Spital.RTBF

Jeder dritte Covid-Patient, der in ein Spital eingewiesen wird, ist doppelt geimpft. © RTBF

Bereits jeder dritte Covid-Hospitalisierte ist doppelt geimpft

Urs P. Gasche /  Viele Geimpfte fühlen sich sicher, sind unvorsichtig, können aber ansteckend sein. Eine Testpflicht würde Spitäler entlasten.

Falls eines Tages alle Erwachsenen doppelt geimpft wären, würden ausschliesslich noch doppelt Geimpfte die Spitäler belasten. Immerhin gäbe es ohne Ungeimpfte dann insgesamt weniger Covid-Patienten als heute. 

Geimpfte haben zwar ein etwa 11-mal kleineres Spitalrisiko. Doch es gibt immer mehr Geimpfte. Ihr Anteil unter der erwachsenen Bevölkerung ist unterdessen überwältigend. Damit stieg seit September auch der Anteil der Geimpften unter den Covid-Hospitalisierten.

Im letzten vom BAG ausgewiesenen 7-Tage-Durchschnitt kam es zu täglich 16 Spitaleinweisungen von doppelt Geimpften und zu 28 Spitaleinweisungen von Ungeimpften (bei 7 Einweisungen wurde der Impfstatus nicht erhoben. Diese Fälle kann man laut BAG proportional auf die Geimpften und Ungeimpften aufteilen). 

211121-Hosp. Impfstatus 2
Tägliche Spitaleinweisungen (im Durchschnitt von 7 Tagen) nach Impfstatus

Unter den Covid-Hospitalisierten war also jeder Dritte ein vollständig Geimpfter (32 Prozent). Gemäss BAG-Statistik ist das bereits seit einiger Zeit der Fall.

Dass die Geimpften gegenwärtig einen Drittel der hospitalisierten Covid-Patienten ausmachen, legt nahe, dass es fahrlässig war, für Geimpfte keine Testpflicht einzuführen. Dies drängt sich aus zwei Gründen schon seit längerem auf:

  1. Geimpfte können gleich stark ansteckend sein wie Ungeimpfte, wenn auch während weniger Tage.
  2. Vor allem ältere Geimpfte, die an ernsthaften Grunderkrankungen leiden, riskieren trotz Impfung nach einer Ansteckung eine Spitalbehandlung. 

Als am 13. September die 3G-Zertifikatspflicht eingeführt wurde, war erst jeder fünfte Covid-Hospitalisierte ein vollständig Geimpfter (19 Prozent). Die vermehrte Hospitalisierung Geimpfter könnte daher rühren, dass der Schutz der Impfung nachlässt. Sie kann zudem auch damit zu tun haben, dass die Geimpften seit Einführung der Zertifikatspflicht alle noch so vollen Restaurants besuchen und an allen Indoor-Veranstaltungen teilnehmen können, ohne sich vorher testen zu lassen. Viele fühlten sich dank der «95 Prozent wirksamen» Impfung sicher und liessen es an der nötigen Vorsicht fehlen, so dass ansteckende Geimpfte sowohl Ungeimpfte wie auch andere Geimpfte ansteckten.

Verzicht auf Tests war kontraproduktiv

Bereits am 20. September 2021 informierte Infosperber: «Die Zertifikatspflicht kann für Spitäler kontraproduktiv sein. Denn in vielen Restaurants, Kinos und auf Grossanlässen gibt es keine Abstände und Masken mehr. Jetzt stecken dort Geimpfte mehr Ungeimpfte an.» Heute kann man ergänzen: Sie stecken dort auch Geimpfte an. Doppelt Geimpfte, die an schweren Grunderkrankungen leiden, riskieren nach einer Covid-Ansteckung ebenfalls eine Spitalbehandlung.

NACHTRAG: Aus dem Universitätsspital Zürich ist zu erfahren, dass doppelt geimpfte Besucher und Besucherinnen mit Zertifikat hereingelassen werden, ohne dass sie getestet werden. Sogar das Universitätsspital rechnet offensichtlich nicht mit ansteckenden Geimpften.

Unterdessen liegt der Anteil der doppelt Geimpften an den hospitalisierten Covid-Patienten, wie oben ausgeführt, unterdessen bei 32 Prozent (Durchschnitt der letzten sieben Tage). 

Task-Force-Präsidentin Tanja Stadler rechnet im Dezember mit einer kompletten Überlastung der Intensivstationen. Darauf titelte die NZZ: «Der Schweiz drohen Österreichs Zahlen», und die Tamedia-Zeitungen: «Task Force warnt vor Zuständen wie in Österreich». Falls tatsächlich solche Zustände bevorstehen, dann erscheint die seit Wochen praktizierte 3G-Zertifikatspflicht fahrlässig. Denn dann hätten sich Task Force und Behörden für eine Testpflicht auch für Geimpfte einsetzen müssen. Dann würden ausschliesslich nur noch diejenigen Zutritt zu Restaurants, Konzerten und anderen geschlossenen Räumen erhalten, die negativ getestet sind – ob geimpft oder ungeimpft.

Eine solche allgemeine Testpflicht wäre nützlich und verhältnismässig, solange Spitäler überlastet werden könnten.

Der präventiven Massnahme einer allgemeinen Testpflicht stand offensichtlich entgegen, dass vor allem Jugendliche und junge Erwachsene weniger Grund gehabt hätten, sich impfen zu lassen. Dies sah auch Virusexperte Christian Drosten in seinem «Corona Virus Update» vom 3. September 2021 so: «Es besteht das Risiko, dass sich Ungeimpfte jetzt in Räumen, wo nur Zertifizierte Einlass haben, von infektiösen Geimpften anstecken können … Würde man aber auch von den Geimpften einen negativen Test verlangen, wäre der Anreiz zum Impfen in Frage gestellt.»

Fast 80 Prozent der über 40- bis über 100-Jährigen sind doppelt geimpft

90 Prozent aller Covid-Hospitalisierten sind älter als 40 Jahre. Wir beschränken uns deshalb auf die über 40-Jährigen.

211121-Hosp. Altersklassen
Spitaleinweisungen von Covid-Patienten vom 15. bis 21. November nach Altersklassen: Über 90 Prozent waren zwischen 40 und über 100 Jahre alt.

Unter diesen 40- bis über 100-Jährigen sind insgesamt fast 80 Prozent doppelt geimpft und etwa 20 Prozent ungeimpft. Bei den für Hospitalisierungen besonders gefährdeten über 70-Jährigen sind rund 90 Prozent doppelt geimpft:

Geimpfte nach Altersklassen
Geimpfte nach Altersklassen: 90 Prozent der über 70-Jährigen sind geimpft.

Ungeimpfte haben gegenwärtig ein etwa elfmal höheres Hospitalisationsrisiko

Bisher ging man davon aus, dass die Impfung vor schweren Erkrankungen schützt, die eine Hospitalisierung erfordern. Tatsächlich ist das Risiko, hospitalisiert zu werden, für Ungeimpfte gegenwärtig immer noch etwa elfmal so gross wie für Geimpfte. Das zeigt folgende Überschlagsrechnung:

Heute gibt es unter den über 40-Jährigen viermal mehr Geimpfte als Ungeimpfte. Also müssten – falls das Risiko bei beiden Gruppen gleich wäre und die Impfung keinerlei Schütz bieten würde – auch viermal mehr Geimpfte hospitalisiert werden. Tatsächlich machen die Geimpften unter den Hospitalisierten jedoch nicht das 4-Fache der Ungeimpften aus, sondern nur das 0,36-Fache – ein Unterschied um den Faktor elf. Daraus lässt sich abschätzen, dass Ungeimpfte ein etwa elfmal höheres Risiko haben, hospitalisiert zu werden.

Die Ältesten mit Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko, aber es sind über 90 Prozent von ihnen geimpft.

Geimpfte können Ungeimpfte und andere Geimpfte anstecken

Seit langem steht fest, dass auch Geimpfte ähnlich stark ansteckend sein können wie Ungeimpfte – jedoch während weniger Tage. Das Risiko, von einem Geimpften angesteckt zu werden, ist schwierig abzuschätzen. Die Task Force macht dazu keine Angaben.

Das Risiko, sich in einem Innenraum von einem Geimpften anzustecken, ist wohl deutlich geringer, als sich von einem Ungeimpften anzustecken. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass viele Geimpfte aus einem falschen Sicherheitsgefühl heraus auf Masken verzichten und keine Abstände einhalten. Dieses Verhalten erhöht das Ansteckungsrisiko. Und je mehr die Wirkung der Impfungen nachlässt und je länger sich Booster-Impfungen verzögern, desto ansteckender werden auch die Geimpften, wenn sie das Virus erwischen.

Distanzregeln vor allem in geschlossenen Räumen weiter einhalten!

upg. Zu den häufigsten Ansteckungen kommt es, wenn sich viele Menschen in geschlossenen Räumen nahekommen, vor allem wenn noch viel geredet, gesungen oder gejubelt wird. Das Ansteckungsrisiko ist besonders gross, wenn die Räume ungenügend durchlüftet werden.
Es kommt natürlich auch darauf an, wie lange man sich und wie nahe man sich in der Nähe von Ansteckenden aufhält. Das gilt auch für längere Bahnfahrten, sofern fremde Personen näher als zwei Meter entfernt sitzen. Masken reduzieren das Risiko.
Im Freien dagegen ist es äusserst unwahrscheinlich, sich mit dem Virus anzustecken.
Regelmässige körperliche Bewegung und ein gesunder Lebensstil sorgen dafür, dass das körpereigene Abwehrsystem gegen Viren besser schützt.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
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Zum Infosperber-Dossier:

Coronavirus_1

Coronavirus: Information statt Panik

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41 Meinungen

  • am 27.11.2021 um 11:01 Uhr
    Permalink

    Der Titel dieses informativen Artikels könnte auch heissen:
    «Ungeimpft – 11x wahrscheinlicher hospitalisiert»

    Aber danke für die gründliche Aufbereitung der Zahlen!

    13
    • am 28.11.2021 um 08:45 Uhr
      Permalink

      Das Risiko für Hospitalisierungen hängt nicht primär vom Impfstatus (geimpft/ungeimpft) ab, sondern von Vorerkrankungen oder einem geschwächtes Immunsystem. Nur bei dieser Personengruppe trägt die Impfung mengenmässig massgeblich zur Reduktion der Hospitalisierungen bei.

      1
    • am 28.11.2021 um 13:44 Uhr
      Permalink

      Diese Interpretation ist wohl falsch.
      Anteil Geimpfte CH (gemäss Admin.ch: 65-67%, also zwei Drittel).
      Anteil Geimpfte bei den Covid-Spital-Einweisungen: 33%
      Wie man da auf ein 11x geringeres Risiko kommen kann, ist mir schleierhaft.
      Ich selbst komme da beim relativen Risiko auf ein 4x grösseres Risiko, hospitalisiert zu werden.
      Das absolute Risiko dürfte schwierig auszudrücken sein, ist von vielen Faktoren abhängig, ist aber derart tief, dass damit die grossflächige, das persönliche Risiko-Profil komplertt ignorierende und noch dazu immer unwirksamere Impfung schwer zu rechtfertigen ist.
      Bedenkt man dabei noch, dass z.B. am Ende der Impfschutz sogar negativ werden kann (ein von normalen Grippeimpfungen bekannter Effekt), kann man ab der Impf-Euphorie bei Leuten unter 70 nur den Kopf schütteln. Und wenn dann noch Spätfolgen dazu kommen, ist das wie bei hohen Schuldzinsen: das dicke Ende kommt danach: primär für die Geimpften, klar, aber auch für die Gesellschaft, wenn die Spätfolgen grossflächig sind.

      3
    • am 28.11.2021 um 15:24 Uhr
      Permalink

      Ich habe begründet, weshalb für die Hospitalisierungen nur die über 40-Jährigen relevant sind. Von diesen sind fast 80 Prozent doppelt geimpft. Die Tabelle dazu ist im Text platziert. Von den über 80-Jährigen sind sogar 90 Prozent geimpft. Sie können meine Berechnung im Artikel schon hinterfragen, aber dann mit Argumenten. Das «schleierhaft» hilft mir nicht weiter.

      2
  • am 27.11.2021 um 11:35 Uhr
    Permalink

    „ Eine solche allgemeine Testpflicht wäre nützlich und verhältnismässig, solange Spitäler überlastet werden könnten.“ (U.Gasche) „Können“ ist immer möglich. Die entscheidende Frage scheint mir einerseits, wie wahrscheinlich eine Spitalüberlastung ist. Und andererseits wie hoch die monetären und nicht monetären Kosten sind, die durch Massnahmen entstehen, die die befürchtete Überlastung zu verhindern suchen.

    3
  • am 27.11.2021 um 12:12 Uhr
    Permalink

    Sie gehen davon aus, dass viele Geimpfte aus einem falschen Sicherheitsgefühl heraus auf Masken verzichten und keine Abstände einhalten. Woher nehmen Sie diese Arroganz gegenüber dieser Gruppe? Meine Erfahrung ist, dass viele Menschen die sich impfen liessen, ein gut entwickeltes Verantwortungsgefühl haben. Und sich trotz Impfung vorsichtig verhalten. Mehr Fakten und weniger Spekulation täte gut.

    29
    • am 27.11.2021 um 12:45 Uhr
      Permalink

      Sehen Sie sich nur schon in vielen vollgestopften, wieder eng bestuhlten Restaurants um. Oder bei Zusammenkünften von Schuljahrgängen oder Freundeskreisen. Die Geimpften, die Durchbrüche haben, steckten sich wohl häufiger, aber nicht nur von ansteckenden Ungeimpften an.

      2
    • am 27.11.2021 um 20:05 Uhr
      Permalink

      Ihre Erfahrung in Ehren, Herr Zingg. So verhält sich sicher ein Teil der Geimpften. Aber ein grosser Teil der Geimpften – so meine Erfahrung – hat sich nicht aus Überzeugung impfen lassen, sondern aus Opportunitätsgründen. Sie wollen wieder feiern, arbeiten, was auch immer können. Das ist ja auch legitim. Diese Gruppe der Geimpften ist tatsächlich nicht sehr sorgfältig mit Sicherheitsvorkehrungen und ist sich nicht bewusst, dass sie ihre geimpften und ungeimpften Mitmenschen gefährden.

      1
    • am 27.11.2021 um 20:19 Uhr
      Permalink

      Naja es ist ja eigentlich logisch das im Moment die Geimpften die «Treiber» der Pandemie sind.
      Bei 3G sind die ungeimpften die einzigen welche mit einem negativen Test belegen können das sie gesund und für niemand ein Risiko sind.
      Wenn sogar 2G ausgelebt wird sind die ungeimpften schon gar nicht erst erwünscht und können niemanden gefährden.
      Wenn man aber schaut wie sich Leute Verhalten welche mit einem Nachweis belegen können erwünscht zu sein, muss man sich wirklich nicht fragen was genau der Grund für die momentan hohen Zahlen sind.
      Aber es ist leider halt so das logisches denken seit Anfang der Plandemie durchaus nicht mehr erwünscht ist.

      1
    • am 27.11.2021 um 20:58 Uhr
      Permalink

      Es trifft sicher zu, dass viele Geimpfte ein gut entwickeltes Verantwortungsgefühl haben. Das ist ja auch ein Hauptgrund für ihre Impfbereitschaft. Aber in meinem Umfeld – ich bin selber Veranstalter und bin derzeit fast täglich im Theater, Konzert, Vortrag usw. – trifft es durchaus zu, dass niemand eine Maske trägt. Abstände werden höchstens eingehalten, wenn gerade sehr viel Platz ist, aber das ist es in der Regel eben nicht. Heute Nachmittag sass ich mit 150 anderen in einem vollbesetzten, sehr eng bestuhlten Theatersaal. Niemand trug eine Maske. Links neben mir sass ein alter Mann, der ganz offensichtlich krank war. Er schniefte und nieste und warf kaum einen Blick auf das Bühnengeschehen. Rechts neben mir sass eine Dame, die bei jeder Gelegenheit Bravorufe brüllte. Auch im Foyer standen die Leute sehr eng, fast in Tuchfühlung; auch dort trug nicht einmal jeder Zehnte eine Maske. – Am Beitrag von Urs P. Gasche stört mich eigentlich nur (wieder) der tendenziöse Titel.

      1
  • am 27.11.2021 um 12:21 Uhr
    Permalink

    Danke für diesen sehr informativen Beitrag. Ich selber erhalte am nächsten Mittwoch meinen Booster und würde deshalb gerne wissen, was das bezüglich Ansteckung bedeutet. Aber ich fürchte, dazu gibt es noch kaum Zahlen. Ich weiss nur, dass der Booster rund 10 Tage brauche, bis er die volle Wirkung entfaltet.

    5
    • am 28.11.2021 um 09:18 Uhr
      Permalink

      Ich habe den Booster für die Delta-Variante bereits erhalten. Muss ich nun auf die Booster-Variante von Omikron warten? Wir sollten nicht in eine absolute Hysterie verfallen, die Welt wird Corona überleben! Aber Vorsicht ist natürlich angesagt, aber bitte den gesunden Menschenverstand nicht ausschalten! Wie heisst es doch so zutreffend: «Wir haben alle den gleichen Himmel, aber leider nicht den gleichen Horizont». Und René Descartes ist wohl vielen Menschen abhanden gekommen, oder sie haben noch nie von ihm gehört: es heisst «Cogito ergo sum»! und nicht: Non cogito ergo dumm….

      0
    • am 1.12.2021 um 23:12 Uhr
      Permalink

      Guten Tag Herr Düggelin, ich glaube nicht, dass die Impfstoffe seit dem Anfag jemals angepasst wurden. Die basieren immer noch auf dem Wuhan Original, was schon längst nicht mehr kursiert. Deshalb nimmt die Wirksamkeit auch immer weiter ab.
      Die Infos habe ich von den diskutierenden Ärzten aus dem Indubio Podcast, ich glaube diese Ausgabe:
      https://www.achgut.com/artikel/indubio_folge_182_25_11_2021_drei_aerzte_milliarden_nanopartikel

      Anderswo höre ich den Lösungsvorschlag, ein höher dosierter Booster soll es richten… als ob man den krummen Nagel einfach mit einem grösseren Hammer dazu bringen will, die zwei Bretter zusammenzuhalten…

      Zur Risikoabwägung: 97% der Corona-Todesfälle in der Schweiz machen die Ü60 jährigen aus. 98% davon hatten mindestens eine schwere Vorerkrankung.

      Und sogar Chefvirologe Drosten meinte mittlerweile in einem Interview im September „Ständig zu impfen ist nicht das Ziel“. Die natürliche Immunität ist immer noch die robustere.
      https://youtu.be/0Ut1c8t1mZc

      0
  • am 27.11.2021 um 12:51 Uhr
    Permalink

    Guter Bericht, aber was folgt nun daraus? Sollen nun alle doppelt Geimpten zuhause bleiben, um kein Risiko mehr einzugehen? Soll nun eine Testpflicht für doppelt Geimpfte gefordert werden? Sollen diese Test den Geimpften gratis zur Verfügung stehen?? Da wäre doch eine Impfpflicht für die Ungläubigen doch vorzuziehen! Ja, auch Geimpfte können das Virus übertragen! Die Frage stellt sich nun, welches Virus? Und wie steht es mit denjenigen, die bereits mit die Booster gegen die Delta-Variante geimpft sind? Bekommen die nun ein alleiniges Restaurantrecht? Oder wird dieses gleich wieder eingeschränkt, das sie noch nicht gegen die «Omikron»-Variante » zweimal geimpft und dann wohl auch trotz dieser Impfung nicht getest sind……?? Die Frage stellt sich doch, wo bleibt der gesunde Menschenverstand unserer Gesellschaft? Fordern wir doch gleich die Impfflicht für die «Omikron»-Variante…. Aber ich bin sicher, in ein paar Wochen werden wir von einer neuen Variante vernehmen. Dann muss wiederum geimpft werden. Ich glaube, ich gründe ein Impfinstitut!….

    3
  • am 27.11.2021 um 12:54 Uhr
    Permalink

    Ich möchte hier ganz klar in Frage stellen, ob die Auskunft oder die Statistik des BAG richtig ist.

    In Deutschland z.B. werden diese Daten gar nicht erhoben, und meines Wissens auch in der Schweiz nicht umfänglich.

    Die Anhörung in Deutschland zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes ergab eindeutig, dass der Impfstatus bei den Hospitalisierten gar nicht erhoben wird. Siehe Seite 28: https://www.bundestag.de/resource/blob/869052/8ad3e08fc55c91e8f87812e64d74f691/protokoll-data.pdf

    Aber nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Deutschland und allen Ländern der Industrie-Nationen spricht man von einer Pandemie der Ungeimpften.

    4
  • am 27.11.2021 um 13:41 Uhr
    Permalink

    Das Covid Gesetz besagt folgendes:

    Art. 3a Geimpfte Personen
    1 Personen, die mit einem Covid-19-Impfstoff geimpft sind, der zugelassen ist und erwiesenermassen gegen die Übertragung schützt, wird keine Quarantäne auferlegt.

    Da der Impfstoff erwiesenermassen NICHT gegen Übertragung schützt, müssten auch Geimpfte in Quarantäne.
    Das BAG missachtet somit Gesetz mit seiner Richtlinie dass Geimpfte nicht in Quarantäne müssen und trägt massgebend zur Verbreitung des Virus bei.

    2
  • am 27.11.2021 um 14:10 Uhr
    Permalink

    Im Sommer haben der Bundesrat und die Kantonsregierungen falsch kommuniziert wie immer. Sie vermittelten der Bevölkerung, die Pandemie sei vorbei. Und doppelt geimpft sei das Problem gelöst. Obwohl die Wissenschaft warnte. Aber die Politiker&Innen wollten sich beim Volk einschmeicheln («wir können Corona»). Die Wähler-nicht-vergraulen-Mentalität der Verantwortlichen führte geradewegs ins Desaster. Politiker können eben bloss bis zur nächsten Nase einer Wählerin denken. In der Pandemie eben zu kurz.

    2
  • am 27.11.2021 um 16:45 Uhr
    Permalink

    Fast 80% Geimpfte und 20% Ungeimpfte, also kaum «Genesene» im Spital?
    Dabei soll es über 2 Mio. Genesene (inkl. Dunkelziffer) in der Schweiz haben.
    Trotzdem werden diese bei den Zertifikaten stiefmütterlich behandelt. Wieso?

    0
    • am 30.11.2021 um 22:13 Uhr
      Permalink

      Das frage ich mich auch. Die Genesenen sind offenbar der Elefant im Raum. Ob unter den Ungeimpften auf den Intensivstationen auch Leute sind, die die Krankheit schon irgendwann durchgemacht haben, kann man nur mutmassen. Wenn unter den erkrankten Ungeimpften viele irgendwann seit Januar 2020 Genesene wären, wäre es höchst fahrlässig, das nicht zu kommunizieren, denn damit könnte man diejenigen ansprechen, die sich aufgrund einer durchgemachten Erkrankung in falscher Sicherheit wiegen. Sollen wir glauben, dass sich Spitäler, Behörden und Medien diese Gelegenheit entgehen lassen, mehr Leute zum Impfen zu motivieren? Wenn der Eindruck falsch ist, dass zu diesem Thema nichts zu erfahren ist, weil tatsächlich die Genesenen aller Phasen derzeit nicht wieder in grösserem Umfang schwer erkranken oder «intensivpflichtig» werden, sollte man ihn doch wohl zerstreuen können. Vielleicht ist er aber auch richtig? Auf der interaktiven SRF-Karte kann ich die kumulierten Infektionen der Staaten seit Anfang 2020 sehen, bei der Schweiz stehen wir bei ca. 120’000 auf 1 Mio. Einwohner (12 %). Wo bleiben die in der Immunitätsstatistik? Wo bleibt das Wissen über die Dauer der Immunität der Genesenen? Was hiesse ihre anhaltende Immunität für das Risiko der überhaupt nicht Immunisierten? Ist das womöglich deutlich höher als berechnet?

      0
  • am 27.11.2021 um 17:41 Uhr
    Permalink

    Ist es nicht zynisch, wenn sich führende Politiker «Sorgen machen» wegen der «steigenden Zahlen»? Wie wäre es, wenn sie sich zur Abwechslung mal um Menschen sorgen würden?
    Nicht die Zahl selbst oder der Versuch, die Welt zahlenförmig zu beschreiben, sind verwerflich, wohl aber die Verschleierung von Interessen und Ideologien durch das Gewand der Zahlen und die Transformation des Staates zur Rechen-, Kontroll- und Regelmaschine. Ist das nämlich der Fall, braucht die Demokratie selbst ein Intensivbett.

    2
  • am 27.11.2021 um 22:02 Uhr
    Permalink

    Das Problem sind nicht die Geimpften, sondern die Ungeimpften. Das muss doch einmal ganz klar gesagt sein. In Italien und Spanien, wo viel mehr Leute geimpft sind, zeichnet sich keine Welle ab, die mit der unsrigen vergleichbar ist. Trotzdem haben bei uns die Impfmuffel aller Schattierungen immer noch die Nachsicht der Politiker und Ethiker. Es wäre an der Zeit, sie die Konsequenzen ihres Egoismus vermehrt mittragen zu lassen.

    20
    • am 28.11.2021 um 13:25 Uhr
      Permalink

      Die Ungeimpften sind ja offenbar an allem schuld. Sie vergessen aber, dass die Ungeimpften nirgends mehr Einlass finden, wenn nicht vorher getestet wird. Reisen können quasi nur noch Geimpfte. Folglich werden Mutationen aus anderen Ländern von Geimpften eingeschleppt. In Österreich galt ein Lockdown für Ungeimpfte, die Welle schwappt dort in die Höhe…sind wohl auch jene schuld, welche zu Hause bleiben mussten?

      0
    • am 29.11.2021 um 22:27 Uhr
      Permalink

      @ André Mühletaler
      Der Lockdown für Ungeimpfte in Österreich gilt erst seit dem 14. November 2021; sie waren wie in Deutschland und bei uns im Spätsommer und Frühherbst die Haupttreiber der 5. Welle. Ihretwegen werden wir alle wohl bald überall mit Masken herumlaufen, und Grossveranstaltungen werden nicht mehr stattfinden können.

      3
    • am 30.11.2021 um 21:08 Uhr
      Permalink

      Schauen Sie sich doch bitte die aktuellen Zahlen in Spanien und Frankreich an.

      0
  • am 27.11.2021 um 22:28 Uhr
    Permalink

    Die Corona-Politik des Bundes ist nicht logisch, sondern ein Mix aus politischen und wirtschaftlichen Interessen, welche durch gezielte Manipulation inkl. Propagandaschlacht gegenüber der Bevölkerung durchgesetzt wird. So unsympathisch wie während der Pandemie war mir der Bundesrat bisher noch nie!
    Danke für den Artikel. Ich bin sicher, dass der Anteil an doppelt geimpften Personen, die hospitalisiert werden müssen weiter ansteigen wird. Alles andere wäre bei einem Corona-Virus eine Überraschung – und die Fachleute wissen dies selber auch. Sie haben versucht mit Lockdowns und Impfungen das Virus unter Kontrolle zu bringen. Die moderne Medizin kann viel aber nicht alles. Wir werden mit dem Virus leben müssen. Das heisst: Alle müssen sich regelmässig testen, Maskentragen und Hygieneregeln einhalten. Die Impfung hat schon seine Berechtigung – wurde aber massiv überschätzt.

    1
  • am 27.11.2021 um 22:42 Uhr
    Permalink

    Die Themen werden laufend gewechselt, jetzt geht es um die Hospitalisierungen, was ja eine aufschlussreiche Grösse ist.
    Doch dabei sollten die altbekannten Probleme nicht «vergessen» werden:
    Die Tauglichkeit des Drosten-Test ist immer noch umstritten, was soll denn diese Testerei der symptomfreien Menschen nützen?

    Zitat upg: «Dass die Geimpften gegenwärtig einen Drittel der hospitalisierten Covid-Patienten ausmachen, legt nahe, dass es fahrlässig war, für Geimpfte keine Testpflicht einzuführen.»

    Ja, dem wäre so, wenn die PCR verlässlich wäre.
    Die Maskerade kann je nach Situation gewiss etwas nützen, jedoch dürfte anderseits der gesundheitliche Schaden nicht ignoriert werden.
    Das seriöse Abwägen der Vor- und Nachteile ALLER Einschränkungen fehlt leider vollständig.
    Die einseitige Zusammensetzung der Expertengruppen, deren Nähe zur interessierten Industrie, die seltsamen

    1
    • am 28.11.2021 um 10:51 Uhr
      Permalink

      Herr Lachenmeir
      Sie haben recht: beim PCR-Test hat es das BAG bis heute nicht fertiggebracht, dass der CT-Wert normiert wurde! Bei genügend hohem CT-Wert erhöhen sich die (falsch.)Positivraten, irgendwann zeigt der Test einfach Artefakte.
      Daneben detektiert der PCR-Test nur 2 bis 2 Splitter des Virus – ob das Virus überhaupt noch lebt, ob es vermehrungsfähig, ob es übertragbar ist, kann damit nicht erkannt werden.
      Dass BAG weiss natürlich genau um die Probleme des PCR-Tests, aber weil man mit den Resultaten des PCR-Test trefflich manipulieren kann, lässt es das gerne so weiter laufen.
      Im Uni-Spital ZH ist es so – aus eigener Erfahrung (Operation):
      – Es gilt allgemeine Maskenpflicht, das Spitalpersonal hantiert konsequent mit Maske, Handschuhen und Desinfektion.
      – Besucher-Geimpfte: Werden nicht getestet, können das Spital also ungehindert infiziert betreten und somit im Spital das Virus frei verbreiten (abgesehen von der Maske)
      – Besucher-Ungeimpfte müssen einen gültigen Test haben, sind also eher «clean».
      – Patienten werden bei Eintritt konsequent getestet. Während des Aufenthaltes allerdings gibt es keine Tests mehr.
      Operation:
      – Vor der Operation wird getestet, operiert wird nur bei bei negativem Resultat.
      Basis ist allerdings immer der PCR-Test.
      Ob der PCR-Test die neuesten Mutationen korrekt anzeigt, ist ja noch offen, die Hoffnung der Besitzer dieser Geldmaschine ist natürlich: ja. Zweifel sind allerdings angebracht, genauso wie bei der Impfung.

      0
  • am 28.11.2021 um 11:06 Uhr
    Permalink

    Wie aus dem gut recherchierten Artikel und den Kommentaren gefolgert werden kann,
    ist die allgemeine Ansteckungs-Gefahr bei einer Impfquote um 70% ausserordentlich hoch —
    UND bei einer Imfquote um 80% wieder deutlich niedriger.

    Was bedeutet:
    eine Impfquote um 70% + viele Freiheiten für Ge-impfte
    be-inhaltet (hoch wahrscheinlich) eine höhere Gefährdung als
    wenn alle unge-impft, aber AHA-beachtend

    Woraus sich 2 Konsequenzen ergeben:
    Auch Ge-impfte müssen AHA sinnvoll beachten
    Es müssen zügigst etwa 80% Durch-Impfung erreicht werden
    ——————-
    Dringend zu untersuchen wäre noch:
    wie hoch die derzeitigen Rückfallquoten/Hospitalisierungen sind
    in Bezug auf die einzelnen Impfstoffe- und 1-/2-/3-fach Impfung
    UND im Vergleich zu den «Genesenen»
    ————————–

    Wolf Gerlach
    scheinbar.org

    2
  • am 28.11.2021 um 21:53 Uhr
    Permalink

    Exakt seit dem 13. September, als 3G eingeführt wurde, gibt es beim R-Wert einen markanten Aufwärtstrend.
    Mir ist natürlich klar, dass ein solches Zusammentreffen noch kein Beweis einer ursächlichen Verknüpfung ist. Aber bemerkenswert ist es schon: Immerhin ist dies in dieser Pandemie die erste behördliche Massnahme, welche eine sichtbare Spur beim R-Wert hinterlässt – wenn auch in die unerwünschte Richtung ….

    0
    • am 29.11.2021 um 08:50 Uhr
      Permalink

      Der 13. September ist aber auch der Zeitpunkt an dem sich bei uns die deutlich ansteckendere Variante des Virus zu verbreiten begann. Das ist mit Sicherheit der Hauptgrund für das Ansteigen des R-Wertes.

      3
    • am 30.11.2021 um 16:12 Uhr
      Permalink

      @ Ueli Custer: Stimmt nicht. Alpha war längst vorher schon da. Omikron noch nicht. Die Zusammensetzung der Virenpopulation hat sich im September nicht verändert.

      0
    • am 30.11.2021 um 16:15 Uhr
      Permalink

      Korrektur: Delta war im September längst schon da. Alpha war noch früher.

      0
    • am 29.11.2021 um 10:59 Uhr
      Permalink

      Aber klar, Herr Heierli:

      Es gibt ja nun wieder eine Menge mehr
      «frei laufende Infizierende»
      weil die «frisch Ge-impften» ihre neue gewonnene «Freiheit»
      -verständlicherweise- erst mal richtig geniessen mögen.

      Natürlich den nun scheinbar überflüssigen Eigenschutz vergessend
      UND natürlich auch auf «Nah-Kontakt» gehend.

      WEIL -was wissenschaftlich längst klar-
      nämlich, dass Ge-impfte
      infekktiös sein UND neu infiziert werden können
      «oben» immer noch nicht angekommen ist !

      Wolf Gerlach
      scheinbar.org

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  • am 29.11.2021 um 12:10 Uhr
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    In dieser Diskussion geht kommt m.E. ein äusserst entscheidender Aspekt zu kurz, nämlich der der natürlichen Immunisierung. Wir hinterfragen die Notwendigkeit der Massnahmen fast überhaupt nicht. Die Impfung wird als notwendig und mehr oder weniger wirksam akzeptiert und mit z.T. fraglichen Zahlen gerechtfertigt. Herr Gasche, Ihre Berechnung in Ehren, aber z.B. in Deutschland gelten z.B. Kreuzgeimpfte in der Statistik als ungeimpft. Dies obwohl seit Monaten die Strategie der Kreuzimpfung propagiert wird, mit dem Versprechen, damit eine höher Wirksamkeit zu erzielen. 1x Gemimpfe oder 2x geimpfte < 14 Tage nach 2. Impfung gelten ebenfalls als ungeimpft. Wir hinterfragen auch nicht, weshalb wir diesen Sommer, im Gegensatz zu letztem Jahr, eine Welle hatten. Obwohl doch letztes Jahr ALLE ungeimpft waren.
    Die "Fallzahlen" gehen im Herbst hoch und im Frühling runter, vollkommen unabhängig davon mit vieviel Plastikmüll wir unsere Atemwege blockieren.
    Schauen wir doch einfach einmal in die USA. Dort haben u.a. Staaten wie Texas und Florida gar keine Maskenpflicht mehr. Einen Impfnachweis zu verlangen, ist, zumindest in Florida verboten(!). Haben diese Staaten grössere Probleme als wir hier in Europa? Meines Wissens nicht. Mir stellt sich wirklich die Frage, wieviel dieser Pandemie ist tatsächlich medizinisch begründet und wo beginnen die politischen und wirtschaftlichen Interessen zu überwiegen?

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  • am 29.11.2021 um 13:49 Uhr
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    Ein ausgesprochen informativer Artikel, vielen Dank!

    Betrachtet man die Kurvenverläufe in der Tabelle „Spitaleinweisungen von Covid-Patienten vom 15. [Februar!] bis 21. November nach Altersklassen:…“, so kann man über die Ursachen der unterschiedlichen Kurven bei den diversen Altersklassen ins Grübeln kommen. Vergleicht man die Anzahl Hospitalisierungen bei den drei Kohorten (a) 50-59 J., (b) 60-69 J., (c) 70-79 J., so fällt auf, dass im August 21 die Häufigkeit von Hospitalisierungen bei (a) am höchsten, bei (b) am zweithöchsten, bei (c) am niedrigsten war. In den letzten Tagen hat sich die Reihenfolge genau umgekehrt. Die Erklärung der Situation vom August erscheint naheliegend: Bei Kohorte (c) war die Häufigkeit von Hospitalisierungen am niedrigsten, weil dort die Impf-Quote am höchsten war. Hypothese zur Umkehrung der Verhältnisse heute: Bei den Kohorten (b) und (a) sind heute mehr Personen doppelt geimpft als im August, und die Impfungen sind frischer. Bei Kohorte (c) liegen die Impfungen weiter zurück, und vermutlich hat ihre Wirkung daher stärker nachgelassen als bei den später geimpften Kohorten (a) und (b).

    –> UM ZU ERMITTELN, WIE LANGE DIE WIRKUNG DER IMPFUNGEN GENAU VORHÄLT, WÄRE ES DAHER SINNVOLL, BEI KÜNFTIGEN STATISTIKEN AUCH ZU BERÜCKSICHTIGEN, WIE WEIT BEI EINEM SPITALEINTRITT DER ZEITPUNKT DER (DOPPELTEN) IMPFUNG – BZW. IN ZUKUNFT AUCH DER BOOSTER-IMPFUNG – ZURÜCKLIEGT.

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  • am 29.11.2021 um 23:32 Uhr
    Permalink

    Tabu-Thema: Graphenhydroxid in Impfstoffen.
    Entweder sind diese Graphenhydroxide in gewissen Impfstoffen genau so gefährlich wie es Dr. Andreas Nowak erklärt, und dann muss die globale Notbremse sofort gezogen werden!
    Ein angeblicher Konsens von Wissenschaftern ersetzt die Wissenschaft nicht und ist in keiner Weise geeignet, einen möglicherweise so gefährlichen Stoff zu tolerieren und gar zu empfehlen!
    Dass überhaupt kein Diskurs darüber geführt wird, lässt Schlimmes erahnen.
    Es wäre doch einfach, dieses Thema aufzugreifen und zu widerlegen, wenn denn Dr. Nowak damit falsch läge. Dieses Schweigen und Tabuisieren müsste doch vielen Menschen auffallen!??
    Nichtwissen schützt nicht, weder die Opfer noch die Täter mitsamt den Mitläufern.
    Höchste Dringlichkeit:
    https://odysee.com/@thomas.kuehberger23:b/Graphenhydroxid—Dr.-Andreas-Noack:8

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    • am 30.11.2021 um 19:01 Uhr
      Permalink

      Ich habe das Video auch schon zur Kenntnis genommen.

      Aber. Warum sind viele dieser (interessanten) Beiträge soooo schlecht umgesetzt. Im Video (Bild) wird wild geschnitten. Im Audio (Ton), d.h. in der Aussage, dem Inhalt, ebenso.

      Da wendet der Mann sicher viel Zeit auf, um seine Erkenntnisse zu erarbeiten .. bei der Vermittlung scheint ihm aber eine Art JeKaMi-Standart zu genügen.

      «Aus der Qualität der Präsentation, schliesst der Konsument auf die Qualität des Produktes, des Inhaltes».

      Ist halt leider so …

      0
  • am 30.11.2021 um 10:03 Uhr
    Permalink

    Bei aller Simpatie zu ihnen, Herr Gasche, und zu Infosperber, dieser Artikel ist fachlich richtig aber schwitzt förmlich von Aversion gegen die öffentliche Gesundheitspolitik. Wir Geimpfte wären also die Bösen, die die mutigen Verteidiger der körperlichen Unversehrtheit, die Ungeimpften anstecken und ins Spital schicken… Das können Sie so isoliert nicht stehen lassen! Dass, wenn alle, die es gesundheitlich dürfen, sich impfen liessen, die Ansteckungsrate höchstwahrscheilich unter 1.00 sinken würde und uns auch vom «testen-testen-testen» befreien würde, diese Tatsache dürfen Sie nicht ausblenden. Ich weiss, Studien und überhaupt… Aber die Statistik spricht dafür und eine Pandemie ist nun einfach Statistik. Ihr vertraue ich mehr als jeder fundamentalistischen Ansicht. Eine Impfung mehr zu den vielen, die ich schon erhielt in meinem Leben, zerstört meine Freiheit nicht. Kämpfen wir weiterhin für eine gerechte Welt. Egalité, fraternité kommt in diesem Teilaspekt der Gesellschaft vor liberté!

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  • am 30.11.2021 um 16:07 Uhr
    Permalink

    Vielen Dank für den Artikel.

    Mir erschliesst sich die Rechnung, mit dem Resultat 11x geringeres Risiko für einen Spitalaufenthalt, leider auch nicht.

    16 geimpfte Patienten (von 44 = 100%) sind 36%
    28 ungeimpfte Patienten (von 44 = 100%) sind 64%.

    Ohne Effekt der Impfung ergäbe das bei einer Impfrate von 80 zu 20% mögliche
    35 Geimpfte zu 9 Ungeimpften.

    Nun, anstatt 35 Geimpfte liegen nur 16 Geimpfte im Spital. Was einer Risikoreduktion über 50% (2x) entspricht. Heisst, es gibt weniger als die Hälfte der möglichen Patienten.

    Umgekehrt ergibt diese Rechnung ein Mehr von über 300% für ungeimpfte Personen. Dass heisst, es gibt rund 3x mehr Patienten als rechnerisch erwartet werden könnten.

    Zusammengefasst würde das bedeuten, dass entweder der Nutzen oder das Risko mit einem Faktor von etwa 2.5x zu veranschlagen wären.

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  • am 2.12.2021 um 16:44 Uhr
    Permalink

    Wichtig ist- und darauf hat Herr Gasche, scheint mir, mehrmals hingewiesen- wenn man Risikoabschätzungen «geimpft-ungeimpft» machen will, dass Altersklassen sauber auseinandergehalten werden. Ansonsten kommt man leicht zu falschen Schlüssen.

    Dies wird sehr schön auch für Nicht-Statistiker wie ich nachvollziehbar im verlinkten Artikel dargelegt:

    https://www.covid-datascience.com/post/israeli-data-how-can-efficacy-vs-severe-disease-be-strong-when-60-of-hospitalized-are-vaccinated

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