EUROPA Online mitentscheiden

In Europa einschliesslich der Ukraine und Russlands sollen die Bürgerinnen und Bürger ihre Zukunft online mit Stimmzettel bestimmen. © Our New Europe

Von Wladiwostok bis Reykjavik: Machtergreifung per Stimmzettel

Hans L. Schmid /  Ukraine, Klima, Covid, Flüchtlingskrise: Appell an alle Bürgerinnen und Bürger für ein friedliches und demokratisches Europa

Red. Unrealistisch scheinende Ziele sind heute nicht mehr gefragt. Doch vielen historischen Umwälzungen gingen Utopien voraus. Das Ziel eines friedlichen Europas vom Atlantik bis zum Ural schien nach dem Zweien Weltkrieg realistisch, heute aber weiter entfernt denn je. Damit will sich die Initiative, die wir hier vorstellen, nicht abfinden. Gastautor Hans L. Schmid war beim Bundesamt für Energie BFE Leiter der Programme Energie 2000 und Energie Schweiz. Hans L. Schmid ist Initiator von «Our new Europe». Er ist überzeugt, dass direkte Demokratie und Föderalismus nicht nur für die Schweiz lebenswichtig sind, sondern noch viel mehr für Europa mit seinen noch viel zahlreicheren unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und politischen Strukturen.


I. Alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa sind eingeladen, ihre Stimme online abzugeben!

Alle Bürgerinnen und Bürger in 51 Ländern – auch in Russland, Belarus und der Ukraine – sind eingeladen, auf www.our-new-europe.eu ihr Europa und ihre Strategie zur Beendigung des Kriegs in der Ukraine zu wählen. Folgende drei Zukunftsvisionen stehen zur Auswahl: 

  1. EU+: Globale Supermacht USE – Totaler Sieg der Ukraine und des Westens. – Vernichtende Niederlage Russlands. – Bürger im top-down Lock-down.
  2. EU-: Nationale Unabhängigkeit – Kompromiss und Verhandlungen. – Russland und Ukraine Sieger. Friedliche, prosperierende Zusammenarbeit aller europäischer Länder in einem gemeinsamen europäischen Haus.
  3. EU*: Bürgerinitiative für Frieden, Freiheit und Demokratie – Ein neues, friedliches, vielfältiges, demokratisches, prosperierendes, ein wenig «schweizerisches» Europa der Bürger, mit und für alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa, von Wladiwostok bis Reykjavik.

Mitentscheiden mit Referenden

Referenden machen 
– aus gehorsamen Untertanen mündige Bürgerinnen und Bürger
– aus Parteisoldaten, Plutokraten, Bürokraten, Autokraten und Eurokraten Dienerinnen und Diener des Volkes.

  • Mündige, souveräne Bürgerinnen und Bürger werden von Europa ernst genommen, weil sie alle wichtigen Fragen Europas (vermehrt auch auf nationaler Ebene) per Referendum selber entscheiden können. 
  • Machthungrige Politiker werden unter dem Damoklesschwert Referenden zu richtigen Dienern des Volkes, die unser neues Europa  zusammen mit uns Bürgerinnen und Bürgern verwirklichen.
  • Friedlich kooperierende Länder, Regionen und Gemeinden haben das Sagen auch in «Brüssel» – und zerstören so den EU-Supermachts-Traum «Vereinigte Staaten von Europa» (USE).
  • Referenden machen unser neues Europa zum Friedensprojekt, das Krisen als Chancen nutzt zur Stärkung von Frieden, Freiheit, Demokratie und Wohlfahrt, Menschenrechten und Menschenwürde


II. Wir schaffen das in 10 Jahren

Wir, Millionen überzeugte Europäerinnen und Europäer, lancieren in allen europäischen Ländern eine virale Online-Initiative für Frieden, Freiheit und ein neues Europa. Mit unserem unausrottbaren Friedens- und Demokratie-Virus infizieren wir ganz Europa  und fordern von unseren Machthabern (auch in Moskau, Kiew und «Brüssel») einen sofortigen Frieden in der Ukraine in einem neuen Europa.

Mit dem so entstehenden jederzeit online mobilisierbaren Millionen-Bürger-Heer ergreifen wir die Macht in unserem neuen Europa – in drei Schritten:

  1. Wahl von uns dienenden Politikern, die bereit sind, das neue Europa ohne Verzug und zusammen mit uns Bürgern in ganz Europa – auch in Russland und der Ukraine – zu realisieren. 
  2. Festlegung der Rolle eines jedes Landes in Europa durch seine Bürger in einem ersten paneuropäischen Referendum: Ein Europa, in dem sich Nationalstaaten politisch integrieren oder freiwillig assoziieren.
  3. Verwirklichung unseres neuen Europas mittels Referenden zu allen wichtigen gesamteuropäischen Fragen, vor allem auch zu Ukraine, Klima,  Corona, Verfassung, Flüchtlingen…

Roadmap to Our New Europe

 A. Wir Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa fordern ein neues, friedliches, vielfältiges, demokratisches und prosperierendes Europa von Wladiwostok bis Reykjavik:

  • 2022/23 – Virale Bürgerinitiative: Wir, Millionen Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa, verlangen auf our–new-europe.eu unser neues Europa.
  • 2024 – Europawahlen: Wir lancieren unser neues Europa zusammen mit unseren neu gewählten EU- und Nicht-EU-Parlamentariern, auch in Russland, der Ukraine, in Grossbritannien und der Schweiz.  

B. Wir verwirklichen unser neues Europa mittels Referenden – bottom-up – in ganz Europa:

  • 2025 – Erstes paneuropäisches Referendum zur Frage: «Welchen Platz soll Ihr Land in Europa einnehmen: Im integrierten Kerneuropa, im gemeinsamen Markt, oder in einer europäischen Freihandelszone?»
  • Europäische Verfassung:
    2026: Wir wählen in jedem Land unsere Delegierten in einem europäischen Verfassungsrat.  
    2030/31: Wir
     ratifizieren die neue europäische Verfassung per Referendum in jedem Land.
    2032: Wir wählen erstmals die Mitglieder unseres Landes in das Europäischen Parlament.


III.  Gesucht: Hochmotivierte Vorkämpfer und Kampagnenleiter für das neue Europa

Alle Europäerinnen und Europäer, die der Meinung sind, dass sich Europa aufgrund der existentiellen Krisen (Ukraine, Covid, Klimawandel,..) dringend ändern muss – und dass angesichts des phantastischen Reichtums an Kulturen, Sprachen, politischen Strukturen und der völlig unterschiedlichen historischen Erfahrungen der europäischen Länder nur ein vielfältiges, dezentrales, demokratisches bottom-up-Europa Aussicht haben kann auf Bestand und Erfolg, sind aufgerufen, sich für unser neues Europa wie folgt zu engagieren:

  1. Alle EU-Befürworter, die eine Lähmung oder den Zusammenbruch der EU vermeiden und Europa als Friedensprojekt und Wertegemeinschaft stärken wollen, stimmen für die Teilnahme ihres Landes im politisch integrierten Kerneuropa innerhalb unseres neuen Europas.
  2. Alle EU-Gegner, welche die nationale Unabhängigkeit ihres Landes bewahren und dennoch von der erfolgreichen Zusammenarbeit in einem neuen, vielfältigen Europa profitieren wollen, stimmen für die Teilnahme ihres Landes in der grossen europäischen Freihandelszone oder im einem neuen, vielfältigen gemeinsamen Markt unseres neuen Europas.
  3. Alle Europäer, die sich ein möglichst rasches Ende des Kriegs in der Ukraine wünschen mit Verhandlungen, einem gesichtswahrenden Kompromiss und einer friedlichen, und prosperierende Zusammenarbeit aller europäischer Länder in einem «gemeinsamen europäischen Haus», stimmen für die Teilnahme ihres Landes in der Freihandelszone oder dem Gemeinsamen Markt unser neues Europas.
  4. Alle Nicht-EU/EWR-Europäer (darunter Russen, Ukrainer, Weissrussen, Türken, Briten, Schweizer..), welche als mündige Bürgerinnen und Bürger mittels Referenden die Zukunft ihres Landes in Europa selbst bestimmen, ihre Politiker wirksam kontrollieren und von der Zusammenarbeit aller europäischer Länder profitieren wollen, stimmen für die Teilnahme ihres Landes in unserem neuen friedlich und erfolgreich kooperierenden Europa von Wladiwostok bis Reykjavik.
  5. Die vielen Millionen Menschen im Osten und im Westen, im Norden und im Süden Europas, die ihr Vertrauen in ihre Politiker verloren haben, stimmen für unser neues Europa und setzen sich ein für die europäische Online-Bürger-Initiative und das Demokratischen Manifests für Frieden, Freiheit sowie für unser neues Europa der Bürger, mit und für die Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa. 

Zuallererst jedoch braucht es in jedem der 51 eingeladenen europäsischen Länder unseres neuen Europas dringend eine hoch motivierte Avantgarde von Kämpferinnen und Kämpfern, die bereit sind, als Botschafterinnen und Botschafter von Our New Europe  in ihrem Land eine unwiderstehliche virale Kampagne für unser neues Europa zu lancieren und zu leiten. 

Nur gemeinsam schaffen wir unser neues Europa. – Bottom-up, e-demokratisch, per Stimmzettel. Unser neues Europa braucht alle Bürgerinnen und Bürger in ganz Europa, Jeden und Jede! 

   OurNewEurope   EuropeMatters   CitizensMatter   YouMatter   Digitale Demokratie

Demokratisches Manifest für Frieden, Freiheit und ein neues Europa. 
   Demokraten und Friedensaktivisten in ganz Europa, vereinigt euch.

  1. Virale Bürger-Initiative: Wir Millionen überzeugten Europäerinnen und Europäer infizieren auf our-new-europe.eu mit unserem unausrottbaren Friedens- und Demokratie-Virus* ganz Europa, inkl. «Brüssel», Moskau und Kiew, und fordern millionenfach* ein friedliches, vielfältiges, demokratisches Europa für alle Länder und Bürger in ganz Europa.
  2. Wir verwirklichen unser neues Europa mit unserem Millionen-Bürger-Heer mittels Referenden – in 3 Schritten:
    • Wir wählen nur noch Parlamentarier, die bereit sind, unser neues Europa zusammen mit uns ohne Verzug zu verwirklichen und alle Länder Europas, inkl. Russland und die Ukraine, zur Teilnahme einzuladen.
    • Wir bestimmen in einem ersten paneuropäischen Referendum die Rolle unseres Landes in Europa: Politisch integriert oder freiwillig assoziiert.
    • Wir entscheiden alle wichtigen Fragen in Europa in Referenden, insbesondere über Krieg und Frieden, die europäische Verfassung, neue Mitgliedsländer, Flüchtlinge, Euro und EU-Steuern, Corona und Klimawandel.
  3. Du voran. – Wähle jetzt* dein Europa und multipliziere* deine Stimme mit deinen Freunden. Lanciere eine immense Kampagne für Frieden und Demokratie in deinem Land auf www.our-new-europe.eu
  4. Gemeinsam schaffen wir das.

    _____________
    *Modell exponentielles Wachstum (Corona ungebremst): Nach 10 Tagen 1000, nach 20 Таgеn 1 Million Stimmen – etc..

Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Hans L. Schmid ist Initiator von «Our new Europe».
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Zum Infosperber-Dossier:

EU_Schweiz

Die EU und die Schweiz

Europa ist für die Schweiz lebenswichtig. Welchen Grad an Unabhängigkeit kann die Schweiz bewahren?

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5 Meinungen

  • am 1.10.2022 um 15:54 Uhr
    Permalink

    Ganz grosse Klasse, Hans Schmid. Auf diese Initiative habe ich 87 Jahre gewartet. Ob ich in 10 Jahren noch dabei bin, weiss ich nicht. Aber bis es so weit ist werde ich mit Leib und Seele dabei sein. Das ist der richtige Weg und er wird erfolgreich sein. Gott beschütze Sie und gebe Ihnen die Kraft, dieses Unterfangen zu Ende zu führen.

    3
  • am 1.10.2022 um 16:42 Uhr
    Permalink

    Die ersten Petitionsunterschriften stammen aus dem Jahr 2014. Innert 8 Jahren sind in ganz Europa gerade einmal 362 Unterschriften zusammengekommen. Ein «Modell exponentielles Wachstum (Corona ungebremst): Nach 10 Tagen 1000, nach 20 Таgеn 1 Million Stimmen – etc..» sieht anders aus.
    Auch wenn man die Meinung von Hans L. Schmid teilt, «dass direkte Demokratie und Föderalismus nicht nur für die Schweiz lebenswichtig sind, sondern noch viel mehr für Europa mit seinen noch viel zahlreicheren unterschiedlichen Kulturen, Sprachen und politischen Strukturen» ist nicht ersichtlich, wie die Petition dazu verhelfen könnte.

    1
  • am 1.10.2022 um 19:00 Uhr
    Permalink

    Schmid: «in unserem neuen friedlich und erfolgreich kooperierenden Europa von Wladiwostok bis Reykjavik»
    Ich: Das «Gemeinsame Haus von Lissabon bis Wladiwostok» (beispielsweise von Gorbi/Kohl 1989 und Putin 2010 vorgeschlagen) hat wirksame Gegner, wurde nie verwirklicht.
    Grundprobleme (die auch den Ukrainekonflikt verursachten aus meiner Sicht):
    1) 1990 zog Russland (mit Abstand grösstes Opfer 2WK) aus Europa ab; jedoch NICHT die USA. (Vgl. Olof Palme, seine angestrebte Blockfreiheit Europas.)
    2) Digital/Psychometrie sind die USA Welten überlegen (Farbrevolutionen, Maidan, Hongkong, Weissrussland, Iran etc.); müssten sich eh raushalten, denn hier ist UNSER Europa samt Heartland alias Eurasien.
    3) Autofahrer Fahrausweis Pflicht. Als Stimmbürger (wo es «um Leben und Tod» gehen kann) ohne Qualifikation? Die USA dulden keine Atomwaffen auf Kuba; aber Russland soll diese (heute WEIT moderneren) nahe Moskau dulden? Warum stehen die hochmündigen «Bürger» dagegen nicht auf? Qualifikation?

    2
  • am 2.10.2022 um 15:37 Uhr
    Permalink

    Ich bin absoluter Befürworter vom Selbstbestimmungsrecht der Völker, dazu gehört auch, dass man deren Entscheide akzeptieren muss, auch wenn sie einem nicht passen (Doppelstandards).
    Dies gilt nicht nur für die Slowen, Kroaten, Ukrainer sondern auch für die Ungarn, Katalanen, Basken, die Russen auf der Krim und im Donbass, usw.

    Das Selbstbestimmungsrecht gilt nicht nur für die Ukraine, sondern halt auch für die Krim, auch wenn es einem nicht passt. Den Krieg in der Ukrainer gibt es nur wegen der krassen Missachtung der Rechte des russischen Teils der Ukraine. Der Donbass wollte keine Segregation sondern Autonomie / Selbstbestimmung und wird deswegen bombardiert.

    Siehe dazu auch Krimreferendum vom 20. Januar 1991 (sic!) für die Souveränität als Autonome Sozialistische Sowjetrepublik – wurde von der Ukraine nicht akzeptiert.
    https://www.sudd.ch/event.php?lang=de&id=ua031991

    2
  • am 3.10.2022 um 09:45 Uhr
    Permalink

    Danke für diesen Beitrag! Danke auch für die Initiative, der ich Erfolg wünsche – auch wenn es in unserer Welt schwer scheint, daran zu glauben!
    Darüber hinaus meine ich: Das Selbstbestimmungsrecht von Völkern (das bei der Selbstbestimmung der Nachbarn respektvoll innehält) ist eine sehr wertvolle, unbedingt anzustrebende, aber haarige Angelegenheit.
    Nicht nur, dass es durch behauptete oder tatsächliche Gewaltandrohung missbraucht werden kann – imho ist Selbstbestimmung (von Völkern aber auch Individuen) zunehmend hoch bedroht durch subtile, gezielte Meinungsmanipulation. Vermutlich nur die Spitze des Eisberg sind da zB. https://www.infosperber.ch/medien/medienkritik/walder-rief-alle-grossmedien-zu-covid-aktion-auf/ oder aktuelle Leaks aus der Bundesregierung, zB: https://www.nachdenkseiten.de/?p=88618 oder https://www.nachdenkseiten.de/?p=72641.
    Demokratie, die objektive Information aller Bürger als unverzichtbares Lebenselexier braucht, scheint mir vielerorts hochgradig gefährdet.

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