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SRF-Sendung «10vor10» vom 29. September 2021: «Fake Check» am Beispiel Corona. © SRF

Löblicher SRF-Faktencheck kann zum Bumerang werden

Urs P. Gasche /  «Der Desinformation über Corona ist nicht totzubekommen», klagte Moderator Arthur Honegger. Auch SRF selber könnte seriöser sein.

Wilde Behauptungen in Social Media wirken unglaubwürdig und sind auch leicht zu widerlegen. Zum Beispiel, dass die grösste Gefahr von den Geimpften ausgehe, weil Ungeimpfte beim Kontakt mit Geimpften Hautausschläge bekommen würden. Oder dass es das Virus nicht gebe, weil es noch niemand gesehen habe.

Schwieriger wird es, wenn Aussagen zwar stimmen, aber einen krass irreführenden Eindruck hinterlassen. Die Nachrichtensendung «10vor10» griff folgende Tabelle auf, die auf Facebook zirkuliere:

Alle vier Aussagen in dieser Grafik stimmen. Aber die Schussfolgerung, die nahegelegt wird, nämlich dass es zwischen Geimpften und Ungeimpften keine Unterschiede gebe, ist grottenfalsch. Es handelt sich um eine krasse Irreführung.

Christof Schneider, «Redaktor Faktencheck» beim Schweizer Fernsehen SRF, klärte mit Hilfe eines Berner Virologen zurecht darüber auf, dass es eben auf die Häufigkeiten dieser Ereignisse ankommt. Und diese sind bei Geimpften und Ungeimpften extrem unterschiedlich.

  • Beim Kontakt mit Ansteckenden infiziert das Virus viel häufiger Ungeimpfte als Geimpfte.
  • Ungeimpfte, die das Virus erwischen, sind zehn bis zwölf Tage lang ansteckend, Geimpfte nur etwa drei bis vier Tage.
  • Auch Geimpfte können nach einer Ansteckung schwer erkranken, aber bisher nur in sehr seltenen Fällen. Der Anteil der Geimpften Covid-19-Erkrankten auf Intensivstationen liegt derzeit bei unter 10 Prozent, der Anteil der Ungeimpften bei über 90 Prozent.
  • Viele Ungeimpfte erkranken nach einer Ansteckung nur leicht. Unter den Geimpften ist der Anteil derer viel grösser, die nach einer Ansteckung gar nichts merken.

Facebook überwacht Einträge zu Corona auch selber. Prompt hat Facebook zu obiger Tabelle einen Warnhinweis platziert, der folgende korrekte Kritik enthält:

Facebook Faktencheck
Zum obigen Tabellen-Post auf Facebook platzierte Facebook diesen Faktencheck von dpa und AFP.

Grössenordnungen und Wahrscheinlichkeiten angeben

Man weiss nicht erst seit Corona, dass auch korrekte Tatsachendarstellungen irreführend sein können, wenn sie missverständlich, lückenhaft, ohne Angabe von Vergleichsgrössen oder ohne Angabe darüber in die Welt gesetzt werden, wie wahrscheinlich ein erwähntes Risiko ist.

Es fängt beim Informieren über Prozentzahlen an, wenn offengelassen wird, was denn mit 100 Prozent genau gemeint ist. Bei Corona beispielsweise wurde häufig verbreitet, wie viele Prozent schwer erkranken oder hospitalisiert werden müssen und wie viele Prozent sterben. Manchmal bezogen sich die angegebenen Prozentzahlen nur auf Angesteckte mit Symptomen, manchmal auf alle positiv Getesteten und manchmal auf alle, die das Virus wahrscheinlich erwischt haben (einschliesslich der grossen Dunkelziffer unter den Ungetesteten). Über solche Hospitalisations- oder Sterberaten haben auch Informationssendungen von SRF zuweilen «informiert», ohne aufzuklären, welche 100 Prozent diesen Zahlen jeweils zugrunde lagen.

Nicht alle diese Spitaleintritte «wegen» Covid-19

Covid Spitaleintritte. SRF Grafik

Ein anderes Beispiel: In der erwähnten Sendung «10vor10» zeigte der «SRF-Faktechecker» nebenstehende Grafik mit «Spitaleintritten wegen Corona». Es handelt sich angeblich bei allen um Erkrankte, die wegen Folgen von Covid-19 ins Spital kamen. Das ist jedoch nicht korrekt. Den Faktencheckern ist entgangen, dass die Statistik der Corona-Hospitalisierten nicht nur alle diejenigen erfasst, die wegen Corona ins Spital eingeliefert wurden. Sie erfasst auch alle diejenigen, die aus ganz anderen Gründen ins Spital kamen und erst dort auf Sars-Cov-2 positiv getestet wurden – ohne Symptome oder mit nur geringfügigen Symptomen. Die Universitätsspitäler Zürich und Basel beispielsweise testen nach eigenen Angaben sämtliche Patientinnen und Patienten, die ins Spital eintreten. Alle, bei denen der Test positiv ausfällt, werden dem BAG als Covid-Hospitalisierte gemeldet. Zudem stecken sich fast zehn Prozent der Patienten erst einige Tage nach Spitaleintritt mit Sars-Cov-2 an.
Die SRF-Grafik erweckt den falschen Eindruck, dass alle diese Hospitalisierten wegen Folgen von Covid-19 in einem Spital behandelt werden müssen.

Entwicklung der Fallzahlen, ohne Co-Faktoren zu berücksichtigen

SRF Fallzahlen 2020

Ein weiteres Beispiel: In der Bevölkerung gibt es insbesondere unter den Jüngeren sehr viele Menschen, die das Virus erwischen, jedoch keine oder fast keine Symptome haben. Deshalb werden die Zahlen der regelmässig gemeldeten «Fälle» oder «Neuinfektionen» durch zwei Faktoren stark beeinflusst, die nichts mit der Entwicklung der Epidemie zu tun haben.
Erstens wenn im Vergleichszeitraum die Zahl der durchgeführten Tests stark zu- oder abnimmt. Falls anfänglich 2000 Tests 100 positive Resultate ergeben und später 7000 Tests 300 positive Resultate, können die «Fälle» nur deshalb um das Dreifache gestiegen sein, weil viel mehr Personen getestet wurden.
Zweitens hängt der Anteil der «Fälle» auch davon ab, wie gross der Anteil der Personen mit Krankheitssymptomen war, der getestet wurde. Unter Symptomatischen ist der Anteil positiver Resultate gross, während er unter Personen ohne Symptome klein ist. Doch wie viele Zeitungen und private Stationen verbreite auch SRF die «Fallzahlen» oder «Zahl der Infizierten», ohne diese relevanten Zusatzangaben zu machen.

Ein weiteres Beispiel: Auch SRF verbreitet wie fast alle Medien die Angabe des BAG, dass bisher in der Schweiz x Prozent (gegenwärtig 58 Prozent) zweimal geimpft seien. Diese Zahl suggeriert, dass 100 Prozent geimpft werden könnten. Unter Zwölfjährige können jedoch nicht geimpft werden. Ohne diese jüngste Altersklasse sind heute 66 Prozent zweimal geimpft.

Die Immunität nicht mit der Durchimpfung gleichsetzen

Zudem wird auch im SRF häufig der falsche Eindruck erweckt, die Durchimpfungsrate unter der Bevölkerung entspreche dem Grad der Immunität der Bevölkerung. Diese Begriffe werden zuweilen sogar synonym verwendet. Tatsächlich aber ist die Immunitätsrate viel höher als die Durchimpfungsrate. Denn zur Immunitätsrate gehören auch all jene, die bereits eine Infektion mit Sars-CoV-2 hinter sich haben und daher mindestens für einige Zeit immun sind. Sowie diejenigen, die Covid-19 hatten, sich jedoch trotzdem haben einmal impfen lassen, wie vom BAG angeraten. Sie werden bei der Durchimpfungsrate nicht mitgezählt. Unterdessen kann ein sehr hoher Prozentsatz der Bevölkerung immun sein. Genau untersucht wird das nicht.

Zuschauenden und Lesenden werden täglich – nicht nur zu Corona – Informationen, Zahlen oder Beispiele um den Kopf geworfen, ohne dass diese eingeordnet werden oder über Wahrscheinlichkeiten aufgeklärt wird.

Die SRF-Faktenchecker könnten sich neben Facebook auch um hauseigene Informationen kümmern.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Weiterführende Informationen

Zum Infosperber-Dossier:

Coronavirus_1

Coronavirus: Information statt Panik

Covid-19 fordert Behörden und Medien heraus. Infosperber filtert Wichtiges heraus.

Unstatistik_Mit_Hintergr

Fragwürdige Statistiken aus Medien

Mit Statistiken und Grafiken sollten Medien besonders sorgfältig umgehen. Beispiele von Unstatistiken.

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19 Meinungen

  • am 1.10.2021 um 11:30 Uhr
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    Das BAG selbst publiziert leider selber auch solche Graphiken im Bereich der Impfstatistiken.
    SFR hätte das korrigieren können.
    Auch die Prozentzahlen müssten immer klar mit einer Angabe zum 100%-Wert publiziert werden.
    Leider gibt es in der BAG-Statistik keine Angaben zur Grösse der Bevölkerungsgruppe 00-12 Jahre.

    Immerhin wurden vor ein paar Tagen neue «Altersklassen» 12-15 J, 16-64 J und 65+ eingeführt. Den 100% Wert soll sich der Leser gefälligst aber selbst ausrechnen.

    0
  • am 1.10.2021 um 11:44 Uhr
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    Bezüglich Corona bin ich einfach froh um die Stimme des Infosperbers. Hier wird sachlich und gelassen eine eigenständige Einschätzung der Pandemie versucht, die weit weg ist von den Freaks im Internet, die der Krankheit jeglichen Ernst absprechen, aber ebenso weit weg von gewissen Medien auf der Gegenseite, welche die Krankheit mit der Pest verwechseln und eine alternativlose Gefolgschaft fordern. Vielen Dank dafür!

    1
  • am 1.10.2021 um 15:00 Uhr
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    Genau: Immunität nicht mit Durchimpfung gleichsetzen. Unsere ganze 4-köpfige Familie ist immun nach durchgemachter Krankheit (2020) bzw. stiller Feiung (privat bezahlte Labortests mit nachgewiesener signifikanter Immunität auf SARS-CoV-2) und dennoch gelten wir offiziell als «Gefährder» und bekommen kein Zertifikat. Warum testet man nicht endlich die Immunität der Menschen, anstatt Arbeitnehmer, Studenten und Schulkinder mit unsicheren PCR- und Antigentests zu quälen und massenhaft (immer noch) zu wenig geprüften Impfstoff zu verabreichen?

    3
    • am 5.10.2021 um 10:02 Uhr
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      Das tönt zwar sehr vernünftig, scheitert aber – soweit ich weiss – daran, dass man den effektiven Schutz (bis jetzt) nicht wirklich messen kann. Vorhandene Antikörper sagen recht wenig über den Schutz vor der Krankheit aus, weil unser Immunsystem eine komplexe Geschichte ist. Der Schutz vor Corona hängt längst nicht nur von den vorhandenen Antikörpern ab.

      3
  • am 1.10.2021 um 15:03 Uhr
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    Ein korrekter Faktencheck müsste aussführen, dass nach einiger Zeit nicht nur der Schutz vor Infektion schwindet, sondern, dass man sich dann sogar leicher infiziert.

    Ich verweise hier auf den «COVID-19 vaccine surveillance report Week 38» von Public Health England.

    https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/1019992/Vaccine_surveillance_report_-_week_38.pdf

    Auf Seite 13 in Table2 wird aufgeführt wieviel Geimpfte und Ungeimpfte je 100.000 sich mit Covid19 infziert haben. Die Angabe ist in Alterdezilen. In den Altersgruppen 40+ ist in allen Dezilen die Rate der infizierten Geimpften höher als bei den Ungeimpften.

    Vergleicht man dies mit den älteren Berichten von Woche 36 und 37 sieht man, dass bei den Altersgruppe 30 bis 39 ebenfalls der «Vorsprung» der Geimpften schmilzt.

    Die älteren Altersgruppen wurden früher geimpft, deswegen sinkt dort der Schutz nun früher.

    Zudem muss berücksichtigt werden, dass das ganze über 4 Wochen gemittelt wird, das aktuelle Geschehen als nur im Rückspiegel betrachet wird.

    In Israel sieht es ähnlich aus.

    https://twitter.com/RanIsraeli/status/1443676048961556480?s=20

    Dieser Effekt würde auch erklären, warum es in Ländern die früh und schnell geimpft haben eine extreme Welle im Spätsommer gab, (UK, Israel und USA) die es letzes Jahr nicht gab.

    Für 2G gibt es jedenfalls keine Argumente mehr, Geimpfte spreaden wie Ungeimpfte!

    5
    • am 2.10.2021 um 18:50 Uhr
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      Ihr Kommentar ist ein gutes Beispiel fuer eine Fehlinterpretation aufgrund der nackten Zahlen bzw. ein Weglassen von wichtigen Informationen.

      Um einen Vergleich der Infektionsraten von Geimpften und Umgeimpften zu machen, muss der Anteil dieser beiden Gruppen in der Bevoelkerung mitberuecksichtigt werden. Oder anders ausgedrueckt: Bei einer Impfrate von 100% waere offensichtlich auch der Anteil der Geimpften an den Infizierten, Hospitalisierungen und Todesfaellen 100%, da die Impfung keinen absoluten Schutz bietet – wie sovieles im Leben! Vor diesem Hintergrund ist Ihre aufgrund der Tabelle gezogene Schlussfolgerung – um es in den Worten von Urs Gasche zu sagen – grottenfalsch, dass man sich einige Zeit nach der Impfung sogar leichter infiziere. Dies wuerde wohl auch dem medizinischen Wissen klar widersprechen – vermute ich.

      Diese Einordnung steht uebrigens im Report auch gleich oberhalb der Tabelle auf Seite 12.

      0
  • am 1.10.2021 um 17:41 Uhr
    Permalink

    Guten Abend, was soll das, eine Art späte Reue von SRF? Nach all den Fehlleistung bezüglich Meinungsvielfalt und verzerrten Schaubildern. Wäre dafür den Rundfunkrat demokratischer auszustatten. Als erste Massnahme: die SRF Macher besuchen einen Grundkrus in beschreibender Statistik, dann sehen wir weiter.

    1
  • am 1.10.2021 um 18:17 Uhr
    Permalink

    Ja das ist richtig, ein Teil der Impfskepsis ist Hausgemacht und die dümmsten Repräsentanten dieser „Bewegung gegen die Covidmassnahmen“ zu zitieren als wären sie deren Repräsentanten, wohl eher kontraproduktiv. Bei der ganzen Geschichte ist mir aufgefallen: Die allgemeine Rede ist vom Ziel 80% doppelt Geimpfte (und dann sei das Problem gelöst). Wenn also in der Schweiz 58% (wer alles zählt eigentlich zu diesen 58% und wer zu den 20% die auf Hundert fehlen?) doppelt geimpft sind, dann fehlen noch 22 % um das Score zu erreichen (um, wie in Dänemark oder Portugal alle Restriktionen aufzulösen). Wo bleiben in dieser Rechnung die sogenannten Genesenen? Wo sind diese Registriert und als was gelten sie? In meinem Bekanntenkreis gibt etwa jeder zweite an (oder behauptet es) in den letzten 19 Monaten bereits einmal von Covid erfasst worden zu sein (einmal mit Test einmal ohne Test, einmal mit einmaliger Zusatzimpfung einmal ohne). Wer den Prozentsatz nennen könnte, wäre in der Lage die wahre Zahl der „Immunisierten“ zu bestimmen und dann wäre die Zahl 80% wohl nicht mehr allzulange unerreicht.

    0
  • am 1.10.2021 um 19:08 Uhr
    Permalink

    Faake News hier Fake News da. Solange man die Tatsachen nicht akzeptieren will, kann man es auf beiden Seiten sein lassen.
    Ist jemand Träger des Virus sagt das nichts aus, ob eine Person krank oder ansteckend ist. Das Suchen nach der einzig Wahrheit, das gegenseitige Diskriminieren, die Respektlosigkeit, der unerbittliche Kampf für eine nicht erforschte Impfung, das dauernde Herbeireden von Massnahmen und was alles passieren würde…
    Es ist ein Witz, Menschen gegen ihren Willen zum angeblichen Schutz anderer mit Gutscheinen zu einer Impfung zu zwingen. Wer es jetzt noch nicht begriffen hat, darf sich nicht wundern.

    3
  • am 2.10.2021 um 02:56 Uhr
    Permalink

    «Im Zusammenang mit Corona» geht es da-rum
    Viel Umsatz und Gewinn zu machen.
    Staatlicher-seits richtiges Kommandieren gut ein-zu-üben
    und medizinische Vermeidung und Behandlung von Virus-Infektionen zu üben

    Dass dabei von vielen Seiten getrickst und manipuliert bis gelogen wird – müssten wir eigentlich alle längst wissen ?!

    Die Pharma-Firmen, Medien, Wissenschaftler, Institute, Politiker, … , …
    und … und .. und
    tun (fast) alles – um uns in ihrem jeweiligen besonderen Sinn – und zu ihrem Nutzen- zu
    «manipulieren».

    Manipulieren heisst beispielsweise.
    Tatsachen unterdrücken, verschleiern, überbetonen, fälschen, erfinden … … …

    DA-rüber sollte sich längst niemand mehr wundern – oder lange darüber diskutieren. ES ist einfach so, wie Es ist! Ob es uns nun gefällt, oder nicht ! UND ES ist so normal geworden, dass wir ES wohl nicht mehr mit Erfolgs-Aussicht bekämpfen können !

    Wichtig ist daher für uns Alle, dass die Bürger, die wirklich Bescheid wissen, Wege finden, uns DAS zu erklären, was wirklich «Sache ist» – und dass wir daraus lernen können, uns «vernünftig» zu schützen – ohne mit der Staatsmacht in ernsthafte Kollision zu geraten !

    Herzlichen Dank Herrn Gasche und dem «infosperber» für deren gute Informationen und guten Rat !

    Wolf Gerlach
    scheinbar.org

    5
  • am 2.10.2021 um 08:48 Uhr
    Permalink

    «50-Franken-Gutscheine für Vermittlerinnen
    Eine Massnahme, die der Bundesrat in die Vernehmlassung schickt: 50-Franken Gutscheine für Personen, die ihren Freund, eine Nachbarin oder ein Bekannter vom Impfen überzeugen können. Damit soll eine konstruktive Debatte in der Bevölkerung angeregt werden. »

    so, so eher ein Armutszeugnis für BR. Ist die Bevölkerung so gierig? Eine Beleidigung für viele. Ehrlichkeit ist heutzutage leider Mangelware.

    2
  • am 2.10.2021 um 13:49 Uhr
    Permalink

    @Gerlach
    Sind Sie geimpft, Herr Gerlach?
    Wenn nein, wieso nicht?

    Ich fürchte, dass Sie im Begriff sind, das zu machen, was Sie anderen Leuten und Institutionen vorwerfen – z.B. «Die Pharma-Firmen, Medien, Wissenschaftler, Institute, Politiker, … , …
    und … und .. und» Ihr Zitat, zu manipulieren.

    Und genau das machen Sie jetzt mit den Infosperber-Lesern.
    Sie versuchen sie zu beeinflussen, kritisch gegen die Impfung zu sein.
    Dass die Impfung die Pandemie aufhält ist erwiesen.
    Selbst wenn die Pharma-Firmen Geld damit verdienen.

    6
    • am 3.10.2021 um 00:34 Uhr
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Keller,

      Auf Ihre Frage: ich bin ge-impft – mit chinesischem Impfstoff-.

      Sie werfen mir vor, ich würde manipulieren ?!

      Nein , sehr geehrter Herr Keller, ich äussere meine (aus vielen Informationen und Lebens-Erfahrungen und logischem Denken) erwachsene Meinung.
      Nach bestem Wissen und Gewissen.
      Wissend, dass sich Irren möglich und menschlich ist! –

      Genauso, wie ich akzeptiere, dass Sie aus anderem Informations-Stand und Blickwinkel anderer Meinung sind, als ich.

      Sollten Sie nicht nur «meinen», sondernsich absolut sicher sein, ES wirklich besser zu wissen, als ich, so freue ich mich darauf -mit Ihrer Unterstützung- «den Wahrheiten» näher kommen zu können !

      Also, bitte, Herr Keller, klären Sie mich qualifiziert und redlich auf !

      Freundliche Grüsse – und alles Gute !

      Wolf Gerlach
      scheinbar.org

      3
    • am 3.10.2021 um 11:54 Uhr
      Permalink

      @Gerlach
      Ich nehme an, dass Sie «Herr Keller» mit ueli hofer verwechseln.
      Nun ja, irren ist möglich und menschlich, wie Sie es selber nennen…

      Dass Sie sich impfen liessen, Herr Gerlach, das freut mich.
      Aus Ihrem Post geht das nicht hervor.

      Dass Sie sich eines Impfstoffes aus einem Lügen- und Total-Ueberwachungsstaat bedienen, kann ich nur schlecht begreifen.

      Da ich der westlich-christlichen Hemisphäre mehr vertraue als einem Einparteien-Kolossalstaat, können Sie mir nicht verargen. Zumal eine Zulassung des chinesischen Impfstoffes in der Schweiz ausbleibt.

      Die WHO allerdings, hat einer Zulassung für diesen Billigimpfstoff stattgegeben – trotz nur beschränkter Wirksamkeit. Dies, um den ärmeren Ländern eine Durchimpfung zu ermöglichen.
      -Nur 51% der Geimpften verhindert jegliche Krankheitssymptome.
      -Eine Wirksamkeit für über 60-jährige wurde nicht geprüft.
      Hier ein Text von DW: «Laut dem Urteil des unabhängigen WHO-Beraterstabs für Impfstoffe verhindert das Präparat bei 51 Prozent der Geimpften jegliche Krankheitssymptome. Bei 100 Prozent wurden eine schwere COVID-19-Erkrankung und ein Krankenhausaufenthalt verhindert. Allerdings habe die Wirksamkeit bei Menschen über 60 Jahren nicht geprüft werden können, hieß es.»

      Aufklären will ich Sie nicht, Herr Gerlach.
      Ich möchte nur, dass nicht Quatsch verbreitet wird.

      5
    • am 3.10.2021 um 23:58 Uhr
      Permalink

      Herzlichen Dank, sehr geehrter Herr Hofer —

      und schliessen wir nun ab,
      um Dritte nicht zu langweilen ?!

      Freundliche Grüsse – und alles Gute für Sie !

      Wolf Gerlach
      scheinbar.org

      1
    • am 4.10.2021 um 00:41 Uhr
      Permalink

      Zum China-Impfstoff:

      Mir geht es —bei freier Wahlmöglichkeit einer «Medizin» für mich— NICHT um politische Ansichten zu dessen Herstellungs-Land – sondern darum, welche Medizin erhältlich und für mich gut verträglich ist – und gut «heilt».
      ok ?

      DER Impfstoff ist bei uns zugelassen – UND wird auch in vielen Ländern eingesetzt, wo WIR uns zu dessen Wirkungen frei informieren können.

      Wenn DER Impfstoff bei älteren Menschen UN-wirksam wäre – und auch nur halb so viel «unangenehme Nebenwirkungen» gehabt hätte, wie beispielsweise von AstraZeneca bekannt, so wäre DAS in EurAmerika mit Sicherheit aufgebauscht und längerfristig durch alle Medien gejagt worden !

      UND DER wäre dann auch sofort bei der WHO ausgelistet und in EurAmerika verboten worden.

      Da es aber «bei und für uns» (soweit mir bekannt) k e i n e n e i n z i g e n Kommentar zu «unangenehmen Nebenwirkungen» oder sonstigen Mankos des China-Impfstoff gab, halte ich dessen Qualität für gut bis sehr gut-

      und entschied mich daher -logisch- für DEN Impfstoff.

      Wolf Gerlach
      scheinbar.org

      1
    • am 5.10.2021 um 09:11 Uhr
      Permalink

      @gerlach
      Eigenartig. Sie schlagen vor, unseren Disput abzuschliessen aus Rücksicht auf die Leserschaft – und setzen ihn dennoch fort… habe ich etwa etwas Unbequemes getextet?
      Ich denke, dass sich vielleicht jemand sogar amüsiert, an unserem Austausch.

      Aber was ich Ihnen doch noch bezüglich des chinesischen Impfstoffes sagen wollte.
      Ich könnte mir vorstellen, dass China, das sich mit einer Ueberalterung der Bevölkerung konfrontiert sieht, gar nicht interessiert ist, über 60jährige zu schützen. Es könnte ja sein, dass dort für die Nomenklatura ein westlicher Impfstoff zur Verfügung steht.

      Ihrer chinesischen Impfung zum Trotz, wünsche ich Ihnen ein langes und gesundes Leben!

      3
  • am 2.10.2021 um 20:41 Uhr
    Permalink

    Ich habe mich bis im März 2020 vorwiegend und bevorzugt auf srf.ch über das Tagesgeschehen informiert und auch oft und gerne Artikel kommentiert. Die hier erwähnte verzerrte Darstellung der «Coronazahlen» ist mir dann sofort aufgefallen. In den ersten paar Tagen oder Wochen hielt ich den Journalisten zugute, dass die Informationen spärlich und verwirrend waren. Bald aber habe ich mich über diese unseriöse Berichterstattung nur noch geärgert. Vor allem die geradezu schreiende Platzierung der täglichen «Fallzahlen» ohne Kontext hat mich zunehmend gestört. Ich musste mich fragen, ob die Journalisten schlicht zu dumm waren, um offensichtliche sachliche Fehler zu erkennen, oder darum wussten, was dann aber bedeutete, dass sie die Leser bewusst irreführten. Beides war für mich unerträglich und ich habe srf.ch den Rücken gekehrt. Schade um die sonst sehr spannenden Artikel und Filmbeiträge.
    Immerhin ein Gutes hat das Ganze: ich habe «infosperber.ch» entdeckt.

    0
    • am 5.10.2021 um 10:12 Uhr
      Permalink

      Ach kommen Sie, schütten Sie das Kind nicht mit dem Bad aus. Sie dürfen auf SRF trotzdem mal noch einen Filmbeitrag schauen. Jedes Medium hat seine Übertreibungen, Einseitigkeiten, etc. auch der Sperber bräuchte vielleicht hie und da auf einem Auge eine Sehhilfe und ich sowieso und vielleicht auf beiden. Prüfet alles, das Gute behaltet!

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