Verbaute Landschaft.MarioKrpan

Sargans und Umgebung im St. Galler Rheintal © MarioKrpan/Depositphotos

«Pro Natura»: Jährlich 80’000 Menschen mehr seien kein Problem

Urs P. Gasche /  Ausgerechnet die Umweltorganisation «Pro Natura» sagt, unsere Umweltprobleme hätten mit dem Bevölkerungswachstum nur wenig zu tun.

In den letzten fünf Jahren nahm die Bevölkerung der Schweiz jedes Jahr um fast 80’000 Menschen zu. «Pro Natura bestreitet nicht, dass das Bevölkerungswachstum die Herausforderungen mit der Natur verschärft», erklärte zwar Stefan Kunz, Leiter Politik und Internationales auf eine Anfrage von Infosperber. 

Doch im neusten Magazin von «Pro Natura» hatte er noch Aussagen von Bundesrat Beat Jans zugestimmt: «Unsere Umweltprobleme haben nichts mit der Zuwanderung zu tun.»

Infosperber fragte nach: «Ist Pro Natura der Ansicht, dass die Zunahme der Bevölkerung um fast zwei Millionen in gut zwanzig Jahren keinen negativen Einfluss auf die Umwelt und die Natur hatte?» Antwort des «Pro Natura»-Geschäftsleiters Kunz: «Der Pro-Kopf-Konsum ist in den letzten zwanzig Jahren viel stärker gewachsen als die Anzahl Menschen. Entsprechend ist dieser Pro-Kopf-Konsum der viel grössere Hebel als die Anzahl Menschen.» Deshalb setze sich seine Organisation «im Rahmen von Raumplanungs-, Biodiversitäts- und Landwirtschaftspolitik» für eine suffiziente Gesellschaft ein.

Allerdings trifft die Behauptung von «Pro Natura» nicht zu: Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz hat seit 2000 um mehr als 25 Prozent oder um 1,9 Millionen Menschen zugenommen. Dagegen haben die realen Konsumausgaben pro Kopf um höchstens 20 Prozent zugenommen. Das lässt sich aus Daten des Bundesamts für Statistik ableiten. Der Pro-Kopf-Konsum hat also weniger stark als die Bevölkerung zugenommen und keinesfalls «viel stärker», wie von «Pro Natura» behauptet. 

«Wohnort spielt keine Rolle»

«Pro Natura» verbreitete zudem Bundesrat Jans’ Aussage: «Für die globale Umweltbelastung spielt es keine Rolle, auf welcher Seite der Grenze ein Mensch lebt.»

Infosperber wollte von «Pro Natura» wissen, ob «ein Einwohner der Balkanstaaten die globale Umwelt in gleichem Mass belastet wie ein Einwohner der Schweiz?» Eine konkrete Antwort blieb aus. Generell meinte «Pro Natura», in Ländern der EU oder der Efta würden Menschen «ähnlich viele Ressourcen» verbrauchen wie Einwohner in der Schweiz. «Entscheidend ist, wie wir konsumieren, produzieren, bauen und schützen. ‹Pro Natura› setzt sich für eine suffiziente Gesellschaft ein, die mit weniger Ressourcen auskommt und Natur und Landschaft sorgfältig behandelt.»

Nur halb gerechneter Ressourcenverbrauch 

«Pro Natura» verbreitete auch die Behauptung, dass der «Materialverbrauch und die Treibhausemissionen in der Schweiz trotz Bevölkerungswachstums gesunken» seien. Auch dies ist eine irreführende Aussage. Denn sie trifft nur zu, wenn die Ressourcen und der CO2-Ausstoss der Produkte vergessen werden, welche die Schweiz importiert. Das Bafu, das BFS und auch Greenpeace erklären übereinstimmend, dass etwa zwei Drittel des Fussabrucks der Schweiz auf importierte Güter und Vorleistungen fallen. Dieser Anteil ist seit Einführung der Personenfreizügigkeit gestiegen. 

«Pro Natura» meint dazu, es sei «nicht darum gegangen, […] wie die Umweltbelastung in der Schweiz zustande kommt».


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Pro und Contra Bevölkerungszunahme

Die Bevölkerung auf unserem Planeten hat in den letzten 200 Jahren enorm zugenommen.

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21 Meinungen

  • am 21.06.2026 um 11:51 Uhr
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    Es ist unverständlich, dass ausgerechnet «Pro Natura», die einen sorgsamen Umgang mit der Umwelt und der Natur fordern, solchen Unsinn verbreiten. Es wird laufend reklamiert, dass zu viel Land und Umwelt zerstört wird. Ich vermute, dass das ein «Gewissen-Beruhigungs-Versuch» ist, weil die gleiche Institution, die eigentlich die Initiative «Keine 10Mio-Schweiz» hätte unterstützen müssen, aber sie abgelehnt haben, um auf keinen Fall die SVP zu unterstützen. Diese «Umweltschutz-Vereine» werden nicht müde, immer zu fordern mehr Land für die Natur auszuscheiden, Reservate für die Natur zu bilden, Flüssen mehr Raum zu gewähren – alles Forderungen, die ich im Grundsatz unterstützen würde! Das kann aber nicht harmonieren mit einer völlig aus dem Ruder gelaufenen, unkontrollierten Zuwanderung, was die SVP-Initiative reduzieren wollte! Eine weitere Zuwanderung von jährlich 80’000, wie wir das im Schnitt seit fast 30 Jahren haben, ist auf keinen Fall erträglich. Die Schweiz erstickt.

  • am 21.06.2026 um 13:46 Uhr
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    Man kann sich zu einem Thema nicht äussern, aber als Präsident Fakten verdrehen verdient keine Unterstützung! Die Natur verdient Unterstützung. Organisationen, die nicht begriffen haben, dass der menschliche Konsum mit der Anzahl Menschen zu tun hat, sollte zuerst nachdenken und dann sich äussern. Ebenso spielt es eine Rolle wo ein Mensch lebt, weil der Konsum ist nicht in allen Ländern gleich (weil auch die Voraussetzungen anders sind).

  • am 21.06.2026 um 16:02 Uhr
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    Leider ist Pro Natura zu einer zahnlosen Organisation verkommen. Sie wagt es nicht dem Geplapper der Parteien und Organisationen vehement zu widersprechen. Wie alle politischen Parteien will auch Pro Natura niemandem auf die Füsse treten und erzählt uns, dass es ohne spürbare Einschnitte in unserem Luxusleben immer so weitergehen wird. Leider bis zum Kollaps….

  • am 21.06.2026 um 17:16 Uhr
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    «Pro Natura sichert Lebensräume» – aber sicher nicht mit solchen Argumenten. Kann man die Organisation noch ernstnehmen?

  • am 21.06.2026 um 17:38 Uhr
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    Pro Natura erhält jährlich mehrere Millionen Franken aus dem Bundeshaushalt, namentlich vom Bundesamt für Umwelt, BAFU. Vermutlich fühlen sich die Verantwortlichen genötigt, die politischen Meinungen des Bundesrates auch mit sinnlosen Argumenten zu unterstützen.

  • am 21.06.2026 um 18:44 Uhr
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    Verschiedene Umweltorganisationen haben in diesem Abstimmungskampf einige Glaubwürdigkeit verspielt. Nicht mit der Nein-Parole per se, aber mit der Art der Argumentation. Whataboutismus in schönster Ausprägung.
    Es ist auch fragwürdig, ob Einwanderung aus armen in reiche Länder keinen Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung insgesamt habe. Wenn viele junge Erwachsene aus einem armen Land auswandern, so ist das sehr wohl ein Anreiz für die Verbleibenden, mehr Kinder zu haben. Eltern überlegen sich schon, dass von vier Kindern wahrscheinlich nur zwei im Land verbleiben, und finden dann, das sei keinesfalls zu viel.
    Es ist ohnehin eine zweifelhafte Vorstellung, die Schweiz erweise dem Rest der Welt einen grossen Dienst, wenn sie viele Einwanderer aufnimmt. Häufig wandern gut ausgebildete und initiative Menschen aus. Die könnten in den Herkunftsländern gut gebraucht werden.

  • am 21.06.2026 um 20:09 Uhr
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    Ob die Zuwanderung oder die steigenden Konsumbedürfnisse im Inland bestimmender sind für die Belastung der Umwelt? Darüber lässt sich endlos streiten. Ich denke, beide Faktoren tragen das ihre bei. Beim Verlust von Kulturland lässt sich dies besonders gut veranschaulichen. Auf der einen Seite braucht es zusätzliche Wohnungen bei Nettozuwanderung. Aber es ist auch so, dass von den knapp vier Millionen Wohneinheiten in unserem Land gemäss Bundesamt für Statistik über 700’000 Zweitwohnungen sind. Jede sechste Wohnung steht für die meiste Zeit im Jahr leer, um für ein paar Wochen Ferien genutzt zu werden. Und in dieser Zeit steht das Zuhause leer. Dieser Luxusverbrauch an Boden und Gebäuden ist hausgemacht. Neben der Zuwanderung müssten folglich auch die Ansprüche der Inländer gesteuert werden.

    • am 23.06.2026 um 22:45 Uhr
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      Sobald ein Zuwanderer hier lebt, ist er auch «Inländer».
      Die Gutverdienenden leisten sich dann evtl. eine Zweitwohnung in den Schweizer Bergen, den Geringverdienenden reicht es vielfach mit dem vergleichsweise guten Schweizer Lohn für ein Ferienhaus in ihrer alten Heimat.
      Praktisch alle, die kommen, erhöhen ihren ökologischen Fussabdruck, ob willentlich oder unweigerlich.

  • am 21.06.2026 um 22:11 Uhr
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    «Pro Natura»-Geschäftsleiter Kunz:
    «Der Pro-Kopf-Konsum ist in den letzten zwanzig Jahren viel stärker gewachsen als die Anzahl Menschen. Entsprechend ist dieser Pro-Kopf-Konsum der viel grössere Hebel als die Anzahl Menschen.» Deshalb setze sich seine Organisation «im Rahmen von Raumplanungs-, Biodiversitäts- und Landwirtschaftspolitik» für eine suffiziente Gesellschaft ein.
    Meine «Übersetzung»:
    *Konsum (auch) der – zusätzlichen – 1,9 Millionen Menschen (seit 2000) ist «viel stärker gewachsen» als das enorme *Bevölkerungswachstum = *Multiplikation.
    «Pro Natura» behauptet Einsatz für «suffiziente Gesellschaft» – aber bewirkt es nicht!
    Schweiz heute bereits eines der am höchsten motorisierten Länder der Welt. Etwa 6.6 Millionen Motorfahrzeuge (plus Töfflis), Tendenz deutlich weiter steigend. Abgaschemie- und Reifenabrieb-Partikel in Körper inkl. Gehirn. Dito PFAS TFA & Co. Weiterer Strassenbau.
    Experiment (1972) «Universum ’25» (Timing passt): «Vor den Individuen stirbt deren Geist.»

    • am 22.06.2026 um 15:16 Uhr
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      Sie möchten den Menschen, auch den vielen, die laufend zu uns kommen, vorschreiben wie gross der Verbrauch sein darf, wieviele Autos, Töfflis und Fahrräder benutzt werden dürfen? Es gäbe für die Schweiz eine „Gesamtmenge“, die in einer bestimmten Zeit verbraucht werden darf, um das Land nicht zu überfordern. Und diese Menge würde durch die Anzahl Menschen, die sich in unserem Land aufhalten geteilt: ZBsp jetzt durch 9,1 Million Menschen? in 30 Jahren dieselbe Menge durch 12Mio usw. Kann kommen wer will, es gibt einfach nicht mehr. Somit wäre nicht der Mensch, sondern der Verbrauch das grosse Problem? Im Märchenbuch wäre das möglich, die Leute könnten auch verhungern? – Real wollen die Leute das nicht! Also, wo müsste man ansetzen?

  • am 22.06.2026 um 07:15 Uhr
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    Ach, Herr Gasche, Sie kennen sich doch so gut aus mit den relativen und den absoluten Zahlen: Wenn man das von dieser Seite anschaut, hat Pro Natura sicher nicht ganz unrecht. Die sieben Millionen, welche 20% mehr konsumieren, sind sicher das grössere Problem als die 1.9 Millionen welche eingewandert sind. Auch wenn dieses Problem sicher nicht unter den Tisch gekehrt werden kann.

  • am 22.06.2026 um 07:33 Uhr
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    Pro Natura hin oder her – Zuwanderung und Umweltbelastung miteinander in Verbindung zu bringen, funktioniert nur aus einer national(istisch)en Perspektive. Die Zugewanderten sind ja auch irgendwo weggewandert, im Fall der Schweiz grösstenteils aus den Nachbarregionen – und belasten dort die Umwelt folglich weniger.
    In den 70ern hiess es ‚think global, act local‘. Das wäre auch bei diesem Thema keine üble Perspektive.

    • am 22.06.2026 um 21:13 Uhr
      Permalink

      Ohalätz, ganz falsch gewickelt: Jede neue Bewohnerin in der Schweiz führt nämlich zu einer erheblichen Zusatzbelastung – ausser es handelt sich um einen Zuwanderer aus Dubai.
      Das nationalistische Framing scheint eher Ihnen näher zu liegen. ;-))

      • am 23.06.2026 um 16:48 Uhr
        Permalink

        Ja, und diese Zusatzbelastung bei uns ist das Problem, nicht der zusätzliche Mensch. Act local meint: hier weniger brauchen, direkt oder indirekt.

    • am 22.06.2026 um 22:04 Uhr
      Permalink

      @Christoph Grottolo – Mit Ihrer Methode sehe ich Selbstverantwortung beerdigt, dann ist weder im Ausland noch Inland jemand verantwortlich für die Bevölkerungs-Umwelt-Korrelation. Ihr «think global, act local» würde ja eben bedeuten, dass die Schweiz ihre Lokalität (Heimat) schützt (Natur als Lebensgrundlage), insbesondere Trinkwasser. 20min 21.6.2023 «jeder zweite Haushalt hat schwer abbaubare Gifte im Trinkwasser»; 20min 3.12.2024 – «Tickende Zeitbombe»; Tages-Anzeiger 20.6.2026 — «SP und Grüne lehnten die Vorlage im Parlament ab»: Ernährungs-Initiative (27.9.2026) von Franziska Herren mit ihrem Verein «Sauberes Wasser für alle». Dass die Bürgerlichen eine solche Initiative bekämpfen, überrascht nicht. Sie befürchten, diese führe zu einem «Vegan-Zwang». Der Initiativtext enthält allerdings nichts dergleichen. Blick 21.6.2026 – Schweinekrise [seit Jahren!] in der Schweiz / Tausende Schweizer Ferkel zur Notschlachtung – exportiert.
      «Exportiert» statt Eigenverantwortung.

  • am 22.06.2026 um 12:53 Uhr
    Permalink

    Die Behauptung von Pro Natura, die Schweiz könne ohne zusätzliche Umweltprobleme 11 Millionen Menschen oder mehr beherbergen, ist nicht neu – schon Rodewald hat sie verbreitet -, und sie zeigt nur, dass es dieser Pseudo-Umweltgruppe nicht um die Umwelt geht, sondern um die linke Masseneinwanderungsideologie. Dazu verbreiet sie auch Lügen, denn schon die Aussage, der Prokopf-Konsum sei in den letzten Jahren viel stärker gestiegen als die Zuwanderung, ist eine glatte Lüge. Auch Herr Gasche hat das dankenswerterweise recherchiert. Die Ideologen von PN haben offenbar nicht gemerkt, dass gerade aus ihrer Bahauptung aber folgen würde, dass aus ihrem eigenen vermeintlichen Umweltanliegen nicht noch mehr Menschen einwandern sollten, um hier einen überdurchschnittlichen Prokopf-Konsum zu zelebrieren.

  • am 22.06.2026 um 15:29 Uhr
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    Das ist schon defätistisches Verhalten, militärisch nennt man das «Feigheit vor dem Feind».
    Interessanterweise hat dieselbe Organisation 2024 eine Medienmitteilung herausgegeben, in der das Bevölkerungswachstum als einer der drängendes Belastungsfaktoren genannt wird.

  • am 22.06.2026 um 16:13 Uhr
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    Selber habe ich 19 Jahre bei der Pro Natura gearbeitet. Umweltbelastungen in Zusammenhang mit Einwanderung zu nennen war stets ein Tabu und galt als «rassistisch». Notabene war Beat Jans ein Mitarbeiter im Zentralverband in Basel. Kommentar überflüssig. Heute darf ich wiederum selber denken.

  • am 22.06.2026 um 19:34 Uhr
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    Ich tanke wenn möglich in Deutschland. Do leiste ich statistisch gesehen einen Beitrag zum Umweltschutz in der Schweiz.

  • am 22.06.2026 um 22:50 Uhr
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    Für mich ist «Pro Natura» passé. Zumal in im Artikel beschriebener heutigen Form.
    SRF.ch 29.9.2020: Umweltverbände Mitgliederzuwachs: «Klimakrise und Artenschwund als treibende Kraft».
    Schweizheute.ch 19.6.2026 – Pro Natura «Entlassungen (…): wichtigste Umweltorganisation der Schweiz schlittert in Krise».
    Pro Natura unterstützt Grossrodung. Südostschweiz: «2024 wurden im Gebiet Äbi im Rheinwald 15 Fussballfelder Wald gefällt.»
    Leserkommentar von Elisabeth Hasler-Stoffel 07.05.2026:
    Bis die Ökobilanz dieser Rodungs-Schandtat mit dem neuen Projekt wieder zu positiven Werten zurückfindet, dürfte rund eine Generation an Menschenleben ins Land gehen. Es war ein Kahlschlag an gewachsener Natur, die unzähligen Kleinlebewesen den angepassten Lebensraum kostete. Dem Weg entlang traf man unter anderem auf mehrere kunstvolle Ameisenhaufen. Es gab Pilze. Ihr Rhizom muss den Waldboden weitflächig durchfurcht haben. Mit den Bäumen fielen die Vogelnester und die Kletterparadiese der Eichhörnchen.

  • am 23.06.2026 um 22:32 Uhr
    Permalink

    Gute Fragen von Urs P. Gasche, enttäuschend schwache Antworten von pro natura.
    Schade konnten wir das nicht vor 3 Wochen lesen.

    p.s. Auch 12 Jahre und 1 Million mehr Einwohner später keine Einsicht bei pro natura.
    Schon die ecopop-Initiative haben sie vehement abgelehnt.

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