von Medien und der Regierung, jeder der da nicht mitmachte hat meinen Respekt.
Schade! Wir verdanken Patrick Fischer sehr viel auf höchstem Niveau. Zudem ist er sehr sympathisch, ohne lautes Schreien und Selbstbeweihräucherung.
Dass er sich nicht Impfen liess kann ich, wenn ich alle die diesbezüglichen Infosperber- Berichte lese, gut verstehen. Und irgendwie musste er letztendlich über die Runde kommen – das hat auch problemlos funktioniert und niemand hat dadurch Schaden erlitten.
Leider war er gegenüber SRF zu offen und zu ehrlich. Dass dies von den SRF-Verantwortlichen derart ausgeschlachtet wurde, ist, wenn man es genau nimmt, der wirkliche Skandal!
«Ob die Impfpflicht sinnvoll war oder nicht, tut nichts zur Sache»
Ich finde, dass das sehr wohl etwas zur Sache tut. Es ist sogar entscheidend. Man wusste seit Sommer 2021, also lange vor dem Vorfall, dass die Impfungen gegenCovid keinerlei Fremdschutz bieten und somit die Impfpflicht Unsinn war. Fischer hat niemandem geschadet. Wer sich an Regeln hält, weil sie existieren, ist Untertan. Wer Regeln kritisch hinterfragt, ist Bürger und Demokrat.
Die grundrechtsverletzenden C-Zwangsmassnahmen hätte kein Staat je einführen dürfen, da sie das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit verletzen.
Das Verbrechen heisst also Zwangsmassnahmen & Zertifikat, nicht dessen Fälschung.
Wenn man schon von Fälschung reden möchte, dann war der eigentliche Betrüger «unser» übergriffige Staat, der mittels Zertifikat eine Impfung bescheinigen liess, die gar keine war! Aufgrund dieses Fake-Zertifikats fühlten sich die Gepieksten sicher, obwohl sie weder vor Infektion, noch vor Weiterverbreitung geschützt waren, dafür Nebenwirkungen erlitten. BAG, Behörden & SwissMedic hätten dies nicht nur wissen können, sondern vor allem auch wissen müssen – und zwar bevor sie diese Nichtimpfung zugelassen haben!
Nach dem Autor Marco Diener hätte sich Herr Fischer den unsinnigsten Vorschriften des Staates unterwerfen müssen – so wie er selber es tat. Er würde wohl auch den Gessler-Hut grüssen. Für mich hat Fischer nicht gelogen und betrogen, sondern hat in einer Notsituation eine einfache und praktische Lösung realisiert. Kann ich nur gutheissen.
Sehr interessant beide Sichtweisen zu sehen. Dass mit Bezahlung der Busse die Strafe nicht endet, ist rechtlich problematisch, aber Sport geht über Gesetze hinaus. Betrüger sollten nicht Führung über junge Personen ausüben. Aber die SRF Taktik ist auch nicht sauber. Diese zwei Artikel bringen die Komplexität schön zum Ausdruck.
Die Anzahl an Kommentaren, die essenziell sagen «Gesetze spielen keine Rolle wenn ich sie nicht sinnvoll finde» dünkt mich etwas erschreckend. Wenn Gesetze nur respektiert werden, wenn ein Individuum sie sinnvoll findet, dann ist ein Rechtsstaat nur noch mit Totalüberwachung und drakonischen Strafmassnahmen durchsetzbar.
Gesetze, die den Grundrechten widersprechen, aufgrund einer willkürlich ausgerufenen Notlage, die immer noch nicht wieder aufgehoben ist, sind keine rechtsgültigen Gesetze, sondern nur Notverordnungen, die mangels Notsituation gar keine Berechtigung hatten..Es hätte genügend Informationen gegeben, dass diejenigen, die sich eine Verantwortung eingebildet haben, die Verantwortung dem einzelnen Bürger hätten überlassen können. Das Vergehen lag bei den Staatsorganen. Es war lediglich ein Meinungsstreit und widersprach in vielen Fällen berufsethischen Gewissensentscheidungen , wie eben bei leitenden Sportlern und auch vielen Ärzten, die immer noch nicht rehabilitiert sind, obwohl auch sie dem Nürnberger Kodex und dem hippokratischen Eid mehr verpflichtet sind als solchen willkürlichen Notverordnungen.. Das hat uns schliesslich die NS-Vergangenheit gelehrt, wo die Richter die Gesetze befolgt haben, aber nicht das Recht.wahrten.
Lieber Herr Buchmann, die Aussage ist nicht, «Gesetze spielen keine Rolle wenn ich sie nicht sinnvoll finde». Diese Corona-Gesetze waren objektiv falsch und unethisch. In mehreren Ländern wurde das auch längst zugegeben und eine Amnestie inkl. Bussen-Rückzahlung gewährt (zB Spanien).
Fischer wurde gebüsst, und zwar happig.
Wenn Sie schon Paragrafenreiterei betreiben wollen, dann berücksichtigen Sie bitte auch den juristischen Grundsatz: ne bis in idem
(nicht zweimal für die gleiche Sache bestrafen)
Menschen, die Gesetze erlassen, sind auch Individuen, die ebenfalls gar nicht anders können, als wir alle: individuell/subjektiv beurteilen.
So dreht sich letztlich alles darum, wer Recht hat. Und dabei bilden sich Hierarchien heraus, deren Ursprung in Entwicklungs- und Bindungstrauma liegen.
Genau darum geht es und nicht darum, wie falsch andere liegen oder wie Recht man hat.
Wer nicht l0gt und betrügt, wenn es um einen Vorteil geht, ist also ein Bünzli. Und Patrick Fischer ein Held, weil er sich gegen übergriffige C-Massnahmen gewehrt habe. Also bitte! Da sollten einige Kommentar-Schreiber ihren Kompass aber schleunigst neu einstellen. Vielleicht war zu erwarten, dass alle möglichen Impfschwurbler jetzt wieder aufjaulen. Aber es geht hier nicht um die richtige Art, gegen eine Epidemie vorzugehen. Sondern um richtiges Verhalten. Patrick Fischer ist ein hervorragender Fachmann, ein toller Coach, seine Verdienste ums Schweizer Hockey sind unbestritten. Aber was er getan hat, war falsch. Von mir aus kann man sogar sagen, sachlich-berechtigt. Aber dann gehörte es dazu, die Konsequenzen zu tragen. Wer moralische Korrektheit einfordert, muss sie selber leben. Fischer hat sich nicht gewehrt, sondern betrogen. Es hätte Möglichkeiten gegeben, die Impfung zu verweigern und trotzdem teilzunehmen. Vielleicht hielt Fischer diese nicht für praktikabel. Mag sein.
Es fällt ihnen offensichtlich schwer, sich von Ihrer Lebenslüge zu trennen.
Sie sprechen immer noch von Imfpschwurblern, obwohl heute klar ist, dass Skepsis in hohem Masse berechtigt war.
Eine Impfung war für Risikopersonen (ein einstelliger Prozentsatz der Bevölkerung) sinnvoll gewesen sein. Allerdings kenne ich bis heute keine seriöse wissenschaftliche Untersuchung, welche dies belegen würde.
Dass der Schutz für Leute wie Eishockeyprofis das Risiko durch Nebenwirkungen überstieg halte ich aber für extrem unwahrscheinlich.
Und dass die Impfung keinen Fremdschutz bot, ist allgemein anerkanntes Wissen.
Dass das Zertifikat, mit dem die ganze Bevölkerung unter Druck gesetzt wurde, sich zu impfen, ein schwerer Fehler war, ist somit eigentlich klar. Leider sind allzuviele Leute immer noch nicht bereit, sich einzugestehen, dass sie damals falsch lagen.
Absolut beeindruckend, wie stabil die Infosperber-Leser sind! Fast alle haben den Corona-Hokuspokus durchschaut. Das macht Mut.