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Schlagzeile im Tages-Anzeiger und anderen Tamedia-Zeitungen © tamedia

Über doppelt so viele Coronatote wie Tote bei schwerer Grippe

Urs P. Gasche /  Über Corona-Tote wird viel berichtet. Wie stark Covid-19 die Gesamtsterblichkeit beeinflusst hat, zeigen harte Zahlen.

Es wird viel darüber diskutiert, ob die bisher über 5000 Patienten und Patientinnen in Spitälern, Pflege- und Altersheimen oder noch in den eigenen vier Wänden «an» oder «mit» oder «in Verbindung mit» Covid gestorben seien, und wieviel dramatischer die Corona-Epidemie im Vergleich zu schweren Influenza-Epidemien verlaufe.

Trotz einer Flut von Statistiken ist es schwierig, zuverlässige Zahlen darüber zu erhalten. Bis zu zwanzig Prozent aller «Corona»-Verstorbenen in Spitälern und Intensivstationen wurden wegen einer anderen Krankheit oder wegen eines Unfalls eingeliefert und erst im Spital auf Corona positiv getestet. Die als «an oder mit Corona» erfassten Verstorbenen beeinflussen statistisch andere Todesursachen: Als der Anteil der an Corona Verstorbenen statistisch stieg, kam es gleichzeitig zu etwas weniger Todesfällen wegen Herzkreislaufkrankheiten, Diabetes, Influenza und anderen Krankheiten. Das zeigt die Todesursachenstatistik des BFS.

Ein Blick auf die tatsächliche Zahl der Verstorbenen

Über die primären Todesursachen und darüber, wie lange viele Verstorbene ohne das Virus noch gelebt hätten, gibt es keine verlässlichen Daten. Was man jedoch genau zählen kann, ist die Zahl der tatsächlich an irgendeiner Ursache gestorbenen Personen. Und weil im Laufe eines Jahres immer etwa gleich viele Menschen sterben, im Winter jeweils mehr als im Sommer, führt das BFS eine Statistik darüber, wie viele Todesfälle jede Woche zu erwarten sind.
Zu Ausschlägen ausserhalb einer bestimmten Bandbreite kam es in den letzten fünfzig Jahren nur in Monaten, während denen eine Viren-Epidemie herrschte oder im Sommer eine extreme Hitze. Solche «Übersterblichkeiten» zeigen die effektiven Folgen einer Pandemie am zuverlässigsten. Diese häufig verbreitete Grafik (links) zeigt allerdings nur die bisherigen Ausschläge im 2020.

Auf Anfrage erklärte sich das Bundesamt für Statistik BFS nicht in der Lage, eine entsprechende Grafik für den Zeitraum der letzten zehn Jahre zur Verfügung zu stellen. Deshalb hat Josef Hunkeler, langjähriger Gesundheitsspezialist beim Preisüberwacher, die BFS-Todesstatistik der letzen zehn Jahre für Infosperber ausgewertet und die weiter unten stehende Grafik erstellt:

  • Im Jahr 2020 kam es bis zum 29. November zu einer Übersterblichkeit von 5021 Personen. Dies im Vergleich zur erwarteten mittleren Zahl der Todesfälle in der gleichen Zeit. Diese Übersterblichkeit kann hauptsächlich der Corona-Epidemie zugeschrieben werden.
  • Im Jahr 2015, als die Schweiz von einer besonders starken Grippewelle betroffen war und eine grössere Sommerhitze herrschte, kam es zu einer Übersterblichkeit von 3113 Personen. Die Übersterblichkeit infolge Influenza hatte das BAG damals mit etwa 2500 angegeben (siehe «Aussergewöhnlich viele Todesfälle im Jahr 2015 infolge Grippe und Hitze»).
  • Daraus folgt, dass die Corona-Epidemie im Jahr 2020 bisher zu einer doppelt so hohen Übersterblichkeit geführt hat wie die Influenza-Epidemie im Jahr 2015 (5021/2500), wenn man die hitzebedingte Übersterblichkeit von 2015 abzieht.

Das Jahr 2020 ist allerdings noch nicht zu Ende und die zweite Welle der Corona-Pandemie dauert an. Bis Ende Jahr könnte Covid-19 im Vergleich zu 2015 zu einer zweieinhalbfachen Übersterblichkeit führen.
Noch Ende Juli hatte Infosperber getitelt: «Die starke Grippewelle von 2015 forderte 40 Prozent mehr Tote». Die zweite Corona-Welle macht diese Aussage vom Sommer definitiv zur Makulatur.

Die Übersterblichkeit seit 2010

Die schwarze Wellenlinie auf der folgenden Grafik zeigt die durchschnittlichen Zahlen der Todesfälle, die seit 2010 in der Schweiz pro Woche zu erwarten waren: Im Winter stets deutlich mehr als im Sommer. Die rote Linie zeigt die Zahlen der tatsächlichen Todesfälle. Übersterblichkeiten gab es während der starken Grippewellen in den Jahren 2015 und 2017 sowie während der ersten und zweiten Corona-Welle (ganz rechts in der Grafik ersichtlich). Im Hitzejahr 2015 kam es im Sommer ebenfalls zu einer Übersterblichkeit. Eine leichte Übersterblichkeit gab es auch im heissen Sommer 2019.


In den Jahren 2015, 2017 und 2020 starben deutlich mehr Menschen in der Schweiz, als im Durchschnitt der Jahre zu erwarten gewesen wäre. Der Massstab links zeigt die absoluten Zahlen der wöchentlichen Todesfälle. Diese absoluten Zahlen der Todesfälle stiegen im Laufe des Jahrzehnts, weil die Bevölkerung stark zugenommen hat (schwarze Wellenlinie). (Zahlen BFS. Auswertung und Grafik Josef Hunkeler. Grössere Auflösung hier.)

BAG ändert Statistik

Es ist statistische Praxis, Abweichungen von erwarteten Werten stets in Bezug auf erwartete Mittelwerte anzugeben. Beispielsweise informiert der meteorologische Dienst über Abweichungen der Temperatur vom langjährigen Mittel. Doch das BAG gibt jetzt die Übersterblichkeit nicht mehr im Vergleich zum langjährigen Durchschnittswert an, sondern als Differenz zu einem Maximalwert einer angenommenen Bandbreite. Die Übersterblichkeit im Corona-Jahr 2020 bis Ende November sinkt so auf 3800 zusätzliche Todesfälle im Vergleich zu einem durchschnittlichen Jahr und gegenüber dem Grippe-Jahr 2015 auf 1468. Der relative Unterschied kann damit grösser ausgewiesen werden.

Einfluss von Präventionsmassnahmen

Die Corona-Epidemie hätte zu einer noch grösseren Übersterblichkeit geführt, wenn keine Präventionsmassnahmen ergriffen worden wären. Im Gegensatz dazu hatten die Behörden während der grossen Influenza-Welle im Jahr 2015 weder eine überzeugende Präventionskampagne lanciert noch -massnahmen beschlossen. Es gab lediglich die Grippe-Impfung, doch war diese besonders bei älteren Menschen wenig wirksam. Selbst schwer Erkrankte wurden damals nur selten auf Influenza getestet. Deshalb konnten die Behörden die Zahl der Opfer erst nachträglich aufgrund der Übersterblichkeit schätzen.

Correctiv.org: «irreführende Grafik»

Das deutsche Faktenchecker-Portal Correctiv.org bezeichnet die unten stehende Grafik über Grippewellen in Deutschland als «irreführend». Correctiv.org bezieht sich auf deren Verbreitung auf Facebook. Die Sterbefälle von Corona könnten nicht mit denen von schweren Influenza-Wellen verglichen werden. Bei den Corona-Toten handle es sich um Verstorbene, die auf Covid-19 «laborbestätigt» positiv getestet worden seien. Dagegen seien die Influenza-Toten aufgrund der Übersterblichkeit nur geschätzt.
Beides ist zwar richtig, doch beruhen die Zahlen der an Corona Verstorbenen ebenfalls nur auf einer Schätzung. Die Behörden präzisieren daher stets, dass diese positiv Getesteten «an oder mit» oder «in Verbindung mit» dem Corona-Virus gestorben seien. Zudem werden seit März Corona-Tote in Deutschland und der Schweiz nicht mehr von Grippetoten unterschieden.
Correctiv.org kritisiert zudem, dass die Grafik die Jahre auslässt, in denen es sehr wenige Todesfälle durch Influenza gab. Doch es ist sinnvoll, Folgen der Corona-Epidemie mit Folgen von schweren Influenza-Epidemien zu vergleichen und nicht etwa mit harmlosen Grippejahren.
Diese von Correctiv.org kritisierte Grafik ist bereits älter und zeigt die Folgen der Corona-Epidemie lediglich bis nach der ersten Welle. Im ganzen Jahr 2020 kam es bisher in Deutschland nicht zu 9000 Corona-Toten, sondern bereits zu über 20‘000.
Aus der Grafik ist indessen ersichtlich, wie viele Opfer auch Influenza-Wellen fordern, die alle paar Jahre auftreten. Und dies nicht selten, in Deutschland zum Beispiel 2013, 2015, 2017 und 2018. Durch – bisher unterlassene – Präventionsmassnahmen wären auch hier viele Todesfälle vermeidbar wären gewesen.

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Coronavirus: Information statt Panik
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Covid-19 fordert Behörden und Medien heraus. Infosperber filtert Wichtiges heraus.

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18 Meinungen

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    am 11. Dez 2020 um 11:45 Uhr
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    Beim lesen des Artikels kamen mir spontan der Beitrag von Werner Vontobel vom 12. November und derjenige über die Erfahrungen des Hausarztes Matthias Gauger vom 1. Dezember, beide auf Infosperber, in den Sinn.
    Beide Beiträge beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Vitamin D Mangel auf den Krankheitsverlauf und die Sterblichkeit.
    Als Laie erlaube ich mir die Frage, wie viele Leben wohl hätten gerettet werden können, wenn die naheliegenden Schlüsse aus diesen Beiträgen gezogen worden währen.

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    am 11. Dez 2020 um 12:06 Uhr
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    Meiner Meinung nach ist die Übersterblichkeit eine Folge der «Reservierung» der Spitalkapazitäten nur auf Coronapatienten».
    Viele dringende Operationen wurden verschoben od. nicht gemacht wegen Corona.
    Das wäre eine mögliche Erklärung, dass es zusätzlich zu den «normalen» Influenza- od. Coronatadesfällen noch Todesfälle wegen nicht gemachten OP’s gab.
    Auch die Selbstmordrate soll während der Coronalockdowns höher sein. Kenne aber keinen Link dazu.

    Die Wöchentlichen Todesfälle der letzten 10 Jahren vom BAG kann man hier downloaden:

    https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/sterblichkeit-todesursachen.assetdetail.12607336.html

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    am 11. Dez 2020 um 12:07 Uhr
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    Sehr guter Artikel und gute Datenauswertung. Ich frag mich zwar was die vielen Leute im BAG den ganzen Tag machen – aber ist ja auch positiv wenn ein Privater so eine Statistik erstellen kann.

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    am 11. Dez 2020 um 13:52 Uhr
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    Interessant wäre es, wenn in der Statistik die Alterung der Gesellschaft berücksichtigt werden würde. In Deutschland haben wir z.B. über 100000 mehr 80-jährige als letztes Jahr in der Statistik. Somit ist es nur natürlich, dass in den kommenden Jahren mehr Menschen pro Jahr sterben werden.

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    am 11. Dez 2020 um 15:02 Uhr
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    Hier gibt es noch bessere Grafiken und Zahlen: https://swprs.org/die-schweiz-im-corona-winter/

    Bis November 2020 war die Übersterblichkeit total also nicht 5000 sondern auch erst 3000, wie 2015, da es in den ersten Monaten und im Sommer eine Untersterblichkeit gab.

    Und 2015 war auf lange Sicht gesehen auch nicht das stärkste Grippejahr, da gab es noch stärkere, mit denen 2020 schon vergleichbar ist.

    Und unter 65 gibt es offenbar noch immer keine Übersterblichkeit…. und an Krebs und Herz sind mehr gestorben als an Corona….. und an Corona stirbt man im Schnitt mit 86……

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    am 11. Dez 2020 um 17:27 Uhr
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    Wieder einmal stellt sich bei diesen Zahlen die Frage nach Korrellation und Kausalität. Ich bin kein Experte, ich weiss aber, dass Psychosomatik kein Hirngespinst ist. Ich halte es durchaus für möglich, dass zumindest ein Teil der Todesfälle durch den Stress der Coronahysterie erklärbar ist. Sprich: viele Menschen sind möglicherweise gerade wegen der Massnahmen gestorben. So gesehen ist auch die Aussage, geeignete Massnahmen hätten die Zahl der Grippetoten vergangener Jahre tiefer halten können, reine Spekulation. Die Wirksamkeit oder Schädlichkeit sämtlicher Massnahmen ist meines Wissens nirgends seriös abgeklärt worden.

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    am 11. Dez 2020 um 18:05 Uhr
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    Je mehr Transparenz wir bekommen, desto besser. Facts sauber und einfach interpretierbar aufbereitet. M.E. macht dies auch nur Sinn, wenn wir diese Facts jeweils im Vergleich resp. im Verhältnis betrachten können. Bitte an Herr Hunkeler:
    Wenn Sie nun diese Grafik bitte noch a) mit der Kurve ergänzen, welche die Gesamtzahl der Toten im gleichen Zeitraum abbildet und b) die Influenzakurve mit % zum Total der Toten ergänzen, dann können alle Leser sofort erkennen, wie schlimm die aktuelle Pandamie ist. Zudem wäre auch sofort sichtbar, ob wir im total mehr oder weniger Tote haben oder ob dieses Total +/- über die Jahre stabil ist.
    Das i-Tüpfelchen wären dann noch, wenn Sie 2 weitere Kurven einfügen könnten. a) Krebstote und b) Herz-Kreislauftote. Links die Zahlen, rechts in %.
    Ich würde mich sehr über diese Grafik freuen. So könnte ich alle absoluten Zahlen endlich auch in % ablesen und sofort ein Gefühl bekommen für die Situation.

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    am 11. Dez 2020 um 18:43 Uhr
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    @Hinder. Die Grafik von Josef Hunkeler zeigt die absoluten Zahlen der wöchentlich verstorbenen Personen, unabhängig von der Ursache. Die Ausschläge in rot zeigen, wie viele Menschen mehr gestorben sind als im Durchschnitt der letzten Jahre. Über die Todesursachen geben diese Kurven keine Auskunft. Das Bundesamt für Statistik veröffentlicht die Aufteilung nach Grundursachen gemäss Kriterien ICD-10 (auch Covid-19) erst immer mit einer zweijährigen Verspätung, weil alle ärztlichen Todesscheine ausgewertet werden müssen.

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    am 11. Dez 2020 um 18:51 Uhr
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    Wieviele der Coronatoten wurden ohne Corona in den Spital eingeliefert und aufgrund falsch-poitiver Ergebnisse versehentlich in einer Coronaabteilung untergebracht, wo sie dann tatsächlich mit Corona infiziert wurden und schlussendlich dran verstarben; Wieviele solcher Coronatoten gibt es?
    Siehe dazu: Google & fussball falsch positiv.

    Wenn bereits die Grippewelle 2015 als ‚besonders starke Grippewelle‘ bezeichnet wird, ist ein Blick ins hystorische Lexikon der Schweiz dringend nötig.
    Als was würde es bezeichnet werden, wenn in der Schweiz in einem Jahr 65’000 an einer Grippe sterben, wenn hier bereits 2’500 Grippetote als ‚besonders starke Grippewelle‘ bezeichnet wird?
    Kurz: ‚besonders starke Grippewelle‘ ist eine andere Schuhgrösse.

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    am 11. Dez 2020 um 20:20 Uhr
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    Schlimm wenn man nur noch ans Sterben denken kann. Wir möchten lieber etwas über das Leben lesen.

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    am 11. Dez 2020 um 23:33 Uhr
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    @Bettina Bohlmann

    Genau das wollte ich auch schreiben, Sie sind mir zuvor gekommen.
    Es sollte eigentlich logisch sein, dass mit der beim Thema Altersvorsorge viel gehörten Überalterung der Gesellschaft auch die Sterblichkeit zunimmt.
    Leute um 1920, 1930, 1940 geboren kommen nun in eine kritische Lebensphase.
    Das kehrt man aber bei der Covid – 19 Statistik aber offenbar alles unter den Tisch.
    Wenn man einmal so die Todesanzeigen bei den noch wenig frei zugänglichen Portalen anschaut sind diese Jahrgänge am meisten vertreten.
    Zusammen mit den rund 13% welche schon vor 65 versterben (das ist rund jede siebte Person) aus welchen Gründen auch immer.
    Das BFS schrieb schon vor Corona: Bis 2045 wird die Zahl der Todesfälle aber stark ansteigen, prognostiziert das Amt, und fast 100’000 pro Jahr erreichen.

    https://www.suedostschweiz.ch/politik/2019-01-24/knapp-65000-todesfaelle-im-jahr-2016-2000-unter-dem-durchschnitt#comment-18257

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    am 12. Dez 2020 um 06:30 Uhr
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    @Hugi: dann empfehle ich Ihnen die Bibel zu lesen, anstatt allergattig Medien. Z. B. Das neue Testament wäre gerade hochaktuell.

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    am 12. Dez 2020 um 07:06 Uhr
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    60% der Todesfälle in Heimen. «Wunder» von Elgg geklärt. Arzt M. Gauger fordert Prophylaxe: nicht patentierte, kommerziell uninteressante, aber wirksame Mittel. Daniel Koch setzt sich inzwischen dafür ein. Darüber hinaus fordert SF1 in Puls 30.11. psychoneuroimmunologischen Aspekten mehr Rechnung zu tragen.

    Politik: nur Fallzahlenakrobatik und Eliminationswahn. Kein Journalist stellt in Konferenzen je eine Frage zur medizinischen und psychologischen Prophylaxe der Risikogruppen. Weshalb?

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      am 17. Dez 2020 um 14:42 Uhr
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      Am 30.10.2020 hat Nationalrat Lars Guggisberg mit der Interpellation 20.4283 ‚Covid-19. Schwerere Krankheitsverläufe und erhöhte Sterblichkeit bei niedrigem Vitamin D-Blutspiegel‘ das Thema im Parlament traktandiert. Wir sind alle gespannt auf die Stellungnahme.

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    am 12. Dez 2020 um 11:06 Uhr
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    Weil bekanntlich in allen Ländern die Todesursache so viel wie möglich auf Corona geschoben wird, macht es tatsächlich Sinn nur die absolute Todesfälle zu zählen. Ich bin aber erstaunt dass eine andere Quelle, die genau dasselbe gemacht hat, auf ganz andere Zahlen kommt. https://corona-transition.org/in-der-schweiz-in-deutschland-und-in-osterreich-kann-bislang-von-einer
    Ich versuche mich so gut und objektiv wie möglich zu informieren denn die Grossmedien machen nur Angst und Propaganda. Wenn aber jetzt auch die alternative Medien so unterschiedlich berichten frage ich mich, worauf ich mich noch verlassen kann…

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    am 12. Dez 2020 um 11:26 Uhr
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    @Schoon. Andere Quellen, es sind ja die gleichen, kommen nicht auf ganz andere Zahlen. Unsere Grafik vergleicht nicht «einzelne Wochen», sondern die wöchentlichen Todesfälle über den ganzen Zeitraum von 10 Jahren. Zahlen einzelner Wochen willkürlich herauszupflücken, ist nicht seriös. Die anonym bleibenden «Profi-Journalisten» von Corona-Transition können nur mit Zahlenakrobatik zum Schluss kommen, «in der Schweiz kann bislang von einer Übersterblichkeit keine Rede sein». Beachten Sie auch, dass die von Ihnen angegebene Quelle den Stand vom 21 November angibt.

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    am 12. Dez 2020 um 15:05 Uhr
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    Ein Denkfehler, denn wir haben die Grippe Statistik seit März ohne Unterbruch weitet geführt und deshalb sind die 5000 Tote völlig abstrus und nichtssagend. bitte lernt endlich rechnen , bevor ihr Panik verbreitet

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    am 22. Dez 2020 um 18:44 Uhr
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    Der Vergleich mit Grippe hinkt. Bei Grippe werden nur die Toten gezählt die auch an Grippe ERKRANKT waren. Bei Corona musste der Verstorbene nur POSITIV GETESTET sein und schon gilt er als Corona Toter. Das ist absurd.

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