«Wir werden die Meerenge von Hormuz auch blockieren!»
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.












Die iranische Regierung muß sich über folgende Tatsache im Klaren sein : Mit der Sperrung der Straße von Hormuz als Antwort auf den militärischen Überfall durch USA/Israel besitzt sie zwar einen wirksamen Hebel, aber sie trifft damt nicht (nur) die Aggressoren USA/ISrael, sondern einen ergeblichen Teil der Weltwirtschaft und nimmt damit unbeteiligte Länder n Geiselhaft. Sie sollte auf diesem Weg nicht fortfahren, auch wenn das eine tragische Konzession gegenüber den Kriegsverbrechen ist. Aber so IST die Lage und im Moment sieht man keine gerechte Lösung. ABER :
sie MUSS kommen – und zwar in Form eines «Nürnberger Prozesses 2.0». Und dort wird vor allem der Haupt-Initiator der aggressiven Verwüstungen in NAH-OST , nämlich der Staat Israel, zu beurteilen sein. Ich sehe zur Zeit keinen anderen Ausweg aus dem Desaster – es sei denn, man würde «Krieg gegen den Krieg» führen, also den Prozeß der Verwüstung auch auf die Aggressoren ausweiten.
Die Meerenge wird weiter blockiert. Das wird auch Auswirkungen auf die Versorgung mit Lebensmitteln haben. Auch Somalia wird leiden wo Swisso Kalmo in der Stadt Merka seit 35 Jahren eine Ambulatorium unterstützt.
In Somalia sind schätzungsweise 6,5 Mill. Menschen zwischen Februar und März 2026 von einer Ernährungskrise betroffen. Das Welternährungsprogramm benötigt dringend 95 Mill. US Dollar, um die am stärksten von Hunger betroffenen Menschen in Somalia zwischen März und August 2026 weiter versorgen zu können. Ohne unmittelbare Finanzierung wird das Welternährungsprogramm ab April gezwungen sein, alle humanitären Hilfsprogramme zu stoppen.
Den vom Hunger betroffenen Menschen in Somalia und anderen Länder zu helfen würde eigentlich gar nicht so viel kosten: Weniger als 1% der Militärausgaben des letzten Jahrzehnts!
Die Beendigung des Hungers bis 2030 würde nur 93 Milliarden Dollar pro Jahr kosten – laut UN-Schätzungen deutlich unter 1% der Militärausgaben des letzten Jahrzehnts!