Eine der Frauen, die Senator Jeff Flake ins Gewissen reden © cnn

Eine der Frauen, die Senator Jeff Flake ins Gewissen reden

FBI soll jetzt doch Zeugen befragen. Folge der Social Media?

Urs P. Gasche / 29. Sep 2018 - Zwei Frauen konfrontierten den republikanischen Senator Jeff Flake in einem Lift. Dieser stimmte jetzt für eine FBI-Untersuchung.

Wer hat unter Eid glaubwürdiger ausgesagt? Richterkandidat Brett Kavanaugh oder Christine Blasey Ford? Die Demokraten verlangen, dass das FBI Zeugen der sexuellen Attacke vor 36 Jahren befragt. Die Republikaner wollten das verhindern.

Eine Kehrtwende kam über Nacht, nachdem zwei Frauen, die selber sexuell attackiert worden sind, den republikanischen Senator Jeff Flake unter der blockierten Türe eines Lifts konfrontierten. Videos dieser Szene verbreiteten sich in Windeseile in Social Media. Innert 24 Stunden hatten allein via Youtube über 600'000 Leute das Video gesehen. Es wurde zudem von CNN, Spiegel usw. verbreitet.

Haben die Aktion der beiden Frauen und die Social Media dazu beigetragen, dass das FBI jetzt doch noch mit weiteren Abklärungen beauftragt wird?

CNN-Bericht über das Intermezzo im Lift: (auf den Pfeil klicken)

Siehe auch New York Times vom 28. September: «A Tumultuous 24 Hours: How Jeff Flake Delayed a Vote on Kavanaugh»

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Keine

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2 Meinungen

Beschuldigungen sind noch keine Fakten. Eine Überprüfung wäre notwendig. Im Fall Kavanaugh ist die politische Instrumentalisierung der Vorwürfe von Anfang an allzu offensichtlich. Und das führt zu Zweifeln an ihrer Glaubwürdigkeit. Ich bin kein Anhänger der politischen Ansichten von Kavanaugh. Aber die Szene in CNN zeigt, dass politische Debatte durch hysterisches Geschrei ersetzt wird. Diese Fernsehaufnahme könnte sich für die Demokratische Partei als äusserst kontraproduktiv erweisen.
Helmut Scheben, am 30. September 2018 um 19:53 Uhr
Gewiss sind Anschuldigungen noch keine Fakten. Deshalb ist die zusätzliche Untersuchung durch das FBI zu begrüssen. Auch heute noch fällt es Frauen schwer Anzeige zu erstatten und das Verfahren durch zu stehen. Erfreulicherweise ist das heutzutage öfter der Fall alsl in vergangenen Zeiten.
Jürg Schmid, am 01. Oktober 2018 um 18:26 Uhr

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