Luzia Tschirky 24.5.2021

SRF-Korrespondentin Luzia Tschirky am 24. Mai 2021: «Lukaschenko hat befohlen, einen Kampfjet zu schicken» © srf

Ein krasses Beispiel von Desinformation und Nicht-Information

Urs P. Gasche /  Passagier-Entführung: Politik und Medien fassten Lukaschenko mit Grund hart an – nicht aber Ägyptens Diktator Al-Sisi.

Es war am 23. Mai 2021: Unter dem Vorwand, es sei ein Terroranschlag an Bord geplant, überredeten belarussische Sicherheitskräfte den Piloten eines Passagierflugzeug der Ryanair, das von Griechenland nach Litauen unterwegs war, zu einer ungeplanten Landung in Minsk. Dort verhafteten die Behörden den oppositionellen Journalisten Roman Protassewitsch mit seiner Freundin und liessen das Flugzeug weiterfliegen.

Der internationale Protest war riesig. Nach Angaben der Schweizer Mediendatenbank publizierten Schweizer Medien innerhalb von vier Wochen fast 500 Artikel und TV-Beiträge.

Es war am 12. Januar 2022: Eine Boeing 737 der sudanesischen Badr Airlines, die von Khartum (Sudan) nach Istanbul (Türkei) unterwegs war, landete unplanmässig in Luxor. Dort verhafteten die Behörden den 29-jährigen ägyptischen oppositionellen Studenten der Ingenieurwissenschaften Hossam Menoufi Sallam. 

Das war eine zweite flagrante Verletzung von Regeln der Internationalen Zivilluftfahrt. Ägyptische Oppositionelle wiesen darauf hin, dass «die Zwangslandung des sudanesischen Flugzeugs auf die enge Zusammenarbeit zwischen Ägypten und dem Sudan hinweist, wo das Militär am 25. Oktober 2021 einen Staatsstreich inszenierte».

Das internationale Echo und der internationale Protest blieben fast vollständig aus. Nach Angaben der Schweizer Mediendatenbank informierte als einziges Medium die NZZ darüber.

«Die Art und Weise von Sallams Festnahme erinnert an die Verhaftung des weissrussischen Oppositionellen Roman Protassewitsch», schrieb damals NZZ-Reporter Daniel Böhm. Der Arm der ägyptischen Sicherheitskräfte sei bekanntlich lang. Es sei ihnen gelungen, Oppositionelle sogar auf ausländischen Flugplätzen dingfest zu machen. Ägyptens Generäle pflegten sehr gute Beziehungen zu den Generälen im Sudan, die sich dort im Herbst 2021 an die Macht geputscht hätten.

«Von einem Kampfjet zur Landung gezwungen»

In ersten Fall, dem Täuschungsmanöver von Belarus, berichteten die meisten Medien mit grossen Schlagzeilen und liessen dabei jegliche Sorgfaltspflicht beiseite: Diktator Lukaschenko habe das Ryanair-Flugzeug mit einem Kampfjet zur Landung gezwungen. Für diese Darstellung nannten sie keine Quelle. Die belarussischen Behörden dementierten den Einsatz eines Kampfjets vehement. 

Am Tag nach der Verhaftung von Roman Protassewitsch und seiner Freundin in Minsk berichtete die SRF-Tagesschau fünf Minuten lang über diese Entführung. SRF-Korrespondentin Luzia Tschirky erklärte in einer Live-Schaltung:

«Lukaschenko hat befohlen, einen Kampfjet gegen das Passagierflugzeug zu schicken und dieses zur Notlandung zu zwingen.»

Für diese Aussage nannte Tschirky keine Quelle. Sie fuhr fort: «Es scheint mir klar, dass Lukaschenko das Risiko nur eingehen konnte, weil er sich der Unterstützung von Moskau sicher sein kann […] Die Sicherheit für Flugpassagiere ist offenbar im belarussischen Luftraum nicht mehr gewährleistet.»

Der Tages-Anzeiger behauptete am 23. Mai: «Die Behörden der autoritär regierten Republik Belarus hatten eine Passagiermaschine […] mithilfe eines Kampfjets zur Landung gebracht.» Noch drei Tage später, am 27. Mai, verbreitete SRF-online das Gleiche – ebenfalls ohne Quellenangabe.

Einzig NZZ-Redaktor Andreas Rüesch liess Sorgfalt walten und informierte ebenfalls am 27. Mai 2021:

«Nebulös bleibt, welche Rolle die weissrussische Luftwaffe spielte. Hat ein Abfangjäger die Boeing zur Kursänderung gezwungen, wie es in ersten Medienberichten hiess? Eine solche Darstellung verbreiteten nicht zuletzt Exponenten der weissrussischen Exil-Opposition wie der frühere Kulturminister Pawel Latuschko. Beweise dafür liegen bis jetzt allerdings nicht vor. Das weissrussische Militär betont, dass ein Kampfflugzeug des Typs MiG-29 erst aufgestiegen sei, nachdem sich der Ryanair-Pilot zur Notlandung entschieden habe.» 

Diesen Artikel gibt es auch als Audio-Hörbeitrag: hier klicken!

Den Radio-Postcast hat Klaus Jürgen Schmidt von «Trommeln im Elfenbeinturm» realisiert.

Regierungen ergreifen Massnahmen

Nach dem rechtswidrigen Täuschungsmanöver mit der angeblichen Bombendrohung gegen die Ryanair und der Verhaftung der beiden Oppositionellen ergriffen Regierungen mit gutem Grund Massnahmen:

  • Mehrere europäische Staaten zitierten die Botschafter von Belarus (Quelle: Tagesschau ARD)
  • Die EU erliess ein Landeverbot für belarussische Fluggesellschaften in allen Flughäfen der EU.
  • In der Schweiz forderte die grünliberale Nationalrätin Tiana Angelina Moser eine «klare Haltung der Schweiz». Die Entführung des Regimekritikers Roman Protassewitsch rufe «nach einer scharfen Reaktion der internationalen Gemeinschaft».

Im Gegensatz dazu hat die Verhaftung des ägyptischen Oppositionellen Hossam Menoufi Sallam zu keinen solchen Reaktionen geführt. Dass «Ägyptens Verbündete in Washington und den europäischen Hauptstädten jegliche Militär- und Sicherheitshilfe für Ägypten einstellen sollten», blieb ein frommer Wunsch von Human Rights Watch.


Keine militärisch erzwungene Landung der Ryanair in Minsk

Im Januar 2022 veröffentlichte die UNO-Zivilluftfahrtgesellschaft ICAO ihren Schlussbericht zur Landung in Minsk. Daraus geht eindeutig hervor, dass keine MiG-29 das Passagierflugzeug zur Landung zwang. Der Besatzung wurde eine Landung lediglich per Funk nahegelegt, weil angeblich ein Bombenalarm eingegangen sei. Nach verschiedenen Rückfragen beschloss der Pilot erst nach sechzehn Minuten, eine Notlandung in Minsk einzuleiten.

Unter dem Titel «Die mysteriöse MiG-29 bei Minsk hat es nie gegeben» informierte in der Schweiz einzig Andreas Rüesch in der NZZ am 24. Mai über den Schlussbericht der ICAO und stellte fest: «Die Legende um ein Abfangmanöver der weissrussischen Luftwaffe in der Affäre Protassewitsch hält sich hartnäckig.» Das Geschehen sei vielerorts als «Flugzeugentführung» und «Akt der Luftpiraterie» beschrieben worden. Als Grundlage habe ein «Gerücht» gedient. Die NZZ übte sich sogar in Medienkritik: «Berichte über die Rolle dieser MiG-29 sind noch heute auf den Webseiten von grossen westlichen Medienhäusern wie der BBC, CNN oder der «New York Times» zu finden.

Ein Detail hat Andreas Rüesch dabei übersehen. Auch auf der NZZ-Homepage steht im Artikel vom 24. Mai 2021 von Moskau-Korrespondent Markus Ackeret noch heute ohne eine Korrektur oder Anmerkung: «…mit dem Einsatz eines MiG-29-Kampfflugzeugs hat Weissrusslands Diktator Alexander Lukaschenko am frühen Sonntagnachmittag einen Linienflug zwischen zwei EU-Ländern, von Athen in die litauische Hauptstadt Vilnius, in seinem Luftraum zum Abdrehen nach Minsk gezwungen.»

Beunruhigend

Beunruhigend ist allerdings etwas anderes: Bis heute hat kaum ein Medium die Öffentlichkeit über den Schlussbericht der ICAO informiert: Nicht das Fernsehen, nicht die Zeitungen der Tamedia oder der CH-Media, obwohl diese über die angeblich von einem MiG-Kampfjet erzwungenen Landung tagelang berichtet hatten. Selbst seit die NZZ am 24. Mai 2022 über die «Legende um das Abfangmanöver» und den ICAO-Bericht unübersehbar informierte, sehen sich andere Medien nicht veranlasst, ihre früheren Berichte richtigzustellen und die Öffentlichkeit darüber zu informieren.

In Deutschland und anderen westlichen Ländern werden die Informationen nicht viel anders gelaufen sein.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
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18 Meinungen

  • am 30.05.2022 um 10:35 Uhr
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    Medien kritisieren sich selber kaum. Ausser es ginge nicht mehr anders. Sie wollen sich nicht selber schaden. Tun es aber langfristig schon. Rendite kommt eben vor Wahrhaftigkeit. Dafür hat man dann die Kommunikationsexperten. Zum Zurechtbiegen, was verbogen worden war.

    0
  • am 30.05.2022 um 11:04 Uhr
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    Ein bißchen Hintergrundwissen über allgemeine Verfahrensweisen hilft auch dem interessierten Laien, die Sache mit der MiG-29 als Ente zu entlarven: bevor irgendein teurer und wartungsintensiver Abfangjäger gestartet wird, gibt es genügend Möglichkeiten, die Maschine per Funk zur Landung aufzufordern. Sollte die Bodenstelle eine reell erscheinende Gefahr beschreiben, wäre der Pilot sogar zur Landung verpflichtet, auch wenn er das Bestehen dieser Gefahr nicht selbst überprüfen kann. Abfangjäger würden erst dann gestartet, wenn der Luftraum verletzt würde, der Pilot keine oder eine abschlägige Antwort gäbe oder eine konkrete Gefährdungslage im eigenen Luftraum bestünde. Die Alarmstartzeiten sind so kurz dass ein normales Verkehrsflugzeug in einer ausreichenden Zeit abgefangen werden kann.

    2
  • am 30.05.2022 um 11:27 Uhr
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    Es scheint, dass in diesen wichtigen Fällen nur ein Medium, die NZZ, die Sorgfaltspflichten eingehalten hat. Dass die zwangsfinanzierte SRF so schludrig Bericht erstattet, ist besonders bedenklich. Hat SRF zu wenig Geld für saubere Arbeit?

    1
  • am 30.05.2022 um 11:34 Uhr
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    Guter Artikel. Beschämendes für unsere Medien.

    0
  • am 30.05.2022 um 12:16 Uhr
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    Wer räumt schon gerne Fehler ein, oder gibt laut bekannt, schlecht gearbeitet zu haben?
    Es war doch schon immer so, riesige Schlagzeile und ein Dreiviertelseiten Bericht reisserisch aufgemacht und die erzwungene Gegendarstellung so gross wie eine Kleinanzeige. Berufsehre? Ach was red ich, Werte wie Ehre, Ehrlichkeit und Loyalität sind längst vergessen…

    0
  • am 30.05.2022 um 12:25 Uhr
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    Und der erzwungene Zwischenstopp von Boliviens Präsident Evo Morales in Wien fällt auch bei Infosperber unter den Tisch. Im Gegensatz zu Sudan und Äthiopien betraf der Fall ‹Morales› die USA und Österreich. Ganz Europa hat keine Konsequenzen gezogen. Die Heuchelei der Europäer kennt keine Grenzen, nur Eigeninteressen.

    0
    • am 30.05.2022 um 12:47 Uhr
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      Danke, das Sie an diese erzwungene Landung sogar einer Präsidentenmaschine erinnern. Die USA vermuteten, Snowden befinde sich im Flugzeug, und wollten ihn in Wien verhaften. Infosperber hatte am 26. Mai 2021 darüber berichtet unter dem Titel «Wenn ein Diktator oder die USA ein Flugzeug zum Landen zwingen»: Ein Auszug: 2013 zwangen die USA und EU-Länder die bolivianische Präsidentenmaschine zum Landen in Wien, weil sie Snowden darin vermuteten … Einige EU-Staaten handelten als Ausführungsorgane der USA und entzogen der Präsidentenmaschine während ihres Fluges die Überflugsrechte, so dass die Maschine zur Landung in Wien gezwungen war. Wäre Snowden tatsächlich im Flugzeug gewesen, hätten Agenten ihn verhaftet.

      0
  • am 30.05.2022 um 12:32 Uhr
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    Ein Beispiel, wie Frau Tschirky immer wieder mit zwar dramatischen aber wenig hinterfragten Berichten der einseitigen Propaganda-Welle folgt.

    1
  • am 30.05.2022 um 12:41 Uhr
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    Danke für den Artikel. Es ist spannend die Unterschiede in den Medien von anderen Medienschaffenden hervorgehoben zu bekommen. Solche Erkenntnisse sind für mich als Laie schwer zu erkennen.

    Persönlich finde ich es ein Skandal, dass Regierungskritiker auf solche Weise festgenommen werden. Ob jetzt eine MIG dabei benutzt wurde oder nicht, ist m.E. nicht so erheblich. Im Gegenteil, es kann sogar zur Verharmlosung der eigentlichen Haupttat kommen, wenn man auf den Nebensächlichkeiten all zu stark herumreitet.

    Irritierend finde ich, dass der Artikel mit einer pauschalen Behauptung aufhört, nach dem es im Artikel darum geht, dass andere nicht genau genug waren in ihren eigenen Recherchen.

    1
  • am 30.05.2022 um 13:34 Uhr
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    Wer heute noch «unsere» Medien zu kritisieren wagt, der muss mit Sperrung bei den Kommentarfunktionen mit einem halben Jahr rechnen. So mir geschehen, als ich mehrmals SRF auf Ungenauigkeiten und Halbwahrheiten aufmerksam machte! Dann hiess es jedoch, ich sei gesperrt worden, weil ich mehrmals gegen die Netiquette verstossen hätte.
    Und bei dem ShootingStar der Schweizer Medienszene, Frau XY…. sind so viele Ungereimtheiten und Vermutungen und ihre Gefühlslage in Ihren Berichten über den Krieg drin, das würde den Rahmen sprengen, hier alles aufzuzählen …

    1
  • am 30.05.2022 um 13:52 Uhr
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    Schon kurz nach der «Entführung» des Ryanair-Jets veröffentlichte die belarussische Luftfahrbehörde ein Wortprotokoll des Funkverkehrs zwischen den Ryanair-Piloten und den Fluglotsen. Daraus ging eindeutig hervor, dass die Entscheidung, nicht in Vilnius (dem eigentlichen Zielflughafen) zu laden, sondern in Minsk, die Piloten selbst trafen. Das wirklich Deprimierende an der Geschichte war allerdings die unglaubliche Fahrlässigkeit und Wurschtigkeit, mit der die Medien die von den Lukaschenko-Gegnern verbreitete Legende von dem MIG-Jet wochen- und monatelang wiederkäuten. Es bestand nicht das geringste Interesse an einer Wahrheitsfindung. Es wäre ein Leichtes gewesen, nach der Landung der Maschine am Zielflughafen Minsk die Passagiere nach der MIG zu befragen. Im Handy-Zeitalter hätte es ja wohl auch Dutzende Fotos des neben der Maschine auftauchenden Jets gegeben. Auch ein Interview mit den Piloten wäre sicher kein Ding der Unmöglichkeit gewesen.

    2
    • am 31.05.2022 um 09:29 Uhr
      Permalink

      In der viertletzten Zeile meines Kommentars müsste es richtig «am Zielflughafen Vilnius» heissen.

      0
  • am 30.05.2022 um 17:39 Uhr
    Permalink

    Es ist seit längerem aufallend wie unsere Medien offenbar gezielte Antipropaganda gegen Staaten/Institutionen und Privatpersonen verbreiten, die im Weltgeschehen nicht pro USA agieren, bzw. der Amerikanern ein «Dorn im Auge» sind. Die Frage die sich stellt: über welche Hintergrund-Kanäle und auf Grund von welchen Druckmitteln kann dies stattfinden?

    0
    • am 31.05.2022 um 12:31 Uhr
      Permalink

      Ich habe an SRF kritisiert, am 21. Juli 2021 >>

      «Wütend !
      Da bringt unser FERNSEHEN SRF einen Beitrag heute in der Hauptausgabe zum 50.Todestag von Jim Morrison, der am 3.Juli 1971 in Paris gestorben ist an Drogen! Jedoch kein einziges Wort wird verloren über Julian Assange, der heute seinen 50. GEBURTSTAG im Hochsicherheitsgefängnis in London ganz alleine in einer Zelle «feiern» darf ! Merke: Tote sind wichtiger als Lebende, die gefoltert werden! «

      0
  • am 30.05.2022 um 23:08 Uhr
    Permalink

    Ein krasses Beispiel für Whataboutism. Eine Sache ist nicht weniger schlimm, wenn eine andere Sache auch schlimm ist.

    10
    • am 31.05.2022 um 08:15 Uhr
      Permalink

      Es ist schleierhaft, was dieses Argument soll. Aus dem Artikel geht deutlich hervor, dass es unakzeptabel ist, Passagiermaschinen zum Landen zu zwingen, um einen Oppositionellen zu verhaften. Das gilt auch für die erzwungene Landung der bolivianischen Maschine in Wien, in der Hoffnung, dort Snowden verhaften zu können.
      Im Artikel geht es um einen Vergleich, wie unterschiedlich fast alle unsere Medien über diese schlimmen Vorfälle berichtet haben. Was dies mit Whataboutism zu tun haben soll, bleibt Ihr Geheimnis. Der Ausdruck wird häufig verwendet, um unliebsame Informationen oder gerechtfertigte Vergleiche als unseriös darzustellen, um inhaltlich nicht darauf einzugehen.

      0
    • am 31.05.2022 um 09:32 Uhr
      Permalink

      Darauf hinzuweisen, dass die Medien bei vergleichbaren Tatbeständen krass unterschiedliche Massstäbe anlegen, je nachdem welchem politischen Lager die «Täter» angehören, ist kein Whataboutism, sondern legitime Medienkritik.

      0
    • am 31.05.2022 um 09:43 Uhr
      Permalink

      Aber mit zweierlei Mass messen macht das Schlimme auch nicht schlimmer!

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