Israels Landraub und die Besetzung im Westjordanland eskalieren
Eine Ausnahme ist die «New York Times» (Paywall): Zwei Journalistinnen und zwei Journalisten verbrachten vor Jahresende mehr als zwei Monate vor Ort in einem Dutzend Dörfer. Sie trafen palästinensische Familien, lokale Beamte und Bauern. Sie sprachen auch mit jungen Menschenrechtsaktivisten, die teilweise aus dem Ausland kamen.
Aktuell: Die Besatzungsmacht entrechtet die Palästinenser noch stärker
upg. «Dramatische Veränderungen» für das Westjordanland beschlossen: So liessen sich nach der Regierungssitzung am Sonntag Israels Finanzminister Bezalel Smotrich und Verteidigungsminister Israel Katz gemeinsam zitieren. Das berichtete gestern die «NZZ». Die israelische Regierung erleichtert Landkäufe im Westjordanland.
Infosperber zitiert im Folgenden in Kürze aus der sehr ausführlichen Reportage der «New York Times» mit unzähligen Bildern und interaktiven Grafiken (Paywall).
Die «New York Times» konnte beobachten, wie bewaffnete israelischer Siedler plötzlich in palästinensischen Siedlungen auftauchten, die Bewohner schikanierten und einschüchterten.
Siedler, die in der Nähe von zwei betroffenen Dörfern wohnen, wollten gegenüber den «New York Times»-Reportern nicht Stellung nehmen.
Die Journalistinnen und Journalisten konnten auch fotografieren, wie Israelis Zäune errichten, welche die Bauern von ihrem Land aussperren. Und wie sie immer mehr Strassensperren bauen, um die Bewegungsfreiheit der Palästinenser einzuschränken.

Besetzung in beschleunigtem Tempo
Laut Völkerrecht (Genfer Konvention Art. 49,6) darf eine Besatzungsmacht «keine Teile der eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet umsiedeln». Im Jahr 2015 stellte der UN-Sicherheitsrat ohne Gegenstimme fest, dass die israelischen Siedlungen im Gebiet, das Israel seit 1967 besetzt hält, «das internationale Recht evident verletzen». Nur die USA enthielten sich der Stimme.
Das Leben im Westjordanland hat sich dramatisch verschlechtert:
- Allein in den letzten drei Jahren gab es nach Berichten der Uno mehr als 1200 palästinensische Todesopfer – fast doppelt so viele wie im Jahrzehnt zuvor.
- Siedler und das Militär haben im Jahr 2025 mehr als 1500 palästinensische Gebäude zerstört – doppelt so viele wie im Jahresdurchschnitt des Jahrzehnts vor dem Krieg.
- Im Oktober 2025 – während die «New York Times»-Journalisten im Westjordanland waren – kam es täglich zu durchschnittlich acht Angriffen von extremistischen Siedlern. Das sei die höchste Zahl, seit die Uno vor zwanzig Jahren begann, diese Vorfälle zu registrieren.
- Nach Angaben der Uno verletzten Siedler seit dem 1. Oktober 2025 bei etwa 180 Angriffen auf Arbeiter in Olivenplantagen mehr als 150 Palästinenser.
Ein freies Leben ist nicht mehr möglich
Nach drei Monaten vor Ort kam die «New York Times» zu folgendem Fazit:
«Die israelischen Angriffe haben ein freies palästinensisches Leben im Westjordanland so gut wie unmöglich gemacht. Zwar regiert die Palästinensische Autonomiebehörde einen Teil des Westjordanlands, doch bleibt das israelische Militär die Besatzungsmacht des gesamten Gebiets. Das Militärrecht hat Vorrang vor den Vorschriften der Autonomiebehörde.
Es gibt kaum Rechtsstaatlichkeit. Die Dorfbewohner sind der Willkür von Siedlern und Mitgliedern von Militärkommandos ausgeliefert. Diese betreiben Selbstjustiz und üben fast uneingeschränkte Macht über sie aus. Regelmässig nimmt das Militär Palästinenser ohne nähere Erklärung oder Begründung fest.»
Musterbeispiel: Wie man ein Dorf leert
Die «NYT»-Journalistinnen und -Journalisten beschreiben, wie die Siedler in der Regel vorgehen: Zuerst entstehen jüdische Aussenposten, die nach israelischem Recht illegal sind: ein kleiner Wohnwagen oder ein grosses Zelt. Diese ersten Siedler sind oft junge Extremisten, deren Ansichten die rechtsextreme Ideologie der Regierung sogar übertreffen. Sie handelten in der Regel nicht auf direkten Befehl der israelischen Militärführung. Doch sie wüssten, dass das Militär häufig wegschaut und ihr Vorprellen erleichtert.
Oft sei es dann das Militär, das die Palästinenser zur Evakuierung ihrer Häuser zwinge und die Zerstörung ihrer Häuser anordne, sobald die Siedler die Einwohner zur Flucht getrieben haben.
Das israelische Militär hilft auch, Strassensperren aus Eisen zu errichten, welche die Dorfbewohner vom Rest des Westjordanlands abschneiden.
Nach einigen Wochen oder wenigen Monaten genehmigt die Regierung die neuen israelischen Aussenposten. Darauf können Siedler Häuser, Geschäfte, Schulen und Strassen bauen, um Hunderte jüdischer Familien unterzubringen.
Das Gegenteil geschieht in den palästinensischen Dörfern: Schulen werden geschlossen, Bauern von ihrem Land abgeschnitten und Häuser zerstört.
Beispiel Muarrajat
In der palästinensischen Gemeinde Muarrajat nördlich von Jericho gingen Siedler von Haus zu Haus – unterstützt von israelischen Militärs –, plünderten Häuser und warfen Habseligkeiten ins Freie, während sie Obszönitäten schrien.
Dutzende andere erschienen maskiert und offensichtlich betrunken oder unter Einfluss von Drogen auf vierrädrigen Geländefahrzeugen. Einige schwangen Waffen, während sie durchs Dorf fuhren und dabei einige Häuser rammten.
«Das ganze Dorf war voller schreiender und brüllender Menschen», erzählte Dorfbewohner Mohammad Mlehat der «New York Times». Aus Angst vor weiteren Angriffen hätten die Dorfbewohner ihre Gemeinde verlassen. In den folgenden Tagen und Wochen seien ihre Häuser zerstört worden. Seither würden er und seine Familie wenige Kilometer vom Ort entfernt in Zelten ohne Trinkwasser und Strom wohnen, klagte Mlehat.
In Ost-Muarrajat fanden die «NYT»-Journalisten eines der wenigen noch stehenden Gebäude vor: eine verlassene Schule. «Durch die zerbrochenen Fenster waren farbig bemalte Vorhänge zu sehen. Auf dem Boden lag verstreutes Schulmaterial. Auf dem Spielplatz lagen Hula-Hoop-Ringe und Rücksäcke herum.»
Das israelische Militär erklärte später, es habe in jener Nacht in Ost-Muarrajat Soldaten eingesetzt, nachdem es von «Reibereien» zwischen Palästinensern und Siedlern gehört habe. «Gewalttätige Vorfälle» habe es keine gegeben.
Nach ihrem zweimonatigen Aufenthalt im Westjordanland berichteten die «NYT»-Journalistinnen und Journalisten, im gesamten Westjordanland herrsche unter den palästinensischen Dorfbewohnern und Bauern Verzweiflung. Sie müssten mitansehen, wie ihr Land in einem noch nie dagewesenen Tempo übernommen werde.
Sargnagel für eine Zweistaatenlösung
Die rechtsextreme israelische Regierung hat ihre Mission offen dargelegt: Sie will eine Zwei-Staaten-Lösung endgültig sabotieren. Israels rechtsextremer Finanzminister Bezalel Smotrich erklärte im Oktober 2025: «Jede Stadt, jedes Viertel, jede Wohneinheit ist ein weiterer Sargnagel dieser gefährlichen Idee.»
Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors
Keine
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.









SWI 31. Dezember 2025 – 07:44: «Netanjahu sieht viele Gemeinsamkeiten mit Trump bei Westjordanland….sagte Netanjahu dem US-Sender Fox News auf die Frage nach möglichen Meinungsverschiedenheiten mit Trump bezüglich des von Israel besetzten Westjordanlands. «Es ist eine Partnerschaft von Gleichgesinnten und Führungskräften.»..»
Wie es scheint macht «eine Partnerschaft von Gleichgesinnten und Führungskräften» im Westjordanland alles möglich, wohl möglicherweise auch deswegen, weil Mr. Trump und seine Unternehmungen gute gute mit Saudiarabien und Katar machen dürfen. «SRF 14.05.2025, 15:36 «Jumbo-Geschenk und Kryptomillionen an Trump werfen Fragen auf»
Bert Brecht Dreigroschenoper: „Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral“
Gunther Kropp, Basel
Und Bundesrat Cassis wird einmal mehr eisern schweigen.
Ein Volk, das selber unfassbar leiden musste, entrechtet, bestohlen und enteignet wurde, scheint nichts, aber auch gar nichts aus der Vergangenheit gelernt zu haben. Zumindest nicht Empathie und Gerechtigkeitsempfingen. Aber da auch wir Deutschen nichts gelernt haben, verwundert es nicht.
@Paul Schön, Wien am 10.02.2026 um 22:10
Sie schreiben: «Ein Volk, das selber unfassbar leiden musste, entrechtet, bestohlen und enteignet wurde, scheint nichts, aber auch gar nichts aus der Vergangenheit gelernt zu haben…» Möglich, dass es nich Zeitgenossen geben könnte, die noch nicht erkannt haben könnten, dass die amtierende israelische Regierung nicht das gesamte jüdische Volk repräsentiert und vertritt, sondern die israelischen Wähler, die eine Regierungsmehrheit ermöglicht haben. Mit anderen Worten: Man kann dem jüdischen Volk nicht die Schuld geben was sich im Westjordland abspielt, sondern nur der gegenwärtigen Regierung von Benjamin Nethajahu, sonst könnte es wieder heissen, die Juden sind an allem Schuld.
Jein – zu ihrem letzten Satz.
Man muss das Ganze ganzheitlicher ansehen und angehen.
Klar ist, dass das Vorgehen Israels in Gaza und im Westjordanland nicht akzeptabel ist – überhaupt das ganze Verhalten gegenüber den Palästinensern.
Die heutige Regierung in Israel könnte nicht dermassen brutal handeln, wenn dieses Verhalten nicht weltweit von den Juden und vielen anderen Menschen akzeptiert – ja gedeckt würde. Viele wandern aus Israel ab, um sich in Sicherheit zu bringen und/oder um sich vom System in Israel zu distanzieren. Die Wenigsten wagen es, Netanjahu zu kritisieren oder gar gegen ihn vorzugehen.
Sie sind wohl nicht mutig genug oder das Geld ist ihnen wichtiger etc..
Ich denke an das Sprichwort: «der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht». Dann haben wir wieder Zustände wie vor und während dem zweiten Weltkrieg.
Insofern warten wir mal ab, ob sich Israel erst mal im Iran zurückhalten kann. Das könnte entscheidend sein, ob der Krug früher oder später bricht.
Sie schreiben: «Die heutige Regierung in Israel könnte nicht dermassen brutal handeln, wenn dieses Verhalten nicht weltweit von den Juden und vielen anderen Menschen akzeptiert – ja gedeckt würde…» Sie möchten zum Ausdruck bringen, dass die Westjordland-Politik von Premiermininster Nehthanjahu und von Mr. Trump «weltweit von allen Juden und anderen Menschen aktzeptiert – ja gedeckt würde», oder nur von Anhängern die, die Westbank-Nethanjahu-Politik befürworten, oder wie muss das interpretieren, dass nicht der Eindruck entstehen könnte, dass alle Juden bewundern die Politik von Mr. Nethanjahu und Mr. Trump und tragen die Schuld für das was passiert, passiert ist und passieren wird, weil es den Staat Israel gibt.
Meine Freunde in der Westbank bestätigen immer wieder das brutale Vorgehen der Siedler. Als ich 2018/2019 in der Westbank war, sah ich mit eigenen Augen, wie ein Siedler mit seiner Familie spazieren ging und kaltblütig einen palästinensischen Bauer auf seinem Traktor auf dem Feld gegenüber, erschoss. Niemand rührte sich, ausser die Siedlerfamilie, die weiter spazierte… Das war tatsächlich erst der Anfang!
Das BILD: Bewaffnete Männer in Uniform bedrohen – offensichtlich – einen unbewaffneten Zivilisten, der den Anderen seine leeren Hände entgegenstreckt. Ich habe solche Bilder schon gesehen, zu einer anderen Zeit und an anderem Ort – aber mit der selben Aussage.
Meine Frage : was muss ich als deutsche(r) Bürger(in) tun, um solche Szenen und deren Hintergrund zu verhindern?
Die ehrliche Antwort : Ich kann nur meiner Verachtung gegenüber ALLEN Strukturen zum Ausdruck bringen, die solche Szenen und ihre Hintergründe verursachen, und/oder begünstigen und tolerieren. Meine nationale Struktur nicht ausgenommen.
Meine Ausdrucksmittel : Wahlen,persönliches Kaufverhalten ,verbale Expression bei jeder Gelegenheit und an jedem Ort.
Am 1.9.2022 brachte die unverdächtige kath.ch den Artikel «Ein Land ohne Volk, für ein Volk ohne Land»?. ««In Basel habe ich den Judenstaat gegründet», schrieb Theodor Herzl 1897, unmittelbar nach dem 1. Zionistenkongress in sein Tagebuch. Seine Idee, in Palästina eine Heimstätte für das jüdische Volk zu gründen, untermauerte er mit dem eingängigen Slogan: «Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land.»»
Etwas später, in der Weimarer Republik, wurde das für Deutschland aufgenommen. Das Schlagwort, hiess «Volk ohne Raum» und meinte, dass deswegen im „Kampf ums Dasein» neues Land erobert werden müsse (Wikipedia).
Wer von Zeit zu Zeit Tachles liest, weiss, dass viele in der jüdischen Gemeinde es klar ablehnen, was die heutige, teilweise sogar offen faschistische (Smotrich) israelische Regierung veranstaltet.
Die renommierte Stiftung Wissenschaft und Politik brachte am 19.1.23 den Artikel «Israels antiliberale Koalition» mit den jetzt umgesetzten Annexionszielen der Regdierungsparteien.
@Andreas Ochsenbein, Horgen am 11.02.2026 um 10:53
kath ch 17. April 2025 | 15:00: «Der Theologe Martin Steiner ist Experte zum Thema «Jesus und sein Judesein». Der Lehrbeauftragte an der Uni Luzern warnt davor, Jüdinnen und Juden kollektiv die Schuld am Tod Jesu zu geben. Und sagt: Jesus sei selbst Jude gewesen…Die Passionsgeschichten enthalten – laut dem Experten – «Formulierungen, die ohne Kontext und ohne Einordnung leicht zu judenfeindlichen Missverständnissen führen können».»
Zur Aussage: «Am 1.9.2022 brachte die unverdächtige kath.ch den Artikel «Ein Land ohne Volk, für ein Volk ohne Land»?. «….Seine Idee, in Palästina eine Heimstätte für das jüdische Volk zu gründen, untermauerte er mit dem eingängigen Slogan: «Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land.»» Könnte die Ursache sein, dass es «ein Volk ohne Land» gab, weil die Juden seit über 2000 Jahren verfolgt,ermordert und und vertrieben wurden, weil man den Juden die Schuld für die Kreuzigung des Juden Jesus gab.
>Gunther Kropp, Basel am 11.02.2026 um 11:25 Uhr
Sie unterteilen – demokratisch-formal zu recht – in 3 Gruppen:
1. Volk 2. Wählerschaft der Regierung 3. Regierung und fordern eine klare Trennung hinsichtlich des Kausalzusammenhanges zwischen jeweils diesen Gruppen und dem Handeln des Staates Israel, also jener Obszönität, wie im Bild dargestellt. Sie führen eine moralische Begründung für Ihre Forderung an : » sonst….» . Ich möchte da eigentlich zustimmen, sehe mich aber in einem sachlichen Konflikt – gerade was den Staat Israel angeht. Dessen Existenz basiert auf der Tatsache, daß trotz aller Diaspora, Vertreibung die Angehörigen dieses Volkes seit tausenden von Jahren verbunden blieben – durch das Band ihres Glaubens, der nach einhelliger Bekundung auch die heutige Staatsraison ALLER Bürger ist. Es ist aber genau diese Tatsache, die die von Ihnen angeführte Separierung nicht zur Geltung bringen läßt und damit auch die von Ihnen angeführte Exculpation infrage stellen muß.
@Gunther Bosse, Braunschweig am 12.02.2026 um 07:43
Könnte es sein, dass zum Ausdruck möchten: der Glaube der Juden bestimmt die Politik des Staates Israel und so tragen alle Juden auf dem Globus die Verantwortung für die Politik von Ministerpräsident Netanjahu, da gibt es wohl unterschiedliche Auffassungen.
Ihr Antworttexr ist nicht so ganz klar, aber ich glaube, ihn trotzdem richtig verstanden zu haben. Und SO antworte ich :
Nicht «alle Juden auf dem Globus» – sondern ALLE BÜRGER des Staates Israel – wie ich ja auch formuliert hatte. Damit meine ich ALLE, die ihre Bürgerrechte im Staat Israel ausüben , ein Staat, der seine Existenz,seine Berechtigung , seine Maßnahmenja nach eigenem Bekunden auf eine 5000 Jahre alte religiöse Hypothese zurückführt.
Ob exterritorial lebende Juden diese Bürgerrechte haben – das weiß ich nicht. ABER : soweit ich weiß, haben alle Juden (Soweit ich weiß :solche mit einer jüdischen Mutter + verpflichtend ausgeübte Rituale) das Recht, jederzeit in Israel zu siedeln. Die GEMEINSAME Verantwortung der so definierten
Bürgerschaft halte ich für wesentlich. Andernfalls ergäben sich bedenkliche Konsequenzen – nicht nur in Israel.
Ich habe aus – sehr persönlichen Gründen – versucht, mich dem Problem «Israel» rational zu nähern.
Aber dieses Bemühen MUSS an Grenzen stoßen. Das wird schon allein durch den Umstand begründet, daß gerade die radikalen Kräfte in diesem Staat – die (Ultra)-Orthodoxen – einerseits jene abgebildeten Gewalttaten begehen bzw fördern, andererseits aber diesen Staat gar nicht anerkennen, weil nur ein kommender Messias jenen biblische versprochenen Staat begründen kann (und nicht die Zionisten). Lassen Sie es mich der Kürze halber so sagen : Es ist zum Haare-Raufen – und sowohl Israelis wie Palästinenser müssen «mit dem KLammerbeutel gepudert sein» – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.Die Weltgemeinschaft hat im Grunde längst genug davon.