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Mit zwei Millionen zusätzlichen Solarpanels will Österreich bis 2030 acht Mal mehr Solarstrom produzieren als heute. © Science in HD/Unsplash/cc

Österreich zündet den Ausbau-Turbo für grünen Strom

Urs Fitze /  Energiewende im österreichischen Parlament: Bis zum Jahr 2030 will das Land nur noch klimaneutralen Strom produzieren.

Zwei Millionen Solarpanels, 1000 Windräder, Biomasse und Fernwärme, 100’000 grüne Jobs, Investitionen von über 40 Milliarden Euro – und das binnen eines knappen Jahrzehnts: Österreich macht es vor mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) und will bis 2030 nur noch klimaneutralen Strom produzieren. Funktionieren kann das nur, wenn alle, wirklich alle Beteiligten mitspielen. Es gibt Grund zur Hoffnung.

Am Schluss waren alle zufrieden – bis auf die Rechtsaussenpartei FPÖ, die das Ökostrom-Gesetz ablehnte. Doch mit der Mehrheit aller anderen politischen Kräfte im Nationalrat erhielt das EAG am 7. Juli eine breite Zustimmung – keine Selbstverständlichkeit in einem Land, das von Polarisierung der politischen Kräfte geprägt ist. Die Zustimmung des Bundesrates, der Vertretung der Bundesländer, gilt als reine Formsache. 

Nachdem das österreichische Parlament griffige Klimamassnahmen jahrzehntelang verschleppt hatte, ist das neue Gesetz ein Meilenstein in Österreichs Energiepolitik. Und es ist vor allem das Verdienst der grünen Umweltministerin Leonore Gewessler. Als ehemalige Umweltaktivistin hat sie es verstanden, den überwiegenden Teil ihrer Forderungen im Energiepaket unterzubringen. Die wichtigste: 100 Prozent grüner Strom aus eigener Produktion bis zum Jahr 2030. 

Zwar sind in Österreich bereits heute vier von fünf Kilowattstunden erneuerbar, doch wegen der starken saisonalen Schwankungen gelingt es nur während elf Wochen im Jahr, den Bedarf ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen zu decken. Der Hauptanteil stammt aus Wasserkraft, während die «neuen erneuerbaren» Wind und Sonne immer noch eine vergleichsweise kleine Rolle spielen. Das Ziel, künftig komplett auf erneuerbare Quellen zu setzen, ist ambitioniert, weil das Land vor allem im Winter von konventioneller Stromerzeugung und Importen abhängig ist.

Um das Ziel dennoch zu erreichen, will Österreich die bestehende Ökostromproduktion massiv steigern. Konkret heisst das: ein Ausbau der jährlichen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um 27 Terawattstunden (TWh). Davon sollen 11 TWh aus Photovoltaik, 10 TWh aus Windkraft, 5 TWh aus Wasserkraft und 1 TWh aus Biomasse kommen. Auf Hausdächern und überall, wo kein wertvolles Land dafür verbraucht wird, sollen zwei Millionen zusätzliche Solarpanels gebaut werden, rund 1000 Windräder sowie Biomasse-Kraftwerke und Fernwärmeanlagen. Bei der Photovoltaik ist eine Verachtfachung der Produktion mit bis zu 60’000 zusätzlichen Jobs vorgesehen, bei der Windenergie soll die Produktion von 6,3 auf 16,3 TWh erhöht werden. Insgesamt entspricht das einer Steigerung um 50 Prozent zur bestehenden Ökostromproduktion (54 TWh).

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Mit dem neuen Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz EAG soll die Produktion von Ökostrom bis 2030 um 50 Prozent gesteigert werden.

Die Kosten werden auf rund 43 Milliarden Euro veranschlagt. Rund ein Viertel dieses Geldes kommt aus der Staatskasse. Jährlich eine Milliarde Euro an Unterstützungsleistungen sind vorgesehen, wobei der Hauptteil aus sogenannten Marktprämien besteht, welche die Differenz zwischen dem Marktpreis und den Gestehungskosten ausgleichen sollen. Dazu kommen Investitionszuschüsse. Diese Beiträge sollen teilweise durch Ökoumlagen finanziert werden. Die Haushalte werden pro Jahr mit rund 115 Euro Mehrkosten belastet, wobei rund 550’000 ärmere Haushalte davon ausgenommen sind. 

Viel erhofft sich Gewessler von Energiegemeinschaften, die massgeblich dazu beitragen sollen, dezentralisierte Versorgung zu fördern. Sie sollen Bürgerinnen und Bürger auch stärker in die Energiewende einbinden und den grossen Widerstand sowohl gegenüber Netzausbauprojekten als auch lokalen Energiegewinnungsanlagen brechen. Ausgemacht ist das aber noch lange nicht, ebenso wenig, ob die Bundesländer, die nun aufgerufen sind, auf den regionalen Bühnen rasch und nachhaltig den Ausbau der erneuerbaren Energien in Gang zu bringen, da mitziehen werden. 

Leonore Gewessler wich in einem Fernsehinterview allen diesbezüglichen Fragen aus und setzte stattdessen auf Appelle an alle Beteiligten, mit der Energiewende im Land Ernst zu machen, jetzt, da der gesetzliche Rahmen vorliegt. Das Echo aus der Energiewirtschaft, politischen Parteien und Interessenvertretern lässt hoffen, dass dem tatsächlich so sein könnte. Es überwiegt das grosse Lob für das ambitionierte Energiepaket und die Botschaft: Packen wir’s an!

Dieser Beitrag erschien zuerst auf der Webseite «Mensch und Energie».


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Keine
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Zum Infosperber-Dossier:

SolaranlageBauernhof-1

Energiepolitik ohne neue Atomkraftwerke

Erstes, zweites und drittes Gebot: Der Stromverbrauch darf nicht weiter zunehmen.

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14 Meinungen

  • am 16.07.2021 um 11:06 Uhr
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    ‹…will das Land nur noch klimaneutralen Strom produzieren.›
    Wie soll ich mir ein Land als Stromproduzent vorstellen? Das geht m.E. nicht. Strom kann nur ein Kraftwerk produzieren und Politiker sind für Staaten, nicht aber für Länder zuständig.

    2
  • am 16.07.2021 um 12:51 Uhr
    Permalink

    Man kann diese Erneuerbaren in beliebigem Umfang ausbauen. Nachts ist die Photovoltaik bei Null und bei Windflaute steht nur noch ein Bruchteil dieser installierten Leistung zur Verfügung. Diese Energieformen können allenfalls die Pumpspeicherwerke etwas entlasten, aber mit einem sehr schlechten Wirkungsgrad. Zudem steht die grüne Energie nicht unbedingt dann zur Verfügung wenn sie auch gebraucht wird. Wie im Bericht erwähnt müssen die Österreicher wie auch wir zusehen, wie sie künftig die Stromlücken decken, der Exporteur Deutschland wird ausfallen. Ohne ausreichende konventionelle Erzeuger droht das Fiasko. «Stromimporte stammen traditionell zum Großteil aus Tschechien (40 % mit Stand 2012) und Deutschland (58 %), wobei diese höher sind als die Exporte. Insgesamt betrugen die Importe 2015 31.006 GWh.» Quelle Wikipedia.

    2
  • am 16.07.2021 um 12:52 Uhr
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    Es ist hoch erffreulich, dass der Artikel auf die Problematik des Winterstrombedarfs eingeht. Meiner Ansicht nach fehlt jedoch eine gute recherche wie hoch dieser Bedarf ist. Dabei geht es weniger um die erforderlichen TWh sondern um die erforderliche Leistung also GW. Für die Schweiz kenne ich die Zahlen recht gut. Sie liegen bei etwa 5 GW. Diese Leistung kan zum Teil mittels Biomasse (lagerbarer Energie) hergestellt weerden. Ohne eine konsequente Strom-Entschwendungs- und Verbraucherabschaltstrategie wird es auch in Österreich nicht gehen das Winterstromproblem zu lösen. In diesem Sinne ist die vorgestellte Lösung etwas besser als vieleicht andere Lösungen, die grosse Gefahr eines Strom Blackouts (gemäss Bundesamt für Bevölkerungsschutz as grösste Risiko der Schweiz) wird nicht behoben. Ich erhoffe mir von Info-Sperber immer noch etwas bessere Artikel zu diesem Thema.

    2
  • am 16.07.2021 um 12:56 Uhr
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    Dieser Artikel und der ambitionierte österreichische Plan sind spannend. Aber es hat einen Fehler im Titel der Figur: Terawattstunden sind keine Leistung, sondern eine Energiemenge. Die Physik sagt: Leistung drückt man in Terawatt, Energie in Terawattstunden aus. In der Figur geht es also um geplante Zahlen der erneuerbaren Energieerzeugung. Die installierte Leistung der dazu benötigten Anlagen, in Terawatt ausgedrückt, weist grössere Zahlen aus, da alle erneuerbaren Energieanlagen nicht kontinuierlich produzieren können. Sie sind ja von den meteorologischen Verhältnissen abhängig.

    2
  • am 16.07.2021 um 13:24 Uhr
    Permalink

    Ja dann hoffen wir mal, dass dies gut geht, diese Quadratur des Kreises. Strom durch «grüne Energie.?» ersetzen, wenn gleichzeitig Millionen von Elektrofahrzeugen (EU – ab 2035 sollen keine Neuwagen mit Verbrennungsmotoren mehr erlaubt sein) zugelassen werden sollen, die den Stromverbrauch zwangsläufig in ungeahnte Höhe treiben werden. Wenn es nicht so ernst wäre, wäre es lustig.

    2
  • am 16.07.2021 um 20:16 Uhr
    Permalink

    Ich wünsche Österreich viel Glück bei der Umsetzung. Ich habe Zweifel.

    Es ist nicht entscheidend, wieviele Windräder und Sonnenpaneele installiert sind, sondern ob dies installierte Leistung auch in der Lage ist, die notwendige Grundlast permanent zu erzeugen.

    Der Autor beschreibt das Problem selbst:
    «… doch wegen der starken saisonalen Schwankungen gelingt es nur während elf Wochen im Jahr, den Bedarf ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen zu decken.»

    Ob nun bei Flaute 1.000 oder 10.000 Windräder still stehen, oder bei Dunkelheit 1 Mio oder 5 Mio Paneele nichts erzeugen, ändert nichts. Das Wetter wird sich nicht wesentlich ändern und es bleibt somit im wesentlichen bei den 11 Wochen grüner Energie…
    Der folgende Link zeigt die Situation in D:
    https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/18.01.2019/21.01.2019/
    Nur «grün» geht noch lange nicht.

    Und nun stellen wir uns noch zusätzlich vor, dass parallel die E-Mobilität mit dem entsprechenden Energiebedarf um sich greift…

    Im folgenden Artikel ist dasselbe Problem am Beispiel Deutschland beschrieben:
    https://clubderklarenworte.de/unser-energieproblem/

    Noch ein Punkt:
    Im Norden von Deutschlland werden gerade die Windräder gelagert, die vor ca. 20 Jahren installiert wurden und nun am Ende ihrer Nutzungsdauer angelangt sind. Alles Sondermüll, mit dem bis heute niemand weiß wohin und wie ihn entsorgen …

    2
  • am 17.07.2021 um 00:12 Uhr
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    @ Dragao Nordestino
    Google sagt dazu:
    «in jedem Liter Benzin oder Diesel stecken rund 1,5 kWh Strom, der zur Produktion in der Raffinerie verbraucht wird. Da jeder Liter Sprit 1,5 kWh zur Erzeugung braucht, entsteht durch ein EV mit 150 Wh/km gegenüber einem Verbrenner mit 5 l/100 km überhaupt kein Strommehrverbrauch.»
    https://www.google.com/search?q=benzin+herstellung+strombedarf&oq=benzin+herstellung+strombedarf&aqs=chrome..69i57j0i8i13i30.11335j0j7&sourceid=chrome&ie=UTF-8
    Allerdings wird der Strom für das Benzin/den Diesel ev. nicht in Oesterreich anfallen.

    1
  • am 17.07.2021 um 08:14 Uhr
    Permalink

    Zurecht sprechen viel Leser das Winterstromproblem und das ausblebben der Photovoltaik (z.B. in der Nacht) und beim Ausbleiben des Windes an. Es ist durchaus möglich die Stromversorgung in der Schweiz auf 100% erneuerbare zu bringen. Es braucht aber eine Strategieänderung. Es muss zwingend auf Stromentschwendung gesetzt werden und dies speziell im Winter. Dieses liegt bei den von uns umgesetzten Projekten im Mittel bei 30%. Die effektivste Lösung dafür ist die Einführungeiner Ressourcenlenkungsabagbe. Der zweite Punkt ist, es müssen gezielt Anreize geschaffen werden, dass siech Stromverbraucher in kritischen Situation abschalten. Das lässt sich am einfachsten Erreichen, wenn neu 5 GW Regelleistung im Winter ausgeschrieben werden und nicht 1 GW. Es geht, wenn man will aber nicht wenn man nichts ändert und glaubt es öndere sich etwas. Es ändert sich eben auch nichts, wenn immer wieder die gleichen Informationen verbreitet werden.

    1
  • am 17.07.2021 um 10:44 Uhr
    Permalink

    @Dragao Nordestino

    Ich kann nicht glauben, dass ein Elektrofahrzeug nur 150 Wh/km braucht. Da muss sich ein Fehler eingeschlichen haben. Das müssten wohl mindestens die 1,5 kWh sein, eher noch mehr.

    2
    • am 28.07.2021 um 13:18 Uhr
      Permalink

      Doch, das stimmt schon. ca. 15kWh/100km gibt 150Wh/km

      0
  • am 17.07.2021 um 11:25 Uhr
    Permalink

    @ Heiner Graafhuis, Meggen, am 17.07.2021 um 00:12 Uhr

    » …entsteht durch ein EV mit 150 Wh/km gegenüber einem Verbrenner mit 5 l/100 km überhaupt kein Strommehrverbrauch.»
    Diese Google-Behauptung steht im Gegensatz selbst zu Studien der Autoindustrie.

    Vielleicht helfen bei der Diskussion um die grüne Energie und das E-Auto – das ja in direktem Zusammenhang mit dem Artikel steht – dieses Interview und dieser Vortrag weiter:

    https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-2577hvsw51w12/
    https://www.hanswernersinn.de/de/video-vhs-green-deal-12032021

    Der Verbrauch eines E-Autos ist ja nicht nur der Verbrauch zum Bewegen des Fahrzeugs, sondern gasnzheitlich gesehen im hohen Maße der Energieaufwand bei der Herstellung (insbesondere der Akkus) und in beinahe noch höherem Maße der Aufwand zur Entsorgung des Sondermülls «Akku». Letzteres ist bislang nicht mal theoretisch gelöst. Von den Umwelt- uns sozialen Schäden in den Ländern, wo die Batterierohstoffe gefördert werden, mal völlig abgesehen.

    2
  • am 17.07.2021 um 14:29 Uhr
    Permalink

    Die Verhältnisse in Ö sind recht unterschiedlich mit denen in der CH.
    Ö hat einen Exportüberschuss bei el.Energie von ca. 5’500 MWh mit der CH.

    Alleine die Donaukraftwerke haben ein Leistung von 2234 MW für die Grundlast.
    Die Donau wird nicht aus abtauenden Gletscherwasser gespeist.
    Deshalb steht diese Leistung auch um Winter zur Verfügung.

    Die meisten Speicherkraftwerke in Österreich können viel schneller rauf und runtergefahren werden, als die meisten Schweizer Speicherkraftwerke. Das ist wichtig für die Netz-Stabilität.
    Die Ö-Speicher-Wasserkraftwerke werden auch zunehmend nur dann zugeschaltet wenn die anderen erneuerbaren Leistungsträger zu wenig einspeisen. Gesamtleistung 6’360 MW.

    Ö-Pumpspeicherkraftwerke haben eine Leistung von 4’580 MW.
    Die bisher höchste Spitzen-Nachfrage mit 11’300 MW, ist also allein aus Wasserkraft mit 13’200 MW zu 116,8 Prozent gedeckt.

    Diese Studie von 2013 zeigt den Bedarf an Speicherkapazität für 2050.
    https://www.store-project.eu/documents/target-country-results/en_GB/energy-storage-needs-in-austria-executive-summary-in-german#:~:text=Die%20gesamte%20%C3%B6sterreichische%20Stromerzeugung%20betrug,Spitzenlast%20von%2011%2C3%20GW.
    Die Annahmen für 2020 stimmen recht gut, nur der prognostizierte Exportüberschuss wird für Elektromobilität drauf gehen.

    In Ö stehen auch viel mehr Flächen für PV zur Verfügung als in der Schweiz, ca. 2,6 mal mehr.
    Gerade das grosse Wiener Becken ist für WKA besonders geeignet (Sonderwindzone).

    1
  • am 17.07.2021 um 23:50 Uhr
    Permalink

    @ René-Burkhard Zittlau /
    «sozialen Schäden» – Mein verstorbener Freund Paul Hendrix hat ein Sachbuch über die Erdölindustrie geschrieben und immer betont, die Geschichte der Kriege des 20. Jahrhunderts (und bis heute) drehe sich immer um Erdöl …
    ««Akku». Letzteres ist bislang nicht mal theoretisch gelöst.» ist eine leere Behauptung:
    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/info/elektroauto-akku-recycling/
    1. <>
    2. <> … noch fehlen aber die zu recyclenden Akkus 🙂

    0
  • am 20.07.2021 um 11:40 Uhr
    Permalink

    @ Heiner Graafhuis, Meggen, am 17.07.2021 um 23:50 Uhr

    Herr Graafhuis,
    die von Ihnen mit dem Artikel angeführten Beispiele scheinen meine Meinung im wesentlichen zu bestätigen. Der ADAC führt dort Pilotperojekte auf, die vor allem eins sind: teuer und kaum praxistauglich.
    https://www.sonderabfall-wissen.de/wissen/recycling-und-entsorgung-von-e-auto-batterien/

    An dieser Stelle gehe ich mit Prof. Indra aus einem meiner Links, dessen Meinung in Ihrem Artikel ja bestätigt wird:
    «Prof. Friedrich erklärt zum Forschungsbedarf: „Es wird kein Recyclingverfahren laufen, das sich nicht wirtschaftlich trägt. Es ist ja die Frage: Wo kommt das Geld her?»»

    Lassen wir uns überraschen. Die E-Mobilität ist noch lange nicht «durch».

    Ja, ich teile die Meinung Ihres Freundes absolut: Es drehte sich und dreht sich bis heute alles um Öl und Gas. Daran wird sich in absehbarer Zeit nicht viel ändern. Es kommen jedoch neue Konflikte hinzu: um Lithium, Kobalt (Kolumbien, Kongo) z.B.und andere seltene Erden. Und wie es scheint, werden diese Konflikte noch um einiges härter als die bisherigen, einfach weil die Ressourcen deutlich knapper scheinen und der Bedarf enorm.

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