Sperberauge

Der Himmel ist dort, wo …

Christian Müller © aw

Christian Müller /  Manchmal sind alte Witze immer noch die besten. Und: Humor ist, wenn man trotzdem lacht – auch über die Schweizer.

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Der Himmel ist dort, wo
die Briten die Polizisten sind,
die Franzosen die Köche,
die Deutschen die Mechaniker,
die Italiener die Liebhaber,
und organisiert wird alles von den Schweizern.

Die Hölle ist dort, wo
die Briten die Köche sind,
die Franzosen die Mechaniker,
die Schweizer die Liebhaber,
die Deutschen die Polizisten
und organisiert wird alles von den Italienern.

Weniger lustig ist, warum dieser Witz wieder aus der Klischee-Schublade hervorgeholt werden musste. Es geht um die Besetzung der Ministerposten, wenn in Deutschland die Ampel-Koalition definitiv zur Regierungsbildung kommt. Jens Berger von den deutschen NachDenkSeiten hat die Fähigkeiten – und vor allem auch die Unfähigkeiten – der verschiedenen Kandidaten und Kandidatinnen für die wichtigsten Minister-Posten analysiert. Auch wenn es primär Deutschland betrifft: lesenswert! Die Aussenpolitik Deutschlands zum Beispiel ist ja auch für die Schweiz relevant. Und da leuchten bereits alle roten Lämpchen auf.

«Die Ampel-Hölle nimmt Gestalt an» –hier anklicken!

PS: Leider ist die Variante «Hölle» am Mittwoch Nachmittag bereits Realität geworden, wie die Nachrichtenagenturen berichten. Die Schweiz wird es also vor allem mit Annalena Baerbock zu tun haben, die jetzt Aussenministerin wird. «Gewehre sind da, um zu schiessen», sagte sie einmal wörtlich, geopolitisch werden die Spannungen in Europa also weiter zunehmen.


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Zum Autor Christian Müller deutsch und englisch.
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8 Meinungen

  • am 25.11.2021 um 11:52 Uhr
    Permalink

    Etwas bedenklich stimmte mich auch die Pressekonferenz der neuen Regierung an Berlin’s Westhafen: zu sehen war aber auch ein grosser Parkplatz hinter den zukünftigen Ministern. Für mich symbolisch für die unlösbaren deutschen Verkehrsproblemen.

    0
  • am 25.11.2021 um 12:01 Uhr
    Permalink

    «Gewehre sind da, um zu schiessen.» Dieser Satz ist zunächst einmal schlicht und einfach wahr. Wenn ich ihn sage, um zu begründen, dass ich gegen den Export von Waffen an zweifelhafte Empfänger bin, hat er aber eine völlig andere Bedeutung, als wenn ich ihn als Begründung dafür brauche, warum ich einen Menschen erschossen habe. Ich empfinde deshalb diesen Satz, den Annalena Baerbock offenbar gesagt haben soll ohne den konkreten Zusammenhang als extrem polemisch. Ich vermute nämlich sehr stark, dass sie ihn im Zusammenhang mit Waffenexporten gesagt hat. Was so ziemlich das Gegenteil der Aussage ist, dass die Spannungen in Europa zunehmen werden. Ich bin enttäuscht, dass Christian Müller von einer solchen Polemik Gebrauch macht.

    4
    • am 25.11.2021 um 22:25 Uhr
      Permalink

      Zu WEF-Schwabs «Young Global Leaders» (für WEFF-Ernst Wolff und mich das Negative) gehört Annalena Baerbock (gemäss Dirk Pohlmann und mir sind die heutigen Deutschen Grünen die schlimmsten Kriegstreiber). Ich sehe den diesmal bereits Dritten – und letzten – Angriffskrieg (Weltkrieg) sich entwickeln gegen das Opfer Russland, die heutigen «Native Americans» (das Motiv dasselbe wie gegen die damaligen Indianer: Raubmord), in Deutschland (ausgehend von US-Madeleine Albright-Busenfreund und Millionär Joschka Fischer), während die Grünen-GRÜNDER (Kelly, Bastian) das exakte Gegenteil waren, nämlich gegen die Angriffs-US-NATO, aber mutmasslich deswegen via Schusswunden starben, ebenso wie NATO-Gegner und Europa-Friedensstratege Olof Palme (und wie JFK und MLK).

      0
    • am 26.11.2021 um 15:37 Uhr
      Permalink

      Herr Custer,
      hier können Sie es nachlesen:
      https://www.sueddeutsche.de/politik/parteien-baerbock-zur-bundeswehr-wir-duerfen-uns-nicht-wegducken-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201130-99-512397
      Und ja, Herr Müller könnte durchaus recht haben angesichts der Russland-Phobie der Grünen: mehr Auslandeinsätze, wieder bessere Bewaffnung der BW – das sind keine guten Signale, zumal unter der Führung von – um es nett zu formulieren – mit der Wahrheit und der Intelligenz nur mässig gesegneten Politik

      0
    • am 27.11.2021 um 10:02 Uhr
      Permalink

      Dort steht von Baerbock wörtlich: «In manchen Bereichen muss man mehr investieren, damit Gewehre schießen und Nachtsichtgeräte funktionieren. Wir wissen aber auch, wie viel Geld im Militärhaushalt zum Fenster rausgeschmissen wird.» Ausser diesem Spruch äussert sie sich für die Reala, die sie ist, eher kritisch, z.B. gegen die 2% Miltärausgaben.

      0
  • am 25.11.2021 um 12:44 Uhr
    Permalink

    Die US-promotete Annalena Baerbock (Die Grünen sehe ich als schlimmste Kriegspartei Deutschlands) dürfte als Aussenministerin die katastrophale Heike Maas (diese Genderform kursiert bei seinen Kritikern) übertreffen (toppen).
    Da es im obigen Artikel auch um Witze/Humor geht, hier einer, den man gegebenenfalls auf Politiker münzen könnte (denn ich habe nichts gegen Polizisten):
    Zwei Polizisten laufen
    mit einem Hund auf
    der Strasse. Plötzlich
    hebt der eine den
    Schwanz des Hundes
    hoch.
    Der andere fragt:
    «Was machst du da?»
    Da hinten hat einer
    gerufen, dass hier ein
    Hund mit zwei
    Arschlöchern
    unterwegs ist!“

    0
  • am 25.11.2021 um 12:51 Uhr
    Permalink

    Ich gehe mit ihrer Analyse zu AB einig. Ich bin gespannt wie die Euroskeptiker aus dieser «Sackgasse» wieder rauskommen. Aber sie werden rauskommen, nur das «dumme» Volk wird das wieder nicht sehen wollen:)

    1
  • am 26.11.2021 um 07:50 Uhr
    Permalink

    @Wolfgang Reuss. Toll. Darf ich mitspielen?

    Der Pessimist sieht nur schwarz.
    Der Optimist sieht Licht am Ende des Tunnels.
    Der Realist sieht, dass es die Lichter einer Lokomotive in voller Fahrt sind.
    Und der Lokomotivführer sieht drei Deppen auf den Geleisen stehen.

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