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Wie wenn es nie eine Schuldenkrise gegeben hätte

Urs P. Gasche /  Die meisten Regierungen und Parlamentarier scheuen drastische, nötige Massnahmen. Sie folgen Lobbys und fürchten um ihre Abwahl.

Sowohl Industrieländer wie Schwellenländer verschulden sich immer stärker, um auf Kosten künftiger Generationen ein wenig mehr konsumieren zu können. Das schuldenfinanzierte Wirtschaftswachstum verkaufen Politiker und Wirtschaftsvertreter als Erfolg und verschweigen der Öffentlichkeit die zunehmende Gefahr eines weltweiten Kollapses. Um wieviel der gesamte Schuldenberg im Jahr 2016 im Vergleich zum Jahr 2006 gestiegen ist, zeigt der aktuelle Stand des Schuldenmonitors* des Institute of International Finance IIF. Hier einige Kernzahlen, welche die NZZ veröffentlicht hat:
Schuldenberg der Industriestaaten: 160 Billionen Dollar (nominal +25% seit 2006)
In den Industriestaaten sind die Staatsschulden stark gestiegen, während die Verschuldung der Banken und Haushalte auf hohem Niveau verharrt hat. In den USA und in Grossbritannien hat sich die Staatsverschuldung innert eines Jahrzehnts nominal mehr als verdoppelt.

Schuldenberg der Schwellenländer: 56 Billionen Dollar (nominal +200% seit 2006)
In den Schwellenländern haben vor allem Unternehmen, Banken und Private immer mehr Schulden angehäuft, in zweiter Linie auch die Staaten.


Quelle IFF / Grafik NZZ

Raus aus der Schuldenspirale kommt man nur mit Opfern
Auf Schulden noch mehr drauf laden: Das vergrössert das Risiko eines Crash. Politiker glänzen mit guter Miene zum bösen Spiel. «Wenn wir Schulden mit noch mehr Schulden bekämpfen und gesetzgeberische Scheinmassnahmen ergreifen, wird der Schaden nur grösser», hatte Daniel Stelter vor zwei Jahren in seinem Buch «Die Billionen Schulden Bombe» gewarnt. Daniel Stelter ist ein durch und durch kapitalistischer Finanz- und Wirtschaftsspezialist. Er ist Mitinhaber der internationalen Beratungsfirma «Boston Consulting Group».

Stelter verwies auf die Geschichte: Immer wieder habe es Perioden mit einem ungezügelten Kredit- und Schuldenwachstum gegeben, die mit einem grossen Krach endeten. Finanzkrisen und Staatspleiten seien seit Jahrhunderten auf der Tagesordnung.

Schuldenschnitte sind Enteignungen, auch wenn von «Rekonstruierung» der Schulden, von «Umschuldung», «Verlängerung der Kreditlaufzeiten mit tieferen Zinsen» und dergleichen die Rede ist. Das Ergebnis ist immer das gleiche: Die Gläubiger verlieren einen Teil ihrer Forderungen.

An Aktivitäten mangelte es in den vergangenen Jahren nicht, stellte Buchautor Stelter fest. Treffen der G-8 oder G-20 und andere globale Konferenzen verkauften ihre Massnahmen als «Rettungsschirme». Doch die Regierungen hätten nur versucht, «die übermässige Verschuldung mit noch mehr Schulden zu bekämpfen, und darauf gehofft, wie durch ein Wunder gerettet zu werden».
Sie hätten auf Zeit gespielt und die Wurzeln der Krise nicht angepackt, nämlich die globalen Ungleichgewichte und die nicht tragbare Verschuldung. «Jeder Tag, der weiter auf Zeit gespielt wird», bilanzierte Daniel Stelter, «erhöht nicht nur den Schaden, sondern auch die Wahrscheinlichkeit des GAUs, des grössten anzunehmenden Unfalls».

Es wäre besser, rasch einen Kassensturz zu machen und das Unvermeidliche zu tun: die Schulden geordnet zu rekonstruieren. Alle Gläubiger würden zwar viel Geld verlieren, aber wir hätten noch die Wahl, auf welche Weise. Ein ungeordneter Kollaps hätte ungleich grössere soziale und politische Verwerfungen zur Folge.
Doch die Regierungen, Parlamentarierinnen und Parlamentarier der verschiedenen demokratischen Länder und der EU machen keine Vorschläge für ein geordnetes Abschreiben von Schulden. Und auch nicht für eine Wirtschaftsentwicklung ohne neue Verschuldung.
Es ist populärer, diverse Feindbilder zu pflegen, auf Ausländer einzudreschen oder Steuersenkungen zu fordern.
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*Schuldenmonitor des IIF (nur gegen Bezahlung zugänglich)
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Weiterführende Informationen


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine

Zum Infosperber-Dossier:

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Die Euro- und Währungskrise

Noch mehr Geldspritzen und Schulden bringen die Wirtschaft nicht mehr zum Wachsen. Sie führen zum Kollaps.

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25 Meinungen

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    am 7.04.2017 um 11:38 Uhr
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    Wer hat den grösseren Schnabel unter Raubvögeln (Saläre und Boni) und wer hat die grösseren Taschen um die Beute unterzubringen, so lautet doch die Frage?

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    am 7.04.2017 um 15:26 Uhr
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    Würde das Geldsystem im Gegensatz zu J. Ackermann und S. Ermotti und 98% der Bevölkerung verstanden, würde solche Kommentare gar nicht erfolgen!
    Wie bitte schön sollen sich Banken verschulden, wenn sie das Geld selber schöpfen? Die Banken können durch Betriebsverluste in Schwierigkeiten kommen, mehr nicht! Die Schwellenländer setzen die nun die Schuldenwirtschaft um, wie wir im Westen, welche sich so den Wohlstand «verschuldet» hat!
    Der Spruch «Verschuldung zu Lasten der späteren Generation» ist ein Hohn! Schulden kann man vom System her, nur mit Gewinnen, also Neuverschuldung kompensieren, aber nicht reduzieren, es sei denn die Schuldengeldbesitzer würden ihr Geld zum Bankschuldner zurückfliessen lassen!
    Die Funktion der 2 verschiedenen Geldarten Zentralbank- und Buchgeld gilt es zu verstehen! Das Buchgeld existiert nicht Herr U.P. Gasche!
    Krisen entstehen nur gewollt, wie 2007!
    Ersparnisse entstehen aus Schulden und Einnahmen aus Ausgaben nicht umgekehrt Herr U.P. Gasche!

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    am 7.04.2017 um 18:36 Uhr
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    Das klingt ein bisschen gar dogmatisch Herr Bender.

    In meiner Position als Mitglied der Finanzkommission einer freiburger Gemeinde habe ich mich über Jahre dafür eingesetzt, dass die Schulden der Gemeinde amortisiert würden um endlich wieder die finanzielle Freiheit der Gemeindebehörden zu erreichen. Dies gelang zu einem grossen Teil, so dass 10% des Budgets nicht mehr dem Schuldendienst geopfert werden mussten, sondern für neue sinnvolle Ausgaben im Interesse der Gemeinde zur verfügung standen.

    Die im Artikel erwähnten Schulden haben nur wenig mit den Banken zu tun. Das machen die Staaten und die Zentralbanken auch ohne Kommerzbanken, wenngleich manchmal auch gewisse Kollusionen bestehen. Die griechische Staatsschuld ist hier wohl das Paradebeispiel der unschönen Zusammenarbeit privater und politisch motivierter Interessen.

    Der Grossteil der Staatsschulden der Dritten Welt sind nicht duch kommerzielle Banken induziert, sondern das «Verdienst» angesehener Politiker und internationaler Finanzinstitutionen. Hier kann nur ein echter Schuldenschnitt zu einer eventuellen Lösung führen. Diese Verschuldung ist übrigens im Wesentlichen die Wiederherstellung der politischen Abhängigkeit, welche durch die Entkolonisierung «verloren» ging. Die Möchtegernimperialisten lassen grüssen.

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    am 7.04.2017 um 18:55 Uhr
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    Herr Hunkeler
    Ich beschreibe das real existierende (Dogma?) Geldsystem und nicht privatrechtliche Kreditvergaben, welche die Geldmenge nicht beeinflussen!
    Ich kann mir auch ein Geldsystem vorstellen, in welcher die Staaten als Währungshüter, das (Gemeinwohl-)Geld gegen Leistung, zins- und steuerfrei in Umlauf bringen!
    Das Vollgeld geht in diese Richtung!
    Die Schuldenwirtschaft hat den Goldstandard als Geldmengenbegrenzung abgelöst! Dieses Privileg der Schuldenwirtschaft hat uns den Wohlstand gebracht! Nicht die Schulden sind das Problem, sondern die einseitige Verteilung der Kehrseite der Medaille = Besitz, welche nicht mehr zum Bankschuldner zurückfliessen kann! Schuldenabbau funktioniert nur über Gewinne, also nur über Neuverschuldung, andernfalls würde die Geldmenge abnehmen! Dogma oder Realität?
    Wissen Sie eigentlich wie das nicht existierende Buchgeld (Geld aus dem Nichts), trotzdem bankübergreifend, transferiert werden kann? Als Mitglied der Finanzkommission haben Sie sicher erkannt, dass weder die Anzahl Beschäftigten noch Rentner für die Funktion des Systems massgebend sind? Warum haben Sie den Denkfehler nicht ausmisten lassen?

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    am 10.04.2017 um 14:23 Uhr
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    Sehr geehrter Herr Gasche,

    jegliches Wachstum ist in unserem Geldsystem schuldenfinanziert. Die Frage ist nur wer sollte die Schulden am sinnigsten machen.

    Beim Giralgeld wird neues Geld stets über neue Schulden geschöpft. Für die Tilgung gibt es deswegen nie genug Geld, da außer der Tilgung auch noch die Zinsen bezahlt werden müssen, die nie mitgeschöpft werden. Das wird defacto kompensiert indem jedes Jahr die Geldmenge erhöht wird.

    Dies bedeutet jedes Jahr MUSS zwangsläufig auch die Schuldmenge wachsen!

    Wenn man sich die vier Sektoren eines Landes (Bürger, Unternehmen, Staat, Ausland) anschaut kann man sich nun fragen, wer die Netto-Schulden am besten ertragen kann. Das alle Vier sparen ist mathematisch nicht möglich, da einem Netto-Sparer logischerweise ein Netto-Schuldner gegenüberstehen muss.

    Der Staat soll es nach ziemlich weit verbreiteter Meinung nicht sein, siehe z.B. Schuldenbremse in Deutschland. Die Bürger sollten auch nicht Netto-Schuldner sein. Bleibt das Ausland und die Wirtschaft. Das Ausland kann dies zumindest langfristig nicht sinnvoll sein, da dies zu Problemen im Ausland führt die irgendwann die Zahlungsfähigkeit des Schuldners beeinträchtigt. So bleibt nur die Wirtschaft, die die Schulden für Investitionen nutzen kann, die in der Zukunft Rendite ermöglichen die über den Zinserträgen liegt.

    Die Unternehmen sind aber Nettosparer seit einiger Zeit.

    Schuldenbremse UND die niedrigen Unternehmenssteuern kollidieren mit unser derzeitigem Geldsystem.

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    am 10.04.2017 um 15:05 Uhr
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    Herr Hans Happel
    Die weit verbreitete Meinung wonach ein Staat das Geld nicht in Umlauf geben soll, ist der Vorbeter – Denkweise geschuldet, wonach ein Staat, eine «Kommunistische Einrichtung» sei und mit Geld nicht umgehen könne!Scheinbar sind die «Staatsangestellten» minderwertige Arbeitskräfte (Ökonomen – Meinung)?
    Die Ungleichheit ist dem Zustand geschuldet, dass der Staat die Besserverdiener und Vermögende verschont, welche einen viel höheren Anteil an der Staatsquote zurückführen müssten (nicht zahlen), auch fehlt die Geldmengenoptimierung! Für Geld sollte man keinen Zins erhalten, damit das Geld als Produktivkraft verwendet würde! Weniger Bankkredite wären notwendig!
    Das Geld muss ursächlich zuerst ausgegeben werden, darum sind wir nicht Zahler, sondern sichern mit dem Nettogegenwert der Arbeit, als Drehscheibe nur den Geldkreislauf!

    Jegliche Schuldenbremse (warum auch?) ist Blödsinn, solange die Ausgaben sinnvoll in den Umlauf gegeben werden!

    Ohne Schulden keine Ersparnisse oder Gewinne! Darum können Schulden maximal nur umgelegt werden, es sei denn die Geldmenge würde abnehmen, also das Geld muss zum Bankschuldner zurückfliessen, damit es vernichtet wird!
    Nebenbei, die Schuldzinsen sind im Produkt einkalkuliert und wird mit der höheren Geldmenge (Buchungssatz) absorbiert! Die Bilanz muss stimmen!

    Die von Herr Gasche vorgelegten Daten, sind dem Spieltrieb der Ökonomen geschuldet, ohne jegliche Aussagekraft!

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    am 10.04.2017 um 15:24 Uhr
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    Hallo Herr Bender,

    IMHO ist es grundsätzlich schon möglich, dass der Staat keine neue Schulden macht. Dies setzt aber im derzeitigen Giralgeldsystem zwingend voraus, dass jemand anders die Schulden macht, denn – darauf wollte ich hinaus – irgendjemand MUSS die Schulden machen. Dies kann sinnvollerweise nur die Wirtschaft sein, da sie mit dem aufgenommen Geld in Wachstum investieren kann.

    Wenn aber die Wirtschaft durch zu niedrige Unternehmenssteuern und die Ausnutzung von Steuerschlupflöchern Geld anspart, MUSS der Staat die Schulden erhöhen.

    Ich wollte herausarbeiten, dass man nicht beides gleichzeitig haben kann.

    Die Mentalität, dass am Besten weder Staat noch Unternehmen Schulden machen sollten ist im übrigen in einem Vollgeldsystem deutlich besser praktikabel.

    Da haben Sie in der Schweiz ja demnächst die Möglichkeit darüber abzustimmen.

    http://www.vollgeld-initiative.ch/

    Mit freundlichen Grüßen

    Jens Happel

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    am 10.04.2017 um 15:39 Uhr
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    Im obigen Artikel geht es um Schulden in den Bilanzen von Staaten, Unternehmen und Privaten. Zu den obigen Meinungseinträgen folgende Fragen: 1. Kann ein Staat nicht mehr ausgeben, ohne Schulden anzuhäufen, wenn er die (Steuer-)Einnahmen entsprechend erhöht? 2) Kann ein Unternehmen seinen Umsatz nicht ohne Verschuldung erhöhen, wenn es mit dem gleichen Kapital- und Arbeitseinsatz dank steigender Produktivität mehr produziert? 3) Können Private ihren Konsum nicht ohne Schulden erhöhen, wenn sie entsprechend mehr verdienen?

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    am 10.04.2017 um 15:59 Uhr
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    Sehr geehrter Herr Gasche,

    ich bin jetzt nicht ganz sicher, ob ihre Replik sich auf meinen Meinungsbeitrag bezieht.

    Zu Ihren drei Fragen.
    Zu 1) Ja er kann.
    Zu 2) Ja es kann,
    Zu 3) Ja sie können.

    Aber, das ändert nichts daran, dass in unserem derzeitigen Giralgeldystem, stets die Geldmenge und damit auch stets die Schuldmenge wachsen MUSS. Die Geldmenge könnte nur ohne Schulden wachsen, wenn mehr Bargeld ausgegeben würde. Bargeld macht aber nur noch ca. 20% (varriert von Land zu Land) der gesamten Geldmenge aus und ist für sehr viele Transaktionen in unserer Wirtschaft nicht praktikabel.

    Es ist eigentlich Konsens in der Volkswirtschaftslehre, dass die Geldmenge jedes Jahr wachsen muss, um unsere Wirtschaft am laufen zu halten uns somit auch die Schuldmenge.

    Das ist keine Ideologie meinerseits, so ist einfach unser (Giral)geldsystem zur Zeit konzipiert.

    Wenn sie sich also über zu hohe Staatsschulden beklagen, sollten sie höhere Unternehmenssteuern fordern oder zumindest sagen wer ihrer Meinung nach die Schulden machen sollte. Hier fängt dann übrigens IMHO die Ideologie an 😉

    Kurz:
    1) Geldmenge ist gleich Schuldmenge! (Das ist per Definition so und vollkommen ideolgiefrei!)
    2) Geldmenge muss wachsen! (Eigentlich Konsens)
    3) ==>Schuldmenge muss wachsen (Schlussfolgerung)
    4) Meine Frage, wer soll die Schulden machen, wenn es nicht die Staaten machen sollen? Und wie könnte es erreicht werden?
    5) Ist Vollgeld eine Alternative für Sie?

    Mit freundlichen Grüßen

    Jens Happel

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    am 10.04.2017 um 16:01 Uhr
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    Herr Jens Happel

    Ich kenne das Vollgeld! Hier übernimmt die Zentralbank das Delkredererisiko im Geldkonto-Umfang! Ein Abbau ist wie im heutigen System nur möglich, wenn das Geld der Besitzer zum Bankschuldner zurückfliesst!

    Würde das Geld der Produktivkraft folgen, müssten die Banken weniger Kredite aussprechen, weil das Geld im Umlauf bleibt!

    Ob das Geld aus Privat- oder Staatsschulden geschöpft wird, ist für mich solange nicht von Bedeutung, als es für die Menschen Sinn macht!

    Wir unterordnen unser endliches Leben und Natur dem unendlich bedarfsgerecht schöpfbaren Geld! Wieso erfinden wir Roboter, welche uns im Erwerbsleben ersetzt?

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    am 10.04.2017 um 16:09 Uhr
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    Sehr geehrter Herr Gasche

    Der Staat sollte seine Staatsquote, inkl. Investitions-Annuitäten (Geldabfluss) von den Personen wieder zurückverlangen (Geldrückfluss)!

    Den Produkteumsatz kann es erhöhen, aber nicht den Geldertrag, weil mehr braucht mehr!

    Woher fliesst der Verdienst? Der Geldwert für den Lebensunterhalt fliesst im Umlageverfahren (keine Gewinne)! Höhere Löhnen oder Arbeitsplätze sind nur mit einer Geldmengenerhöhung zu haben, es sei denn die Ersparnisse würden abgebaut! Die Investitionsbranche erzeugt Gewinne oder Ersparnisse, weil das Geld aus Bankkrediten oder Ersparnisabbau fliesst!

    Das Geldsystem verstehen?

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    am 10.04.2017 um 16:34 Uhr
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    Sehr geehrter Herr Bender,

    Im Vollgeldsystem führt ein Tilgung eines Darlehns nicht zu einer Reduktion der Geldmenge.

    Die Zentralbank übernimmt bei Vollgeld auch nicht das Delkrederisiko. Die (Voll)geldeinlagen der Bürger und Unternehmen, werden wie heute schon Aktien, bei den Banken als Sondervermögen geführt. Bei einer Insolvenz einer Bank sind die Geldeinlagen der Bürger und Unternehmen somit sicher. Derzeit ist Geld auf unserem Girokonto ein Darlehn an die Bank und somit bei einer Insolvenz der Bank höchstwahrscheinlich weg.

    Bei Vollgeld sind Banken Intermedäre, dass heisst sie können nur Geld verleichen, welches sie besitzen oder welches ihnen von anderen (Bürger/Unternehmen) gegen Zins geliehen wurde und welches sie gegen einen höheren Zins weiterverleihen.

    Im Moment kommt das Geld, das Banken verleihen bis auf einen kleinen einstelligen Prozentbetrag aus dem NICHTS! Dies ist der Kern der derzeitigen Geldschöpfung.

    IMHO ist Vollgeld nicht zwingend nötig um eine ausufernde Staatsverschuldung zu verhindern. Aber wer die Steuern für Unternehmen so weit senkt, dass diese Nettosparer sind (mehr GELDvermögen als Schulden haben) muss sagen, wer den dann die Schulden machen soll. Und nochmal; irgendein Sektor muss Nettoschuldner sein (Mehr Schulden als GELDvermögen) haben.

    Mit freundlichem Gruß

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    am 10.04.2017 um 18:16 Uhr
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    Hallo Herr Jens Happel
    „Die Geldmenge könnte nur ohne Schulden wachsen, wenn mehr Bargeld ausgegeben würde.“
    Völlig falsch! Wie entsteht das Bargeld?
    Buchungsvorgänge bei der Zentralbank:
    1. Devisen- und Geldmarktoperation an Bankgirokonto = Bildung Buchgeldmanöveriermasse als Umtausch von Buchgeld, welches die Geschäftsbanken vorgängig als Geldmengenerhöhung von ihren Kunden übernommen haben.
    2. Bankgirokonto an Bargeldumlauf = Bargeldumlauf minus Kassenbestände bei den Banken = Geldumlauf bei Nichtbanken!

    „Es ist eigentlich Konsens in der Volkswirtschaftslehre, dass die Geldmenge jedes Jahr wachsen muss, um unsere Wirtschaft am Laufen zu halten und somit auch die Schuldmenge.“

    Wieso verstehen dann die Wirtschaftsprofessoren, Politiker, Medien und mit ihnen 98% der Bevölkerung das Geldsystem nicht? Warum glauben sie, dass die Sozialvorsorge von den Anzahl Beschäftigten abhängig ist? Erklären Sie mir diesen Denkirrtum?

    Ergänze, Ihre Meinung
    1) Geldmenge ist gleich Schuldmenge! (Das ist per Definition so und vollkommen ideolgiefrei!)
    Schulden, Bankinvestitionen und Besitz sind die zwei Seiten der Geldmedaille, damit ist eigentlich die Verbriefung/Haftung systemimmanent! Judikative in Agonie!
    Die Bankinvestitionen in Immobilien u.a. sowie Teilnahme am Geldspielwarenmarkt (Kapitalmarkt) erhöht auch die Geldmenge!

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    am 10.04.2017 um 18:46 Uhr
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    Bitte schön, nicht alles vermischen. Geld und Schulden sind Stocks, Einkommen ist Flow per Zeiteinheit.

    Geld kann unterschiedlich schnell zirkulieren. Wenn die Zinsen sinken, hat der Geldbesitzer wenig Interesse, das Geld andern zur Verfügung zu stellen. Kriegt er aber Zins dafür, lohnt es sich, kurzfristig auf Konsum zu verzichten und das Geld auszuleihen.

    Der Zusammenhang zwischen Geld und Einkommen ist nicht konstant. Die Aussage, dass die Schuldenmenge wachsen muss, um die Wirtschaft am Laufen zu halten entbehrt jeder wissenschaftlichen Basis. Dass Geldmengenausweitung unter gewissen Umständen zu Wirtschaftswachstum führen kann (falls willige Produktionsfaktoren so mobilisiert werden können) war das Alpha-und Omega der Keynesw’schen Multiplikatortheorie. Aber die war damals schon falsch und wird auch durch Wiederholen nicht besser.

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    am 10.04.2017 um 19:19 Uhr
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    Hallo Herr Jens Happel
    Ich bin seit Beginn mit den Vollgeldinitianten in Diskurs!
    Es gibt keine Einlagen, weil das Geld aus Schulden entsteht! Die Banken verleihen auch beim Vollgeld kein Geld, sie gewähren Kredite! Volkswirtschaftslehre? Die Zentralbank gewährt den Geschäftsbanken die notwendigen Darlehen!

    “Im Vollgeldsystem führt ein Tilgung eines Darlehns nicht zu einer Reduktion der Geldmenge.”
    Das Vollgeld M besteht aus dem Bankgiroguthaben (bilanzwirksam) und den Geldkonten (ausserhalb der Geschäftsbilanz)!
    Buchungsvorgänge Reduktion Darlehen = Saldobetrachtung = Bilanzverkleinerung = Abnahme!
    Zentralbank:

    Hier liegt Ihr Denkfehler begraben:
    “Die Zentralbank übernimmt bei Vollgeld auch nicht das Delkredererisiko.”
    Buchungsvorgang Geldkontoumlage = Risikoweitergabe an die Zentralbank
    Geschäftsbanken: = Saldobetrachtung:
    Kundengeldbesitz an Darlehen Zentralbank = Übernehme Delkredererisiko (Kreditausfall!)

    “Bei Vollgeld sind Banken Intermedäre…."
    Aha und wenn keine Person den Banken Anlagegelder anvertraut! Wirtschaft kaputt? Nein, hier wird die Zentralbank aktiv, oder der Staat gibt zins- und schuldenfreies Geld in Umlauf!

    Meine Email:georg.bender at hispeed.ch = Gerne zum Dialog bereit!
    Haben Sie das Demografie- und Generationsvertragslügenspiel im Einklang mit dem Rentensystem auch schon entschlüsselt?

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    am 10.04.2017 um 19:30 Uhr
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    Herr Josef Hunkeler

    Die Geldmenge ist entweder im Umlauf (Aggregate der Zentralbank) oder geparkt!
    Die Bedürfnisabdeckung einer Bevölkerung mittels Geldumlauf ergibt die Wirtschaftsleistung! Im Produkt liegt das Geld!
    Frage Ford an Reuther, Arbeitsminister; wie willst Du es angehen, dass die Roboter, Deine Sozialabgaben leisten? Antwort: Wie willst Du es schaffen, dass man Deine Autos ohne Geld kauft?

    Wer diese Sachlage richtig einschätzt, erkennt die Lügenspiele im Rentensystem! Lex Berset lässt grüssen! Betrug?

    Sie werden uns sicher, Ihren Trick erklären, wie Sie ohne Geldmengenwachstum, sparen (Gewinne) können, ohne dass eine Person von seinem Ersparten (Geldmenge) etwas abgibt?
    Vielen Dank im Voraus!

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    am 10.04.2017 um 21:15 Uhr
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    Geld ist so etwas wie das Öl im Motor. Die Geschwindigkeit des Autos hat nur sehr wenig mit der Menge Öl zu tun.

    Was das gesparte betrifft, darf man immerhin erinnern, dass allein die 2.Säule (Pensionskassen) etwa dem Wert von 120% des BIP entspricht und auch genügen würde etwa 85% der ausstehenden Hypotheken zu finanzieren.

    In der Finanzkrise 2008 wurden an die 30% dieser Ersparnisse durch Änderungen der Buchwerte «vernichtet». Das war mehr als die Gesamtheit der Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber in jenem Jahr. Der Einfluss dieser Krise auf die Geldmenge war in etwa null.

    Die ganzen Zusammenhänge sind etwas komplizierter als dies aus elementaren Definitionen erscheinen könnte. Lange Jahre war die grösste Quelle der Geldmenge der Zahlungsbilanzüberschuss. Die lokale Kreditausweitung war nie das grundlegende Element dieser Entwicklung. In Europa ist dies etwas anders. Da pumpt die EZB Geld ins System, mehr als die Amerikaner das je taten.

    Zu diesem Thema hat die NZZ heute einen interessanten Artikel publiziert.
    https://www.nzz.ch/finanzen/selbstgefaellige-anleger-das-ende-des-monetaeren-verwoehnprogramms-naht-ld.1085291

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    am 10.04.2017 um 23:15 Uhr
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    Herr Josef Hunkeler
    Das Geldsystem in seiner Entstehung, Funktion und Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft, ist seit 200 Jahre ungefähr gleich geblieben! Zuerst galt der Goldstandard als Massstab für die Geldmenge, später wurden Spielformen wie Eigenmittel (auch Schulden) und Reserven (auch Schulden) herangezogen!
    Auch wenn das gleiche Geld schneller dreht, kann mathematisch daraus nicht mehr Öl werden! Es kann höchstens die Preise anheben was zu einer Geldmengenerhöhung führt!

    Ohne Schuldenwirtschaft hätten wir nicht den Wohlstand wie heute! Dieses Privileg haben nur wenige Länder, andernfalls die Ausbeutung nicht funktionieren könnte!

    Es dreht sich immer ein Geldvolumen (Wirtschaftsleistung) aus bestehender und erhöhter Geldmenge! Würde das Bankensystem einen Kreditstopp verhängen, was müsste geschehen damit die Wirtschaft nicht stillsteht?

    Das aus Schulden (Geldmengenerhöhung) entstandene BVG Vermögen, wird zum Lebensunterhalt gebraucht und wird die Geldmenge nur zu einem geringen Teil zum Hypothekarschuldner fliessen! Die Renten werden auch für die Beiträge (Umlagesystem) verwendet, oder sind Gewinne (Ab bau von Ersparnissen)!

    Zur Finanzbranche habe ich schon ewig eine distanzierte Haltung! Die Spielberichterstattungen interessieren mich wenig!

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    am 10.04.2017 um 23:31 Uhr
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    Herrr Josef Hunkeler

    Erklärung: In meiner Bankkarriere habe ich fast sämtliche Bankgeschäftsarten in führender Position, handwerklich gelernt!

    „In der Finanzkrise 2008 wurden an die 30% dieser Ersparnisse durch Änderungen der Buchwerte «vernichtet». Das war mehr als die Gesamtheit der Beiträge der Arbeitnehmer und Arbeitgeber in jenem Jahr. Der Einfluss dieser Krise auf die Geldmenge war in etwa null.“

    Geld wird erst vernichtet wenn es zum Bankschuldner zurückfliesst! Werte können sich verändern! Wobei es mit der Verbriefung der Hypotheken vorerst zur Geldmengenreduktion in Dollars kam (gleiche Auswirkung wie Anleihen Betrieb oder Staat = Bankbilanzverkürzung)!

    „Lange Jahre war die grösste Quelle der Geldmenge der Zahlungsbilanzüberschuss. Die lokale Kreditausweitung war nie das grundlegende Element dieser Entwicklung. In Europa ist dies etwas anders. Da pumpt die EZB Geld ins System, mehr als die Amerikaner das je taten.“

    Der Zahlungsbilanzüberschuss ist nun mittels Buchgeldumtausch, auch in der Manöveriermasse bei der Zentralbank enthalten! Keine Einlagen, weil Buchgeld nur mit einem Buchungsvorgang entsteht!

    Versteht Herr J. Ackermann und S. Ermotti, wie 98% der Bevölkerung nicht!

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    am 11.04.2017 um 09:26 Uhr
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    Buchhaltung ist eine schöne Kunst und stimmt einfach immer, weil sie so definiert wurde.

    Kennen Sie die Anekdote des falschen Tausenderscheines, den ein Sammler bei seinem Nachbarn zur sicheren Verwahrung während seiner Ferien deponiert hat ?
    Nun der Nachbar wusste nicht, dass die Note falsch war, hatte aber Lust auf einen Kühlschrank. Der Kühlschrankverkäufer brauchte die Note, um im Restaurant eine grosses Essen zu finanzieren. Der Wirt schliesslich profitierte von der Gelegenheit, beim Nachbarn ein schönes Bild zu kaufen… und so war die falsche Note schliesslich wieder beim Nachbarn angelangt.

    War der erstaunt als der Mann aus den Ferien zurück ihm mitteilte, dass die Note gar kein Geld, sondern nur eine schöne Kopie war. Immerhin hat sie dazu gedient, Leistungen im Wert von 4000 zu generieren und niemand ist dabei zu Schaden gekommen. Natürlich ist die Geldmenge in diesem Prozess nicht verändert worden.

    Die Vermengung von Geld und realen Werten ist ein Denkfehler, welcher bei Bankern wohl als «déformation professionnelle» interpretiert werden kann. Geld kann man aber nicht essen und behält es auch nur in der Hoffnung jemanden finden zu können, welcher dieses Geld im Tausch für reale Werte oder Dienstleistungen akzeptieren will.

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    am 11.04.2017 um 09:26 Uhr
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    PS: ich war zwar nie Banker, habe aber während Jahren Geld- und Währungspolitik unterrichtet (auch für junge Zentralbänkler). Ich habe auch längere Zeit in Afrika in einem Land gelebt in dem weniger als die Hälfte der Wirtschaftsleistung im monetären Sektor geschaffen wurde. Geldmenge hat mit Produktion nur sehr wenig zu tun.

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    am 11.04.2017 um 12:00 Uhr
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    Herr Josef Hunkeler

    Ich kenne diese Anekdote! Warum hat es funktioniert? Weil der Tauschwert der Produkte 1’000 betrug!
    Das Bankensystem hat das gesetzliche Schöpfungsrecht!
    Somit ist Geld immer mit gewissen Aktiven gedeckt! Die Marktpreise (Deckungswert) verändern sich nicht aber das Geld (Nennwert)! Das Geld wird erst vernichtet, wenn es zum Bankschuldner zurückfliesst, oder die Investition abgeschrieben oder verkauft wurde!

    Ohne Geld wird die Produktion zum reinen Tauschwert, wie Sie die Anekdote beschrieben haben (hätte auch ohne Geld getuscht werden können)!

    Ich habe seinerzeit das Geldsystem auch aus betreuter Bildung, falsch, erklärt erhalten! Erst nach meiner Pension, habe ich die Auswirkung der Manöveriermasse verstanden! Es gibt keine Geldeinlagen, weil das Buchgeld ist wie der Name sagt, eine Buchungsvorgang!
    Darum können die Wirtschaftsprofessoren und Geldspezialisten wie J. Ackermann und S. Ermotti (Ausnahmen bestätigen die Regel) nicht verstehen!

    Sie meinen wahrscheinlich auch, dass die Beschäftigten die Renten finanzieren, weil auf dem Lohnzettel ein Abzug zur Weitergabe, erscheint? Wie das Geld fliesst ist nicht von Bedeutung, darum sind sämtliche Merkblätter falsch! Betreute Bildung eben!
    Gruss Georg Bender
    PS Mailadresse: georg.bender at hispeed.ch (Dilog erwünscht?)

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    am 11.04.2017 um 22:58 Uhr
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    Dass Herr Ackermann, Herr Ermotti und sowieso 98% der Bevölkerung nicht verstehen, wie Geld funktioniert, glaube ich sofort. Ich frage mich eher, wo denn die 2% geblieben sind.

    Als die Währungen noch durch Gold gedeckt waren, entsprach wohl schon alles Geld einer Schuld. Die herausgebenden Nationalbank schuldete dem Besitzer des Geldes den entsprechenden Gegenwert in Gold.
    Die Golddeckung ist jedoch Vergangenheit. Sie können für einen Franken kein Gold mehr zu garantiertem Kurs von der Nationalbank beziehen. Sie können mit ihrem Franken nur noch auf dem freien Markt Gold kaufen, zum aktuellen Tagespreis. Wo ist die Schuld, die angeblich für jeden Franken bestehen soll?

    Ich bin ja gewiss kein Bankenfreund. Trotzdem bin ich noch nicht überzeugt davon, dass es mit Vollgeld wirklich besser kommen würde. Banken können ja nicht einfach Geld aus dem Nichts in die Taschen des Managementes schöpfen. Auch zur Kreditvergabe können sie nicht beliebig viel schöpfen. Würde der Staat es wirklich besser machen? Wenn von der Politik her Wachstum um jeden Preis gefordert wäre: könnte das nicht auch zu grossen Dummheiten führen?

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    am 11.04.2017 um 23:17 Uhr
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    Herr Daniel Heierli
    "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wir hätten morgen eine Revolution, Henri Ford 1863- 1947!"

    Mit dem Verstehen des Geldsystems in seiner Auswirkung in der arbeitsgeteilten Wirtschaft, würde man leicht die Lügen von Demografie, Generationsvertrag als monetäre Leistung und Solidarpartner, erkennen! Mit diesem Unwissen können Ökonomen und Politiker, ihr Rentenspiel zelebrieren!
    Die Bedürfnisabdeckung einer Bevölkerung mit vorhandenem Geldvolumen im Umlauf (Kaufkraft) ergibt die Wirtschaftsleistung! Die Anzahl Beschäftigten ist dafür überhaupt nicht massgebend! Trotzdem wird ein System aufrecht erhalten, welches nicht im Einklang mit dem Geld- und Wirtschaftssystem steht! Dieses Lügenspiel beeinflusst unser Leben direkt!

    Das Bankensystem gilt es auch zu reformieren! Die Banken dürfen weder die Form der AG führen, noch sich am Geldspielwarenmarkt (Kapitalmarkt) beteiligen, oder bei den mitwirkenden Personen, Beteiligungen zu halten und Kredite gewähren! Das Vollgeld geht in diese Richtung! Die bestehende Delkredereübernahme im Umfang der Geldkontoumlagen, finde ich problematisch! Vorher Geldmengenoptimierung durchführen, faule Kredite mit zu hoher Geldhortung verrechnen, weil Schuld und Besitz sind die 2 Seiten der gleichen Medaille! Die Haftung ist eigentlich systemimmanent!

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    am 11.04.2017 um 23:56 Uhr
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    HIERMIT BEENDEN WIR DEN MEINUNGSAUSTAUSCH ÜBER DIE SCHULDEN VON STAATEN, UNTERNEHMEN UND PRIVATEN. DIE REDAKTIONSLEITUNG.

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