Klima Erderwärmung.CounterCurrents.x

Die Zukunft der Menschen auf unserem Planeten steht auf dem Spiel. © CounterCurrents

Treiber der Erwärmung: Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum

Urs P. Gasche /  Weniger Konsum und weniger Menschen würden die Klimakrise entschärfen. Das zeigt die Geschichte der CO2-Emissionen.

«Die Entwicklung der Treibhausgasemissionen muss vor dem Hintergrund der zwei hauptsächlichen Antriebskräfte, dem Bevölkerungswachstum und dem Wirtschaftswachstum betrachtet werden.» Das schreibt Stephan Buhofer in seinem neuen Buch «Treibhausgasemissionen verstehen»*. Das Buch ist eine Analyse des Klimawandels im Kontext von Wissenschaft und Politik und enthält in kompakter Form die heutigen Erkenntnisse über Ursachen und Auswirkungen.
Wir fassen im Folgenden vier Aspekte zusammen:

  1. Die ungleiche Verantwortung für die rasche Erwärmung der Erdoberfläche in historisch einmalig kurzer Zeit;
  2. Der Einfluss des Bevölkerungswachstums;
  3. Der Einfluss des materiellen Wohlstands;
  4. Der CO2-Ausstoss, den die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz mit den von ihnen gekauften Gütern verursachen.

1. Diese Kontinente sind historisch für die Erwärmung am meisten verantwortlich

An der gesamten CO2-Belastung seit der Industrialisierung, die zur heutigen extrem raschen Erwärmung führt, haben Afrika, der Nahe Osten sowie Mittel- und Südamerika nur einen minimen Anteil. Doch ausgerechnet diese Erdteile bekommen die heutige und künftige Erwärmung am heftigsten zu spüren. Die Hauptverantwortung liegt bei Nordamerika, Asien und Westeuropa, wie folgende Grafik zeigt:

CO2-Emissionen seit 1751


2. CO2-Emissionen im Gleichschritt mit dem Wachstum der Weltbevölkerung

Grafik CO2 Bevölk. BIP

Zwischen 1970 und 2018 verdoppelte sich die Bevölkerung auf diesem Planeten. Sie nahm um 105 Prozent zu. Im gleichen Zeitraum stiegen die Treibhausgasemissionen um 110 Prozent. «Die Emissionen nahmen also in etwa demselben Ausmass zu wie die Bevölkerung», stellt Buhofer fest. Allerdings stieg das Wirtschaftswachstum in der gleichen Zeit um 330 Prozent. Der Autor stellt fest, dass der prozentuale Anstieg der CO2-Emissionen global gesehen «fast völlig übereinstimmt» mit der Wirtschaftsleistung (BIP) pro Kopf. Seit 1970 blieben die weltweiten Emissionen pro Kopf mit durchschnittlich fast sieben Tonnen CO2 konstant. Der absolute Zuwachs der CO2-Emissionen werde seit fünfzig Jahren vom Wachstum der Bevölkerung verursacht.


3. Der Einfluss des materiellen Wohlstands

Das Ausmass der CO2-Emissionen hängt also von der Zahl der Menschen ab und davon, wieviel die einzelnen Menschen an materiellen Gütern konsumieren. Weltweit sind die Pro-Kopf-Emissionen heute etwa gleich hoch wie 1970 – mit zwischenzeitlichen Schwankungen. Sie sind allerdings – entsprechend dem extrem unterschiedlichen Konsumniveaus – extrem ungleich verteilt.

CO2 Reiche Arme.2015

«Das eine Prozent der Weltbevölkerung mit dem höchsten Einkommen verursacht 15 Prozent aller CO2-Emissionen und die obersten 10 Prozent rund die Hälfte», konstatiert Buhofer aufgrund der zugänglichen Statistiken.

Der produzierenden Wirtschaft ist es zwar gelungen, Produkte stets energieeffizienter herzustellen. Die Emissionen nehmen nicht mehr im Gleichschritt zu wie das Wachstum der Wirtschaft. Man spricht von einer «relativen Entkopplung». Um die Klimaziele zu erreichen, wäre es indessen notwendig, dass die gesamten Emissionen abnehmen, selbst wenn die Wirtschaft weiterwächst. Das wäre dann eine «absolute Entkopplung». Von einer solchen sind wir jedoch noch weit entfernt.


4. Der CO2-Ausstoss, den die Konsumentinnen und Konsumenten weltweit mit den von ihnen gekauften Gütern verursachen

Einzelne Länder wie die Schweiz können ihre CO2-Emissionen schönfärberisch darstellen, indem sie nur diejenigen Emissionen berücksichtigen, die von der Produktion von Gütern im eigenen Land stammen. Die Schweiz etwa konnte im Jahr 2015 einen «Erfolg» in Richtung Klimaziele angeben, weil die Emissionen pro Kopf innerhalb von einem Jahrzehnt um einen Viertel abgenommen haben, nämlich von 7,2 auf 5,4 Tonnen pro Kopf. Allerdings stellt die Schweiz viele energieintensive Güter einfach nicht mehr im eigenen Land her, sondern importiert sie vom Ausland. [In Deutschland ist die Bilanz ausgeglichener, weil es dort u.a. eine Kohlen- und Automobilindustrie gibt.]

Wenn man die CO2-Emissionen nicht an der Produktion im Inland misst, sondern an den Gütern – auch den importierten –, die im Land konsumiert werden, dann haben die Pro-Kopf-Emissionen im Zeitraum zwischen 2005 und 2015 nicht um 25 Prozent, sondern lediglich um 8,5 Prozent abgenommen, nämlich von 12,4 auf 11,4 Tonnen. 

Allerdings: Weil die Bevölkerung in der Schweiz in diesen zehn Jahren um 12 Prozent zunahm, haben die absoluten CO2-Emissionen der Schweiz – gemessen an den konsumierten Gütern – um rund zwei Prozent zugenommen. 

Diese Zunahme ist noch stärker als 2 Prozent, wenn man auch berücksichtigen würde, dass die Einwohner der Schweiz im Jahr 2015 deutlich mehr Flugkilometer zurücklegten als im Jahr 2005. Die obigen Zahlen berücksichtigen weder den Luftverkehr noch die Kreuzfahrtschiffe. (Quellen: OECD; IEA).

Beschönigende und verzerrende Darstellungen

Weltweite Vergleiche des CO2-Ausstosses werden häufig so dargestellt, dass die USA und Europa besser dastehen als es in der Realität der Fall ist:

  • Die Emissionen werden nicht pro Kopf ausgewiesen, so dass grosse Länder wie China oder Indien schlecht wegkommen.
  • Die Emissionen werden auf der Produktionsseite gemessen und nicht auf der Konsumseite. Deshalb kommen Länder, die energieintensive Produkte aus dem Ausland beziehen und damit graue CO2-Emissionen importieren, zu gut weg. 

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Cover Treibhausgasemissionen

*Stephan Buhofer: «Treibhausgasemissionen verstehen – Der Klimawandel im Kontext von Wissenschaft und Politik», oekom-Verlag München, 2021, CHF 28.90 / EURO 26.00.
Aus der Verlagsmitteilung: «Stephan Buhofer erläutert die klimawissenschaftlichen Grundlagen, analysiert den Ausstoss von Treibhausgasen und untersucht die weltweiten Anstrengungen zu deren Reduktion. Im Sinne eines Leitfadens bietet das Buch einen umfassenden Einblick in die technischen Aspekte des Themas – für alle, die sich eingehend informieren möchten. Ein gutes Verständnis der Zusammenhänge sollte aber nicht nur bei den Experten in Wissenschaft und Politik vorhanden sein – sondern auch bei den einzelnen Menschen als den Verursachern. Denn diese haben einen großen Spielraum, Treibhausgasemissionen im persönlichen Handlungsbereich zu reduzieren. Voraussetzung dafür ist eine eigene Überzeugung.»


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Zum Infosperber-Dossier:

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Die Klimapolitik kritisch hinterfragt

Die Menschen beschleunigen die Erwärmung der Erde. Doch kurzfristige Interessen verhindern griffige Massnahmen.

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10 Meinungen

  • am 23.07.2021 um 12:23 Uhr
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    Danke Herr Gasche für die Zusammenfassung der Analyse von Stephan Buhofer. Aber das haben wir doch alles in dutzenden von Talkshows und in vielen Medien gehört und gelesen. Analyse, Analyse.! Wo bleiben die Handlungsrezepte und der Übergang zur Tat?
    Wenn ich jeweils kommentiere: Acht Milliarden Menschen sind zu viel, retour auf vier Milliarden in den nächsten 50 Jahren, dann folgt betretenes schweigen!
    Zeugung ist doch ein Menschenrecht, egal wo und wie und mit welchen Konsequenzen. Das «Recht» haben machtbedingt die Männer, gebären müssen die vier Milliarden Frauen!
    Frauen aller Länder verweigert euch! Wäre das eine Lösung?

    2
  • am 23.07.2021 um 12:42 Uhr
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    Mal ein neuer Denk-Ansatz-
    aber eigentlich schon immer logo:

    Die lebende Natur (ohne menschlichen Eingriff) «raubt» nicht an der Substanz unsres Planeten – sondern hält sich selbst im Gleichgewicht.

    Aber der Mensch
    -stetig mehr werdend-
    und stetig mehr pro Kopf verbrauchend
    begann zu «rauben», unsren Planeten ausbluten zu lassen.

    DAS wurde zwar schon längst erkannt und «angegangen»,
    wie per Ein-Kind-Familie in China
    oder «gegen Krankheiten helfende Medizinen»,
    deren Haupt-Nebenwirkung menschliche UN-Fruchtbarkeit war.

    Eine humane Lösung, das Wachstum der Menschheit «umzukehren» scheint aber noch nicht in Sicht ?!

    Daher finde ich es sehr gut, dass «hier» das Nachdenken DA-rüber mal wieder angeschubst wird ! –

    Herzlichen Dank !
    Wolf Gerlach, Ingenieur

    1
  • am 23.07.2021 um 13:17 Uhr
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    Kollektiv organisierte und tolerierte Klimazerstörung, Hitze- oder Kältewellen, Dürreperioden, Überschwemmungen, Drogenkrisen, Pandemien, Hungersnöte, Flüchtlingsströme, Kriege und anderes mehr sehe ich einerseits als Symptome einer zunehmend kranken und kaputten Welt … und anderseits als Katalysatoren für noch mehr Kollapse und einen final möglichen Zusammenbruch. Auch wenn ich mich weiter für einen Wandel zum Guten engagiere, glaube ich immer weniger daran, dass der Turnaround noch zu schaffen ist: nicht mit einer Mehrheit, die offensichtlich „ums Verrecke“ wie gewohnt weiterfahren will. – Hoffnungsträger*innen sind für mich die vielen Menschen, die achtsam und bescheiden sowie selbstbestimmt und qualifiziert mit neuen Modellen kokreativ und gemeinschaftlich unterwegs sind. Als Bewegungen ausserhalb der Teufelskreise des «Immer-noch-mehr», und ausserhalb von machtgeil und korrupt inszenierten Systemen in Politik, Wirt- und Wissenschaft, die nicht wirklich und nichtwirkungsvoll von innen heraus substanziell und zukunftsfähig veränderbar scheinen.

    1
  • am 23.07.2021 um 13:18 Uhr
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    Sehr geehrter Herr Buhofer
    Ausgezeichnete Analyse, sehr beeindruckend!
    Und natürlich auch ein grosses Kompliment an Herrn Gasche,das diese Arbeit im Infosperber erscheinen kann!

    1
  • am 23.07.2021 um 15:42 Uhr
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    Der grösste einzelne CO2-Emittent ist der Bereich Bauwirtschaft und Wohnen: Etwa die Hälfte vom Ganzen! Diese Woche (vom 19. bis 23. Juli) war im Radio SRF 1 je um 13h ein Interview mit dem Holzbaupionier Erwin Thoma zu hören. Er baut Häuser, die nach dem Bau keine Energie mehr verbrauchen und als Baumaterial (ausser beim Fundament) ausschliesslich den nachwachsenden Rohstoff Holz verwendet (wichtiger Unterschied zu Minergiehäusern!). So wären die grössten Einsparungen überhaupt möglich. Er hat auch Bücher geschrieben, zum Beispiel «Holzwunder». Sehr zu empfehlen!

    0
  • am 24.07.2021 um 12:26 Uhr
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    Eine Aufschlüsselung nach Wirtschaftssektoren wäre tatsächlich interessant. Gibt es hierzu Angaben im Buch? Wieviel tragen zum Beispiel Rüstung und Militär bei?

    0
  • am 24.07.2021 um 18:22 Uhr
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    Danke für diese sachliche Darstellung!
    Eigentlich wüsste man es ja: Wenn immer mehr Menschen immer mehr fordern und auch erhalten, dann führt das zu Wirtschaftswachstum. Und wenn das Wachstum von unten (Konsumenten) getrieben wird, kann es auch nicht losgelöst von gesellschaftlichen Entwicklungen gesteuert werden. Hoffentlich werden die nächsten Generationen einmal nicht nur die positiven Seiten des Wachstums der letzten Jahrzehnte würdigen, sondern auch unsere «moderne» Anspruchshaltung etwas kritischer hinterfragen.

    0
  • am 25.07.2021 um 08:30 Uhr
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    Der Beitrag gibt dem Menschen die Schuld an der CO2-Zunahme. Das ist aber physikalisch unplausibel: Z. Z nimmt die Konzentration um ca. 2 ppm/a zu, bei geschätzten anthropogenen Freisetzungen von ca. 4 ppm/a. Also, wird gesagt, wird etwa die Hälfte der Freisetzungen kurzfristig wieder der Atmosphäre entnommen, während die andere Hälfte langfristig in ihr verbleibt und sich dort immer mehr anreichert. Aber die Zahl der CO2-Moleküle, die pro Sekunde der Atmosphäre entnommen werden, ist nur von der Konzentration in der Atmosphäre abhängig und völlig unabhängig von der gleichzeitigen Freisetzung! Ist die Konzentration um ca. 50 % gestiegen, müssen auch ca. 50 % mehr CO2-Moleküle pro Sekunde entnommen werden. Und weil die Konzentration z. Z. um 2 ppm/a wächst, muss die Zahl der CO2-Moleküle, die in die Atmosphäre freigesetzt werden, sogar noch etwas stärker angestiegen sein. Das ist um eine Größenordnung höher als die anthropogenen Freisetzungen betragen! Hauptverursacher hierfür dürfte die globale Erwärmung (wodurch auch immer ausgelöst) sein, als deren Folge mehr CO2 aus dem Ozean ausgasen muss (verringerte Löslichkeit!).
    Dann gibt es aber nur noch 2 Möglichkeiten: Entweder wird unser Klima von natürlichem CO2 bestimmt, oder von ganz anderen Einflussfaktoren. In beiden Fällen kann eine Reduktion der anthropogenen CO2-Freisetzungen keinen nennenswerten Einfluss auf das Klima haben.
    Ausführlicher in «Abgesagt! Dem Klimanotstand bricht die Basis weg», ISBN 978-3-7526-4764-8.

    2
  • am 25.07.2021 um 08:58 Uhr
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    Wir leben in einem freien Land, so dass es jedem frei steht, in Angst zu leben. Wer also in Panik gerät, weil der CO2 Anteil in der Atmosphäre volumenmässig von 0.03% auf 0.04% gestiegen ist, der darf das. Auch darf man als unter 80 Jährigen wegen Covid in Todesangst leben.
    Wer sich aber ein wenig für Geschichte Interessiert, der sieht sie sich einmal mehr wiederholen. Einmal mehr macht sich eine Sekte breit, die nicht nur die nahende Apokalypse verkündet, sondern auch gleich noch die Verhaltensregeln für die Menschen kennt, um den drohenden Weltuntergang zu verhindern.
    Bildung schützt einmal mehr nicht; die verlorenen Seelen sind quer durch alle Bevölkerungsgruppen zu finden.
    Die Kirchen sind leer, die Lieferwagen dagegen voll mit Paketen vom Onlinehandel. Verloren im Materialismus, ohne einen Sinn im Leben zu finden, geschweige denn danach zu suchen, sind die Menschen leichte Beute für die Sektengurus.
    Welch einen gigantischen Zufall es wäre, genau in der Generation zu leben, welche den Untergang der Menschen provoziert und miterlebt. Allmachtsfantasien sind salonfähig geworden, Lehrer verkünden 12 Jährigen Schüler zwischen Turnen und Frühfranzösisch, dass sie keine Zukunft haben; weil die Erde verbrennt.
    Die Vorstellung, noch lange inmitten von Klima- und Covidtotjünger leben zu müssen, empfinde ich schlimmer, als am Klima oder an Covid zu sterben.
    Ich lasse mich von der Hoffnung leiten und nicht von Ängsten treiben. Es lebe das Leben!

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  • am 25.07.2021 um 12:12 Uhr
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    Wir leben in einer Zeit moderner Hexenjagd. Die Hexen heissen heute CO2, Viren, Diesel, Neophyten und Invasive Tierarten. Ein schwarzer Schwan genügt und schon ist alles durcheinander. Auch der schon seit Jahrzehnten angesiedelte Sommerflieder, der für viele Insekten Nektar liefert muss weg. Sind diese «Hexen» erst mal auf dem Scheiterhaufen verbrannt ist alles in bester Ordnung. So wird suggeriert.
    Dabei ist Klima viel komplexer wie es in dieser Dok vor Jahren schon gezeigt wurde:

    https://www.youtube.com/watch?v=TM0lbKLwdGk&list=PL2E35260B7F2A31BE

    Aber das wichtigste Problem, nämlich Wirtschaftswachstum bleibt bestehen.
    Dabei schrieb Hans A. Pestalozzi schon vor vielen Jahren:
    Verdrängt man denn die Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte? Warum ist man nicht fähig, einige ganz einfache Rechnungen zu machen? 2% Wachstum bedeutet Verdoppelung in 35 Jahren. Eine Verdoppelung muss man sich ganz konkret vor Augen führen. Dies heisst : In 35 Jahren von allem, was wir heute in der westlichen Industriewelt an materiellen Gütern und Dienstleistungen haben, doppelt so viel! Doppelt soviel Strassen, Doppelt soviel Autos, Doppelt soviel Häuser, Doppelt soviel Ferienreisen, Doppelt soviel Medikamente, Doppelt soviel Bier Doppelt, soviel Koteletten usw

    Statt mal dies bei der Wurzel zu packen betreibt man lieber bequemen, homöopathischen Umweltschutz. Damit man nicht wirklich was ändern muss und weiterhin mit kurzlebigen Modeartikeln Wirtschaftswachstum und Abfallberge generieren kann.

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