211117 10vor10 Salzburg

Die Polizei in Salzburg kontrolliert, dass nur Geimpfte Einlass finden. © srf

Ausgangssperre für Ungeimpfte in Österreich: Hier die Zahlen

Urs P. Gasche /  Behauptungen und vage Prognosen genügen nicht, um nächtliche Ausgangssperren oder einen Lockdown zu begründen.

In Österreich ist es jetzt so weit: Fast zwei Millionen Ungeimpfte und Nicht-Genesene im Alter von über 12 Jahren dürfen ihre Wohnungen nur noch für das Nötigste verlassen. Österreichs Innenminister Karl Nehammer kündigte ein «engmaschiges Netz» an Kontrollen an. Es drohen Bussen bis zu 1450 Euro. Wer sofort zugibt, dass er die 2G-Regel missachtete, kann mit einer Busse von bis zu 500 Euro davonkommen. Einige Politiker und Behörden verlangen eine nächtliche Ausgangssperre auch für Geimpfte, andere sogar einen 2-wöchigen Lockdown.

Wenn es um Beschränkungen der persönlichen Freiheiten geht, sind Behörden verpflichtet, Massnahmen wie Zugangs- und Reisebeschränkungen oder Lockdowns besonders gut zu begründen. Blosse Behauptungen und vage Prognosen genügen nicht. Wie wahrscheinlich bestimmte Szenarien sind, muss mit Daten und offengelegten Berechnungen aufgezeigt werden.

Die Medien ihrerseits müssen die Angaben von Behörden so weit wie möglich überprüfen, relevante Statistiken einfordern und nach Quellen fragen.

Zur Auslastung der Spitäler sind zuverlässige Statistiken möglich.

Mit einer drohenden Überlastung namentlich der Intensivstationen zum Schaden von Non-Covid-Patientinnen und -Patienten werden Massnahmen gerechtfertigt, welche die Freiheit einschränken. Weil dieses Kriterium so relevant ist, dürfen Behörden und Öffentlichkeit von den Spitälern erwarten, dass sie ihre Belegungszahlen täglich detailliert übermitteln. Chefärzte und Spitaldirektoren sollen bei ihren folgenschweren Angaben nicht einfach von «drohender Überlastung» und «verschobenen Wahloperationen» reden, sondern deren Ausmass statistisch belegen.

Die Zahlen in Österreich

211117 10vor10 Ö.Lockdown

Die SRF-Sendung «10vor10» berichtete am 17. November über die Ausgangssperre für Nichtgeimpfte und Nicht-Genesene, die neu in ganz Österreich gilt. Doch über die landesweite Lage vermittelte die Sendung keine Zahlen. Der Bericht beschränkte sich auf die «besonders betroffenen Bundesländer Oberösterreich und Salzburg». «Allein in Salzburg müssen derzeit über 200 Covid-Patienten behandelt werden. Damit sind die Spitäler kurz vor der Überlastung.» Erst vor zwei Tagen sei eine Ausgangssperre für Ungeimpfte bundesweit eingeführt worden. Jetzt werde über einen «nächtlichen Lockdown auch für Geimpfte gestritten». Gemeint war wohl eine nächtliche Ausgangssperre.

Intensiv Salzburg

Tatsächlich sind in den Intensivstationen der Salzburger Spitäler laut offizieller Statistik nur noch 7 Prozent der Betten frei. 70 Prozent aller Betten sind mit Nicht-Covid-Patientinnen und -Patienten belegt und 24 Prozent mit Patienten, die auf Sars-Cov-2 positiv getestet wurden. Um auf unvorhersehbare Ereignisse vorbereitet zu sein, müssten im Normalbetrieb mindestens 10 Prozent aller Intensivbetten frei bleiben. Im Bundesland Salzburg sind freiheitseinschränkende Massnahmen deshalb gerechtfertigt.


Intensiv Oberösterreich

Dagegen sind in Oberösterreich, dem zweiten «besonders betroffenen» Bundesland, noch 38 Prozent aller Intensivbetten leer. Der Anteil der Covid-Patienten ist mit 32 Prozent zwar deutlich höher als im Bundesland Salzburg, doch sind viel weniger Nicht-Covid-Patienten auf Intensivstationen. Eine Überlastung kann sowohl von Covid- als auch von Nicht-Covid-Patienten drohen. Doch überlastet sind die Intensivstationen in Oberösterreich derzeit nicht.

Todesfälle fast nur bei über 70-Jährigen

In ganz Österreich sind von Covid-19 mit tödlichen Folgen weiterhin vor allem die Altersklasse der über 84-Jährigen und in zweiter Linie der über 70-Jährigen betroffen.

Schlagzeilen mit «exponentiell gestiegenen» Infektionen

Österreichs Behörden und Medien meldeten rekordhohe «Neuinfektionen», allein am 15. November fast 12’000. Noch immer verwechseln viele Leute «Infektionen» mit «Erkrankungen». Doch die meisten der heute häufig getesteten Schüler und Jugendlichen, die ein positives Resultat erhalten, bleiben symptomlos oder symptomarm und werden nicht krank. Kürzlich fiel die SRF-Tagesschau wieder darauf herein und sprach bei den neu positiv Getesteten von «Erkrankten». Es fiel auf, dass die gleichen Medien Fussballer der deutschen Nationalmannschaft korrekt als «positiv Getestete» bezeichneten.

Öster.Infektionen.
Täglich mehr neu positiv Getestete («Infizierte») in Ostösterreich als je zuvor.

Im Osten Österreichs verbreiteten Medien diese und ähnliche Grafiken. Sie zeigt, dass die Zahl der «Neuinfektionen pro Tag» in den letzten Tagen einen absoluten Rekord erreichte. Am 10. November meldeten die Behörden 11’398 Neuinfektionen (= positiv Getestete). Der Rekord im November 2020 lag bei 9’586 positiv Getesteten.

Doch die Zahl der «Neuinfektionen» hängt stark davon ab, wie viele Tests durchgeführt wurden. Deshalb ist von Behörden und Medien zu erwarten, dass sie bei Vergleichen mit früher jeweils beide Zahlen angeben: die Zahl der Getesteten und die Zahl der davon positiv Getesteten. Die folgende Grafik mit den offiziellen Zahlen aus Österreich zeigt, dass in den letzten Tagen etwa zehnmal mehr Tests durchgeführt wurden wie während der letzten grossen Welle vor einem Jahr.

Öster. Neuinfektionen:Zahl Tests
Im Verhältnis zur Zahl der durchgeführten Tests kommt es in Österreich zu viel weniger positiven Resultaten als vor einem Jahr.

Die Lage auf Intensivstationen in der Schweiz

In der Schweiz waren die bereitgestellten Intensivbetten zu 17 Prozent mit Covid-Patientinnen und Patienten belegt, zu 60 Prozent mit Non-Covid-Patienten und 23 Prozent der Betten waren leer.

CH-Intensiv-17.11.2021
Auslastung der Intensivstationen in der Schweiz © KSD/BAG

Der Nutzen von Corona-Impfungen ist für alle Gefährdeten mit Grundkrankheiten sehr gross

upg. Beim Abwägen von Nutzen und Risiken von Impfungen oder Medikamenten muss man stets unterscheiden zwischen verschiedenen Gruppen: Gesunden und Kranken, Jungen und Alten, Frauen und Männern, Berufsexponierten und Nicht-Berufsexponierten usw. So ist nach heutigem Wissen unbestritten, dass die Corona-Impfungen für alle Gefährdeten, die an Grundkrankheiten wie Herzschwäche, Lungenprobleme oder Diabetes leiden oder die stark übergewichtig sind, von grossem Nutzen sind und viele schwere Krankheitsverläufe, Hospitalisierungen und Todesfälle verhindern. Dagegen ist der gesundheitliche Nutzen für gesunde Jugendliche und gesunde jüngere Erwachsene praktisch null. Entsprechend mehr fallen zwar äusserst seltene, aber möglicherweise folgenschwere Nebenwirkungen ins Gewicht.

Kinder und Jugendliche, die Symptome haben, können natürlich Ältere anstecken. Doch alle Älteren hatten die Möglichkeit, sich mit einer Impfung vor einer schweren Erkrankung zu schützen. Dieses Risiko gehen die Ungeimpften aus eigener Verantwortung ein. So wie viele Menschen andere vermeidbare Risiken eingehen, die zu Unfällen oder einer schweren Erkrankung führen, welche Spitalaufenthalte nötig machen.

Nur falls Ansteckungen von Ungeimpften zu so vielen Hospitalisierungen führen, dass dort andere Patientinnen und Patienten zu schaden kommen, sind Massnahmen zur Einschränkung persönlicher Freiheiten verhältnismässig und gerechtfertigt. Aus diesem Grund ist die Situation in Spitälern und auf Intensivstationen entscheidend.


Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des Autors

Keine
_____________________
Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

Zum Infosperber-Dossier:

Coronavirus_1

Coronavirus: Information statt Panik

Covid-19 fordert Behörden und Medien heraus. Infosperber filtert Wichtiges heraus.

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38 Meinungen

  • am 19.11.2021 um 11:23 Uhr
    Permalink

    Im heutigen Leitartikel des Wissenschaftsmagazins Science befürworten die Autoren Jeffrey S. Gerber (Assoc. Professor für Kinderheilkunde und Epdemiologie der Universität von Pennsylvania) und Paul A. Offit (Professor für Kinderheilkunde und Direktor des Vaccine Education Center an der selben Universität) die Impfung von Kindern. Hier ein wichtiger Auszug:
    Make no mistake—COVID-19 is a childhood illness.
    When SARS-CoV-2 entered the United States early in
    2020, children accounted for fewer than 3% of cases;
    today, they account for more
    than 25%. More than 6 million
    US children have been infected
    with SARS-CoV-2, including 2
    million between the ages of 5
    and 11. At the end of October
    2021, about 100,000 children
    per week were infected. Of the
    tens of thousands of children
    who have been hospitalized,
    about one-third had no preexisting
    medical conditions, and
    many have required the intensive
    care unit. Almost 700 children
    have died from COVID-19,
    placing SARS-CoV-2 infection
    among the top 10 causes of death
    in US children. No children have died from vaccination.

    25
    • am 21.11.2021 um 15:54 Uhr
      Permalink

      Ich halte es für ein ziemliches Risiko, ansonsten gesunde Kinder zu impfen.
      Allein die möglichen, noch unbekannten Spätfolgen müssten verantwortlich handelnde Leute – Ärzte wie Eltern – davon abhalten: man stelle sich nur vor, es würden ähnliche Spätfolgen auftreten wie bei der Schweinegrippen-Impfung: angesichts der hohen Dichte an Impfungen würde unsere Gesellschaft in eine Katastrophe unfassbaren Ausmasses reinlaufen, und die Kinder müssten für den Rest ihres Lebens darunter leiden.
      Eine Impfung kann – unter Abwägung von Risiko und Gewinn wie auch der potentiellen Restlebensdauer – bei Ü60 sinnvoll sein, bei allen darunter verbietet es allein die Riskoabwägung.
      Man muss es ja auch klar sagen: es sind die Alten, die Ü60, welche mit der Impfung der Kinder geschützt werden sollen, denn die Kinder, diese brauchen diesen Schutz nicht, deren Immunsystem macht solche Viren platt mit links.
      Oder mit anderen Worten: Die Befürworter der Impung von Kindern wollen das Leben der Ü60 retten, indem sie die Kinder unnötigerweise impfen und deren Gesundheit möglicherweise opfern.
      Zu denken gib dabei auch: wenn die Ü60 mehrheitlich geimpft und somit geschützt sind (dies ja die Terminologie aller Impf-Befürworter) – wozu dann müssen sie noch weitergehend geschützt werden?

      2
  • am 19.11.2021 um 12:19 Uhr
    Permalink

    Heute tagesaktuell sind in Salzburg 16% der Intensivbetten frei, in Kärnten 18%. In allen anderen Bundesländern sind es teils deutlich mehr. Für ganz Österreich sind 33% oder 690 Betten frei. In Worten Sechshundertneunzig. Wie man da eine wie auch immer geartete Notlage herbeifabulieren will, ist mir schleierhaft.

    2
    • am 20.11.2021 um 06:05 Uhr
      Permalink

      Nicht zu vergessen: Spitäler müssen heutzutage gewinnorientiert arbeiten. Zuviele unbelegte Plätze sind nicht gut. So auch nicht auf der Intensivstation. Deswegen wird geschaut, dass dort immer etwa um die 85% belegt sind. Alles andere ist ein Kostenfaktor.

      2
    • am 21.11.2021 um 01:17 Uhr
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      Ban Nedac: Das ist richtig! Das hat leider zur Folge, dass dadurch immer vom «die Spitäler sind am Anschlag» gesprochen wird, was eigentlich nicht stimmt. (personell allerdings eher) Damit wird Angst verbreitet! Von offizieller Seite werden auch keine vergleichende Untersuchungen zu früheren, saisonalen Grippe-Zyklen gemacht. Mit Zahlungsanreizen für «Covid-19-Patienten», kann ohne böse Absicht, angenommen werden, dass da möglicherweise auch geschummelt wird! Von Impfnebenwirkungen, die gemeldet werden, kann ausgegangen werden, dass die Dunkelziffer um ein x-faches höher ist. Alles Faktoren, die die Regierung brennend interessieren müsste, wenn ihnen das Volksinteresse am «Herz» liegen würde, oder?

      1
  • am 19.11.2021 um 13:19 Uhr
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    Nach mehr als anderthalb Jahren ist es für mich schwer nachvollziehbar, wieso noch immer ein Zahlen- und Begriffswirrwarr herrscht (vor allem bei den Medien). Egal wie man zur Situation steht, ist dies wenig vertrauensfördernd.

    1
    • am 20.11.2021 um 07:34 Uhr
      Permalink

      Es soll auch nicht das Vertrauen gefördert werden sondern das Narrativ, dass sich alle impfen müssen. Warum die Behörden und die von ihnen subventionierten Medien so grossen Wert darauf legen jeden Bürger zwangs zu impfen ist mir ein Rätsel. Offenbar möchte man ausnahmslos alle ins Impfkarussell zwingen, unabhängig von der Qualität der Impfung oder des Risikos der Bürger.

      1
  • am 19.11.2021 um 13:48 Uhr
    Permalink

    Ob COVID-Infizierte, -Erkrankte, -Hospitalisierte, -Intensivpatienten oder -Tote: Die Verdoppelungszeit ist für alle ähnlich und beträgt ca. zwei Wochen. Das heisst, was jetzt noch erträglich aussieht kann schon im Dezember zur Katastrophe werden – ein Pulverfass. Deshalb war die Infosperber-Entwarnung vom August voreilig und die dauernde Kritik an vorsorglichen Massnahmen in Österreich und hierzulande ist unberechtigt und trägt lediglich dazu bei, die Situation zu destabilisieren.

    37
    • am 19.11.2021 um 14:55 Uhr
      Permalink

      Zu exponentiellen Verdoppelungen (1000-2000-4000-8000-16000-32000-64000-128000-256000-512000-1’024’000 etc) kam es höchstens ganz kurzzeitig, bei Hospitalisierungen und Intensivbehandlungen kaum. Bei dieser und früheren Epidemien, auch bei Influenza, kam es stets zu Wellen – auch ohne Massnahmen. Im August 2020 hatten auch die Behörden Entwarnung gegeben – immer mit dem Vorbehalt, dass keine neue ansteckendere Virusvariante (wie Delta) auftritt.

      3
    • am 20.11.2021 um 17:24 Uhr
      Permalink

      Von der aufsteigenden Exponentialkurve kann man die zunehmend stärkeren Gegenmassnamen, die Reaktion der informierten Bevölkerung und die genesenen Personen abzählen.
      Nur deshalb dauert die exponentielle Steigung nicht sehr lange und es kommt zur absteigenden Welle.
      Ohne Massnahmen würde die Welle extrem hoch, so dass am Schluss alle entweder genesen oder gestorben wären.

      7
    • am 21.11.2021 um 10:30 Uhr
      Permalink

      @Forster: Epidemien breiten sich nicht exponentiell aus. Das Ausbreitungsmuster ist immer logistisch (siehe Wikipedia für eine Erklärung). Die Sättigung (also der Peak) wird nur im Modell erst erreicht, wenn alle entweder infiziert oder verstorben sind (merke: grosse Vorsicht bei Modellierungen, die meistens massiv zu unterkomplex sind und an falsch gesetzten Parameters kranken). In der Realität wird dieser Sättigungspunkt viel früher – meist bei ca 20% – erreicht. Ja, auch bei neuen Pathogenen, wie dem Sars-Cov-2 Virus, vorallem wenn es wie hier Kreuzimmunität zu bekannten Coronaviren in der Bevölkerung gibt.

      Es gibt ja inzwischen auch Studien zu der Frage, wieviel Einfluss der staatliche Eingriff mit sog. nicht-pharmazeutischen Massnahmen auf die Entwicklung der Epidemie (pro Land) bzw. Pandemie (länderübergreifend) hatte. Die Antwort ist: es gibt keine Korrelation zwischen Massnahmen und Verlauf. In der Schweiz wurden die Massnahmen zudem bisher immer erst nach dem Peak eingeführt, als die Fälle schon wieder rückläufig waren. Sprich der grosse Wurf waren diese Massnahmen keineswegs.

      1
    • am 21.11.2021 um 22:14 Uhr
      Permalink

      Um die exponentielle Steigung zu brechen braucht es eine schnell einsetzende Gegenkraft.
      Ich bin überzeugt, dass die Reaktion der informierten Mehrheit der Menschen schon vor den angeordneten Massnahmen zu wirken beginnt. Sei das durch 1m mehr Abstand oder Vermeiden von überfüllten Räumen.
      Je höher die Ansteckungs- und Todeszahlen steigen, desto mehr Abstand nehmen die Menschen aus reinem Selbstschutz.
      Die Massnahmen verleihen dem Ganzen Struktur und Regeln.

      4
    • am 19.11.2021 um 16:51 Uhr
      Permalink

      Und wenn es dann, zum wiederholten Male, doch nicht soweit kommt, wurden wenigsten die Menschen verängstigt, eventuell eingesperrt oder ausgesperrt, die Gesellschaft gespalten, die Kinder psychologisch geschädigt, die Alten in den letzten Lebenstagen von ihren Angehörigen isoliert, die Vermögensumverteilung von Arm zu Reich massiv verschärft, die digitale Überwachung vorangetrieben und eine Nötigung zur Impfung gemacht.

      Das was Sie schreiben, könnte im worst case Szenario eintreffen. Das was ich schreibe ist bereits hundertprozentige Realität und wird sich mit dem aktuell eingeschlagenen Weg noch verschlimmern, Herr Fierz. Ihr Riskmanagement scheint mir auf einem Auge blind zu sein.

      3
    • am 19.11.2021 um 16:54 Uhr
      Permalink

      Herr Fierz, das müssen Sie schon mit Zahlen belegen. Meine Zahlen anhand BAG, 7-Tage Schnitt, Vergleich 13.9./13.10./13.11.21: Tests 36715/23903/37290 //Laborbestätigte Fälle 2086/892/4120
      // Hospitalisationen 46/20/48 // Todesfälle 5.9/4.6/6.9
      Fazit:
      – die Relation Test zu Laborbestätigte Fälle zeigt gut, mehr Tests -> mehr Fälle
      – die Relation Laborbestätigte Fälle zu Hospitalisationen, bzw. zu Todesfällen stimmt gut überein
      – Ihre Aussage, dass die Verdoppelungszeit korreliert stimm vor allem bei Todesfällen überhaupt nicht, da gibt es gar keine Verdoppelung. Die Laborbestätigten Fälle sind im Nov. 8x mehr als im Okt. aber Hospitalisationen nur etwas mehr als verdoppelt. Also stimmt auch Ihre Aussage nicht, dass Laborbestätigte Fälle und Hospitalisationen sich im fast gleichen Verhältnis verdoppeln.

      Meine Schlussfolgerung aus den BAG Zahlen: die unverhältnismässige Testerei (das dritte G) ist nur hilfreich um die Angstmache hoch zu halten und sagt nichts über zunehmende Gefahr aus. Hospitalisation und Todesfälle sind im ganz normalen Rahmen für Ende Herbst, wenn Erkältungen und Grippefälle zunehmen. Keine Massnahmen-Erweiterungen lassen sich damit rechtfertigen. Deshalb «NEIN» am 28. zum Covid Gesetz, die BAG Zahlen zeigen deutlich, wie wir von Medien und Regierung manipuliert werden sollen

      3
    • am 19.11.2021 um 18:50 Uhr
      Permalink

      Zwar wird irgendwann die Welle wieder abklingen, aber wie hoch die Krete sein wird, lässt sich noch nicht abschätzen, und das Beispiel Österreich lässt nichts Gutes ahnen.
      Führt man sich die Statistiken verschiedenster Länder auf ourworldindata.org zu Gemüte, so lässt sich weder ein offensichtlicher Zusammenhang mit nicht-pharmazeutischen Massnahmen noch mit der Impfquote feststellen
      Warum also gerät in Österreich (und zunehmend Deutschland) die Lage dermassen ausser Kontrolle,
      und im früher vielgescholtenen Schweden ist bisher alles ruhig? Mich interessieren da nicht «für den gesunden Menschenverstand offensichtliche» Meinungen und Schlüsse

      2
  • am 19.11.2021 um 14:52 Uhr
    Permalink

    Mittlerweile hat Österreich auch eine Impfpflicht beschlossen. Ich denke, die Diskussionen über die Zahlen und die Gründe für Massnahmen haben mittlerweile ausgedient. Es ist zu klar, wohin es gehen soll. Irgend eine Begründung, um das Ziel zu erreichen, findet sich immer irgendwie. Und sei sie noch so fadenscheinig. Wissenschaft, Logik und Wahrheit haben in den letzten zwei Jahren kaum eine Rolle gespielt. Wieso sollte es das jetzt?

    3
    • am 27.11.2021 um 14:38 Uhr
      Permalink

      vielen Dank Herr Brunner für diesen wichtigen Hinweis. Der offene Brief dieses mutigen Arztes hat’s ganz schön in sich. Bleibt zu hoffen, dass dieser Brief wenigstens ein paar wenige Politiker und Schulmediziner wieder zur Vernunft bringen kann.
      Leider muss ich immer wieder feststellen, dass die Anhänger der neuen Impf-Religion, auch in Anbetracht zahlloser kritischer Studien und offensichtlicher finanzieller Interessenskonflikte der wissenschaftlichen Regierungsberater und Schulmediziner, nicht von ihrem Glauben abkehren wollen.

      0
  • am 19.11.2021 um 17:27 Uhr
    Permalink

    Würde man es wirklich ernst meinen mit dem Schutz der Bevölkerung, dann dürfte es nur noch 1G geben – also gestetet und das sollte dann auch älter als 12 Stunden her sein. Sowohl geimpfte wie genesene Personen können Träger des Virus sein (wie auch die Nichtgeimpften). Alle drei Gruppen können das Virus weitergeben. Auch ist bekannt, dass es bei Geimpften zu Impfdurchbrüchen kommen kann (ob Genese nochmals an COVID-19 erkrankt sind, ist mir nicht bekannt).

    2G ist also eher schädlich, weil die Leute denken, sie sind geschützt und lassen keine Vorsicht mehr walten. Sollte man also immer noch die Bevölkerung bevormunden wollen, dann müsste das mit 1G geschehen, aber nicht mit 2G oder 3G.

    1
  • am 19.11.2021 um 20:27 Uhr
    Permalink

    Danke für die klare und detaillierte Darlegung der Fakten. Es ist wiederum beruhigend zu sehen, dass die Situation wohl doch bedeutend weniger dramatisch ist als von gewissen Medien dargestellt. Dies hilft mir sogar als Fachmann bei der täglichen Beratung einer Hausarzt-Patienten.

    Interessant wäre eine Analyse folgender Fragen:

    Bisher verläuft die 4. Welle in der Schweiz und Italien relativ milde. Meine Vermutung dazu ist, dass durch eine höhere Durchseuchung der jugendlichen und jungen erwachsenen Menschen eine beginnende Herdenimmunität zur Wirkung kommt.

    Italien war ja zu Beginn stark von Ausbreitung des Covid-19 gerade auch in der jungen Bevölkerung betroffen, während die Schweiz bei den Schulschliessungen sehr liberal vorging!

    Dagegen ging Deutschland, Österreich ( und Israel?) sehr restriktiv vor und bezahlt jetzt dafür mit einer heftigeren Welle?

    1
  • am 19.11.2021 um 23:18 Uhr
    Permalink

    Gibt es unter jenen Menschen die daran glauben, dass die Massnahmen (richtig sollte es heissen: Einschränkung der Lebensausübung ) in Treu und Glauben kontinuierlich verschärft werden, gibt es wache Zeitgenossen, die gelegentlich stillen Zweifel tragen, ob es auch eine Exitstrategie gibt?!

    Und würden solche Zeitgenossen und – Zeitgenossinnen sich an eine Demonstration begeben gemeinsam mit den medial verschmähten Massnahmengegnern, wenn sie merkten, dass es eine solche NICHT GIBT? Infosperber hat in der Vergangenheit die Demonstrationen in die rechte Ecke gestellt. Wäre es nicht langsam Zeit für eine Rehabilitation? Hier würde mich eine Antwort (bitte…weil ich es bin…) interessieren!

    WIR sind diejenigen, die einstehen müssen, auch für Julian Assange!

    2
  • am 20.11.2021 um 00:53 Uhr
    Permalink

    vielen Dank Herr Gasche für Ihre aufklärende Arbeit.
    Die Östereicher haben also das selbe Vorgehen wie unser BAG. Mehr Testen um mehr Fälle vorweisen zu können um dann die Massnahmen zu verschärfen. Also der grosse Teil der Bevölkerung wird hier richtig verarscht, und auf diesem Weg soll sie nun endlich eingeführt werden, die Impfpflicht.
    Stellt sich die Frage, wieso tun das unsere Regierungen? Unser Bundesrat agiert zurzeit sehr gemässigt, aber ich möchte wetten nach der Abstimmung vom 28.November wir auch in der Schweiz die Schraube wieder angezogen. Bei mir erhärtet sich mehr und mehr der Verdacht das unsere nahezu gleichgeschalteten Regierungen erpresst werden.
    Ja klar, dank der jahrelangen Erziehung durch unsere «unvoreingenommenen» Main Stream Medien werden solche Gedanken von den meisten Lesern sofort als «Verschwörungstheorie» eingeordnet und belächelt.

    3
    • am 20.11.2021 um 11:22 Uhr
      Permalink

      Interessant ist ja: Wer lässt sich denn noch testen? Seit anfangs Oktober gibts ja keine gratis Tests mehr. Wieso gibts also soviele Tests?

      0
    • am 21.11.2021 um 19:10 Uhr
      Permalink

      @ Nedacc: Eine gute Bekannte, ungeimpft, besucht gerne Konzerte. Bis vor kurzem war das ohne Zertifikat möglich und mit geringem Risiko, da 1) nur ca. 50% belegt war, 2) gute Lüftungen (im KKLuzern hat jeder Sitz eine Lüftung), 3) Hörer von Musik sprechen nicht.
      Nun heisst es 3G und dafür ist die Belegung höher, um das geht es ja. Die Tests kosten oft nur einen Bruchteil von solchen Eintritten und somit lässt sich meine Bekannte nun *viel* öfters testen als früher, und sie sagt mir, dass es meistens lange Warteschlangen hat.

      1
    • am 22.11.2021 um 07:11 Uhr
      Permalink

      Mit Geld ist fast alles möglich! so wird die Gesellschaft ein 2. Mal gespalten! Wo führt diese Sache noch hin?

      0
  • am 20.11.2021 um 08:43 Uhr
    Permalink

    Das politische Ziel ist die Impfflicht und das 6-Monats Impfkarussel mit der mRNA- Gentherapie bis alle Bürger ihr Leben lang auf die Barmherzigkeit der Pharma angewiesen sind.
    Präventive Medizin ist die Goldgrube des 21. Jahrhunderts. Wenn die Erkrankung ausblieb, gilt das als Beweis, dass die Therapie nützte. Wenn die Erkrankung trotzdem ausbricht, hätte es ja ohne Therapie viel schlimmer sein können. Sterben die Personen an den Nebenwirkungen sind das ja immer Einzelfälle.

    1
  • am 20.11.2021 um 09:55 Uhr
    Permalink

    Das Zahlenchaos dient der Panik-Propaganda. Echte Information würde die Zahlen in einen brauchbaren Kontext setzen und so präsentieren. Korrelationen könnten klären helfen, insbesondere da, wo ursächliche Zusammenhänge unsicher sind. Wie der Autor schreibt, fusst dieser «neue Corona-Wellen-Rekord» (Faktor 1,2 auf den Vorgänger) auf einer VERZEHNFACHUNG der erhobenen Tests, (Faktor 10). Diese Korrelation Anzahl Test zu Anzahl Positivgetesteten, könnte besser der Entwarnung anstatt einer Warnung dienen. Welchen neuen Rekord eine Verhundertfachung der Tests hervorbringen könnte, könnte hochgerechnet werden…
    Unklar bleibt die Anzahl der Mehrfachgetesteten. Unbeachtet – wie gewohnt – bleibt leider die fundamentale Sachkritik am umstrittenen Drosten-Test, der aber die Grundlage aller Massnahmen liefert. Durch das wiederholte Ausklammern der Kritik, erhält oder behält dieser Test den mystischen «Goldstandard». Die Propaganda setzt nicht nur auf die Wiederholung von Behauptungen, sondern auch auf die Wiederholung von Auslassungen.

    1
  • am 20.11.2021 um 15:56 Uhr
    Permalink

    Ein Hinweis zum letzten Absatz des Artikels über den «Nutzen der Corona-Impfung»:
    Die Impfung dient nicht nur dem individuellen Gesundheitsschutz, sondern verringert auch das Risiko, das Coronavirus weiter zu übertragen. Der Hinweis, Gefährdete hätten selbst die Möglichkeit sich impfen zu lassen und sich so zu schützen ist, ist nur richtig aus Sicht des individuellen Schutzes, m.E. eine unvollständigen Sicht. Ich bin gegen eine Impflicht. Trotzdem sollten wir eine hohe Impfquote anstreben. Die Aussage «Der Nutzen von Corona-Impfungen ist für alle Gefährdeten mit Grundkrankheiten sehr gross» ist – da sich der Umkehrschluss aufdrängt und ihn sich jeder hinzudenken kann – meiner Meinung nach total irreführend und kontraproduktiv.

    6
    • am 20.11.2021 um 16:02 Uhr
      Permalink

      Den Umkehrschluss müssen Sie sich nicht hinzudenken. Ich habe ihn geschrieben:
      «Dagegen ist der gesundheitliche Nutzen für gesunde Jugendliche und gesunde jüngere Erwachsene praktisch null. Entsprechend mehr fallen zwar äusserst seltene, aber möglicherweise folgenschwere Nebenwirkungen ins Gewicht.»
      Ich habe auch geschrieben, dass Kinder und Jugendliche, die Symptome haben, Ältere anstecken können … Nur falls Ansteckungen von Ungeimpften zu so vielen Hospitalisierungen führen, dass dort andere Patientinnen und Patienten zu schaden kommen, sind Massnahmen zur Einschränkung persönlicher Freiheiten verhältnismässig und gerechtfertigt. Aus diesem Grund ist die Situation in Spitälern und auf Intensivstationen entscheidend.

      2
    • am 20.11.2021 um 17:30 Uhr
      Permalink

      Was ist praktisch null? Ist das auch theoretisch null? Und ist die Krankheit für Jugendliche praktisch, wenn sie sie haben? Oder werden sie nur theoretisch krank? Oder werden sie zu wenig krank? Oder ist ihr Wenig-krank-Werden ein Argument für weniger Prävention? Nur wenige Jugendliche bekommen Krebs. Also kann man die Forschung dazu einstellen, weil es betrifft nur wenige?

      14
    • am 22.11.2021 um 08:36 Uhr
      Permalink

      Lieber Herr Hülsmann,

      «das mit dem Impfen» ist in Wirklichkeit ein zwei-schneidiges Schwert,
      und nicht einfach nur mehr an Schutz,

      denn einige zig % der NEU-Geimpften werden zwar deutlich mehr geschützt
      werden aber -wegen bzw mit der Impfung-
      auch zur neuen Gefahr für andere,
      zu neuen Virus-Überträgern !

      Wolf Gerlach
      scheinbar.org

      0
  • am 21.11.2021 um 20:41 Uhr
    Permalink

    Ich «ver-einfache» und «kürze» meinen -wieder mal nicht veröffentlichten-
    (vorherigen) Beitrag hiermit:
    :
    Was die «offizielle Gefährdungslage» hochtreibt, ist
    (ausser viel häufigerem Testen, was Sie ja bereits erwähnten)
    die «falsch verstandene» Sicherheit einer hohen Impfquote:

    Denn dieses Jahr gibt es ein Vielfaches an «Corona-Überträgern» im Vergleich zum vorigen Jahr !!!
    1. weil sowohl ein hoher Anteil der «natürlich Immunen» nun per (kaum bemerkter) Infektion zu Überträgern / Infektiösen wurde
    2. weil auch ein hoher Anteil der Ge-impften infektiös ist
    3. weil der Impfschutz -UN-erwartet- schnell nachlies

    I. Das Infizierungs-Potential hat sich also aus 1 + 2 + 3
    im Vergleich zum letzten Jahr wahrscheinlich mehr als ver-zehnfacht
    II. Während sich die Anzahl der Infektions-Gefährdeten (da auch ein Teil der Ge-impften neu infiziert werden kann ) nur etwa halbiert hat

    Woraus sich ableitet, dass die Anzahl der dieses Jahr (im Herbst/Winter) Infizierten -logischerweise- um ein Vielfaches höher sein MUSSTE – als letztes Jahr zur gleichen Jahreszeit.

    Es wäre schön gewesen, wenn unsre tausende Experten diese einfache Logik recht – zeitig begriffen hätten !.

    Wolf Gerlach
    scheinbar.org

    1
    • am 22.11.2021 um 15:21 Uhr
      Permalink

      Ihre Logik – wenn vielleicht nicht Ihre Zahlen -. ist so klar richtig, Herr Gerlach, dass ich nicht verstehe, dass niemand begreift wie gross diese Reboundeffekte sind. Sie treten *zwangsläufig* ein, wenn eine subjektive Erwartung einer Massnahme grösser ist als ihre tatsächliche Wirkung. Und genau das ist der Fall, immer noch. Die Erwartung wird sogar noch gesteigert, in dem viele meinen, dass nur der Anteil Ungeimpfter vor dem Ende der Pandemie steht.

      0
    • am 23.11.2021 um 09:13 Uhr
      Permalink

      Der «negative Effekt» könnte deutlich reduziert werden,
      wenn «man» nicht übers ganze Land verstreut impfte,
      sondern jweils konzentriert nur in «Bezirken»,
      welche «man» in wenigen Tagen
      «komplett abarbeiten» kann ! –

      UND dann -ab Impfbeginn- diese Bezirke
      für je etwa 2-4 Wochen «abschotten» würde.

      Wolf Gerlach
      scheinbar.org.

      Wolf Gerlach
      scheinbar.org

      2
    • am 27.11.2021 um 22:19 Uhr
      Permalink

      «abschotten», Herr Gerlach?
      Wir sind hier in der Schweiz, und wir haben (noch) kein Kriegsrecht aktiv.
      Bitte keine solchen grossherrschaftlichen Gewaltphantasien – hier in der Schweiz muss gar nichts abgeschottet werden, schon gar nicht bei einer Krankheit, deren Intensität nach wie vor nicht diejenige eier sehr starken Grippe übersteigt.
      Wir sprechen hier weder von Masern noch von Pest noch von Ebola noch von der spanischen Grippe!
      UNd Intensität ist natürlich nur medizinisch undpathologisch gesehen: psychsich gesehen sind wir nicht nur im grössten Krieg sezt 70 Jahren, sondern schon bald bei Anarchie und Bürgerkrieg angelangt – sollten solche Ideen wie die Ihren beim BAG aufpoppen, wird genau das so kommen.

      0
    • am 28.11.2021 um 10:03 Uhr
      Permalink

      Lieber Herr Schmidt,

      mir geht es nicht um Gewalt
      — habe mich mein Leben lang gegen selbstherrliche Gewalt «von oben» gewehrt! — sondern um notwendiges, logisches Handeln.

      «Ein Bisschen Impfen» ist qualtativ vergleichbar mit «ein Bisschen schwanger».

      Weil die jetzige Praxis EINDEUTIG zeigt, dass
      zu wenig durch-geimpft
      gefährlicher ist, als gar nicht ge-impft !

      Also haben wir nur 2 Alternativen:

      den fast total freiheitlichen Weg -siehe Schweden —-

      oder wirklich zügigst voll durchimpfen —siehe China / alternativ Israel —
      und die UN-geimpften sorgfältigst schützen — was ohne ernsthafte Freiheits/Mobilitäts-Einschränkungen einfach nicht möglich !

      Auf den schwedischen Weg zurück geht nicht mehr !
      Also ?!

      So schlimm es ist: manchmal hilft nur amputieren,
      damit der «Körper» über-leben kann – und nicht dahin-siecht !

      Ich hoffe, nun verstanden zu werden ?!

      Freundliche Grüsse !
      Wolf Gerlach
      scheinbar.org

      0
    • am 29.11.2021 um 08:02 Uhr
      Permalink

      Lieber Herr Gerlach, mit Ihrem Post vom 28.11. 10:03 verwechseln Sie mich. Ich halte Ihre Schlussfolgerung trotzdem für falsch. Die Impfung gibt einen sehr guten Eigenschutz, wird aber in ihrer epidemiologischen Wirkung überschätzt und überkompensiert, was sicher zu der gegewärtigen «Welle» mit-beiträgt. Gestern war ich wider besseren Wissens an einer 3G-Veranstaltung: viel zu viele Leute, dicht gedrängt, singend. Dann wurde noch ein Apero serviert, so dass alle ihre Masken abzogen und sich wegen der schlechten Akkustik nur Zentimeter von ihren Gesprächspartnern entfernt laut unterhielten. Ohne 3G wäre das nicht passiert.
      Sie könnten auf Ihren Namen mit Signatur in Ihren Posts verzichten, da die Software Ihren Namen oben hinschreibt.

      0
  • am 23.11.2021 um 17:34 Uhr
    Permalink

    Sehr geehrter Herr Schmidt,

    «Rebound» fand meiner Meinung nach nicht statt.

    Sondern zu wenig Wissen und vor Allem Mangel an Verstand und Logik «rundum».

    Ich nehme an, China wusste sofort, was die einzig sichere Lösung ist:
    Betroffenes Gebiet sofort + genügend lang abriegeln –
    und ALLE durchimpfen.

    Zwar sofortige Brutalität gegenüber ca 1% der Bevölkerung-
    ABER AUCH «Rettung» von 99% der Bevölkerung.

    Beispielsweise Israel machte dies -in verzögernder Variante- nach.

    Schweden wählte einen anderen Weg: schützen und informieren + Aufbau Herden-Immunität (statt «Massnahmen»). Mit Anfangs-Verlusten bei Langfrist-Erfolg.

    UNSER sonstiges, «trommelwirbelnd untermaltes», europäisches Herumdoktorn
    brachte -im Vergleich- weit, weit mehr Schaden als Nutzen!

    «Man» sollte -am Beispiel Corona- darüber nachdenken, dass wir beginnen, den «Holzweg» zu nutzen.

    Indem wir immer mehr «schein-ver-wissenschaftlichen» und logisches Denken, welches nicht «wissenschaftlich untermalt» wurde. miss-achten!

    Ein Kind wird nicht mehr Laufen lernen können, wenn es sich vorab den Ablauf des Geh-Vorgangs wissenschaftlich erarbeiten müsste !!!

    Erschütternd ist, dass unsererseits immer noch «markiges Aufplustern»
    anstatt fachlich-sachlich kompetenten Handelns stattfindet !

    Mit der Konsquenz von zig-tausenden schwerst Erkrankten und Toten-
    die «man» hätte vermeiden können !

    Wolf Gerlach
    scheinbar.org

    3

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