Hangrutsch am Aletsch: Neuste Bergstation gesperrt

Urs P. Gasche © Peter Mosimann

Urs P. Gasche /  Erst letztes Jahr aufwändig neu gebaut und bereits «vorsichtshalber» geschlossen. Die Klimaerwärmung schlägt zu.

Erst letztes Jahr wurde die Luftseilbahn auf die Moosfluh über dem Aletschgletscher neu gebaut. Die Bergstation und die oberen Masten wurden so gebaut, dass sie bei leichten Verschiebungen des Terrains verschoben werden können. Die nächsten dreissig Jahre soll die Bahn so funktionsfähig bleiben.

Doch bereits am 14. Oktober musste sie «vorsorglich» eingestellt werden, weil sich unter der Wanne der Bergstation ein Hohlraum gebildet hat, der raschmöglichst aufgefüllt werden soll. Ursache des Hohlraums ist das Abrutschen des Hangs zum Aletschgletscher.

Die Bergstation wurde 2015 aufwändig neu gebaut. Sie ist beweglich und sollte Terrainverschiebungen standhalten.

Infosperber hatte am 12. Oktober über den Hangrutsch berichtet.

Weiterführende Informationen


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine

Zum Infosperber-Dossier:

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2 Meinungen

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    am 18.10.2016 um 10:32 Uhr
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    Ich finde das thema sehr interesssant und auch besorgnis erregend. Trotzdem, keine meinungen? Auch in den medien finde ich nichts über dieses geschehen. Wie ist das möglich?

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  • Avatar
    am 18.10.2016 um 14:33 Uhr
    Permalink

    Vielleicht müsste man noch schreiben, was der Klimawandel damit zu tun hat? Ist es auftauender Permafrost? Mit dem Gletscher hat es ja vermutlich nichts zu tun?

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