Auf den Skateboards wenigstens ein paar glückliche Momente

Auf den Skateboards wenigstens ein paar glückliche Momente © Al Jazeera

Gaza Stadt: In den Trümmern üben sich Kinder auf Skateboards

upg. /  Junge Palästinenser verwandeln Betonplatten, Trümmer und kaputte Dächer in improvisierte Skateparks. Ein Bericht von «Al Jazeera».

Im Gazastreifen hat Israel auch die meisten Skateparks zerstört. Jetzt gibt es wenige improvisierte «Parks». Junge Menschen finden dort seltene Momente der Normalität und ein Gefühl von Freiheit inmitten all der Verwüstung:


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
_____________________
➔ Solche Artikel sind nur dank Ihren SPENDEN möglich. Spenden an unsere Stiftung können Sie bei den Steuern abziehen.

Mit Twint oder Bank-App auch gleich hier:



_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Zum Infosperber-Dossier:

Bildschirmfoto20120226um12_51_13

Atommacht Israel und ihre Feinde

Teufelskreis: Aggressive Politik auf allen Seiten festigt die Macht der Hardliner bei den jeweiligen Gegnern.

War dieser Artikel nützlich?
Ja:
Nein:


Infosperber gibt es nur dank unbezahlter Arbeit und Spenden.
Spenden kann man bei den Steuern in Abzug bringen.

Direkt mit Twint oder Bank-App



Spenden



Die Redaktion schliesst den Meinungsaustausch automatisch nach drei Tagen oder hat ihn für diesen Artikel gar nicht ermöglicht.

2 Meinungen

  • 15.10.2026 at 11:12
    Permalink

    So herzig… Ja, es ist gut und rührend, dass das Leben trotz allem weitergeht. Und wir freuen uns über die unglaubliche Lebenskraft, die in jungen Menschen steckt. Mit der Zeit bekommt man aber den Eindruck, dass das schon sehr gemacht ist. Es hat einen Nebengeschmack.

    Sehen wir darüber weg. Was mir fehlt, das ist der Kontrast zur Wirklichkeit mit der moralischsten und demokratischsten «Selbstverteidigung» auf dem Planeten: „Das sind nicht einmal Menschen“, sagte der israelische Minister Ben Gvir, und will dass „jede Nacht 30 bis 40“ Palästinenser getötet werden (Tagesspiegel vom 17.08.2026, 11:34 Uhr).

    Wir haben Médécins sans Frontières einen ordentlichen Betrag für Gaza gespendet, nur um kurz darauf zu erfahren, dass alle diese Hilfsorganisationen im Gazastreifen nicht mehr aktiv sein dürfen, wenn sie nicht alle ihre lokalen Mitarbeiter melden. Das tut natürlich keine Organisation. Und damit ist Aus die Maus.

    • 16.10.2026 at 14:22
      Permalink

      Andreas spricht mir aus dem herzen. die letzte szene im dok-film NAZA zeigt glieder von zerquetschten menschen die unter einer solchen„skatepark“-betonplatte zu sehen sind und teils herausragen. ein gebrochener mensch (vater?) welcher verzweifelt immer wieder vergeblich nach den seinen unter diese platten ruft! die letzten worte im film: “du hättest doch auf sie aufpassen sollen!“
      so sollten auch wir unsere mitmenschen in gaza nicht vergessen & unaufhörlich die mitschuld unserer politischen führungsliga (auf lokaler ebene zb Mario Fehr) anprangern. solche menschen, angeblich „freunde“ von israel, verhindern dass auch die brutal hässliche seite des (kommerziell interessanten!) genozides in unsere stuben dringt. so liess Fehr zb den äusserst eloquenten und mutigen pro-palästinensischen us-journalisten Ali Abunimah kurzerhand gestapo-mässig verhaften und abschieben, um eine geplante rede zu verhindern. die illegalität der verhaftung wurde zwar später bestätigt, aber…

Comments are closed.

Ihre Meinung

Lade Eingabefeld...