Presserat: «Der F-35 ist tatsächlich ein Tarnkappenbomber»

Niklaus Ramseyer /  Der Schweizer Presserat weist eine Beschwerde zurück. Der F-35 eigne sich sogar «für den Abwurf von Atombomben».

Der Kampfjet F-35, den der Bundesrat von der US-Regierung für maximal 6 Milliarden Franken (reine Beschaffungskosten) kaufen will, könne mit Fug und Recht als «Tarnkappenbomber» bezeichnet werden. Das hat der Schweizer Presserat am 7. September in seiner Antwort auf eine entsprechende Beschwerde festgehalten, die Infosperber vorliegt. Der F-35 verfüge nämlich «über zwei Bomben-Schächte». Er sei «in den USA sogar getestet worden für den Abwurf von Atombomben». Also sei der umstrittene Kampfjet effektiv (wenn auch nicht nur) ein veritabler «Bomber». Erst recht «völlig unbedenklich» sei der Begriff «Tarnkappe». Die Eigenschaft von Flugzeugen, die wie der F-35 «sich in feindlichem Umfeld heimlich, mit List, also unerkannt bewegen können» (so die Definition von «stealth», wie diese Eigenschaft englisch heisst), werde auf Deutsch korrekt als «Tarnkappen-Technologie» bezeichnet. Die Beschwerde eines Zürchers gegen die Bezeichnung «Tarnkappenbomber» in den Tamedia-Zeitungen sei darum «offensichtlich unbegründet». Der Presserat werde gar nicht darauf eintreten. 

Diese offizielle Klärung der Terminologie kommt pünktlich zum Start der Unterschriftensammlung für die Initiative gegen die US-Kampfjets. Dass sich die Befürworter des neuen Militärfliegers gegen den Begriff «Bomber» wehren, wundert dabei wenig: Die Initianten, die den Tarnkappenbomber F-35 bekämpfen, argumentieren vor allem damit, ein weltweit einsetzbares Bombenflugzeug brauche die neutrale Schweiz nicht. Unser Land müsse nur den eigenen Luftraum überwachen, sichern und verteidigen können – so wie jetzt und seit Jahrzehnten schon: Über «Bomber» verfügt die defensive Schweizer Luftwaffe (im Unterschied zur offensiven und permanent «intervenierenden» Air Force der USA) nämlich bewusst nicht – über Tarnkappenbomber, die tausende Kilometer unsichtbar über die Landesgrenze hinaus Bombenangriffe fliegen könnten, schon gar nicht. Diese neue Möglichkeit der grenzüberschreitenden Luftkriegsführung sei für ein neutrales Land nicht nur unnötig und unangemessen, sondern gefährlich: So begründen die Gegner des US- Bombers ihr Volksbegehren namens «Stopp-F-35!».          


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21 Meinungen

  • am 15.09.2021 um 09:51 Uhr
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    Sehr geehrte Leser. Der Begriff Bomber ist falsch. Die F-35 ist ein Multirole-Flugzeug genau wie die z.B die Rafale oder der Eurofighter sowie jedes moderne Kampfflugzeug und diese können das volle Spektrum an Luft-Luft und Luft-Boden Waffen tragen und einsetzen. Auch z.B. die Rafale kann Bomben und A-Waffen einsetzen. Die „Bombenschächte“ der F-35 sind Waffenschächte und werden zur internen Aufnahme der Bewaffnung genutzt. Auch deren Luft-Luft Bewaffnung. Diese Waffenschächte sind Merkmal jedes Flugzeuges der 5. Generation und dienen der Verminderung der Radarsignatur. Den die externe Bewaffnung erhöht die Reflektionsfläche für die Radarwellen. Wenn die Tarnung nicht Priorität hat, so kann die F-35 auch externe Lasten tragen. Diese Tarnkappe weisen mehrer Typen auf und so gut wie sämtliche sich in Entwicklung befindlichen Kampfflugzeugtypen ebenfalls. Den dies wird Standart. Auch die europäischen Nachfolger für die Rafale sowie den Eurofighter wie das FCAS und das Tempest-Programm weisen diese Eigenschaft auf. Weitere Beispiele F-22 (ganz klar ein Jäger), Su-57, Su-75, J-20, FC-31, TAI T-x, HAL Amca, KF-21(zukünftig),
    Mitsubishi F-3, FA-xx usw. Sind das alles deswegen Bomber? Ausserdem ist es auch bei Patrouillienflügen von Vorteil wenn niemand mittels Langstreckenradar erkennen kann ob so eine in der Luft ist und wo sie sich befindet.

    5
    • am 16.09.2021 um 12:54 Uhr
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      Ob das nun ein Bomber ist, und ob mit oder ohne Tarnkappe, scheint mir ganz und gar nicht die entscheidende Frage.

      2
    • am 18.09.2021 um 09:35 Uhr
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      Sehr geehrter Herr Keller.
      Welches wäre denn die entscheidende Frage? Ob die Schweiz Kampfflugzeuge benötigt?
      Wenn dies so ist. Diese Frage wurde vom Stimmvolk im September 2020, wenn auch knapp geklärt. Auch bereits Bestandteil dieser Abstimmung war die Typenfrage. Denn die möglichen Kandidaten waren bereits bekannt, wie auch das Kostendach der Beschaffung von 6 Mrd. Franken und die Anzahl von 30-40 Flugzeugen. Jetzt wurde von der Expertenkommission und vom Bundesrat die Beschaffung von 36 F-35A für 5 Mrd. vorgeschlagen und damit bewegt sich alles im vom Stimmvolk abgesegneten Rahmen. Dies auch im Hinblick auf die Initiative. Die im eigentlichen Sinne nicht die F-35 bekämpft, sondern das Ja vom September 2020 und damit einen direkten Volksentscheid.

      1
    • am 18.09.2021 um 20:44 Uhr
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      Mit der Frage treffen Sie ins Schwarze, Dennis Herrsche. Mit Ihrer Antwort voll daneben.

      1
    • am 19.09.2021 um 08:55 Uhr
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      Sehr geehrter Herr Keller.
      Nun wie gesagt. Ob die Schweiz Kampfflugzeuge benötigt wurde von einer knappen Mehrheit mit Ja beantwortet. Abstimmungen verlaufen oft nicht so wie man es gerne hätte. Gleichwohl gilt es diese Entscheide zu akzeptieren, auch wenn es nicht Ihrem Wunschresultat entspricht. Leider stelle ich fest, dass dies auch in der Politik zunehmend ignoriert wird und verschiedenste Parteien auf biegen und brechen ihr Gedankengut oder Parteiprogramm durchdrücken wollen und über die selben Themen in kurzer Zeit mehrmals abstimmen lassen.

      Freundliche Grüsse
      Dennis Hersche

      1
    • am 19.09.2021 um 19:25 Uhr
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      Geschätzter Herr Herrsche
      Wenn ich etwas profiliert Qualifiziertes propagiere, rechne ich mit 60 Prozent, denen es einigermassen egal ist, was ich meine. 20 Prozent finden es gut, und 20 Prozent schlecht. Für Entscheidungen, die alle Aspekte und alle Beteiligten berücksichtigen, braucht es eine Zustimmung von 100 Prozent. – Bei der parlamentarischen Parteiendemokratie sagt die Mehrheit, was recht ist … und das auch dann, wenn es nicht das Richtige ist. Grundsätzlich und unabhängig von Kampfflugzeugen: Solche Entscheidungen – auf welche Seite auch immer das Mehrheitspendel ausschlägt – können nicht nachhaltig zukunftsfähig sein.

      0
  • am 15.09.2021 um 11:26 Uhr
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    Die linke Initiative gegen den F-35 ist eine fiese Tarnkappeninitiative! Es geht doch gar nicht um die Fähigkeiten des F-35, sondern um das Grounding, die Abschaffung der Schweizer Luftwaffe. Es ist ein umwürdiges Spiel der linken staatszersetzenden Kräfte, einen Volksentscheid nicht akzeptieren zu wollen! Mit dem Initiativtext und einem Ja an der Urne, Gott behüte, es braucht ja auch ein Ständemehr, würde die Luftwaffe abgeschafft, denn dieses Ja würde die Beschaffung jeglichen Fliegers bis 2040 verunmöglichen! Dies ist mehr als ein Skandal, das verstösst gegen Treu und Glauben unserer direkten Demokratie! (Art. 9 BV) Dies kommt der Abschaffung unserer direkten Demokratie gleich! Die Schweiz ein Land mit vielen Volksverrätern?

    8
  • am 15.09.2021 um 11:51 Uhr
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    Es wäre sicher naiv zu glauben, der F35 wäre speziell für die neutralen und defensiven Bedürfnisse der Schweiz konstruiert worden. – Ebenso naiv es es m.E. zu glauben, bei der Schweiz handle es sich wie zur Zeit Wilhelm Tells um einen unabhängigen, neutralen, vom Rest der Welt abgesonderten Kleinstaat, der nur um seine internen Angelegenheiten besorgt ist. Wir sind fest in die Machtstrukturen dieser Welt eingebunden und keineswegs «souverän».

    1
  • am 15.09.2021 um 13:51 Uhr
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    ad Niklaus Ramseyer: Auch wenn der Schweizer Presserat zum Schluss kommt, dass man den
    F-35A mit «Fug und Recht» als Tarnkappenbomber bezeichnen dürfe, heisst das noch lange nicht, dass dem so ist. Denn hier beurteilen Journalisten in der Regel sehr wohlwollend und unkritisch die Arbeit von Berufskollegen. Technisch korrekt wäre es gewesen, wenn man den F-35A als ein «Mehrzweckkampfflugzeug mit Stealth-Eigenschaften» umschrieben hätte. Denn die «Tarnkappe» in der deutschen und griechischen Mythologie offerierte ihrem Träger einen Vollschutz, was bei einem Stealth-Kampfflugzeug nie der Fall ist. Die vom Bundesrat abgesegneten operationellen Anforderungen für das neue Kampfflugzeug verlangen Fähigkeiten im Bereiche Luftpolizeidienst, Luftverteidigung, Aufklärung und Luftangriff zur Unterstützung unserer Bodentruppen mit «operativem Feuer ausserhalb der Reichweite der eigenen Artillerie». «Eine grenzüberschreitende Luftkriegsführung über tausende von Kilometern» wie von den Armee-Abschaffern von GSoA, SP und Grüne Schweiz mit hinterhältigem Kalkül portiert, wird auch mit dem gemäss Auswahlverfahren bestgeeigneten F-35A nie Auftrag unserer auf die Verteidigung ausgerichteten Luftwaffe sein. Mit solchen Unwahrheiten versucht das informelle Netzwerk armeekritischer, linker Journalisten regelmässig, aber mehr als durchschaubar das Volksbegehren «Stopp-F-35» der Armeegegner zu unterstützen.

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    • am 16.09.2021 um 13:37 Uhr
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Alder, für Ihre professionelle Erklärung zum F-35A danke ich Ihnen bestens! Ich habe genau darauf gewartet, dass ein Experte Erklärungen zu diesem Artikel abgibt. Eigentlich wollte ich mich ruhig halten. Wenn ich jetzt aber die doch zahlreichen dislikes sehe, dann sticht mich doch der Hafer. Diese scheinen von eben dieser unbelehrbaren Armeeabschafferszene zu kommen, denn die Märchen der Gebrüder Grimm näher zu liegen scheinen als harte Fakten.

      5
  • am 16.09.2021 um 13:57 Uhr
    Permalink

    Dass die F-35 primär ein Bomber ist, bestreiten nur Leichtgläubige und Propagandisten.

    Es ist auch keineswegs ein zufälliges, unerhebliches Detail, dass mit der Beschaffung auch die «Erdkampffähigkeit» unserer Fliegerlitruppe wieder hergestellt werden soll.

    4
    • am 17.09.2021 um 13:12 Uhr
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      Sehr geeherter Herr Vogelsanger.
      Die F-35 ist keineswegs primär ein Bomber. Sie ist ein Multirole-Flugzeug wie jedes moderne Kampfflugzeug auch und das F steht für Fighter.
      Bomber sind Typen wie die B-52, B-1, B-2, H-6, Tu-160 usw. und Flugzeuge dieser Kategorie werden nur noch von den USA, Russland und China betrieben. Der Kompetenzaufbau der Luftwaffe im Bereich Erdkampf zur Unterstützung eigener Kräfte am Boden hat nichts mit der Wahl der F-35 zu tun. Diese Fähigkeit würden auch die Rafale oder der Eurofighter mitbringen.
      Die F-35 bietet ausserdem den Vorteil, dass deren Waffen nicht dem Luftstrom ausgesetzt sind, wenn nur interne Lasten befördert werden. Dies wirkt sich positiv auf die Belastung der Flugzeugzelle und auf die Leistung aus. Die Leistungsfähigkeit nimmt bei Flugzeugen wie der Rafale oder dem Eurofighter rapide ab, desto mehr man an deren Tragflächen hängt. Die F-35 kann zum Beispiel vier und in Zukunft sechs Luft-Luft-Lenkwaffen intern aufnehmen und nach Bedarf zusätzlich extern mitführen. In der vollen Luft-Luft-Konfiguration kann die F-35 so aktuell bis zu 14 Luft-Luft-Lenkwaffen mitführen.

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    • am 18.09.2021 um 11:10 Uhr
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      Sehr geehrter Herr Herrsche

      Ich denke nicht, dass Ihre Belehrungen über formelle Bezeichnungen und elementarer Aerodynamik hier widerlegen können, dass die F-35 für die Hauptmission der US Streitkräfte konzipiert wurde, nämlich Angriffskriege zu führen. Definitiv die falsche Wahl für die Schweiz, für die auch keinerlei Bedarf an «Kompetenzaufbau der Luftwaffe im Bereich Erdkampf zur Unterstützung eigener Kräfte am Boden» besteht. Ich unterstelle, dass diese Fähigkeit erworben werden sollen um, wie es Blattmann formulierte, einen Solidarbeitrag leisten zu können, wenn unsere amerikanischen Freunde wieder unter dubiosen Vorwänden ein Drittweltland angreifen wollen. Dass dies nicht wünschbar ist, brauche ich nicht weiter zu elaborieren.

      https://www.nzz.ch/schweiz/schweiz-kritik-am-kampfjet-von-unerwarteter-seite-ld.1630834?reduced=true

      3
    • am 18.09.2021 um 22:33 Uhr
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      Sehr geehrter Herr Vogelsanger.
      Natürlich ist es so, dass die US-Streitkräfte militärisches Gerät entwickeln, welches nicht nur der Verteidigung dient. Nur dies macht aber auch die europäische Rüstungsindustrie so. Kampfflugzeuge können offensiv wie auch defensiv eingesetzt werden. Unabhängig vom Typ. Ob dies jetzt eine F-35, eine Rafale, ein Eurofighter oder gar ein Gripen ist spielt keine Rolle. Denn es kommt auf die Nation an und in welcher Rolle sie diese Maschinen verwendet. Weswegen jetzt eine F-35 mehr auf Angriff getrimmt sein soll als z.B. eine Rafale, die unter anderem ganz klar offensive und atomare Waffen wie die ASMP-A oder konventionelle Marschflugkörper wie die SCALP einsetzen könnte, erschliesst sich mir nicht ganz. Auch hier kommt es auf die Nation an und wie sie eine Rafale einsetzen würde. Genau gleich wie bei der F-35. Deren verminderte Radarsignatur kann nämlich nicht nur offensiv dienen, sondern auch defensiv. Den diese steigert die Überlebensfähigkeit auch im Luftkampf. Auch im Hinblick auf immer leistungsfähiger werdenden Luft-Luft-Lenkwaffen wie z.B. der Meteor.
      Natürlich kann man über den Wiederaufbau der Erdkampffähigkeit diskutieren. Nur deswegen zu interpretieren die Schweiz würde sich gerne an Angriffskriegen beteiligen finde ich an den Haaren herbei gezogen.
      Ich empfehle Ihnen den Kurzbericht zur Wahl der F-35 (14 S.) und die FAQ zur F-35 A auf der VBS Admin-Seite zu lesen.

      1
    • am 19.09.2021 um 16:57 Uhr
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      Lieber Herr Vogelsanger, Sie glauben wohl selber nicht was Sie hier schreiben.
      Ich denke heute müsste auch Herr Blattmann seine damaligen Gedanken nochmals überdenken. Er war ja Armee bekannt kein Freund der Luftwaffe und wollte an Stelle von Kampfflugzeugen nur eine moderne BODLUV. Den Gripen hat er, SVP mässig, nicht gewollt, sein Chef wollte ihn auch nicht. Nb auch der Gripen E kann alles was ein F-35 kann, nur nicht stealth. Es handelt sich um eine Multirole Plattform, diese kann für alle Einsatzarten einer Luftwaffe genutzt werden, inklusive eben auch Luft-Boden Einsätze, sofern eine Luftwaffe Bomben kauft und dies dann auch trainiert. Genauso wie wir heute den FA-18 (eigentlich eine falsche Bezeichnung, da wir ihn nur als Fighter Einsetzen, also F-18) nur als Luftverteidigungsinstrument einsetzen und damit auch keine Aufklärung machen können, kann man in Zukunft auch den F-35 (eigentlich ein FA-35 wenn er ein Bomber sein soll) nur als Fighter und Luftpolizeiinstrument einsetzen. Da aber die Plattform eben einer Generation 5 Plattform entspricht, sind Aufklärung und Erdkampf einfacher zu integrieren als das beim FA-18 der Fall war. Die Multirolefähigkeit war auch für die USAF matchentscheidend für die Produktion des Flugzeugs, denn Multirole wurde hier fast ab absurdum gefordert, was bekanntermassen zu den negativen Schlagzeilen der Presse und der unvermeidlichen Besserwisser führte, denn die Plattform sollte auch für ein NAVY Flugzeug und einen Senkrechtstarter dienen

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  • am 18.09.2021 um 07:37 Uhr
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    Militärische Rüstungsausgaben sind schlicht und einfach staatliche Konjukturprogramme ohne demokratische Legitimation und mit dem geringst möglichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nutzen.

    Es geht um die Gegengeschäfte der Schweizer Pharmakonzerne in den USA.
    Als Ueli der Maurer beim Trump war, habe ich behauptet er habe den Vertrag für die F35 unterschrieben. Trump hat der Pharma gedroht mit hohen Einfuhrzöllen den US-Markt zu blockieren.
    Das Auswahltheater danach war nur eine Farce und eine Komödie für die zahlenden Bürger.

    Der F 35 ist für die USA ein geniales Geschäftsmodell. Den «verbündeten» Staaten wird dieses trojanische Pferd mittels wirtschaftlichem Druck untergejubelt. Die USA erhalten dann über viele Jahrzente Milliarden Unterhaltszahlung für diesen fliegenden Schrotthaufen.

    Den Luftpolizeidienst hatte die Schweizer Armee die letzten Jahrzehnte auch nicht interessiert, da das Telefon nicht mal bedient war und die Franzosen den Job erledigten.
    Übrigens; um den Luftpolizeidienst wieder zu gewährleisten (den niemand vermisst hatte als er nicht da war..) musste die Armee neu 200 Vollzeitstellen schaffen und brauchte für die Umsetztung 7 JAHRE!! Der komplette 2. Weltkrieg hat 6 Jahre gebraucht und die Schweizer Armee brauch 7 Jahre damit 2 Flugzeuge einsatzbereit sind. Für diese «beste Armee der Welt» bezahlen wir jedes Jahr 5 Milliarden.
    Die Abstimmungsfrage müsste lauten:
    Möchten Sie das der Bund die Exportindustrie mit 2 Milliarden jährlich unterstützt?

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    • am 19.09.2021 um 17:08 Uhr
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      Sorry Herr Bertschi Absatz 1-3 sind plumpe Unterstellungen eines Armeegegners.

      Was die Luftpolizei angeht liegen sie wieder daneben. Kein anderes Land hat für uns je Luftpolizeidienst geleistet. Im Gegensatz zu Ihnen hat man uns aber immer vorgeworfen nur während den Bürostunden aktiven Luftpolizeidienst zu machen, das wollten wir während Jahren ändern, leider war die Politik dazu nicht imstande. Da kann man der Armee keine Vorwürfe machen. Wir leben in einer freien Demokratie und nicht in einer Diktatur wo die Armee sagen könnte, was sie will und wenn in der Schweiz eben die Mühlen langsam mahlen dann ist das zu akzeptieren.

      3
  • am 18.09.2021 um 20:33 Uhr
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    @Daniel Bertschi: Sie haben recht, diese Konjunkturprogramme zu Gunsten der Exportindustrie sichern Ihnen Ihre AHV! Ja, der Feind ist zu weit weg, als dass sich noch jemand für einen Feind für die Schweiz kümmert! Gut so, schlafende, naive Schweiz! Sie haben wohl die Feuerwehr in Ihrem Dorf oder in Ihrer Agglomeration längst abgeschafft, es wird ja ohnehin nichts passieren und sonst haben wir alle einfach grosses Pech gehabt! Man lebt bekanntlich nur einmal… Haben Sie Ihre Bürgerpflichten bereits erfüllt, oder wurden Sie als militäruntauglich erklärt, weil Sie zu den Friedensstiftern gehören: «Si vis pacem para bellum» ist ein lateinisches Sprichwort, davon haben Sie wahrscheinlich noch nie etwas gehört, aber Latein ist ja auch kein Schulfach in der Grundschule. – Also bitte, bevor Sie sich hier aufspielen, gehen Sie erst einmal hinter die Bücher, das könnte Ihnen die Augen öffnen!

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    • am 19.09.2021 um 10:47 Uhr
      Permalink

      In welcher Sprache auch immer sie es tun: Gross Mächtige und schwer Reiche reden immer vom Frieden, wenn sie andere in den Krieg treiben, um immer noch mehr Macht und immer noch mehr Reichtum zu erlangen. Das Schlechte bekämpfen scheint mir aussichts- und perspektivenlos. Wer das Gute will, muss friedvoll und freiheitsliebend Gutes tun. Dafür braucht es Selbstvertrauen und innere Stärke: Innen wachsen – aussen wirken.

      0
  • am 20.09.2021 um 21:09 Uhr
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    Danke, Daniel Bertschi. Siehe meinen Kommentar:
    https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2021-09-02/heuchlerische-haltung
    https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2021-09-16/impfen-als-symptombehandlung
    https://www.blick.ch/politik/preis-garantien-gibt-es-keine-wird-die-f-35-ploetzlich-doch-teurer-id16648764.html
    Enttarnt :
    https://www.youtube.com/watch?v=MDc5Q22eXIU
    https://www.youtube.com/watch?v=9psT44ScbYA
    F-35 gebaut um Neue USAtombomben B61 ans Ziel zu bringen:
    https://www.youtube.com/watch?v=cBeDSbafgQA
    https://www.youtube.com/watch?v=YcCRsebgQFc
    https://www.youtube.com/watch?v=qHueMFvw2ss
    Für Schweiz ungeeignet, F(alscher)35 gehts nicht:
    https://www.youtube.com/watch?v=Vkd_IO0FHIg
    https://www.youtube.com/watch?v=KyCRXaUuqvs

    0
    • am 21.09.2021 um 08:39 Uhr
      Permalink

      Sehr geehrter Herr Ruess.
      Diese Youtube-Videos sind nicht wirklich aussagekräftig und absolut reisserisch. Heute kann jeder solche Videos produzieren, ohne Rechenschaft darüber abzulegen wie faktenbasiert diese sind. Gleiches gilt übrigens für Zeitungsartikel, in diese immer die Meinung des Autors mitspielt. Sie sollten sich dringend auf der Seite des VBS unter F-35 oder in der Fachpresse informieren. Den von der Fachpresse liest man kaum negativ Artikel über die F-35. Den diesen ist bewusst, dass es bei Programmen zu Kinderkrankheiten kommen kann. So wie in der Zivilfliegerei auch. Bei der angeblichen Entarnung waren die F-35 mit zusätzlichen Radarreflektoren ausgerüstet. Dies um auf dem Heimflug von der Messe für die deutsche zivile und militärische Flugkontrolle besser erkennbar zu sein. Ausserdem ist diese Ortungstechnologie nur begrenzt einsetzbar und schon gar nicht nutzbar in radargelenkten Lenkwaffen. Was im besten Fall eine Ortung aber nur schwer eine Bekämpfung zulassen würde. Die F-35 wurde nicht gebaut um primär eine B61 ins Ziel zu bringen, sondern ist ledeglich Teil des möglichen Waffenspektrums. So wie bei viele Flugzeutypen auch. Darunter auch die europäische Tornado. Es wäre etwa das selbe, wenn man behaupten würde, die Rafale sei nur gebaut worden um die atomare ASMP-A ins Ziel zu bringen. Aus technischer Sicht gibt es keine Gründe gegen die F-35 für die Schweiz zu sein. Dies wird nur vorgehalten, um nicht zugeben zu müssen man sei anti-amerikanisch.

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