CVP-Präsident Gerhard Pfister, «Opus Dei»-Priester Martin Rhonheimer: Spiegelungen © srf/youtube
Einleitung des NZZ-Artikels (24. Januar 2017) von «Opus Dei»-Mann Martin Rhonheimer

«Opus Dei»-Schützenhilfe für den CVP-Präsidenten

Kurt Marti / 11. Jan 2019 - In der Werte-Debatte der CVP und ihres Präsidenten spiegeln sich die konservativen Vorstellungen des erzkatholischen «Opus Dei».

Kurz vor Weihnachten zeigte Infosperber auf, wie die CVP und deren Präsident Gerhard Pfister im Labyrinth der «christlichen» Werte gefangen sind. Drei Tage später doppelte Pfister in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» nach:

«Wir sollten selbstbewusster zu unserem Erbe stehen. Ohne Christentum gäbe es weder die Aufklärung noch Demokratie.»

Der Redaktor der «NZZ am Sonntag» lieferte dem CVP-Präsidenten die nötigen Stichworte und verzichtete auf kritische Nachfragen. Im Lead fasste er Pfisters Äusserungen wie folgt zusammen:

«Der Westen müsse sich auf seine christlichen Werte besinnen, um den islamistischen Terror zu bekämpfen.»

Erstaunlich: In der NZZ vom 24. Januar 2017 stand ein ähnlicher Satz über einem ganzseitigen Artikel im Feuilleton:

«Will der säkulare Staat den Islam integrieren, muss er sich auf seine christliche Herkunft besinnen.»

Schützenhilfe vom umstrittenen «Opus Dei» in der NZZ

Der oben genannte NZZ-Artikel mit dem Titel «Die Aufklärung fällt nicht vom Himmel» stammt aus der Feder des «Opus Dei»-Priesters Martin Rhonheimer, der Professor für Ethik und politische Philosophie an der Päpstlichen Universität Santa Croce in Rom und Mitglied der neoliberalen «Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft» ist. Rhonheimers «Opus Dei»-Mitgliedschaft deklarierte die NZZ freilich nicht.

«Opus Dei» ist direkt dem Papst unterstellt und gilt als katholisch-konservativ und verschwiegen. Dessen Gründer Josemaría Escrivá sympathisierte laut dem «Opus Dei»-Kritiker Peter Hertel mit dem faschistischen Regime von Franco in Spanien. Trotzdem wurde Escrivá 2002 von Papst Johannes-Paul II. im Schnellzugtempo heiliggesprochen.

Sowohl das «Opus Dei» als auch dessen Mitglied Rhonheimer füllen in den «Unheimlichen Patrioten», dem Standardwerk über die politische Reaktion der Schweiz, mehrere Seiten. Einen aufschlussreichen Einblick in die Welt des «Opus Dei» gibt zudem eine Diskussion, die 1991 in der ARD gesendet wurde und an der neben dem Journalist und «Opus Dei»-Kritiker Peter Hertel auch der Theologe Eugen Drewermann und der «Opus Dei»-Mann Hans Thomas teilnahmen.

Mit seinem NZZ-Artikel leistete Rhonheimer Schützenhilfe für den CVP-Präsidenten Pfister, der von Rhonheimer gleich zu Beginn des Artikels erwähnt wird. Im Original:

Einleitung des NZZ-Artikels (24. Januar 2017) von «Opus Dei»-Mann Martin Rhonheimer

Nach dieser Einleitung stellte Rhonheimer die rhetorische Frage: «Die Aufklärung aber, ist sie plötzlich vom Himmel gefallen?» Die Antwort erfolgte in Form einer ganzseitigen Rechtfertigung, die auffällige Gemeinsamkeiten mit Pfisters Behauptungen über das «christliche» Erbe der Aufklärung hat. In Pfister-Manier wiederholte Rhonheimer das altbekannte Märchen von den «christlichen» Werten:

«Ohne Christentum und kirchliche Kulturschöpfung hätte es weder diese Entstehungsbedingungen der modernen Wissenschaft gegeben, noch gäbe es die europäische Rechtstradition.»

Dass die katholische Kirche neuerdings die Wiege der Naturwissenschaften sein soll, steht in krassem Gegensatz zur historischen Tatsache, dass Papst Pius X. noch im Jahr 1910 die Kleriker zum Antimodernisten-Eid gegen die wissenschaftlichen Erkenntnisse zwang.

Aufgrund der behaupteten «christlichen» Wurzeln nimmt Rhonheimer dann den Islam ins Visier:

«Der Westen wird der Herausforderung des vermehrt in seinen Gesellschaften präsenten Islam nur gewachsen sein, wenn er nicht die christlichen Wurzeln seiner politischen und rechtlichen Kultur verleugnet.»

Evangelischer Theologe kritisierte Rhonheimer und Gujer

Rhonheimers provokativer NZZ-Artikel war eine Kurzfassung seines Buches «Christentum und säkularer Staat», das bereits 2012 erschienen ist und dessen Inhalt ausgerechnet in der NZZ vom 14. November 2012 in der Luft zerissen wurde, nämlich vom evangelischen Theologen Friedrich Wilhelm Graf. Das war freilich noch vor dem Jahr 2015, als die NZZ mit dem neuen Chefredaktor Eric Gujer und dem neuen Feuilleton-Chef René Scheu merklich nach rechts rückte.

Graf argumentierte, Rhonheimer messe die verschiedenen «Christentümer» einerseits und den Islam andererseits mit «zweierlei Mass». Beispielsweise bezeichne Rhonheimer die Politisierungen des Christentums in der Moderne – also die Fusion von Glaube und Politik – als blosse «Betriebsunfälle». Ähnliches im Islam deute er hingegen als «Manifestation des Wesens des Islams». Damit schreibe Rhonheimer «den alten dogmatische Überlegenheitsanspruch ‚des Christentums‘ gegenüber ‚dem Islam‘» fort.

Genau wegen dieser einseitigen Fixiertheit auf den Islam erteilte Graf dem NZZ-Chefredaktor Eric Gujer in der NZZ-Sendung «Standpunkte» vor einem Jahr eine lehrreiche Lektion, wie Infosperber berichtete.

Vor diesem kulturkämpferischen Hintergrund überrascht es wenig, dass im März 2018 in der NZZ eine wohlwollende und reich bebilderte Reportage über das «Opus Dei»-Stundentinnen-Wohnheim «Sonnegg» in Zürich erschien. «Wer hätte das vor einigen Jahren gedacht?», empörte sich der Dominikaner Viktor Hofstetter in einem NZZ-Leserbrief und verwies auf frühere, «Opus Dei»-kritischere Zeiten der NZZ.

Kardinal Kurt Kochs haarsträubende Behauptung

Rhonheimers Islam-Kritik vertritt auch der in Rom wohnhafte Kardinal Kurt Koch, der 2002 plötzlich vom «Opus Dei»-Kritiker zum «Opus Dei»-Anhänger konvertierte, nachdem er von Rhonheimer hart kritisiert wurde (siehe «Tagesanzeiger» vom 19. März 2002).

Kürzlich im Interview im Blick antwortete Kardinal Koch auf die Frage «Wie muss die christliche Welt auf den Islam reagieren?» im Rhonheimer-Pfister-Ton:

«Indem wir zu unseren christlichen Wurzeln und Werten stehen, wie beispielsweise der Religionsfreiheit. Diese müssen wir auch den Muslimen gewähren. Und von ihnen müssen wir erwarten, dass sie die Grundwerte unserer rechtsstaatlichen Verfassung anerkennen.»

Im Klartext: Die Muslimen sollen zu einer angeblich im Christentum verwurzelten «Religionsfreiheit» stehen. Kochs Behauptung, die Religionsfreiheit habe «christliche» Wurzeln, ist haarsträubend. Das Gegenteil ist der Fall: Die katholische Kirche hat die Religionsfreiheit bis zum 2. Vatikanischen Konzil jahrhundertelang kategorisch abgelehnt. Ein weiteres, schlagendes Beispiel, wie sich die selbsternannten Hüter des «christlichen» Abendlandes mit fremden Federn schmücken.

Maulkorb für kritische Kirchenleute

Ein beliebtes Steckenpferd Rhonheimers ist die Verteidigung der Vorzüge des Kapitalismus wider alle sozialistischen Versuchungen. Zu diesem Thema erschien im letzten Oktober das Buch «Kapitalismus – ein Feindbild für die Kirchen?», indem neben Rhonheimer auch CVP-Präsident Pfister und der ex-NZZ-Redaktor und ex-«Avenir Suisse»-Direktor Gerhard Schwarz als Autoren auftreten.

Das Buch erschien als Band 13 der Schriften der Zürcher «Paulus Akademie», an der die Theologin Béatrice Acklin Zimmermann lehrt, die kürzlich zusammen mit CVP-Präsident Gerhard Pfister und weiteren Getreuen den Thinktank «Kirche/Politik» gegründet hat, wie der «Tagesanzeiger» berichtete. Damit soll kritischen Kirchenleuten, die sich im sozialen, ökologischen und demokratischen Bereich politisch äussern – also der Linken zudienen – ein Maulkorb umgehängt werden.

Fazit: Was die CVP in ihrer Wertedebatte aufführt, ist weit mehr als Wahlkampf in bedrängter, elektoraler Lage. Das hat Züge eines Kulturkampfes zwischen Christentum und Islam, an dem sich neben der CVP und katholisch-konservativen, vatikantreuen Kreisen auch die SVP beteiligt, deren Werte-Papier noch weiter geht als jenes der CVP.

Zentral ist dabei die Doppelmoral: Einerseits werden islamische Fundamentalisten ins Visier genommen, andererseits nimmt man christliche Fundamentalisten wie die Piusbrüder in Schutz oder man ist im Fall von «Opus Dei» in Tuchfühlung mit deren Wert-Vorstellungen.

Statt den Islam auf der Basis diffuser «christlicher» Werte festzunageln, sollten sich die Werte-Debattierer der CVP und SVP endlich auf dem Boden der Aufklärung einfinden, und alle Religionen aus der neutralen Sicht des säkularen Rechtsstaates beurteilen und wenn nötig in die Schranken weisen. Alles andere ist populistische Konflikt-Produktion im Hinblick auf elektorale Vorteile.

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Toleranz gegenüber Fundamentalisten?

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6 Meinungen

Pfister wird zum (ist das) Problem der CVP. Er meint tatsächlich, mit einer schon lange diskreditierten (s. Debatte in D vor einigen Jahren) «christlichen Wertedebatte», die CVP so zu positionieren, dass sie wieder Zulauf erhält. Das Gegenteil wird der Fall sein. Eine solche CVP vergrault ihre letzten urbanen und progressiven Wähler, während sie so auf dem Land nichts mehr zu gewinnen hat. In einer Zeit der fortschreitenden Säkularisierung (über ein Viertel der Bevölkerung ist konfessionslos und die Kirchen sind leer, Tendenz fortschreitend) auf die alten (falschen, da reaktionären und autoritären) «Werte» zu setzen, ist eine Quadratur des Kreises.
Man kann sicher sagen, die Aufklärung gäbe es ohne das Christentum nicht. Man müsste dann aber unbedingt auch sagen, die Aufklärung hat sich trotz des Christentums durchgesetzt.
Es ist immer noch Kant und nicht Pfister, der gesagt hatte, dass die Aufklärung der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit ist. Vielleicht sollte der Herr Germanist mehr die Philosophen lesen, statt so frei von der Leber her zu zeigen, dass er die Werte der Aufklärung nicht richtig verstanden hat. Es ist nicht die (katholische) Kirche, die die Freiheit des Denkens, das verantwortungsvolle individuelle und moralische Handeln des Menschen erfunden hat. Diese konnten sich, weil sie stark und überzeugend sind und auf eine Bürgergesellschaft setzen, auch gegen eine autoritäre Kirche durchsetzen.
Jan Holler, am 11. Januar 2019 um 12:12 Uhr
Sehr geehrter Herr Marti, ich habe in meinem NZZ-Artikel, den Sie kritisieren, Herrn Pfister keine Schützenhilfe geleistet, wie Sie meinen, sondern im Gegenteil seiner Verteidigung der Idee, wir bräuchten so etwas wie eine „christliche Leitkultur“, widersprochen. Als Fazit meiner Ausführungen schreibe ich wörtlich: „Das ist nun keineswegs ein Ruf nach einer neuen christlichen Leitkultur. Vielmehr ist es die vom Christentum und seiner Scheidung von Politik und Religion ermöglichte säkulare «Leitkultur» des freiheitlichen Rechtsstaates, der sich gegenüber religiösen Wahrheitsfragen sowie der religiösen Zugehörigkeit seiner Bürger indifferent verhält.“ Auch andere Behauptungen und Interpretationen in Ihrem Artikel sind schlicht falsch. Ich würde Sie (und auch Theologen wie Friedrich Wilhelm Graf, auf den Sie sich beziehen) bitten, bevor Sie Mitbürger wegen ihrer Ansichten an den Pranger stellen sorgfältiger zu lesen, was diese schreiben, sonst kann es keine fruchtbare Diskussion geben. Mit besten Grüßen. Martin Rhonheimer
Hier mein Artikel aus der NZZ: https://www.nzz.ch/feuilleton/ist-die-aufklaerung-vom-himmel-gefallen-ld.141375
Martin Rhonheimer, am 11. Januar 2019 um 12:52 Uhr
Erneut differenziert Herr Marti in seiner Darstellung nicht zwischen der Haltung der römisch-katholischen Kirche bezüglich Religionsfreiheit (bzw. deren Verständnis der Religionsfreiheit vor dem zweiten Vatikanischen Konzil) oder deren Rolle bezüglich Aufklärung und dem, was als «Christentum» bezeichnet wird, das auch Protestanten etc. umfasst. «Christentum» meint mehr als römisch-katholischen Kirche. Und es mag auch sein, dass jene, die den Begriff «Christentum» verwenden, wie Kurt Koch und Gerhard Pfister, den Begriff im umfassenden Sinn verstehen, auch wenn sie selbst der römisch-katholischen Kirche angehören (mögen).
Herbert Bodenmann, am 11. Januar 2019 um 14:08 Uhr
Herr Rhonheimer, Ihr Zitat geht in Ihrem Text darunter folgendermassen weiter:
"Eine solche Leitkultur gilt es von Muslimen wie von allen Bürgern einzufordern, wobei allen, Muslim oder nicht, die gleichen Rechte und gleiche Behandlung zustehen. Das allerdings setzt voraus, dass der Westen an seinem christlich fundierten Verständnis von Religion festhält und es unverrückbar allen Tendenzen entgegensetzt, die – im Namen falsch verstandener Religionsfreiheit und Toleranz – eine mit unserem Rechtsverständnis inkompatible Islamisierung der Gesellschaft zuzulassen bereit sind."
Den Begriff «Islamisierung» nennen Sie im langen Text in diesem Abschnitt zu ersten Mal. Sie führen ihn weder aus, noch grenzen sie ihn ein. Damit bleibt er diffus, indifferent, wie der Begriff «Leitkultur». Es bleibt viel zu viel Interpretationsspielraum, der politisch geschickt genutzt wird.
Doch eines stellt Ihr Text sicher: Die christliche Kirche ist der Boden, wie Sie es ausdrücken. Doch wenn die Kirche der Boden ist, was sind dann all die Philosophien der Antike des Westens und insbesondere des Ostens (Indien) aus der langen Zeit davor? Worauf basiert das Christentum wirklich? Das haben Sie, neben vielem anderen, elegant ausgelassen.
Fazit Ihres Textes ist darum (auch) das obige Zitat und da steht Leitkultur und dieses Mal ohne «». Das ist die Nähe zu Pfisters halblauten Gedankengängen - neben, notabene, der Nähe zum christlichen Konservativismus.
Jan Holler, am 12. Januar 2019 um 11:49 Uhr
Wenn Herr Gerhard Pfister die nächsten Monate so weitermacht, wird die CVP zur Bedeutungslosigkeit verkommen. Von einer wirksamen, einflussreichen Mitte kann auf dieser Basis nicht mehr gesprochen werden.
Jürg Schmid, am 14. Januar 2019 um 18:32 Uhr
Kurt Marti widerspricht den (tatsächlichen oder vermeintlichen) Positionen des «Opus-Dei-Mannes» Rhonheimer fundamental. Ich sage: Das ist sein gutes Recht. Mehr noch: Die freie Meinungsbildung in diesen Fragen entspricht ganz den Wertvorstellungen des Opus Dei.
Jedoch: Rhonheimer vertritt weder das Opus Dei noch eine inexistente «Lehre» des Opus Dei zu diesen Themen (es herrschen dort durchaus unterschiedliche Auffassungen). Es würde ihm auch nicht in den Sinn kommen, die Autorität dieser Institution für sich in Anspruch zu nehmen oder Unterstützung von ihr zu verlangen.
Was also eigentlich eine interessante Sachdiskussion sein könnte, bleibt auf dem Niveau einer pauschalen Gesinnungsinquisition stehen, mit schon fast nostalgischer Berufung auf uralte, längst überholte Polemiken.
Man mag mit «christlichen Fundamentalisten» nichts anfangen können. Aber welche von denen, die heute so etikettiert werden, veranstalten terroristische Anschläge und rechtfertigen sie mit dem Evangelium oder mit der Lehre ihrer Gemeinschaft? Hier sollte das Sperberauge schon etwas schärfer blicken.
Beat Müller
Informationsbüro der Prälatur Opus Dei in der Deutschschweiz
Beat Müller, am 15. Januar 2019 um 20:01 Uhr

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