«Ich spüre meine Zehen nicht mehr!» «Und ich erst!»
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.










Heute ist bekanntlich der vierte Jahrestag des grossflächigen Angriffs Russlands auf die Ukraine. Wenn eine Redaktion zu einem Thema nichts schreiben möchte, ist das in Ordnung. Aber stattdessen einen reichlich geschmacklosen Cartoon wie diesen zu publizieren, empfinde ich als schlechte Alternative.
Jeder Krieg ist unmenschlich. Der Rollstuhlfahrer wird womöglich Phantomschmerzen spüren.
Was solls?! Im Krieg verdienen die Reichen, die Armen liefern die Leichen.
Der Krieg in der Ukraine begann allerdings nicht vor VIER Jahren, sondern bereits nach dem Putsch von 2014 mit der «Anti-Terror-Operation» gegen die abtrünnigen sogen. Volksrepubliken Donetsk und Lugansk.
Die sogen. Spezialoperation Russlands hätte bereits im April 2022 mit einem Waffenstillstand und dann einem Vertrag beendet werden können.
Aber schon Schiller dichtete: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
Erinnert sich jemand an deren Namen?
Geschichten wiederholen, bis die Leute sie glauben. Ein grundlegender PR-Trick. Oder, wenn von Russland praktiziert: Propaganda-Trick.
Der Ukrainekrieg begann NICHT vor vier Jahren. Vor vier Jahren griff Russland völkerrechtswidrig die Ukraine militärisch an. Und gehört dafür schärfstens verurteilt!
Aber der Krieg begann mit dem ebenfalls illegalen Umsturz von 2014, genannt «Maidan-Proteste». Mit Beteiligung ultranationalistischer «Ukrainer» und teils offen bekennender ukrainischer Nazis. Und massiver Unterstützung aus dem Westen. Also von «uns». Aber wir sind ja die «Guten». Bringen Frieden, Wohlstand und Demokratie. Was auch faktenwidrig dauernd wiederholt wird.
Dem Infosperber traue ich zu, hinter die Dinge zu sehen und nicht nur russische Propaganda aufzudecken und zu verurteilen, sonder auch «unsere», bitte.