ErgnzendeMedien

Dreizehn ergänzende, von Grossverlagen unabhängige Online-Zeitungen aus der Deutsch- und Westschweiz © is

Sie tragen wesentlich zur Vielfalt des Informationsangebots bei

Urs P. Gasche /  «Zentralplus» und «Tsüri» sind unabhängig von den grossen Verlagen und machten unter den ergänzenden Medien am meisten vorwärts.

Die grossen Medienkonzerne Tamedia (TX Group), CH-Media, Ringier und SRG kontrollieren die Medienlandschaft in der Schweiz, ähnlich wie Migros, Coop, Aldi und Lidl den Lebensmittelhandel dominieren.
Unter der Marktmacht solcher Grosskonzerne können Nischenprodukte nur aufblühen, wenn sie eine besondere Qualität bieten.

Bei den Medien geht es in erster Linie um die Vielfalt der Informationen und Meinungen. Diese Eigenschaften sind Voraussetzungen, um eine funktionierende und lebendige Demokratie zu gewährleisten.

Aus diesen Gründen wollen unabhängige Online-Zeitungen, die von Journalistinnen und Journalisten produziert werden, die grossen Medien mit relevanten Informationen und Analysen ergänzen.

Folgende von Grossverlagen unabhängige Online-Zeitungen, die sich einer wachsenden Leserschaft erfreuen:
Die überregional orientierten Portale
«Infosperber»
«Republik»
«WOZ»
«Bonpourlatête»
«Higgs» (Wissenschaft)
«Journal21»
und die regional ausgerichteten Portale
«zentralplus» (Zentralschweiz)
«Tsüri» (Region ZürichI)
«Bajour» (Basel)
«Onlinereports» (Basel)
«Infoméduse» (Westschweiz)
«Saiten» (Kultur Ostschweiz)
«Journal B» (Bern)

Nachstehend die Nutzerzahlen, Facebook-Followers und Budgets im Vergleich

Grössere Auflösung der Grafik hier.

«Journal B», «Journal21» und «Republik» geben die hier verglichene Zahl der sogenannten «Unique User» nicht bekannt. Laut «Republik»-Chefredaktor Christof Moser haben 26’900 Personen die «Republik» abonniert (+44% im Vergleich zum Vorjahr). Wieviele davon die «Republik» täglich lesen, ist nicht bekannt.

Weiterführende Informationen


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Urs P. Gasche ist Präsident der gemeinnützigen Stiftung SSUI, welche Infosperber herausgibt.

Zum Infosperber-Dossier:

Business_News_Ausgeschnitten

Medien: Trends und Abhängigkeiten

Konzerne und Milliardäre mischen immer mehr mit. – Die Rolle, die Facebook, Twitter, Google+ spielen können

War dieser Artikel nützlich?
Ja:
Nein:


Infosperber gibt es nur dank unbezahlter Arbeit und Spenden.
Spenden kann man bei den Steuern in Abzug bringen.

IBAN: CH 0309000000604575581

5 Meinungen

  • Avatar
    am 23.11.2020 um 20:32 Uhr
    Permalink

    Vielen Dank für Ihre Hinweise auf die gelisteten Portale mit teilweise bestem Journalismus.

    @ Roman Brusa: Warum Ihre «dieostschweiz» nicht vertreten ist, kann indirekt dem obigen Kommentar von Urs P. Gasche entnommen werden. Beste Grüsse

    0
  • Avatar
    am 24.11.2020 um 09:13 Uhr
    Permalink

    @Brusa. Der VR-Präsident der «Die Ostschweizer Medien AG» ist der PR-Mann Peter Weigelt. Diese Online-Zeitung schreibt über sich: «‹Die Ostschweiz› stellt Institutionen, Verbänden und Unternehmen eine neuartige Form der Präsenz zur Verfügung. In Form einer «Zeitung in der Zeitung» können diese rund um die Uhr News und Hintergrundtexte publizieren. Die unter dem Begriff «Ostblick» gesammelten Publikationen sind vergleichbar mit einer bezahlten Beilage einer gedruckten Zeitung. Mit dem Unterschied, dass es kein einmaliges Produkt ist, sondern eine laufende Präsenz, die für ein permanentes Grundrauschen sorgt.»

    0
  • Avatar
    am 24.11.2020 um 13:52 Uhr
    Permalink

    Vielen Dank für die Aufzählung der ergänzenden Medien in der Schweiz.
    Ich verstehe allerdings nicht wie Higgs auf diese Liste kommt. Higgs ist ein Troll der Leitmedien. Bei einigen Themen (Corona, Russland…..) ist jeder der eine andere Meinung hat ein Verschwörungstheoretiker.

    0
  • Avatar
    am 24.11.2020 um 14:54 Uhr
    Permalink

    Ich vermisse heidi.news in der Liste. Und domainepublic.

    Bonpourlatête is überrregional ausgerichtet; es spricht zur ganzen Romandie nicht nur zu einer Region.

    0

Ihre Meinung

Lade Eingabefeld...