Luftaufnahme Lemberg

Luftaufnahme der Altstadt von Lemberg vor dem Krieg. © scanrail / Depositphotos.com

Lemberg – eine Stadt zwischen Charme und Tragödie

Jürg Müller-Muralt /  Ein russischer Raketenangriff auf Lwiw fordert erstmals Tote. Ein Blick auf die historisch bedeutsame, alte europäische Stadt.

Bis zum Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine vom 24. Februar 2022 hatten die wenigsten Leute eine Ahnung, wo genau die Ukraine liegt. Heute weiss das jeder; die Medien liefern täglich Infografiken und Landkarten, und das Desinteresse ist einem vermeintlich breiten Expertentum gewichen – jedenfalls reden alle mit, vor allem, wenn es um die groben Züge der Geopolitik geht. Grosse Kenntnisse der Geschichte dieses Landes haben trotzdem die wenigsten, nicht einmal die Historikerinnen und Historiker, wie der deutsche Osteuropa-Experte und Historiker Karl Schlögel sagt. Der Grund: «Die Sowjetunion wurde immer mit Russland identifiziert, die ganze Wahrnehmung war von Russland bestimmt. Alles andere war Hinterhof und Provinz.» Und genauso behandelt Russland heute ja auch wieder die Ukraine: als abtrünnige Provinz.

Mittelpunkt des Kontinents

Wer der wechselvollen und dramatischen Geschichte dieses hochinteressanten Kulturraumes näherkommen will, dem sei ein Blick nach Lwiw – zu Deutsch: Lemberg – empfohlen. Lemberg liegt geografisch ziemlich genau im Mittelpunkt des Kontinents. Wie in einem Brennglas bündelt sich hier die Polit-, die Kultur- und die Gewaltgeschichte Europas. Zudem spielt die Stadt im laufenden Krieg eine Sonderrolle. Lwiw ist, zumindest bis jetzt, trotz sporadischer Luftangriffe, nicht im Fokus des Krieges; am Ostermontag gab es allerdings nach Behördenangaben erstmals Todesopfer durch russische Raketen. Die Stadt beherbergt viele Binnenflüchtlinge und ist wegen seiner Lage im Westen des Landes, nur 70 Kilometer von der polnischen Grenze entfernt, wichtiger Durchgangsort für jene, die die Ukraine verlassen müssen. Schon 2014 sind viele Menschen aus dem Donbass und von der Krim nach Lemberg gezogen.

«Stadt der verwischten Grenzen»

Die wechselvolle Geschichte Lembergs zeigt sich schon in der Tatsache, dass die Stadt allein zwischen 1914 und 1991 fünf Mal die Staatszugehörigkeit gewechselt hat, vor allem auch wegen der beiden Weltkriege. Der selbst aus Galizien stammende österreichische Schriftsteller Joseph Roth bezeichnete Lemberg einmal als «Stadt der verwischten Grenzen». Vom Mittelalter bis 1772 gehörte die Stadt zu Polen, von 1772 bis 1918 zum habsburgischen Österreich, in der Zwischenkriegszeit wieder zu Polen, im Zweiten Weltkrieg war es sowjetisch und dann deutsch besetzt, und von 1945 bis zur Unabhängigkeit der Ukraine 1991 gehörte es zur Sowjetunion.

Fünftgrösste Stadt der Donaumonarchie

In vielerlei Hinsicht ist Lemberg stark von der Habsburger Monarchie geprägt. Es war immerhin die fünftgrösste Stadt im riesigen Vielvölkerstaat. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden die eleganten Gebäude im Historismus- und Jugendstil, erbaut durch bekannte Wiener Architekten. 1861 wurde die Eisenbahnlinie Wien-Lemberg eröffnet. Ein Teil des Eisenbahnnetzes der Ukraine, vor allem im Westen, geht auf die Donaumonarchie zurück.

Sogar die Architektur ist multikulturell

Lemberg hat auch eine reiche multiethnische und multikulturelle Vergangenheit; noch in den Dreissigerjahren des letzten Jahrhunderts lebten die unterschiedlichsten Volksgruppen zusammen: Polen, Juden, Ukrainer, Armenier, so genannte Galiziendeutsche. Sogar die Architektur ist multikulturell. In der Begründung zur Aufnahme Lembergs ins Unesco-Weltkulturerbe 1998 heisst es unter anderem: «Mit seiner städtischen Struktur und seiner Architektur ist Lemberg ein hervorragendes Beispiel der Verschmelzung von architektonischen und künstlerischen Traditionen Osteuropas mit denen von Italien und Deutschland.» Die kosmopolitische und lebensfrohe Stadt war europaweit als ein Zentrum der Moderne und der Intellektuellen bekannt, Künste und Wissenschaften erlebten eine Blütezeit.

Marktplatz von Lemberg
Der Marktplatz von Lemberg.

An der Peripherie von Imperien

Der Zweite Weltkrieg änderte alles. In dieser Zeit «erlebte die Stadt eine demographische Katastrophe – die Juden wurden ermordet, die meisten Polen vertrieben und viele Ukrainer (in die Sowjetunion – Anm. d. Autors) deportiert. Nach dem Krieg verwandelten die sowjetischen Planer das weitgehend entvölkerte Lemberg in eine ethnisch wie kulturell relativ homogene Stadt. Die Bevölkerung wurde fast vollständig ausgetauscht und mit ihr die kulturelle Persönlichkeit und das Erinnerungsvermögen der Stadt. In der Sowjetunion wurde die polnische und jüdische Geschichte der Stadt offiziell totgeschwiegen.» Das Zitat stammt aus dem Buch* des Historikers und Journalisten Lutz C. Klevemann, das den Titel trägt: «Lemberg: Die vergessene Mitte Europas». Besonders lesenswert ist das Buch deshalb, weil es nach der Krim-Annexion von 2014 geschrieben worden ist. Der Autor hat beim Schreiben immer auch den Konflikt mit Russland im Blick, vor allem die historische Erfahrung der Ukraine im Allgemeinen, von den benachbarten Grossmächten zerrieben zu werden – und Lembergs im Speziellen, da die Stadt schon immer an der Peripherie von Imperien lag, dem habsburgischen wie dem russischen.

Gnadenloses Terrorregime

Klevemann hat Lemberg nach 2014 mehrmals besucht und intensiv recherchiert, die Geschichte der Stadt studiert, zahlreiche Gespräche geführt. Es gelingt ihm, nicht nur Fakten zu vermitteln, sondern auch die Atmosphäre und den – durchaus auch nostalgischen – Charme einzufangen. Sein Buch ist eine Mischung aus Reisereportage, Essay, Selbstreflexion und historischer Aufarbeitung. Er behandelt dabei auch ausführlich die Gewaltorgien während des Zweiten Weltkrieges: Die Gräuel und Deportationen während der sowjetischen Besetzung 1939 bis 1941, und dann ab 1941 die Nazizeit. Viele Einheimische beteiligten sich an den Massakern an der jüdischen Bevölkerung: «Ohne den Einmarsch der Deutschen wären die Pogrome in Lemberg und anderswo nicht passiert. Wie die Sowjets nutzten die Nazis die nationalen Gegensätze in der Stadt geschickt aus. Indem sie Juden mit Bolschewiken gleichsetzten, verstärkten sie ein Feindbild, das nicht nur den Kampfeswillen der deutschen Truppen stärken sollte, sondern ihnen auch die Unterstützung der lokalen Antisemiten sicherte.» Die Deutschen und ihre lokalen Helfer errichteten in Lemberg vom ersten Tag an ein gnadenloses Terrorregime.

Die tabuisierte Nazi-Kollaboration

«In Lemberg ging das alte Europa unter. Die Mitte des Kontinents wurde zu einem schwarzen Loch, um danach in Vergessenheit zu geraten. Die Geschichte Lembergs ist die Geschichte vieler mitteleuropäischer Städte, die zwischen den Grossmächten Deutschland und Russland aufgerieben und entvölkert wurden. Lemberg ist Vilnius, ist Grodno, ist Brest, ist Posen, ist Czernowitz, ist auch Breslau und Königsberg», schreibt Klevemann. Er kritisiert gleichzeitig, dass die Geschichte der Kollaboration mit den Nazis immer noch tabuisiert werde. Es sei verständlich, dass in der Ukraine hauptsächlich über die Opfer der sowjetischen Herrschaft geredet werde. Das ist im Übrigen in allen neuen und alten Staaten des ehemaligen Ostblocks so, von Estland bis Rumänien: Sie alle tun sich schwer damit, ihre Nazi-Kollaboration auch beim Holocaust aufzuarbeiten. Nachdrücklich mahnt Klevemann an, «dass man die Geschichte von Städten wie Lemberg aus der Perspektive aller Beteiligter recherchiert, um sich ihr dann so kritisch wie nachsichtig stellen zu können.»

Die Ukraine war im Aufbruch

Die Vergangenheit lastet also schwer auf Lemberg – und die Ukraine ist auch noch keine perfekte Demokratie. Aber sie hat sich nach 2014 zu einem weltoffenen, pluralistischen Staat entwickelt, ganz im Gegensatz zu Russland. Die Ukraine war bis zum 24. Februar 2022 ein Land mit einer Perspektive, trotz schwieriger, nicht aufgearbeiteter Geschichte, trotz immer noch verbreiteter Korruption und Reformstau. In einem Interview vom 17.03.2022 im Bund sagt der bereits oben zitierte Karl Schlögel: «Unter äusserem, russischem Druck ist die Ukraine zuletzt in einer beschleunigten Weise zu einer politischen Nation geworden, wenn auch in vielen Farben und Abstufungen. Das sollte man eher als Kapital verstehen denn als Defekt. (…) In der Ukraine sprechen sehr viele Leute Englisch, im Vergleich dazu ist Russland hinterwäldlerisch. Die Ukraine ist nicht nur vielsprachig, sondern auch vielkulturell, mit mehreren Konfessionen, einer starken jüdischen Gemeinde, den Krimtataren. All dies spricht für gelebten Pluralismus. Dieser hat vielleicht noch nicht immer seine perfekten Formen gefunden, wenn man etwa an die Faustkämpfe im Parlament denkt. Aber das Land war unzweifelhaft im Aufbruch. Auch der jetzt allgegenwärtige Patriotismus ist Ausdruck einer starken Gesellschaft. Er wurde weder verordnet, noch haben sich die Menschen auf Kommando bewaffnet. Sie greifen zu den Waffen, um ihre Lebensform zu verteidigen.»

Die Ukrainerinnen und Ukrainer verteidigen nicht nur ihre Lebensform. Sie verteidigen unter vielem anderem auch ein reiches kulturelles Erbe in einer Zeit, in der erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg in Europas Mitte Städte ausgelöscht werden oder akut von Zerstörung bedroht sind.

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*Lutz C. Klevemann: «Lemberg: Die vergessene Mitte Europas»; Aufbau-Verlag, Berlin 2019, 315 Seiten, CHF 36.90.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
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7 Meinungen

  • am 24.04.2022 um 12:05 Uhr
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    Danke, Jürg Müller-Muralt, für diesen wunderbaren Artikel! Sie haben mir wertvolle Einblicke gewährt in diese Stadt in der geographischen und kulturellen Mitte Europas! Seit vielen Jahren ist Lemberg für mich ein Bregriff allein durch einen Menschen, der 1910 in Lemberg geboren wurde und 1988 in Zürich gestorben ist: Friedrich Weinreb. Seine geistigen Wurzeln gründen im chassidischen Judentum, der gleichen tiefgründigen Tradition wie der viel bekanntere Martin Buber (1878-1965). Zwar ist Buber in Wien, nicht in Lemberg geboren und in Jerusalem gestorben. Mit der chassidischen Tradition wurde er trotzdem ebenfalls in Lemberg vertraut, da er nach der Trennung seiner Eltern mit vier Jahren in die Obhut seiner Grosseltern in Lemberg gegeben wurde. Wer die Bibel des alten und des neuen Bundes aus einer viel weiteren Perspektive kennenlernen möchte, lese sein Hauptwerk «Schöpfung im Wort» oder – stark gekürzt und konzentriert – ZAHL Zeichen wort. Das symbolische Universum der Bibelsprache.

    3
  • am 24.04.2022 um 12:23 Uhr
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    «.. genauso behandelt Russland heute ja auch wieder die Ukraine: als abtrünnige Provinz.» weiter: «… da die Stadt schon immer an der Peripherie von Imperien lag, dem habsburgischen wie dem russischen.»
    Heute liegt Lemberg an der Peripherie des US-Imperiums und seiner EU-Verbündeten. Und wie behandelt dieser Westen die Ukraine? Als Battlefield gegen Russland?

    Der Autor scheint eine sehr enge Perspektive auf Gegenwart und jüngere Geschichte zu pflegen. Ja, Lemberg teilte einst eine hoffnungsvolle multikulturelle und multiethnische Geschichte mit anderen Städten und Regionen. Aber die Gewalt der faschistischen OUN, der Bandera-Kult und Bandera-Terror seit den späten 20er Jahren – alles lange vor dem deutschen Einmarsch (!!) – bleibt völlig außen vor.

    Geschichte ist das Eine, Gegenwart das Andere: Sind Bandera-Denkmäler, Verbot russischer Sprache, Azov-Bataillon, Ausreiseverbote für wehrtaugliche Männer und schwereWaffen statt Diplomatie Ausdruck freier vielkultureller Lebensform?

    1
  • am 24.04.2022 um 12:28 Uhr
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    Geschichtshistorisch sehr interessant. Leider wird mir nicht klar, warum Raketen gerade auf diesen Ort geschossen werden. Wir wissen, daß nahezu niemand sich in einem Krieg an Regeln hält. Krieg ist auch eine Kosten/Nutzen Rechnung, eine Lügen und Propagandamaschine, und wie grauenhaft, angstvoll und schrecklich Krieg ist, wird uns vorenthalten. Krieg wird romantisiert, heroisiert, aber dessen Ursachen werden oft im dunklen gelassen. Darüber wird ein Stempel vom bösen Agressor und vom guten Opfer gedrückt, und so wird sich die Geschichte wiederholen. Es muss noch andere Gründe geben welche noch im dunklen Liegen, warum Raketen welche ein Vermögen kosten, auf solch einen Ort geschossen werden, die Zeit wird es vielleicht offenlegen. Mein Mitgefühl mit allen unschuldigen Opfern dieser grauenhaften Handlungen.

    1
  • am 24.04.2022 um 13:13 Uhr
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    Ich kenne zwar nicht viele Russen, dafür inzwischen einige Ukrainer. Die Russen, die ich kenne, sprechen viel besser Englisch als die Ukrainer, die ansonsten recht gebildet sind. Ich bin mir bewusst, dass ich auch nur einen sehr kleinen Ausschnitt des ganzen Bildes sehe, aber ich möchte einfach mitteilen, dass meine persönlichen Erfahrungen nicht zu den Aussagen im Text passen.

    1
  • am 24.04.2022 um 14:22 Uhr
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    Das historische Verständnis ist von Bedeutung. Der 2014+ Revisionismus sollte aber doch hinterfragt werden.

    Wir alle haben irgendwelche «Wurzeln» in dieser Gegend. Aber geschichtliche Ehrlichkeit sollte doch möglich sein.

    Immerhin heisst Lemberg wieder «Lemberg». Die deutschen Verknüpfungen in Zentraleuropa sind tief und mannigfaltig. Politisch motivierte Vereinfachungen helfen nicht weiter.

    0
  • am 25.04.2022 um 13:26 Uhr
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    Lviv (Lemberg) scheint mir heute eines der Zentren der Russophobie zu sein. Und kulturell auch etwas komplizierter als im interessanten Infosperber Beitrag von Jürg Müller-Muralt beschrieben, weil es auch ein Zentrum der (ukrainischen) Griechisch-Katholischen Kirche ist, die ihrerseits seit Maria-Theresia dem Papst in Rom unterstellt ist, was auch ein Problem für den heutigen Papst Franziskus sein muss, sich in diesem Krieg zu positionieren. Mir erscheint die Rolle der kath. Kirche in Lemberg suspekt, da diese eine starke ablehnende Haltung gegenüber Russland in sich tragen könnte. Inzwischen konnte ich in China News lesen, daß die auf Lemberg abgeschlossenen Raketen einem grossen Treibstofflager galten, welches einen militärischen Nutzen hatte.

    0
  • am 25.04.2022 um 13:42 Uhr
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    Die Ukraine ist nicht nur vielsprachig, sondern auch vielkulturell,… ja, das stimmt.
    Und warum hielt sich die Ukraine sich nicht an das Minsker Abkommen, das sie selbst unterschrieben hat? Der großen russischen Minderheit wurde ihre Sprache als Amtssprache nicht mehr zugebilligt. Alles Gedruckte muss mindestens zweisprachig erscheinen.
    Ich erinnere an die deutsch-dänischen Auseinandersetzungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Zum entscheidenden deutsch-dänischen Krieg 1864 bei Dybbøl kam es, weil Dk Dänisch als einzige Amtssprache in Schleswig durchsetzen wollte. Heute sehen die Dänen dies als Fehler ein.
    Dennoch muss man entsetzt sein über die Härte des Ukrainekriegs in diesen Wochen. Mögen die Waffen endlich schweigen und nicht auch noch in einen dritten Weltkrieg führen.

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