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Helge Peukert, Wirtschafts- und Staatswissenschaftler an der Universität Siegen, stellt Politiken der Klimaneutralität auf den Prüfstand © YouTube/Metropolis Verlag

Brennend aktuelle Nach-Klima-Abstimmungs-Lektüre

Hans Steiger /  Ein Professor analysiert das Politikversagen nach Paris – und setzt sein kritisches Klimaprotokoll offen zugänglich fort.

Wie auch immer die Eidgenössische Volksabstimmung an diesem Dreizehnten in der Schweiz ausgehen mag: Das vom Marburger Metropolis-Verlag für Ökonomie, Gesellschaft und Politik im April ausgelieferte Buch zur globalen Lage ist brennend aktuell. Klartext – mit Ausrufezeichen – schon auf dem Cover. Auf dem Rückendeckel der dicken Dokumentation als Bilanz: «Die IPCC-Berichte zeigen, dass das menschliche Emissions-Restbudget bereits heute aufgebraucht ist. Helge Peukert zieht daher einen Schlussstrich unter die halbherzigen Massnahmen bisheriger Klimapolitik und unterbreitet radikale Vorschläge für ein sofortiges, postwachstumsökonomisches Schrumpfungs- und Transformationsprogramm. Klimaneutralität jetzt!»

Gegen die «grünfärberische» Flut

Bemerkenswert ist auch ein diskreter Hinweis, der sich im Impressum findet. «Stand des Buches: April 2021. Änderungen von im Text behandelten Gesetzen, Regelungen und Vereinbarungen dokumentieren wir auf unserer Internetseite.» Dort (unter dem Reiter «Aktualisierungen») ist denn auch unter anderem bereits eine ausführliche Analyse zu den Konsequenzen des überraschenden Urteils zu finden, mit dem das deutsche Bundesverfassungsgericht nach Klagen aus dem Umfeld der Klimajugend das vom Bund erlassene Klimaschutzgesetz rügte: Es sei «mit Grundrechten unvereinbar», weil die Emissionsminderungen für das laufende Jahrzehnt nicht genügten und «hinreichende Massnahmen» ab dem Jahr 2031 fehlten. Ohne dass Peukert diese Entscheidung überschätzen will, sei damit das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens in Deutschland quasi verfassungsrechtlich verankert. Immerhin.

Vor seinen sachlichen Nachträgen erlaubt sich der engagierte Wirtschafts- und Staatswissenschaftler gar eine Bemerkung zum persönlichen «Gefühl» in diesem Bereich. «Ehlich gesagt» habe er «zunehmend genug vom Wuchern permanenter grüner Werbung und schlau-abwägenden Diskussionsrunden». In einer inszenierten Bilderflut würden Vernunft und Kritik leicht von blitzblanken E-Autos überfahren. «Die zunehmend grünfärberische Übersättigung führt zu Gleichgültigkeit, Erstarrung und Indifferenz. Dem soll hier entgegengewirkt werden.»

Auch im Buch selbst verbirgt der Verfasser seine Meinung nicht, obschon aufklärende Fakten im Zentrum stehen. Er habe ein im Corona-Jahr mögliches Forschungssemester für eine in jeder Hinsicht unabhängige und «ergebnisoffen» begonnene Recherche nutzen können. Dafür sei er «der Universität Siegen und dem Steuerzahler sehr dankbar». Als sein Zielpublikum sieht er «primär» die im Klimabereich aktiven «kritischen zivilgesellschaftlichen Gruppen», denn die könnten den Beginn des notwendigen Wandels einleiten und für mehr Druck auf die Politik sorgen, deren weitgehendes Versagen inzwischen auf allen Ebenen offensichtlich sei. Sie blieb im für die komplexe globale Krisenlage ursächlichen Wachstumssystem gefangen.

Widersprüche, Unklarheit, Lügen

Der Umweltökonom Niko Paech markiert im Vorwort die einzuschlagende Richtung. Corona habe die Verletzlichkeit des Wohlstandsgefüges vorgeführt und uns zumindest partiell aus dem «Konsumstress» geworfen. «Vielleicht stellt sich bald heraus, dass die ökologisch notwendige Transformation vieles von dem mitliefert, was auch einem langfristig resilienteren und zufriedeneren Dasein zuträglich wäre.» Zwar bleibt die Alternativvision auch im Schlussteil nur Skizze, aber das «Was tun?» ist immer mit im Blick – von den Notfallmassnahmen auf Weltebene bis zur privaten Mitverantwortung. Ja, wir brauchen eine «Suffizienzavantgarde», die den anderen Weg konkret geht und versucht, «dem Ziel einer Tonne Emissionen pro Person lebenspraktisch nachzukommen» und die oft nur symbolischen «Ersatzhandlungen und Entschuldigungen des Politikbetriebes auf diese Weise kritisiert».

Helge Peukert wie die von ihm beigezogenen Fachleute und Studien weisen auf eklatante Widersprüche hin, auf viel Unklares – was etwa meint eigentlich «Klimaneutralität» genau – und auf offensichtliche Lügen. Besonders gründlich werden der Emissionshandel und das weite Feld sogenannter Kompensationen ausgeleuchtet. Da muss nicht immer alles gelesen werden; einzelne Beispiele sind entlarvend genug. In einem Gastbeitrag nimmt die Biologin Jutta Kill einige Projekte der REDD-Forst-Initiativen unter die Lupe: «Der Wald soll’s richten.» Shell und viele weitere Konzerne stiegen ein, UN-Organisationen machten mit, lösten einen eigentlichen Boom aus. Sollten all diese Pläne umgesetzt werden, bahnt sich im globalen Süden «eine Landnahme von gigantischem Ausmass» an; der Klimaeffekt ist hoch umstritten.

Vor jedem Kapitel finden sich knappe, gut verständliche Zusammenfassungen. Wertvoll dürfte für viele der Extrakt der jüngsten IPCC-Berichte sein. Wer ist schon in der Lage, sie zu lesen und ihre volle Brisanz zu erkennen. Der in der Fachwelt kaum noch bestrittene Alarm kommt von einem Weltgremium, dessen Strukturen und Konsensfindungsprozesse tendenziell eher verharmlosende Einschätzungen befördern. Wo sich Experten wie Hans Joachim Schellnhuber, langjähriger Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, persönlich zur Lage äussern, nimmt die Dramatik deutlich zu. Viele der Zitate, die von ihm stammen, sind dem Buch entnommen, das mit «Selbstverbrennung» als Titel schon 2015 signalisiert hat, was droht. Also im Jahr des Abkommens von Paris, das Peukert als «eine ungenügende Minimallösung» charakterisiert. Der feierlich proklamierte Kraftakt hat denn auch bis heute viel zu wenig bewirkt. Nicht nur Greta Thunberg beklagte bei der 5-Jahr-Bilanz «leere Worte», auch UN-Generalsekretär Guterres hielt fest, wir gingen «immer noch nicht in die richtige Richtung». Jetzt müssten die Regierungen für ihre Länder eigentlich den Klimanotstand auszurufen. Dann deckte ein Virus das Thema zu. Der einzige Knick auf der in einer Grafik ansteigenden Emissionskurve ist coronabedingt.

Für «ehrliche Begrenzungsdebatte»

Optimistisch kann der Ausblick nach dieser nüchternen Analyse nicht sein. Den meisten Menschen unserer Breiten ist bewusst, «dass es so nicht weitergeht», und doch wollen sie nach der Pandemie «möglichst schnell zu den alten, noch dominanten Verhaltensweisen» zurück. Nötig wäre eine «ehrliche Begrenzungsdebatte», etwas wie neue Bescheidenheit. Lässt sich solches im Vertrauen auf Vernunft mit mehr Aufklärung erreichen? Oder ist der Verdacht berechtigt, dass kapitalstarke Interessengruppen in unseren Demokratien mit der Komplizenschaft konsumorientierter Mehrheiten rechnen können, wenn sie sich gegen die Notstandsmassnahmen wenden? Der anstehende Entscheid über unsere eigene «ungenügende Minimallösung» wird wieder ein Indiz sein.

Helge Peukert, Klimaneutralität jetzt!
Politiken der Klimaneutralität auf dem Prüfstand:
IPCC-Berichte, Pariser Abkommen,
europäischer Emissionshandel
und Green Deal, internationale freiwillige Klimakompensationsprojekte und die
deutsche Klimapolitik. Metropolis, Marburg 2021,
514 Seiten mit vielen Grafiken, CHF 26.90


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Weiterführende Informationen

Zum Infosperber-Dossier:

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Die Klimapolitik kritisch hinterfragt

Die Menschen beschleunigen die Erwärmung der Erde. Doch kurzfristige Interessen verhindern griffige Massnahmen.

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10 Meinungen

  • am 11.06.2021 um 11:47 Uhr
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    Zu schaffen macht mir nach wie vor, dass die Mehrheit den Ernst unserer Lage nicht sehen, und nichts wirklich Wirksames tun will. Medien, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, die schweigen oder gar lebenswichtig notwendige Wahrheiten vertuschen helfen, haben nicht mehr mein Vertrauen. Sie reiten auf ihren toten Pferden weiter in einer Sackgasse, die ich für das «Blatt für eine neue Politik» wie folgt als perspektivenlos beschreiben will: … denn sie wissen nicht, was sie tun (Bibel) … oder sie tun nicht, was sie wissen (Jungk) … und sie wollen nicht wissen, was sie wissen können (Vermeidung einer kognitiven Dissonanz) … damit sie nicht tun müssen, was sie sollten.

    0
  • am 11.06.2021 um 11:59 Uhr
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    Ein weiterer gut bezahlter Schritt auf der Al Gore- Panikmache.
    Wie der Mensch denkt, so lebt er. Nach diesem Grundsatz muss nur genügen Angst verbreitet werden um die Menschheit folgsam zu machen.
    Der Grössenwahn kennt keine Grenzen mehr, sei es Corona oder Klima, wir schaffen das???

    5
  • am 11.06.2021 um 12:20 Uhr
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    Man kann diese Situationsanalyse auch kürzer fassen:
    Die Menschheit (Homo Sapiens) wächst, wie alles in der Natur, exponentiell. Seit Darwin wissen wir, dass dieselbe Natur solchem Spuk immer wieder ein Ende setzt. Beim Menschen durch Seuchen, Krieg und Vernichtung der Umwelt.

    Einziger wirksamer Klimaschutz würde heissen: zurück auf 4 Milliarden Menschen in den nächsten 50 Jahren. Ohne diese Einsicht können wir getrost weiterfreveln, die Natur wird es richten. Für die schon Geborenen reicht es noch und einigen wenigen wird der Frevel sogar rentieren. «Raubaffe «(Dürrenmatt) Mensch am Werk.

    3
  • am 11.06.2021 um 20:50 Uhr
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    Na ja, ich empfehle allen, die sich auch mit der wissenschaftlichen Sicht des Klimawandels auseinandersetzen möchten das Buch «Unerwünschte Wahrheiten» von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning. Dr. Sebastian Lüning ist IPCC Gutachter und erlaubt einen Blick hinter die Fassaden des Weltklimarates. Da versteht man dann schnell, weshalb sich die wissenschaftliche Forschung und die Berichte des IPCC so weit auseinanderbewegen. Man sieht dann auch sehr schnell, dass die Wissenschaft sehr viele Zusammenhänge des Klimawandels nicht versteht und es noch sehr viel Arbeit bedarf, bis man zuverlässige Modelle bekommt. Im Moment deutet auf jeden Fall vieles darauf hin, dass sich die Klimaerwärmung aufgrund der sinkenden Sonnenaktivität in den nächsten Jahren verlangsamen wird. Dazu empfehle ich auch den Beitrag im Focus mit dem Titel «Trotz Klima-Erwärmung: Forscher sagen Mini-Eiszeit wie im Mittelalter voraus».

    4
  • am 12.06.2021 um 08:33 Uhr
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    «Es sei «mit Grundrechten unvereinbar», weil die Emissionsminderungen für das laufende Jahrzehnt nicht genügten und «hinreichende Massnahmen» ab dem Jahr 2031 fehlten.» und weiter: «Jetzt müssten die Regierungen für ihre Länder eigentlich den Klimanotstand auszurufen. Dann deckte ein Virus das Thema zu. Der einzige Knick auf der in einer Grafik ansteigenden Emissionskurve ist coronabedingt.» – Diese Auszüge kürzen dieses Klimaprotokoll auf den kleinsten Nenner: Das Klimaziel ist nur mit einem Lockdown à la Corona zu erreichen, unter Ausschluss der Grundrechte wie wir sie bisher aus unseren Verfassungen kannten. Beschränkt auf Europa ist ein Klimanotstand wirkungslos. Verglichen mit den enormen Corona-Kollateralschäden kommt ein globaler Klimalockdown einem Genozid gleich.

    1
  • am 12.06.2021 um 11:50 Uhr
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    Auch ich habe in einer meiner ersten Vorlesungen an einer afrikanischen Universität darauf hingewiesen, dass 1.5% Wachstum in der Nahrungsmittelbeschaffung mit einem 2.5% Bevölkerungswachstum auf die Dauer zu ernsthaften Problemen führen wird.

    Die sind leider eingetreten, hatten abe auch andere Gründe.

    Nichtsdestotrotz kann ich die Diskussionen ums Waldsterben, die Aussagen des Club-of-Rome oder die Werke des Herrn Malthus oder gar von Nostradamus … nicht ganz vergessen.

    All diesen Doomsday-Prognosen ist gemeinsam, dass die Fähigkeit der Leute auf echte Gegebenheiten zu reagieren unterschätzt wird. Hochstilisierte Ängste haben tendeniell aber eher einen demobilisierenden Effekt. Wer immer Wolf schreit, wenn gar kein Wolf im Land ist, wird schliesslich bei einer echten immanenten Gefahr vergeblich auf Hilfe hoffen.

    Es gibt auch in der Klimadiskussion unbestrittene Fakten, für welche mehrheitsfähige Lösungsansätze möglich sind. Warum aber immer auch noch nach den Windmühlen des Cervantes suchen ?

    1
  • am 12.06.2021 um 16:48 Uhr
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    Der bemerkenswert Artikel von Hans Steiger über die Betrachtungen von Helge Peukert hat mich beeindruckt. Auch der Beitrag von Uli Keller: …… denn sie wissen nicht, was sie tun (Bibel) … oder sie tun nicht, was sie wissen (Jungk) … und sie wollen nicht wissen, was sie wissen können … damit sie nicht tun müssen, was sie sollten.
    Der CO2 Gehalt der Erdatmosphäre hat trotz allen (scheinheiligen, oberflächlichen) Klimabemühungen und trotz Covid19 im laufenden Jahr 2021 ein Rekordhoch erreicht. Er wird weiter wachsen, schliesslich zu unerträglichen Klimasituationen in den meisten Ländern und zu einem Meeres-Anstieg in allen Küstengebieten der Welt führen. In 250 bis 300 Jahren wird die Weltbevölkerung (nach einem Peak bei ca. 16 Milliarden) wegen den tragischen Unbilden des Klimas auf vielleicht 4 Milliarden gesunken sein (Reiner Klingholz „Sklaven des Wachstums“ Campus-Verlag, Frankfurt/New York, 2014. Seit 2003 leitet Klingholz das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung). Diese Zivilisations-Rezession müssen unsere zukünftigen Generationen durchstehen und erst dann werden sie hoffentlich bereit sein, aus den schrecklichen, beklagenswerten Verlusten zu lernen.
    Ich habe zu diesem Szenario einen Roman verfasst und 2015 im Passagen Verlag, Wien veröffentlicht: Heißzeit.

    1
  • am 12.06.2021 um 17:35 Uhr
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    Ist CO2 wirklich an der Klimaerwärmung schuld? Vor ca. 2000 Jahren während der Römerzeit war es wärmer und es hatte weniger Gletscher als heute.
    m-schmid.ch/klima/gletscherholz.pdf

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  • am 20.06.2021 um 17:59 Uhr
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    @ Schenk und Derungs: Nicht «alles in der Natur» verläuft exponentiell; so einen plakativen Unsinn glaubt doch niemand! Das gilt NUR, wenn das Wachstum «unbegrenzt» ist. Und das kommt in der Natur selten bis nie vor. Und das Buch von Fritz Vahrenholt ist, wie eine kurze Recherche bei unzähligen Quellen zeigt, ganz einfach nicht Ernst zu nehmen. Dieser früher stark im Umweltschutz engagierte Herr ist mittlerweile allzu stark «im Solde der Energiewirtschaft», als dass ihn noch jemand glaubhaft finden könnte. Bitte nicht ausgerechnet Vahrenholt als Zeuge gegen IPCC-Erkenntnisse zitieren! Und um noch aufs ursprüngliche Thema des Artikels zurück zu kommen (auf dieses bezieht sich nahezu kein Kommentar, was schon bezeichnend ist!): Das Buch des Oekonomen nimmt die Erkenntnisse der Klimawissenschaftler sehr ernst, befasst sich aber kritisch mit mehr oder weniger halbherzigen Versuchen, Gegensteuer gegen den Klimawandel zu geben – immer nach dem Motto: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass! Hat das eigentlich irgendjemand unter den Leserbriefschreibern mitbekommen? Wenn ja, wieso setzt sich dann niemand mit dem BUCH, dessen AUTOR oder dem Journalisten, Herrn Steiger, auseinander? Was ist das für eine Diskussionskultur?!

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    • am 22.06.2021 um 11:26 Uhr
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      @ Dieter Kuhn
      8 Milliarden Menschen sind das Resultat von exponentiellem Wachstum. Es kann nur gestoppt werden durch Einsicht und Vernunft der Menschen oder dann regelt es eben die Natur. Exponentielles Wachstum funktioniert auch mit negativem Exponenten. Ein böses Virus könnte dies veranlassen.

      Denkkultur à la «Brett vor dem Kopf»?

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