Taliban

Die militant-islamistischen Taliban sind zurück an der Macht in Afghanistan. © ZDF

Wie sich der Sieg der Taliban auf die Welt auswirkt

Gudrun Harrer /  Der Rückzug der USA aus Afghanistan schafft Raum für andere Akteure und geopolitische Machtspiele.

Der Hegemon will nicht mehr, er nimmt sich aus dem Spiel. Zumindest aus jenem am Hindukusch: Die USA ziehen aus Afghanistan ab, mit ihnen die Nato. Aber was machen jetzt die anderen Spieler: Wie wird eine postamerikanische Ordnung in einer Region aussehen, die stets Angelpunkt geopolitischer Interessen war?

Nicht nur die USA und die Europäerinnen und Europäer, auch die regionalen Staaten wurden offenbar von der rasanten Machtübernahme durch die Taliban überrascht. Aber vielleicht doch etwas weniger. Die Taliban selbst waren in den vergangenen Wochen und Monaten diplomatisch aktiv, Delegationen reisten nach Moskau, Peking und Teheran.

Das unterscheidet die heutigen Taliban – die die USA unter Donald Trump 2018 auf dem Verhandlungsparkett einführten – von jenen, die man Mitte der 1990er-Jahre sah: In die afghanischen Dörfer und Städte mögen teilweise dumpfe Krieger einziehen, aber ihre Führung weiss um den Stellenwert internationaler Beziehungen.

Einstimmiger Beschluss

Noch gilt für die internationale Gemeinschaft offiziell die Resolution 2513 vom März 2020, in der der Uno-Sicherheitsrat die Taliban zwar als Verhandlungspartner der USA und der afghanischen Regierung quasi offiziell akzeptiert, aber feststellt, dass das «Islamische Emirat Afghanistan» nicht anerkannt ist und dass der Uno-Sicherheitsrat dessen «Wiedererrichtung nicht unterstützt».

Die Resolution wurde einstimmig beschlossen, auch von Russland und China. Und doch weiss man, dass der Zug in eine andere Richtung fährt. Wenn die Taliban gewisse Bedingungen erfüllen, werden gewisse Staaten ihre Herrschaft anerkennen.

Allen regionalen und internationalen Akteuren ist eines gemeinsam: Sie wollen nicht, dass der Sieg der Taliban zur Inspiration für islamistische Gruppen wird, genauso, wie es 1989 nach dem Abzug der Sowjets der Fall war. Die direkten Nachbarn fürchten einen physischen Austausch über die Grenzen hinweg: Als die Taliban von 1996 bis 2001 an der Macht waren, haben sie aktiv Extremisten in den Nachbarländern unterstützt.

Gemeinsame Ängste

Kein Nachbarland will, dass der Influx von Flüchtlingen seine oft ohnehin schon prekäre wirtschaftliche und politische Stabilität gefährdet. Alle fürchten, dass Afghanistan wieder zum sicheren Hafen für Terrororganisationen werden könnte, wie früher für Al-Kaida: auch Staaten, aus denen früher Unterstützung für den Jihadismus kam. Diese Zeiten sind vorbei. Und niemand will, dass Afghanistan als Drogenproduzent und -exporteur völlig ausser Kontrolle gerät.

Was hingegen alle wollen: neue wirtschaftliche Räume erschliessen, den strategischen Einfluss ausweiten. Das neue Afghanistan – wie es auch heisst – hält vor allem für Russland und China neue hegemoniale Chancen bereit. Aber auch Risiken. Es bietet Gelegenheit für Kooperation, wenn es darum geht, die USA aus Entscheidungsprozessen draussen zu halten. Es bietet aber auch Anlass für neue Konkurrenz.

Afghanistan hat sechs direkte Nachbarn, von Pakistan mit der längsten Grenze (2670 Kilometer) im Uhrzeigersinn weiter über den Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan bis zu China mit der kürzesten Grenze (76 Kilometer). Auch Russland ist nicht weit – Tadschikistan gehört zu seiner sicherheitspolitischen Einflusssphäre. Doch auch die Türkei hat zentralasiatische Ambitionen, mit Ausnahme der Tadschiken handelt es sich dort meist um Turkvölker.

Afghanistan
Nach dem US-Abzug müssen sich Nachbarländer und Regionalmächte gegenüber Afghanistan neu positionieren.

Aus Pakistan – und mit Unterstützung des Geheimdienstes ISI (Inter-Services Intelligence) – kamen die Taliban Mitte der 1990er-Jahre, wo sie als afghanische Flüchtlinge in Koranschulen indoktriniert worden waren, zurück in ihr Land. Nach ihrem Sturz 2001 durch die USA gingen die meisten wieder ins Exil nebenan, Quetta wurde gleichsam zu ihrem offiziellen Stützpunkt. Sie haben in Pakistan Besitz, Vermögen und Geschäftsinteressen. Aus Pakistan flogen sie ab 2018 zu den Verhandlungen mit den USA nach Katar. Von dort kehren sie nun nach Afghanistan zurück.

Exilland Pakistan

Der erste Taliban-Chef Mullah Omar starb 2013 in einem pakistanischen Krankenhaus, sein Nachfolger Mullah Mansur wurde 2016 in Pakistan von einer US-Drohne getötet und dessen Nachfolger wiederum, Mullah Baradar, auf Wunsch der USA aus einem pakistanischen Gefängnis freigelassen. Die Verbindungen des pakistanischen Haqqani-Netzwerks zu den afghanischen Taliban lassen sich sogar an einer Person festmachen: Sirajuddin Haqqani ist in der Taliban-Führung fürs Militärische zuständig.

Dennoch zweifeln manche Experten daran, dass die heutigen Taliban von Pakistan genauso abhängig sind und beeinflusst werden können wie früher. Aber natürlich ist man in Islamabad alles andere als traurig. Die vorigen afghanischen Regierungen und vor allem die Nachrichtendienste sah man stets als Indien-freundlich – und Präsident Ashraf Ghani als US-Marionette – an. Pakistans Premier Imran Khan beschreibt die aktuellen Entwicklungen so: Afghanistan befreie sich von den «Ketten der Sklaverei».

Pakistan als Atommacht

Dass sich die USA das gefallen lassen, hängt auch mit dem Status Pakistans als Atommacht zusammen: Washington will keinen totalen Bruch und auch keinen stabilitätsgefährdenden internen pakistanischen Konflikt. Schlechtes Gewissen ist auch dabei: Die USA lassen Pakistan mit dem Problem Afghanistan immer wieder allein, schon in den 1990ern nach dem Abzug der Sowjets. Washington hat Islamabad auch nicht in die Doha-Verhandlungen mit den Taliban eingebunden.

Trotz des unbestrittenen Nahverhältnisses zu den neuen Herrschern in Kabul trägt aber auch Pakistan ein Risiko: Was ist nun mit den eigenen, den pakistanischen Taliban? Ermutigen die afghanischen Taliban ihre Brüder jenseits der Grenze? Zuletzt gab es Spannungen nach einem Attentat im Juli, das 13 Todesopfer forderte, darunter neun Chinesen. China ist Islamabads «best friend», Pakistan spielt in dessen «Neue Seidenstrasse»-Projekt eine wichtige Rolle – vielleicht in Zukunft unter Einbeziehung Afghanistans, was eine für China sehr attraktive Folge des US-Abzugs wäre.

Für China ist Afghanistan zweifellos ein geopolitisches Geschenk der USA: Die chinesischen Medien bedanken sich mit Spott und Hohn bei den abziehenden USA. Man kann jedoch sicher sein, dass Peking bei allen wirtschaftlichen und politischen Interessen eindeutige Forderungen an die Taliban stellen wird: einen klaren Schnitt mit dem Terrorismus und vor allem mit allen panislamistischen Ambitionen, die auch die chinesischen Uiguren – Xingjiang mit seinen Lagern liegt an der Grenze – einschliessen.

Chinas kurze Grenze

China will jede islamistische Ansteckungsgefahr bannen, Hand in Hand mit der wirtschaftlichen Ausdehnung geht die Einhegung von Instabilität einher. Mullah Baradar, der Politchef der Taliban, war im Juli Teil der Peking-Delegation: Die Taliban wissen genau, wie wichtig China für sie ist. Sie haben bereits wissen lassen, dass sie zwar solidarisch mit allen Muslimen sind. Aber es gelte das Prinzip der Nichteinmischung. Über die «Wakhan Corridor Road», über die Grenze, soll keine Ideologie ex- beziehungsweise importiert werden.

In dieser Beziehung ist die russische Position jener Chinas sehr ähnlich: Es gibt wohl keine Eile, ein «Emirat» anzuerkennen, und die Bedingungen sind die gleichen – kein Terrorismus, keine Ermutigung von Islamisten ausserhalb Afghanistans. Mit Peking wird Moskau in einigen Punkten kooperieren, in anderen, angesichts des steigenden Einflusses von China in Zentralasien, konkurrieren. Beide teilen aus der Perspektive von autoritären Systemen die Sicht auf die Region und die Taliban – und auf die USA.

Russland und die «Stans»

Moskau hat den Taliban klare Hinweise gegeben: Eine russische Militärübung mit Sicherheitskräften aus zentralasiatischen Staaten folgt auf die andere. Die russische Präsenz in Tadschikistan, das auch Mitglied der CSTO (Collective Security Treaty Organisation) ist, wurde ausgebaut.

Nach Tadschikistan ging die erste grosse Absetzbewegung der afghanischen Armee während des Vormarsches der Taliban. Bei den gemeinsamen Grenzsicherungsmanövern macht aber auch Usbekistan mit, das sich ja selbst gerne als Wortführer für Zentralasien sehen würde und militärische Kontakte mit Pakistan sucht.

Turkmenistan hat immer für die Sicherheit seiner Grenzen gesorgt. Alle drei «Stans», die an Afghanistan grenzen, haben in den 1990er-Jahren schlechte Erfahrung mit den Taliban und ihrer Unterstützung für Islamisten gemacht. Alle werden mit den Taliban leben – wenn diese die Regeln einhalten. Und alle wollen Unterstützung von aussen, aber, um nicht Russland und China zu verärgern, nicht von den USA. Und schon gar keine US-Militärbasen.

Iran fährt zweigleisig

Die Islamische Republik Iran, mit ihren starken kulturellen Bindungen nach Afghanistan, stand 1998 nah an einem Krieg mit den Taliban, als diese im iranischen Konsulat in Mazar-i-Sharif acht iranische Diplomaten und einen Journalisten umbrachten. Die schiitische Volksgruppe der Hazara wurde von den Taliban systematisch verfolgt.

Die US-Invasion 2001 unterstützten die Iraner: Aber nachdem US-Präsident George W. Bush 2003 Teheran auf der «Achse des Bösen» verortet hatte, fuhren die Iraner sozusagen zweigleisig. Mit dem neuen Afghanistan konnten sie gut leben, gleichzeitig boten sie einigen hochrangigen Al-Kaida-Mitgliedern Zuflucht.

Auch in Teheran gab es zuletzt die «Die Taliban sind mehr nicht so wie früher»-Debatte, losgetreten von der Regimepostille «Keyhan». Präsident Ebrahim Raisi, an dessen Inauguration Anfang August Ashraf Ghani noch als afghanischer Präsident teilnahm, nennt den US-Abzug eine «Gelegenheit». Israel hofft übrigens, dass die USA ihre zutage getretene Schwäche bei möglichen Atomverhandlungen mit dem Iran mit besonderer Härte kompensieren.

Mit allen anderen Staaten der Region teilt der Iran die Furcht vor der Stärkung der eigenen sunnitischen Islamisten. Und über die mehr als 900 Kilometer lange Grenze kommen nicht nur Menschen, sondern auch Drogen: ein grosses Problem in der iranischen Gesellschaft.

Mediatorenrolle für die Türkei

Im Iran gibt es bereits etwa drei Millionen geflohene Afghaninnen und Afghanen: eine Belastung des Systems – und gleichzeitig ein Pool billiger Arbeitskräfte und schiitischer Milizionäre, etwa für Syrien. Dass viele Afghanen aus dem Iran weiterziehen wollen, veranlasst die Türkei dazu, den Bau ihres Grenzwalls zum Iran voranzutreiben.

Aber Ankara will auch politisch mitspielen. Die Türkei – von den Taliban bereits als «grosses islamisches Bruderland» angesprochen – hat durch die Verbindung zu Katar einen direkten Zugang und will den auch nützen. In Afghanistan kann Ankara auf alte Verbündete aus Mujahedin-Zeiten zählen, in Zentralasien sind die Türken gut vernetzt.

Eine Mediatorenrolle würde Ankara sowohl gegenüber den USA als auch der EU stärken. Präsident Tayyip Erdogan hat bereits angekündigt, dass er selbst mit den Taliban reden will. Und die Türkei habe nicht die Absicht, zu «Europas Migrantenlagerabteil» zu werden.

In der EU wird man das hören – die Schlüsse daraus werden sich viel mit unseren Befindlichkeiten und wenig mit denen der Region befassen, die in eine neue Ära geht.

Dieser Beitrag ist zuerst im «Standard» erschienen.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine. Gudrun Harrer ist leitende Redakteurin des österreichischen «Standard» und unterrichtet Moderne Geschichte und Politik des Nahen und Mittleren Ostens an der Universität Wien.
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Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Zum Infosperber-Dossier:

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Der Nato-Krieg in Afghanistan

Seit 2001 führt die Nato unter Führung der USA in Afghanistan einen «Krieg gegen den Terror».

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5 Meinungen

  • am 27.08.2021 um 13:41 Uhr
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    Eine sehr interessante, recht umfassende Situationsanalyse von einer Frau, die offensichtlich das Geschehen in jener Weltgegend interessiert und gut informiert mit offenen Augen verfolgt. Ich finde es äusserst spannend, dass alle massgebenden Staaten von den Taliban – richtigerweise – verlangen, dass sie dem Terrorismus abschwören: Welch ein Fortschritt! Wann wird diese Forderung endlich auch den jetzt aus Afghanistan abziehenden US-Amerikaner klipp und klar gestellt: Stellt sofort eure weltweite Terroristentätigkeit ein, hört endlich auf mit den grauenhaften, menschenzerfetzenden, feigen und verantwortungslosen Terrorangriffen mit euren Drohnen, und zwar auf der ganzen Welt, denn das ist die feigste Art von Terrorismus, denn die «gewöhnlichen» Terroristen riskieren bei Anschlägen immerhin meist auch das eigene Leben; der amerikanische Präsident hingegen erteilt von seinem geschützten Amtssitz im Weissen Haus aus die Befehle für die «todsicheren», zielge-nauen Todesboten.
    Und wie reagiert Frau Merkel! Unternimmt sie zum Abschluss ihrer Regierungstätigkeit noch einmal – wie bei der Flüchtlingsaufnahme – etwas Mutiges und verbietet den US-Mördern die Benutzung der deutschen NATO-Stützpunkte? Wo bleiben die übrigen, US-hörigen NATO-Staaten, inkl. das Beinahe-Mitglied Schweiz? Mut und Geradlinigkeit wären gefordert von den Damen und Herren Bundesrätinnen und -räten! Länger können sie sich nicht mehr hinter hohlen Ca-Phrasen verstecken, dann müss(t)en sie endlich Farbe bekennen.

    3
    • am 28.08.2021 um 15:27 Uhr
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      Auch wenn das ‹Forbes›-Magazin die deutsche Kanzlerin zur ‹mächtigsten Frau der Welt› hochgeschrieben hat, so mächtig ist sie jedenfalls nicht, «den US-Mördern die Benutzung der deutschen NATO-Stützpunkte» zu verbieten – selbst wenn sie wollte!

      1
  • am 27.08.2021 um 13:50 Uhr
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    Ich finde der artikel wird dem ruf des standard nur bedingt gerecht. Da ist zum einen die noch nicht mal verhullte imperialistensprache. Stans? Dann doch bitte wenigstens eingedeutscht. Zudem, meines wissens liegt ein erheblicher teil russlands in europa. Mitgemeint in dem terminus europaere war es wohl nicht.

    Aber hauptsaechlich. Die selbsternannten herren der welt, in gewissen kreisen als usa bekannt, ziehen sich aus afghanistan zurueck? Wie kann jemand auf so eine naive idee kommen? Nur weil sie ihre offiziellen streitkraefte zu einem gewissen prozentsatz abziehen, der noch abzuwarten bleibt?

    Afghanistan bleibt geopolitisch wichtig. Deshalb bleiben die usa dort involviert. Sie aendern nur die art ihres engagements. Sie werden unter der decke den terrorismus foerdern. Bei bedarf werden sie direkte oder indirekte soeldnerstreitkraefte in afghanistan in ihrem interesse agieren lassen.

    Durch die verlagerung der streitkraefte wollen die usa ihre neuausrichtung gegen china fortsetzen und abschliessen. Sie duerften russland als oberboesewicht relativ bald ersetzen durch china und wedren versuchen die taliban daran zu hindern in afghanistan ruhe und entwicklung einkehren zu lassen.

    So wurde ein spieler die lage analysieren. Ganz sicher wuerde er sich nicht auf verlautbarungen verlassen, deren ziel es ist der oeffentlichkeit sand in die augen zu streuen. Natuerlich, es ist kein spiel. Ich nutze nur das wort des artikels. Es wird gestorben werden.

    0
    • am 28.08.2021 um 15:17 Uhr
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      Sie haben recht: Die Amerikaner ziehen nur ihre offiziellen Streitkräfte zurück, aber dass sie ‹unter der Decke› den Terrorismus fördern, halte ich für eine Hypothese.

      2
  • am 27.08.2021 um 22:18 Uhr
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    Bevor man von einem «Sieg» reden kann, sollte man abwarten wie sich dieses Taliban-Regime in der nächsten Zeit konsolidiert. – Die Einnahme der Hauptstadt bedeutet noch nicht die Herrschaft über das ganze Land. Die Taliban stehen vor der anspruchsvollen Aufgabe den afghanischen Flickenteppich auszubalancieren und mit den Nachbarländern und den Regionalmächten kooperative Beziehungen zu knüpfen. Dazu müssen sie wohl oder übel von extremen Positionen abrücken und Kompromisse in Richtung rechtsstaatliche Verhältnisse machen. Ein Erfolg nützt allen.

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