210808-NZZ

Die NZZ berichtete über Balkan-Reisende auf dem Flughafen Zürich: «Viele bringen das Coronavirus aus den Ferien mit – derzeit vor allem aus vier Ländern.» © nzz

Corona: Der Alarm zu den Intensivstationen war voreilig

Urs P. Gasche /  Seit keine Infizierten mehr aus dem Südbalkan zurückkehren, beruhigt sich die Lage in den Spitälern vorläufig wieder.

Tagelang überschlugen sich Schlagzeilen, die Spitäler würden insbesondere auf Intensivstationen wegen Corona bald an Belastungsgrenzen stossen. Bereits wurde verbreitet, es hätten Operationen verschoben werden müssen – ohne Angabe wie viele und welche. Die Forderung wurde laut, die Zertifikatspflicht auf Restaurants oder sogar Züge auszudehnen und in Schulen schweizweit Masken zu tragen. 

Am 1. September nun meldete das BAG, dass die Intensivstationen schweizweit zu 78 Prozent ausgelastet seien – ohne Aufstockung der Betten.

Gleichzeitig ging die Zahl derer, die wegen oder mit Corona hospitalisiert wurden, in den zuletzt erfassten zehn Tagen bis zum 26. August um ein ganzes Viertel zurückging. Die dunkelblaue Linie zeigt diesen jeweiligen 7-Tage-Durchschnitt.

Hosp. 100 T.1.9.21
Hospitalisierungen pro 100’000 Einwohner. Die fette Linie zeigt den jeweiligen 7-Tage-Durchschnitt. Die hellblauen Säulen zeigen die Tageseintritte. Die letzten Tage sind noch nicht vollständig erfasst.

Die Task Force liess verlauten, dass sich 40 Prozent der Hospitalisierten im Ausland angesteckt hätten, «zu 80 Prozent in Kosovo und Nordmazedonien». Sie kamen aus den Sommerferien zurück. Das Risiko im Südbalkan war bekannt, doch gab es für Einreisende keine – verhältnismässige – Testpflicht mit allfälligen Quarantänefolgen. Für die Rückkehrer aus den kommenden Herbstferien will der Bundesrat dies vielleicht doch ins Auge fassen. Alain Berset erklärte in der Sonntags-Zeitung: «Im Hinblick auf die Herbstferien müssen wir überlegen, was nötig ist. Da könnte auch die Reisequarantäne wieder eine Rolle spielen.»

Warum prognostizierte niemand, dass sich die Situation in den Spitälern wahrscheinlich wieder entspannt, sobald die sommerliche Rückkehrwelle aus Kosovo und Nordmazedonien vorbei ist? Erst nach tagelangen Schlagzeilen darüber, dass die Spitäler kurz vor einer Überlastung stünden, meinte Bundesrat Alain Berset am 29. August in der Sonntags-Zeitung: «Vielleicht verlangsamt sich die Entwicklung mit zunehmender Distanz zu den Sommerferien wieder, weil weniger Leute aus stark betroffenen Gebieten zurückkehren … Dann braucht es auch keine Ausweitung der Zertifikatspflicht.»

Vorläufig keine strikteren Massnahmen angezeigt

Einschneidende, freiheitsbeschränkende Massnahmen sind verhältnismässig, wenn aufgrund belastbarer Daten eine akute reale Gefahr besteht, dass Spitäler wegen Covid-19-Patienten überlastet werden. Im Zentrum steht eine mögliche Überlastung der Intensivstationen, so dass Spitäler beispielsweise Herz- oder Krebsoperationen wegen zu vieler Covid-19-Patienten aufschieben müssten. Ein solcher Engpass darf indessen nicht nur «wahrscheinlich» oder «nicht auszuschliessen» sein, sondern er sollte aufgrund belastbarer Daten «sehr wahrscheinlich» sein, um schärfere Massnahmen zu begründen.

Zwar zeigte die Statistik seit Anfang August eine steigende Zahl von Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. Die Erinnerung an den letztjährigen Herbst wurde wach. Doch im Unterschied zu damals ist heute mehr als die Hälfte der Bevölkerung voll geimpft, darunter hoffentlich die meisten Gefährdeten aller Altersklassen. «Hoffentlich» deshalb, weil die Daten über die Gefährdeten lückenhaft sind.

«Mit» Corona ist nicht immer «wegen» Corona

Einige Statistiken sind nicht nur lückenhaft, sondern sie erfassen relevante Indikatoren teilweise ungenügend. Beispielsweise wird bei den Diagnosen in Spitälern Covid-19 nicht klar abgegrenzt von anderen Erkrankungen oder sogar Unfällen. In seinen Situationsberichten gibt das BAG nur Hospitalisationen «im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung» bekannt. Entscheidend ist aber, wie viele Patienten «wegen» Corona in Spitälern behandelt werden und auf einer Intensivstation liegen. Wer statistisch nur «mit» Corona im Spital ist, ist es nicht immer «wegen» Corona, sondern aus einem anderen Grund und erhöht nicht unbedingt die Auslastung.

Ein prominentes Beispiel ist Beda Stadler, der in einem Spital wegen zwei Hirnoperationen in Behandlung war und erst im Spital zusätzlich mit Sars-Cov-2 angesteckt wurde. Covid-19 kam bei ihm als Komplikation dazu. In der BAG-Statistik werden er und andere ähnliche Fälle zu den «Corona-Patienten» auf Intensivstationen gezählt. 

Dass Beda Stadler kein Einzelfall ist, kann man aus der BAG-Statistik herauslesen: Sie zeigt, dass die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen zunahm, aber gleichzeitig die Zahl der Nicht-Covid-Patienten auf Intensivstationen merklich abnahm. Im Zeitraum vom 1. bis 24. August nahm die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen um 174 auf 219 zu (jeweils 15-Tage-Durchschnitt). Gleichzeitig nahm die Zahl der Nicht-Covid-19-Patienten im gleichen Zeitraum um 96 auf 443 ab (jeweils 15-Tage-Durchschnitt). Siehe die blaue Fläche in der Grafik.

Intensiv 1.9.21
Die absoluten Zahlen der Patientinnen und Patienten, die auf Intensivstationen liegen. Die fetten Linien sind die jeweiligen 15-Tage-Durchschnitte. Letzte Berechnung am 24. August (senkrechte rote Linie). Die Tageszahlen (dunkelgrau) zeigen seither keine Steigerung mehr, wobei die Zahlen vielleicht noch nicht vollständig erfasst sind. Der hellgraue obere Streifen zeigt die leeren Intensivbetten.

Diese Abnahme der Nicht-Covid-19-Patienten um fast 20 Prozent ist erstaunlich, weil bis zum 24. August (senkrechte rote Linie) keine Operationen aufgeschoben wurden. Die deutliche Abnahme der Nicht-Covid-19-Patienten kann verschiedene Gründe haben. Weder BAG noch Spitäler machen dazu belastbare Angaben. Einer der Gründe wird sein, dass etliche positiv getestete Patienten, gleich wie Beda Stadler, in der Statistik als Covid-19-Patienten erscheinen, obwohl sie nicht wegen Covid-19 auf der Intensivstation liegen. Nach verschiedenen Angaben stecken sich 10 bis 20 Prozent der Patienten erst bei anderen Behandlungen im Spital mit Sars-Cov-2 an. Sie zählen dann in der BAG-Statistik zu den «Covid-Patienten». Auch in der Vergangenheit, als die Ansteckungen in der Bevölkerung jeweils zunahmen, nahm auch die Zahl der «im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung» Hospitalisierten und Intensivbehandelten zu – und die Zahl der Non-Covid-19-Patienten ging statistisch meist leicht zurück.

Um Massnahmen gegen eine drohende Überlastung von Intensivstationen zu ergreifen, kommt es nicht auf die statistisch Zahl der dort positiv Getesteten an. Entscheidend muss vielmehr sein, wie sich die gesamte Auslastung der einzelnen Intensivstationen entwickelt. Die Gesamtauslastung nahm seit Anfang August tatsächlich merklich zu, aber doch weniger, als wenn man nur die Zahl der positiv Getesteten auf Intensivstationen, einschliesslich Fälle wie Stadler, angibt (Vergleich der beiden blauen Linien in der obigen Grafik). Mit solchen leichten Übertreibungen setzen Behörden und Experten ihre so wichtige Glaubwürdigkeit aufs Spiel.


Information primär an die Adresse ungeimpfter Risikogruppen

Das Risiko von Geimpften, an Covid-19 schwer zu erkranken, ist gegenwärtig kleiner als auf der Strasse mit dem Fahrrad oder dem Auto zu verunfallen. Bei den Ungeimpften ist das Risiko für gesunde Jugendliche und junge Erwachsene ebenso klein. Grösser ist das Risiko für ungeimpfte Ältere, die gesund und fit sind. Sehr gross ist das Risiko für Ältere, die an den bekannten Risikofaktoren Diabetes, Herz- oder Lungen- oder Nierenkrankheiten leiden oder stark übergewichtig sind. 

Deshalb lässt sich künftigen Spitalengpässen am besten vorbeugen, indem man die besonders gefährdeten Risikogruppen über deren stark erhöhtes Risiko einer schweren Erkrankung aufklärt und ihnen den grossen persönlichen Nutzen einer Impfung darlegt.

Aus eigener Verantwortung

Unter den Ungeimpften sind diejenigen deutlich stärker gefährdet, die an den genannten Vorerkrankungen leiden. Für die Spitalauslastung entscheidend ist deshalb, wie viele Gefährdete, die noch nicht geimpft sind (und noch nie angesteckt wurden), sich in den nächsten Wochen und Monaten anstecken – mit einem erhöhten Risiko, schwer zu erkranken.
Unter diesen ungeimpften Gefährdeten, die auch von Geimpften angesteckt werden können, gibt es solche, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, und solche, die sich nicht impfen lassen wollen. So oder so müssen vor allem die gefährdeten Ungeimpften aus eigenem Interesse und aus eigener Verantwortung vorsichtig sein: 

  • die Gesellschaft in geschlossenen und ungenügend belüfteten Räumen meiden
  • generell Abstand halten 
  • Masken tragen
  • Hygieneregeln einhalten. 

Weiterführende Informationen


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
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Zum Infosperber-Dossier:

Coronavirus_1

Coronavirus: Information statt Panik

Covid-19 fordert Behörden und Medien heraus. Infosperber filtert Wichtiges heraus.

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39 Meinungen

  • am 2.09.2021 um 11:21 Uhr
    Permalink

    Die Entwicklung auf den Intensivstationen ist, gelinde ausgedrückt, merkwürdig. Im Laufe der letzten 18 Monate wurden zwar mehr Spitalbetten bereitgestellt (von ca. 18’000 auf 22’000 gemäss Corona-Statistik des BAG), aber Intensivbetten abgebaut (ca. 30%, von 1100 auf 800).
    Und während die Zahl der corona-etikettierten Patienten auf den normalen Stationen im Vergleich zu den Fallzahlen eher rückläufig ist, steigt im Verhältnis die Zahl der corona-etikettierten Patienten auf den Intensivstationen. Mehr schwere Fälle? Mehr Coronafälle auf den Intensivstationen müssten zu mehr Corona-Todesfällen führen. Das Gegenteil ist der Fall. Todesfälle nehmen tendenziell ab.
    Behandelt man corona-etikettierte Patienten unnötigerweise auf Intensivstationen?

    2
    • am 2.09.2021 um 13:03 Uhr
      Permalink

      Wie lange geht es noch, bis auch der Letzte begriffen hat, dass das Problem auf den Intensivstationen nicht von der Zahl der Betten sondern von der Zahl des verfügbaren, speziell ausgebildeten Personals abhängt? Die Zusatzausbildung dafür dauert 3(!) Jahre. Da sind Schnellschüsse nicht möglich.

      12
    • am 2.09.2021 um 14:06 Uhr
      Permalink

      Das ist Augenwischerei. Man hätte problemlos Personal spezifisch für Corona-Patienten ausbilden können. Die müssten dieses Behandlungsprotokoll beherrschen und nicht alle anderen auch noch.

      3
    • am 2.09.2021 um 14:52 Uhr
      Permalink

      Wissen Sie das oder behaupten Sie das einfach? Corona-Patienten leiden bekanntlich an sehr unterschiedlichen Ausprägungen ihrer Krankheit. Es geht hier nicht nur um ein paar Handgriffe.

      8
    • am 2.09.2021 um 14:35 Uhr
      Permalink

      Im April 2020 konnten die Intensivstationen ein Maximum an Intensivbetten inklusive Personal zur Verfügung stellen. Es waren 1500. Der normale Bestand der zertifizierten Intensivbetten beträgt schweizweit rund 800. Es kann nicht sein, dass das Personal heute nicht wenigstens für 1000 Intensivbetten vorhanden wäre.

      2
    • am 2.09.2021 um 14:57 Uhr
      Permalink

      Es bleibt die Frage offen, ob dafür 2020 auch wirklich genügend Personal vorhanden war. Ich habe jedenfalls immer wieder (in seriösen Medien!) davon gelesen, dass die notwendige Anzahl Pflegepersonal pro Patient damals unter dem Notwendigen lag. Und die grosse Zahl von Kündigungen oder Änderungskündigungen (wegen eines tieferen Pensums) spricht eindeutig dafür, dass das Personal überlastet war und es nicht schafft, ein zweites Mal derart überfordert zu werden.

      8
    • am 2.09.2021 um 15:21 Uhr
      Permalink

      Warum kann das nicht sein? Wenn Sie meinen Post von vorhin gelesen und publiziert hätten, wäre es klar. Es gab viele Kündigungen und Pensenreduktionen.

      7
    • am 2.09.2021 um 14:52 Uhr
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Custer, ich unterlasse es jetzt, in Ihren Tonfall zu verfallen (-;.

      Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass SGI zertifizierte IPS Betten inklusive Personal gezählt werden.
      https://www.sgi-ssmi.ch/de/zertifizierte-is.html

      Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass die Schweiz normalerweise über ca. 1000 solcher zertifizierten IPS Betten verfügt.
      https://www.medinside.ch/de/post/statistiken-zu-intensivbetten-sorgen-fuer-verwirrung

      Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass die Schweiz gemäss BAG aktuell gerade mal über ca. 840 solcher IPS Betten verfügt.
      https://www.covid19.admin.ch/de/hosp-capacity/icu

      Wir haben also deutlich weniger zertifizierte Betten als üblich. Was der Grund auch immer sein mag, Fakt ist: In der Schweiz werden während Corona IPS Betten abgebaut, die in normal Zeiten zur Verfügung stehen, inklusive Personal.

      1
    • am 2.09.2021 um 20:28 Uhr
      Permalink

      @ Custer: Natürlich hätte man seit 1 1/2 Jahren Spitzenkapazitäten speziell für Covid ausbauen können, notfalls auch mit Unterstützung von Sanitäts- und Spitalsoldaten. Diesen werden für die Behandlung von Kriegsopfern ausgebildet, aber bei Covid sollen plötzlich alle die Hände in den Schoss legen? Ein seltsames Land. In Schweden wurde in der Nähe von Stockholm eine eigene Covid-Klinik eingerichtet mitsamt Beatmungsgeräten, die dann aber gar nicht benötigt wurde, soweit ich weiss.

      Der Bundesrat hat sich jetzt vorerst beruhigt. Fast hätte er wegen ein paar Kosovo-Urlaubern die Schweiz gespalten und die Gastro zerstört. Und man sieht ja übrigens in Israel, wie gut dieses Zertifikat funktioniert hat, nämlich überhaupt nicht. Dies auch als Info an Hr. Gasche.

      2
    • am 2.09.2021 um 22:32 Uhr
      Permalink

      Vor 1 1/2 Jahren (Anfang März 2020) wusste man noch kaum, wie man mit dem Virus umgehen soll. Man hatte keine Ahnung, wie lange das dauern könnte usw. Der Einsatz von Sanitäts- und Spitalsoldaten ist wenig hilfreich. Denn entweder sind das medizinische Laien oder sie stammen aus Pflegeberufen wo sie während ihrer militärischen Ausbildung einfach fehlen. Und der Aufbau von Kliniken samt Beatmungsgeräten nützt rein gar nichts, wenn das entsprechend ausgebildete Personal fehlt. Im Gegensatz zu 2020 ist deren Motivation für einen weiteren Einsatz mit unzähligen Überstunden zudem sehr begrenzt wenn sie vor allem uneinsichtige, nicht geimpfte Patienten zu betreuen haben. Deshalb dürfte die Personalkapazität in den IPS laufend abnehmen und Menschen, die ihre Krankheit nicht hätten verhindern können (z.B. Krebspatienten) können nicht adäquat behandelt werden. Man kann die Welt nicht einfacher reden als sie ist!

      4
    • am 3.09.2021 um 09:12 Uhr
      Permalink

      Es ist kein neues Phänomen, dass voll ausgebildetes Personal den Pflegeberuf verlässt. Die grosse Belastung durch den Beruf an sich mag ein Grund sein, aber es ist sicher nicht der einzige.
      Immer wieder hört man von miesem Arbeitsklima am Spital. Immer wieder hört man, dass Mitarbeiter ohne «Dr. med.» von oben herab behandelt und nicht ernst genommen werden. Das trifft sicher nicht auf alle Spitäler bzw. Abteilungen zu, aber auf etliche schon.
      Gab es denn im letzten Jahr Bemühungen, solche Missstände zu beheben? Hat irgendjemand etwas von Lohnerhöhungen beim Pflegepersonal gehört, oder von sonstigen Verbesserungen der Rahmenbedingungen?
      Aber vielleicht ist das alles ja gar nicht erwünscht. Im Zuge der ökonomisierung des Gesundheitswesens gilt wohl dort jetzt auch «lean production»: Alles bestens auf den Normalfall hin optimiert, keine teuren Reserven.

      1
    • am 3.09.2021 um 13:38 Uhr
      Permalink

      @ Custer: Ganz schwache Argumentation, das merken Sie doch selbst. Natürlich hätten wir problemlos die Kapazitäten temporär aufstocken können, Schweden und viele andere haben das vorgemacht. Sani-Soldaten, Pfleger aus anderen Bereichen, sogar Studenten, es wäre kein Problem. Mein Eindruck: Sie projizieren eine persönliche Angst auf die gesamte Gesellschaft. Nach dem Motto: Schafft nicht mehr Kapazitäten, sondern schliesst und zerstört alles. Es ist ja verständlich, aber so kann eine Gesellschaft nun mal nicht funktionieren.

      1
    • am 4.09.2021 um 09:10 Uhr
      Permalink

      Zunächst: Solche saublöden Unterstellungen gehören nicht in eine solche Diskussion. Wo habe ich geschrieben, dass ich alles zerstören möchte?

      Sie haben offenbar keine Vorstellungen, wie hoch-qualifiziert Pflegende in den IPS sein müssen. Sie müssen nicht nur als Pflegende ausgebildet sein sondern eine mehrjährige Zusatzausbildung machen. Irgendwelche dahergelaufenen Hilfspersonen bringen da rein gar nichts. Ich wünsche Ihnen jedenfalls nicht, dass Sie jemals von solchen Leuten in einer IPS gepflegt werden müssen.

      2
  • am 2.09.2021 um 12:10 Uhr
    Permalink

    «Weder BAG noch Spitäler machen dazu belastbare Angaben. Einer der Gründe wird sein, dass etliche positiv getestete Patienten, gleich wie Beda Stadler, in der Statistik als Covid-19-Patienten erscheinen, obwohl sie nicht wegen Covid-19 auf der Intensivstation liegen.» – Diese Intransparenz zeigt doch deutlich auf, dass sich mit Zahlen eine vorsätzliche Politik begründen lässt. Durch Umlagerung von beliebigen Patienten auf die Intensivpflege (sie müssen nicht einmal positiv sein) lässt sich ein gewünschter Notstand herbeiführen der die bereits angedrohten Aktionen begründet. – Der ultimative Lügendetektor in dieser «Pandemie» ist für mich nur eine Zahl: Welche Spitalkapazitäten wurden in den letzten 20 Monaten gemäß der Erfordernissen dieser Epidemie zusätzlich bereitgestellt??

    5
    • am 2.09.2021 um 14:41 Uhr
      Permalink

      Ihre Angabe, es könnten beliebige Patienten auf Intensivstationen verlegt und damit ein gewünschter Notstand herbeigeführt werden, ist aus der Luft gegriffen und trifft nicht zu. Ihre Darstellung ist eine ehrverletzende Beleidigung der zuständigen Ärztinnen und Ärzte.

      5
    • am 2.09.2021 um 17:32 Uhr
      Permalink

      Zur Präzisierung: An der Integrität der behandelnden Ärzte und deren Fachvorgesetzten zweifle ich nicht. Wie alle Arbeitnehmer unterstehen aber auch sie einer Befehlshierarchie die bis in die Politik hinaufreicht. Im Blick auf die weltweite Instrumentalisierung des Gesundheitswesens schliesse ich nichts mehr aus. Hoffe aber das Beste.

      3
  • am 2.09.2021 um 12:11 Uhr
    Permalink

    Danke, ein guter Bericht. Eine fatale Situation. Diejenigen welche am meisten gefährdet sind, sind auch diejenigen, welche am meisten an Nebenwirkungen des experimentellen mRna Botenstoffes erkranken oder versterben könnten. Obwohl es mindestens 2 Impfstoffe gibt, welche den Namen Impfstoff auch verdienen, sind diese in der Schweiz nicht erhältlich. Mann müsste in eine der 70 anderen Nationen reisen, wo diese schon lange angewendet werden, um diese zu bekommen. Sie haben die geringere Nebenwirkungsgefahr als die mRna Vakzine. (Siehe Vorträge von Dr. Dr. Prof. Haditsch und andere seines Kalibers, siehe chinesische inaktivierte Vakzine, siehe Dr. Stöckers proteinbasierte Lübecker Impfung, usw.) Die mRna Grosskonzerne unterdrücken mit Fördergeldern jede andere Form von Vakzinierungen in der EU, der Schweiz und der Usa. Die Konzerne entscheiden, nicht unsere Regierung. Wer schon angeschlagen ist, an Autoimmunkrankheiten leidet, am Allergien leidet, sollte keine Risikoimpfung nehmen, sondern das altbewährte, klassische Impfsystem. Die mRna Vakzine können nur im besten Falle einen schweren Verlauf verhindern. Sie verhindern keine Ansteckungen, keine Weitergabe, und wirken zeitlich nur beschränkt bis zur nächsten Mutation. Die Propaganda für mRna Vakzine steht in keinem Verhältnis zu dem, was diese zu bieten haben. Mind. 5% in der Schweiz können sich nicht impfen lassen, weil die mRna bei ihnen kritisch wären. Ich fordere Zulassung des chin. inaktivierten, WHO empfohlenen Vakzins.

    3
  • am 2.09.2021 um 14:15 Uhr
    Permalink

    Herzlichen Dank Herr Gasche für den erneut sehr guten Artikel.

    Ich habe eine Frage an Sie, die Sie vielleicht beantworten können. Eigentlich ist es eine Frage ans BAG bezüglich der Daten auf https://coronaimpfstatus.wordpress.com/. Dort werden die Rohdaten zum Download zur Verfügung gestellt. Es gibt zwei Zeitreihen, die gleich benannt sind, aber unterschiedliche Werte haben. Gemäss den Daten, die Sie oben grafisch zeigen, lagen per 31.8.2021 201 Covid19-Patienten in den ICU. Es gibt aber auch jeweils eine andere Datenreihe, gemäss dem es per 31.8.2021 269 ICU_Covid19Patients gab. Diese zweite Zahl wird meist auch in den meisten Zeitungen erwähnt (bsp. https://www.nzz.ch/panorama/coronavirus-in-der-schweiz-die-wichtigsten-grafiken-ld.1542774#subtitle-situation-auf-den-intensivstationen-und-bersterblichkeit-second). Bei dieser anderen Zeitreihe ist auch der von Ihnen andernorts angesprochene «Wochenend-Effekt» kleiner.

    Wissen Sie, was die eine bzw. die andere Zahl bedeutet bzw. was der Unterschied ist?

    0
    • am 2.09.2021 um 14:17 Uhr
      Permalink

      edit: 264 (nicht 269) in der einen Zeitreihe vs. 201 in der anderen Zeitreihe

      0
    • am 3.09.2021 um 10:02 Uhr
      Permalink

      201 ist der Tageswert am 31.8.21 (eingegangene Meldungen «nfp»). 264 ist der in der Karte verwendete Durchschnittswert («fp7d»). Dieser Wert wird verwendet, um die Schwankungen der Meldungen zu berücksichtigen.

      BAG :
      «Aufgrund der unterschiedlichen Meldezeiten und -abläufe können die hier dargestellten Zahlen von den Zahlen anderer Institutionen abweichen.»

      Das BAG gibt die Beschreibung der Daten auf
      https://www.covid19.admin.ch/de/hosp-capacity/icu
      letzter Abschnitt «Zeitliche Entwicklung der Auslastung»., v.a. unter «Gesamte Spitalkapazität».

      0
    • am 3.09.2021 um 14:25 Uhr
      Permalink

      Vielen Dank Herr Hunkeler.

      Ich habe mit der Suche nach «fp7d» folgende Erklärung gefunden unter https://www.covid19.admin.ch/api/data/documentation/models/sources-definitions-hospcapacitydailyincomingdata-properties-type_variant.md :

      «fp7d The latest reported data is considered valid for 7 days and the latest values are forward propagated for 7 days on each record.
      nfp Reported date is only valid for the current day, no forward propagation is done. Each record reflects the data reported for that specific day.»

      0
  • am 3.09.2021 um 10:14 Uhr
    Permalink

    In letzter Zeit werden gehäuft Informationen zu den Patienten auf den Intensivstationen gestreut: Dass ein Teil davon gar nicht so alt sei, dass im Spital XY alle ungeimpft seien, u.s.w.
    Die Gemeinsamkeit dieser anekdoteischen Meldungen ist, dass sie sehr punktuell sind und dass sie meist auf der Beobachtung einer einzelnen Person beruhen.
    Solche Informationen sind unbefriedigend, weil sie, je nach dem, wie sie ausgewählt werden, ein stark verzerrtes Bild liefern. Da muss nicht einmal böse Absicht dahinter stecken. Menschen wählen intuitiv lieber jene Informationen aus, welche ihre eigene Sichtweise unterstützen.
    Gibt es zuverlässige und flächendeckende Informationen zu Alter, Vorerkrankungen, Verweildauer und Überlebenschancen der Patienten auf den Intensivstationen?

    0
    • am 3.09.2021 um 11:58 Uhr
      Permalink

      Diese Daten sind publiziert, wenn auch nicht in einer besonders «user-freundlichen» Weise.

      Das Durchschnittsalter der Hospitalisierten lag bis Februar 2021 über 70 J.
      Schon im April sank dieser Wert auf eta 63 J, Ende August liegt er unter 55 Jahren.

      Machten im Januar/Februar «80+» Patienten noch mehr als 35% aller Hospitalisieren aus, liegt dieser Wert Ende August bereits unter 10%. Zw. Februar und April halbierte sich der «Marktanteil» dieser Altersgruppe, was wohl als Erfolg der Impfkampagne interpretiert werden kann.

      Der Anteil Hospitalisierter der Altersgruppe 50-59 Jahre stieg von Januar bis August von 10% auf 21%, knapp vor der Altersgruppe 40-49J mit 19.6% (von 5.5% im Januar).

      Positive Test-Resultate betrafen im Januar Leute mit einem Durchschnittsalter von 46 Jahren. Ende August liegt dieser Wert bei 31 Jahren.
      Die Altersgruppe 10-19J hatte im Januar einen Anteil «positiver Tests» von 9.4%. Ende August sind es 21.7%. Dies ist nunmehr die grösste der erfassten Altersgruppen.

      Die Altersgruppen 10-39J haben Ende August einen «Markanteil» von 59.5%. Ihr Anteil in der Bevölkerung liegt bei 36%.

      0
    • am 3.09.2021 um 14:11 Uhr
      Permalink

      Danke für die Informationen!
      Betreffen diese die Hospitalisierten generell (die Altersangaben dazu sind auch auf der SRF-Seite sichtbar), oder betreffen sie die Patienten der Intensivstationen? Bei den Todesfällen ist die Altersgruppe 80+ ja immer noch klar am schwersten betroffen.
      Die ganzen Diskussionen rund um die Überlastung der Spitäler betreffen ja weitgehend die Intensivstationen. Bei den weniger schwerwiegenden Fällen sind offenbar die Kapazitäten nicht so kritisch.

      1
    • am 4.09.2021 um 08:40 Uhr
      Permalink

      Diese Zahlen betreffen die Neuhospitalisierungen ohne Angabe des Schweregrades der Erkrankung.
      Die Zahlen zur Spitalkapazität machen diese Unterscheidung, enthalten aber keine Angaben zu den Altersklassen.

      Mit freundlichen Grüssen, Josef Hunkeler

      0
    • am 3.09.2021 um 23:57 Uhr
      Permalink

      Die Daten zum selber stöbern finden Sie hier
      https://www.covid19.admin.ch/de/overview
      ganz unten rechts auf der Seite: Daten als.csv diese herunterladen und mit z.B. LibreOffice öffnen (Excell)
      Zahlen zur Bevölkerung im Allgemeinen finden Sie auf der Seite des Bundesamtes für Statistik (BFS)

      0
  • am 3.09.2021 um 10:51 Uhr
    Permalink

    Apropos vorhandene Spitalkapazitäten: Warum ist es möglich, dass gerade jetzt in der Ostschweiz für die Regionen wichtige Spitäler geschlossen werden (können)?

    Apropos seriöse Medien: Warum liefern die «seriösen» Medien – dazu zähle ich auch die SRG – seit etwa zwei Jahren keine kritischen Beiträge zu Corona? Es liesse sich so vieles hinterfragen! Wir bekommen täglich nur noch den Einheitsbrei der Regierungen und der von ihnen befragten «Experten» zu hören. Danke an U.P. Gasche und Info Sperber für diesen Beitrag.

    1
  • am 3.09.2021 um 14:55 Uhr
    Permalink

    Von wegen voreilig: Soeben sind auch die Intensivstationen im Kanton Bern voll:
    https://www.20min.ch/story/was-sagt-der-kanton-bern-zur-corona-situation-254161861701
    Die Epidemie geht selbstverständlich auch ohne Reiserückkehrer weiter.

    Ich habe in Intensivstationen in Genf und Bern als Arzt gearbeitet: Alle Mitarbeiter in Intensivstationen werden mit grösstem Respekt behandelt, denn ohne sie geht überhaupt nichts. Intensivstationen sind personalintensiv und teuer und man kann sie nicht dauernd am anschlag betreiben. Bei dauernder Vollbelastung brennt das Personal aus und läuft davon. Diese Überlastung ist nur noch absurd und ärgerlich, wenn sie von Patienten kommt, die sich mit Impfen ohne weiteres hätten schützen können. Und die Nebenwirkungsfantasien der Impfgegner sind nichts im Vergleich zur realen Krankheit.

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    • am 4.09.2021 um 01:39 Uhr
      Permalink

      @Lukas Fierz Bitte sagen Sie dies doch dem Bundesrat und der Task-Force. Denn es gibt in der Schweiz keinen Impfstoff, sondern nur 2 mRna Botenstoffe mit erheblichem Nebenwirkungsrisiko. Tausende mit Polyallergien und Autoimmunkrankheiten warten darauf, dass das BAG sein Versprechen einlöst, und ab September den Novavax proteinbasierten Impfstoff zulässt. In anderen Nationen können die Bürger aus 8 Vakzinen welche wirklich solche sind, selber nach Beratung auswählen. (Beispiel Sinovac von Sinopharm und ein zweiter inaktivierter Impfstoff, 1.3 Milliarden x verimpft in 70 Nationen, mitunter von Aerzte ohne Grenzen welche überwiegend diesen bevorzugen) Doch irgend jemand bekommt wohl ganz viel Geld dafür, das man die Schweizerlein nur mit experimentalen Botenstoffen Typ mRna versorgt, und mit hartem Marketing Druck aufbaut, Side-Effekte vertuscht durch schnelles Verbrennen nach dem Tode (So wie bei meiner Mutter, welche 7 Wochen nach dem zweiten Picks am Morgen tot im Bett lag) damit ja keiner auf die Idee kommt, zum Abschluss noch ein Blutbild zu machen. Oder arbeiten Sie für die mRna Lobby? Wenn nicht, so sollten sie sich auch darüber beschweren über den kürzlichen Abbau von Intensivbetten. Auch können Sie auf dem Arbeitsamt mal anfragen, wie viele das Schlange stehen für ihren Job, an Personal fehlt es nämlich nicht. Warum erzählen Sie uns nicht, wie viele auf der Intensivstation 2x mit mRna behandelt sind? Oder verstösst dies gegen die Schweigevereinbarung?

      1
    • am 4.09.2021 um 09:06 Uhr
      Permalink

      Apropos Intensivstationen Kanton Bern: Bern hat gemessen an der Bevölkerung knapp halb so viele Plätze auf Intensivstationen wie der Kanton Tessin. Solche Fehler der Vergangenheit kann man nicht von heute auf morgen beheben, aber man sollte sie heute schon ansprechen.
      Die Spitaleinweisungen schweizweit sind seit rund einer Woche rückläufig. Der 14-Tage-Schnitt lag im Moment des Maximums bei knapp 70 pro Tag. Im November lag dieser Wert bei knapp 240 pro Tag (https://www.srf.ch/news/schweiz/taeglich-aktualisierte-grafiken-so-entwickeln-sich-die-corona-zahlen-in-der-schweiz). Natürlich war die Situation damals sehr kritisch, aber meines Wissens landeten keine Intensivpatienten auf der Strasse. Die Spitäler verzichten konsequent darauf, solche Widersprüche aufzulösen. Lieber übt man sich in Alarmismus mit Bildern von dem Ort, wo es gerade am kritischsten ist.

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    • am 4.09.2021 um 13:54 Uhr
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      Die IPS Auslastung beträgt im Kanton Bern 95% – Das ist die einzige zuverlässige Information die ich hier entnehmen kann. Was diese Auslastung mit der Impfung zu tun hat, ist im Nebel und wäre Gegenstand genauerer Abklärungen. Bevor auf Alarmismus gemacht wird oder politische Kurzschlüsse gezogen werden, sind die gesamt-schweizerischen IPS Kapazitäten zu berücksichtigen. In gewissen Regionen würde man eine etwas höhere Auslastung schon aus rein wirtschaftlichen Gründen begrüßen. Unsere kurzen Transportwege ermöglichen eine gute Kooperation.

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  • am 4.09.2021 um 04:48 Uhr
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    Aus dem US Fernsehen eine Pfizer Whistleblowerin und Wissenschaftlerin. Diese 50 Minuten Doku könnte, wenn das wahr ist, alles sagen was zu sagen wäre. Wenn sie morgen noch nicht tot sind.
    Der Film ist auf deutsch begleitend übersetzt. https://www.bitchute.com/video/Ge7PQZoNV37h/
    Ich empfehle, einen Brechkübel bereit zu stellen, falls ihnen übel wird.

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  • am 4.09.2021 um 07:50 Uhr
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    @ L. Fierz: Die reale Krankheit? Die reale Krankheit treffen Sie nicht auf den Intensivstationen an. Dort treffen Sie eine extrem kleine Gruppe der Bevölkerung, welche altersbedingt, vorerkrankungsbedingt oder durch Selbstverwahrlosung einen sehr seltenen, schweren Verlauf haben.
    Die reale Krankheit ist für 99% der Bevölkerung maximal eine Grippe. Real ist, dass in eineinhalb Jahren mit/an Covid gerade einmal 0,12886% der Bevölkerung verstorben sind.
    Ihr Kommentar Herr Fierz zeigt sehr schön auf, wo der Hund begraben liegt: falscher Fokus. Wenn der Blick meldet, dass von 5 Patienten auf der IPS der Insel einer stirbt, dann kann man tatsächlich, wie Sie, den Kopf verlieren. Rechnet man dann aber aus, wie hoch die eigene Wahrscheinlichkeit ist, auf einer IPS zu landen, geschweige dort zu versterben, dann fragt man sich, wie zum Teufel immer noch an der ausserordentlichen Lage festgehalten werden kann. Antwort: falscher Fokus.
    «Wer besitzen will, muss leiden, nur wer nichts hat, kann glücklich sein.» Wir Schweizer ersaufen im Materiellen und erleiden daher das grösst mögliche Leid: Ohne wirklichen Grund in totaler Angst leben zu müssen.
    Es gibt sie eben doch, die ausgleichende Kraft. Wer sich dieser Kraft unterwirft, der legt seinen Fokus richtig. Und schliesslich beginnt das Präambel unserer Verfassung mit dem Satz: Im Namen Gottes dem Allmächtigen. Wir müssen nichts neu erfinden, es ist alles schon da; die Türe zum Leben ist stets offen, man muss nur durchgehen…

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  • am 4.09.2021 um 09:16 Uhr
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    «Voreilig» erscheint mir ein Artikel, der aufgrund eines kurzfristigen Rückganges (10 Tage) der Hospitalisierten sagt, die Lage in den Spitälern beruhige sich wieder.

    Nun wurden ja laut mehreren Spitälern bereits wieder Operationen verschoben. Ich würde es begrüssen, Herr Gasche, wenn Sie dort nachfragen , welche und wieviele das sind, falls Sie diesen Angaben nicht trauen bzw. es genauer wissen wollen!

    Dass ein gewisser Anteil an Corona-Fällen (10-20 % ) nicht wegen, sondern mit Corona im Spital behandelt wird, wurde auf Infosperber schon x-Mal angesprochen und ist sicher korrekt. Dies sollte nun bekannt sein. Diese Wiederholungen tragen meiner Meinung nach nicht mehr viel zur Diskussion bei. Eine interessantere Frage wäre, wie viele dieser Fälle eine zusätzliche Behandlung wegen Corona benötigen oder eben nicht

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    • am 4.09.2021 um 09:48 Uhr
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      Der Knick nach unten in der Kurve der Covid-Hospitalisierungen während mehrerer Tage zeigte eine Trendumkehr an. Seither nehmen die Covid-Spitaleintritte auch weiter ab. Es kommen auch nur noch wenige Leute aus dem Südbalkan und einigen anderen Hotspots zurück. Deshalb war dieser Rückgang zu erwarten. – Wir werden weiterhin darauf hinweisen, dass nicht alle Covid-Patienten in der Spitalstatistik wegen Covid-19 behandelt wurden und werden – bis die Spitäler die nosokomialen Fälle bekannt geben (Ansteckung erst einige Tage nach Spitaleintritt).

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  • am 4.09.2021 um 10:04 Uhr
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    Sollte man diese Diskussion nicht langsam stoppen? Seit der Artikel geschrieben wurde, hat sich bereits wieder einiges geändert. Deshalb dreht sich diese «Diskussion» immer stärker im Kreis.

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  • am 4.09.2021 um 13:41 Uhr
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    Genau, Herr Gasches Bericht ist voreilig. Es ist wichtig, dass die Spitäler sich früh melden, wenn sie sehen, dass es Richtung Überlastung führt.
    Momentan fliegen die Repatriierungs Helis über uns und wer weiss schon wie lange diese Leute IPS benötigen?
    Nach normalen OPs nur wenige Tage, aber mit Covid Delta und jüngern Alters… die Verweildauer müsste Herr Gasche mitrechnen wenn er den Knicks in der Kurve so genau interpretieren will.

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  • am 5.09.2021 um 17:09 Uhr
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    WIR SCHLIESSEN DIE DISKUSSION AB. BESTEN DANK FÜR ALLE ANREGUNGEN UND WIDERREDEN.
    DIE REDAKTION

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