Die Muslimin Amira B. lässt sich vom freigesprochenen Angeklagten nur am Handgelenk anfassen © cc

Deutsches Gericht lässt Zeugin mit Burka aussagen

Red. / 24. Nov 2015 - Ein Amtsrichter akzeptierte, dass eine Frau voll verhüllt als Zeugin aussagen darf. Das berichtet das Online-Portal «FrauenSicht».

Die Muslimin Amira B. war als Zeugin in einem Beleidigungs-Prozess vor das Amtsgericht München geladen. Sie trug eine Burka, die das Gesicht vollständig verhüllt, einen langen Ledermantel und Handschuhe. Richter Thomas Müller forderte sie auf, ihr Gesicht zu zeigen, um ihre Reaktionen und Mimik zu sehen, berichtete die «Bild»-Zeitung. Ihre Religion erlaube ihr dies nicht, sagte Amira B. Darauf durfte sie als Zeugin aussagen, ohne das Gesicht zu zeigen.

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  • FrauenSicht berichtet auch, wie die Länder Österreich, Spanien oder Kanada mit verhüllten Frauen vor Gericht umgehen.

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Eine Meinung

Ja, leider ist mein Beitrag gar nicht konstruktiv.
...waren es damals, als ich noch auf den Bäumen kletterte noch Zeiten...
mir begegneten keine «Kopflosen Wesen».
Nicht verhüllte und nicht verpixelte.
Kopfschüttel zu all dem Tun.
Zeugeneinvernahme, Zeugen in Burka, Richter die das zulassen...
Evolution du hast es weit gebracht.
"Dank trotz allem an Ihre Zeitung !"
Hans Trösch, am 28. September 2016 um 10:56 Uhr

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