Plötzlich auffällig viele «Klimazweifler»

Stefan Schaer © cc
Stefan Schaer / 15. Sep 2017 - Konkrete Massnahmen zur Reduktion von CO2 wären überfällig. Da fangen Basler Zeitung bis NZZ an zu zweifeln, ob sie nötig sind.

Selbstverständlich sollen Medien den Klimawandel bzw. den diesbezüglichen Stand der Forschung kritisch begleiten. Selbstverständlich sollen sie Wissenschaftler mit alternativen Ansichten konfrontieren, wenn diese fundiert sind. Und selbstverständlich darf, wer starke Argumente hat, die Frage stellen, ob oder wie weit der Klimawandel menschengemacht ist.

Starke Argumente finden sich in den diversen Artikeln der letzten Wochen allerdings nicht. Mit Begriffen wie «Ökoindustrie» oder «Behördenpropaganda» wird in fast allen Artikeln suggeriert, der derzeitige Stand der Wissenschaft sei grösstenteils dem Lobbying der sogenannten Green Economy zu verdanken. Der Wissenschaft wird also nichts weniger als Bestechlichkeit vorgeworfen.

«Propaganda der Behörden»

In der Sonntags-Zeitung, im Text von Redaktionsleiter Andreas Kunz, tönte das so:

«Was in den letzten Jahren allerdings merklich stärker zugenommen hat als die Temperatur der Erdatmosphäre, ist die Propaganda der Behörden und der ihr angehängten Öko-Industrie. Die Verbreitung selektiver oder gar falscher Fakten füllt zwar ihre Kassen – sorgt aber für unnötige Angst und untergräbt die Glaubwürdigkeit der gesamten Klimaforschung.»

«Widerschein der Vernunft»

Die NZZ publizierte prominent einen Gastkommentar von Sonja Margolina, «Publizistin und Buchautorin in Berlin»:

«Denn der ‹Klimawandel›, den Trump aus dem Sprachgebrauch zu tilgen trachtet, ist nicht nur eine Beschreibung der Wirklichkeit, sondern auch ein ideologisches Konstrukt. Millionenfach in den Medien wiederholt, als alternativlose Wahrheit in Schulen gelehrt, gibt der Begriff einen Rahmen vor, in dessen Grenzen die Gesellschaft zu denken und die Realität aufzufassen hat ...

Vor diesem opaken Hintergrund mutet die Verbannung des ‹Klimawandels› aus dem Vokabular der Herrschaftssprache durch Trump wie ein Widerschein der Vernunft an. Mag sein, dass ausgerechnet diesem schlechtesten US-Präsidenten aller Zeiten die Rolle eines Mephisto zufällt, der das Böse will und ungewollt das Gute schafft.»

«Liebe Klimahysteriker»

Felix Schneuwly schreibt in den Freiburger Nachrichten:

«Bitte mehr Vernunft, liebe Klimahysteriker ... Die Politik, so lehrt uns die mit einem katastrophalen ökologischen Fussabdruck umherreisende Frau Leuthard, muss handeln. Sie kann nicht auf gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse warten ... Und von den Medien erwarte ich etwas mehr kritische Distanz zu den politischen Entscheidungsträgern, von den Wissenschaftlern ebenfalls.»

Belege, Fakten, Quellen?

Happige Vorwürfe an Wissenschaft und Politik, für die weder Kunz, Margolina noch Schneuwly irgendwelche Belege liefern.

Insbesondere die Basler Zeitung positioniert sich als Sturmfront gegen den Konsens der Wissenschaft. Regelmässig versucht das Blatt seiner Leserschaft zu verklickern, den Klimawandel – oder zumindest den menschengemachten Klimawandel – gebe es nicht (1, 2, 3. Ältere Artikel: 4, 5, 6). Auch Bundeshausredaktor Dominik Feusi ist sich nicht zu schade dafür, Grafiken zu missinterpretieren oder ganz einfach Wetter mit Klima zu verwechseln. Wie merkwürdig seine Vorstellung von Wissenschaft ist, offenbart er in seinem jüngsten Artikel. Er schreibt:

«Gute Wissenschaftler produzieren nicht letzte Wahrheiten, sondern vorläufige Erkenntnisse. Sie wissen, wie viele Fragen noch offen sind, und sie geben es offen zu. Sie hinterfragen ihre eigenen Resultate fortlaufend und machen sie öffentlich zugänglich, damit andere sie zu widerlegen versuchen. Wenn das gelingt, ist das ein Wissensfortschritt, wenn nicht, dann ist die geprüfte Erkenntnis etwas sicherer. Falsifizierung nennt man das. Es ist das Kennzeichen einer freien Gesellschaft und insbesondere einer freien Wissenschaft ... In der Klimaforschung und in den Medien, die darüber berichten, gibt es diesen Widerspruch kaum. Hinterfragt wird schon lange nicht mehr.»

Sämtliche Resultate bezüglich Klimawandel sind öffentlich zugänglich und können widerlegt werden. Feusis Vorstellung, dass es unter Tausenden von Wissenschaftlern, die weltweit in unterschiedlichsten Disziplinen seit Jahrzehnten zum Thema Klima forschen, keine Diskussionen über offene Fragen und kein Hinterfragen von Resultaten geben soll, ist ziemlich seltsam.

Welches Interesse hat der Staat am Klimawandel?

Feusi behauptet, der Staat lenke viele Studien:

«Die entsprechenden Institute sind finanziell weitgehend vom Staat abhängig, und der gibt klar und deutlich vor, was er erwartet. Widerspruch gehört nicht dazu. Es gibt denn auch an den schweizerischen Hochschulen niemanden, der die skeptische Position zum Klimawandel und dessen Ursachen einnimmt und bestehende Erkenntnisse radikal hinterfragt.»

Via Twitter habe ich Feusi gefragt, ob er seine Aussage, dass der Staat in der Klimaforschung inhaltliche Vorgaben mache, irgendwie belegen könne. Die Antwort:

«Lesen hilft. Bin unterwegs, aber ich glaube es sind NFP 31 und 61.»

Wer sich die beiden Nationalfondsprogramme anschaut (31, 61), versteht leider nicht, was Feusi meint. Auf die Bitte um Erklärung antwortet der BaZ-Bundeshausredaktor:

«Allein die Tatsache, dass es kein NFP zur Falsifikation des Klimadogmas gibt, belegt meine These. Wissenschaft ist heute staatsabhängig.»

Ich meine: Wenn jemand die Macht bzw. die finanziellen Mittel hat, um Regierungen und gewisse Teile der Wissenschaft ernsthaft unter Druck zu setzen, sind es die Erdöl- und die Kohlelobbys. Sie haben viele verharmlosende Studien finanziert und sind um ein Vielfaches mächtiger und finanziell potenter als andere Interessengruppen.

Naheliegender als die Vorstellung, der ganze weltweite Wissenschaftsbetrieb sei von Regierungen gekauft, ist die Annahme, einzelne Medien(schaffende) könnten voreingenommen oder sogar gekauft sein – zum Beispiel Medien(schaffende), die sich einer Rechtsaussen-Politik verschrieben haben. Deshalb ist die interessante Frage eigentlich: Was bringt Journalisten wie BaZ-Bundeshausredaktor Dominik Feusi dazu, bezüglich Klimawandel mehr als Fragwürdiges zu publizieren?

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Dieser etwas gekürzte Artikel erschien zuerst auf der Webseite von Stefan Schaer.

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Mehr Hintergrund-Informationen:

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Stefan Schaer ist selbstständiger Journalist und Layouter in Bern. Er publiziert auf einer eigenen Webseite www.stefan-schaer.ch.

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10 Meinungen

Ich kenne auch persönlich einen Klimazweifler, ein intelligenter und wohlmeinender Mann. Was treibt ihn an? Ich glaube es ist die https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Dissonanz. Wer ein anständiger Mensch sein will, kann nicht gleichzeitig etwas tun, von dem er genau weiss, dass es für andere extrem schädlich ist. Da aber gerade die reichen SchweizerInnen gerne viel und weit reisen mit dem Flugzeug oder Schiff und sehr viel autofahren selbst für kürzeste Distanzen, *müssen* sie sich einreden, dass ihr handeln doch nicht so schlimm ist. Das geht am einfachsten, wenn man die anti-Klima Propaganda der Heiz- und Treibstofflobbies glaubt, und den Lügen der ihnen nahestehenden neoliberalen Parteien und Zeitungen.

Aber sind solche Klimaleugner vielleicht nicht die besseren Menschen als diejenigen, die zwar die Klimaerwärmung nicht leugnen, aber voll verdrängend viel zu wenig dagegen tun? Das sind eigentlich fast alle Parteien, Parlamente, Regierungen, Verwaltungen und Medien in der Schweiz. Die Zeitung «Bund» brachte z.B. heute einen Artikel über die massive Fliegerei der Schweizer und die Schäden des Hurrikans Irma, und gleichzeitig die begeisterte Testfahrt eines Luxus-Sportwagens vom ehemaligen Chefredaktor, der auch Flugreisen in alle Welt propagiert.

Da ist mir ein Klimaleugner noch fast sympatischer als eine Zeitung, welche ihre eigenen Artikel nicht berücksichtigt. (BAZ und NZZ sind aber für mich trotzdem gestorben, trotz ihrer besseren Kongruenz !)
Theo Schmidt, am 15. September 2017 um 14:41 Uhr
Sehr geehrter Herr Schaer
Da Klima stattgefundenes Wetter beschreibt, ist der Begriff «Klimaleugner» bereits schon Unfug. Deshalb kann man auch das Klima nicht schützen, weil es bereits stattgefunden hat. Dann wird die Mär in den Medien verbreitet, dass der Klimawandel menschengemacht sei, was aus physikalischer Sicht niemals zutreffen kann. Im Weiteren kommen wir zu den angeblichen Ursachen, des menschengemachten Klimawandels, der Anprangerung des CO2 infolge des Treibhauseffektes. Da sämtliche Theorien übert den CO2- Treibhauseffekt seit 2009 wissenschaftlich von Prof. Gerhard Gerlich & Dr. Ralf Tscheuschner falsifiziert sind, ist auch dieser «Fakt» obsolet. Kommt hinzu, dass es bis heute kein wissenschaftlich fundiertes Experiment gibt, welches die Erwärmung der erdnahen Luftschichten infolge CO2 oder andern «Treibhausgasen» beweist. Journalisten täten gut daran, sich einmal etwas näher mit Physik zu befassen, dann würden sie nicht auf jeden Politik-Schwindel hereinfallen. Dass man sparsam mit fossilen Gütern umgehen soll, ist ja klar. Wenn man aber als Insider mit Sicherheit weiss, dass der Staat mit falschen Energiegesetzen den Heizenergieverbrauch aus Dummheit hoch hält, der begreift auch, warum die Abzocke über das CO2-Gesetz reichlich Geld in die Bundeskasse spült. Es wird wahrscheinlich noch Jahre dauern bis der CO2- und Klimaschwindel auffliegt.
Paul Bossert, Dipl. Bauing. FH, Architekt & Bauphysiker
Paul Bossert, am 16. September 2017 um 09:56 Uhr
@ Paul Bossert: Man kann natürlich nicht das vergangene oder gegenwärtige Klima «schützen», aber dafür sorgen, dass das *künftige* Klima Menschen und Natur weniger schadet. Statt «Klimaleugner» wäre deshalb der Begriff «Klimaschädiger» angbrachter, da haben Sie recht. Allerdings sind wir alle Klimaschädiger.

Zum Merkmal der Klimaleugner genannten Klimaschädiger gehört, dass sie die Physik bemühen, ihre meistens falsche Thesen zu stützen, während praktisch alle wirklichen Physiker den Zusammenhang zwischen menschengemachtem CO2 und Temperatur nachvollziehen können.

Auch wenn ich gemäss meinem ersten Kommentar die Gruppe der Klimaschädiger, die aus seelischer Not die Physik uminterpretieren, für bessere Menschen halte, als die Gruppe, welche *bewusst* nach der Maxime «nach mir die Sintflut» leben, wäre es doch schön, nicht immer wieder dieselben völlig abstrusen Gedanken parieren zu müssen.
Theo Schmidt, am 16. September 2017 um 10:13 Uhr
Mit «Klimaleugner» wird versucht, Nähe zum Holocaustleugner zu schaffen. Dabei wissen natürlich auch die Journalisten, dass sowohl das Klima als auch das Wetter stattfindet. Da gibts nichts zu 2leugnen». Das Ganze erinnert an die Debatte zum sogenannten Waldsterben in den 80ern. Der Wald hatte sich schlussendlich schneller erholt als der Katalysator flächendeckend eingeführt wurde. Weiterentwickelte Technik wird die Luftverschmutzung laufend reduzieren. Das Hyperventilieren in dieser Sache kann man getrost beenden.
Tim Meier, am 16. September 2017 um 19:12 Uhr
Es geht um das Leugnen, dass sich das Klima gegnwärtig erwärmt, oder wenn es sich erwärmt, dass dies wegen uns Menschen oder wegen des CO2, usw. geschieht, oder wenn auch das zugegeben wird, dass es ja nicht so schlimm ist, usw.

Waldsterben/Katalysator ist ein gutes Beispiel. Nur weil man damals «hyperventilierte», reagierte die Politik und machte den Katalysator obligatorisch, was dann dazu führte, dass sich auch der Wald etwas erholte (ganz «gesund» ist er aber nicht).
Theo Schmidt, am 16. September 2017 um 19:44 Uhr
@Theo Schmidt
Der Begriff �Klimaleugner� ist eine b�swillige Untestellung. Ich habe noch selten jemand geh�rt, der das Klima �leugnet�. Auch der Klimawandel wird kaum bestritten. Ich pers�nlich bestreite, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt, weil man mit einer CO2-Erh�hung von 0.0008% kine bodennahen Luftschichten erw�rmen kann.
Einen sch�nen Sonntag w�nsche ich Ihnen!
Paul Bossert
Paul Bossert, am 17. September 2017 um 07:09 Uhr
@Paul Bossert
Oh, tut mir Leid. Ist «anthropogener Klimawandel-Betreiter» OK für Sie?

Der https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid_in_der_Erdatmosph%C3%A4re#Anthropogener_Anstieg_der_CO2-Konzentration ist aber gut belegt, siehe auch die Infosperber-Artikel zum Thema. Wenn man die Sache in der absoluten Temperaturskala in Kelvin anschaut, ist sie plausibler. 17°C sind etwa 300 Grad Kelvin. Eine Erhöhung um 2 Grad auf 302 K ist für die unbelebte Materie kaum der Rede Wert, aber biologische Prozesse und Lebewesen sind extrem empfindlich auf diese kleine Änderung und deshalb ist sie so wichtig.
Theo Schmidt, am 17. September 2017 um 12:10 Uhr
Sorry, war nicht ganz richtig: es geht ja auch um die Physik der Atmosphäre und der Ozeane, und auch diese reagiert, obwohl unbelebt, extrem empfindlich auf kleinste Temperaturänderungen.
Dumm von mir, das zu vergessen, als ehemaliger Physiker und Ozeanograph.
Theo Schmidt, am 17. September 2017 um 12:14 Uhr
Liest man die Kommentare oben, so ist einzig der Mensch für den Klimawandel verantwortlich. Wer nicht daran glaubt, wird denunziert. Schon sind wir im Mittelalter mit Inquisition und Ablasshandel. Eine solche 'Argumentation' und deren Autoren können nicht mehr ernst genommen werden.
Tim Meier, am 17. September 2017 um 18:49 Uhr
Das ist es nicht Herr Meier. Selbstverständlich gibt es viele Faktoren, welche das Klima beeinflussen. Es ist aber ein heikles Gleichgewicht, das durch die Tätigkeiten des Menschen *auch* beeinflusst wird, und eben mehr, als uns gut tut.

Das kürzliche erschienene «umwelt» des Bundesamts für Umwelt hat den Schwerpunkt «Anpassung an den Klimawandel».
https://www.bafu.admin.ch/bafu/de/home/themen/klima/dossiers/magazin2017-3-dossier.html

Dort findet sich auch ein Artikel, der erklärt, weshalb zu wenig dagegen unternommen wird. «Der Hirnforscher Martin Meyer am Psychologischen Institut der Universität Zürich wundert sich nicht, dass der Mensch dem Klimawandel mit Ignoranz und Passivität begegnet. Unser Gehirn sei nicht dazu geschaffen, die Tragweite von langfristigen Entwicklungen zu erkennen."

Martin Meyer: «Unser Denken und Handeln ist abhängig von der Funktion des Gehirns. Und dieses ist schlicht nicht dafür gemacht, langfristige Entwicklungen in ihrer Brisanz zu erkennen und ihnen zu begegnen. Unser Gehirn ist auf das unmittelbare Überleben programmiert, das heisst: Essen auftreiben und Gefahren vermeiden."

"Der Mensch kann zwar abstrahieren und ist theoretisch der Logik mächtig, doch er handelt nicht logisch. Er ist Sklave seiner Erfahrungen. Und solange der Klimawandel die Menschen nicht persönlich betrifft, ihnen nicht wehtut, physisch oder übers Portemonnaie, bleibt der Wandel für sie abstrakt und irrelevant."

Wir werden also erst handeln, wenn ernsthaft betroffen.
Theo Schmidt, am 17. September 2017 um 19:21 Uhr

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