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Auf dem Smartphone, aber wenig smart: Schnellschuss-Journalismus

Mit Vollgas in die Vertrauenskrise

Christof Moser / 21. Mai 2015 - Schnell ist nicht schnell genug: Erstmals berichten Arbeiter in Newsfabriken, wie haarsträubend heute Journalismus produziert wird.

Da war der Feuerball, der keiner war. Als im Februar das Zürcher Kino Houdini brannte, berichtete das Onlineportal von 20 Minuten – gestützt auf Bilder eines Leserreporters – live und atemlos von «Flammen, die zu sehen sind». Wer durch die Bilderserie klickte, erhielt den Eindruck, das Betongebäude an der Kalkbreite sei aus Zunder gefertigt und die Flammen würden der Feuerwehr bis aufs Trottoir hinaus entgegenschlagen. Erst die offiziellen Pressebilder von «Schutz & Rettung» rückten die dramatischen Szenen später wieder ins richtige Licht. Der angebliche Feuerball – nichts weiter als der Lichtkegel einer Lampe, der sich in Rauchschwaden reflektierte.

Eine Petitesse, gewiss. Nichts, was den Lauf der Welt verändert – eine lokale Medien-Posse. Und doch ein Sinnbild für die Vertrauenskrise, in der die Medien und ihre Macher stecken. Warum sollte das Publikum der Berichterstattung zum unübersichtlichen Krieg in der Ukraine Glauben schenken, wenn die Journalisten bereits bei einem simplen Brand vor der eigenen Haustüre versagen? Wie sollen sie uns helfen, die Welt zu verstehen, wenn sie nachweislich an den einfachsten Aufgaben scheitern?

Kritik aus allen Rohren, auf allen Kanälen

«Wegelagerer», «Schmierfinken», «Schreibnutten»: Journalistinnen und Journalisten werden geschmäht und kritisiert, seit es Medien gibt. Doch jüngst hat sich die Stimmung zwischen Medienmachern und Publikum dramatisch verschlechtert. Spätestens mit dem Ukraine-Krieg scheint sich ein abgrundtiefer Graben zwischen Journalisten und ihren Lesern, Zuschauern und Zuhörern aufgetan zu haben. Manipulativ und verlogen, käuflich und unmoralisch: Nie zuvor waren die Vorwürfe an die Medienschaffenden massiver und schärfer.

Das zeigte sich auch daran, was über die Medien hereinbrach, als sie Mitte März nach dem mutmasslich vorsätzlich herbeigeführten Absturz der Germanwings-Maschine den Namen des Co-Piloten publizierten: ein Sperrfeuer der Kritik, aus allen Rohren, auf allen Kanälen und in Echtzeit. Da ist etwas heftig verrutscht im Verhältnis zwischen Medien und Medienöffentlichkeit, und dies nicht zugunsten des Journalismus.

Die Aufklärung und Einordnung, die das Publikum offenbar noch immer von seinen Medien erwartet, wird von diesen mitunter in einem Meer aus Nonsens ertränkt. «Hier sollten die Passagiere von Flug 4U9255 nach der Landung herauskommen», vermeldete zum Beispiel der deutsche öffentlich-rechtliche WDR eine halbe Stunde nach der ersten Absturzmeldung zu einem Bild des Ankunftsgates am Düsseldorfer Flughafen. «Das ist eine dieser furchtbaren Eigenarten des Onlinejournalismus», kritisiert der bildblog.de treffend: «Dass die Portale in den ersten Stunden nach Grossereignissen alles rausjagen, was sie zwischen die Finger kriegen, egal wie irrelevant, spekulativ oder nichtssagend.» Wer dem Publikum unablässig Irrsinn vorsetzt, nur noch selten von relevanten Bruchstücken unterbrochen, kann irgendwann den Sinn seines Informationsangebots nicht mehr erklären und damit auch nicht mehr die Funktion des Journalismus in der Gesellschaft legitimieren.

Eine Krise mit Ankündigung

Und es ist ja nicht so, dass dies niemand hat kommen sehen, ganz im Gegenteil. «Die offensichtliche Qualitätsmisere und der damit verbundene Reputationsverlust der Medien führt dazu, dass heute jeder fröhlich und folgenlos Medienbashing betreiben kann. Einem breiteren Publikum ist der Respekt für die Rolle des Journalismus in der Gesellschaft fremd geworden», konstatierte der inzwischen verstorbene Mediensoziologe Kurt Imhof bereits 2013, also noch bevor der Vertrauensverlust des Publikums in die Medien definitiv nicht mehr zu übersehen war. Der bekannte britische Journalist Nick Davies warnte in seinem legendär gewordenen Sachbuch «Flat Earth News» bereits 2008 eindringlich vor dem Niedergang des Journalismus. In einem Interview mit der Wochenzeitung Die Zeit sagte er damals: «Der Journalismus liegt, fürchte ich, bereits in den letzten Zügen. Journalisten waren einmal Spürhunde. Sie haben alle Informationen, an die sie gelangten, sorgfältig überprüft und erst dann in ihren Berichten weitergegeben. Jetzt haben Budgetzwänge, der Verlust von Ressourcen und der Zeitdruck, unter dem sie in den ausgedünnten Redaktionen stehen, dazu geführt, dass sie in Nachrichtenfabriken wie an einem Fliessband sitzen und immer häufiger unkontrolliert weitertransportieren, was ihnen zugetragen wird.»

Jüngstes Beispiel für diesen Befund war ein Feuerball, der tatsächlich einer war – und sich dann trotzdem als veritabler Medienflop entpuppte. Als Mitte März ein Meteor als gleissende Kugel den Schweizer Nachthimmel erleuchtete, gierten die Newsrooms des Landes nach Bildmaterial. Nur Minuten, nachdem das süddeutsche Onlineportal Regio-aktuell24 ein besonders spektakuläres Leserbild der Himmelserscheinung publiziert und dann via Twitter in die mediale Umlaufbahn geschossen hatte, prangte das Foto auch als Aufmacherbild auf tagesanzeiger.ch und den angehängten Seiten des Tamedia-Newsnet. Blick.ch und Watson zogen sofort nach, selbst SRF3 twitterte das Bild. Die Journalisten taten dies offensichtlich ohne rudimentärste Prüfung. Das angeblich aktuelle Bild des Meteors wurde in Wirklichkeit 2009 in den Niederlanden aufgenommen und machte bereits 2014 in den Medien als falsches Foto einer Meteor-Sichtung die Runde, wie eine simple Google-Recherche noch in derselben Nacht zutage förderte. Symptomatisch waren die Reaktionen der Redaktionen auf den Fehlerhinweis. «Die Aufregung um das falsche Meteor-Bild ist übertrieben», liess ein Watson-Journalist via Social Media verlauten.

Diese Aussage deutet tendenziell auf eine Identitätskrise hin, die nicht wenige Redaktionen auf der Jagd nach Klicks für ihre Onlineportale erfasst hat: Was sind noch harte Nachrichten, bei denen Fakten zählen, was ist bereits Unterhaltung, bei der alles keine Rolle mehr spielt? Watson war dann allerdings auch die einzige Redaktion, die sich tags darauf bei den Leserinnen und Lesern für den Fehler entschuldigte. SRF3 – immerhin ein öffentlich-rechtlicher SRG-Radiokanal mit besonders hohem Qualitätsanspruch – verpasste dem Tweet nachträglich, still und leise einen Archivbild-Hinweis. Heimlich korrigierte sich auch der Tages-Anzeiger: Am nächsten Morgen war das falsche Bild flugs aus dem Artikel verschwunden. Leider tauchte es dann am Abend auf TeleZüri wieder auf.

Alles dreht sich um Geschwindigkeit

Das Meteor-Beispiel illustriert den Fluch der schnellen Onlinemedien: Social-Media-Material wird von Journalisten ungeprüft übernommen, weil die Zeit für die Verifizierung fehlt. Fehler verbreiten sich innerhalb weniger Minuten, weil jedes Medium haben will, was das andere Medium auch hat. Es dreht sich alles um Geschwindigkeit, weil Geschwindigkeit Reichweite ist und Reichweite Geld.

Einen selten transparenten Einblick in diese mediale Wirklichkeit lieferte kürzlich Watson-Chef Hansi Voigt in einem Dialog mit einem Leser, der wissen wollte, warum das Onlineportal bei aktuellen Grossereignissen wie dem Germanwings-Absturz auch ungeprüfte Informationen veröffentliche: «Dient das den Klicks? Möchte man gegenüber anderen Newsportalen nicht ins Hintertreffen geraten?» Antwort Voigt: «Ja, natürlich spielen das enorme Interesse, beziehungsweise Klicks, beziehungsweise der Ansturm der Leser eine Rolle. Wer erst dann berichtet, wenn es niemanden mehr interessiert, hat ökonomisch verloren.»

In diesem ökonomisch bedingten Geschwindigkeitswahn ist der massenmediale News-Journalismus gefangen und rast in die Vertrauenskrise, bis nichts mehr von ihm übrig bleibt. «Journalismus ist nurmehr ein hohles Gefäss, in das jeder füllt, was er mag oder was er meint, im Auftrag seiner Nutzer einfüllen zu müssen», schrieb vor einigen Wochen ein frustrierter deutscher Journalist in einem öffentlich publizierten Abschiedsartikel aus seinem Beruf. «Es ist ein sich selbst immer wieder befeuerndes System, das sich gelöst hat von Werten, das sich einzig und allein orientiert an dem, was der Kunde angeblich will. Alles ist darauf abgestellt, dieses System rotieren zu lassen. So etwas erzeugt eigene Zwänge, eigene Gesetzmässigkeiten. Moral wird dabei neu definiert. Oder anders gesagt: Moral ist das, was Klicks bringt.»

Die bekannte deutsche Reputations-Agentur Edelmann, die für ihren jährlichen «Trust Barometer» mittels weltweiten, repräsentativen Umfragen auch das Vertrauen in die Medien misst, stellt in ihren jüngsten Studienergebnissen von Januar 2015 «einen klaren Zusammenhang» zwischen den «erheblichen redaktionellen Einsparungen sowie der damit verbundenen gesunkenen Medienqualität» und dem Glaubwürdigkeitsverlust der Medien fest. «Früher brauchte eine Story zwei Quellen. Heute bringen viele Medien die Geschichte schon, auch wenn sie nur eine Quelle haben. Der zeitliche Druck ist so gross, dass alles sofort veröffentlicht werden muss», stellt Agentur-Inhaber Richard Edelmann in einem Interview mit dem deutschen Branchendienst Meedia nüchtern fest. Die Folgen sind dramatisch: Nur noch 45 Prozent der Befragten halten Journalisten für glaubwürdig.

Der erstbeste Experte

Die Vertrauenskrise des Journalismus verwundert niemanden, der sich von früheren wie gegenwärtigen Journalisten in den Newsrooms die Arbeitsbedingungen schildern lässt. «Als Qualität gilt in erster Linie Schnelligkeit, alles andere wird diesem Mass aller Dinge untergeordnet», sagt ein ehemaliger Mitarbeiter des 20 Minuten-Newsdesks, der gekündigt hat, weil er unter Journalismus etwas anderes verstanden hat als seine Chefs. «Die Nachrichtenselektion und -gewichtung hatte nichts mehr mit meinem Begriff von Relevanz zu tun – die Klickrate ist Gott.» Ein aktueller Mitarbeiter sagt: «Ich sehe 20 Minuten als Resultat der technischen Beschleunigung, in Verbindung mit dem Auftrag, Geld zu generieren, einer nur auf messbare Leistungen abzielenden Führungskultur und einer naiven Leserschaft, die sich nur allzu gerne von reisserischen Titeln anlocken lässt.» Unvergessen bleibt mehreren befragten Mitarbeitern die Jagd nach der Selfie-Sekretärin im Bundeshaus – nachdem die NZZ eine anonymisierte Geschichte dazu publiziert hatte, sei zwischen 20minuten.ch und blick.ch ein erbitterter Wettbewerb ausgebrochen, wer sie als Erstes identifizieren kann und an die Bilder kommt. «Die Chefs, die eigentlich die Einhaltung von ethischen Leitplanken überwachen sollten, peitschten uns Journalisten zu einer regelrechten Hetzjagd an», sagt ein Newsdesk-Mitarbeiter, der den Mechanismen des Onlinejournalismus seither «kritisch» gegenübersteht. «Ethische Bedenken», erzählt er, «sind mit dem Hinweis weggewischt worden, damit schmälere man nur die Reichweite.»

Ähnlich beschreiben auch Journalisten anderer Onlinemedien die Situation. «Es dominiert die Angst, langsamer zu sein als eines der anderen Newsportale. Das hat sich zu einer Art Rausch der Geschwindigkeit entwickelt», sagt zum Beispiel ein Mitarbeiter von tagesanzeiger.ch/Newsnet. «Die Reflexion bleibt nicht nur auf der Strecke, sie ist sogar unerwünscht – weil sie zu viel Zeit kostet», sagt ein anderer, der beim Tages-Anzeiger inzwischen gekündigt hat. «Diskussionen über Themen und Artikel finden kaum oder gar nicht statt.» Dafür fehle schlicht die Zeit: Tagesreporter müssen bis 8:15 Uhr wissen, auf welches Thema sie aufspringen. Die Anzahl dieser intern so genannten 1C-Artikel (aus der Tagesaktualität zur Publikation für denselben Tag) sind fix eingeplant – «egal, ob die Geschichte dann etwas hergibt oder nicht. Die Tagesleiter wollen Resultate sehen. Das führt dazu, dass oft nichts anderes übrig bleibt, als den erstbesten Experten mit dem erstbesten Dreh einer Geschichte zu kombinieren – und fertig ist der Artikel.» Oberstes Ziel: Push-Meldungen, die dem User Eilmeldungen direkt auf sein Handy oder Tablet drücken. Sie jagen die Zugriffsraten in die Höhe.

Zwei-Quellen-Regel? Das war einmal

Ein Mitarbeiter erinnert sich an die Push-Meldung nach einem Gerichtsurteil im Fall des ehemaligen italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi: «Die ‹Breaking News› war schon draussen, als sich herausstellte, dass das Urteil nur erstinstanzlich und die Haftstrafe wegen Berlusconis fortgeschrittenem Alter sowieso zur Bewährung ausgesetzt war.» Zwei-Quellen-Regel? Wird kaum noch beachtet: «Die Push-Meldung über den Absturz eines F/A-18-Kampfjets der Schweizer Armee im Oktober 2013 basierte auf einer einzigen Quelle, die Luftwaffe wollte den Flugzeugtyp zunächst nicht bestätigen. Es war mehr Glück als Verstand, dass sich die News dann später als richtig herausstellte.»

Angesichts dieser Schilderungen kaum zu glauben: Das halsbrecherische Tempo in der Newsproduktion soll weiter erhöht werden. Ab Sommer 2015 werden zwei neue Teams unter dem Namen «Newsexpress» alle Tamedia-Newsplattformen mit kurzen, digitalen News versorgen. Dazu werden sogenannte Flankenteams gebildet. Das Anforderungsprofil für Journalisten des Flankenteams: «Wir brauchen Redaktoren, (...) nicht immer jede Entscheidung auf die Goldwaage legen und eine permanent abwartende Haltung einnehmen», heisst es in einem internen Tamedia-Papier, das Surprise/Infosperber vorliegt.

Die falsche Kritik

Journalistisches Versagen? Ja, das Publikum ist zu Recht kritisch geworden. Aber versagen auch die Journalisten? «Flat Earth News»-Autor Nick Davies sagte schon 2009: «Natürlich muss man auch den einzelnen Journalisten in die Pflicht nehmen. Aber meist sind sie selbst Opfer eines Systems, in dem die Interessen und die Gewinnerwartungen grosser Medienkonglomerate weit über dem stehen, was man früher journalistisches Ethos, also Fairness und Zuverlässigkeit in der Berichterstattung, nannte. Heute geben Medienmultis den Ton an, in denen profitorientierte Manager das Sagen haben. Die interessieren sich für den Aktienkurs, nicht für den Inhalt einer Nachricht.» Auch die von Surprise/Infosperber befragten Newsroom-Journalisten weisen darauf hin, dass selten die «einfachen Redaktorinnen und Redaktoren» das Problem seien. «Die meisten möchten einen guten Job machen und wären auch fähig dazu», sagt ein Newsnet-Journalist. Das Problem sei auf Stufe Verlag und Chefredaktion zu finden, «die beide rein ökonomisch denken und die unteren Chargen durch den viel zu engen Korridor der Reichweite jagen».

Zu den grossen Fehlern des Publikums gehört, dass es häufig Journalisten attackiert, wo Kritik am kaputten Mediensystem nötig wäre – und sein Mediennutzungsverhalten zu wenig reflektiert und mit seiner Kritik in Übereinstimmung bringt. Zu den grossen Fehlern der Journalisten gehört, dass sie sich nicht entschieden und öffentlich gegen das kaputte System stellen, in dem sie arbeiten. Und die grosse Tragik ist, dass Journalisten im angebrochenen Social-Media-Zeitalter, das eigentlich nie da gewesene Möglichkeiten des Dialogs mit dem Publikum bietet, auf vorgebrachte Publikumskritik mit Rückzug oder Gegenkritik reagieren, statt das Publikum zu Verbündeten zu machen. Denn am Ende wird kein Weg daran vorbeiführen: Journalisten müssen damit beginnen, den Journalismus gegen seine Feinde zu verteidigen. Zu diesen gehören auch die Medienkonzerne, bei denen sie heute noch angestellt sind. Sobald sie das tun, klappt’s auch wieder mit dem Publikum – vielleicht.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Der Autor ist Polit-Reporter der «Schweiz am Sonntag» aus dem Verlagshaus AZ Medien, das auch «Watson» finanziert. Der Artikel erschien zuerst im Strassenmagazin «Surprise».

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2 Meinungen

Ist gegen die «Schweiz am Sonntag» nicht immer noch eine Beschwerde vor dem Presserat, eingereicht von 18 Parlamentariern, hängig wegen der Berichterstattung rund um Geri Müller? Und was ist eigentlich aus der Anzeige von Müller gegen den Chefredaktor der «Schweiz am Sonntag» geworden? Wer für ein Medium arbeitet, das sich von PR-Leuten wie Wigdorovits instrumentalisieren lässt, sollte sich vielleicht nicht ganz soweit aus dem Fenster lehnen von wegen Prüfung der Quellen. Aber vielleicht irre ich einfacher Leser mich ja auch nur. Jedenfalls freue ich mich auf den soeben beschworenen «Dialog mit dem Publikum» hier.
Michael Gisiger, am 22. Mai 2015 um 01:25 Uhr
Haben wir nicht vor 50 Jahren im guten alten und langsamen Print alljährlich im August über «Nessie», das Ungeheuer im schottischen Loch Ness, gelesen? Bald ist wieder August...
Franz C. Widmer, am 22. Mai 2015 um 16:58 Uhr

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