210815_Beda Stadler

Der von Corona genesene Immunologe Beda Stadler im Gespräch mit dem St. Galler Tagblatt und TeleZüri. © tagblatt

«Wer positiv Getestete ‹infiziert› nennt, gehört beurlaubt»

Urs P. Gasche /  Der von Hirnoperationen und Covid-19 genesene Immunologe Beda Stadler kritisiert Corona-Informationen der Behörden.

Er finde es «traurig», dass es verängstigte Menschen gibt, die unter den offenen Berner Lauben eine Maske tragen. Die Informationspolitik müsse «aus dem Ruder gelaufen» sein. Für Gesunde seien Masken nur sinnvoll, wenn man anderen Leuten allzu nahekomme, vor allem in Innenräumen. Das sagte der pensionierte Immunologe im Sommer-Talk des St. Galler Tagblatts und von TeleZüri. In der Weltwoche ergänzte er: «Wenn unsere Beamten, die hoffentlich selber geimpft sind, auf dem Bundesplatz mit Maske Kuchen verteilen, um die Bürger zum Impfen zu animieren, untergräbt dies das Vertrauen in die Impfung.» Denn wer sich impfen liess, aber trotzdem weiterhin die Maske tragen soll, wird sich fragen, wie gut die Impfung eigentlich ist. Bei solchem Verhalten und solchen Vorschriften verstehe er, weshalb viele sich nicht impfen lassen oder impfkritisch werden, ohne wirkliche Impfgegner zu sein.

Als Hochrisikopatient im Spital mit Corona angesteckt

Bereits zu Beginn der Pandemie war Beda Stadler mit kontroversen Aussagen zur offiziellen Corona-Politik aufgefallen. Unterdessen musste er sich zwei Hirnoperationen unterziehen und wurde drei Wochen ins künstliche Koma versetzt. In dieser Zeit im Spital steckte er sich zusätzlich noch mit Corona an. Die schweren Eingriffe am Hirn und sein starkes Übergewicht machten ihn zum Corona-Hochrisiko-Patienten. Doch er ist wieder munter und meldet sich in verschiedenen Medien zu Wort.

Die Behörden hätten stets verbreitet, dass nach einer Erkrankung an Covid-19 unter den älteren Hochrisikopatienten 15 Prozent der Patienten sterben würden. «Warum informierte man nicht, dass 85 Prozent trotz Corona überleben?», fragt Stadler. Das sei doch die viel relevantere Darstellung.

«Heute bin ich ein noch grösserer Kritiker als vor meinen Erkrankungen», ergänzt Stadler im Sommer-Talk. Corona habe «viel Glaube und Verunsicherung» produziert. Stadler hält dagegen: «Wir sollten wieder eine rationale und säkulare Gesellschaft werden.»

«Schickt sie in den Bildungsurlaub»

Stadler fällt auf, dass während der Pandemie vor allem Virologen zu Wort kommen und viel zu wenige Immunologen. Letzteren käme es nie in den Sinn, bei positiv Getesteten von «Infizierten» zu reden. Falls man mit dem PCR-Test im Abwasser Coronaviren nachweise, rede auch niemand von infiziertem Abwasser.

Der gängige PCR-Test sei zwar ein altbewährter Test, aber nicht dafür geeignet, eine Infektion, also eine ansteckende Krankheit festzustellen: «Dieser Test sagt nichts darüber aus, ob jemand ansteckend ist.» Wer das Gegenteil sagt, wäre bei ihm an der Universitätsprüfung durchgefallen, meinte er im Sommer-Talk. In der Weltwoche doppelte er nach: «Chefredaktionen von Schweizer Medien sollten jeden Mitarbeiter, der bei einem positiven PCR-Test von Infektion redet, eine Woche in unbezahlten Urlaub schicken, um immunologische Bildungslücken zu schliessen.» Wer immun ist, könne PCR-positiv sein, während er das Virus bekämpft, sei aber weder gefährdet noch ansteckend.

Ebenfalls einen Bildungsurlaub sollten alle erhalten, die behaupten, dass symptomlose Kranke andere Menschen anstecken: «Falls wir ‹symptomlose Krankheiten› als medizinische Definition zulassen, wird unser Gesundheitssystem rasch an seine Grenzen kommen.»

Schliesslich folgt ein Seitenhieb an die Adresse von Virologen und Epidemiologen: «Sollte ein Virologe oder ein Epidemiologe weiterhin behaupten, dass Sars-CoV-2 ein neues Virus sei, gegen das es keine Immunität gebe, nachdem man schliesslich Sars-CoV-2 mit einem Antikörper gegen Sars-CoV-1 nachweist, müsste man ihm den Lehrauftrag entziehen.» 

«Als Genesenem wurde mir das Zertifikat verweigert»

Zum Schluss noch ein Seitenhieb an die Adresse des BAG: «Als Genesenem wurde mir ein Covid-Zertifikat verweigert, weil mein PCR-Test ein paar Tage älter war als sechs Monate. Ich empfand dies wie eine späte Rache, weil ich während der Vorlesungen manchmal sagte, wer den besprochenen Stoff nicht verstehe, werde wahrscheinlich nur beim BAG eine Anstellung finden. 

Im Normalfall sei man gegen einen pathogenen Keim besser geschützt, nachdem man die Krankheit durchmachte, als wenn man bloss geimpft sei.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
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Zum Infosperber-Dossier:

Coronavirus_1

Coronavirus: Information statt Panik

Covid-19 fordert Behörden und Medien heraus. Infosperber filtert Wichtiges heraus.

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65 Meinungen

    • am 22.08.2021 um 12:56 Uhr
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      Interessanter Beitrag. Aber: es gibt leider verschiedene Definitionen von Infektion.
      -Pos.PCR-Test
      -Infizierung
      -Infekt bzw. Infektionskrankheiten sind zu unterscheiden.
      Das BAG ( und RKI ) können und wollen ? dies nicht. Ist auch schwierig mit mehreren hundert Angestellten.
      Die Koch-Postulate, vom andern, dem Robert Koch natürlich, sind auch zu komplex.
      Eine Statistik ohne Differenzierung von PCR-Positiven inkl.Angabe der Fehlerquote einerseits und leicht bzw.schwer Kranken andrerseits ist wenig wert und verwirrt die meisten Leser nur, die Politiker sowieso. «Die Hirnmorschen/Denkfaulen ( Definition NZZaS )» aber insgesamt.

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    • am 23.08.2021 um 10:58 Uhr
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      Fachlich bin nicht in der Lage, Huldrych Steinemann, zu verstehen, was Sie zu verstehen scheinen. Mein Eindruck ist, dass es bei Kommunikation rund um Corona auch nicht vor allem darum geht, sich in der Sache verständlich zu machen und verstanden zu werden, sondern darum, geistig Verwirrung zu stiften und emotional Angst zu schüren.

      1
    • am 23.08.2021 um 11:16 Uhr
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      Ebenfalls herzlichen Dank an einen Fachmann, der noch denken kann und nicht einfach als Trittbrettfahrer nachplappert. Leider kann man sich das scheinbar an heutigen Hochschulen mit ihren «Peer Reviews» bis zum Abwinken nicht mehr leisten, eine kritische Lehrmeinung zu vertreten und deshalb konkret Aufschluss zu fordern. Wir haben die Zahlen von Beginn an selbst zusammengerechnet und mit einfachen, statistischen Mitteln für 1. Semester-Studenten und Excel-Tabellen mitverfolgt. Dass da Fragen auftauchen, ist wohl im Zeitgeist nicht erwünscht, doch wenn krasse Fehler in den Daten nicht korrigiert und richtiggestellt werden, dann ist wirklich etwas Faul im Staate Dänemark bzw. der Schweiz. Die Bemerkungen von Professor Stadler lassen letztlich und im grösseren Rahmen gedacht nur zwei mögliche Schlüsse zu a) die «Fachleute» sind zu dumm, diese Feinheiten und Fehler zu bemerken und sollten endlich mit der Panikmache aufhören, denn das macht uns ALLE KRANK und b) hinter diesem Spiel steht eine koordinierte Aufräumaktion mit einer gewaltigen Umverteilung. Teile und Herrsche vom Feinsten, was auch die Zahlen der Konzerne und der reichsten Familien ganz klar vermuten lassen, die haben nämlich ALLE trotz oder eben wegen Corona massive Gewinne eingefahren und können sich eine nachfolgende Rezession dank ihren Ressourcen locker leisten.

      2
  • am 21.08.2021 um 11:16 Uhr
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    Wir werden seit bald zwei Jahren falsch informiert. Am Anfang konnte man ja noch ein Auge zudrücken, weil alle das neue Vokabular erlernen mussten. Aber das bewusste Verschwurbeln der Begriffe «positiv» und «infiziert», das schwammige Decrescendo von «an» zu «an und mit» und dann «im Zusammenhang mit» Corona, die mangelhafte Abgrenzung der Altersgruppen und das wiederholte Aus-Dem-Hut-Zaubern immer neuer Kriterien zerstört das Vertrauen ins BAG und die Regierung.

    Das Virus ist den Weg aller Viren gegangen: ansteckender, aber harmloser. Es ist endemisch geworden und wir werden es nie wieder los. Bei einer Fall-Sterblichkeit von nahezu Null für die Altersgruppe bis 50 dürften Saufen, Rauchen, Autofahren, TV Glotzen, zu wenig Bewegung, fettes Essen und sogar die ganz normale «Büetz» das wesentlich grössere Risiko darstellen.

    7
    • am 21.08.2021 um 23:02 Uhr
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      Wieso Daumen runter? Er bringts genau auf den Punkt. Wo sind denn all die Idiologen die jeden Tag penetrant darauf hinweisen, dass Zucker, fettes Essen, Alkohol und Rauchen den grössten Beitrag für einen frühzeitigen Exitus unterstützen?

      4
    • am 22.08.2021 um 09:39 Uhr
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      Weil es wie so häufig eben ein «Verschwurbeln» von Ideen und Begriffen ist. Es gibt leider keine «Teil-Daumen», sondern nur entweder-oder (was in sich nicht stimmig ist).

      0
    • am 23.08.2021 um 11:35 Uhr
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      Genau das ist der Punkt, würde konkret am LEBEN selbst gemessen, so müssten wir ehrlicherweise alles auch in Relation setzen und es wie Professor Stadler positiver formulieren. Hier spielt die Diktatur der Themenbesetzer und es geht nicht um allgemeine Beziehungen generell in ALLEN Bereichen. Wenn man Schreckenszahlen z.B. aus USA serviert bekommt, vergisst man, wie gross die Gesamtbevölkerung ist, wie viele Leute täglich in Schiessereien dort das Leben verlieren, man vergisst die Drogen, Autounfälle, Arbeitsunfälle. Jedenfalls gemessen am LEBEN sind etwa bei uns im Kanton Glarus subjektiv nicht mehr Menschen als in normalen, heftigen Grippejahren gestorben, was man etwa an den Todesanzeigen in der Lokalzeitung ablesen kann, wo Krebs und Herzinfarkt immer noch häufiger vorkommen. Ohne die impertinente Panikmache und dem ungesunden Masken-Terror mit falschen Fakten wächst hier nur das Misstrauen und nicht die Impfbereitschaft. Ich bin fast gegen alles geimpft, war viel in den Tropen etc. und will dennoch mehr FAKTEN zu den viel zu schnell zugelassenen mRNA-Experimentierstoffen und den bereits nötigen Booster Shots. Professor Beda Stadler weiss selbst auch, dass es nicht erklärlich ist, dass man in der Pharma-Industrie scheinbar frühere Varianten ignoriert hat und das Virus absolut nicht neu ist, man also genügend Zeit für seriöse Forschung hatte.

      1
    • am 31.08.2021 um 08:25 Uhr
      Permalink

      Die «Daumenrunters» sind herzlich eingeladen an dieser Stelle ihre Argumente zu hinterlassen. Würde mich doch schon sehr interessieren.

      0
    • am 22.08.2021 um 07:14 Uhr
      Permalink

      «Zum ersten Mal in der Geschichte kann man eine Krankheit, die man nicht hat, an jemanden übertragen, der dagegen geimpft ist!» (Netzfund, publiziert in der «CoronaTransition» vom 20.8.21)

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    • am 29.08.2021 um 13:51 Uhr
      Permalink

      Am Anfang wurden uns die Impfseren gegen Corona als einmalige Spritze für andauerende Immunität feil geboten. Dann hiess es plötzlich, es müssten doch wohl eher zwei Impfungen sein um dauerhaft gegen das Virus immun zu sein. Inzwischen wird uns vermittelt, dass es wohl – aufgrund von Mutationen und schnell sich reduzierender Antikörper – wohl jährlich ein bis zwei Spritzen benötigt. Auch den Genesenen wird inzwischen versucht einen «Booster-Shot» unterzujubeln. Ja, sie haben richtig gehört: als Genesenem. Und das, obwohl wir wissen, dass das Immunsystem eines Genesenen über sehr lange Zeit in der Lage ist Antikörper gegen das Corona-Virus und seine Verwandten zu bilden. Will uns das BAG dumm halten oder begreifen die das selber nicht.
      Herr Stadler hat wohl recht mit diesem Satz:
      «Als Genesenem wurde mir ein Covid-Zertifikat verweigert, weil mein PCR-Test ein paar Tage älter war als sechs Monate. Ich empfand dies wie eine späte Rache, weil ich während der Vorlesungen manchmal sagte, wer den besprochenen Stoff nicht verstehe, werde wahrscheinlich nur beim BAG eine Anstellung finden.

      0
  • am 21.08.2021 um 11:17 Uhr
    Permalink

    ‹Beda Stadler kritisiert Corona-Informationen der Behörden.›
    Man schaue sich die Qualifikation der Schweizer Gesundheitsminister, -direktoren, -politiker an. Kaum einer hat eine Ausbildung in einem Gesundheitsberuf oder der Medizin, i.A. sind es Ökonomen und Juristen, die sich hochstapelnd Gesundheitspolitiker nennen.
    Das betrifft so alle westeuropäischen Staaten. Auch ein Jens Spahn glänzt durch explizites Nichtwissen und häufig eklatante Fehlbeurteilung in allen gesundheitlichen Fragen. Bei den Journalisten sieht es nicht besser aus, keine Ahnung in Sicht, wieweit das Auge blickt.
    Typisch eine Szene gestern in der ARD- Tagesschau. Man fragt einen Infektiologen, also Mediziner, ob die Inzidenz als einziges Mass für die Beurteilung der Pandemie ausgedient hätte. Die Frage hätte man auch einem Gärtner oder einer Hausfrau stellen können, die sind in epidemiologischen Fragen ebenso kompetent wie Mediziner, Politiker und Journalisten.
    Wenn man sich von einem Arzt beraten lässt, darf man keine epidemiologischen Fragen stellen, wie man Epidemiologen nicht zur Krankheit hinter der Pandemie konsultieren darf. Medizin und das Gesundheitsfach Epidemiologie sind völlig disjunkt und führen bei Anwendung auf die Pandemie zu vollständig verschiedenen Beurteilungen.

    5
    • am 22.08.2021 um 07:17 Uhr
      Permalink

      In der Politik erlebe ich selber im Umgang mit Wahrheiten beispielsweise folgende Verhaltensweisen: Wahrheiten nicht wissen können, Wahrheiten nicht wissen wollen, Wahrheiten wissen und nichts tun, Wahrheiten wissen und sie leben wollen, Wahrheiten verheimlichen, Wahrheiten vertuschen, Unwahrheiten sagen, Lügen verbreiten. So wie in der Politik sehe ich den Umgang mit Wahrheiten auch bei Medien, bei der Wirtschaft und bei Wissenschaften.

      1
    • am 22.08.2021 um 09:22 Uhr
      Permalink

      Berufsleute brauchen zweifellos eine ihrem Beruf entsprechende Ausbildung um seriöse Arbeit leisten zu können. – Je höher jemand in einer Hierarchie steigt, desto weniger benötigt es spezifisches Wissen. Politiker und Unternehmer in hohen Positionen brauchen andere Eigenschaften: Hohe Integrität, Unbestechlichkeit, ein scharfes Unterscheidungsvermögen von Wahrheit und Irrtum, ganzheitliches und vernetztes Denken, die Wahrung der Verhältnismäßigkeit in allen Handlungen und Entscheidungen, die Fähigkeit zuverlässige Berater und Mitarbeiter zu rekrutieren auf welche sie sich verlassen können, die Fähigkeit sich wo nötig fehlendes Wissen zu beschaffen usw. – Kurz: das Rüstzeug eines guten Projektleiters.

      0
    • am 23.08.2021 um 11:50 Uhr
      Permalink

      Das nützt alles nichts, wenn eine messbare Grundlage fehlt und Ethik oder Moral nur diskutierbare Begriffe sind, an denen «man» (den habe ich noch nie persönlich getroffen) sich immer leichter vergreifen kann, wie die Beispiele deutlich zeigen. Das Problem ist das Verhältnis zwischen Verfügungs- und Verführungswissen zum Orientierungswissen (an der Wirklichkeit des Lebens natürlich). Sind erstere zwei grösser so führt das in einem Humansystem zu STRESS; letztlich zu Krankheit, Konkurs von Firmen, Untergang ganzer (Pseudo-) Gesellschaften in wenigen Tagen, obwohl Milliarden für deren Aufbau verlocht worden sind. Der «Projektleiter» ist nur so gut, wie sein persönlich integrer Massstab ist und dieser fehlt uns seit Plato. Wir sollten also nicht weiter darauf bestehen, Realität mit Wirklichkeit zu verwechseln und endlich fragen, was dem LEBEN dient und was leider nicht. Auch die politische oder wissenschaftliche Diskussion muss sich diesen Fragen nunmehr stellen und Kompetenz muss endlich wieder vor Prominenz stehen.

      0
    • am 22.08.2021 um 09:42 Uhr
      Permalink

      Wer soll dann Entscheidungen (die nun mal in einem Gemeinwesen nötig sind) fällen? Wir beide sind Ärzte und haben sehr verschiedene Ansichten. Diese Einteilung in «Fachleute» die dann «richtig» entscheiden ist doch auch ein Trugschluss. Am Schluss leitet ja doch (auch bei Wissenschafter) der Bauch, die Intuition. Doch vielleicht verstehe ich Sie wieder einmal nicht. Schön aber, dass Sie wieder da sind und aktiv sind – wir brauchen ja verschiedene Inputs. LG MSg

      0
    • am 22.08.2021 um 12:44 Uhr
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Schrader,

      sie haben -fast- recht !

      Aber — es liegt viel, viel weniger am «K»önnen» unserer kleineren und grösseren «führenden Wissen-Schaftler», sondern an deren «Wollen und Dürfen können» !

      Die deutschen Institute und (! beamteten !) Professoren wurden von unserer Regierung angewiesen , also «befehligt», Corona so zu interpretieren, dass die Regierung -darauf aufbauend- repressive Massnahmen glaubhaft durchsetzen kann.

      Professoren sind Beamte – haben also ihrem «Dienst-Herrn», der Regierung bedingungs-los zu gehorchen – oder können «gehen» oder werden gegangen ! ! !

      Was wirklich interessant wäre:
      Warum handeln unsre Regierungen SO ??!!

      wolfge
      scheinbar.org

      3
    • am 29.08.2021 um 13:55 Uhr
      Permalink

      «Man schaue sich die Qualifikation der Schweizer Gesundheitsminister, -direktoren, -politiker an.»
      Auch in Deutschland sind diese Politiker keinen Deut besser:
      Jens Spahn, Gesundheitsminister = Bankkaufmann
      Herr Wieler, RKI Sprecher und Berater der Bundesregierung = Veterinär
      Karl Lauterbach = selbst ernannter Gesundheitsexperte und nicht einmal dipl. Epidemiologe
      usw.

      0
  • am 21.08.2021 um 12:35 Uhr
    Permalink

    Verbale Rundumschläge mögen amüsant sein, von einem Fachmann wie Stadler erwarte ich mehr. Die Aussage «Wer A sagt, wäre durchgefallen» ist für mich nutzlos ohne die Ergänzung «weil A …». So stehe ich denn ratlos da und weiss nicht, ob ich einige Dinge fundamental nicht verstanden habe oder ob es nur um Wortklauberei geht.
    Das Verständnis zu klären ist mir wichtig. Zu wissen, dass jemand klüger ist als anderen – darauf kann ich verzichten.

    16
  • am 21.08.2021 um 12:58 Uhr
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    Es geht nur um die Gewinnmaximierung der Pharmakonzerne und deren Hauptaktionäre.
    Indem Gesunde mittels PCR-Test ‹krank› geschrieben werden, nur damit man sie mit einer unnötigen, überteuerten Gentherapie ‹behandeln› kann.

    Wäre es nicht einfacher, anstelle dieser widersinnigen Massnahmen, die MwSt um 1 % zu erhöhen und diese zusätzlichen Einnahmen unter den Superreichen zu verteilen.

    Ev. auch eine vollständige Steuerbefreiung der Pharmakonzerne und von deren Hauptaktionären, nur damit die aufhören.

    7
    • am 23.08.2021 um 15:14 Uhr
      Permalink

      Herr Herzog

      Ja genau, das ist eine gute Idee. Die traditionellen Geschäftsfelder der Pharma werden durch die gesundheitbewusste Bevölkerung immer kleiner, Gott sei Dank. Damit die Pharma nun nicht neue teure Medikamente und Therapien erfinden muss, würde sich eine freiwillige Spende allemal lohnen. Wenn ich an die Folgen der Kriegspolitik gegen dieses Virus denke… (Arbeitslosigkeit, Hunger, erhöhte Selbstmordrate etc. ) Ob auch die Geldgier damit gestillt werden kann?
      Die gesundheitlichen Folgen der Impfung und der folgenden Booster wird hoffentlich noch mehr Menschen aufwachen lassen!

      0
    • am 29.08.2021 um 14:01 Uhr
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      eine Pharmaindustrie die es nicht einmal mehr für erstrebenswert neue Antibiotika zu entwickeln da es sich nicht mehr zu lohnen scheint hat sich selbst disqualifiziert. Gerade in Anbetracht «multiresisstener Keime», verbreitet in Spitälern, werden die Menschen alleine gelassen und müssen oft qualvoll dahin vegetieren.
      Es muss sich schon etwas lohnen (z.B. mRNA-Impfstoffe), damit die Aktionäre auch zukünftig ihre Dividenden und die «Bosse» ihre Bonis erhalten. Schäbig!

      0
  • am 21.08.2021 um 14:07 Uhr
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    Muss angesichts solcher Behörden und Politiker*innen nicht von einer Staats-Verwahrlosung die Rede sein: und dies an sich sowie insbesondere auch dann, wenn es gegebenenfalls keine Korrekturen und Konsequenzen gibt?

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  • am 21.08.2021 um 15:15 Uhr
    Permalink

    Wenn der PCR-Test positiv angibt, heisst das natürlich nicht, dass man infektiös sein muss. Doch es heisst ja schon, dass man – wann auch immer – infiziert wurde mit Sars-CoV-2. Bei PCR wird, soweit mir bekannt ist, ein SARS-CoV-2-Teil spezifisch nachgewiesen – falls ich mich täuschen sollten, danke ich für entsprechende Hinweise/Links. 1 oder 2 Nachweis mit Sars-CoV-1 AK bei Schnelltest?

    0
    • am 22.08.2021 um 01:48 Uhr
      Permalink

      «Doch es heisst ja schon, dass man – wann auch immer – infiziert wurde mit Sars-CoV-2.» – Falsch!

      Wenn sie Luft einatmen befinden sich darunter alle möglichen Bakterien und Viren auch von hochgefährlichen Krankheiten wie Antrax. Falls während eines Abstriches zufälligerweise ein paar CoV-19 Viren auf den Schleimhäuten «herumlungern» wird der PCR-Test diese finden.
      Ob sie krank sind oder bloss infiziert oder passiver Träger könnte man einigermassen exakt an der PCR Zyklenzahl ablesen. Doch das will unser «Impfmafia» eben gerade nicht erlauben. Ist der PCR Zyklen Werte unter zwanzig würde ich die Person sofort behandeln auch wenn sie noch keine Symptome hat. Auch dieses wird bewusst verhindert, da man nur mit wirklich kranken Menschen viel Geld generieren kann.
      Ist der PCR-WERT über dreissig dann sind sie nicht ernsthaft infiziert oder eben bloss ein zufälliger Virusträger. Hier würde ich jeden nach zwei Tagen zu einem Nachtest einladen, was natürlich auch nicht gemacht wird, da man dann ja wüsste, dass eben weit mehr als 90% dieser Gruppe nichts hatte…
      Information ist Wissen= Macht. Diese würde sich beim bekannt werden automatisch gegen die Impfpropaganda richten. Daher werden hier alle nützlichen Daten schon gar nicht erhoben oder nicht weitergegeben.
      Für mich ist das das Verhalten des BAG (Verschweigen/Unterdrücken der PCR Zyklenzahl vor dem Getesteten) schlicht und einfach ein krimineller Akt.

      4
    • am 22.08.2021 um 14:30 Uhr
      Permalink

      Auch wenn sich nur wenige Viren auf der Oberfläche ihrer Atemwege «hermulungern», heisst das, dass die getesteten Personen mit diesen Viren zumindest in Kontakt gekommen sind. Ob dann tatsächlich eine Infektion stattfinden kann ist neben der Dosis auch abhängig von der Virulenz des Krankheitserregers und der Effizienz der Immunabwehr. Beide, Virulenz und Immunabwehr sind keine festen, absoluten Grössen und es ist deshalb im Rahmen eines ersten Screenings auch nicht unbedingt zielführend eine Anzahl Mindestzyklen festzulegen (auch wenn dies eine detailliertere Interpretation ermöglichte, aber auch Fragen aufwirft wie zB Zeitpunkt der Probenahme, etc). Das Hauptziel des PCR-Screenings ist schlicht und einfach, die Positivgetesteten darauf aufmerksam zu machen, dass sie evt. infektiös sein könnten, bzw. dies werden könnten und sich entpsrechend vorsichtig verhalten sollten inkl. Quarantäne.
      Von dem her ist der PCR-Test durchaus sinnvoll und Grundlage jeder Präventionsmassnahme, auch wenn viele nicht-infektiöse, Positivgetestete sich rückblickend «sinnlos» isoliert haben. Aber in wohl vielen Fällen ist eine weitere Übertragung wohl verhindert worden.
      Natürlich kann man immer alles besser und perfekter machen, aber als Kompromisslösung ist die derzeitige Praxis nicht so verkehrt, und wie Sie daraus einen kriminellen Akt ableiten, bleibt wohl Ihr Geheimnis. Und ja, die Angabe der Zyklenzahl wäre für eine verbesserte Statistik definitiv hilfreich.

      5
    • am 22.08.2021 um 17:45 Uhr
      Permalink

      Grossteils einverstanden. Was wohl am Wichtigsten ist: das Befinden des Menschen. Natürlich sind generelle Tests bei Gesunden epidemiologisch mehr als fragwürdig (Begründung des BAG., warum keine flächendeckende HIV-Tests durchgeführt wurden – dazu kommen Spezifität/Sensitivität, was ja zum gleichen Thema gehört).

      1
    • am 23.08.2021 um 12:34 Uhr
      Permalink

      Genau durch diese Politik, werden Ziele von versteckten Absichten erreicht und das Vertrauen in ALLE Behördenvertreter und generell Stellvertreterschaften für das eigene LEBEN vernichtet. Wir müssen also vermehrt für uns selbst die Verantwortung übernehmen und mit gesundem Menschenverstand für unsere Gesundheit sorgen. Wie bei bisherigen Grippe-Perioden wasche ich eben vermehrt die Hände, gurgle notfalls auch mit Wiskey, trage einen Schal um mich nicht zu erkälten und halte möglichst Abstand zu Menschen, die sich zu viel «herumtreiben» oder jetzt unbedingt in Gebiete reisen müssen, wo solche Massnahmen nicht üblich sind und die Hygiene auf tieferem Niveau. Beginnen könnten wir damit, generell die zentrale Frage zu stellen: Wer profitiert von was am meisten und warum? Als Journalist auch nach alter NYT-Regel; nämlich dem Geld zu folgen… Vertrauen braucht keine gemeinsamen Werte, Religionen oder Ideologien, sondern einen nicht manipulierbaren Massstab und der kann nur das LEBEN selbst sein. Eine Gesellschaft, in welcher niemand mehr irgend jemandem trauen kann, ist nicht lebenswürdig und kreativ für LÖSUNGEN und wird immer mehr zerstören, als dass sie etwas Nachhaltiges aufbaut, wie es in der Schweiz unsere Ahnen taten, bis für Intellektuelle 700 Jahre Schweiz genug waren…

      2
  • am 21.08.2021 um 17:28 Uhr
    Permalink

    Herr Stadler scheint wieder ganz der alte zu sein, zum Glück! Warum haben wir nicht mehr Fachleute wie ihn, die sich getrauen ihre Meinung zu sagen und wieso haben wir nicht mehr Journalisten, Redaktoren und Verleger die ihnen eine Plattform bieten?

    7
    • am 22.08.2021 um 11:49 Uhr
      Permalink

      Lieber Mathias
      folgendes steht auf Wikipedia zu Stadler:
      «In der Öffentlichkeit bekannt wurde er als Diskussionsteilnehmer und insbesondere mit seinen bissigen Kolumnen, in denen er meist zu medizinischen sowie gesundheits- und gesellschaftspolitischen Themen – etwa Alternativmedizin (contra), Gentechnik (pro), Impfung (contra Kritik), Corona (contra Maskenpflicht), Klimawandel (gegen behauptete Hysterie) – Stellung bezieht.»
      Natürlich sind seine Aussagen amüsannt, aber sollten wir sochen Fachleuten wirklich vermehrt eine Platform bieten?
      Lieber Gruss Ingur

      5
    • am 23.08.2021 um 14:07 Uhr
      Permalink

      @ Ingur Seiler

      Nicht dass ich überall seiner angeblichen Meinung wäre. Aber haben Sie irgendein einziges inhaltliches Argument gebracht? Nein, nur ad hominem Attacken… nicht hilfreich.

      1
  • am 21.08.2021 um 17:59 Uhr
    Permalink

    Es ist zum Verrücktwerden, wieder falle ich auf mich selbst herein und ertappe mich anhand des Artikels bei dem Drang, auf das Reizwort „Impfung“ wie der pawlowsche Hund zu reagieren und dagegen zu wettern.
    Da ich doch inzwischen überzeugt bin, dass es diese Pandemie nie gab, mit einer Notwendigkeit das gesamte(!) Leben einzufrieren, Kranke vereinzelt in Isolierzelten, Flughäfen geschlossen, Kontrolle jeglicher Art von Aktivitäten in- und außerhalb der vier Wände durch patrouillierendes Fachpersonal in Hochsicherheits-Schutzanzügen, uvm.
    Stattdessen „behilft man sich“ mit light-Maßnahmen wie Masken und drangsaliert die Leute mit zweifelhafter, notzugelassener, freiwilliger(!) Injektion, uvm.
    Ich bin also überzeugt; dabei weiß ich doch, dass Leben auf dieser Welt ohne Viren (und Mikroorganismen) unmöglich wäre, dass jeder Mensch auch Wirt dieser Spezies, dafür aber mit funktionierenden Abwehrsystemen gerüstet ist. Es ist das immerwährende Spiel des Lebens von Angriff und Abwehr. Mal gewinnt man, mal verliert man.
    Dies hört sich nun in Bezug auf die Schilderung von u. a. Herrn Stadler zynisch an, ist aber –das versichere ich ganz ehrlich- meiner tiefen Ehrfurcht vor dem Leben (sogar der Viren) entsprungen.
    Fazit: Ich will leidvolle Erfahrung nicht schmälern (wer kennt sowas nicht aus eigenem Erleben); dennoch muss ich mich darin üben, das Geschehen anhand der Prämissen zu beurteilen, ins richtige Verhältnis zu setzen, sonst macht mich das ganze „Gedöns“ wirklich verrückt.

    7
    • am 22.08.2021 um 10:42 Uhr
      Permalink

      Immer mehr beschäftigt mich die Frage, inwiefern und gar ob überhaupt es in unserer Gesellschaft grundsätzlich mit rechten Dingen zugeht? Rüdiger Lenz geht mit seinen Bericht „Verbrechen an der Menschlichkeit“ (Link: https://kenfm.de/verbrechen-an-der-menschlichkeit-von-ruediger-lenz-podcast) davon aus, dass diese Corona-Pandemie und das wahnsinnige Drum-und-Dran ein Teil von einem teuflischen Ganzen sind. Ich bin darüber sehr erschrocken: und zudem auch, weil dazu keine breite öffentliche Auseinandersetzung stattfinden will.

      4
    • am 24.08.2021 um 13:00 Uhr
      Permalink

      @Ueli Keller, Allschwil, am 22.08.2021 um 10:42 Uhr

      Herr Keller, Sie bringen es auf den Punkt. Allerdings würde ich ein Wort ändern:
      Sie schreiben: «weil dazu keine breite öffentliche Auseinandersetzung stattfinden will.»

      Nicht «..will». Die Gesellschaft, also die Summe aller Ihrer Mitglieder, will nach nach allem, was ich erleben, das sehr. Sie «DARF» es aber nicht. Wozu sonst z.B. die exorbitante Polizei- und Mediengewalt gegen jeden und alles, der gegen die Corona-Regierungs-Politik auftritt?

      Wenn die Würde des Menschen tatsächlich unantastbar und eine Meinungsfreiheit nach Voltaire wirklich unser aller Ideal ist (also zuvorderst auch das der uns Regierenden!!) …
      «Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen.»

      … dann wäre die heutige gesellschaftliche Situation eine völlig andere.
      https://www.bitchute.com/video/Shji8kOojbeF/

      1
    • am 25.08.2021 um 10:09 Uhr
      Permalink

      Geschätzter Herr Zittlau, gibt es in Tat und Wahrheit noch eine konkret und real wirklich wirksam existierende Demokratie und Justiz? Mit Medien, Politiker*innen, Wissenschaftler*innen und einer Bevölkerung, die alle gemäss ihrem Verhalten mehrheitlich als blöd, oder als obrigkeitshörig, oder als unkritisch, oder als nichts wissen wollend, oder als bequem, oder einfach nur als vergnügungssüchtig gesehen werden müssen, scheint mir die Auseinandersetzung, die es dringend braucht, nicht möglich. Und so ist es leider auch logisch, dass die Verbrechen an der Menschlichkeit, wie sie in solchen Berichten beschrieben und belegt sind, nicht gestoppt und nicht geahndet werden.

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  • am 21.08.2021 um 19:51 Uhr
    Permalink

    Wenn ich geimpft bin, so kann mein Immunsystem mit dem Virus viel besser umgehen und ihn im besten Fall ausschalten, ohne dass ich Krankheitssymptome entwickle. Aber die Impfung ist keine Plastikfolie, welche die Erreger nicht an mich heranlässt.

    Folglich kann ich als Geimpfter in der Zeit zwischen der Ansteckung und der Ausschaltung des Virus positiv getestet werden und Viren verbreiten.

    Das habe ich nicht selbst erfunden. Gestern oder vorgestern las ich das von Prof. Drosten. Zudem finde ich, dass das nicht schwer zu verstehen ist. Darum trage ich auch vermehrt Maske, nicht aus Angst, sondern aus Rücksichtnahme – und frage mich, wie man wegen ein bisschen Rücksichtnahme ein solches Affentheater machen kann.

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    • am 31.08.2021 um 08:41 Uhr
      Permalink

      Weil ich es eben nicht nur als «bisschen Rücksichtnahme» erlebe, sondern als «Affentheater». Ich nehme seit Monaten «Rücksicht», bezahle die von mir nicht befürworteten Covid-Massnahmen und akzeptiere die Angst der Massnahmenbefürworter.

      Als Gegenzug erwarte ich, dass ich auch nach meinen Ansichten leben darf:
      – Maske weg,
      – Impfen freiwillig,
      – Geld weg von Lügenmedien
      – In Aufklärung investieren, wie man mit Viren entspannt leben kann .

      0
  • am 21.08.2021 um 20:07 Uhr
    Permalink

    «Stadler fällt auf, dass während der Pandemie vor allem Virologen zu Wort kommen und viel zu wenige Immunologen.» – Was die Virologen von sich geben ist am Ende auch nicht entscheidend. Maßgebend sind am Ende die amtierenden Politiker und ihre Handlungen. Genauer: die unsichtbaren Hintermänner und Auftraggeber dieser Leute. Covid ist im Grunde ein politisch/wirtschaftliches Projekt. Medien, Medizin und Gesundheit, vor allem PCR sind nur geschickt eingesetzte Treiber und Werkzeuge. So jedenfalls meine Schlussfolgerung nach bald 2 Jahren Covid-Beobachtung.

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  • am 21.08.2021 um 20:13 Uhr
    Permalink

    Glaubwürdig und präzise !
    Danke !

    Und jetzt bin ich sehr gespannt, wer / wie dagegen argumentiert !

    wolfge
    scheinbar.org

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  • am 21.08.2021 um 22:12 Uhr
    Permalink

    Dass der PCR-Test nicht dafür geeignet sei, eine Infektion nachzuweisen, ist falsch. Wenn das Virus in den Proben der Atemwege nachgewiesen wird, hat eine Infektion laut Definition des Infektionsschutzgesetzes stattgefunden (Natürlich gibt es einen kleinen Prozentsatz von falsch-positiven Ergebnissen). Richtig ist aber, dass ein Infizierter, der positiv getestet wurde, nicht nicht unbedingt (mehr) ansteckend ist, da der PCR-Test auf eine geringe Anzahl Viren bzw. Viren-Fragmente anspricht.

    Im folgenden Abschnitt haben Herr Gasche oder Herr Stadler deshalb zwei unterschiedliche Dinge durcheinandergebracht – Infektion und Infektiosität. Der erste Abschnitt ist somit falsch, der Abschnitt nach dem Doppelpunkt hingegen richtig:
    «Der gängige PCR-Test sei zwar ein altbewährter Test, aber nicht dafür geeignet, eine Infektion, also eine ansteckende Krankheit festzustellen: «Dieser Test sagt nichts darüber aus, ob jemand ansteckend ist.»

    Die Aussage zu den symptomlosen Kranken in Verbindung mit einer Ansteckung suggeriert bewusst oder unbewusst der unaufmerksamen Leserin, dass asymptomatische Infizierte nicht ansteckend sind. Natürlich gibt es – mindestens nach allgemeinem Verständnis – keine symptomlosen Kranken. Hingegen können asymptomatische Infizierte ansteckend sein. Dies bestreitet die diskutierte Aussage von Stadler auch nicht. Auch hier sind aber zwei unterschiedliche Dinge unglücklich vermischt worden – unklar ist, ob durch Herrn Stadler oder durch Herrn Gasche.

    5
  • am 22.08.2021 um 02:47 Uhr
    Permalink

    Lieber Herr Markus Scheuring, Zürich am 21.08.2021 um 15:15 Uhr
    Zu Ihrer Frage empfehle ich das Video der jüngsten, 66. Sitzung des Corona-Ausschusses vom letzten Freitag:
    Sitzung 66: Kettenreaktion – YouTube ab Minute 3:37:00, Dr. Reiner Füllmich führt dazu ganz kurz ein: „Was ist denn nun mit dem PCR-Test?“ Frau Prof. Ulrike Kämmerer spricht dann ausführlichst zu PCR und Virusdiagnostik.
    Mit Grüßen, Ute Pferdehirt

    1
    • am 22.08.2021 um 14:02 Uhr
      Permalink

      Sehr professionelle Ausführung von Frau Prof. Kämmerer – danke für die Info. Empfehlenswert «obwohl» von der kritischen Seite.

      1
  • am 22.08.2021 um 13:15 Uhr
    Permalink

    Die reisserischen und wissenschaftlich eigentlich irrelevanten Aussagen von Beda Stadler animieren auf Infosperber die heutigen Lügner der Aufklärung heftig zum Absondern ihrer dubiosen Weisheiten. Die diesbezüglichen Kommentare sind denn auch ein wahres Tummelfeld der Impfgegner, Verschwörungstheroretiker und anderer Feinde der etablierten Wissenschaft. Schade, dass Infosperber dem emeritierten Stadler – sein Wissensstand scheint auch nicht mehr so up-to-date zu sein, – eine derart prominente Plattform bietet, ohne die hemdsärmeligen Sprüche des Herrn Professor fachgerecht einzuordnen.

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    • am 22.08.2021 um 23:49 Uhr
      Permalink

      Wenn man Menschen mit 50 Jahren Erfahrung in ihrem Fachgebiet (Branche) … nicht zuhört.

      Wird man entweder Lehrgeld dafür bezahlen oder einen Wettbewerbsvorteil
      nicht nutzen und versagen.

      Die Variable der Persönlichen Gesundheit ist doch relativ einfach gestrickt und einzig und alleine vom Evolutions Alogorithmus vorgegeben.

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    • am 23.08.2021 um 11:11 Uhr
      Permalink

      Ich bin völlig Ihrer (Beat Gerber) Meinung, ich weiss nicht, wie Sie meine Kommentare einordnen. Stadler ist sicher (ich habe seine Meinung auch auf anderen Kanälen gehört) der Falsche, um relevante Fakten zu bringen. Trotzdem finde ich seine und viele andere Meinungen interessant, um mich selbst wieder zu hinterfragen. LG MSg

      0
    • am 31.08.2021 um 08:52 Uhr
      Permalink

      Lieber Beat Gerber, ich bin kein Verschwörungstheoretiker und kein Rechtsextremer, sondern langjährig links/grüner, täglich NZZ-leser, Vater von 3 Töchter mit Studium, Unternehmer !

      In mir ist leider eine illusorische Welt zusammen gebrochen die letzten Monate. Es braucht also solche Menschen wie Stadler .

      0
  • am 22.08.2021 um 16:39 Uhr
    Permalink

    Das Problem in der Pandemie ist, dass jeder/E etwas meinen darf zur Problematik, weil alle betroffen sind. Und je nach Persönlichkeitsstruktur, politischer Schichtung und ökonomischer Situation des Empfängers trifft die eine Meinung auf Resonanz, eine andere eben nicht. Dabei wird leider oft vergessen, dass eigentlich die Pandemie bekämpft werden sollte. Mit Meinungen funktioniert das allerdings nicht, wie man seit März 2020 hätte lernen können.

    2
    • am 1.09.2021 um 10:53 Uhr
      Permalink

      Nein! Dass jeder eine Meinung haben darf ist o.k.!
      Bedenklich ist, dass die meisten Journalisten bei Tagi, SRF, NZZ, etc. keine blasse Ahnung haben und trotzdem schreiben, als hätten sie die Wahrheit mit Löffeln gefressen.
      Bedenklich ist weiters, dass auch beim BAG erschreckend viele Leute nicht viel von der Materie verstehen. Zum Beispiel gerade kürzlich wieder, als Virginie Masseney sich nicht erklären konnte, wieso die Spitaleinweisungen rückläufig sind, obwohl die «Fallzahlen» doch stagnieren und nicht zurückgehen. Hat Frau Masseney tatsächlich immer noch nicht gemerkt, wie gering die Aussagekraft dieser «Fallzahlen» ist? Gibt es bei ihr keine Fragezeichen, wenn die Positivitätsrate klar sinkt, die «Fallzahl» aber gleich bleibt, weil deutlich mehr getestet wird?

      0
  • am 22.08.2021 um 17:12 Uhr
    Permalink

    «Wenn unsere Beamten, die hoffentlich selber geimpft sind, auf dem Bundesplatz mit Maske Kuchen verteilen, um die Bürger zum Impfen zu animieren, untergräbt dies das Vertrauen in die Impfung.»

    Sehr treffende Feststellung!
    Meine eigene Einschätzung ist auch, dass von den Leuten, die am allermeisten Angst vor dem Coronavirus haben, fast alle mindestens doppelt geimpft sind.

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  • am 23.08.2021 um 10:09 Uhr
    Permalink

    Lieber Herr Richard Mosimann, Winterthur, am 22.08.2021 um 09:22 Uhr
    Gestatten Sie mir bitte, dass ich Ihnen vehement widerspreche.
    – „Je höher jemand in einer Hierarchie steigt, desto weniger[!?] benötigt es spezifisches Wissen“: Bedeutet das im Umkehrschluss, dass er auf der Karriereleiter sein ursprünglich erworbenes Wissen ‚vergessen’ darf, oder dass er von der Materie, für die er zuständig ist, keinen blassen Schimmer haben muss?
    – Ihrer Auflistung von Fähigkeiten eines Projektleiters fehlt das Wichtigste: die Bereitschaft zur Übernahme entsprechender Verantwortung.
    – Und wieso sollten diese Fähigkeiten nur den „höher Positionierten“ vorbehalten sein? Man dürfte dies auch getrost jeder Mutter, jedem Berufstätigen, überhaupt allen Menschen im Umgang miteinander abverlangen (Beispiel: eine Mutter sollte u. a. fähig sein, einen zuverlässigen Kinderarzt als Fach-Berater zu „rekrutieren“).
    Nehmen Sie es mir bitte nicht krumm, aber die Aussagen Ihres statements wurden schon immer denjenigen in „niederen Positionen“ aus elitärer Haltung heraus vorgebetet, bis sie es glaubten.
    Ich möchte meine Kritik als Anregung zum Überdenken verstanden wissen.
    Leider bewegen wir uns hier ‚out of corona’, aber ich konnte es mir nicht verkneifen.

    0
  • am 24.08.2021 um 18:03 Uhr
    Permalink

    Herr Stadler war ja immer und überall ein gern gesehener Gast, wenn es darum ging z.B. gegen alternative Heilmethoden zu «wettern». Ich rechne es ihm hoch an, dass er auch den Mut hat, gegen den allgegenwärtigen, sog. wissenschaftlichen Konsens zu argumentieren, auch wenn mit seiner Meinung, wie viele mit ihm, nun kaum Reichweite erzielt.

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  • am 25.08.2021 um 21:50 Uhr
    Permalink

    Lieber Herr Ueli Keller (Allschwilam 25.08.2021 um 10:09 Uhr)
    Sie haben mich erschreckt.
    Es stimmt nicht, dass die Mehrheit der «Bevölkerung … als blöd, … obrigkeitshörig, … unkritisch, … nichts wissen wollend, … bequem, … vergnügungssüchtig gesehen werden» muss.
    Man kann das tun, MUSS aber nicht.
    Deshalb halte ich hier ein Plädoyer für die von Ihnen erwähnte «Mehrheit».
    Die Menschen sind entmutigt; die im Dauerfeuer attackierenden Maßnahmen, Drangsalierungen und Nötigungen lähmen den Einzelnen und die Gesellschaft.
    Die Leute sind sowieso mehr als beschäftigt damit, ihr Leben und das ihrer Kinder zu «managen» und sind jetzt zusätzlich massiv belastet. Sich der Dauerbeschallung von Politik und Medien zu entziehen, sich umfassend zu informieren, die eigene Haltung herauszubilden, erfordert viel, viel Zeit. Die Meisten haben sie nicht.
    Und wenn sie sich dann zwischendurch Abwechslung durch ein bisschen Vergnügung verschafft, wem sollte man dies verdenken?

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    • am 26.08.2021 um 09:31 Uhr
      Permalink

      Liebe Ute Pferdehirt, ich bin selber Politiker und Wissenschafter. Bei der Mehrheit der Politiker*innen dreht sich alles vor allem um ihre Person und es geht nur wenig um die Sache. Und viele Medien und Wissenschafter*innen singen das Lied, was Brot sie essen. Da möchte ich mir einfach kein X mehr für ein U vormachen: für eine Welt, die alle und alles umfassend eine gute Welt ist, braucht es ganz andere Wege als sie die Mehrheit seit Hunderten von Jahren im Kleinen wie im Grossen geht, und immer noch weiter gehen will. Sehr beeindruckt bin ich im Sinne, was sein soll und wie man dorthin kommen kann, von der 14-Minuten-Rede (hier der Link: https://youtu.be/EfqFo_pHK-k), die der bolivianische Vizepräsident David Choquehuanca zum Amtsantritt am 8. November 2020 gehalten hat.

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  • am 28.08.2021 um 14:36 Uhr
    Permalink

    Wie aktuelle Daten aus England zeigen : https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/1009243/Technical_Briefing_20.pdf

    sterben kaum mehr jüngere (Alter < 50) an Delta. Bloss noch 0.03%- bei einer Dunkelziffer von 10 Fällen auf einen gefundenen basierend auf Studien zu Alpha/Gamma und 3x höherer Ansteckbarkeit von Delta. Real sterben also 0.003% der jüngeren Leute an Delta. Das ist etwa die Sterberate bei einer Erkältung! Was soll hier der PCR Wert noch sagen? Zudem habe Geimpfte, Figur 12, eine höhere Viruslast bei Delta als Ungeimpfte!

    Momentan zirkulieren wieder viele Impfpropaganda Studien (u.a. Spiegel) die behaupten, dass eine Impfung schützt gegen CoV-19 Delta, was von den aktuellen Daten widerlegt wird.
    Eine natürliche Infektion schützt ca 7x besser
    https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.08.24.21262415v1

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  • am 29.08.2021 um 12:09 Uhr
    Permalink

    AMERIKANISCHE GESUNDHEITSBEHÖRDE CDC ENTZIEHT PCR-TEST DAS VERTRAUEN:
    «Dem PCR-Test droht das Aus – zumindest in den USA. Nach dem 31. Dezember 2021 wird die CDC ihren Antrag an die FDA, die Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der Vereinigten Staaten, auf den Notfall-Einsatz der PCR-Diagnostik für SARS-CoV-2 zurückziehen. Das kündigte die amerikanische Gesundheitsbehörde, die in etwa mit dem deutschen RKI vergleichbar ist, Ende Juli auf ihrer Internetseite an. Sie empfiehlt stattdessen eine Reihe anderer von der FDA zugelassene Diagnosemethoden, darunter Tests, welche einen Aufschluss auf die Immunantwort geben, etwa Antigen- und Antikörper-Tests. Außerdem ermutigt die CDC Labore zum Einsatz einer vielschichtigen Methode, mit der sich sowohl SARS-CoV-2- als auch Influenzaviren nicht nur erkennen, sondern auch unterscheiden lassen.»

    https://kaisertv.de/2021/08/21/amerikanische-gesundheitsbehorde-cdc-entzieht-pcr-test-das-vertrauen/

    https://www.cdc.gov/csels/dls/locs/2021/07-21-2021-lab-alert-Changes_CDC_RT-PCR_SARS-CoV-2_Testing_1.html?fbclid=IwAR14USHnMxNHjmMNb2pQfJEUqamT9wZga-DbJEeONsS5SQcB_nG7e3gZhGM

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  • am 30.08.2021 um 15:29 Uhr
    Permalink

    «Dieser Test sagt nichts darüber aus, ob jemand ansteckend ist.» Ich bin ja nicht vom Fach, aber m. E. stimmt diese Aussage so halt auch nicht und ist folglich irreführend.

    Während ein positives Resultat noch keine Ansteckungsgefahr belegt, aber deren Möglichkeit nahelegt, wissen wir, dass jemand zu einem bestimmten Zeitpunkt sehr wahrscheinlich nicht ansteckend ist, wenn der Test negativ ausfällt (Natürlich gibt es auch falsche Negative).

    Da wir es mit einer sich stark exponentiell verbreitenden Krankheit zu tun haben, macht die grossflächige Anwendung von PCR-Tests durchaus Sinn, zumal die Konsequenzen einer unnötigen Quarantäne wohl um Längen harmloser sind, als eine Weitergaben des Virus.

    Noch einmal anders formuliert: Die PCR-Tests erlauben es, (unter den getesteten) die allermeisten ansteckenden Personen zu finden, auch wenn gleichzeitig einige nicht-ansteckende positiv Getestete deswegen z. B. in Quarantäne geschickt werden.

    Ob nur symptomatische Personen getestet werden oder auch unsymptomatische spielt natürlich auch eine immense Rolle für die Aussagekraft der Tests, also die «accuracy» (= [wahre Positive + wahre Negative] / Anz. aller Testresultate). Entsprechend verändert sich auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis des Einsatzes von solchen Tests.

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    • am 31.08.2021 um 18:02 Uhr
      Permalink

      Ich glaube, das grossflächige Testen muss zunehmend hinterfragt werden. Es ist unter Fachleuten unterdessen unumstritten, dass eine Ausrottung des Coronavirus unmöglich ist. Ein über längere Zeit fortgeführtes «Eindämmen», um die Infektionszahlen tief zu halten, wäre mit immensen Kosten verbunden.*
      Es zeichnet sich aber auch ab, dass dieses Eindämmen immer weniger sinnvoll wird. Wenn ein Grossteil der Bevölkerung einmal Kontakt mit dem Virus gehabt hat, zirkuliert dieses zwar weiter, aber ohne grossen Schaden anzurichten. Ich glaube, dieser Zustand ist in Schweden weitgehend erreicht.
      https://www.worldometers.info/coronavirus/country/sweden/
      Bei den Infektionszahlen sieht man wegen Delta noch eine mittelgrosse «Welle», bei den Opferzahlen hingegen sieht man keinen Effekt mehr.

      *Reiche Länder könnten sich solche immensen Kosten wohl leisten, auch wenn schon sehr fragwürdig ist, wie sinnvoll das wäre. In armen Ländern schlagen sich solche Kosten jedoch direkt als Todesopfer in anderen Sparten (Hunger, ander Krankheiten) nieder.

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    • am 1.09.2021 um 04:47 Uhr
      Permalink

      Mein Rat – nach viel recherchiert und nachgedacht:

      Auf Experten hören, die über 60 Jahre alt sind –
      denn erst nahe Pension — und wenn die Kinder un-abhängig, also aus dem Haus sind —
      kann «man» als angestellter oder beamteter Experte seine «eigene» Meinung «frei» äussern!

      wolfge
      scheinbar.org

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