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Die «EU East StratCom Task Force» arbeitet gerne auch mit Bildern © StratCom

So funktioniert der hybride Krieg – der gegen Russland

Christian Müller /  Russland führe einen hybriden Krieg gegen den Westen, so ein oft gehörter Vorwurf. Und wie hybrid «schiesst» der Westen?

Mit gleich zwei weltweit verständlichen Friedenssymbolen wurde das Bild über dem neusten Newsletter der «EU East StratCom Task Force» ausgeschmückt: mit der weissen Taube und mit dem Olivenzweig. Von vorne gesehen also das Angebot des Friedens, dahinter verstecke sich aber die bewaffnete Aggression – symbolisiert mit der Pistole. So suggeriert es die Illustration der «Task Force» dem Betrachter, schon bevor er zu lesen beginnt. Das Thema der aktuellen Neuigkeiten der mit einem Millionen-Budget ausgestatteten «Task Force» ist allerdings immer das gleiche: die Bedrohung des Westens durch Russland – zwar (noch) nicht mit Waffen, aber jetzt schon mit Cyberattacken und mit Desinformation. Mit hybridem Krieg eben.

Die «Task Force» der EU, die für die «strategische Kommunikation» zuständig ist, macht auf – echte oder vermeintliche – Falschinformationen von russischen und «Kreml-freundlichen» Medien aufmerksam, in mehreren Sprachen. Und dann werden so nette Geschichten erzählt, zum Beispiel wie in St. Petersburg das «Café ZOOM» polizeilich geschlossen wurde, offiziell weil darin die Gäste keine Masken trugen und den verlangten Abstand nicht einhielten, vermutlich aber, weil die Polizei – fälschlicherweise – davon ausging, dass das Café in ein Corona-bedingt über ZOOM abgehaltenes LGBT-Festival involviert war. Wer sucht, der findet: Das gilt auch für Geschichten, besonders wenn sie sich für den hybriden Krieg eignen.

Die «EU East StratCom Task Force» ist happy. Auch in der letzten Woche hat sie, wie sie in ihrem Newsletter vom 26. November mitteilt, 69 Falschinformationen von Kreml-freundlichen Medien gefunden.

Anzahl Desinformationen: 69. Die fünf am meisten betroffenen Themen: US, Ukraine, EU, Deutschland, Moldawien. Die fünf wichtigsten Stichwörter: Krieg in der Ukraine, Wahlen in den USA, Joe Biden, Donald Trump, Verschwörungstheorien. Die fünf am meisten verwendeten Sprachen: Russisch, Englisch, Arabisch, Spanisch, Französisch. (Grafik StratCom)

Die US-amerikanische Zeitung «Washington Post» hat bis im Oktober 2020 mehr als 20’000 Lügen von Präsident Donald Trump gezählt, also im Schnitt gut 100 pro Woche. Davon weiss «StratCom» selbstverständlich nichts, denn das würde die 69 in einer Woche gezählten «Disinformations» aller Kreml-freundlichen Medien in Europa und im Nahen Osten ja leicht relativieren …

Was man der «StratCom» allerdings neidlos attestieren kann: Sie kennt sich mit Symbolen gut aus – und auch mit Redewendungen. Und sie hat talentierte Grafiker:

Das Gehirn in der Waschmaschine: So illustriert die «EU East StratCom Task Force» zum Beispiel das Wort «Gehirnwäsche». Ein beliebter Vorwurf an Russland. Perfekt! (Grafik StratCom)

Aber wer liest denn schon «StratCom»? Ein paar Politikerinnen? Die deutsche ‹Verteidigungsministerin› Annegret Kramp-Karrenbauer vielleicht? Ein paar Journalisten? Eric Gujer, Chefredaktor der NZZ, vielleicht?

Interessanter ist die «New York Times»

Ob das Millionen-Budget der «EU East StratCom Task Force» gut eingesetztes Geld ist, um der Welt den hybriden Krieg Russlands gegen den Westen plausibel zu machen, bleibe dahingestellt. Preisgünstiger und effizienter ist es, wie es die vielleicht renommierteste Zeitung der Welt tut: die «New York Times». Im Moment sucht sie einen neuen Russland-Korrespondenten. Wie der gesuchte Journalist Russland sehen und beurteilen soll, beschreibt die NYT schon recht anschaulich im Stelleninserat vom 20. November. Unter dem Titel «Job Description» schreibt die NYT wörtlich.

«Das Russland von Wladimir Putin ist und bleibt eine der grössten Stories der Welt. Russland schickt mit Nervengas bewaffnete Killerkommandos gegen seine Feinde aus, zuletzt gegen den Oppositionsführer Alexej Navalny. Es lässt seine Cyber-Agenten Chaos und Disharmonie im Westen säen, um die demokratischen Systeme zu beschmutzen und gleichzeitig um seine eigene, falsche Version von Demokratie zu fördern. Russland hat rund um den Globus bezahlte Söldner eingesetzt, um seinen Einfluss heimlich zu erweitern. Im eigenen Land füllen sich seine Krankenhäuser schnell mit Covid-Patienten, während der Präsident sich in seiner Villa versteckt hält.

Wenn diese Beschreibung nach einem Bereich klingt, den Sie journalistisch abdecken wollen, dann haben wir gute Nachrichten: Es wird eine Stelle für einen neuen Korrespondenten frei, da (der bisherige Russland-Korrespondent, Red.) Andy Higgins Anfang nächsten Jahres unser nächster Leiter des Osteuropa-Büros wird.

Wir sind gespannt auf diejenigen, die daran interessiert sind, einen der legendärsten Korrespondenten-Posten bei der «Times» zu übernehmen, einen Posten, der mit Persönlichkeiten wie Bill Keller, Serge Schmemann, Hedrick Smith, Clifford Levy und Ellen Barry besetzt ist. Wir suchen jemanden, der die Aussicht auf die Durchquerung von 11 Zeitzonen mit Begeisterung auf sich nimmt, um einer Bevölkerung auf die Spur zu kommen, die zunehmend frustriert ist über eine Wirtschaft, die von Korruption, Vetternwirtschaft und übermässiger Abhängigkeit von natürlichen Ressourcen heruntergezogen wird. Dieser Korrespondenten-Job bietet die Chance, die anhaltende Herrschaft eines der charismatischsten Führer der Welt, Präsident Wladimir W. Putin, zu dokumentieren. Das Einzugsgebiet umfasst auch die unglaubliche Vielfalt und Verschiedenartigkeit weiterer Länder der ehemaligen Sowjetunion. Der Korrespondent kann von Estland (mit seinen engen Beziehungen zu Skandinavien) bis hin zu Kirgisistan (das enge Beziehungen zu China hat) berichten.

Nicht zu vergessen, dass Putin Verfassungsänderungen einleitete, so dass er wahrscheinlich noch viele Jahre an der Macht bleiben wird. Und dass wir in den USA an der Schwelle zu einem neuen, weniger Putin-freundlichen Präsidenten stehen, was die Beziehungen zwischen Washington und Moskau natürlich noch anheizen dürfte.»

Zur Original-Version dieser «Job Description» in Englisch hier anklicken.*

Auch das ist hybrider Krieg: die bestellt negative Berichterstattung über ein anderes Land.

Sogar die weltberühmte «New York Times» beschreibt also schon in der Stellenanzeige, welche politische Sicht der künftige Korrespondent auf Russland haben muss, um den Job zu erhalten. Und da wundern wir uns, wenn auch im deutschsprachigen Raum, von der «Zeit» über die «Welt» und die «Süddeutsche» bis zur NZZ unter Eric Gujer, fast täglich darüber zu lesen ist, welch aggressives Land Russland doch ist.

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* Sollte die Stellenanzeige in der NYT eines Tages nicht mehr online sein, kann unten die Kopie davon als PDF eingesehen oder heruntergeladen werden.

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Siehe auch

«Sogar die Covid-19-Krise wird von der EU geopolitisch genutzt» (auf Infosperber)

«Auch die ‹New York Times› ist keine Referenz mehr» (auf Infosperber)

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PS: In der «Arena» des Schweizer Fernsehens vom 27. November wurde, einmal mehr, über die Covid-19-Pandemie diskutiert. Dabei war auch die Impfung ein Thema. Ständerat Andrea Caroni outete sich dabei, wie die CH Media Zeitungen am nächsten Tag zu berichten wussten, als «richtiggehender Impf-Fan», «zumindest, wenn der Impfstoff im Westen hergestellt wurde», wie der FDP-Ständerat sagte. Und wörtlich: «Putins Giftbrühe werde ich mir bestimmt nicht spritzen». Vermutlich versteht Andrea Caroni als gelernter Anwalt von Impfmedizin etwa soviel wie ein Murmeltier von Albert Einsteins Relativitätstheorie, seine Bemerkung zu den russischen Bemühungen um einen Impfstoff aber durfte er natürlich machen, sie disqualifiziert ja vor allem ihn selbst. Doch was macht die Redaktion der CH Media Zeitungen daraus? Sie macht aus dieser die russischen Wissenschaftler beleidigenden Bemerkung die Headline des ganzen Berichts zur «Arena». Primitiver Boulevard oder gern genutzte Gelegenheit, Russland in den Dreck zu ziehen? – Manchmal schämt man sich, zur Gilde der Journalisten und Redaktoren zu gehören. (cm)


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Zum Autor deutsch und englisch. Christian Müller kennt die russische Seite nicht nur aus russischen Publikationen, sondern auch aus der persönlichen Kommunikation mit Russen in Russland und in anderen Ländern. Wer etwa russisches Fernsehen schaut, hat gesehen, dass die Stellenanzeige der NYT für den neuen Russland-Korrespondenten auch in Russland zu reden gab. Kein Wunder.

Zum Infosperber-Dossier:

Pillen

Die Politik der Pharmakonzerne

Sie gehören zu den mächtigsten Konzernen der Welt und haben einen grossen Einfluss auf die Gesundheitspolitik.

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10 Meinungen

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    am 3. Dez 2020 um 15:27 Uhr
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    Ich bin kein Putin-Fan, und seit er Boris Nemzow im FEB15 vor dem Kreml ermorden liess schon gar nicht mehr. Aber: Was der Westen laufend über Putins Aggression gegen den Westen kolportiert, das geht gar nicht.

    Danke also, dass Sie, Christian Müller, diese westliche Propaganda immer wieder zurechtrücken. So geht das einfach nicht.

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    am 3. Dez 2020 um 17:02 Uhr
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    Danke Herr Müller,
    am meisten an dieser Sache irritieren mich die Deutschen Politiker. Dass das Volk der Dichter und Denker diesen transatlantischen Lügen-Horror mitmacht.

    0
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    am 3. Dez 2020 um 17:22 Uhr
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    danke herr müller und dem infosperber! In welcher (un-)zeit leben wir, wo schon eine weltweit führende «seriöse» zeitung seine manipulativen ansichten so ungeniert offen publizieren kann ohne befürchten zu müssen, dass ihr die leser*innen scharenweise davonlaufen?
    lothar höfler lindau/b

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    am 3. Dez 2020 um 17:46 Uhr
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    Dass Caroni ein Plauderer ist, wissen wir. Ein Sauglattismus macht sich immer gut, denkt er… Dass er kalkuliert und eiskalt die öffentliche Meinung gegen Russland aufbringen will, traue ich ihm nicht zu.
    Aber Sandro Brotz enttäuscht nicht das erste Mal. Eine so beleidigende Bemerkung einem fremden Land gegenüber kann er nicht unkommentiert durchlassen. Genau so wie er lange Plauderi und «was ich auch noch sagen möchte» Bemerkungen stoppen müsste. Er gibt mir immer mehr den Eindruck, dass er resigniert ist oder – schlimmer – unter Druck steht von gewissen politischen Schwergewichten. Kurz, er ist nicht mehr der angriffige Journalist von einst. Seine 1 zu 1 Konfrontationen sind lauwarm geworden.

    0
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    am 6. Dez 2020 um 14:31 Uhr
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    Es ist für mich ein Rätsel, warum Christian Müller immer wieder versucht, das Handeln des russischen Autokraten zu verteidigen. «Ich nöd, er au» tönt es aus dem Kreml. Das ist keine akzeptable Entschuldigung für seine zweifelhafte Politik. Ob der Autor – in seiner Verblendung – Putin demnächst für den Friedensnobelpreis vorschlägt, weiss ich nicht. Halte es aber für möglich.

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    am 6. Dez 2020 um 15:54 Uhr
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    @Jost Wirz: Lieber, als nur generell kritisiert zu werden, wären mir sachliche Argumente, die zeigen, dass ich in meiner Beurteilung der Situation falsch liege. Es geht letztlich darum, unserer Gesellschaft aufzuzeigen, dass UNSERE Seite – die USA, die NATO und einige europäische Länder – aktiv daran arbeitet, einen neuen Krieg gegen Russland zu rechtfertigen. Es fehlen mittlerweile die prominenten Politiker, wie vor vielen Jahren etwa der Deutsche Erhard Eppler, die daran erinnern: Wir müssen miteinander reden, um Krieg zu vermeiden.
    Aber ich verstehe Sie natürlich schon auch: Ihnen, dem bekannten und erfolgreichen Werbe-Unternehmer, gefällt natürlich eine Welt, die von Propaganda gesteuert wird. Das bestätigt Ihnen, dass Sie Ihr Geld in einer auch politisch relevanten Branche gemacht haben, und es mag Ihre politische Einäugigkeit entschuldigen. Aber lesen Sie doch wieder einmal das Buch Ihres hochgeschätzten Vaters Adolf Wirz: "Der Humanist ist der bessere Manager", es steht sicher noch irgendwo in Ihrem Büchergestell. Auch antiquarisch ist es noch erhältlich. Mit freundlichem Gruss, Christian Müller

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    am 7. Dez 2020 um 09:52 Uhr
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    sehr geehrter christian müller–solche menschen wie sie bräuchten wir in deutschland-wo nur noch russophobie von leuten wie kramp-karrenbauer, röttgen, laschet und..und…und…natürlich auch NZZ, spiegel, bild……jedn tag in die welt gesetzt werden, um von den eigenen problemen, und davon gibt es viele-höchs unprofessionell–abzulenken.

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    am 8. Dez 2020 um 09:54 Uhr
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    Vielen Dank, Herr Müller! Für den Artikel, wie aber auch die Replik an Herr Wirz.

    Jetzt noch versuche ich ständig die Augen zu reiben, wenn ich die «Job Description» für den NYT-Korrespondenten vor mir habe. Unfassbar!
    Man möchte fast sagen, dass die Medien einfach nicht lernen wollen, nicht z.B. aus ihrem geradezu verbrecherischen Tun im Zusammenhang mit dem Kriegsgang 2003 (Colin Powell Rede bei der UNO mit den – angeblichen – Beweisen für chemische/biologische Waffen Iraks).
    Ich schrieb «man möchte fast sagen, dass die Medien einfach nicht lernen wollen» … eben, wenn ich nicht erkennen könnte, dass genau das der diesen Medien zugewiesene/zugestandene Platz ist, sie nicht genau jene Funktion ausüben, die die wirtschaftlich Mächtigen (denen diese Medien gehören bzw. über die sie ebenfalls die Entscheidungsgewalt besitzen) für die Machtausübung halt noch benötigen …

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    am 8. Dez 2020 um 16:31 Uhr
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    @ Christian Müller: Ich stelle fest, dass unsere Standpunkte weit auseinander liegen. Deswegen macht es wenig Sinn, zu versuchen, die Verschiedenheiten zu überbrücken. Ich erlaube mir trotzdem ein paar Bemerkungen.
    1.
    Dass es im Westen Kräfte gibt, die ernsthaft auf einen neuen (?) Krieg gegen Russland hinarbeiten, halte ich für äusserst unwahrscheinlich.
    2.
    Ich bin auch der Meinung, dass auf diesem Globus alle mit allen Kontakt halten sollten. Sogar wirtschaftliche Beziehungen aufzubauen und zu pflegen ist sinnvoll, denn je vernetzter unsere Welt ist, desto unmöglicher sind bewaffnete Konflikte.
    3.
    Ich habe überhaupt nichts gegen das russische Volk, aber ich bin nicht einverstanden mit der Politik von diktatorischen und autokratischen Machthabern. Jede Regierung sollte Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und die Menschenrechte hochhalten.
    4.
    Dass die Welt allein durch Propaganda gesteuert wird, glaube ich nicht. Wir sind kritisch und aufgeklärt genug, als dass wir ständig hinters Licht geführt werden können. Es lebe die Medienvielfalt!
    5.
    Ich schäme mich nicht, dass ich ein Leben lang in der Werbung gearbeitet habe. Sie ist ein wichtiges Element einer freien Wettbewerbswirtschaft.
    6.
    Ich bin Kapitalist, ja, aber nicht blind. Ich befürworte jede Bemühung, dass System zu verbessern.
    7.
    Selbstverständlich kenne ich das Büchlein meines Vaters und ich habe mich stets bemüht, seine Werte hoch zu halten.

    PS: Ich bin Fan von Infosperber – aber nicht immer einverstanden mit dem Inhalt.

    2
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    am 8. Dez 2020 um 19:10 Uhr
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    @Jost Wirz: Herzlichen Dank für Ihre Zeilen!
    Zu Ihren 7 Punkten:
    1. Ich kenne Leute, die in der Rüstungsindustrie arbeiten. Die freuen sich sehr über die Kriegshetze der NATO. Auch die wollen keinen nuklearen Weltkrieg, aber regionale Kriege wie im Irak oder im Donbass sind denen sehr willkommen.
    2. Da haben wir Konsens. Der Erste Weltkrieg hat aber gezeigt, dass auch eine wirtschaftliche Globalisierung kein Kriegshinderungsgrund ist. 1912 hätte niemand geglaubt, dass zwei Jahre später ein grosser Krieg ausbrechen würde.
    3. Die Geschichte zeigt, dass Russland nach 1990 in diese Rolle leider hineingedrängt wurde.
    4. Ich kenne in Prag persönlich Journalisten, die für Radio Free Europe/Radio Liberty arbeiten. Propaganda gab es immer. Im hybriden Krieg aber wird sie problematisch.
    5. Nichts gegen freie Marktwirtschaft mit Werbung, solange sie «mit sozialer Verantwortung» stattfindet. Leider wurde dieses Attribut anlässlich der Wende 1990 eliminiert.
    6. und 7. Sie sind ein hochkultivierter Mensch. Ich erinnere mich gut, als ich an Ihre Kundenveranstaltungen noch eingeladen war. Und als ich auf meiner Jean-Jacques Rousseau-Spurensuche 2016 auf der St. Petersinsel weilte, habe ich gesehen, dass Sie dort öfters Mitarbeiter-Seminare durchführen und Mitarbeitenden als Bonus einen Aufenthalt auf der Insel offerieren. Chapeau! Gerade bei Leuten wie Sie hoffe ich deshalb auf Interesse an meinen historischen Rückblicken und meinen kritischen Bemerkungen.
    Herzlich, Christian Müller

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