Menschenmenge

Quellen: EFV (FS) (2026), BFS (LIK, ESPOP/STATPOP) (2025). Grafik: facts4future © ID52356417/Depositphotos

Staatsausgaben pro Kopf sind immer noch höher als vor Corona

upg. /  Die steigenden Staatsausgaben in Zahlen: Innerhalb von 15 Jahren sind sie pro Kopf um fast 9 Prozent gestiegen.

Entscheidendes Kriterium ist der teuerungsbereinigte Aufwand pro Kopf der Bevölkerung. Die Ausgaben von Bund, Kantonen, Gemeinden sowie von den öffentlichen Sozialversicherungen erreichten in der Schweiz im Jahr 2023 pro Kopf 26’881 Franken. Im Jahr 2008 lagen sie bei CHF 24’742 Franken. Damit sind die Staatsausgaben in diesen 15 Jahren von 2008 bis 2023 um 2139 Franken pro Kopf gestiegen (in der Grafik 2140). Das entspricht einer Zunahme von 8,65 Prozent.

Diese Zahlen sind reale Ausgaben, also teuerungsbereinigt mit dem Landesindex der Konsumentenpreise. Den Höhepunkt erreichten die Ausgaben pro Kopf während der Corona-Krise. Seither sind sie wieder markant gefallen – aber nicht auf das Niveau vor der Pandemie.

Staatsausgaben
Quellen: EFV (FS) (2026), BFS (LIK, ESPOP/STATPOP) (2025). Grafik: facts4future

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2 Meinungen

  • 27.07.2026 at 12:14
    Permalink

    Guten Tag, die realen Ausgaben pro Kopf sind nicht so aussagekräftig, müsste mit dem realen BIP/Kopf verglichen werden.

    • Favorit Daumen X
      27.07.2026 at 12:23
      Permalink

      Man kann die Staatsausgaben im Laufe der Jahre als Prozent des realen BIP vergleichen oder eben die realen Staatsausgaben früher und heute pro Kopf. Der Vergleich mit dem realen BIP berücksichtigt nicht, ob die Bevölkerung gleich geblieben ist oder zugenommen hat. Man kann natürlich argumentieren, dass es zweckmässig sei, die Staatsausgaben parallel zum realen BIP oder sogar stärker als die Zunahme des realen BIP zu erhöhen, auch wenn die Bevölkerung nicht zunimmt.

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