FDP-Nationalrat Kurt Fluri.

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Corona: Die Angst vor Ungeimpften ist unbegründet

Urs P. Gasche /  Geimpfte sind vor schweren Erkrankungen fast ganz geschützt. Und die Spitäler sind von einer Überlastung weit entfernt.

Trotzdem häufen sich die Forderungen: 

  • «Restaurantbesuche eventuell nur noch mit Covid-Zertifikat»
    sagt Anne Lévy, Direktorin BAG
  • «Zutritt zu kleineren Veranstaltungen und zu Arbeitsplätzen nur noch mit Covid-Zertifikat»
    fordert Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Impfkommission
  • «Generelle Aussperrung Ungeimpfter von Restaurants und Veranstaltungen»
    verlangt FDP-Nationalrat Kurt Fluri
    (Alle Zitate laut NZZ vom 22. Juli)

Hinter diesen heftig diskutierten Forderungen können – rational gesehen – wohl nur drei unterschiedliche Motive stecken:

  1. Die Geimpften befürchten, von Ungeimpften angesteckt zu werden. Deshalb wollen sie möglichst keinen Ungeimpften begegnen.
  2. Behörden und Experten glauben selber nicht an ihre öffentlichen Aussagen, dass die Corona-Impfungen in allen Altersgruppen sehr wirksam sind.
  3. Behörden und Experten befürchten, die Delta- oder eine andere neue Variante des Virus könnte sich unter Ungeimpften exponentiell verbreiten und die Spitäler wieder überlasten.

Was davon zutreffen dürfte und was nicht, und wo Unsicherheiten bestehen, soll im Folgenden nach dem aktuellen Stand des Wissens dargestellt werden.


1. und 2.:  Die Angst vor Ansteckung

Wie gross das Risiko für Geimpfte ist, sich erneut mit Sars-Cov-2 anzustecken, hängt wesentlich davon ab, wie gut die Impfungen auch gegen die neuen Varianten schützen. In Israel und den USA – wo dies statistisch erfasst wird – werden überraschend viele Geimpfte wieder positiv getestet. Auch an Schweizer Testorten ist zu erfahren, dass sowohl ein- wie auch zweimal Geimpfte immer mal wieder positiv getestet wurden. Genaue Zahlen sind erstaunlicherweise weder beim BAG noch bei der Task Force erhältlich.

Doch Meldungen wie beispielsweise «viele Geimpfte wieder infiziert» oder «immer mehr neue Fälle unter Geimpften» verunsichern oder verängstigen die Bevölkerung unnötig. Denn es handelt sich lediglich um positive Testresultate. Diese sind aber so lange irrelevant, als die erneuten Virenübertragungen bei den Geimpften zu keinen oder höchstens zu unbedeutenden Symptomen führen, jedoch zu keinen schweren Krankheitsverläufen. Berichte über neue «Ausbrüche» unter Geimpften würden «keinesfalls bedeuten», dass die Impfung nicht wirke, erklärte denn auch Anthony S. Fauci am 22. Juli: «Der Erfolg der Impfungen liegt darin, dass sie Erkrankungen verhindern.» Fauci ist der oberste Pandemiebeauftragte von US-Präsident Joe Biden.

Nach heutigem Wissen haben Geimpfte auch nach einer Infektion mit der Delta-Variante ein sehr geringes Risiko, schwer zu erkranken oder hospitalisiert zu werden. «Ganz ausgeschlossen» ist nie etwas. Aber Massnahmen für die Allgemeinheit können sich nicht auf extreme Ausnahmefälle stützen.

Es ist ein berechtiges Anliegen der Geimpften, sich wieder frei bewegen zu können. Denn die Geimpften sind nach Angaben der Nationalen Covid-19 Science Taskforce für mindestens zwölf Monate vor ernsthaften Erkrankungen geschützt. Es gibt also nach heutigem Wissen keinen rationalen Grund, dass die Geimpften vor Ungeimpften Angst haben – jedenfalls nicht mehr Angst als vor anderen Risiken und Gefahren, denen sie täglich begegnen. Das Restrisiko für die Geimpften, erneut schwer krank zu werden, ist gesamtgesellschaftlich zu gering, um Ungeimpften den Besuch von Restaurants oder von Veranstaltungen zu erschweren oder sogar zu verbieten.[1]

Die Meinung von Geimpften, die finden, wenn sie schon das Risiko einer Impfung eingingen, dann müssten sie gegenüber Ungeimpften bevorzugt werden, kann keine Massnahmen rechtfertigen.


2. Delta-Variante könnte zu Spitalüberlastungen führen

Für die Ungeimpften andererseits ist die Wahrscheinlichkeit gross, sich spätestens im nächsten Winter an Veranstaltungen, in Restaurants oder bei Ansammlungen in geschlossenen Räumen mit der Delta-Variante des Virus anzustecken. Doch ein Risiko, schwer zu erkranken und sogar hospitalisiert zu werden, besteht unverändert fast nur bei Personen in sehr hohem Alter oder mit schweren Vorerkrankungen wie beispielsweise Diabetes, Herz- oder Lungenkrankheiten.[2]

Entscheidend für Prognosen über künftige Spitalüberlastungen ist deshalb, wie gross der Anteil dieser ungeimpften Risikopersonen in den verschiedenen Altersgruppen noch ist – und wie viele dieser Personen sich im Ernstfall für eine Hospitalisation entscheiden würden. Doch ausgerechnet zu dieser wichtigen Frage, dem Anteil der ungeimpften Risikogruppen, haben weder Behörden noch die Task Force repräsentative Zahlen erfasst oder wissenschaftliche Abklärungen in Auftrag gegeben. 

Kürzlich verbreitete die Task Force medienwirksam, dass eine vierte Welle zu noch mehr Hospitalisierungen führen könne als die zweite Welle. In ihren Berechnungen ging sie aber davon aus, dass der Anteil der besonders gefährdeten ungeimpften Risikogruppen in den verschiedenen Altersklassen immer noch gleich gross ist wie vor der Impfkampagne. Die Tatsache, dass der Anteil der Risikogruppen nach der Impfkampagne kleiner geworden ist, ignorierte die Task Force kommentarlos.

Es ist wahrscheinlicher, dass sich in allen Altersklassen vor allem jene Leute haben impfen lassen, die wegen Vorerkrankungen oder starkem Übergewicht ein viel höheres Risiko haben, wegen Covid-19 schwer zu erkranken. Für diese Risikogruppen ist der persönliche Nutzen der Impfung ungleich grösser als für Gesunde. Aus diesem Grund hatten sie bei den Impfungen auch Vorrang, als die Impfstoffe noch knapp waren.

Behörden und Experten unterlassen es jedoch, ihre gegenwärtigen Impfaufrufe und Impfkampagnen prioritär an die Risikogruppen zu richten. Sie betonen nicht, dass von allen schweren Covid-19-Erkrankungen zu 80 bis 90 Prozent Personen mit Vorerkrankungen betroffen sind, und erwecken den falschen Eindruck, dass das Risiko von Covid-19 für alle Menschen etwa gleich sei.

Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, sind eine ganz kleine Minderheit. Alle anderen Männer und Frauen mit einem erhöhten Risiko, an Covid-19 schwer zu erkranken, hatten in der Schweiz inzwischen die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Die meisten werden es im eigenen Interesse getan haben, auch wenn keine Erhebungen dazu vorliegen. Das macht es eher unwahrscheinlich, dass die weitere Ausbreitung des Virus zu Engpässen in Spitälern führen wird.

Um freiheitsbeschränkende Massnahmen für Ungeimpfte zu rechtfertigen, genügt die blosse Möglichkeit einer Überlastung des Gesundheitssystems nicht. Die Behörden müssen begründet darlegen, wie wahrscheinlich eine solche Überlastung ist. Oder anders ausgedrückt: Zu erwartende stark steigende Fallzahlen unter den Ungeimpften rechtfertigen nur dann Restaurant- und Veranstaltungsverbote, wenn eine reale Gefahr besteht, dass die Spitäler überlastet werden. 

Alle, die ungeimpft bleiben – die meisten von ihnen freiwillig –, müssen damit rechnen, sich mit Sars-CoV-2 anzustecken. Das Risiko, dass dann Geimpfte von ihnen angesteckt werden und schwer erkranken, ist klein (siehe Punkt 1). Ein «nicht auszuschliessendes» Risiko rechtfertigt keine Einschränkungen der Bewegungsfreiheit für Ungeimpfte. Ebensowenig die Haltung «Ich bin geimpft, was kümmern mich Schikanen gegen die Impfmuffel». Verhältnismässig bleibt allenfalls, Schnelltests zu verlangen, wenn es um Eintritte für Anlässe in geschlossenen Räumen geht.

Erwachsene Ungeimpfte können das Risiko einer eigenen Ansteckung und einer allfälligen schweren Erkrankung verringern, indem sie die Gesellschaft in geschlossenen und ungenügend belüfteten Räumen meiden sowie generell Abstand halten, Masken tragen und die Hygieneregeln einhalten. Wenn sie dies nicht tun oder an bestimmten Arbeitsplätzen nicht tun können, nehmen sie das Risiko einer Ansteckung in Kauf. Auch die Erkrankten und Genesenen tragen zur Immunisierung der Bevölkerung bei und nicht nur die Geimpften – wie in letzter Zeit oft der Eindruck erweckt wird.

Die wohl wichtigste Massnahme zum Vermeiden künftiger Spitalengpässe besteht darin, die Risikogruppen über deren stark erhöhtes Risiko einer schweren Erkrankung aufzuklären und ihnen den grossen persönlichen Nutzen einer Impfung darzulegen. Diese Aufklärung muss sich insbesondere auch an noch wenig informierte Randgruppen richten.


Rational nicht begründbare Ausgrenzungen

Das geringe Risiko der Geimpften, nach einer Ansteckung mit Corona ernsthaft zu erkranken, sowie die ungenügend belegte Wahrscheinlichkeit, dass es in Spitälern erneut zu Engpässen kommen wird, rechtfertigen eine «generelle Aussperrung Ungeimpfter von Restaurants und Veranstaltungen» nicht, wie sie FDP-Nationalrat Kurt Fluri forderte. Auch für Restaurantbesuche ein Covid-Zertifikat zu verlangen, wie es BAG-Direktorin Anne Lévy erwägt, wäre eine unverhältnismässige Vorschrift. Ebenso unverhältnismässig wären Covid-Zertifikate für kleine Veranstaltungen und sogar für den Zugang zu Arbeitsplätzen, wie sie Christoph Berger als Präsident der Eidgenössischen Impfkommission wünscht.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.


FUSSNOTEN

[1] Zudem liesse sich die potenzielle Ansteckungsgefahr  reduzieren, wenn alle, die akute Krankheitssymptome haben, einfach zu Hause bleiben würden. Denn nebst den Coronaviren zirkulieren noch andere Viren und Bakterien, die ansteckend sind und vor denen die Covid-Impfung nicht schützt. Gegen Corona geimpfte Personen, die beispielsweise eine banale Erkältung oder auch eine Grippe haben, dürften aber weiterhin ins Restaurant und könnten dort andere anstecken. 
[2] In den USA hatten 95 Prozent der Personen, die mit Covid hospitalisiert wurden, mindestens einen Risikofaktor, 40 Prozent hatten sogar zwei bis fünf Risikofaktoren. Von 1000 Personen, die dort künstlich beatmet wurden, hatten statistisch fast 950 mindestens zwei Risikofaktoren. (Quelle: hier, Tabelle 1)

Zum Infosperber-Dossier:

Coronavirus_1

Coronavirus: Information statt Panik

Covid-19 fordert Behörden und Medien heraus. Infosperber filtert Wichtiges heraus.

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69 Meinungen

  • am 26.07.2021 um 11:32 Uhr
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    Christoph Berger als Präsident der Eidgenössischen Impfkommission: ist nicht wie die STIKO in Deutschland unparteiisch, sondern dem BAG unterstellt. Von daher hat seine Aussage nicht glaubwürdig.

    Mit den Zertifikaten wird der Druck auf Ungeimpfte nur erhöht. Einziges Ziel der Behörden ist es nicht offenbar, sondern offensichtlich und komme was wolle in einer Einbahnstrasse alle durchzuimpfen. Dieses Ansinnen war wachen Leuten zum Zeitpunkt der Covid-Gesetz-Abstimmung bereits bekannt.

    Autofahren darf man auch, obwohl damit Risiken verbunden sind, nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere.

    6
    • am 28.07.2021 um 17:31 Uhr
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      Und den Sicherheitsgurt zieht man als freiheitsliebender Schweizer natürlich nicht an.
      Vergessen wird aber von all den Impfkritikern:
      Es gibt in der Schweiz rund 700’000 Personen, die sich nicht impfen können, nämlich alle unter zwölf Jahre alten Kinder. Das sind die neuen vulnerablen Menschen, zu denen wir mehr Sortge tragen sollten!

      6
    • am 29.07.2021 um 11:20 Uhr
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      – Anzahl der 2020 in Deutschland mit/an Corona verstorbenen Kinder : 4 (in Worten: vier). ALLE hatten schon zuvor schwerste ANDERE Erkrankungen.

      – Anzahl der 2019 in Deutschland an GRIPPE verstorbenen Kinder: 116

      Da die Lebensverhältnisse in D und CH im Wesentlichen vergleichbar sind, bin ich überzeugt, dass die entsprechenden Zahlen für die Schweiz in der Relation vergleichbar mit den deutschen sind.

      Daraus ergeben für mich folgende Fragen:
      Frage 1:
      Halten Sie es anhand dieser Zahlen für möglich, dass Kinder eventuell doch nicht so verwundbar (also vulnerabel) sind, wie WHO und Politik und Medien uns Tag und Nacht «vermitteln» wollen…??

      Frage 2:
      Wenn die Zahlen eine Vulnerabilität also nicht hergeben: Was ist das Ziel der Politik (und der Pharmafirmen), wenn sie in Kenntnis der oben genannten Zahlen eine Vulnerabilität dennoch mit aller politischen und medialen und inzwischen auch juristischen Macht herbeizureden versuchen?

      1
  • am 26.07.2021 um 11:42 Uhr
    Permalink

    «In ihren Berechnungen ging sie aber davon aus, dass der Anteil der besonders gefährdeten ungeimpften Risikogruppen in den verschiedenen Altersklassen immer noch gleich gross ist wie vor der Impfkampagne. Die Tatsache, dass der Anteil der Risikogruppen nach der Impfkampagne kleiner geworden ist, ignorierte die Task Force kommentarlos», schreibt Urs P. Gasche. Wenn das stimmt, passte das zu der chaotischen Pandemiebekämpfung des Bundes und es wäre ein weiteres Indiz dafür, dass der Bundesrat und die Kantonsregierungen und mit ihnen viele Politikerinnen überfordert sind. Dazu der Medizinhistoriker Flurin Condrau im Tages Anzeiger: «Die Covid-Krise wurde eigentlich nie als echte nationale Herausforderung angegangen, die eine zentrale Führung wirklich länger notwendig gemacht hätte. Man könnte vielleicht sogar sagen, dass die Covid-Krise ein typisch schweizerisches Führungsproblem offenbart. Und zwar nicht weil die Leute an der Spitze ihre Sache schlecht machen, sondern weil die Schweiz im Grunde nicht weiss, ob sie das Entscheiden dem Bundesrat überlassen will – oder dem Stammtisch.» Aber das ist eben schlecht und Teil der Überforderung der verantwortlichen Politik und schlecht ist auch die äussere Wahrnehmung der Task Force, bei deren Protagonisten man das Gefühl hat, dass es ihnen peinlich ist öffentlich aufzutreten.

    2
  • am 26.07.2021 um 11:53 Uhr
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    Alles richtig hier. Aber irgendwann sollten wir das Virus unter Kontrolle haben. Jetzt lassen wir es laufen (GB!). Wenn Massnahmen nötig werden, wäre eine Abstufung sinnvoll. GGG vor Verboten zB.

    3
  • am 26.07.2021 um 12:15 Uhr
    Permalink

    Wenn «FDP Die Liberalen» Leute wie NR Kurt Fluri solche politischen Forderungen vertreten lässt, ist der weitere Abstieg der liberalen Partei nicht aufzuhalten.

    2
    • am 29.07.2021 um 21:53 Uhr
      Permalink

      Die FDP ist nur eine von allen Schweizer Parteien, die nicht mehr auf einem Ast sitzen, auch nicht auf einen absteigenden.

      0
  • am 26.07.2021 um 13:01 Uhr
    Permalink

    Herr Gasche, Sie legen stets so viel Gewicht auf statistische Zahlen, dann erklären Sie doch bitte, welche Studien belegen, dass Geimpfte Angst vor Ungeimpfte haben? Unter meinen geimpften Bekannten kenne ich keine derartigen Befürchtungen. Unverständnis ja, Angst nein. Die Frage ist auch nicht, wie gross der Anteil der ungeimpften Risikopersonen in den verschiedenen Altersklassen noch sei, sondern wie gut deren Immunsystem ist. Und wie, wo und mit welchem Sicherheitsgrad lässt sich das bestimmen, damit das Risiko berechenbar wird? Was eine mögliche Spitalüberlastung betrifft, so kann man die tatsächlich nicht vorhersagen. Was man aber sofort entscheiden kann, ist eine Triage von Nichtgeimpften bei einer Überlastung. Wäre das Ihrer Meinung nach die bessere Alternative zu einem Covid-Zertifikat?

    10
  • am 26.07.2021 um 13:38 Uhr
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    Im Kanton Freiburg haben 73% der Bewohnerinnen und Bewohner Covid-19-Antikörper https://www.corona-immunitas.ch/aktuell/pres-de-7-fribourgeois-sur-10-ont-des-anticorps-contre-le-virus-du-covid-19/, im Kanton Genf sind es über 66%. Ich verstehe immer noch nicht, warum man nur von den Geimpften, Genesenen und Getesteten spricht, aber nicht von all denen die Covid hatten und nur nach einer Blutentnahme merken, dass sie es auch hatten. Corona Immunitas ist ein Projekt der Universitäten, also fachlich verlässlich.

    3
  • am 26.07.2021 um 13:46 Uhr
    Permalink

    Man will den Ungeimpften also die Impfung aufzwingen obwohl sie keine Gefahr sind, und schon gar nicht für die Geimpften! Und es steht ja jedem frei sich impfen zu lassen.
    Man will Jugendliche und Kinder impfen obwohl man weiss, dass die Impfung das grössere Risiko ist als die Krankheit.
    Das entbehrt jeglicher Logik.
    Was könnte dann der Hintergrund dieses quasi Impfzwangs sein?
    Weiss es Herr Fluri? Warum sagt er es uns dann nicht?
    Vertrauen aufzubauen geht jedenfalls anders!

    4
  • am 26.07.2021 um 14:29 Uhr
    Permalink

    Ja es gibt da Aengste aber….nicht vor der Infektion. (Doch, doch es gibt sie)

    Von ungeimpften wird erwartet, dass sie sich weiterhin nur mit entsprechenden «Massnahmen»
    in der Oeffentlichkeit bewegen sollen… dürfen.
    Die Geimpften erwarten jedoch, dass sie das nicht mehr müssen.
    Ein Dilema wenn doch der Impfstatus einer Person nicht «sichtbar» sein soll
    und so auch alle geimpten alle «Massnahmen» solidarisch mittragen sollen.

    Und ewig blüht der Virus klein,,, 😉

    2
  • am 26.07.2021 um 15:16 Uhr
    Permalink

    Was mich an der ganzen Diskussion nervt bzw. ärgert sind die einfältigen Äusserungen unserer
    Chefbeamten und Politiker über fragliche Massnahmen bzw. Diskriminierung ganzer Bevölkerungsgruppen. Warum blenden sie die Tatsache, dass es 100000de von bereits Genesenen (mit oder ohne Symptome) mit gesundem, gestärkten Immunsystem und bereits entwickelten Antikörper gibt, konsequent aus? Warum hört man/frau diese BesserwisserInnen nicht, wenn es um Informationen über eine wirksame Prophylaxe geht?
    Unerträglich ist nach wie vor die Informationspolitik der Medien. Seit dem die so wie so fragwürdige Inzidenzzahl bei etwas 10 liegt, melden sie diese nicht mehr und versuchen die gutgläubige Bevölkerung mit der Zahl der total Neuinfizierten zu beindrucken. Besonders verwerflich ist dann oberdrauf die prozentuale Steigerung zur Vorwoche hervor zu heben. Wenn sich in der Vorwoche total 400 Leute infiziert haben und in der Zwischenzeit weitere 400 «Fälle» gemeldet werden, ist das eine Steigerung von 100%!!! Mit solchen Zahlen will man und Frau Levy die Bevölkerung weiterhin im Panikmodus halten. Herr Berset, Frau Levy und eure willfährigen Komplizen – schämt Euch!

    4
  • am 26.07.2021 um 15:49 Uhr
    Permalink

    Es ist an der Zeit, Personen wie Anne Lévy und Kurt Flury als Virus-Gladiatoren anzusehen. Das BAG hat angeblich nach Schweine- und Vogelgrippe viel Impfstoff weggeworfen und bei einer Epidemie ist der Impfstoff gar nicht rechtzeitig angekommen. Also dunkle Schatten der Vergangenheit lasten auf dem BAG.
    Es ist Anne Lévy in Erinnerung zu rufen, dass der rasch (je nach Alter innert 3 Monaten) «schwindende» Immunschutz alle Bemühungen zum Fall bringen kann/wird. Zudem werden die vielen asymptomatischen Verläufe und die Mutationshäufigkeit den weiteren Verlauf zusätzlich zur Geduld der Bevölkerung mitbestimmen. Mutationen in Kombination mit dem Immunzustand könnten noch für unerwünschte Entwicklungen sorgen, wie z.B.ein bevorzugtes Ausbreiten resistenter Varianten. Bis jetzt überholen die ansteckenderen Varianten die weniger ansteckenden und verdrängen sie.

    2
    • am 28.07.2021 um 22:34 Uhr
      Permalink

      Dank COVAX https://de.wikipedia.org/wiki/COVAX muss diesmal kein Impfstoff entsorgt werden – man hat aus den Fehlern der Schweine/Vogelgrippe gelernt und kann es Medienwirksam als Spende «vermarkten».

      0
  • am 26.07.2021 um 21:18 Uhr
    Permalink

    Ich vermute auch eine Art «Bestrafung» der «uneinsichtgen» nicht-Geimpften.

    3
  • am 26.07.2021 um 21:45 Uhr
    Permalink

    Danke für das Sperberauge.
    Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass das was sich jetzt abspielt der Versuch der Beteiligten ist sich möglichst schadenfrei aus der Affaire zu ziehen und doch noch politischen Profit zu erhaschen.
    Ein bisschen Kritik erlaube ich mir allerdings schon:
    Ausgrenzungen hatten noch nie eine rational Begründung.

    3
  • am 26.07.2021 um 22:05 Uhr
    Permalink

    Ein Punkt, der hier unerwähnt bleibt: Für eine stärkere Kontrolle der Ausbreitung der Virus-Variante spricht aus gesellschaftlicher Sicht bzw. sogar globaler Sicht auch, dass damit das Entstehen neuer Mutationen eingedämmt werden kann. Die Schweiz ist ja keine Insel.

    Zudem ist das Covid-Zertifikat auch als Geneser oder negativ Getesteter erhältlich. Diese Tatsache ist im Artikel nicht erwähnt.

    So unbegründet wie dargestellt ist die Angst vor den Ungeimpften deshalb nicht.

    10
  • am 26.07.2021 um 23:30 Uhr
    Permalink

    Sehr gut & klar gedacht und geschrieben, danke sehr!

    Es gibt zehn-tausende von Ärzten und Epidemiologen und andern Wissenschaftern, welcher das Drosten-Wiler-Narrativ nicht mittragen.
    Aber diese Fachleute finden einfach kein Gehör.
    Jeder interessierte Mensch kann aber deren Vorträge hören und dere Bücher lesen.
    Mir fällt dabei auf, dass die Zusammenhänge jeweils nachvollziehbar und rein argumentgativ erklärt werden.
    Bei den Verfechtern des Narrativs fällt auf, dass nur ganz selten, wenn überhaupt auf die Argumente eingegangen wird, geschweige denn, dass diese entkräftet würden.
    Mein Fazit ist, dass diese Argumente eben nicht entkräftet werden können, deshalb die Bekämpfung der Subjekte mittels organisierter Diffamierung.
    Wenn 2x geimpfte Menschen positiv getestet werden, sagt das sehr viel über den Nutzen der Impfung aus, sollte aber auch den sehr zweifelhaften Nutzen der PCR mit den immer noch geheim gehaltenen Zyklenzahlen in Erinnerung rufen.
    Wenn symptomfreie Menschen mit hohen ct’s PCR-positiv als krank gelten, dann geht es eindeutig um Manipulation der Menschen, und die «Fallzahlen» können je nach Lust der Machtabenden gesteigert oder minimiert werden.
    Das müsste doch schon längst allen interessierten Menschen geläufig sein.

    2
  • am 27.07.2021 um 06:36 Uhr
    Permalink

    Das Ganze zeigt einmal mehr: Vertraut mit Vorteil auf euer eigenes Empfinden und den gesunden Menschenverstand, anstatt auf die sogenannten Experten!

    2
  • am 27.07.2021 um 10:00 Uhr
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Neuenschwander, die zur Verfügung stehenden Impfungen besitzen für junge Menschen ein höhreres Risikoprofil als das Coronavirus selber. Es sind also nicht Ungeimpfte die eine Gefahr für andere darstellen, sondern Impfzwängerer.

    https://www.infosperber.ch/gesundheit/public-health/fuer-jugendliche-ist-covid-ansteckung-harmloser-als-eine-impfung/

    Zum Artikel:
    Die drei von Herrn Gasche aufgezählten Motiven sind durchaus möglich. Ich halte sie aber für eher unwahrscheinlich und untergeordnet. Der wahre Grund für dieses Verhalten vermute ich ihm (Vorauseilender-) Gehorsam. Ich halte Gehorsamkeit und das Erkennen vom vorgegebenen Trend sowie die Fähigkeit, seine eigenen Erkenntnisse und Gedanken anzupassen, für die wichtigste Eigenschaft eines Politikers und hochrangingen Beamten für eine lange und erfolgreiche Karriere.

    Solche psychologischen Erkanntnisse sind zwar schon lange bekannt. Aber wir tun uns schwer, sie auch wirklich anzuerkennen weil wir so gerne glauben wollen, rationale Wesen zu sein. Unser eigener Gehorsam führt dann dazu, dass wir solche negativen Eigenschaften Menschen in Amt und Würde erst recht nicht unterstellen wollen/können.
    Wollen wir aber wirklich rationale Wesen sein, bleibt uns nichts anderes übrig als Tatsachen, wie z.b. die Ergebnisse vom Milgram-Experiment, auch als Realität anzunehmen.

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/61140/Stanley-Milgram-Gehorsam-gegenueber-Autoritaet
    (vollste Leseempfehlung)

    1
    • am 29.07.2021 um 19:38 Uhr
      Permalink

      … sehr einverstanden!
      Ich würde noch weiter gehen & sagen: Die ganze Corona-Geschichte ist eine unheilige Allianz von:
      – Angst vor dem Tod
      – Nichts falsch machen (als Wissenschaftler, Politiker, Journalist & Bürger…) ⇨ Vorauseilender Gehorsam
      – Mainstream-Denken / Fühlen ⇨ gegenseitiges Aufschaukeln (auch durch bestätigende Voten / Infos)
      – GutMenschSein ⇨ ich gehöre dazu / ich verhalte mich korrekt & bin positiv für die Menschheit
      Begegnete man der Krankheit mit mehr Gelassenheit, würden vielleicht einige Menschen mehr, etwas früher, sterben. Einige durchaus gelassen, gar gewünscht. Aber was nicht sein darf, das nicht sein kann. –
      Ist es denkbar, dass Einige ihre Liebsten aus egozentrischen Empfindungen / Ängsten nicht loslassen können?
      Uns «westlichen» Menschen (für Andere kann ich nicht mutmassen) ginge es in der Gesamtheit des Lebens besser, wollten wir nicht das Leben beherrschen – was uns sowieso nie gelingen wird, auch wenn (zu) viele von uns das denken oder/und wünschen oder, wenig bedacht, annehmen, dass uns das gelingen wird.
      Welch ungeheuerliche Aussagen von mir – ich wage sie.

      0
  • am 27.07.2021 um 11:09 Uhr
    Permalink

    @Urs Lachenmeier: Wenn Sie sagen, dass die Fachleute, die das Drosten-Wiler-Narrativ nicht mittragen, nachvollziehbar und rein argumentativ erklären, haben Sie sich mit den Bücher und Beiträgen von Bhakdi, Wodarg etc. nicht befasst. Es fällt eben gerade auf, dass diese oft gerade Polemik verbreiten und sich einer sachlichen Auseinandersetzung nicht stellen. Siehe zum Beispiel die Aussagen von Bhakdi zu Israel. Damit diffamiert sich ein Bhakdi selbst.

    Die Zahl von zehntausenden, die die Aussagen von Drosten grundsätzlich in Fragen stellen, scheint mir zudem völlig aus der Luft gegriffen.

    Der Nutzen der Impfung ist es vor allem Todesfälle und schwere Erkrankungen zu verhindern, wie Herr Gasche und seine Interviewpartner hier x-fach erklärt haben. Auch im obigen Artikel ist dieser Zusammenhang erklärt. Eine Infektion mit dem Virus ist trotzdem noch möglich, wenn auch unwahrscheinlicher.

    8
    • am 28.07.2021 um 10:50 Uhr
      Permalink

      @ Thomas Neuenschwander.
      Ja, Sie selbst bestätigen die sachfremde Diffamierungs-Technik und wenden diese selbst auch an.
      Sie behaupten einfach etwas, auf mich als Subjekt bezogen, was ich gelesen oder eben nicht gelesen hätte. Ich stelle mir vor, dass ich aus Ihrer Perspektive immer nur die falschen Bücher lese und mir die falschen Vorträge anhöre.
      Ich habe mir das ganze Interview mit Prof. Bhakdi angehört, worin er sich kritisch und auch emotional zur Impfpolitik der Israelischen Regierung äussert.
      Eine seriös-kritische Bewertung seiner Erklärungen betreffend der grossen gesundheitlichen Gefahren für die Menschen Israels, müsste sich auf diesen gesundheitlichen Aspekten abspielen und eben nicht wie medial-übehöht auf einer idiotischen Unterstellung!
      Der Budist Prof Bhakdi äussert sich überaus anerkennend als grosser Freund der jüdischen Kultur, bevor er die aktuelle Corona-Politik der Israelischen-Regierung kritisiert.
      Offenbar liegt Bhakdi in seiner fachspezifischen Einschätzung so unzweifelbar richtig, dass die BigPharma-PR die Antisemitismus-Keule auspacken muss, um überhaupt ein Motiv zu finden.

      Und genau so schlängeln sich die Kritiker Bhakdis und anderer Fachleute um den sachlichen Diskurs herum.

      0
    • am 29.07.2021 um 22:14 Uhr
      Permalink

      @Urs Lachenmeier:

      – Es ist aus meiner Sicht keine Diffamierung, zu behaupten, dass sich jemand mit etwas nicht befasst habe.

      – In seiner – gemäss Ihren Worten»fachspezifischen Einschätzung» – hat Bhakdi unter anderem folgendes gesagt:

      «Das Volk, das geflüchtet ist aus diesem Land, aus diesem Land, wo das Erzböse war, (…), und haben ihr Land gefunden, haben ihr eigenes Land in etwas verwandelt, was noch schlimmer ist, als Deutschland war. (…) Das ist das Schlimme an den Juden: Sie lernen gut. Es gibt kein Volk, das besser lernt als sie. Aber sie haben das Böse jetzt gelernt – und umgesetzt.»

      Bhakdi hat die antisemitische Keule selbst ausgepackt. Dass damit nun auf ihn eingeschlagen wird, sollte ihm vor solchen Aussagen bewusst sein. Selbst wenn man ihm zugestehen würde, kein Antisemit zu sein, befeuert er mit solchen Aussagen Antisemitismus und verharmlost den Nationalsozialismus.

      – Dass Bhakdi nach solchen Aussagen nicht mehr auf einer sachlichen Ebene begegnet wird, sollte ihm und all seinen Verteidigern ebenfalls bewusst sein. Übrigens hat Bhakdi genug Falschaussagen gemacht. Diese können Sie leicht in den sogenanten Mainstreammedien recherchieren.

      – Dass Sie nach solchen Aussagen von einer idiotischen Unterstellung und BigPharma sprechen, ist eine beschämende Verharmlosung und Verdrehung von Tatsachen.

      2
    • am 30.07.2021 um 10:23 Uhr
      Permalink

      @Thomas Neuenschwander
      Der emotional aufgeladene kleine Teil von Bhakdi’s Interview bezeichne auch ich nicht als fachspezifisch, insbesondere, wenn er (wahrscheinlich) die Regierung meint aber vom Volk spricht.

      «Das Volk, das geflüchtet ist aus diesem Land, aus diesem Land, wo das Erzböse war….» – damit hat Bhakdi ganz klar das NS-Deutschand angesprochen.
      Wie kommen denn Sie dazu, Bhakdi (und auch mir) Verharmlosung von Faschismus bzw Antisemitismus vor zu werfen?

      Wenn Sie schreiben: «Übrigens hat Bhakdi genug Falschaussagen gemacht.»
      Dann sollten Sie diese bitte im einzelnen benennen, oder wenigstens eine wichtige davon!
      Sie machen «Framing», setzen eine Behauptung frei, ohne diese zu begründen.
      Der Hinweis auf MSM und die Aufforderung, diese zu lesen, ist keine Bergründung.

      Übrigens hat Prof. Bhakdi und andere Kritiker schon mehrmals die narrativführenden Exponenten zum Fachdisput aufgefordert. Darauf wurde NIE eingegangen, was gewiss kein Zeichen der Stärke der Pandemie-Führer ist.
      Wenn es so wäre, wie Sie vermuten, wäre es für die Protagonisten ein leichtes, auf sachlich-fachlicher Ebene die Argumente von Prof. Bhakdi zu entkräften.
      Das wäre doch für alle interessierten und geplagten Menschen interessant!

      0
    • am 30.07.2021 um 11:47 Uhr
      Permalink

      Ich weiß nicht, ob Sie nur diesen einen Ausschnitt von Bhadkis Interview kennen oder ob Sie das ganze Interview gesehen haben.

      Ich gebe Ihnen insoweit Recht, dass die Formulierungen unglücklich gewählt sind. Wer will, kann sie so auslegen, wie der Mainstream es tut. Andererseits gibt der Gesamtzusammenhang des Interviews eine derart einseitige Auslegung nicht her. Für mich ist die Aussage des Interviews eine Kritik an Israel und nicht an den Juden, denn die geäußerte Kritik geht ja gegen die politisch getroffenen Maßnahmen, und die ergreift der Staat.

      Ich wünschte mir, dass die MSM-Medien die Aussagen der von Ihnen in aller Regel sehr, sehr wohlwollend behandelten Politkern ebenso stringend auslegen würden, wie sie es an dieser einen Stelle mit Bhakdi taten.

      Im folgenden Interview äußert sich ein israelischer Historiker zu dem Problemkreis Israel/Judentum/Antisemitismus. Es belegt, warum welche Kreise gerade in D wie reagieren. Dabei werden die einzelnen Begrifflichkeiten immer wieder vermengt. Machen Sie sich selbst ein Bild…
      https://www.youtube.com/watch?v=_sYpl3G5t3Y

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  • am 27.07.2021 um 11:48 Uhr
    Permalink

    Ich bin ein Impf’williger› und denke, die Impfung bietet einen guten Schutz gegen Ansteckung und sorgt, falls doch, für einen milderen Verlauf der Krankheit. Mit anderen Worten muss ich mich nicht/kaum mehr vor dem Virus fürchten. Eine aktiv kreiierte Benachteiligung der Ungeimpften ist somit nicht nur komplett überflüssiger Humbug sondern sogar gesellschaftlich kontraproduktiv und gefährlich.

    Bei den Impf’unwilligen› sehe ich zwei Hauptsituationen: Beispiel A ist jung und gesund, wieso soll er sich impfen, sein Corona-Risiko ist extrem tief. Beispiel B ist zwar in einer Risikogruppe, will sich aber dennoch nicht impfen lassen. Ich würde mich wie gesagt anders entscheiden, akzeptiere aber einen solchen Entscheid, WENN der betreffende auch keine Schutzmassnahmen in der Bevölkerung verlangt und somit bewusst sein Risiko trägt. Ich denke, das sind die absolut meisten der Impf’unwilligen›.

    Fazit: wenn alle Impfwilligen die Möglichkeit für eine Impfung hatten, sollten wir endlich aufhören mit all diesen Schutzmassnahmen. Dazu gehört auch, dass wir keine diskriminierende Zweiklassengesellschaft aufbauen.

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    • am 29.07.2021 um 19:44 Uhr
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      Danke – Gelassenheit eben…

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  • am 27.07.2021 um 12:33 Uhr
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    Dieser Beitrag betrachtet CoVid-19 allzusehr als statische Begebenheit. Er arbeitet damit den sogenannten Querdenkern zu, denen nur richtig scheint, was ihnen gerade aus Facebook etc. vorgekaut wurde.

    Nach eineinhalb Jahren CoVid-Aufundab muss die Dynamik des Geschehens unbedingt in jede Betrachtung einbezogen werden. Das erschwert natürlich für das BAG die Information, denn diese soll ja kurz und klar sein. Der Beizug anderer Quellen ist also zwingend, und Widersprüche zwischen ihnen sind nicht Fehler, sondern ein Zeichen selbständiger Arbeit.

    Aus einer dynamischen Perspektive haben die sogenannten «Fälle» ihre grosse Wichtigkeit als erster Hinweis auf das Ansteckungsgeschehen. Arztkontakte und Spitaleinweisungen erfolgen erste mehrere Tage bis Wochen später, wenn überhaupt. Beide Werte sind sehr wichtig zur Beurteilung des Verlaufs der Pandemie.

    Aus dem bisherigen Pandemiegeschehen ist auch klar, dass eine grosse Zahl Angesteckter, auch symptomloser, vermehrte Mutationen bedeutet. Je mehr Mutationen, desto eher hat das Virus die Möglichkeit, die durchschlagskräftigste Variante auszusuchen und zu verbreiten. Die meisten Leute sind deshalb für ein möglichst weitgehendes Impfobligatorium und nicht, weil sie vor einem Ungeimpften Angst haben.

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  • am 27.07.2021 um 14:10 Uhr
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    Hans Ochsner, Thalwil, am 26.07.2021 um 13:46 Uhr

    «Das entbehrt jeglicher Logik.»

    Herr Ochsner, ja, Sie haben völlig Recht. Aus Ihrer menschlichen Sicht, die ich absolut teile.
    Allerdings schauen Sie sich mal die armen Pharmafirmen an.. die brauchen jeden Penny, und wenn dazu bislang geltendes Recht ausgehebelt und bislang geltendes Wissen aus den Hirnen der Wissenschaft und Allgemeinheit gewaschen werden muss…

    Und da haben wir noch nicht über die armen Politiker gesprochen, die ja als Politiker schon vorsorgen müssen für die Karriere danach… Allein die Diäten und die schlappen Pensionen (hier kann ich nur von D sprechen..) machen doch den Kohl nicht fett… Obwohl sie auch damit schon statistisch zu den absolut Reichen gehören (Eingeständnis Olaf Scholz vor wenigen Tagen).

    Und wenn dafür bei den Corona-Impfungen offiziell (in D, aber die Zahlen international sind nicht viel anders) auf 50.000 vollständig Geimpfte 1 Toter im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung kommt – was 200 mal (!!!) höher ist als bei allen bisherigen Impfungen zusammengenommen…(Quelle: Paul-Ehrlich-Institut) – wen juckt das schon aus Pharmasicht, wenn doch die Umsätze und Gewinne mehr als stimmen? Es juckt auch keinen Politiker, da man ja gerade so schön am Durchregieren ist ohne jeglich politische Mitsprache durch die betroffenen zu Impfenden…

    Wir leben schon in irren Zeiten!

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  • am 27.07.2021 um 16:13 Uhr
    Permalink

    Eigentlich war ich schon dabei und drin. Hier nochmals meine finale Frage: Was, wenn in der Schweiz mehrheitlich eine Impfokratie durchgesetzt wird?

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  • am 27.07.2021 um 17:22 Uhr
    Permalink

    Es gibt noch immer Leute, die wegen einem falschen Vertrauen in die Regierung nicht akzeptieren können (wollen), dass die Impfung ein bösartiger Plan ist, und die Elite das Impfen durchziehen wird.

    Es geht schlicht NICHT um die Gesundheit, sondern vielmehr um die künftig strikte Kontrolle der Menschen, wozu dann auch der biometrische Gesundheitspass o.Ä. gehören wird.

    Wie der Druck auf die «Impf-VerzögerInnen» gesteigert werden soll, ist aus der offiziellen WEF-homepage zu entnehmen: https://www.weforum.org/agenda/2021/06/3-tactics-to-overcome-covid-19-vaccine-hesitancy/

    Ggf. bitte selbst mit deepl.com übersetzen.

    Man stelle sich ein neues Produkt von z.B. Nestlé vor, das bei einem Absatz von 4 Mio. Einheiten in der Einführungsphase geschätzte 100 bis 200 Tote und mehrere Tausend teils schwerwiegende Nebenwirkungen mit Spitaleinweisungen verursacht. Das Produkt würde Nullkommanichts aus den Regalen verschwinden.

    Das einzige was bleibt: vorerst standhaft bleiben und das persönliche Umfeld aufklären, so dass dass sie zum Zeitpunkt X nicht durch ein AHA-Erlebnis zu einer Schockstarre kommen.

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    • am 30.07.2021 um 22:29 Uhr
      Permalink

      Es steckt kein Plan dahinter und die Erde ist keine Scheibe.

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  • am 27.07.2021 um 21:01 Uhr
    Permalink

    Für die Einführung eines «Covid-Freiheits-Zertifikates» gibt es durchaus rationale Gründe. Ein wahrscheinlicher Grund ist politischer Natur: die Schweiz muss ihr Covid-Regime so weit wie möglich mit dem Ausland synchronisieren. Wir sind nicht ganz souverän, wir sind in ein grosses Ganzes eingebunden.

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    • am 30.07.2021 um 11:35 Uhr
      Permalink

      Frage Herr Mosimann – muss die Schweiz sich als neutrales Land dann auch an einem Krieg gegen XY beteiligen, um sich mit dem Ausland zu «synchronisieren» um Teil eines Grossen Ganzen zu sein? Eines dürfte mittlerweile jedem Zeitgenossen (d,m,w) mit gesundem Menschenverstand aufgefallen sein; wir befinden uns in einem biologisch-psychologisch geführten Krieg gegen die Zivilgesellschaft ohne den Feind ausmachen zu können.

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  • am 27.07.2021 um 22:27 Uhr
    Permalink

    Christoph Zehnder, Zürich, am 27.07.2021 um 11:48 Uhr
    «wenn alle Impfwilligen die Möglichkeit für eine Impfung hatten ….»

    Ich möchte Ihren Ansatz etwas erweitern:
    Wenn alle Impfwilligen die Möglichkeit hätten, sich mit einem Impfstoff freiwillig impfen zu lassen, der alle gesetzlichen Prüfwege gesetzeskonform und nicht notzugelassen durchlaufen hat, würde die gesellschaftliche Situation rund um das Thema Corona völlig anders und entspannt sich darstellen. Dazu gehört selbstverständlich auch, dass die Hersteller der Impfstoffe auch die Haftung für ihre Produkte vollständig übernehmen.

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  • am 28.07.2021 um 01:59 Uhr
    Permalink

    Es ist mit den verfügten Impfungen ähnlich wie mit
    der Verpflichtung, bei Autofahren Sicherheitsgurten zu tragen.
    Diese anfänglich für viele als Zwangsmassnahme empfundene
    Vorschrift hat mehrheitlich schon viele Menschenleben gerettet
    und die Gesundheitskosten für die Allgemeinheit verringert.
    Sich Impfen zu lassen, ist also trotz möglicher Beschwerden
    auch ein Akt der Solidarität.

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    • am 28.07.2021 um 14:34 Uhr
      Permalink

      @Paul-Emile Müller
      falsch!
      1. Es wurden bis dato glücklicherweisen noch keine Impfungen VERFÜGT.
      2. Der Vergleich mit dem Gurtenobligatorium ist kein Argument.

      Anschnallen hat keine Nebenwirkungen, ganz im Gegensatz zu Impfungen.

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    • am 29.07.2021 um 19:49 Uhr
      Permalink

      … nein, es ist eine freiwillige Selbstverletzung, im grossen Unterschied zum Angurten

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  • am 28.07.2021 um 05:52 Uhr
    Permalink

    Die Angst vor Ungeimpften ist tatsächlich unbegründet. Mehr noch: Dank dem britischen Experiment ist nun allen Massnahmen definitiv der Boden entzogen. Alle sind sich einig, dass in GB vom Anstieg der positiven Tests vor allem Ungeimpfte betroffen sind. Am 19. Juli hat die brit. Regierung fast alle Massnahmen aufgehoben. Zwei Tage vorher erreichten die positiven Tests den Peak, laut worldometers.info mit rund 54‘000 Fällen. Mittlerweile ist GB wieder bei 23‘500 Fällen. Bewirkt haben dies weder zusätzliche Impfungen (diese verharren in GB schon länger auf hohem Niveau) noch andere neue Massnahmen. Das Immunsystem der Menschen muss es gewesen sein, welches die Trendumkehr bewirkt hat, sei es über bewusste oder unbewusste Infektionen mit Delta, einer früheren Variante oder durch eine Impfung.
    Die nicht pharmazeutischen Massnahmen (Masken etc.) scheinen dagegen nicht viel zu bewirken. Vergleicht man die Sterbezahlen in der Schweiz seit Anfang 2021 mit denjenigen von D und A, zeigt sich, dass unsere Nachbarn uns mittlerweile fast eingeholt haben, und zwar trotz eines rigoroseren Regimes als bei uns. Ende Jahr hatte die Schweiz laut worldometers bereits rund 7‘900 Opfer zu beklagen, bis 27. Juli stieg die Zahl noch auf rund 10‘900. In D mit seiner 9x grösseren Bevölkerung waren es Ende 2020 erst 34‘200 Opfer, am 27. Juli über 92‘000. Vor diesem Hintergrund bekommt das sog. „Präventionsparadox“ eine ganz neue Bedeutung: Die Massnahmen helfen nicht, sie machen uns nur kränker.

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    • am 28.07.2021 um 17:31 Uhr
      Permalink

      Bei der Bewertung der offiziellen Opferzahlen muss man sehr, sehr vorsichtig sein, da allein auf Grund eines PCR-Tests, der alles mögliche mit «testiert», die Todesursache bestimmt wird …

      Es war sicher kein Zufall und ganz sicher nicht wissenschaftlich oder sicherheitstechnisch begründet, dass Obduktionen kategorisch verboten wurden.

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    • am 29.07.2021 um 22:52 Uhr
      Permalink

      Ich weiss nicht ob Autopsien verboten wurden. Es wurde nicht gemacht und damit sind alle Angaben mit der Todesursache Corona obsolet.
      Das bedeutet, dass es unmöglich sein wird auch in Zukunft eine Aussage zu den tatsächlichen Auswirkungen des Coronavirus zu machen und alles wird Spekulation bleiben.

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    • am 30.07.2021 um 11:10 Uhr
      Permalink

      In D wurden sie von der obersten Gesundheitsbehörde RKI ausdrücklich verboten …. Bis dann eben ein Pathologe ausscherte…

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    • am 30.07.2021 um 11:28 Uhr
      Permalink

      In Deutschland hat ein Pathologe in Hamburg trotz behördlichen Verbot schon Mitte 2020 Obduktionen an mindestens 100 C19-Verstorbenen vorgenommen und ist zu einem höchst interessanten Befund gekommen.

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  • am 28.07.2021 um 10:14 Uhr
    Permalink

    Gemäss einem Artikel in der SonntagsZeitung vom 25.7.2021 (“Schweiz sitzt auf Impfdosen für arme Länder”) hat die Schweiz 100 Impfdosen pro 100 Einwohner, während in den 20 ärmsten Ländern in Afrika und Asien es weniger als 2 pro hundert sind. Der Generaldirektor der WHO sagt es im Klartext: “Die Pandemie könnte schon unter Kontrolle sein, wenn der Impfstoff gerecht verteilt worden wäre. Die Gefahr ist nicht vorbei, bis sie überall vorbei ist.” Ghebreyesus kritisierte ausdrücklich Länder wie die Schweiz, die jetzt schon ihre Kinder, Jugendlichen und andere Gruppen mit geringem Risiko impfen. «Sie tun dies auf Kosten von gefährdeten Personen und Gesundheitsmitarbeitenden in anderen Ländern.»
    Auch wenn es immer noch Menschen gibt, die Covid-19 als eine Grippe betrachten, so diskutieren wir andere das Für und Wider der Impfung auf einem besonders exklusiven Niveau. Impfskeptiker und –Kritiker würden grossen Respekt erhalten, wenn sie die für sie vorgesehenen Impfdosen dem BAG für die ärmsten Länder – mit raschem Liefer-Nachdruck – spenden würden.

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    • am 29.07.2021 um 10:12 Uhr
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Mortier, grundsätzlich ist es mir als Coronaimpfunwilliger ziemlich egal was mit «meiner» Impfung passiert. Ihr Vorschlag aber, wäre aus meiner Perspektive natürlich völlig asozial (nicht Sie sind asozial, sondern wenn ich an meiner Stelle so denken würde wie von Ihnen vorgeschlagen). Denn unter anderem lehne ich die Coronaimpfung ab, weil ich sie für gefährlicher halte als das Virus. Ich halte die Impfung für eine unberechenbare Gefahr. Wäre es nicht das Letzte von mir, wenn ich dann sagen würde: Versendet diese Impfungen doch in die ärmsten Länder und verspritzt es diesen Menschen.

      Insbesonders wenn man die zahlreichen Impfversuche mit z.b. der afrikanischen oder indischen Bevölkerung kennt. Auch wenn das für viele westliche Menschen undenkbar ist: Diese Menschen da brauchen unsere «Hilfe» gar nicht. Die kommen ganz gut alleine klar. Es wäre ihnen viel mehr geholfen, wenn sich der Westen zurückziehen würde, anstatt sich überall einzumischen, zu plündern und ihnen unsere Weltsicht und «Lösungen» als das einzig Richtige zu aufzudrängen.

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  • am 28.07.2021 um 17:46 Uhr
    Permalink

    Genauso ist ES, Herr Weber –
    die (meisten der) Massnahmen machen NICHT NUR kränker,
    sondern auch anfälliger für alle Infektionen, denn

    soweit die Massnahmen einerseits Schutzwirkung haben.
    entlasten diese andererseits auch unser Immun-System –
    was dieses Selbst-Schutz-System träge macht –
    und uns damit anfälliger für einen «Angriff», der uns früher «nicht juckte».

    Die zur Zeit ganz aussergewöhnlich niedrigen Grippe-Fälle (aus hohem Schutz) signalisieren dies.

    ABER, der Immunsystem-Selbstschutz lässt stetig nach –
    — da viel zu wenig «trainiert» —
    und es kommt wahrscheinlich in Bälde die «Schutz-Umkehr –
    dahingehend, dass die Grippe-Infektionen steigen-
    und möglicherweise gefährlicher werden als Corona,
    weil unser körper-eigenes Immunsystem zu «lahm» wurde.

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  • am 28.07.2021 um 23:00 Uhr
    Permalink

    Wenn ich die Diskussion so anschaue hat das Ganze eher mit Glauben anstatt mit Fakten zu tun.
    Da es um Glauben geht macht eine Diskussion wenig Sinn.
    Wie immer wenn es um Religion geht neigen Anhänger von Apokalypsen eher zum Missionieren, als diejenigen die das Leben so zu nehmen wie es ist.
    Die Impfung dient einzig dem persönlichen Schutz. Das hat nichts mit Solidarität zu tun eher im Gegenteil. Das wird im Zusammenhang mit Glauben und Religion schon mal verwechselt.

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  • am 29.07.2021 um 15:54 Uhr
    Permalink

    Weiter oben habe ich mich zu den wichtigsten Fähigkeiten eines Politikers oder hochrangigen Beamten geäussert (Kommentar vom 27.07.2021 um 10:00 Uhr). Ich möchte hier ein aktuelles Beispiel anbringen um es zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie real dies tatsächlich ist.

    Deutschland, Kanzleramtsminister Helge Braun, März 2021:
    „Diejenigen, die ihr Impfangebot nicht wahrnehmen, treffen ihre individuelle Entscheidung, dass sie das Erkrankungsrisiko akzeptieren. Danach können wir aber keine Grundrechtseinschränkung eines anderen mehr rechtfertigen […] Wenn wir jedem in Deutschland ein Impfangebot gemacht haben, dann können wir zur Normalität in allen Bereichen zurückkehren“.

    Deutschland, Kanzleramtsminister Helge Braun, Juli 2021:
    „Geimpfte werden definitiv mehr Freiheiten haben als Ungeimpfte“

    Quelle:
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=74668

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    • am 30.07.2021 um 10:47 Uhr
      Permalink

      Braun ist ein überaus typisches Resultat der Merkelschen Auslese über 16 Jahre. … Es ist vollkommen egal, wen man in der Regierung und im näheren Umfeld von Merkel Person betrachtet.
      Nachfolgende Generationen werden sich die Köpfe darüber noch zerbrechen, wie es dazu kommen konnte…

      Die Politik, die dieser Merkelschen Logig entspringt, hatte allein im Jahre 2020 einen Anstieg der Staatsverschuldung um 14% zur Folge. In diesem Jahr wird es kaum weniger werden, auch wenn sie sich schon heute auf einem historischen Höchststand befindet.

      Schaden vom Volke abzuwenden sieht anders aus.

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  • am 30.07.2021 um 11:01 Uhr
    Permalink

    Zu viele Leute glauben ausschliesslich, die Regierungen wollen nur Gutes tun mit dem Volk.

    Das war früher teilweise so, mit ehrenhaften Männern. Heute kann man das schlicht vergessen. In ganz Europa sehe keinen ehrenhaften Regierungspräsidenten weit und breit.

    Das Volk muss endlich versuchen die Zusammenhänge wahrzunehmen, auch wenn vieles zensiert wird. Das Volk muss aufwachen. Corona und die zur Hysterie hochsterilisierte Pandemie ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Plan sein – zu viele Indizien sprechen klar dafür: alternative Medikamente werden gar nicht geprüft, falsche Sterbezahlen, keine Übersterblichkeit, gar Untersterblichkeit, PCR-Test, der nichts bringt, massiver Impfdruck, Impfdruck auf die Kinder, lasche Infos über Nebenwirkungen und damit verbundene Todesfälle, usw. usw.

    Ich empfehle wirklich, das hier vom WEF zu lesen: https://www.weforum.org/agenda/2021/06/3-tactics-to-overcome-covid-19-vaccine-hesitancy/

    Dann sollte das nachgelesen werden, was Klaus Schwab über die 4. Revolution und Transhumanismus geschrieben hat.

    Die Impflicht wird kommen, wenn das Volk noch lange mit Scheuklappen herumläuft. Viele sind von den Medien weichgeklopft (wie das geht, siehe oben beim Link), sie sind müde und wollen Ruhe und die Normalität. Die allermeisten Regierungspräsidenten in Europa (Orban ausgenommen) sagten schon länger: die Normalität der Vergangenheit wird nicht mehr zurückkehren … wenn wir, das Volk, nicht endlich aufstehen.

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    • am 30.07.2021 um 21:33 Uhr
      Permalink

      Ja, Herr Zürcher, wer sehen will, kann sehenn …

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    • am 30.07.2021 um 22:39 Uhr
      Permalink

      Das Problem ist, dass das Volk Massnahmen fordert.

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    • am 1.08.2021 um 11:42 Uhr
      Permalink

      „Wenn man keine Zeitung liest, ist man uninformiert. Wenn man Zeitung liest, ist man desinformiert“ — Mark Twain.

      Dies ist genau was wir zur Zeit erleben. Die MSM sind die Treiber der Pandemie!
      Der Mainstream soll doch einfach mal Baghdi, Wodarg und Drosten, Wieler in eine Talkshow einladen…

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    • am 1.08.2021 um 23:19 Uhr
      Permalink

      Zu Norbert Kunz und mit seinem Mark Twain Zitat: Das war damals (1835 – 1910).
      Heute muss man sagen:
      Wenn man keine sozialen Medien liest, ist man uninformiert. Wenn man soziale Medien liest, ist man unter Umständen desinformiert.
      Am besten informiert ist, wer sowohl verschiedene Zeitungen, wie auch verschiedene soziale Medien und Facktencheck liest und vergleicht. Auch kommt es darauf an in welchem Land man sich befindet und welche Quellen zur Verfügung stehen und was für eine Seriosität die jeweiligen Journalisten respektive Meinungsbildner haben.

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    • am 2.08.2021 um 10:58 Uhr
      Permalink

      Medien können interessant, irreführend, spannend, unterhaltsam oder wichtig sein. Selber habe ich gelernt, dass wer auf äussere Wahrheiten setzen will, auf Sand baut. Meine Devise lautet: Sei gelassen und vertraue mit Herz und Kopf freiheitsliebend konsequent sowie friedvoll mutig und souverän auf deine innere Wahrheit. Mit ihr bin ich mit Hand und Fuss unterwegs: entsprechend dem, was mein Herz fühlt und was dazu mein Kopf denkt. Einfach ist es nicht!

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    • am 3.08.2021 um 06:07 Uhr
      Permalink

      Sie haben hundert Prozent recht, Herr Keller, auch ich versuche das immer, und mit Erfolg. Gratuliere für die gute Formulierung!

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    • am 2.08.2021 um 11:32 Uhr
      Permalink

      Paul-Emile Müller, Zürich, am 1.08.2021 um 23:19 Uhr

      «Auch kommt es darauf an in welchem Land man sich befindet und welche Quellen zur Verfügung stehen und was für eine Seriosität die jeweiligen Journalisten respektive Meinungsbildner haben.»

      Herr Müller, nennen Sie mir ein Land, in dem die großen Medien ausgewogen und sachlich über das C-Thema berichten, so dass die Menschen die Möglichkeit haben, sich eine unabhängige, faktenbasierte, auf unabhängigen wissenschaftlichen, soziologischen, politischen, … , …., Studien basierte Meinung zu bilden…

      Ich kenne keins. Es gab da mal in Afrika ein paar Länder … Doch dann starben reihenweise deren Präsidenten…

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  • am 2.08.2021 um 21:44 Uhr
    Permalink

    Der Informationsfluss der verschiedenen Medien ist sehr unterschiedlich.
    Während immer noch äusserst penetrant und heilversprechend für die Impfungen geworben und sogar geködert wird, berichten freie Foren und Ärztegruppen von den Impf-Problemen.

    Es scheint, dass unsere Musterdemokratie nur noch eine aufgeweichte Gewaltenteilung hat, zumindest was die 4. Gewalt betrifft, welche ganz offen von der Exekutive durch massive Subventionen auf Linie gehalten wird.

    Expertenmeinungen müssen wir selbst in den freien Medien und in Foren zusammensuchen, um uns eine eigene Meinung bilden zu können. Dass die Impf-Nebenwirkungen drastisch zugenommen haben, können wir weder durch SRF noch durch die grossen Zeitungen erfahren.

    Wie lange wird es noch dauern, bis der Bundesrat diese Impfungen verbietet, oder zumindest nicht mehr empfiehlt?

    https://corona-transition.org/die-impfnebenwirkungen-haben-drastisch-zugenommen

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    • am 3.08.2021 um 10:21 Uhr
      Permalink

      Wenn es stimmt, dass es bei Corona gar nicht in erster Linie um Gesundheit, sondern um eine allgemeine Verunsicherung zwecks gefügig machen und um das Pharma-Geschäft ging und geht, dann war diese Aktion ein voller Erfolg. Keine These bzw. Verschwörungstheorie scheint mir, dass die Mehrheit der Politiker*innen von Links bis Rechts sowie die sogenannten Leitmedien und viele Wissenschaftler*innen den gross Mächtigen und den schwer Reichen zu dienen, damit sie tun oder lassen können, was und wie sie es wollen.

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  • am 4.08.2021 um 23:18 Uhr
    Permalink

    Nur etwas zur Maske: Neulich habe ich ein Stück Holz mit meiner Schleifmaschine bearbeitet, zum Schutz dachte ich, trage ich so eine «Pandemiemaske». Das Resultat erstaunte michnicht schlecht, ich hatte Staub IN der Maske, was hilft dieser «Maschendrahtzaun» dann gegen Viren? Man könnte diese Masken wohl ohne bedenken auch weglassen, denn mehr als Speichel und «Schnudernase» fangen diese Dinger nicht auf.

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    • am 5.08.2021 um 11:01 Uhr
      Permalink

      Ihr Rückschluss ist richtig. Die einfachen medizinischen Masken dienen tatsächlich als ‹Spuckschutz› damit bei einer Operation die Wunden nicht dem mit Speichel der Operateure und den darin enthaltenen Erregern verunreinigt wird. In umgekehrter Richtung wirken sie hervorragend um zu vermeiden, dass Spritzer aus den Wunden direkt in die Atemwege der Operateure gelangen.

      Die Masken sind geeignet Infektionen durch Tröpfchen zu minimieren aber auch nur wenn sich Personen direkt und in kurzer Distanz gegenüber stehen.
      Das Einatmen von Aerosolen verhindern sie nur bedingt. Aber wie das so bei Corona ist, genaues weiss man nicht.

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    • am 5.08.2021 um 20:55 Uhr
      Permalink

      Es ist bekannt, dass es ebenso viele Studien gibt, welche die Wirkung der Masken bestätigen, wie solche, die die Wirkung nicht bestätigen.
      Das hin-und-her ist auch von der WHO und vom BAG bekannt.

      Etwas ganz anderes ist die Korruption «im Zusammenhang mit» der staatlichen Maskenbeschaffung.
      Also die gleichen Leute, welche Massnahmen verordnen machen krumme Geschäfte durch eben diese (unsinnigen) Massnahmen.
      Hier betreffend Deutschland:

      https://www.youtube.com/watch?v=u0ZAwzys6QU&t=18s

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    • am 6.08.2021 um 10:44 Uhr
      Permalink

      Urs Lachenmeier, Murg, am 5.08.2021 um 20:55 Uhr

      «… Es ist bekannt, dass es ebenso viele Studien gibt, welche die Wirkung der Masken bestätigen, …»
      Die Studien, die ich zur Bestätigung der Maskenwirkung – gegen Corona wohlgemerkt – las, klangen mir alle eher wie Auftragswerke mit vorgefasstem Ergebnis.

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    • am 6.08.2021 um 20:24 Uhr
      Permalink

      Was die Korruption anbelangt bleibe ich aussen vor.
      Das mit den Studien der WHO stimmt. Diese wurden vor 1.5 Jahren gemacht. Die Wirksamkeit der Masken wurde mit 8% angegeben. Damals ging man davon aus, dass der grösste Teil der Ansteckungen durch Tröpfchen- und Schmierinfektionen zustande kommen. Auch die Tests der diversen Masken gingen von dem Szenario aus. Die Aerosole hatte man noch nicht auf dem ‹Schirm›.
      Ein Hinweis auf die Wirksamkeit der Masken mag vielleicht eine Untersuchung der EMPA im Zusammenhang mit den Bergbahnen geben. Sie hat untersucht, wie hoch die Belastung durch Aerosole in Gondeln sind. Bei geschlossenen Gondeln war diese sehr hoch, sobald man die Fenster der Gondeln geöffnet hat, war die Belastung durch Aerosole sehr klein.
      Wohlverstanden wurde diese Untersuchung in einer Zeit gemacht, als das Tragen von Masken schon obligatorisch war.
      Ich bleibe dabei, genaues weiss man nicht.

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    • am 7.08.2021 um 12:05 Uhr
      Permalink

      Ob Masken nützen kann jeder selbst testen.
      Einfach einen Raucher bitten im Raum eine Zigarette rauchen. Der Maskenträger wird den Rauch auch in grösseren Räumen trotz Maske riechen. Dies der Nachweis wie schnell sich die Luft im Raum verteilt. Die Plexiglaswände dienen allenfalls als Spuckschutz.
      Im Beipackzettel der Masken steht «schützt nicht gegen Viren» – zumindest vor Corona war es so.

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