ISIS-Mann Abu Abd al-Rahman mit tatsächlich enthaupteten Soldaten der syrischen Armee (Bild-Montage) © Video Youtube
ISIS-Mann Abu Abd al-Rahman mit tatsächlich enthaupteten Soldaten der syrischen Armee (Bild-Montage) © Publiziert von Aymenn Jawad Al-Tamimi
Abu Aamer al-Ansari, an Islamic State fighter killed in Division 17 clashes. Death announced in March. © Von Syria Comment veröffentlicht
Four al-Jazrawis (foreign fighters from the Arabian Peninsula, normally Saudi Arabia) of the Islamic State killed by Liwa Thuwar Raqqa in May 2014. © Publiziert auf Syria Comment
Muqawama Suriya claims its fighters posing with corpses of dead rebels in the al-Safira area of Aleppo province. Photo released in May 2014 © Publiziert von Syria Comment
Geografische Lage der Stadt Raqqa im Osten von Syrien © cc

Grausame Bilder nur fünf Stunden Flugzeit entfernt

Red. / 31. Jul 2014 - Es braucht kaum erträgliche Fotos, um den Krieg in Syrien ins Bewusstsein zu holen. Zum Beispiel den IS-Terror in der Stadt Raqqa.

Red. In der Provinz Raqqa mit gleichnamiger Hauptstadt im Osten von Syrien herrschen seit einem Jahr fundamentalistische ISIS-Rebellen. Bis zur Machtergreifung der ISIS erfreute sich die Provinz einiger Freiheiten, nachdem Rebellen die syrische Armee vertrieben hatten. Heute müssen Frauen schwarze Nikabs tragen, die Stadt wird schwarz bemalt, die Farbe der ISIS. Die (Propaganda-)Bilder des Terrors sind schwierig zuzuordnen. Aymenn Jawad Al-Tamimi, Student an der Oxford University mit eigenem Blog hat identifizierbare Bilder auf der unabhängigen Syrien-Plattform «Syria Comment» von Professor Joshua Landis publiziert (siehe auch obige Bildstrecke). In Syrien gab es bisher mindestens 170'000 Kriegstote und über eine halbe Million Verletzte. Gemäss Hilfsorganisation Oxfam sind bereits über 2,5 Millionen Menschen vor dem Bürgerkrieg in die Nachbarländer geflohen.

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Weitere Infos über Raqqa auf der Plattform »Al Monitor»:

ISIS setzt Religionsregeln durch

Gesellschaftsordnung der ISIS in Raqqa

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Hier das Fazit des Berichts von Aymenn Jawad Al-Tamimi

Raqqa is very different from what it used to be. Raqqa used to enjoy freedom after the withdrawal of Assad’s forces. Many displaced people from other cities have moved to Raqqa. Yet Raqqa changed after ISIS took control. Most ISIS fighters in Deir al-Zour moved to Raqqa, which is now a black province in every sense of the word.

Many of the city’s features have been painted black, to match the color of the ISIS banner. Women wear black from head to toe. And you can’t ignore how many foreign fighters there are. They are called the muhajirin [immigrants] and come mostly from Chechnya. They are in Raqqa with their families and can be recognized because they are taller than the locals and look different.

Themenbezogene Interessen (-bindung) der Autorin/des Autors

Keine

Weiterführende Informationen

Die schockierende Wirklichkeit der Bilder (auf Infosperber)
Die Sehnsucht nach dem Bild, das den Krieg beendet (auf Infosperber)

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Eine Meinung

Folge dem Geld wo es hinfliesst, und schon weiss man wer diesen Krieg inszeniert und aufrecht erhält. Folge immer dem Geld, den es geht letztendlich gegenwärtig nur darum. Rohstoffe sind auch Geld. Alles wird missbraucht, auch Religion, Kinder, Frauen, Menschenleben, damit Geld und Rohstoffe, und Humankapital sind auch Rohstoffe, an einen ganz bestimmten Ort fliessen. Alle anderen Fragen erübrigen sich. Würde man eine bestimmte Gruppe von Menschen entmachten, wären in einer Woche alle Kriege vorbei. Folge dem Geld, und sie kommen zu dieser Gruppe.
Beatus Gubler, am 31. Juli 2014 um 14:22 Uhr

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