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Dieser Berg ist das Wahrzeichen von • der Schweiz • Norwegen • Peru (aus dem EXTRABLATT) © cm

Soignez les détails: Die SVP zielt auf die Dummen

Christian Müller /  Im Hinblick auf die Abstimmungen vom 9. Juni hat die SVP ein EXTRABLATT in Millionenauflage verteilen lassen. Für wen eigentlich?

Etliche Aussagen im EXTRABLATT, das die SVP im Hinblick auf die Abstimmung über die Initiative zur Volkswahl des Bundesrates am 9. Juni in die Schweizer Briefkästen hat fliegen lassen, sind umstritten. Das Online-Portal 20min etwa titelte mutig: «SVP führt eigene Wählerschaft in die Irre». Doch auf diese Diskussion muss hier nicht mehr eingegangen werden.

«Soignez les détails!», soll Napoleon zu seinen Offizieren gesagt haben. Und tatsächlich, auch im EXTRABLATT der SVP lohnt es sich, auf die Details zu achten. Zum Beispiel auch auf den ganzseitigen Wettbewerb auf Seite 10. Da sind 15 Fotos zu sehen mit je einer Frage dazu. Und da muss der geneigte Leser, die geneigte Leserin immer unter drei vorgegebenen Antworten die richtige auswählen.

Unter einem Bild des Matterhorns steht etwa:

Dieser Berg ist das Wahrzeichen von
• der Schweiz
• Norwegen
• Peru

Oder unter einem Bild des Schweizerwappens steht:

Welche Staatsform hat die Schweiz?
• Diktatur
• Direkte Demokratie
• Anarchie

Oder unter einem Bild des Bundeshauses steht:

Wo steht dieses Gebäude?
• Genf
• St. Gallen
• Bern

Und unter einem Bild der Rütliwiese steht:

In welchem Kanton liegt die Rütliwiese?
• Schaffhausen
• Genf
• Uri

Die vier Beispiele mögen genügen.

Ist man ein guter Schweizer, eine gute Schweizerin, und ist man deshalb tatsächlich in der Lage, diese Fragen richtig zu beantworten, kann man die rot gedruckten Buchstaben in der richtigen Antwort in vorgegebene Feldchen setzen, sodass am Schluss der Satz entsteht: Ja zur Volkswahl des Bundesrates.

Der Chef der SVP-Fraktion im Aargauer Grossen Rat, Andreas Glarner, schrieb kürzlich in einem Gastkommentar in der «Nordwestschweiz», die Mehrheit der Zuwanderer sei unterdurchschnittlich begabt. Ob er da nicht etwas verwechselt hat? Die Parteileitung der SVP Schweiz jedenfalls scheint da anderer Meinung zu sein. Sie hat das EXTRABLATT doch für die stimmberechtigten Schweizer zusammengestellt und es auf deren Begabung abgestimmt. Auf die Begabung jener Gruppe in der stimmberechtigten Bevölkerung, die als künftige SVP-Wähler am ehesten in Frage kommt, muss man annehmen.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine

Zum Infosperber-Dossier:

Nationalratssaal_Bundeshaus

Parteien und Politiker

Parteien und Politiker drängen in die Öffentlichkeit. Aber sie tun nicht immer, was sie sagen und versprechen.

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17 Meinungen

  • am 2.06.2013 um 11:54 Uhr
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    Und wieder Müller oder was…!!! Sagenhaft wieder diese Müllerische-Feststellung….!!! Ich amüsiere mich jedesmal riesig, ab dem unnötigen und einfältigen Müller-Müll….!!!

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  • am 2.06.2013 um 16:08 Uhr
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    Lieber Herr Walter Gurtner, falls das ihr richtiger Name ist. Ihr Schreibstil erinnert mich nämlich an jemanden anderen. Ich spekuliere jetzt mal. Wenn ich sehe das bei Ihnen gleich der Gaul durchgeht wenn Sie den Namen des Journalisten Müller lesen. Mietglied der SVP? Wurden sie von der SVP missioniert als sie gerade einsam und alleine waren? Als eventuell Ihre Frau sie verliess? Ihre Kinder sich von Ihnen abwendeten? Warum lesen Sie dann die Beiträge von Herrn Müller? Weil Sie nicht anders können, sie müssen seine Beiträge lesen, weil das was er schreibt etwas mit Ihrem wahren, wunderschönen Ich zu tun hat, dass Sie vor Jahren irgendwann mal in Bitternis vergraben haben, als irgendwelche Misanthropen sie verletzt haben, weil sie Ihre guten Bedürfnisse nicht erfüllt haben. Seien doch Sie der Journalist, den Sie sich für die Welt wünschen, seien doch Sie der Mensch, welchen Sie sich für die Welt wünschen. Das wäre besser als mit verbaler Gewalt und Kritik auf andere los zu gehen, weil diese nicht das schreiben was Sie gerne hören wollen. Oder wollen Sie eine globale Zensur, wo Menschen nur noch schreiben, was irgendeine Instanz vorschreibt? Zeit zum nachsinnen, lieber Herr Gurtner. Schauen Sie mal in sich hinein, schauen Sie was für Bedürfnisse Sie haben, den Bedürfnisse sind, sofern nicht pervertiert durch tief verletzende Erlebnisse, immer gut. Nur das Erfüllen dieser Bedürfnisse, die Strategien welche wir anwenden um diese zu erfüllen, die bedürfen der Moral, des Anstandes, der Ethik. Und ich denke, in diesem Bereich haben Sie weder meins, noch das Bedürfnis anderer erfüllt. Anstand, das ist das was wir hier, und was auch Sie brauchen. Also Bitte, wenn Ihnen etwas nicht zusagt, so Bitte ich sie höflich darum, eine Kommunikationsstrategie anzuwenden welche im Rahmen des Respekts und Anstandes sich bewegt. Danke und mit freundlichen Grüssen Beatus Gubler http://www.streetwork.ch Arbeit für soziale Gerechtigkeit, Gewalt und Drogenprävention Basel.

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  • am 2.06.2013 um 16:34 Uhr
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    Oh je, da predigt ein linker Anstand und hat selber überhaupt gar keinen, lebt von uns Steurzahlern und in Basel, das sagt eigentlich schon alles, der geneigte Leser kann aber von diesem linken Schreiberling sich selber ein Bild machen……!!!! So sind unsere sehr gut verdienenden linken, grünen Staatsangestellten…..gerne werde ich seine Zeilen an den zuständigen Basler Regierungsrat oder einen Grossrat weiterleiten….!!!!

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  • am 2.06.2013 um 17:04 Uhr
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    Lieber Beatus Gubler,

    ich nehme ja an, dass es sich bei Walter Gurtner um den Solothurner SVP-Kantonsrat aus Dänikon handelt. Dann wäre er nicht einsam, sondern halt einfach im SVP-üblichen permanenten Wahlkampf. Oder?
    siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Kantonsrat_(Solothurn)

    Gruss
    Werner T. Meyer (nicht SVP)

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  • am 2.06.2013 um 22:41 Uhr
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    Ja, ich bin ein SVP-Wähler – nicht bloss, weil diese Partei zu geschätzten 92% aller Themen klar meine Meinung vertritt, sondern leider auch, weil ich offenbar zu den Dummen gehöre. Denn wenn ich solche Artikel eines Christian Müllers lese und Kommentare eines Beatus Gublers, bekomme ich sogar manchmal das verzweifelnde Gefühl, dass meine Meinungen gar nicht die meinigen sind, sondern dass ich bloss von der „rattenfängerischen“ SVP manipuliert worden sein könnte. Und ich „Ratte“ glaubte gar in meiner seligen Naivität, dass es eher umgekehrt sei und die SVP nicht nur zufällig meist meine Meinung vertritt, sondern dass die quasi von mir missioniert worden sein muss.
    Tja so kann man sich täuschen – erst Recht, wenn man sich eben nicht zu den so intelligenten Leuten zählen darf, welche dank ihrer profunden Menschenkenntnis zu erkennen vermochten, dass es von dummen Leuten nur so wimmelt und vor allem worauf diese ansprechen und wie leicht sie zu manipulieren sind. Oh jeeh; und ich vermag lediglich zu erkennen, dass sich Linke und Rechte scheinbar nicht ausstehen können und dass es oft eine Kluft gibt zwischen dem Volk und seinen Politikern – aber wo die Dümmeren sind und wo die grösseren Verführer sind, vermag ich beim besten Willen nicht auszumachen.

    Oder aber: vielleicht könnte es ja auch so sein, dass sich diese intelligenten Leute einfach nur etwas arrogant und anmassend benehmen.
    Oh, da habe ich mich vielleicht etwas zu weit aus dem Fenster gelehnt – denn wohl eher sind solche Klassifizierungen nur das hilflose, unangebrachte, unstatthafte und vergebliche Aufbegehren eines Dümmeren, im Ringen darum, ob er sich wirklich mit seiner Loser-Rolle abfinden soll oder eben doch nicht.
    Nein, nein; so schlimm ist es nicht um mich bestellt – mir fehlt ja gottseidank die Grütze, mir darüber allzu sehr den Kopf zerbrechen zu können. Zum Glück! Ja, zum grossen Glück entgehen mir als hinterwäldnerisch naivem EU-Beitrittsgegner diese tiefschürfenden Sorgen der Intelligenten…

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  • am 3.06.2013 um 16:32 Uhr
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    Liebe Diskutierende. Lieber Herr Gurtner. Erstaunlich was für Feindbilder da entstehen. Ich kein Linker, sondern ein Mensch. Ich bin in keiner Partei. Mir sind Werte wie Wahrheit, Demokratie, Klarheit, Ehrlichkeit, Mitgefühl und Freiheit das höchste Gut. Meine Projekte haben dem Staat, und den Behörden mit welchen wir gelegentlich auch schon zusammen gearbeitet haben, Unsummen von Ausgaben erspart. Bevor mich, u.a. auch gewisse Missstände dieses Landes zum Behinderten machten, habe ich Militärdienst leistend brav als hoch ausgebildeter Informatiker Unsummen von Steuern bezahlt, und nicht mal ungerne, da ich es schätze eine intakte Strasse vor dem Hauseingang zu haben. Ich habe nichts gegen die SVP, und war schon froh um Impulse, welche diese als Oppositionspartei in die politische Landschaft gebracht hatte. Ich bin nicht Gegen etwas, sondern für Etwas: Ich bin für Werte wie Demokratie, Gerechtigkeit, Freiheit, Wahrheit und Mitgefühl. Ich war 18 Jahre nicht in den Ferien, und bei dem was ich alles für dieses Land getan habe, habe ich reichlich wenig zurückbekommen. Dennoch mache ich weiter, weil ich an das Glaube was gut ist, und nicht an Parteien. Wenn z.B. die SVP eine Volksinitiative machen würde, für eine gerechte Einheits-Krankenkasse auf hohem Niveau, würde ich damit übereinstimmen und auch öffentlich mit Anerkennung dahinter stehen, dass die SVP hier etwas wirklich gutes in die politische Landschaft bringt. Es geht um Werte, und nicht um Parteien. Und sie Herr Gurtner, sollten ja wissen, das es beim politisieren auch mal eine freche Schnauze braucht, und das wer austeilt, der muss auch, sofern adäquat und angemessen, auch einstecken können. Ich wünsche Ihnen, und das ist nicht zynisch gemeint, eine gute Woche Gruss Beatus Gubler Projekte Streetwork Basel

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  • am 5.06.2013 um 00:06 Uhr
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    Obschon es mir selbst an so viel Nachsicht und Gelassenheit gebricht, hege ich Bewunderung für die Position Herrn Gublers. Und Herr Müller ist ein Kränzchen dafür zu winden, dass er die Prügel in Kauf nimmt und das hässliche Kind beim Namen nennt: Es braucht tatsächlich unhinterfragte Parteihörigkeit oder eher bescheidene intellektuelle Anlagen, um diesem billigen Propaganda-Brunz etwas Positives abzugewinnen.
    Natürlich brauchts eine Gegenströmung zu den teilweise überkandidelten und absurden Positionen der SP, natürlich braucht’s dazu vor allem die SVP, und natürlich hat diese gelegentlich auch eine gute eigene Idee. Diese Notwendigkeit ist aber bei Weitem nicht gleichzusetzen mit Verständis für die menschenverachtenden, überlauten, respektlosen und viel zu oft amoralischen und unfairen Methoden zahlreicher Partei-Exponenten, die viel öfter den Eindruck von Volksverhetzung denn von Politik entstehen lassen.

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  • am 5.06.2013 um 00:59 Uhr
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    Guten Tag Herr Jürg Herbsthügel. Danke für Ihre guten Worte, welchen ich beipflichten kann. Menschenverachtende, unfaire Methoden, Respektlosigkeit und alle die anderen unethischen Methoden bis hin zum Populismus haben in keiner Partei etwas zu suchen. Und wenn einige in einer Partei solche Methoden anwenden, oder gar ihr Amt und ihre Amtsmacht missbrauchen, egal welche Partei, dann liegt es an dieser Partei diese Mitglieder an die Kandare zu nehmen und diese auf ihre Plätze zu verweisen. Wenn eine Partei einen Bock schiesst, darf dies nicht verheimlicht werden, sondern es gehört auf den Tisch, damit alle draus lernen können wie es nicht funktioniert, und die Richtung geändert wird. Es bekommt meistens jede Partei das was sie verdient. Das in letzter Zeit einige Kräfte in der SVP der Schweizer Demokratie unwürdiges vollzogen haben, so wie es andere Parteien zu anderen Zeiten auch schon getan haben, heisst dies zu bereinigen, dazu zu stehen, und nicht Beleidigt zu sein wenn die Öffentlichkeit dann dementsprechend reagiert, oder sich gar noch als Verfolgten zu erleben. Erkennen, auf den Tisch legen, dazu stehen, bedauern, bessere Strategien suchen, an die Öffentlichkeit gehen, das Bedauern der Verfehlungen kundtun, neue Strategien vor die Öffentlichkeit legen, und schauen ob, in diesem Falle die SVP, den Bedürfnissen der Bürger mit der neuen Strategie besser entsprochen wird. So funktioniert das in der Politik. Wir sind eine Demokratie, und dort wo wir es nicht mehr sind, werden wir es wieder werden, denn im Moment regiert viel zu stark die Wirtschaft und das Geld, statt der Bürger. Ich wünsche allen einen guten Abend. Gruss Beatus Gubler

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  • am 5.06.2013 um 11:32 Uhr
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    Ach wissen Sie Herr Gubler, die Lautstärke besagter Exponenten wäre ja sogar akzeptabel, würden sie mit gleichen Latten messen. Mit dem Finger permanent auf andere zu zeigen, im umgekehrten Falle aber ins Weinerliche zu verfallen, ist höchst kindlich. Meine Kinder jedenfalls hatten schon mit 12 Jahren verstanden, dass man auch einstecken können muss, wenn man eine grosse Klappe haben will. Ich höre bspw. immer noch das beleidigte Aufheulen eines gewissen Zürcher Kurators, der sich stets damit hervortut, öffentlich ganz besonders schmutzig über Dritte zu reden, aber zur selbstmitleidigen Oberheulsuse mutierte, als man seine eigenen beruflichen Unzulänglichkeiten aufdeckte. Stets läuft es auf miese Komplotte Dritter heraus, niemals gibt es auch nur die geringsten Anzeichen von Einsicht und Selbstkritik aus diese Ecke. Mit solchen Menschen wird man nie konstrultiv Probleme bewältigen können, darum taugen sie halt bestenfalls in der Opositions-Rolle. Da sind meine noch pubertierenden Girls definitiv erwachsener, mit ihnen kann man anstehende Aufgaben sachebzogen angehen. Ihnen einen und allen anderen einen wunderbaren und konstruktiven Tag! J.H.

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  • am 5.06.2013 um 13:47 Uhr
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    Ja ich sehe es jeden Tag, da gibt es viel Unmoral und vor allem Schmerz in der Schweizer Politik. Ich sehe die Ursache für viele dieser Probleme in der Zunahme der Vereinsammung des Einzelnen in einem System, in welchem Geld, Macht und Titel das Land regieren, sprich Wirtschaftsinteressen, und immer weniger die Demokratie. Dies führt zu einer Form von Existenzangst, welche Krank macht, bis in die Parteien hinein. Mann ist nicht mehr Schweizer, die nationale Identität geht verloren in solch einem System. Dies löst mitsamt der Existenzangst starke Gefühle aus, darum geht oft manchem der Gaul durch bei einem politischen Disput, was in solch einer Situation zwar verständlich, doch weder angebracht noch zulässig ist, ja sogar je nach Vorfall als äusserst verwerflich bezeichnet werden muss. Die verbale Gewalttätigkeit einiger SVP Mitglieder macht aus einer Partei welche mal Potential hatte, eine Partei welche sich selber demontiert. Die meisten ernten was sie säen, nicht immer, aber oft. Mal sehen wie sich die Politik weiter entwickelt, was ich uns allen wünsche, ist, dass die Schweiz auf allen Ebenen zu Demokratie, und auch zu politischer Lauterkeit zurückfindet. Gegenwärtig haben wir ja mehr Scheindemokratie als anderes. Was die Banken angerichtet haben, oft mit dem Segen der Bürgerlichen, ist ebenfalls eine sehr grosse Schande, und hat der Schweiz immens geschadet. Die Schweiz war mal ein Land mit ethisch und moralisch hohem Ansehen im Ausland, das ist nun vorbei, dorthin müssen wir aber wieder zurück. Gruss Beatus Gubler

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  • am 5.06.2013 um 13:53 Uhr
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    Jürg Herbsthügel!!!!???? Annonymus sollte wirklich seinen Senf für sich behalten…!!!
    Aber ich amüsiere mich immer noch glänzend, ab solchen einfältigen Stellungsnahmen und leite diese, wie im Fall Gubler gerne an die entsprechenden Stellen weiter….!!!

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  • am 5.06.2013 um 14:20 Uhr
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    Guten Tag Herr Gurtner. Wir haben bei Google ihren Namen eingegeben. Dazu noch schweizerischer Beobachter und dann noch mit Infosperber. Dann fanden wir zahlreiche Beiträge von Ihnen. Und überall haben wir dasselbe gefunden. Wenn ihnen die Argumente ausgehen, beginnen Sie zu drohen. Das Internet vergisst nichts. Auch haben wir zahlreiche Beiträge von Ihnen gefunden, wo Sie Kränken, Angreifen, Drohen mit irgend einer Behörde, u.s.w. Vielleicht wäre es gut, wenn sich ein Richter dies mal ansehen würde. Mann nennt es Cyber-Mobbing, Cyber-Stalking, Nötigung, u.s.w. Im Internet gelten dieselben Gesetze, und noch einige mehr, wie sie sonst in der Oeffentlichkeit gelten. Ich Bitte Sie also höflich, sich und ihre Ausdrucksweise zu mässigen, bevor irgend jemand noch dazu schreitet, sie zu verzeigen. Ihre letzte Drohung von weiterleiten an irgend eine Machtinstanz unbekannter Art verletzt bereits den Artickel der Nötigung. Also, ich Bitte Sie, berechtigter Wut hin oder her über Missstände in unserem Lande, es gibt Ihnen nicht das Recht, Gesetze, Ehtik und Moral zu verletzen. Ich Danke Ihnen für Ihr Verständnis und eine womögliche Bereitschaft zur Einsicht. Gruss Beatus Gubler

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  • am 5.06.2013 um 14:33 Uhr
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    Gubler, zu meiner grossen Freude, werde ich auch diese weitere Drohungen und Ausbrüche, an die entsprechenden Stellen weiterleiten…..!!! Vielen Dank….!!!

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  • am 5.06.2013 um 16:44 Uhr
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    Geld, Macht und Titel haben schon immer regiert. Überall auf der Welt ist das so.
    Demokratie kann nie mehr sein, als ein mehr oder weniger guter Deckmantel, Partikulärinteressen voranzutreiben. Gemäss meiner Wahrnehmung tun dies die meisten Politiker in allen Parteien.
    Dass wirklich ab und an mal Volks- und soziale Interessen priorisiert werden, ist puren Glücksfällen zu verdanken. Ohne solche entsprechenden Umstände hätten Demokratie und ganz speziell die Direkte Demokratie nie entstehen können.
    Mal ganz ehrlich: angenommen, es gäbe keine Direkte Demokratie; wer von den aktuellen Politikern würde heute in der aufgeklärten und gebildeten Welt – ganz im Gegensatz zur Welt von 1848 – noch die Direkte Demokratie einführen wollen?
    Da ist ganz klar ein Trend weg vom Volk als Souverän hin zu sogenanntem Spezialisten- und Expertentum zu erkennen.
    Warum ist das wohl so? – Genau, der erste Satz in diesem Kommentar ist die Antwort.

    Die Demokratie wird von den meisten Politikern gemäss ihren natürlichen menschlichen Charakteren wie eine Hure behandelt, als ein Vehikel dafür, die eigene Macht und den Status auszubauen, sowie Eigeninteressen verfolgen zu können. Ich heisse das mitnichten gut – vermag jedoch einfach nicht, an diesem Aspekt der Natur des Menschen vorbeizuschauen. Anstatt dieser gnadenlosen Realität in die Augen schauen zu wollen (wo wir ja schon Mühe bekunden, das Fressen und Gefressenwerden im Tierreich konfrontieren zu können) flüchtet Mensch sich gerne in Ideologien. Da die Religion zunehmend mehr ausgedient hat, verfällt man halt politischen Ideologien. Das geht zuweilen soweit, dass man z. B. der Demokratie einen ähnlich heiligen Wert zumisst, wie die Katholische Kirche ihren Sakramenten. Deswegen werde ich immer hellhörig, wenn man Begriffe zur obersten Wahrheit deklariert – was vornehmlich natürlich in jener Bedeutung geschieht, welche sich aus der eigenen, ideologischen Sichtweise schlussfolgert.

    Wenn diese Politiker-Priester und ihre Helfershelfer mitsamt den Medien gute Glaubensverkäufer sind und geschickt manipulieren, schaffen sie es vielleicht sogar, ihre Schäfchen grossmehrheitlich einzulullen. Das würde jedenfalls eine weit friedlichere Gesellschaft hervorbringen, als das Misslingen ihrer Überzeugungsarbeit. Wahrscheinlicher allerdings ist, dass Moralapelle eher das Gegenteil dessen verstärken, was sie beabsichtigen.
    Auf jeden Fall jedoch – wie uns die Geschichte zeigt – lässt sich die menschliche Natur nicht dauerhaft zähmen. Je mehr man sich vorgemacht hat, desto radikaler wird irgendwann die menschliche Gier, Neid und Egoismus überborden und das Zepter gnadenlos übernehmen.

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  • am 5.06.2013 um 16:45 Uhr
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    Oftmals komme ich nicht umhin festzustellen, dass es dem Moralapostel nur vordergründig gegen die unzimperliche Ausdrucksweise und gegen die respektlose Haltung geht. Viel mehr fühlt er sich womöglich bedroht durch eine andere Meinung, welche offenbar ziemlich quer zu seiner Ideologie und seinem Weltbild steht, wobei er jedoch nicht in der Lage ist, sachlich und mit Fakten zu entgegnen. Moralisieren und somit noch Benzin ins eh schon emotionale Feuer zu giessen, bedeutet allerdings nichts anderes, als sich aufzuplustern, sich ins Rampenlicht stellen und Applaus einheimsen zu wollen unter dem Deckmantel der „guten Sache“. Wenn dies nicht eine verführerische Möglichkeit wäre, sich profilieren zu können, gäbe es mit Garantie keine Moralisten, Priester und auch keine anderen Appellschreiberlinge und Ausrufer über irgendwelche pösen Leute.

    Meines Erachtens zeugt es nicht von gelebter Ethik, andere Meinungen unter Verweis auf ihre ungehobelte Ausdrucksweise ausgrenzen zu wollen. Auf solche Moralinattacken wird nämlich höchst unterschiedlich reagiert: Frustration, Ignorieren, Dagegenschlagen, etc. bis hin zur gezielten Nutzung für eigene Publicity. Nur das Hauptziel wird mit solchen Moralinpredigten genau so wenig erreicht, wie es auch die Religionen nie geschafft haben: Das Böse aus der Welt zu schaffen! Nicht mal eine etwas bessere Welt ist zu erreichen mit Moralpauken oder mit anderen anmassenden Verweisen „richtigeres“ Verhalten einzufordern.
    So funktioniert nun mal der Mensch nicht – so funktioniert die Welt nicht. Wie sagt ein treffendes Sprichwort: „Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht.“

    Und nicht zuletzt ist auch der Prediger von Stolz erfüllt, wenn seine Apelle scheinbar auf Erfolg stossen. Ist dahinter nicht genau so ein Machtanspruch zu erkennen, wie dies mehr oder weniger in allen menschlichen Wesen steckt?
    Hierzu nochmals meine Meinung: grundsätzlich herrscht kein Kampf „Gut gegen Böse“.
    Machtstreben ist einfach nur Machtstreben. Dies mit den Prädikaten „Gut“ und „Böse“ (oder z. B. auch „prosperierend“ und “schädlich“) differenzieren zu wollen, ist bei genauer Betrachtung nichts anderes, als reine Willkür, welche sich ebenfalls aus Machtansprüchen gebiert.

    So, genug all dieser unnützen Worte 😉
    Jetzt geniesse ich das endlich wieder mal herrliche Wetter. Wünsche allen einen ebenso schönen Abend.

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  • am 6.06.2013 um 12:13 Uhr
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    Die Erfahrung, dass Kooperation ohne faule Kompromisse bessere Resultate bringt als Schlagabtausch, verbale Gewalt, Vorverurteilungen und Ausgrenzen, braucht halt Zeit zum nachvollziehen, studieren und Denken. Und auch die Bereitschaft ein gewisses Risiko einzugehen. Das Kooperation besser funktioniert, sind auch keine Theorien, sondern Strategien, wovon Kooperation eben letztendlich die bessere ist als Konkurrieren bis alle auf null gewirtschaftet haben, das ist alles. Der Mensch hat Bedürfnisse, und je mehr er weiss welche Strategien er anwenden kann um diese so zu erfüllen dass es nicht auf Kosten anderer geht, desto weiter ist er entwickelt und desto besser kann er gemeinsam mit anderen Leben. Es geht hier nicht darum was der Mensch, ich oder sie, wollen, sondern darum, was wir brauchen, ob wir wollen oder nicht. Es gründet alles was ich schreibe, auf verifizierbaren Fakten, nicht auf irgendwelchen Bauchgefühlen, Abneigungen oder sonstigen starken Emotionen wie sie heute leider in der Politik abreagiert werden. Überprüfen Sie alles, lesen Sie die Literatur von Marshall Rosenberg, die gewaltfreie Kommunikation (USA) und das Buch von Arno Gruen, dem Leben entfremdet, dann können Sie sich dem nicht entziehen was diese angesehenen Grössen zusammengetragen, tätig in Politik und Soziologie, erforscht und ausprobiert haben an Schulen, Universitäten, u.s.w. Es braucht halt Zeit, dies zu studieren, und sie werden sehen, dann werden Sie keine bessere Lösung finden. Und wenn doch, dann bin ich gerne bereit Ihnen zuzuhören. Alternativen welche verifizierbar funktionieren aufsuchen und anbieten finde ich wesentlich konstruktiver und einfacher, als zu kritisieren, obwohl der Stachel der Kritik auch notwendig ist. Danke und Gruss Beatus Gubler

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  • am 6.06.2013 um 19:53 Uhr
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    Guten Abend miteinander
    Ich veraschiede mich aus diesem Blog und bedanke mich, ich, wir, konnten viel lernen. Sollten meine Worte jemanden verletzt haben, so entschuldige ich mich dafuer, solches war nie meine Absicht. Mit freundlichen Gruessen, Beatus Gubler

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