srf2-3

Trotz vorausgehender Warnungen publizierte SRF die Ergebnisse einer manipulierten Umfrage auf seiner Frontseite. Der Beitrag wurde mittlerweile gelöscht. © Screenshot SRF (web.archive.org)

Manipuliertes SRF-Voting: Clevere Bots sind ein Risiko

Andres Eberhard /  Um bei Umfragen eine hohe Teilnahmezahl zu erreichen, nehmen SRF und Tamedia falsche Eingaben in Kauf. Das ging nun schief.

Ein Informatiker und Massnahmenkritiker hat am vergangenen Wochenende eine Online-Umfrage des SRF manipuliert. Auf der Webseite wurden Leserinnen und Leser am Freitag gefragt, ob die Covid-Massnahmen verschärft werden sollten. Nach vier Stunden und 10’000 Stimmen waren 62 Prozent für eine Verschärfung der Massnahmen, 38 Prozent dagegen. Dann klinkte sich der Bot ein, den der Mann programmiert hatte, und votete 1200 Mal pro Stunde «Nein». Am späten Abend, währenddem er einen Film geschaut habe, habe das Resultat gekehrt, schildert der Mann in seinem schriftlichen Protokoll. Als SRF tags darauf die Umfrage beendete, waren 55’000 Stimmen abgegeben worden. Wenig später publizierte SRF auf seiner Webseite einen Artikel basierend auf der gefälschten Umfrage. «Satte 62 Prozent» seien gegen schärfere Massnahmen, hiess es da.

Infosperber hat den Informatiker kontaktiert und mit ihm darüber und auch über seine Beweggründe gesprochen. Zwar gab dieser unumwunden zu, tatsächlich ein Kritiker von schärferen Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zu sein. Gleichzeitig konnte er plausibel schildern, dass es ihm bei seinem «Experiment» darum gegangen sei, das SRF auf die Sicherheitsdefizite bei den Umfragen aufmerksam zu machen und vor möglichen Manipulationen zu warnen. Bereits Tage bevor er den Bot laufen liess und das User-Voting manipulierte, habe er das SRF sowie diverse Medien – darunter auch den Infosperber – angeschrieben und gewarnt. Er habe unter anderem darauf aufmerksam gemacht, dass Mehrfachteilnahmen an den Umfragen möglich seien, was Tür und Tor für Manipulationen öffne. Vom SRF habe er keine Reaktion erhalten.

Der Mann, der seit 30 Jahren eine kleine Informatikfirma im Bereich Dokumentenmanagement betreibt, sagt von sich, dass er kein Experte sei punkto Datensicherheit. «Dass es mir dennoch möglich war, innerhalb von fünf Stunden ein Programm zu schreiben, das eine Umfrage von SRF manipulieren kann, darüber bin ich doch sehr erschrocken.»

SRF schafft User-Votings vorerst ab

SRF hat den Beitrag mit den gefälschten Umfrage-Ergebnissen mittlerweile gelöscht. Dem Unternehmen ist das Thema offensichtlich unangenehm. Der Infosperber hatte mit der Publikation eines Artikels zugewartet, um dem Unternehmen die Möglichkeit zu geben, auf die Vorwürfe zu reagieren. Diese betrafen den Manipulationsverdacht bei SRF-Umfragen und den Umgang mit Datensicherheit generell. Doch die Medienabteilung ignorierte Anfragen und versuchte offenbar, das Thema auszusitzen. Erst als konkrete Fälschungen bei den Votings publik wurden, beschloss sie die Flucht nach vorne und gestand in einer öffentlichen Stellungnahme ein, dass Manipulationen der Ergebnisse von User-Votings möglich seien. Das sei «ein Fehler». SRF werde als Konsequenz aus dem Vorfall vorläufig auf User-Votings zu politischen Themen verzichten.

Die Frage ist, ob die mangelnde Datensicherheit bei Online-Umfragen mehr ist als eine öffentliche Blamage fürs SRF. Denn neben User-Votings für eigene Artikel führt SRF auf seiner Webseite auch Online-Umfragen zu bevorstehenden Abstimmungen durch – zuletzt letzte Woche. Die Ergebnisse werden derzeit vom renommierten Umfrageinstitut GFS Bern im Auftrag des SRF ausgewertet. Die Resultate wurden heute Mittwoch publiziert.

Falls Abstimmungsumfragen manipuliert werden könnten, wäre dies mehr als eine Peinlichkeit. GFS Bern schreibt zwar auf seiner Webseite, dass Umfragen den Ausgang von Abstimmungen nicht beeinflussen. Der Politikprofessor Oliver Strijbis von der Universität Zürich, der zu dem Thema forscht, kommt jedoch zu einem dezidiert anderen Schluss. «Es gibt aus der Forschung konsistente Hinweise dafür, dass die Wahlbeteiligung steigt, wenn die Umfragen ein knappes Resultat vorhersagen», sagt er. Dies werde auch durch eine neue Studie aus Genf basierend auf Registerdaten untermauert (noch nicht peer-reviewed). Die Autoren kommen darin ausserdem zum Schluss, dass die Wahlbeteiligung nicht in beiden Lagern gleich stark steige. Sie vermuten, dass der Underdog profitiert. Es wird vom sogenannten Bandwagon-Effekt gesprochen: Falls der Underdog überraschend positive Werte hat, dann wird positiver über ihn berichtet und die Leute glauben eher, dass dieser doch gewinnen kann. Als Folge davon springen sie auf den Wagen auf.

Technisch war die Abstimmungsumfrage von SRF nicht besser gegen Manipulation abgesichert als das User-Voting. Infosperber hatte den Fragebogen am Freitag getestet. Dabei zeigten sich dieselben Mängel wie beim manipulierten User-Voting: Schloss man die Umfrage ab, konnte man gleich wieder von neuem beginnen. Es brauchte nicht einmal einen Bot, um falsche Ergebnisse einzuspeisen. Etwas Ausdauer, um zumindest einige falsche Daten einzugeben, genügte. Und Bots hatten ein leichtes Spiel, denn die Umfrage war statisch gebaut, das heisst, dass dieselben Fragen in derselben Abfolge gestellt wurden. Schliesslich wurde auch keine Verifizierung, etwa via SMS-Code, verlangt oder Cookies gesetzt, um Mehrfachteilnahmen zu verhindern. All das hätte Falscheingaben wenn nicht verhindern, dann doch zumindest stark erschweren können.

Das Fehlen von Sicherheitsmechanismen hat seinen Grund: werden technische Hürden eingebaut, sinkt die Bereitschaft zur Teilnahme. Für eine hohe Aussagekraft braucht es allerdings viele Daten. In der Stellungnahme von SRF bestätigt Lukas Golder, Co-Leiter des GFS Bern, dass die Online-Befragung bewusst offen gestaltet werde, «um keine grossen Barrieren für eine Teilnahme aufzustellen.»

SRF betont in dem Schreiben jedoch, dass die Ergebnisse bei den Abstimmungsumfragen nicht gefälscht werden könnten. «Es ist nicht möglich, unsere Umfrageresultate zu manipulieren», wie Lukas Golder, Co-Leiter des GFS Bern in der Mitteilung zitiert wird. Tatsächlich beruhen die Ergebnisse der Abstimmungsumfragen auch auf repräsentativen telefonischen Umfragen. Die Wichtigkeit der Online-Befragung, welche die Forschenden ziemlich offen als «nicht-repräsentativ» bezeichnen, spielen sie in der Stellungnahme herunter: diese hätten bloss eine ergänzende Funktion. Wie die Daten von Telefon- und Online-Umfrage in den Umfrageergebnissen gewichtet sind, macht GFS Bern allerdings nicht bekannt.

Sicherheitslücken auch bei Tamedia-Umfrage

Anders ist die Ausgangslage bei Tamedia. Der Konzern lässt ebenfalls Abstimmungsumfragen durchführen. Die Ergebnisse der jüngsten Umfrage werden in Kürze in den Tamedia-Titeln (unter anderem 20 Minuten und der Tages-Anzeiger) publiziert. Die Umfrage wird vom Umfrageinstitut Leewas ausgewertet. Dieses bedient sich einer anderen Methodik, dem sogenannten «Opting». Statt auf eine repräsentative Stichprobe wird auf Big Data gesetzt – was eine noch höhere Anzahl Teilnehmende erfordert als bei der Methode von GFS Bern. Das heisst, dass die Umfrageergebnisse ohne zusätzliche Telefonumfragen auskommen. In der Vergangenheit konnte diese Methode ähnlich gute Ergebnisse erzielen wie jene der Konkurrenz.

Allerdings ist die Methode, die sich ausschliesslich aus Online-Daten speist, auch anfälliger für bewusst falsche Eingaben. Auch die Tamedia-Umfrage testete der Informatiker und konnte sie relativ einfach manipulieren. Das von den Forschenden eingebaute Captcha (Bilderrätsel) trickste er aus, da die Umfrage direkt im Browser (und nicht etwa auf einem Server des Umfrageinstituts) ausgefüllt wurde.

Tamedia stellt sich auf den Standpunkt, dass die Forschenden in der Lage seien, fehlerhafte Daten hinterher zu bereinigen. Auf Anfrage schreibt Christoph Zimmer, Chief Product Officer von Tamedia, dass «längst nicht alle Umfragedaten in die Auswertung einfliessen». Dies werde in einem mehrstufigen Verfahren sichergestellt. Details dazu nennt er nicht. Fabio Wasserfallen vom ausführenden Umfrageinstitut Leewas präzisiert auf Anfrage, dass dank «verschiedener Kontrollmechanismen» gewisse Daten herausgefiltert würden. Auch Tamedia nahm nach Bekanntwerden des Falls öffentlich Stellung.

Der Informatiker, der mit seinem «Experiment» die Debatte um allfällige Manipulationen bei Abstimmungsumfragen losgetreten hat, glaubt, dass die Marktforscher die Möglichkeiten der Bots unterschätzen. «Ich kann einmal als 34 Jahre alter SP-Wähler aus Zürich abstimmen, ein anderes Mal als 65-jährige SVP-Anhängerin vom Land. Auch die Antworten lassen sich beliebig variieren.» Einzig die immer gleiche IP-Adresse, über die der Bot alle Teilnahmen abwickle, würde ihn verraten. Jedoch loggen sich Mitarbeitende grosser Organisationen – wie etwa das SRF – üblicherweise ebenfalls über eine einzige öffentliche IP-Adresse ein. Zudem lasse sich das Problem für jemanden, der es ernster meine mit der Manipulation als er, mit etwas mehr Aufwand umgehen. «Wenn ich zum Beispiel mit einem Köfferchen mit zehn Handys durch die Schweiz fahre, ändern sich die IP-Adressen ständig. Dann gibt es keine Chance mehr, das rückzuverfolgen.»

Politikwissenschaftler Strijbis ist nicht allzu besorgt. «Dass Umfragedaten eine gewisse Anzahl automatisierte Antworten enthalten, ist bekannt. Es gibt aber viele Indikatoren, mit denen diese erkannt werden können.» So hinterlassen Bots neben ihrer IP-Adresse weitere Spuren, welche die Daten unplausibel – und damit für Forschende als Manipulation erkennbar – machen. So sind etwa immergleiche Antworten oder eine sehr kurze Dauer der Teilnahme Indizien. «Es müsste schon ein sehr smarter Bot sein, damit er die Ergebnisse in eine Richtung lenken kann», sagt Strijbis.

Genau das scheint aber nach dem Vorfall von letzter Woche nicht unmöglich.

___________
Red. In einer früheren Version dieses Artikels hiess es, das SRF habe nicht auf die Vorwürfe des manipulierten Votings reagiert. Richtig ist, dass das Unternehmen Anfragen des Infosperbers ignorierte, in denen es um grundsätzlichen Manipulationsverdacht ging. Als die konkrete Fälschung publik wurde, nahm das SRF kurze Zeit später öffentlich Stellung. Die Stelle wurde präzisiert.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

War dieser Artikel nützlich?
Ja:
Nein:


Infosperber gibt es nur dank unbezahlter Arbeit und Spenden.
Spenden kann man bei den Steuern in Abzug bringen.

IBAN: CH 0309000000604575581


Der Meinungsaustausch wird nach zehn Tagen automatisch beendet. Oder er wurde zu diesem Artikel gar nicht ermöglicht.

12 Meinungen

  • am 17.11.2021 um 09:26 Uhr
    Permalink

    Zuerst möchte ich meinem Berufs-Kollegen herzlich gratulieren, indem er aufzeigte, wie leicht sich diese dauernden unsäglichen Umfragen manipulieren lassen.
    Zu den Umfragen selbst: wer ehrlich ist, wird zugeben, dass Umfragen, welche zeigen, dass man selbst – z.B. bei einer kommenden Abstimmung – bei einer kleinen Minderheit angesiedelt ist, seine Position nochmals hinterfragen lässt. Wenn dann hinzukommt, dass die eigene Entscheidung sowieso «knapp» war, kann es geschehen, dass man seine Position auch ändert, weil die Argumente plötzlich anders gewichtet werden.
    Was ich sagen will: aber natürlich haben Umfragen Einfluss auf uns; nich timmer, nicht in jedem Fall, aber in der Masse sehr wohl.
    Und dieser Satz: «Fabio Wasserfallen vom ausführenden Umfrageinstitut Leewas präzisiert auf Anfrage, dass dank «verschiedener Kontrollmechanismen» gewisse Daten herausgefiltert würden.» lässt mich vermuten, dass dieses «Filtern» durchaus in die Kategorie «fälschen» fallen kann.
    Im Übrigen bin ich ebenfalls der Meinung, dass diese Leute die mögliche Varianz von Bots komplett unterschätzen – diese Varianz ist nur eine Frage, wieviel Energie der Programmierer in diesen Aspekt investiert, die Skala der Varianz – auch automatisierter Varianz – ist hingegen nach oben offen.

    0
  • am 17.11.2021 um 10:33 Uhr
    Permalink

    Umfragen können und werden meistens auch alleine schon durch Formulierung der Fragen und Auswahl der Antworten manipuliert. Umfragen sind ein Mittel der Propaganda, sie sprechen immer den Instinkt des «Dazu-Gehören-Wollens» an.

    0
  • am 17.11.2021 um 10:47 Uhr
    Permalink

    Wenn die Organisatoren einer Umfrage die Daten dann «verarbeiten», «bereinigen» oder was auch immer, dann kommt ein weiteres Problem dazu: Durch die Art und Weise, wie sie das tun, können sie selbst die Resultate in die gewünschte Richtung lenken.

    0
  • am 17.11.2021 um 11:39 Uhr
    Permalink

    Dass SRF so gravierende Fehler macht, ist bedenklich. Dass SRF auf die Warnungen des Informatikers nicht reagiert hat, ist arrogant. Dass SRF die Sache im Nachhinein zu vertuschen versuchte, ist nicht akzeptabel.

    1
  • am 17.11.2021 um 17:01 Uhr
    Permalink

    Das Beispiel ist entlarvend. Tatsächlich hat es ja nach dem Bot-Angriff bereits einen redaktionellen Artikel über die Umfrageergebnisse – genau so, wie sie der Bot mit beeinflusst hatte – gegeben. Da hat also keinerlei Kontrolle gegriffen und die Versuchung, eine eigene Daten»evaluation» prominent zu veröffentlichen, war in jedem Fall (zu) gross genug.
    Ganz generell ist es einigermassen erschlagend, sich bewusst zu machen, wie viele tausende Artikel in der Corona-Zeit «geschrieben» worden sein mögen, für welche schlicht keine redaktionelle oder datensensitive Sorgfalt (Evaluation von Meinungen, erstellte und falsch interpretierte Statistiken) aufgewendet wurde… Hauptsache, er generiert Aufmerksamkeit…

    0
  • am 17.11.2021 um 21:39 Uhr
    Permalink

    Laut diesem Bericht haben auch andere Portals Probleme oder manipulieren sogar absichtlich Abstimmungen:
    https://github.com/nau-manipuliert-umfragen/analyse
    Ich habe aber zuwenig technisches Verständnis um den Bericht verifizieren zu können – die Art und Weise, wie er geschrieben ist, klingt aber vertrauenswürdig. Vielleicht gibt es ja hier unter der Leserschaft solche, die das bestätigen oder verwerfen und dazu Stellung nehmen können.

    0
    • am 19.11.2021 um 02:05 Uhr
      Permalink

      Ich habe die Informationen auf Github überprüft. Auch wenn die Umfragen auf Nau.ch durchaus mit dem Löschen der Cookies oder einem Bot «manipuliert» werden können, so fand ich keine Anhaltspunkte, dass beim Klicken auf die jeweiligen «Buttons» diese nicht zu Server gesendet würden bzw. dass die abgegebenen Votes nicht (wie bei Github gemutmasst) reine Fake-Votes wären. Ferner wird das dort beschriebene Umfragensystem aktuell nicht mehr verwendet. Da auch der Autor nicht bekannt ist, erscheint für mich die obige Quelle nicht seriös. Selbstverständlich liesse ich mich durch einen aktualisierten Code von norby20 eines Besseren belehren. Nur müsste ich dann mit dem publizierten Code die «falschen» Umfragen erkennen können, und genau dies gelingt mir mit aktuellen Beiträgen von Nau.ch nicht. Das ändert zwar nichts daran, dass die Nau-Umfragen einfach verfälscht werden können, dass die abgegebenen Klicks aber gar nicht erst zum Server gesendet würden, dafür fand ich keine Anzeichen.

      0
    • am 22.11.2021 um 15:59 Uhr
      Permalink

      Danke für Ihre Zeit und Antwort

      0
  • am 18.11.2021 um 07:57 Uhr
    Permalink

    Online-Umfragen und auch Telefonische kann man auch ohne IT-Kenntnisse manipulieren. Indem man einfach nicht ehrlich antwortet. Ich finde diese Umfragen ohnehin unnötig. Und wenn diese Organisationen eh noch bereinigen, wie ehrlich sind die Ergebnisse dann? Lassen wir uns am 28. November überaschen, dann haben wir die echten Ergebnisse.

    0
  • am 18.11.2021 um 23:17 Uhr
    Permalink

    Immer wieder gibt es Umfrageergebnisse, dass 70-80% der befagten sagen,
    dass sie mit ihrem Leben in der Schweiz «zufrieden» oder seh zufrieden sind.

    Konservativen und libertären Kräften (Besitzstandswahrer) sind diese Umfrageergebnisse sehr wichtig. Diese begründen damit, dass alles beim Alten bleiben kann.

    Wie zuverlässig sind «Zufriedenkeits»-Befragungen bei uns ?
    Wer will schon zugegeben, dass er zu einer Minderheit von «Unzufiedenen» zählt.
    Der muss ja was verkehrt machen , wenn die grosse Mehrheit zufrieden ist.

    0
  • am 20.11.2021 um 08:03 Uhr
    Permalink

    Vielen Dank für den Artikel.
    Dieses Problem tauchte in der Kommentarfunktion bei SRF bereits im Feb. 2021 auf. Die «Zustimmen» bzw. «Ablehnen» Resultate auf einzelnen Seiten wurden im Minutentalt egalisiert, und dies bei allen Kommentaren. Oder einzelne Kommentare erhielten absurd viel Ablehnung bzw. Zustimmung. Da es so offensichtlich war, fand ich es noch eine Art humorvoll ..

    0
  • am 20.11.2021 um 09:15 Uhr
    Permalink

    Ich gebe immer das Gegenteil meiner wirklichen Meinung ein….

    0

Comments are closed.

Ihre Meinung

Lade Eingabefeld...