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Bewegung hält auch geistig fit: Im Alter von 100 den ersten Computer gekauft, ein iPad. © zvg

Bewegung ist die billigste und wirksamste Medizin

Natalie Perren /  Körperaktivität reduziert das Risiko von Krebs, Diabetes, Stürzen, Demenz und hält bei Laune. Keine Medizin kann besser vorsorgen.

Dreimonatige leichte Krafttrainings für Seniorinnen und Senioren ab 60 an verschiedenen Orten der Schweiz brachten den erwarteten Erfolg: Medizinische Tests am Anfang und am Ende des Trainings zeigten einen merklichen Zuwachs an Kraft in Beinen, Hüften, Rücken, Trizeps und Bauch. «Ich laufe jetzt viel leichter die Treppen hoch und habe weniger Mühe mit der Balance, was ich beim Velofahren merke», erklärte Teilnehmerin Monika Kunz erfreut.
Die Terz-Stiftung hat die Test-Trainings organisiert und die Gesundheitsförderung Schweiz, die von Krankenkassen-Prämien finanziert wird, hat einen Beitrag geleistet.
«Wenn wir unseren Lebensstil körperlich aktiver gestalten, bleiben wir länger gesund, mobil und selbständig», erklärt Fitness- und Präventionsberaterin Sylvia Gattiker, welche die dreimonatigen Trainings an verschiedenen Orten ausgewertet hat.
Ein Anreiz für Seniorinnen und Senioren, sich körperlich mehr zu bewegen, ist ihr Wunsch, möglichst lange Autofahren zu können. Deshalb bietet die Terz-Stiftung auch eine Internet-Plattform an, auf der fünf relevante Verkehrssituationen trainiert werden können:

Doch Übungen des Hirns vor dem Bildschirm ersetzen in keiner Weise die körperliche Bewegung und das gute Durchbluten. «Wer sich täglich mindestens eine halbe Stunde lang bewegt und dabei leicht ins Schwitzen kommt, beeinflusst seine Lebens- und Leistungsfähigkeit bereits günstig», sagt Corina Sogno, Bereichsleiterin Sport bei der Pro Senectute Thurgau, im Terz-Magazin. Weniger wichtig sei die Wahl der Sportart, dafür soll man sich so intensiv bewegen, dass man mindestens leicht ins Schwitzen gerät. Die Belohnung ist umso grösser (siehe oben).

  • Bewegungs-Angebote von Pro Senectute in Ihrer Gegend können Sie hier suchen. Oder wenden Sie sich direkt an Pro Senectute in der Nähe Ihres Wohnorts.
  • Oder schreiben Sie ein E-Mail an die Terzstiftung. Sie kann Ihnen bei der Suche helfen.
  • Wer grössere Ambitionen hat, kann ein Fitness-Studio aufsuchen.


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